Rausch & Pausch SE
Albert-Pausch-Ring 1, 95100 Selb, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Karin Wolf seit 12.1.2026 | Prokura |
Jochen Dr. Endrejat seit 12.1.2026 | Vorstandsmitglied |
Roman Dr. Pausch seit 14.1.2021 | Vorsitzender des Vorstands |
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
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Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Rausch & Pausch SESelbJahres- und Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Konzerns 1. Geschäftsmodell des Konzerns RAPA beschreitet in ihrer über 100-jährigen Firmentradition bereits im vierten Jahrzehnt einen erfolgreichen Weg in der Welt der Automobilzulieferindustrie. So waren auch im Berichtsjahr die Automobilhersteller die wichtigste Abnehmerzielgruppe. Seit 1984 hat sich RAPA kontinuierlich zum europäischen Marktführer für Magnetventile und Magnetventilsysteme in den Bereichen Komfortantriebe und pneumatischen, hydraulischen Fahrwerkssystemen entwickelt. Zudem haben hydraulische Komponenten entlang des Antriebsstranges für die Getriebetechnik an Bedeutung gewonnen. RAPA fertigt in den Geschäftsbereichen Automotive, Healthcare und Industry in Deutschland im Werk Selb, sowie in Auburn/Alabama/USA und künftig auch in Jintan/Jiangsu/China, auf weitestgehend automatisierten Fertigungseinrichtungen. 2. Forschung und Entwicklung Im Bereich Forschung und Entwicklung wird mit anhaltend hohem Personaleinsatz darauf gezielt, eine Optimierung bestehender und künftiger Produktgruppen zu gewährleisten. In Asch (As/CZ) wird zudem eine Tochtergesellschaft für Entwicklungsaufgaben unterhalten. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Automobilbranche musste sich im Geschäftsjahr 2023 zusätzlich zu einer weiterhin andauernden Konjunkturabschwächung im fünften Krisenjahr in Folge, den Auswirkungen der massiven Verteuerung von Material- und Energiekosten sowie Inflationseinflüssen aus den Vorjahren stellen, was sich v.a. durch steigenden Kostendruck zeigt. Die leicht angestiegenen Beschäftigungszahlen in Deutschland sind v.a. der Anpassung der Organisationsstruktur an die Firmenentwicklung geschuldet. Zu Beginn des Jahres 2024 ist eine verhaltene Nachfrage in Deutschland und in USA zu verzeichnen. Auswirkungen des Ukraine-Krieges betreffen RAPA auch in 2024 nicht direkt, wohl aber indirekt über rückläufige Nachfrage seitens der Kunden. Durch kontinuierliche Entwicklung innovativer Produkte in enger Zusammenarbeit mit den Kunden hat sich RAPA eine Vertrauensstellung erworben, die sich in engen Bindungen zu den Kunden niederschlägt. 2. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2023 war nach wie vor durch stark volatiles Abrufverhalten der Kunden geprägt, was permanente Anpassungen im Tagesgeschäft notwendig machten. In den vergangenen 5 Geschäftsjahren wurden international TEUR 124.232 in Sachanlagen, vor allem in technische Neuerungen und Produktionsanlagen investiert. Unser nach DIN EN ISO 14001:2004 + Cor 1:2009 und ISO/TS 16949:2016 zertifiziertes Managementsystem zur Gewährleistung der Anforderungen aus Unternehmens-, Arbeits-, Qualitäts- und Umweltsicherheit wird zur Überprüfung der Effektivität des gesamten Managementsystems regelmäßig im Rahmen interner und externer Audits überprüft. Die Qualität dieser Audits wird durch entsprechende berufsbegleitende Qualifizierungen von Mitarbeitern gewährleistet. Unsere Produkte werden technisch permanent weiterentwickelt. Auf diese Weise hat RAPA eine substanzielle und nachhaltige Basis für die Herstellung von Produkten auf einem konstant hohen Niveau geschaffen. In den vergangenen Geschäftsjahren wurden unsere besonderen Bemühungen um Produkte und Kunden durch mehrere Auszeichnungen als Lieferant des Jahres bestätigt. Supplier Awards der Firmen Daimler AG - hier sogar der Daimler Special Award for Innovation -, Continental AG, ZF Friedrichshafen AG sowie der Quality Award der Firma Jaguar Land Rover Ltd., zeugen von vertrauensvoller Zusammenarbeit auf hohem Qualitätsniveau. Der auf unsere Initiative erstmalig in 2008 veranstaltete Hochschultag im Rosenthal-Theater, Selb, wird seit Februar 2018 mit neuen Ideen unter dem Namen "Selber Mint-Tag" fortgeführt. Die erfolgreiche Präsentation unseres Hauses und bekannter High-Tech-Firmen aus Selb und Umgebung, bietet den Abiturienten der Region umfangreiche Informationen über Studienmöglichkeiten an diversen Hochschulen und Stellenangebote bei den Firmen vor Ort. Ziel dieser Ganztagesveranstaltung ist es, jungen Menschen die guten Zukunftsperspektiven in unserer Region aufzuzeigen, um unseren qualifizierten Personalbedarf auch für die Zukunft zu sichern. Die Teilnahme an den regelmäßig stattfindenden Ausbildungsmessen der Region ist für RAPA selbstverständlich. Seit Jahren wird das ortsansässige Gymnasium maßgebend unterstützt. Für die jeweils besten Schulabgänger der Realschule Selb wurde ein RAPA-Excellenz Preis ausgelobt. 