csi Entwicklungstechnik GmbH

Am Feger 2, 71063 Sindelfingen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 245326
Eingetragen
22.1.2002
Branche
Entwicklung und Programmierung von AnwendungssoftwareHerstellung von militärischen KampffahrzeugenHerstellung von Personenkraftwagen und Personenkraftwagenmotoren
Gegenstand
die Entwicklung von Fahrzeugen und Fahrzeugteilen sowie Ingenieurleistungen aller Art einschließlich der Erstellung und Wartung der dazu gehörenden Hard- und Software

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Richard Harbig
seit 26.7.2024
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Jens Michael Maier
seit 21.9.2016
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
csi entwicklungstechnik GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

csi entwicklungstechnik GmbH

Sindelfingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Struktur

Die csi entwicklungstechnik GmbH erbringt Entwicklungsdienstleistungen für die Mobilitätsindustrie. Die Gesellschaft beschäftigt im Kalenderjahr 2023 durchschnittlich 77 Mitarbeiter (Vorjahr: 78 Mitarbeiter, nach § 267 HGB). Dabei erbringt die Gesellschaft ihre Dienstleistungen für Mobilitätshersteller sowie eine Vielzahl von Systemlieferanten. Veränderungen im Markt, Technologiesprünge zu neuen Antriebsformen, Fortschritte beim autonomen Fahren und der Digitalisierung stellen den aktuellen Transformationsprozess in der Mobilitätsindustrie dar. Diese Themenvielfalt ist eine Herausforderung und bietet entsprechendes Potenzial für Entwicklungsdienstleister. Die Gesellschaft entwickelt ihr Leistungsspektrum entlang den Bedürfnissen der Kunden und dem sich ändernden Marktbedingungen. Durch immer größere Paketvergaben und einer Vielzahl an Entwicklungs-Systempartnern sieht die Gesellschaft insbesondere im Schnittstellenmanagement, der Steuerungs- und Projektmanagementkompetenz ein Wachstumsfeld.

Unsere Kunden vertrauen auf unsere über 25-jährige Erfahrung und unser Know-How bei der Entwicklung kompletter Module und Systemen. Dies erstreckt sich von den Bereichen Strak, Karosseriestruktur, Interieur und Exterieur über die Dienstleistungen im Rahmen des Projektmanagements. Parallel dazu werden Kompetenzen in den Bereichen Elektrik/ Elektronik und Softwareentwicklung aufgebaut, um schnellstmöglich konkrete Kundenbedürfnisse abzudecken. Unsere Mitarbeiter erarbeiten in Teamarbeit innovative und zukunftsweisende Lösungen unter Einsatz der neuesten Technologien.

Im Geschäftsjahr 2023 wurden Minderheitsanteile an der Gesellschaft von der csi Entwicklungstechnik GmbH Neckarsulm übernommen, so dass diese nun 100% der Anteile hält.

