FRITZMEIER Composite Auslandsholding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Georg Fritzmeier seit 21.6.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
FMI GmbHAyingKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023Konzernbilanz zum 30. Juni 2023AKTIVA
PASSIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2022/23
Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2022/23
Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2022/23
Konzernanhang für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis 30. Juni 2023Allgemeine Hinweise Die FMI GmbH, Forststraße 2, 85653 Großhelfendorf, ist unter der HRB Nummer 226521 im Handelsregister des Amtsgerichts München eingetragen. Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Zur Klarheit und Übersichtlichkeit des Konzernabschlusses wurden einzelne Posten der Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst. Diese Posten sind im Anhang gesondert erläutert. Die für einzelne Positionen geforderten Zusatzangaben wurden ebenfalls in den Anhang übernommen. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gliederungen sind grundsätzlich unverändert. Tätigkeitsbereich Gegenstand der Unternehmensgruppe sind das Verwalten eigenen Vermögens, die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von Zulieferteilen für die Kfz-Industrie, Baumaschinen- und Traktorsicherheitskabinen, Werkzeugen und sonstigen Ersatzteilen und von umwelttechnischen Produkten sowie die Verwaltung und Vermietung bzw. Verpachtung von Grundstücken. Konsolidierungskreis Der Konzernabschluss umfasst die FMI GmbH, Großhelfendorf, mit einem Stammkapital von TEUR 25 sowie die folgenden inländischen und ausländischen Tochterunternehmen, wobei der Kapitalanteil jeweils 0 % beträgt. In den Konzernabschluss einbezogen werden folgende Unternehmen: Direkte Beteiligungen Inland Georg Fritzmeier GmbH & Co. KG, Großhelfendorf Fritzmeier Umwelttechnik GmbH & Co. KG, Großhelfendorf Fritzmeier Immobilien GmbH & Co. KG, Großhelfendorf Indirekte Beteiligungen Inland FRITZMEIER Composite GmbH & Co. KG, Hinrichssegen FRITZMEIER Composite Holding GmbH, Hinrichssegen FRITZMEIER Composite Auslandsholding GmbH, Aying Fritzmeier Kabinen GmbH, Großhelfendorf FMA GmbH, Großhelfendorf Biotaurus GmbH (vormals: M1-Sportgeräte GmbH), Großhelfendorf M1-Sporttechnik GmbH & Co. KG, Großhelfendorf FRITZMEIER Composite Verwaltungsgesellschaft mbH, Hinrichssegen FRITZMEIER Systems GmbH, Großhelfendorf FRITZMEIER Technologie Holding GmbH, Großhelfendorf FRITZMEIER Technologie GmbH & Co. KG, Großhelfendorf FRITZMEIER Technologie Verwaltungsgesellschaft mbH, Großhelfendorf Fritzmeier Immobilien Verwaltungs GmbH, Großhelfendorf Fritzmeier Umwelttechnik Verwaltungs GmbH, Großhelfendorf Fritzmeier Auslandsholding GmbH & Co. KG, Großhelfendorf Ausland Fritzmeier Gesellschaft mbH, Wels, Österreich F Holding GmbH, Wels, Österreich Fritzmeier s.r.o., Vyskov, Tschechische Republik Vyškovske Nemovitosti s.r.o., Vyškov, Tschechische Republik FMB s.r.o., Banovce, Slowakische Republik Fritzmeier Kompozit Turkey Sanayi Ve Ticaret Limited Sirketi, Istanbul, Türkei Fritzmeier Engineering s.r.l., Sibiu, Rumänien Die folgenden Unternehmen werden aus Wesentlichkeitsgründen nicht in den Konsolidierungskreis aufgenommen:
Auf das folgende assoziierte Unternehmen wurde im Vorjahr § 311 Absatz 1, § 312 HGB angewendet:
1) Jahresabschluss zum 31.03.2022
Die Anteile an der Fritzmeier Motherson Cabin Engineering Ltd. wurden im Berichtsjahr veräußert. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierung erfolgt unter der Going-Concern-Prämisse. Sofern die eingeleiteten Maßnahmen (vgl. dazu die Ausführungen im Lagebericht) nachhaltig umgesetzt werden und ihre Wirkung entfalten, ist die Fortführung der Geschäftstätigkeit der Gruppe bis mindestens September 2025 gesichert. Die Risiken der Nichteinhaltung werden als sehr gering eingeschätzt. Die Abschlüsse des Mutterunternehmens und der inländischen und ausländischen Tochterunternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt. Realisations- und Imparitätsprinzip wurden beachtet; Vermögensgegenstände sind höchstens zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über einen Zeitraum von drei bis vier Jahren linear abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Soweit möglich erfolgen Abschreibungen korrespondierend zu den steuerlichen Vorschriften. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Das Finanzanlagevermögen wird mit Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert, Ausleihungen mit Nennwerten oder mit den niedrigeren Barwerten des Bilanzstichtags angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. In die Herstellungskosten werden die direkt zurechenbaren Einzelkosten sowie die notwendigen Teile der Gemeinkosten einbezogen. Dem allgemeinen Lagerhaltungsrisiko, insbesondere dem der Ungängigkeit, wird bei der Vorratsbewertung durch angemessene Wertabschläge Rechnung getragen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend berücksichtigt. Währungsforderungen werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag angesetzt. Der Kassenbestand und das Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert angesetzt. Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen. Die Berechnung der Pensionsrückstellung erfolgt nach der PUC-Methode. Dabei wird ein Rechnungszins von 1,80 % (Vj.1,78 %), ein Anwartschaftstrend von 1,8 %, (Vj.1,8 %), ein BBG-Trend von 1,8 % (Vj.1,8 %) und ein Rententrend von 2,0 % (Vj.2,0 %) zugrunde gelegt. Der Berechnung liegen die Generationentafeln 2018 G von Prof. Klaus Heubeck zugrunde. Der Unterschiedsbetrag aus der Umstellung auf die neue Rechtslage in Höhe von insgesamt TEUR 1.174 wurde gemäß Art. 67 Abs. 1 EGHGB nur zu einem Fünfzehntel zugeführt. Die tatsächliche Pensionsverpflichtung beträgt TEUR 5.956 (Vj.TEUR 6.345) und ist damit um TEUR 157 höher als der in der Bilanz ausgewiesene Betrag. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 89 (Vj.TEUR 183). Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Zu erwartende Aufwendungen wurden gemäß § 249 Abs. 1 S. 2 und Abs. 2 HGB berücksichtigt. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in ausländischer Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag passiviert. Passive Rechnungsabgrenzungsposten werden für Zahlungseingänge und Forderungen vor dem Abschlussstichtag gebildet, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Währungsumrechnung Die Bilanzposten der in ausländischer Währung aufgestellten Einzelabschlüsse werden mit Ausnahme des Eigenkapitals (Gezeichnetes Kapital, Rücklagen, Ergebnisvortrag), das zu historischen Kursen umgerechnet wird, zum Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtages in Euro umgerechnet. Die Umrechnung der Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt gemäß § 308a HGB zum Durchschnittskurs. Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 HGB). Dabei wurde der Buchwert der Beteiligung mit dem auf ihn entfallenden Anteil am Eigenkapital des Tochterunternehmens verrechnet. Der sich ergebende Unterschiedsbetrag wurde den Vermögensgegenständen insoweit zugerechnet, als deren beizulegender Wert über dem Buchwert lag. Konzerninterne Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie alle Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen konsolidierten Gesellschaften wurden eliminiert. Das Konzerneigenkapital wurde im Vorjahr durch Währungseffekte aus der at equity-Konsolidierung mit TEUR 213 erhöht. Im Geschäftsjahr 2022/23 wurden Zwischengewinne in Höhe von TEUR 60 (Vj. TEUR 116) im Konsolidierungskreis eliminiert. Erläuterungen zur Konzernbilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel gesondert dargestellt. Vom Ansatzwahlrecht für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände wurde kein Gebrauch gemacht. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen sind kurzfristig fällig. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 39.674 (Vj. TEUR 36.171) enthalten. Daneben sind im Wesentlichen Steuererstattungsansprüche enthalten. Latente Steuern Die passiven latenten Steuern beruhen auf einer Abweichung der handelsrechtlichen Ansätze des Anlagevermögens von den steuerlich angesetzten Werten bei Fritzmeier s.r.o. und bei Vyškovske Nemovitosti s.r.o. Der Berechnung liegt der tschechische Steuersatz in Höhe von 19 % zugrunde. Daneben wurden passive latente Steuern in Zusammenhang mit der Aufdeckung der stillen Reserven aus der Erstkonsolidierung in Höhe von TEUR 6.375 gebildet. Davon wurden im Berichtsjahr TEUR 155 ergebniswirksam aufgelöst. Der Berechnung liegt der durchschnittliche gewichtete Konzernsteuersatz in Höhe von 16,3 % zugrunde. Die passiven latenten Steuern entwickelten sich wie folgt:
Unter Zugrundelegung eines durchschnittlichen gewichteten Steuersatzes von 16,3% würde sich eine erwartete Steuerlast von TEUR 1.587 errechnen. Die tatsächliche Steuerlast von TEUR 4.056 ist vor allem aufgrund von fehlenden Verlustverrechnungsmöglichkeiten höher als die erwartete Steuerlast. Rückstellungen Die Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Personalrückstellungen (TEUR 19.018; Vj.TEUR 15.787). Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind (in TEUR):
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 69.616 über einen Sicherheitenpoolvertrag mit den Banken besichert. Die Sicherheiten bestehen aus der Globalzession aller Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (abgesehen von Lieferantenforderungen, die im Factoring-Programm enthalten sind) sowie der Sicherungsübereignung von Teilen des Anlagevermögens, Umlaufvermögens und von gewerblichen Schutzrechten. Daneben sind Bankverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 16.353 zusätzlich durch Grundschulden besichert. Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 2.434 (Vj.TEUR 6.036) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 833 (Vj.TEUR 804). Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse
Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 938 (Vj. TEUR 1.030) und periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 5 Vj. TEUR 2) enthalten. Personalaufwand Die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung enthalten Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 86 (Vj.TEUR 634). Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsverlusten in Höhe von TEUR 1.890 (Vj. TEUR 1.241) sowie periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 1 (Vj. TEUR 41) enthalten. Zinsaufwendungen In den Zinsaufwendungen sind Beträge aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 88 (Vj. TEUR 241) enthalten. Erläuterungen zur Konzernkapitalflussrechnung Ertragsteuern wurden in Höhe von TEUR 6.829 (Vj. TEUR 640), Zinsen wurden in Höhe von TEUR 5.459 (Vj. TEUR 2.451) bezahlt. Sonstige Angaben Geschäftsführung Die Geschäftsführung der FMI GmbH, Großhelfendorf, wird von Herrn Georg Fritzmeier, Geschäftsführer, Kleinhelfendorf, wahrgenommen. Geschäftsführerbezüge Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird unter Hinweis auf die Befreiungsvorschriften des HGB verzichtet. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das von denn Abschlussprüfer des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt für Abschlussprüfungsleistungen 239 TEUR. Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten (ohne Auszubildende) betrug:
GewinnverwendungsvorschlagDer Jahresüberschuss der FMI GmbH wird auf neue Rechnung vorgetragen. Konzernverhältnisse Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2022/23 werden beim Betreiber des Bundesanzeigers eingereicht und im Bundesanzeiger veröffentlicht. Offenlegung Folgende in den Konzernabschluss einbezogene Tochterunternehmen sind von der Offenlegungspflicht nach § 325 HGB für das Geschäftsjahr 2022/23 gemäß § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264 b HGB befreit:
Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Nach dem Bilanzstichtag wurde das Geschäftsfeld Biotaurus aufgegeben.