3. Lage der Rausch & Pausch SE Die Rausch & Pausch SE ist eine operativ tätige Holding. Sie ist durch formwechselnde Umwandlung im Januar 2021 aus der Rausch & Pausch AG hervorgegangen. Ihre Leistungen an die Tochtergesellschaften liegen im Wesentlichen in den Bereichen von IT, Rechnungswesen sowie Geschäftsführung. a) Ertragslage Für ihre Leistungen an die Tochtergesellschaften erhält die Rausch & Pausch SE eine Umlage. Hieraus erzielte die Gesellschaft Erträge von TEUR 6.995, denen Personalaufwendungen von TEUR 2.603 (Vj. TEUR 3.184) sowie Betriebs- und Verwaltungsaufwendungen von TEUR 3.726 (Vj. TEUR 3.059) gegenüberstehen. Im Geschäftsjahr wurde eine Teilberichtigung auf eine Tochtergesellschaft vorgenommen. Insgesamt wurde ein Ergebnis von TEUR -858 (Vj. TEUR 1.168) erzielt. b) Finanzlage Die Cash Earnings betragen TEUR -427. Die Finanzierung erfolgt im Wesentlichen durch Eigenmittel und ergänzend durch Darlehen aus dem Konzern und von Gesellschaftern. Die Zahlungsbereitschaft war jederzeit gegeben. c) Vermögenslage Die Eigenkapitalquote beträgt 82 % der Bilanzsumme. Das Eigenkapital und die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und Konzernunternehmen decken das Anlagevermögen vollständig ab. 4. Lage wichtiger operativ tätiger Tochtergesellschaften RAPA Automotive GmbH & Co. KG a) Ertragslage Das Wirtschaftsjahr 2023 ist in erster Linie durch die Auswirkungen einer anhaltenden Konjunkturabschwächung geprägt, was sich in erster Linie durch volatiles Abrufverhalten der Kunden auswirkte. Die Umsatzerlöse mit TEUR 205.666 (Vj. TEUR 178.007) sowie das Jahresergebnis mit TEUR 2.991 (Vj. TEUR 4.957) war deutlich unter Plan. Die Exportquote beträgt 56,3 % (Vj. 48,0 %). Die Personaleinsatzquote beträgt 18,4 % (Vj. 21,8 %) der Gesamtleistung. Im Berichtsjahr beschäftigte RAPA/Deutschland durchschnittlich 837 Mitarbeiter, davon 384 Arbeiter, 453 Angestellte sowie 38 Auszubildende und 2 Geschäftsführer, die zugleich Vorstand der Muttergesellschaft sind. Um dem permanenten Entwicklungsbedarf in der Automobilindustrie gerecht zu werden, wird der Bereich Forschung und Entwicklung seit Jahren intensiv auf hohem Niveau betrieben. Der Erhalt und die Fortentwicklung bestehender sowie die Erschließung künftiger Produktionsbereiche werden dadurch ermöglicht. Im Berichtsjahr betrug die Konzernquote Forschung und Entwicklung 6,8 %, gemessen an den Umsatzerlösen. b) Finanzlage Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, den Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsziele nachzukommen. Die Sachanlagen sind durch langfristiges Kapital gedeckt und konservativ finanziert. Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von TEUR 22.670 (Vj. TEUR 11.570) der Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr vorrangig für Investitionen im Anlagevermögen verwendet. Die Lieferantenkredite stiegen, teils durch die Belebung des Geschäftsjahres, teils durch Investitionen bedingt um Mio. EUR 9. Gespräche über eine neue Struktur der Finanzierung werden derzeit geführt. Es ist geplant, die Inanspruchnahme der Kreditoren zu reduzieren. c) Vermögenslage Im Bereich des Sachanlagevermögens wurden im Geschäftsjahr planmäßig Abschreibungen in Höhe von TEUR 9.724 (Vj. TEUR 8.126) vorgenommen. Dem gegenüber stehen Investitionen mit TEUR 16.690 (Vj. TEUR 31.674), die der permanenten Fortentwicklung und Innovation Rechnung tragen. Im Berichtsjahr wurden selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 4.914 aktiviert. Die Eigenkapitalquote beträgt 28,1 % (Vj. 28,3 %). Die strategischen Ziele der Gesellschaft, als flexibler Entwicklungs- und Serienlieferant in High-Tech-Nischen mit anspruchsvoller Technik und Qualität sowie ausgeprägter Kundenorientierung im Rahmen eines unabhängigen Familienbetriebes sich zu behaupten, wurden durch konsequente Umsetzung erreicht, was sich in der Verleihung des Preises "TOP Innovator 100" in den Jahren 2022 und 2023 bestätigt sieht. Rausch & Pausch