Wirtschaftsbericht

Gesamt- und branchenwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Jahr 2023 waren geprägt durch den Kampf der weltweiten Notenbanken gegen die Inflation sowie die politischen und wirtschaftlichen Auswirkungen des andauernden Angriffskriegs Russland gegen die Ukraine. Dabei entwickelten sich die Wirtschaftsräume sehr unterschiedlich. Obwohl die US-Notenbank die Zinsen bis zum Sommer 2023 in mehreren Schritten auf ein Niveau von 5,25-5,50 % erhöhte und infolgedessen allgemein eine Abkühlung der US-Konjunktur in der 2. Jahreshälfte erwartet wurde, zeigten sich der US-Arbeitsmarkt und der US-Konsum erstaunlich robust und die US-Wirtschaft wuchs um 2,5 %. Die Zinserhöhungen der US-Notenbank führten zu der gewünschten Reduzierung der Inflationsrate von durchschnittlich 7,0 % im Jahr 2022 auf durchschnittlich 3,6 % im Jahr 2023, allerdings verharrte sie auch zum Jahresende 2023 über dem Zielniveau von 2 %. In Europa erhöhte die EZB ebenfalls das Zinsniveau in mehreren Schritten bis zum Herbst 2023 auf 4,5 % (Hauptrefinanzierungssatz) und es trat bis zum Jahresende auch die Eindämmung der Inflation ein, wobei auch eine deutliche Entspannung der Energiekosten gegenüber Vorjahr hierzu beitrug. Die Inflationsrate sank in den Ländern der Eurozone von 9,2 % im Dezember 2022 auf 2,9 % im Dezember 2023. Infolge der deutlich restriktiveren Finanzierungsbedingungen und eines geringen Vertrauens der Marktteilnehmer stagnierte die Wirtschaft in der Eurozone im Jahr 2023 nahezu, wobei Deutschland dabei einen negativen Wachstumsbeitrag von 0,3 % beitrug. Die Ausgangslage in China unterschied sich deutlich von den übrigen Märkten. Chinas Wirtschaft litt im Jahr 2022 noch besonders stark unter stringenten Covid-19 Maßnahmen, die erst im 1. Quartal 2023 aufgehoben wurden. Die anschließende Erholung der chinesischen Wirtschaft war zwar kräftig, blieb jedoch spürbar hinter den Erwartungen zurück, da das Land weiterhin unter einer Bau- und Immobilienkrise leidet, die lokale Nachfrage entsprechend zurückhaltend blieb und sich auch die Exportwirtschaft nur wenig schwungvoll entwickelte.

Wirtschaftswachstum (%) 2022 2023
Welt 3,5 3,2
USA 1,9 2,5
Euroländer 3,4 0,4
China 3,0 5,2
Japan 1,0 1,9
Deutschland 1,8 -0,3

Quelle: IWF World Economic Outlook, April 2024

Entwicklung der Automobilindustrie

Im Geschäftsjahr 2023 lag das weltweite Pkw-Marktvolumen spürbar über dem Niveau des Vorjahres. Dabei fielen die Veränderungen der einzelnen internationalen Automobilmärkte alle positiv aus. Versorgungsengpässe bei Halbleitern und anderen Rohstoffen und Vorprodukten, die bereits seit dem Jahr 2021 auftraten, und daraus resultierende Lieferengpässe, haben sich 2023 etwas entspannt.

Die Preise auf dem Energie- und Rohstoffmarkt waren ebenfalls rückläufig, liegen aber zum Teil weiterhin auf einem vergleichsweise hohen Niveau.

In Deutschland lag die Zahl der Pkw-Neuzulassungen mit 2,8 Mio. Einheiten (+7,3 %) spürbar über dem schwachen Niveau des Vorjahres. Ein deutliches bzw. starkes Wachstum verzeichneten die Gesamtmärkte der Region Westeuropa, Zentral- und Osteuropa, Nahost, Nordamerika und Asien-Pazifik. Während Südamerika leicht über dem Niveau des Vorjahres lag, sank die Zahl der Verkäufe in der Region Afrika leicht im Vergleich zum Vorjahr.

Entwicklung des Engineering-Marktes

Aufgrund verkürzter Entwicklungszeiten und neuer Technologien nimmt die Komplexität individueller Mobilitätslösungen in der Automobilindustrie aber auch in anderen Industrien zu. Trends wie beispielsweise alternative Antriebe, autonomes und vernetztes Fahren, steigende Modell- und Variantenvielfalt bei Elektro- oder Hybridfahrzeugen erfordern detailliertes technisches Wissen und ganzheitliches Denken in der Produktentwicklung. Für die Unternehmensgruppe csi bildet das langjährige Engineering Know-how aus der Mobilitätsindustrie eine solide Basis, um Entwicklungslösungen umzusetzen und weiterzuentwickeln.

Geschäftsentwicklung

Die CSI Entwicklungstechnik GmbH kann in einem anspruchsvollen Markt- und Wettbewerbsumfeld auf ein gutes Geschäftsjahr zurückblicken.