Großhelfendorf, den 22. Januar 2024 Die Geschäftsführung Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2022/2023
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2022/23Allgemeines Die FMI GmbH stellt als Obergesellschaft von Einzelunternehmen der Familiengesellschafter einen Konzernabschluss und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/23 auf. Die Geschäftstätigkeit der FMI GmbH erstreckt sich auf das treuhänderische Halten und Verwalten von Vermögen und Beteiligungen der Eigentümerfamilie. Zum Abschlussstichtag fungiert die Gesellschaft als Holdinggesellschaft für fünf Geschäftsbereiche. Dabei handelt es sich um die Bereiche Kabinen, Kunststoff, Technologie, die im Teilkonzern Georg Fritzmeier GmbH & Co. KG gebündelt sind sowie um die Bereiche Umwelt und Immobilien. Die FMI Gruppe Die FMI Gruppe ist ein innovativer und namhafter Systemlieferant für die Fahrzeugindustrie mit langjährigen Kundenbeziehungen zu führenden Herstellern wie BMW, Daimler Trucks, Jungheinrich, Linde, MAN sowie zahlreichen weiteren OEMs. Der Konzern ist in fünf Sparten tätig. Kabinen Herstellung von kompletten Fahrerhäusern (inklusive Hydraulik, Elektrik und Sicherheitssystemen) für die Nutzfahrzeugindustrie in den Marktsegmenten Stapler, Material Handling, Baumaschinen und Landtechnik in sechs europäischen Werken. Auf dem freien Kabinenmarkt zählt die FMI Gruppe zu den Weltmarktführern. Kunststoff Herstellung von faserverstärkten Kunststoffteilen. Auf Basis der Kerntechnologien RTM, SMI, SMC, S-RIM und LFI werden Compositebauteile mit Langfaserverstärkung (Glasfaser-/ Carbonfasern) für Exterieur- und Interieuranwendungen sowie Strukturbauteile für den Fahrzeugbau gefertigt. Innovative Fertigungsverfahren und neueste Werkzeugtechnologie haben die FMI Gruppe in diesem Segment zu einem führenden Anbieter werden lassen. Technologie Herstellung von Spezialwerkzeugen, Prototypen, Cubing-Modellen, Prüflehren, Schweißvorrichtungen und Sondermaschinen für die Automobilindustrie sowie für verbundene Unternehmen. Umwelt Als zukunftsorientiertes, innovatives Unternehmen hat die Fritzmeier Umwelttechnik den Brückenschlag von der Präzisionslandwirtschaft bis hin zu biotechnologischen Anwendungen im Business-to-Business- und Endkundenbereich geschafft. Die Fritzmeier Umwelttechnik entwickelt hochgradig innovative Produkte und Verfahren, durch deren Einsatz die Anwender höchsten ökonomischen Nutzen erzielen und dabei gleichzeitig ökologischen Aspekten gerecht werden können. Immobilien Die Immobiliensparte verwaltet und vermietet Immobilien aller Art, im Wesentlichen jedoch die Produktionsimmobilien der FMI Gruppe. Branchenentwicklung Die Weltwirtschaft wächst aktuell verhalten und gewinnt nur allmählich an Schwung. Nachdem im Jahr 2022 noch ein Zuwachs der Weltproduktion um 3,3% erreicht wurde, was in etwa der mittelfristigen Trendrate entspricht, dürfte sie in diesem und im nächsten Jahr nur um 3,0 bzw. 2,8% steigen. Für 2025 wird allerdings mit einer Beschleunigung des BIP-Wachstums auf 3,2% gerechnet. Für die fortgeschrittenen Volkswirtschaften bleibt die Erwartung des Wachstums jedoch deutlich moderater. Stabilisierend dürfte sich hier der private Konsum auswirken, der angesichts wieder zunehmender Realeinkommen und eines robusten Arbeitsmarktes zunehmen dürfte. Für die EU wird für 2023 von einem Wachstum von 0,5% ausgegangen, das sich in den Folgejahren weiter leicht erholen sollte. In Deutschland wird für 2023 von einer negativen Entwicklung des Bruttoinlandsproduktes ausgegangen. Mit abnehmender Inflation sollte sich das inländische Bruttoinlandsprodukt in den kommenden Jahren dann allerdings wieder stabilisieren [Quelle: ifw Kiel; Kieler Konjunkturbericht Nr. 105 (2023/Q3)]. Die Nachfrage nach schweren Lastkraftwagen in Europa (+EFTA; +UK) erhöhte sich im Berichtszeitraum im Vergleich zur Vorperiode deutlich um 17% und lag somit wieder auf dem Niveau vor Ausbruch der Corona-Pandemie. In allen Märkten gab es durchweg deutliche Steigerungen bei den Neuzulassungen, wobei die größten absoluten Zuwächse in den Märkten UK (+ 7.769 Lkw/+24,5%), Deutschland (+7.630 Lkw/+14 %) und Litauen (+4.890 Lkw/+70%) zu verzeichnen waren [Quelle: ACEA]. Die weltweiten Neuzulassungen von Personenkraftwagen haben sich im Jahr 2022 im Vergleich zu 2021 leicht um 0,7 % auf 66,7 Mio. Fahrzeuge erhöht und liegen somit weiterhin deutlich unter den Werten vor Corona. Deutliche Steigerungen bei den Zulassungszahlen gab es in Asien (+7,7%). In den Märkten Europa (./. 10,4%) und Nordamerika (./. 