L.P., Auburn/USA Das Unternehmen wurde im Jahr 2012 gegründet und produziert Komponenten für Getriebe und Fahrwerk. a) Ertragslage Im Berichtsjahr werden die Umsatzerlöse auf Vorjahresniveau ausgewiesen. Das Jahresergebnis von T$ 1.166 (Vj. T$ 2.385) unterschreitet das Vorjahresniveau, bereinigt um Corona-Einflüsse. Im Geschäftsjahr 2024 wird mit einer konstanten Fortführung von Umsatz und Jahresergebnis gerechnet. Im Berichtsjahr beschäftigte RAPA/USA durchschnittlich 143 Mitarbeiter, davon 89 Arbeiter und 54 Angestellte. b) Finanzlage Die Sachanlagen sind durch langfristiges Kapital gedeckt und konservativ finanziert. Der laufende Cash Flow von T$ 806 (Vj. T$ 4.612) der Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr für die Geschäftsausweitung sowie für planmäßige Tilgungen von Krediten und Finanzanlagen von T$ 9.832 verwendet. c) Vermögenslage Im Bereich des Sachanlagevermögens wurden im Geschäftsjahr planmäßig Abschreibungen in Höhe von T$ 1.400 (Vj. T$ 2.184) vorgenommen. Dem gegenüber stehen Investitionen mit T$ 9.832 die der permanenten Fortentwicklung und Innovation Rechnung tragen. Auf die Aktivierung selbstgeschaffener immaterieller Wirtschaftsgüter wurde verzichtet. Die Eigenkapitalquote beträgt 66,9 % (Vj. 87,4 %) der Bilanzsumme. RAPA Electromagnetic Technology (Jiangsu) Co., Ltd., Jintan/China Das Unternehmen wurde im Jahr 2022 gegründet und befindet sich im Aufbau. Produktionsstart für eigene Produkte ist Ende 2024 geplant. Im Geschäftsjahr 2024 fungierte die Gesellschaft als Handelsunternehmen für Produkte, die die RAPA Automotive GmbH & Co. KG, Selb, für den chinesischen Markt hergestellt hat. a) Ertragslage Im Berichtsjahr werden Umsatzerlöse von TRMB 25.208 ausgewiesen. Der Anlaufverlust beträgt TRMB -2.703. Im Geschäftsjahr 2024 wird mit einer deutlichen Erhöhung von Umsatz und Jahresergebnis gerechnet. b) Finanzlage Die Sachanlagen sind durch langfristiges Kapital gedeckt und konservativ finanziert. c) Vermögenslage Im Bereich des Sachanlagevermögens wurden im Geschäftsjahr planmäßig Abschreibungen in Höhe von TRMB 34 vorgenommen. Dem gegenüber stehen Investitionen für die Erstausstattung mit TRMB 8.120. Die Eigenkapitalquote beträgt 14,4 % der Bilanzsumme. 5. Lage des Konzerns Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor durch das operativen Geschäftsbereich Automotive geprägt. Die Umsätze im Geschäftsjahr 2023 verliefen deutlich unter Plan, was in erster Linie einer andauernden Konjunkturabschwächung durch den Strukturwandel in der Automobilindustrie geschuldet ist. Wir beurteilen den Geschäftsverlauf und die Lage des Konzerns trotz dieser Entwicklung positiv. a) Ertragslage Der Umsatz beträgt Mio. EUR 240 (Vj. Mio. EUR 216), wovon 60 % auf ausländische Abnehmer entfallen. Das Konzernrohergebnis liegt bei TEUR 101.629 (Vj. TEUR 97.285). Der Personalaufwand beträgt im Geschäftsjahr TEUR 56.029 (Vj.TEUR 56.976). Der Jahresüberschuss 2023 beträgt TEUR 3.367 (Vj. TEUR 6.005) und liegt damit bedingt durch die genannten Einflüsse unter den Anfang 2023 prognostizierten Zahlen. b) Finanzlage Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit beläuft sich auf TEUR 23.975 (Vj. TEUR 18.080). Das Working Capital ist mit TEUR 18.956 (Vj. TEUR 18.024) positiv. c) Vermögenslage Im Verhältnis zum Gesamtkapital beträgt das mittel- und langfristige Fremdkapital 34,2 % (Vj. 31,8 %) der Bilanzsumme und das kurzfristige Fremdkapital 31,1 % (Vj. 31,3 %) des Gesamtkapitals. Das Anlagevermögen beläuft sich auf TEUR 132.349 (Vj. TEUR 117.072) und betrifft im Wesentlichen Sachanlagen. Es ist durch Eigen- und langfristiges Fremdkapital finanziert. III. Prognosebericht Mit dem Automobilbereich als dem bedeutendsten Umsatzträger im Unternehmen ist der Geschäftserfolg entscheidend von der konjunkturellen Entwicklung auf dem Automobilmarkt geprägt. Diese zeigte im Geschäftsjahr 2023 in dem Premiumsegment, in dem die Kunden der Rausch & Pausch SE angesiedelt sind, eine deutlich positive Tendenz, was in erster Linie Neuanläufen zuzuordnen ist. Rezessive Tendenzen werden auch in 2024 eine negative Beeinflussung der Konjunkturentwicklung darstellen. Hierzu verweisen wir auch auf unseren Nachtragsbericht im Konzernanhang. Die Finanzierung der Gesellschaftsgruppe wird derzeit neu strukturiert. Durch Sale & Lease Back-Verfahren und erhebliche Erweiterung des Factoringrahmens wird die notwendige Finanzierung der gewaltigen Investitionen und die einhergehenden Vorhaltekosten dargestellt, die auch den Abbau der Lieferantenkredite einschließt. Für das Geschäftsjahr 2024 wird ein Konzernergebnis von rund EUR 10 Mio. erwartet. Für das Jahr 2024 sind durch optimiertes Materialmanagement ist eine Senkung der Materialkosten zu erwarten. Die positiven Auswirkungen hiervon werden sich überwiegend ab dem 2. Quartal ergeben. Im ersten Quartal ist noch ein Verlust zu verzeichnen. Die begonnene Diversifizierung wird konsequent weiterverfolgt. Die Auftragslage ist in den nächsten Jahren durch bereits gewonnene und kurz vor dem Abschluss stehende Aufträge sichergestellt. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken Die auf Know-How-Vorsprung und kompromisslosem Qualitätsanspruch an unsere Produkte begründete Marktführerschaft in Europa gilt es ständig neu zu behaupten. In unserem Entwicklungszentrum wurden optimale Bedingungen geschaffen, um für Produkt- und Prozessentwicklung, Validierung und Erprobung in den gewachsenen Projektstrukturen effektiv arbeiten zu können. Die volatile Tendenz des Automotive-Marktes hält auch im kommenden Jahr an und wird durch Inflation, Material- und Energiepreisteuerungen sowie den Ukraine-Krieg negativ beeinflusst. Zudem wurden innerhalb der letzten 5 Jahre bis zum Jahr 2023 insgesamt rd. Mio. EUR 124 in Deutschland in Sachanlagen investiert, um neue Aufträge in der gewohnten Qualität auf nationaler und internationaler Ebene bewältigen zu können. Für die Ausweitung der Geschäftstätigkeit in den USA wurden in diesem Zeitraum rd. Mio. $ 12 an Investitionen realisiert. Ertragsorientierte Risiken Um dem Branchenrisiko zu begegnen, ist eine Diversifizierung und Internationalisierung der Kundenstruktur eingeleitet, die sukzessive erfolgreich umgesetzt wird. Finanzwirtschaftliche Risiken Im Jahr 2024 rechnet Rausch & Pausch mit einem Geschäftsverlauf, der bezüglich der Umsatzerlöse unter Plan abgeschlossen wird. Eventuelle Risiken im Bereich der Materialbeschaffung werden seit Jahren mittels strategischem Lieferantenmanagement transparent gemacht und durch geeignete Maßnahmen minimiert. Ein Risikomanagementsystem ist eingerichtet und in Funktion. 2. Chancenbericht Der strukturelle Wandel in der Automobilindustrie hin zu Elektrifizierung und autonomem Fahren wird begleitet durch sicherheits- und komfortorientiertes sowie umweltbewusstes Konsumentenverhalten. Durch die zusätzliche Konjunkturabschwächung, verstärkt durch Einflüsse der vergangenen Krisenjahre wird eine Stagnierung des Absatzmarktes für die nächsten Jahre mit nur langsam wiedereinsetzendem Wachstum erwartet. Für Ertragssituation und Auftragslage im laufenden Geschäftsjahr wird mit einem weiter angespannten Verlauf gerechnet. Der Absatz von innovativen Produkten wird im Geschäftsjahr weiter forciert. Neue Serienanläufe im Jahr 2023 und die Realisierung neuer Projekte in naher Zukunft lassen die Geschäftsleitung optimistisch auf weiteres Wachstum für die kommenden Jahre blicken. Zudem wird die strategische Ausrichtung als innovativer Entwicklungspartner in der Automobilindustrie konsequent weiterverfolgt. Die bereits existente Diversifizierung im Bereich Medizintechnik und Industrieanwendungen wird intensiviert. V. Gesamtaussage Die Automobilindustrie wird auch künftig die wichtigste Abnehmerzielgruppe für RAPA bleiben. Mit den gewonnenen Projekten in dem Geschäftsbereich "Pneumatische, elektrohydraulische Komponenten und Systeme für das aktive Fahrwerk" trägt RAPA der Nachfrage nach innovativen und effizienten Lösungen im Bereich der Kraftstoffeinsparung bzw. CO 2 -Reduzierung sowie Elektrifizierung und autonomem Fahren Rechnung. Hierzu werden zukunftsweisende Technologien entwickelt und wettbewerbsfähige Produkte zur Marktreife gebracht. Damit ist RAPA optimal für die Megatrends im Automobilbau - Innovative Fahrtrends, Green Technology und Abgasreduzierung - aufgestellt. VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten sowie Guthaben und Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik und verzichtet auf risikobehaftete Finanzinstrumente. Unsere Ziele erreichen wir durch ein aktuell geführtes Mahnwesen. Unser Unternehmen verfügt seit Jahren über einen selektierten Kundenstamm mit äußerst zuverlässigen Zahlungsgewohnheiten. Eine gesonderte Besicherung der Forderungen halten wir daher für nicht notwendig. Freie Mittel werden ausschließlich in risikoarmen Papieren angelegt. Wesentlichen Währungsrisiken wird durch Kurssicherungsgeschäfte begegnet.