Im Vorjahr wurde prognostiziert, dass der Umsatz leicht über dem Vorjahresniveau sowie die zu erzielende Umsatzrendite (EBIT- Marge) im oberen einstelligen Bereich liegen wird.

Mit einem Umsatz von Mio. EUR 13,9 (Vorjahr: Mio. EUR 11,4) wurde die Prognose durch konzentrierte Vertriebsmaßnahmen übertroffen. Mit einer Umsatzrendite (EBIT-Marge) von 10,1 % (Vorjahr: 11,2 %) wurde die Prognose in Bezug auf die Umsatzrendite erreicht.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Wesentliche Leistungsindikatoren für die csi entwicklungstechnik GmbH sind der Umsatz sowie die Umsatzrendite (Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT- Marge) bezogen auf den Umsatz).

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Vermögenslage:

Die Bilanzsumme hat sich im laufenden Geschäftsjahr um TEUR 360 auf TEUR 6.887 zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 erhöht. Die Erhöhung der unfertigen Erzeugnisse von TEUR 231 im Vorjahr auf TEUR 408 zum 31. Dezember 2023 ist zum großen Teil durch den Projektfortschritt einzelner Aufträge zum Bilanzstichtag bedingt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, einschließlich derer gegen verbundene Unternehmen, betragen im Geschäftsjahr TEUR 6.403 (Vorjahr: TEUR 6.234). Der Anstieg der Forderungen steht im Zusammenhang mit der verbesserten Auftragslage.

Das Eigenkapital erhöhte sich im Geschäftsjahr um den erzielten Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 978 und verminderte sich um die Gewinnausschüttung für das Jahr 2023 in Höhe von TEUR 2.000 auf insgesamt TEUR 3.340 (Vorjahr: TEUR 4.362). Die Eigenkapitalquote verringert sich auf 49 % (Vorjahr: 67%). Die Rückstellungen erhöhten sich volumenbedingt im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 1.208 auf TEUR 1.542. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich im Berichtsjahr auf TEUR 182 (Vorjahr: TEUR 200). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen belaufen sich auf TEUR 338 (Vorjahr: TEUR 249). Die sonstigen Verbindlichkeiten erhöhten sich aufgrund höherer Steuerverbindlichkeiten im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 766 auf TEUR 1.269.

Ertragslage:

Der Umsatz erhöhte sich bedingt durch die veränderte Auftragslage um TEUR 2.535 auf TEUR 13.920. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 204 lagen im Geschäftsjahr um TEUR 81 über dem Vorjahreswert. Der Personalaufwand erhöhte sich aufgrund der allgemein gestiegenen Gehaltsaufwendungen um TEUR 269 auf TEUR 6.470. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen sind auslastungsbedingt um TEUR 1.877 auf TEUR 3.786 gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich inflationsbedingt auf TEUR 2.629 (Vorjahr: TEUR 2.317). Nach Abzug der Steuern liegt der Jahresüberschuss mit TEUR 978 um TEUR 86 über dem Vorjahresergebnis.

Finanzlage:

Die Gesellschaft ist in das Cashpooling der Firmengruppe csi eingebunden. Der aus dem laufenden Geschäft erwirtschaftete Cashflow stellte die Liquidität der Gesellschaft sicher. Laufende Investitionen für Betriebs- und Geschäftsausstattung wurden aus dem laufenden Cashflow bedient.

Prognose-, Risiken- und Chancenbericht

Prognosebericht

Bei den Prognosen zur gesamtwirtschaftlichen Situation stützen wir unsere Aussagen insbesondere auf aktuelle Einschätzungen externer Institutionen. Dazu zählen Wirtschaftsforschungsinstitute, Banken, multinationale Organisationen und Beratungsunternehmen.