8,7%) waren hingegen deutliche Rückgänge zu verzeichnen. Für das Jahr 2023 wird bei den weltweiten Pkw-Zulassungen ein Anstieg von ca. 4 % prognostiziert [Quellen: ACEA; VDA]. Bei den weltweiten Neuzulassungen für Pkw sind bei Fahrzeugen mit elektrischem Antrieb (BEV; PHEV; FCEV) weiterhin hohe Zuwachsraten zu verzeichnen, wobei die Entwicklung in den verschiedenen Märkten sehr heterogen verläuft. Insgesamt wurden in 2022 weltweit 12 Mio. Pkw mit elektrischem Antrieb neu zugelassen, was einer Steigerung von 60 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der mit Abstand größte Markt ist hierbei China mit einem Anteil von über 62,5%, gefolgt von Europa (21,7%) und den USA (7,5%). Innerhalb Europas ist Deutschland mit 0,8 Mio. Fahrzeugen der wichtigste Markt und global hinter China und den USA der drittgrößte Einzelmarkt. Insgesamt setzt sich der verstärkte Trend zur Elektromobilität weiter fort. In den ersten 8 Monate des Jahres 2023 wurden in Europa (EU/EFTA/UK) im Vergleich zum Vorjahr 54 % mehr Fahrzeuge mit voll elektrischem Antrieb (BEV) neu zugelassen, was einem Anteil von 15 % an den Gesamtzulassungen entspricht [Quellen: ACEA; VDA]. Die weltweit hohe Nachfrage bei landwirtschaftlichen Produkten hält weiter an. Die Investitionsbereitschaft in den einzelnen Landtechnikmärkten entwickelt sich jedoch infolge klimaabhängiger Ernteerträge und Marktschwankungen sehr unterschiedlich. Die exportstarken deutschen Landtechnikhersteller (Landmaschinen und Traktoren) konnten im Jahr 2022 beim Produktionsumsatz ein Wachstum von ca. 18 % erreichen und einen Umsatz von mehr als EUR 12 Mrd. erzielen. Ein solider Auftragsbestand und die weiter steigende Nachfrage nach landwirtschaftlichen Erzeugnissen sorgen weiterhin für positive Rahmenbedingungen. Hohe Betriebskosten bei den Landwirten und fallende Erzeugerpreise könnten jedoch auch zu einem Rückgang der aktuell hohen Investitionsbereitschaft führen [Quellen: VDMA]. Die Entwicklung der FMI Gruppe Die FMI Gruppe hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich positiv entwickelt. Nachdem im Vorjahr ein erheblicher Verlust verzeichnet wurde, konnten im abgelaufenen Geschäftsjahr bedeutende Umsatz- und Ergebnissteigerungen in nahezu allen Kernbereichen des Konzerns erwirtschaftet werden. Sowohl der Planumsatz als auch das Planergebnis wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich übertroffen. Dabei wurde das Ergebnis durch einen außerordentlichen Sondereffekt aus dem Verkauf der indischen Beteiligung positiv beeinflusst. Dagegen stehen hohe außerplanmäßige Aufwendungen aufgrund der Beratungsleistungen, der gestiegenen Finanzierungskosten sowie der Opportunitätsverluste aufgrund einer Cyberattacke. Insgesamt konnte in einem schwierigen Umfeld dennoch ein positives Betriebsergebnis erzielt werden. Der sich ergebende Konzern-Jahresüberschuss beträgt im abgelaufenen Geschäftsjahr EUR 5,7 Mio. Das EBITDA konnte im Geschäftsjahr 2022/23 mit EUR 28,2 Mio. (Vj. EUR 13,1 Mio.) mehr als verdoppelt werden. Bei Adjustierung der im abgelaufenen Geschäftsjahr vorgenommenen Sonderaufwendungen und Leasingauswendungen ergibt sich ein EBITDAR-Wert (Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation, Amortization and Rent sowie Sondereffekte) in Höhe von EUR 33,0 Mio. (gemäß Definition im Schuldschein-Darlehensvertrag). Damit ergibt sich bei einer Nettogesamtverschuldung von EUR 85,7 Mio. eine rechnerische Entschuldungsdauer von 2,6 Jahren. Daneben sind folgende Entwicklungen hervorzuheben: Die Sparte Kunststoff konnte im Geschäftsjahr 2022/23 ihre Umsatzzahlen deutlich auf ein neues Rekord-Niveau steigern. Mit EUR 276,9 Mio. stellt die Kunststoffsparte erstmals die umsatzstärkste Sparte im Konzern dar. Sowohl die budgetierten Umsatzzahlen als auch das budgetierte Ergebnis konnten signifikant übertroffen werden. Neben gestiegenen Abrufzahlen von etablierten Bestandsaufträgen machte sich vor allem das Hochlaufen eines Großauftrages im Elektro-Pkw-Bereich bemerkbar. Bei einer weiteren Stabilisierung und Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Verbindung mit der Akquisition weiterer neuer Entwicklungsprojekte und Serienaufträge sehen wir weiterhin gute Chancen, unser organisches Wachstum fortzusetzen. Auch die Kabinensparte konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr den Vorjahres-Umsatz deutlich übertreffen; sie erzielte Umsatzerlöse in Höhe von EUR 237,0 Mio. und liegt damit ebenfalls deutlich über den budgetierten Werten. Die Deckungsbeiträge leiden weiterhin unter inflationsgetriebenen Kostensteigerungen und der nur begrenzten Möglichkeit der Weitergabe von Preiserhöhungen an Kunden. Unter Berücksichtigung von Sondereffekten konnte ein positives Ergebnis erwirtschaftet werden. Auch die Sparte Technologie konnte in diesem Geschäftsjahr ihre Umsatz- und Ergebnisziele übertreffen. Die