Selb, im Juli 2024 Der Vorstand gez. Dr. Roman Pausch gez. Karin Wolf Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben Die Rausch & Pausch SE hat ihren Sitz in Selb und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Hof unter Abt. B Nr. 6257 eingetragen. Das Grundkapital von EUR 10.000.000,00 ist in 10.000.000 nennwertlose Stückaktien eingeteilt. Der rechnerische Wert einer Aktie beträgt somit EUR 1,00. Der vorliegende Konzernabschluss ist auf Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Gliederungen der Konzernbilanz und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen den §§ 266, 275 HGB und §§ 150 - 160 AktG, wobei für die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet. Forderungen gegen und Verbindlichkeiten gegenüber Aktionäre(n) werden zur Verbesserung der Klarheit gesondert ausgewiesen. II. Konsolidierung 1. Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss sind neben der Muttergesellschaft Rausch & Pausch SE, Selb, gemäß § 290 HGB auch auf Grund des Kontroll-Verhältnisses, das sich aus der wirtschaftlichen Zusammenarbeit und der teilweisen Identität der Organe ergibt, die folgenden Tochterunternehmen einbezogen:
(1) Anteile werden von der RAPA Automotive GmbH & Co. KG gehalten. (2) Anteile werden von der Rausch & Pausch International GmbH & Co. KG gehalten. (3) Anteile werden von der Rausch & Pausch International GmbH & Co. KG und der Rausch & Pausch Management Corporation gehalten. (4) Anteile werden von der RAPA Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH gehalten. * einbezogen auf Grund des beherrschenden Einflusses 2. In den Konzernabschluss nicht einbezogene Unternehmen Verbundene Unternehmen Die RMC-Rapa Micro Cybernetics s.r.o., Asch/Tschechien, wird nicht in den Konzernabschluss aufgenommen, da deren Einbeziehung für den Konzernabschluss von untergeordneter Bedeutung ist (§ 296 Abs. 2 HGB). Assoziiertes Unternehmen Die Vogler Engineering GmbH, Hof, wird nicht als assoziiertes Unternehmen in den Konzernabschluss einbezogen, weil die Beteiligung für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung ist (§ 311 Abs. 2 HGB). 3. Konsolidierungsgrundsätze Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB) durch Verrechnung des Beteiligungsansatzes beim Mutterunternehmen mit dem anteiligen Eigenkapital der Tochterunternehmen zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung. Schuldenkonsolidierung Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den Konzernunternehmen werden gemäß § 303 Abs. 1 HGB eliminiert. Behandlung der Zwischenergebnisse Zwischenergebnisse aus konzerninternen Lieferungen sind für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung und werden gemäß § 304 Abs. 2 HGB nicht eliminiert. Aufwands- und Ertragskonsolidierung Aufwendungen und Erträge aus konzerninternen Verrechnungen sind miteinander verrechnet, soweit sie nicht von untergeordneter Bedeutung sind. 4. Währungsumrechnung Die Umrechnung der auf fremde Währung lautenden Eigenkapitalposten erfolgt zu historischen Kursen. Die Umrechnung der übrigen Aktiv- und Passivposten erfolgt zum Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtags. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind zum Durchschnittskurs des Geschäftsjahres umgerechnet. Umrechnungsdifferenzen sind in der Bilanz unter dem Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" im Eigenkapital ausgewiesen. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Allgemeine Angaben Für die Bilanzierung und Bewertung im Konzern werden die deutschen Vorschriften für Kapitalgesellschaften angewandt. Der Konzernabschluss wurde unter Berücksichtigung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252 bis 256a HGB erstellt. Angaben zu einzelnen Posten Aktivseite Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungspreisen bis EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs in vollem Umfang abgeschrieben. Das Wertpapierdepot des Anlagevermögens wird, da es sich um nach § 246 Abs. 2 S. 2 HGB zu verrechnende Vermögensgegenstände handelt, mit dem beizulegenden Wert bewertet und in der Bilanz mit den entsprechenden Rückstellungen saldiert ausgewiesen. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Für erkennbare Wertminderungen und mögliche Risiken sind Abschläge vorgenommen. In die Vorratsbewertung wurden keine Fremdkapitalzinsen einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt. Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind spezielle Risiken durch Einzelwertberichtigungen und das allgemeine Kreditrisiko durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Forderungen in Fremdwährungen werden zum jeweils geltenden Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nominalwert bzw. bei Fremdwährung mit dem Devisenkassamittelkurs aktiviert. Passivseite Rückstellungen für Pensionen sind auf der Basis eines Zinssatzes von 1,78 % nach versicherungsmathematischer Berechnung, entsprechend der PUC-Methode ("projected unit credit method") angesetzt. Bei der Berechnung fanden die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck Anwendung. Der Bewertung liegen ein Rententrend von 0 % - 2 % und eine Fluktuation von 0 % zu Grunde. Lohn- und Gehaltssteigerungen wurden mit 0 % in Ansatz gebracht. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrages angesetzt. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Verbindlichkeiten in Fremdwährungen werden zum jeweils geltenden Devisenkassamittelkurs umgerechnet. IV. Posten der Bilanz Bilanz - Aktivseite Von den Forschungs- und Entwicklungskosten (TEUR 4.949) betreffen TEUR 4.914 die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in der Anlage zu diesem Anhang dargestellt. Die Gesellschaft hält mindestens den fünften Teil der Anteile an nachfolgenden Gesellschaften:
Forderungen und Guthaben in Fremdwährungen werden zum jeweils geltenden Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Bilanz - Passivseite Auf Grund der Anpassung nach § 253 Abs. 2 S. 1 HGB wird der Abzinsungszinssatz der Rückstellungen für Pensionen unter Verwendung des 10-Jahres-Durchschnittszinssatzes ermittelt, anstatt wie bisher anhand des 7-Jahres-Durchschnittszinssatzes. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 30. Für einen Teilbetrag von TEUR 20 besteht eine Ausschüttungssperre. Ein Teil der Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 960 werden gemäß § 246 Abs. 2 HGB um das Planvermögen mit dem beizulegenden Zeitwert von TEUR 1.291 verrechnet. Die Anschaffungskosten beliefen sich auf TEUR 617. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen aus dem Personalbereich (Ergebnisbeteiligungsvergütung/Tantiemen, Urlaubsrückstände, Überstundenguthaben, Berufsgenossenschaft), Gewährleistungen, ausstehende Rechnungen/Leistungen, Provisionen, Rückzahlungsverpflichtungen, noch zu erbringende Leistungen, Kosten für Betriebsprüfung und Jahresabschlusskosten. Aufgliederung und Fristigkeit der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit TEUR 33.817 durch Sicherungsübereignungen des Anlagevermögens sowie Verpfändung von Bankguthaben besichert. Die temporären Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz beruhen auf Bewertungsunterschiede folgender Posten:
Es kommt ein Gewerbesteuersatz von 11,9 % zur Anwendung. V. Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Von den Umsatzerlösen entfallen TEUR 94.734 (39,6 %) auf das Inland und TEUR 144.341 (60,4 %) auf das Ausland. Nach Tätigkeitsbereichen gliedern sich die Umsatzerlöse wie folgt:
Folgende Aufwendungen und Erträge sind hinsichtlich ihres Betrags von außerordentlicher Bedeutung oder von außergewöhnlicher Größenordnung: Erträge aus
Aufwendungen aus
Erträge aus der Abzinsung von Pensionsverpflichtungen von TEUR 17 wurden mit Erträgen aus sicherungsübereigneten Wertpapieren saldiert. VI. Kapitalflussrechnung nach DRS 21 Der Finanzmittelfonds setzt sich wie folgt zusammen:
VII. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Eine Versorgungsverpflichtung wurde auf einen Pensionsfonds übertragen. Für eine ausreichende Bedeckung hat die Rausch & Pausch SE als Trägerunternehmen einzustehen. Mit einer Inanspruchnahme aus dieser Verpflichtung ist derzeit nicht zu rechnen, da der Pensionsfonds über ausreichend Deckungskapital verfügt. Finanzielle Verpflichtungen Verpflichtungen aus Leasingverträgen mit Restlaufzeiten bis zu 7 Jahren bestanden am Bilanzstichtag in Höhe von insgesamt TEUR 13.086 Das Obligo für Bestellungen von Sachanlagen beträgt TEUR 12.315. Ergänzende Angaben Die Zahl der Mitarbeiter stellt sich im Jahresdurchschnitt wie folgt dar:
Für Beratungs- und Prüfungsleistungen wurden im Geschäftsjahr 2023 folgende Aufwendungen getätigt:
Aufsichtsrat Dem Aufsichtsrat gehörten im Berichtsjahr an: Herr Dipl.-Ing., Dipl.-Wirtsch.-Ing. Horst Pausch, Generalbevollmächtigter der Rausch & Pausch SE (Vorsitzender); Herr Dipl.-Kfm. Ferry Pausch, Geschäftsführer der Pausch Art Consult und Nachlassmanagement GmbH; Frau Traudl Pausch, Aufsichtsrätin; Herr Prof. Dr. Ing. Clemens Schmitz-Justen, Ingenieur; Herr Prof. Dr. Thomas Meuche, Professor an der Hochschule Hof; Frau Eva Pausch, Lehrerin an einer staatlichen Schule; Herr Dr. Peter-Klaus Kirner, Executive Consultant; Herr Dr. Michael Marquardt, Assosiate Partner bei Roll & Pastuch GmbH; Herr Christian Wallstabe, Geschäftsführer der Dichtungstechnik Wallstabe & Schneider GmbH & Co. KG (bis 09.10.2023). Der Aufsichtsrat erhielt in 2023 Bezüge von insgesamt TEUR 99. Geschäftsführung Für die Angaben gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 6 HGB und § 314 Abs. 3 S. 2 HGB wird die Erleichterungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB analog angewendet. Die Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr 2023 von Herrn Dr. Roman Pausch, Vorstandsvorsitzender, und Frau Dipl.-Kfm. Karin Wolf, Vorstand, vertreten. Gewinnverwendungsvorschlag der Rausch & Pausch SEDer Vorstand schlägt dem Aufsichtsrat vor, den Bilanzgewinn von EUR 3.430.630,64 auf neue Rechnung vorzutragen. Der Vorschlag gliedert sich gemäß § 170 Abs. 2 AktG wie folgt:
Konzernabschluss Der Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis der Unternehmen wird von der Rausch & Pausch SE, Selb, aufgestellt und beim Betreiber des Bundesanzeigers veröffentlicht. Folgende Tochtergesellschaften erfüllen die Voraussetzungen des § 264b HGB und sind somit von der Verpflichtung befreit, einen Jahresabschluss und einen Lagebericht aufzustellen, prüfen zu lassen und offenzulegen: RAPA Automotive GmbH & Co. KG, Selb RAPA Industry GmbH & Co. KG, Selb RAPA Healthcare GmbH & Co. KG, Selb Rausch & Pausch International GmbH & Co. KG, Selb RAPA Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Vermietungs KG, Mainz VIII. Nachtragsbericht Die Volatilität des Automobilmarktes im Zusammenhang mit rezessiven Entwicklungen wird auch in Zukunft die Planungssicherheit beeinträchtigen. Unsere Gesellschaft rechnet in 2024 mit höherem Preisdruck sowohl seitens der Kunden als auch seitens der Lieferanten, sowie mit einer weiteren Verschärfung von Lieferengpässen.
Selb, 24. Juni 2024 Der Vorstand gez. Dr. Roman Pausch gez. Karin Wolf Entwicklung des Konzernanlagevermögens in der Bilanz zum 31. Dezember 2023 (Anlagespiegel)
Konzernkapitalflussrechnung 2023
Konzerneigenkapitalspiegel
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Rausch & Pausch SE, Selb PrüfungsurteilWir haben den Konzernabschluss der Rausch & Pausch SE und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023 und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Rausch & Pausch SE für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für das Prüfungsurteil Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der International Standards on Auditing (ISAS) des International Auditing and Assurance Standards Board (IAASB) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrates für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten -falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom IAASB festgestellten Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus ● identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. ● gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. ● beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ● ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. ● beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zu Grunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. ● holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um ein Prüfungsurteil zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unser Prüfungsurteil. ● beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. ● führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zu Grun- de gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zu Grunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hof, 25. Juli 2024 RSG
GmbH
gez. v. Hesler, Wirtschaftsprüfer Bei der Veröffentlichung oder Weitergabe des Konzernabschlusses in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übertragung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin. Bericht des Aufsichtsrats über das Geschäftsjahr 2023Der Aufsichtsrat hat seitens des Vorstands regelmäßig Berichte über die Geschäftsentwicklung der Rausch & Pausch SE erhalten. Es fanden im abgelaufenen Geschäftsjahr insgesamt vier Aufsichtsratssitzungen statt, an denen der Vorstand den Aufsichtsrat umfassend informierte. Es wurden insbesondere folgende Themen eingehend erörtert: • Wirtschaftliche Entwicklung und Steuerung der Rausch & Pausch SE mit ihren Tochtergesellschaften unter dem Einfluss einer rezessiven Marktentwicklung und zunehmendem volatilen Abrufverhalten der Kunden. • Aufbau und Unterstützung der operativen chinesischen Tochtergesellschaft in Jintan, deren finanzielle Ausstattung sowie Bauplanung und Baubetreuung. • Erwerb der Immobilie in Auburn/USA • Strategische Ausrichtung der RAPA-Gruppe im Hinblick auf Veränderungen im Markt und Kundenverhalten Die RSG GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Erlangen, hat den Jahresabschluss zum 31.12.2023 und den Konzernabschluss zum 31.12.2023 sowie den zusammengefassten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Jahresabschluss, der Konzernabschluss und der zusammengefasste Lagebericht wurden dem Aufsichtsrat mit den Prüfungsberichten zur Verfügung gestellt. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss, den Konzernabschluss, den zusammengefassten Lagebericht und die Prüfungsberichte eingehend in der Bilanzsitzung am 29.07.2024 erörtert. Nach dem abschließenden Ergebnis der vom Aufsichtsrat vorgenommenen Prüfung des Jahresabschlusses und Konzernabschlusses sind keinerlei Einwendungen zu erheben. Der vom Vorstand vorgelegte Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde vom Aufsichtsrat gebilligt. Damit ist der Jahresabschluss der Rausch & Pausch SE zum 31.12.2023 gemäß § 172 AktG festgestellt. Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn von EUR 3.430.630,64 in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen. Aus dem Bilanzgewinn zum 31.12.2023 erfolgt keine Verteilung an die Aktionäre. Eine Aufgliederung gemäß § 170 Abs. 2 AktG erübrigt sich. Der Aufsichtsrat hat dem Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands zugestimmt. Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat den Konzernabschluss gebilligt.
Selb, im Juli 2024 Für den Aufsichtsrat gez. Ferry Pausch, Vorsitzender Bilanz zum 31.12.2023Rausch & Pausch SE, SelbAktiva
Anhang für das Berichtsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Rausch & Pausch SE hat ihren Sitz in Selb und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Hof unter Abt. B Nr. 6257 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde auf Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des Aktienrechts aufgestellt. Die Gliederung des Jahresabschlusses entspricht den handelsrechtlichen Vorschriften sowie §§ 150 - 160 AktG. Von den Aufstellungserleichterungen gemäß §§ 266 Abs. 1 S. 3, 274a, 288 HGB sowie den Offenlegungserleichterungen gemäß § 326 HGB wird Gebrauch gemacht. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Aktivseite Sachanlagen sind mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungspreisen bis EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs in vollem Umfang abgeschrieben. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt. Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nominalwert aktiviert. Passivseite Sonstige Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrages angesetzt. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. III. Angaben zu Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Bilanz - Aktivseite Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in dem beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Bilanz - Passivseite Das Grundkapital von EUR 10.000.000,00 ist in 10.000.000 Stammaktien eingeteilt, die als nennwertlose Stückaktien ausgegeben wurden. Auf Grund der Regelung nach § 253 Abs. 2 S. 1 HGB wird der Abzinsungszinssatz der Rückstellungen für Pensionen unter Verwendung des 10-Jahres-Durchschnittszinssatzes ermittelt. Der Unterschiedsbetrag zum 7-Jahres-Durchschnittszinssatz nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 20; insoweit besteht eine Ausschüttungssperre. Die Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 960 werden gemäß § 246 Abs. 2 HGB um Planvermögen mit einem beizulegenden Zeitwert von TEUR 1.291 verrechnet. Die übrigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen aus dem Personalbereich (Ergebnisbeteiligungsvergütung/Tantiemen, Urlaubsrückstände, Deckungsverpflichtungen aus Pensionszusagen), ausstehende Rechnungen, Kosten für Betriebsprüfung und Jahresabschlusskosten. Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten von:
IV. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Eine Versorgungsverpflichtung wurde auf einen Pensionsfonds übertragen. Für eine ausreichende Bedeckung hat die Rausch & Pausch SE als Trägerunternehmen einzustehen. Aktuelle Verpflichtungen sind in den Rückstellungen passiviert. Im Rahmen der Ausgliederung des Geschäftsbereiches Automotive in das Tochterunternehmen RAPA Automotive GmbH & Co. KG im Jahr 2019 haftet die Gesellschaft für deren Verbindlichkeiten, soweit diese zum Ausgliederungsstichtag bestanden. Mit einer Inanspruchnahme aus dieser Verpflichtung ist nicht zu rechnen, da sich die Gesellschaft in geregelten wirtschaftlichen Verhältnissen befindet. Personalstand Im Jahresdurchschnitt wurden 31 Angestellte beschäftigt. Vorstand Die Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr 2023 von Herrn Dr. Roman Pausch, Vorstandsvorsitzender, und Frau Karin Wolf, Dipl.-Kfm., Vorstand, vertreten. Konzernabschluss Die Gesellschaft stellt einen Konzernabschluss auf, der beim Bundesanzeiger offengelegt wird.
Selb, 24. Juni 2024 Der Vorstand gez. Dr. Roman Pausch gez. Karin Wolf FeststellungDie Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 29.07.2024. |
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