Unseren Planungen liegen die Annahmen zu Grunde, dass die globale Wirtschaftsleistung im Jahr 2024 insgesamt mit einer verringerten Dynamik wachsen wird. Die anhaltende Inflation in vielen Regionen und die daraus resultierenden restriktiven geldpolitischen Maßnahmen der Zentralbanken dürften sich zunehmend negativ auf die private Nachfrage auswirken. Die Wachstumsaussichten werden zudem von anhaltenden geopolitischen Spannungen und Konflikten belastet; weiterhin birgt der Russland-Ukraine-Konflikt Risiken. Wir gehen davon aus, dass sowohl die fortgeschrittenen Volkswirtschaften als auch die Schwellenländer im Durchschnitt eine leicht positive Dynamik aufweisen werden, wenngleich mit unterdurchschnittlichen Wachstumsraten des Bruttoinlandsprodukts (BIP) abgearbeitet werden können, bevor sich die nachlassenden Auftragseingänge anschließend in einer schwächeren Industriedynamik niederschlagen dürften.

Die Entwicklung der Automobilbranche ist eng an den Verlauf der Weltwirtschaft gekoppelt. Wir rechnen auf den internationalen Automobilmärkten mit einer weiter zunehmenden Wettbewerbsintensität. Dieser Wettbewerbs- und Preisdruck macht weiterhin eine präzise Steuerung der Kapazitäten und Kompetenzen notwendig. Vor diesem Hintergrund fokussiert die Geschäftsführung weiterhin laufende Maßnahmen zur Effizienzsteigerung, zum Ressourcenmanagement und dem Erarbeiten neuer Geschäftsfelder.

Somit bleibt der Markt für Entwicklungsdienstleister unter starkem Wettbewerbsdruck. Mittel- und vor allem langfristig wird eine deutliche Erholung des Marktes erwartet, von dem die Unternehmensgruppe csi aufgrund ihrer hohen Entwicklungskompetenz profitieren wird.

Die Gesellschaft rechnet vor diesem Hintergrund für das Geschäftsjahr 2024 mit einem leichten Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr.

Zugleich geht das Unternehmen im Geschäftsjahr 2024 davon aus, eine Umsatzrendite (EBIT-Marge) im mittleren bis hohen einstelligen Bereich zu erzielen.

Grundlage für die Prognose ist das Budget, das ausgehend von den bereits kontrahierten Entwicklungsleistungen den Umsatz und die Umsatzrendite errechnet.

Risikobericht

Ein dauerhafter Erfolg unseres Unternehmens hängt ebenfalls davon ab, wie frühzeitig wir Risiken und auch Chancen aus unserer operativen Tätigkeit identifizieren und wie vorausblickend wir diese steuern. Zur aktiven Überwachung und Steuerung der Risiken hat die Unternehmensgruppe csi ein informelles Risikomanagement- und Risikofrüherkennungssystem installiert.

Nachfolgend werden die wesentlichen Risiken absteigend nach ihrer Bedeutung für unsere Gesellschaft dargestellt. Eine Quantifizierung der Risiken wird nicht vorgenommen, da diese zur Steuerung nicht verwandt werden.

Das mitunter größte Risiko ergibt sich aus der Durchführung, Haftung und exakten Kalkulation unseres Aufwands, insbesondere im Hinblick auf die zunehmende Entwicklungsverantwortung, bei den einzelnen Projekten. Weiterhin besteht das Risiko eines erhöhten Kostendrucks aufgrund eines zu beobachtenden allgemein steigenden Kostendrucks der Automobilhersteller und der Systemlieferanten. Maßnahmen zur Qualitätssicherung der Aufbau einer Projektmanagement Organisation sowie ein funktionierendes Controlling gehören zu den Vorkehrungen, diese Komplexität zu beherrschen.

Weiter kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Hersteller in Teilbereichen Entwicklungsdienstleistungen wieder selbst erbringen.