gute Auftragslage und eine Erholung der Marktpreise für die angebotenen Dienstleistungen waren die Hauptgründe für die deutliche Ergebnisverbesserung. Durch eine überdurchschnittliche Investitionstätigkeit in den letzten Jahren verfügt das Unternehmen heute über eine moderne Ausstattung in der mechanischen Fertigung und hat durch die hohe Kompetenz in der Herstellung von Cubing-Systemen und Prüfmitteln für die Automobilindustrie eine bedeutende Marktstellung erworben. Die Umweltsparte hatte aufgrund der schwierigen Rahmenbedingungen einen Verlust in Höhe von EUR 0,9 Mio. zu verzeichnen. Die Immobiliensparte vermietet aktuell nahezu ausschließlich an Konzernunternehmen und verzeichnetet nur in sehr geringem Umfang externe Mieterträge. Performance-Programm Vor dem Hintergrund der herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Lage und der unbefriedigenden Ergebnissituation im Konzern hatte die Geschäftsleitung bereits im vorletzten Jahr beschlossen, ein externes Beratungsunternehmen damit zu beauftragen, eine Analyse der Geschäftssituation durchzuführen und gemeinsam mit dem Management der Einzelgesellschaften ein Konzept zur Rückgewinnung der operativen Exzellenz zu erarbeiten. Daraus ist ein sogenanntes Resilienz-Konzept unter dem Namen "TPF - Tradition - Performance - Future" entstanden, welches die langfristige Zukunftsfähigkeit der Fritzmeier-Gruppe gewährleisten soll. Die Ergebnisse der Analyse und die Umsetzungspläne wurden schriftlich fixiert und die sich daraus ergebende Zukunftsfähigkeit unseres Unternehmens gutachterlich (gem. BGH-Rechtsprechung) bestätigt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten bereits wesentliche Finanzierungsbausteine fixiert und mit den Finanzierungspartnern eine gemeinsame Finanzierungsbasis zur Absicherung der Geschäftsentwicklung vereinbart werden. Ein Baustein ist die Veräußerung der Anteile am Joint-Venture Fritzmeier Motherson Ltd., die im März 2023 vollzogen wurde. Daneben wurde in Zusammenarbeit mit einem der Kreditversicherer ein umfangreiches Factoring-Programm auf den Weg gebracht, welches die Liquiditätsbasis der Gruppe verbessert hat. Unter Berücksichtigung der guten Marktpositionierung sowie des hohen Auftragsbestands wurde die Sanierungsfähigkeit der Fritzmeier Gruppe gutachterlich bestätigt. Hierzu werden nun die in der Umsetzungsorganisation verankerten Resilienz- Maßnahmen konsequent vorangetrieben und die Einhaltung der gesetzten Ziele permanent überwacht. Zusätzlich wurde in Zusammenarbeit mit den kreditgebenden Banken eine Finanzierungs-Vereinbarung geschlossen. Auf dieser Basis ist die Finanzierung des Fritzmeier-Konzerns bis September 2025 sichergestellt. Während dieser Zeit ist vertraglich vereinbart, dass quartalsweise eine gutachterliche Bestätigung über die Einhaltung des Sanierungsfahrplans abgegeben wird. Die Kreditgewährung ist an die Erfüllung von Vertragsbedingungen geknüpft. Dies werden nach Einschätzung der Geschäftsführung mit überwiegender Wahrscheinlichkeit eingehalten werden. Sollte die Gruppe die vertraglichen Bestandteile des Sanierungsfahrplans nicht einhalten, tritt eine vertraglich vereinbarte zusätzliche Besicherung in Kraft. Die Risiken einer Nichteinhaltung des Sanierungsplanes schätzt die Geschäftsleitung derzeit als gering ein. Cyberattacke Die Fritzmeier Gruppe wurde im Januar 2023 Opfer einer Cyber-Attacke. Dabei wurden die Server des Unternehmens durch eine anonyme, externe Angreifer-Gruppe mit einer sogenannten Ransomware infiziert und große Teile der gespeicherten Daten verschlüsselt. In Zusammenarbeit mit externen Beratern konnte der Datenzugriff wieder hergestellt werden und größerer Schaden von der Gesellschaft abgewendet werden. Durch schnelles und unbürokratisches Handeln aller Beteiligter konnte die Lieferfähigkeit weitgehend erhalten bleiben bzw. schnell wieder wiederhergestellt werden. Trotz allem entstand der Gruppe ein Schaden im einstelligen Mio. EUR-Bereich. Die innerbetrieblichen Lieferbeziehungen des Produktionsnetzwerkes sind zwischenzeitlich wieder in einen stabilen Normalbetrieb überführt worden. Die Gruppe verfügt zwar über eine Cyberversicherung. Eine Regulierung hat bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernabschlusses jedoch noch nicht stattgefunden. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Ertragslage Der Konzern-Umsatz konnte in einem verbesserten Marktumfeld um ca. 33 % auf EUR 525 Mio. gesteigert werden und lag damit deutlich oberhalb des Vorjahreswertes (EUR 395) und oberhalb des den geplanten Volumens. Die Umsatzsteigerungen konnten in allen Kernbereichen erzielt werden. Trotz nach wie vor hoher Energie- und Beschaffungspreise und deutlich gestiegener Finanzierungskosten konnte ein positives operatives Ergebnis erwirtschaftet werden. Die Sparte Kabinen stellt 45 % des Konzernumsatzes dar und erzielte im Geschäftsjahr Umsatzerlöse von EUR 237 Mio., was einem Anstieg von 15 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das Spartenergebnis liegt mit ca. EUR 3,5 Mio. oberhalb des Budgetwertes, ist allerdings durch Sondereffekte positiv beeinflusst. Die Sparte Kunststoff mit einem Umsatzanteil von 53 % erzielte Umsatzerlöse von EUR 276 Mio. und liegt ca. 51 % oberhalb des Niveaus des Vorjahres. Der überwiegende Teil des Umsatzes wird aus dem Seriengeschäft generiert. Das Ergebnis dieser Sparte liegt mit EUR 4,4 Mio. insgesamt deutlich oberhalb der Planung. Die Sparte Technologie mit einem externen Umsatzanteil von rund 64 % erzielte deutlich höhere Außenumsatzerlöse als im Vorjahr. Insgesamt wurden EUR 7,8 Mio. an Umsatzerlösen mit externen Kunden erzielt. Die übrigen Umsätze werden intern vornehmlich mit der Herstellung von komplexen Werkzeugen für die Kunststoff-Sparte und Vorrichtungen für die Kabinensparte erzielt. Der Jahresüberschuss der Technologie-Sparte beläuft sich insgesamt auf EUR 0,7 Mio. und liegt damit deutlich über dem Planwert. Die Sparte Umwelttechnik erzielte externe Umsätze in Höhe von ca. EUR 3,9 Mio., was nahezu einer Verdoppelung gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Immobiliensparte erzielte im Geschäftsjahr 2022/23 Außenumsätze in Höhe von TEUR 10. Insgesamt beurteilt die Geschäftsleitung die Lage des Konzerns in einem schwierigen Marktumfeld als zufriedenstellend. Die Geschäftsführung hat weitere Maßnahmen getroffen, um die wirtschaftliche Situation des Fritzmeier-Konzerns nachhaltig zu stärken und wieder eine dauerhaft auskömmliche Ergebnissituation zu erreichen. Auf diese Maßnahmen wird im Abschnitt "Performance-Programm" ausführlich eingegangen . Finanzlage Diese vereinfachte Kapitalflussrechnung zeigt die Entwicklung der kurzfristig verfügbaren finanziellen Mittel in Anlehnung an DRS 21:
Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit weist aufgrund des Jahresüberschusses und der verringerten Mittelbindung im Working Capital einen hohen positiven Betrag aus. Die Mittelveränderung aus der Investitionstätigkeit weist aufgrund der Veräußerung des indischen Joint Ventures lediglich eine Unterdeckung von TEUR -1.533 aus. Die Nettoinvestitionen betrugen ca. EUR 13,2 Mio. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beinhaltet im Wesentlichen die Rückzahlung von Bankverbindlichkeiten. Insgesamt hat sich der Finanzmittelfonds um TEUR 15.870 erhöht. Vermögenslage Überblick Das Sachanlagevermögen hat sich im Geschäftsjahr 2022/23 von EUR 110,1 Mio. auf EUR 111,9 Mio. erhöht. Abgängen in Höhe von EUR 0,4 Mio. und Abschreibungen in Höhe von EUR 11,3 Mio. stehen Neuinvestitionen von EUR 13,0 Mio. im Geschäftsjahr gegenüber. Das immaterielle Anlagevermögen verringert sich im Wesentlichen abschreibungsbedingt um EUR 0,4 Mio. auf EUR 1,1 Mio. Das Finanzanlagevermögen verringerte sich aufgrund der Veräußerung der Anteile an der Fritzmeier Motherson Ltd. von EUR 6,1 Mio. auf EUR 2,0 Mio. Insgesamt hat sich damit das Konzernanlagevermögen um EUR 2,8 Mio. verringert. Das Umlaufvermögen verringerte sich im Geschäftsjahr um EUR 2,2 Mio. Dieser Rückgang vollzog sich vor allem bei den Kundenforderungen. Gegenläufig entwickelten sich die Vorräte und die sonstigen Vermögensgegenstände. Auf der Passivseite sind im Wesentlichen das Eigenkapital, die Rückstellungen und die Lieferantenverbindlichkeiten angestiegen. Demgegenüber steht ein Rückgang bei den Bankverbindlichkeiten infolge von plangemäßen Tilgungen. Der Saldo aus Einzahlungen und Tilgungen von Krediten beträgt EUR 8,0 Mio. (Kreditrückführung). Die kurzfristige Nettoliquidität des Konzerns beträgt EUR 8,6 Mio. (Vj. Nettoverschuldung EUR 7,2 Mio.). Investitionen Im Geschäftsjahr 2022/23 wurden insgesamt EUR 13,2 Mio. investiert. Schwerpunkte der Investitionstätigkeit waren die Kunststoffsparte (ca. EUR 7,9 Mio.) sowie die Kabinenwerke in Deutschland (EUR 0,5 Mio.), Tschechien (EUR 1,1 Mio.) und Rumänien (EUR 1,2 Mio.). Die Investitionen betrafen schwerpunktmäßig die Kapazitätserweiterung und Modernisierung von Fertigungsanlagen. Ein Teil der Investitionen (EUR 6,0 Mio.) wurde geleast und daher nicht im Anlagevermögen ausgewiesen. Eigenkapital / Bilanzsumme Das Eigenkapital liegt mit EUR 126,5 Mio. über dem Niveau des Vorjahres. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf den Konzern-Jahresüberschuss zurückzuführen. Über den verringerten Bilanzsummen-Ausweis ergibt sich rechnerisch eine deutlich erhöhte Eigenkapitalquote von 41,2 % (Vj. 39,4 %). Liquide Mittel, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 86,0 Mio. (Vj.EUR 104,5 Mio.) stehen liquide Mittel von EUR 10,2 Mio. (Vj.EUR 4,9 Mio.) gegenüber. Die Darlehen aus dem KfW-Sonderprogramm wurden im Geschäftsjahr planmäßig um 11,2 Mio. EUR getilgt. Die frei verfügbare Liquidität zum Bilanzstichtag betrug ca. EUR 44,0 Mio. (Vj. EUR 32,5 Mio.). Der Betrag der verfügbaren Kreditlinien beträgt zum Stichtag ca. Mio. 37,7 EUR. Zusammenfassung zur wirtschaftlichen Lage Die Entwicklung der FMI Gruppe war im abgelaufenen Geschäftsjahr positiv. Umsatzzahlen und Ergebnisqualität konnten deutlich gesteigert werden. Trotz erheblicher Sonderaufwendungen aus einer Cyberattacke konnte ein operativer Jahresüberschuss erwirtschaftet werden Das Management wird zur nachhaltigen Absicherung dieses positiven Trends den eingeschlagenen Optimierungs-Kurs konsequent fortsetzen. Wir verweisen dazu auf die Ausführungen unter dem Punkt "Performance-Programm". Personal Der Personalstand lag im Jahresdurchschnitt bei 2.178 Mitarbeitern (Vj.2.093) und damit über dem Niveau des Vorjahres. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Umwelt Wir alle - Unternehmen wie Privatpersonen - sind verantwortlich für unsere Umwelt und legen mit unserem heutigen Handeln fest, in welchem Zustand nachfolgende Generationen die Umwelt vorfinden werden. Ein effizienter Einsatz von Rohstoffen und Energie sowie die Reduktion von Emissionen sind daher auch wesentlicher Bestandteil unserer Umweltstrategie. Mitarbeiter Wir verfügen über gut ausgebildete, leistungsfähige und motivierte Mitarbeiter. Damit dies so bleibt, sehen wir es als moderner und verantwortungsvoller Arbeitgeber als wichtige Aufgabe an, unseren Mitarbeitern neben interessanten und fordernden Aufgaben sowie einem attraktiven Arbeitsumfeld auch eine leistungsgerechte Vergütung und interessante Zusatzleistungen anzubieten. Darüber hinaus bieten wir unseren Mitarbeitern unterschiedliche Arbeitszeitmodelle wie flexible Arbeitszeiten, Teilzeit und mobiles Arbeiten an. Eine wichtige Säule einer nachhaltig ausgerichteten Personalpolitik ist unsere Berufsausbildung. Zum aktuellen Stichtag waren insgesamt 27 Auszubildende bei uns beschäftigt, schwerpunktmäßig in Deutschland. Qualitätssicherung In der Fritzmeier Gruppe wird der Qualität der Produkte ein hoher Stellenwert beigemessen. Aktuell laufen Projekte um die Qualitätssicherung weiter zu optimieren. Code of Conduct Das Management der Fritzmeier Gruppe hat einen Code of Conduct verabschiedet, der die Mitarbeiter der Fritzmeier Gruppe zur Einhaltung von gesetzlichen Regelungen und ethischen Standards verpflichtet. Darunter fallen insbesondere Arbeitnehmerrechte, Arbeitssicherheit, Umweltschutz und Compliance-Themen. Finanzielle Leistungsindikatoren Als finanzielle Leistungsindikatoren werden in der Gruppe vor allem die EBITDA- Kennzahlen 1 gesehen. Die geplanten EBITDA-Zahlen (EUR 21,2 Mio.) konnten im abgelaufenen Geschäftsjahr aufgrund der oben ausgeführten Effekte deutlich übertroffen werden. Die EBITDA-Größe im Geschäftsjahr 2022/23 beträgt EUR 28,2 Mio. Als weiterer finanzieller Leistungsindikator gelten die Umsatzerlöse, welche im Geschäftsjahr 2022/23 um 33,1% auf EUR 525,6 Mio. gesteigert werden konnten. Forschung und Entwicklung Die Kosten der laufenden technologischen Weiterentwicklung in den Sparten Kabinen, Kunststoff und Technologie im Rahmen zahlreicher kontinuierlicher Verbesserungsprojekte werden nicht gesondert erfasst. Allerdings werden erhebliche Aufwendungen für den Ausbau der Faserverbund-Technik getätigt; die mehrjährige Forschungsarbeit ist nun die Grundlage für die Herstellung modernster Kunststoffteile für die Automobilindustrie. Risikomanagement und Risikomanagementziele Operative Risiken des Konzerns liegen vor allem im Wettbewerb. Diesen Risiken wird in allen Sparten durch konsequenten Ausbau der Kompetenz als Systemlieferant mit einer leistungsfähigen Entwicklung, innovativen Technologien, hohem Qualitätsstandard und optimierten Logistikprozessen begegnet. Die finanzwirtschaftlichen Risiken werden durch das Risikomanagement der Gesellschaften weitgehend minimiert. Das Forderungsausfallrisiko wird durch Konzentration auf leistungsfähige Kunden, Bonitätsprüfung bei Neukunden und teilweise bestehende Warenkreditversicherungen begrenzt. Wechselkurseffekte entstehen insbesondere für das Kabinenwerk in der Tschechischen Republik, da die Erträge in EUR anfallen, etwa ein Drittel der Kosten jedoch in CZK abgerechnet wird. Die Risiken aus den überschaubaren Rohmaterialeinkäufen in JPY werden derzeit nicht abgesichert. Zinsänderungsrisiken bestehen lediglich für kurzfristige Kreditinanspruchnahmen, werden jedoch durch das Management überwacht und bei Bedarf und Möglichkeiten gegen Schwankungen abgesichert. Liquiditätsrisiken einzelner Tochterunternehmen werden durch die rollierende Cash- Planung rechtzeitig erkannt, so dass die Konzernleitung rechtzeitig reagieren kann. Insgesamt sind adäquate Kontrollmechanismen eingerichtet worden, um eine frühzeitige Erkennung von Risiken zu gewährleisten und angemessen auf etwaige Risiken reagieren zu können. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Risikoberichterstattung Der IWF hat seine Prognose für das weltweite Wirtschaftswachstum im Juli 2023 auf 3,0% leicht angehoben. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die weltweit hohe Inflation, die schwächelnde Nachfrage auf den Weltmärkten und geopolitische Spannungen die Weltwirtschaft weiter belasten werden. Die Folgen des aktuell wieder auflebenden Nah-Ost-Konfliktes lassen sich derzeit kaum seriös abschätzen. Für die Fritzmeier Gruppe ergeben sich unter diesen Rahmenbedingungen Risiken sowohl im Bereich Absatz als auch auf der Beschaffungsseite. Durch flexible Produktionsstrukturen, Effizienzsteigerungen in den Produktionsprozessen, den Ausbau der strategischen Beschaffung und die konsequente Weitergabe von Kostensteigerungen in den Produktpreisen werden Risiken weitgehend minimiert. Ein weiteres Risiko besteht in der Nichteinhaltung von vertraglich vereinbarten Bestandteilen der Finanzierungsvereinbarung. Dies würde eine vertraglich vereinbarte Erweiterung der Besicherung oder im äußersten Falle die vorzeitige Beendigung des Darlehensverhältnisses zur Folge haben. Dieses Risiko schätzt die Geschäftsleitung derzeit als gering ein. Für das kommende Geschäftsjahr gehen wir von leicht steigenden Umsätzen und einer moderaten Ergebnisverbesserung aus. Chancenberichterstattung Auch wenn die Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nur schleppend eintritt, sieht die Fritzmeier Gruppe weitere Wachstumschancen, vor allem im Bereich der Composite-Bauteile für Elektrofahrzeuge. Im Bereich Lastkraftwagen gehen wir aufgrund des weiter steigenden Güterverkehrsaufkommens davon aus, dass auch bei ungünstigeren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ein hoher Bedarf an Ersatzfahrzeugen besteht und somit keine gravierenden Volumenrückgänge zu erwarten sind. Sobald sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wieder verbessern und die weltweite Produktionsleistung ansteigt, sind Volumensteigerungen zu erwarten. Aufgrund der weiter steigenden Verkaufszahlen bei vollelektrischen Pkw gehen wir bei unserem Großauftrag in diesem Bereich davon aus, dass die prognostizierten Stückzahlen stabil abgerufen werden. Zudem ist aktuell ein weiterer volumenstarker Serienauftrag aus diesem Segment anlagentechnisch in Vorbereitung. Im Bereich Landtechnik erwarten wir auch in Zukunft eine stabile Nachfrage auf hohem Niveau, da durch den Zuwachs der Weltbevölkerung der Bedarf an Nahrungsmittel weiter ansteigt. Bei den Rohstoffpreisen erwarten wir aktuell keine allzu großen Schwankungen und Änderungen. Bei den Energiekosten erwarten wir jedoch mit Auslauf des Gesetztes zur Einführung einer Strompreisbremse Ende 2023 wieder steigende Belastungen. Bei den Personalkosten ist aufgrund der nach wie vor hohen Inflationswerte mit hohen Tarifabschüssen und somit steigenden Kosten zu rechnen. Die Weitergabe der nicht kompensierbaren Kostensteigerungen an unsere Kunden ist unabdingbar und wird konsequent, wenn auch zum Teil mit Verzögerungen, umgesetzt. Aktuell geht die Geschäftsführung davon aus, dass der Umsatz im Geschäftsjahr 2023/24 leicht steigen wird. Bei EBITDA und Jahresergebnis werden planmäßig leichte Steigerungen erwartet. Auch in diesem Geschäftsjahr geht die Geschäftsführung von der Erreichung eines operativ positiven Jahresergebnisses aus.
Großhelfendorf, den 22. Januar 2024 Die Geschäftsführung BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die FMI GmbH, Großhelfendorf Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der FMI GmbH, Großhelfendorf, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 30. Juni 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis 30. Juni 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der FMI GmbH, Großhelfendorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis 30. Juni 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse:
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen
Unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und Konzernlagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 22. Januar 2024 Baker
Tilly GmbH & Co. KG
Abel, Wirtschaftsprüfer Ninnemann, Wirtschaftsprüfer |
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