Im Bereich der IT schützen wir uns gegen Cyber-Angriffe und Datenmissbrauch durch verschiedene Maßnahmen wie beispielsweise dem Einsatz von Zugangs- und Zugriffskontrollen, Virenscannern, Firewalls und der Zertifizierung nach ISO 27001 durch externe Auditoren.

Die Risiken von Cyber-Angriffen und Computerviren sind gegenüber dem Vorjahr stark ansteigend.

Bestandsgefährdende Risiken liegen nicht vor. Es sind keine einzelnen oder aggregierten Risiken zu erkennen, welche die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nachhaltig gefährden könnten.

Chancenbericht

Den dargestellten Risiken stehen aber auch Chancen gegenüber. Die Identifikation und die Wahrnehmung von Chancen obliegen dem operativen Management. Chancen sollen frühzeitig erkannt und durch geeignete Maßnahmen genutzt werden. Dabei werden die relevanten Wachstumsoptionen priorisiert, konkrete Ziele abgeleitet sowie Maßnahmen und Ressourcen zur operativen Zielerreichung festgelegt.

Nachfolgend werden die wesentlichen Chancen absteigend nach ihrer Bedeutung für unsere Gesellschaft dargestellt. Eine Quantifizierung der Chancen wird nicht vorgenommen, da diese zur Steuerung nicht verwandt werden.

Die ziel- und chancenorientierte Spezialisierung auf unsere Kernkompetenzen hat sich auch unter den vorhergehend erläuterten Randbedingungen bewährt, da die Bereiche, in denen wir tätig sind, weitgehend unabhängig von der Art der Antriebstechnologie des Fahrzeugs sind. Des Weiteren sind wir mit unserer Querschnitts-Kernkompetenz Leichtbau und unserem erweiterten Fokus auf neue Geschäftsfelder und Zukunftstechnologien als strategischer Entwicklungsdienstleister gut am Markt positioniert.

Neu eingestellte Mitarbeiter werden durch ein strukturiertes Einarbeitungsprogramm schnell qualifiziert. Des Weiteren werden Qualifizierungs- und Weiterentwicklungsmaßnahmen für alle Mitarbeiter angeboten.

Die eingespielten Mitarbeiterteams, gepaart mit effizienzsteigernden Tools, die beispielsweise wiederkehrende Tätigkeiten automatisieren, gewährleisten unsere Wettbewerbsfähigkeit. Durch unsere Präsenz an den Entwicklungszentren der Automobil-OEMs ist die Basis für unsere Einbindung in Design- und Konzeptentwicklungsprojekte vorhanden und wird von unseren Kunden gerne genutzt.

Die Automobil-OEMs werden, abgesehen vom weiteren Verlauf der Coronavirus-Pandemie und des Ukraine-Krieges, auch zukünftig auf Outsourcing und strategische Partnerschaften, vermehrt auch in neuartigen Kompetenzfeldern, setzen. Wir erwarten deshalb mittel- und langfristig eine positive Entwicklung für spezialisierte und für die Projektanforderungen passend aufgestellte Entwicklungsdienstleister.

 

Sindelfingen, den 20. September 2024

Die Geschäftsführung

Mathias Leixner, Geschäftsführer

Richard Harbig, Geschäftsführer

Jens Maier, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 42.103,00 46.369,00
42.103,00 46.369,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 408.024,23 230.811,29
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.754.008,17 1.994.655,56
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.649.169,74 4.239.718,58
3. sonstige Vermögensgegenstände 20.535,64 3.625,03
6.423.713,55 6.237.999,17
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 651,86 974,13
6.832.389,64 6.469.784,59
C. Rechnungsabgrenzungsposten 12.049,68 10.365,45
SUMME AKTIVA 6.886.542,32 6.526.519,04

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 240.000,00 240.000,00
III. Bilanzgewinn 3.075.248,41 4.097.330,67
3.340.248,41 4.362.330,67
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 164.357,96 152.842,07
2. sonstige Rückstellungen 1.377.604,48 1.055.052,15
1.541.962,44 1.207.894,22
C. Verbindlichkeiten
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 204.939,80 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 182.168,62 199.755,48
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 338.379,58 248.941,77
4. sonstige Verbindlichkeiten 1.268.760,14 502.346,90
davon aus Steuern T€ 1.258 (Vorjahr T€ 484)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit T€ 5 (Vorjahr T€ 5)
1.994.248,14 951.044,15
D. Rechnungsabgrenzungsposten 10.083,33 5.250,00
SUMME PASSIVA 6.886.542,32 6.526.519,04

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
Euro Euro
1. Umsatzerlöse 13.920.168,66 11.385.446,18
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 177.212,94 207.500,32
Gesamtleistung 14.097.381,60 11.592.946,50
3. sonstige betriebliche Erträge 204.042,67 122.797,35
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 0,00 45,24
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.786.358,55 1.908.859,73
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 5.556.712,48 5.318.704,61
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 913.363,57 882.259,16
davon für Altersversorgung T€ 17 (Vorjahr T€ 17) 6.470.076,05 6.200.963,77
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 15.020,67 14.198,36
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.628.528,80 2.316.765,86
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 48,00
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.334,22 274,68
davon an verbundenen Unternehmen T€ 0 (Vorjahr T€ 0)
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 417.845,94 380.035,88
11. Ergebnis nach Steuern 980.260,04 894.648,33
12. sonstige Steuern 2.342,30 2.864,71
13. Jahresüberschuss 977.917,74 891.783,62
14. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2.097.330,67 3.205.547,05
15. Bilanzgewinn 3.075.248,41 4.097.330,67

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die csi entwicklungstechnik GmbH hat ihren Sitz in Sindelfingen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 245326 eingetragen.

Die csi entwicklungstechnik GmbH, Sindelfingen, ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Der Jahresabschluss der csi entwicklungstechnik GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuchs in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 I, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei den Anlagegütern wurde eine Nutzungsdauer von 1 bis 33 Jahren zu Grunde gelegt. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn eine dauerhafte Wertminderung vorliegt.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 800,00 wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben.

Vorräte

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet und sofern notwendig entsprechende Einzel- und Pauschalwertberichtigungen gebildet.

Flüssige Mittel

Flüssige Mittel werden zum Nennbetrag angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten

Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält Zahlungen im alten Jahr, die zu Aufwand bzw. Ertrag im neuen Jahr führen.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Rückstellungen

Die Rückstellungen werden in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die erhaltenen Anzahlungen werden zum Nennbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Es ergeben sich im Vergleich zum Vorjahr keine wesentlichen Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus dem Finanzverkehr TEUR 3.581 (Vorjahr: TEUR 3.922) und aus Lieferungen und Leistungen TEUR 68 (Vorjahr: TEUR 318). Hierin sind Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 3.633 (Vorjahr: TEUR 3.999) enthalten.

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 2).

Eigenkapital

Die Gesellschaft hat nach Feststellung des Jahresabschlusses 2022 in einem gesonderten Gesellschafterbeschluss eine Ausschüttung in Höhe von TEUR 2.000 beschlossen.

Rückstellungen

Art der Rückstellung Stand zum 31.12.2023 Stand zum 31.12.2022 Änderung ggü. d. Vorjahr in
TEUR TEUR TEUR
Steuerrückstellungen 164 153 11
Gewerbesteuer 91 81 10
Körperschaftsteuer 73 72 1
Sonstige Rückstellungen 1.378 1.055 323
Nacharbeiten 664 394 270
Personalkosten 441 403 38
Urlaub und Gleitzeit 257 249 8
Abschluss- und Prüfungskosten 15 7 8
Berufsgenossenschaft 1 2 -1
Rückstellungen gesamt 1.542 1.208 334

Verbindlichkeiten

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt TEUR 1.994 (Vorjahr: TEUR 951). Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen mit TEUR 338 (Vorjahr: TEUR 249) aus Lieferungen und Leistungen. Hierin sind Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 59 (Vorjahr: TEUR 54) enthalten.

Die Verbindlichkeiten aus Steuern betragen TEUR 1.258 (Vorjahr: TEUR 484). Die Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit belaufen sich auf TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 5).

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden erfasst, sobald die vertraglich vereinbarte Leistung erbracht wurde. Aufwendungen werden - unter Berücksichtigung des Vorsichtsprinzips - periodengerecht erfasst.

Sonstige betriebliche Erträge

Die Währungsumrechnung erfolgt grundsätzlich nach § 256a HGB. Der GuV-Posten "sonstige betriebliche Erträge" enthält Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0).

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 25).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die Währungsumrechnung erfolgt grundsätzlich nach § 256a HGB. Der GuV-Posten "sonstige betriebliche Aufwendungen" enthält Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten keine periodenfremden Aufwendungen.

III. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 0
Angestellte 75
leitende Angestellte 2
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 77
(Vorjahr: 78)

Haftungsverhältnisse

Die csi Verwaltungs GmbH, Neckarsulm, hat Kreditverträge bei der Commerzbank Aktiengesellschaft, der Sparkasse Heilbronn sowie der Landesbank Baden-Württemberg abgeschlossen. Es wurden Darlehen in Höhe von TEUR 5.045 (Vorjahr: TEUR 3.694) bezogen, die zur Refinanzierung auf Konzernebene dienen. Diesen ist die CSI Entwicklungstechnik GmbH als Sicherungsgeber zusammen mit anderen verbundenen Unternehmen beigetreten.

Zum 31. Dezember 2023 besteht keine Inanspruchnahme aus diesen Kreditverträgen. Aufgrund der stabilen wirtschaftlichen Lage der gesamten Gruppe wird mit einer Inanspruchnahme nicht gerechnet.

Sonstige finanziellen Verpflichtungen

Es bestehen finanzielle Verpflichtungen an Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 821 (Vorjahr: TEUR 723).

Gesamtbetrag davon Restlaufzeit bis zu einem Jahr davon Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren davon Restlaufzeit mehr als fünf Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Sonstige finanzielle Verpflichtungen 821 364 349 108
(Vj.: 723) (Vj.: 309) (Vj.: 391) (Vj.: 23)

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn einschließlich des Gewinnvortrages aus dem Vorjahr auf neue Rechnung vorzutragen.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Mathias Leixner ausgeübter Beruf: Dipl. Ing.
Geschäftsführer Bernhard Weckemann ausgeübter Beruf Dipl. Ing. (bis 30. Juni 2024)
Geschäftsführer Jens Maier ausgeübter Beruf Dipl.-Ing.
Geschäftsführer Richard Harbig ausgeübter Beruf Dipl. Ing. (ab 01. Juli 2024)

Die Gesellschaft verzichtet auf die Nennung der den Mitgliedern des Geschäftsführungsorgans gewährten Bezüge unter Hinweis auf § 286 (4) HGB, da sich anhand der Angabe im Geschäftsjahr die Bezüge eines Mitglieds der Geschäftsführung feststellen lassen ließen.

Name und Sitz des Mutterunternehmens (§ 285 Nr. 14 und 14a HGB)

Die csi entwicklungstechnik GmbH, Sindelfingen, wird in den Konzernabschluss der csi Verwaltungs GmbH mit Sitz in Neckarsulm einbezogen, welcher im deutschen Unternehmensregister (www.unternehmensregister.de) veröffentlicht wird. Die csi Verwaltungs GmbH stellt den größten und zugleich kleinsten Kreis von Konzernunternehmen dar.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor.

 

Sindelfingen, den 20. September 2024

Die Geschäftsführung

Mathias Leixner, Geschäftsführer

Richard Harbig, Geschäftsführer

Jens Maier, Geschäftsführer

ANLAGENSPIEGEL für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 168.372,38 10.763,67 7.106,27 0,00 172.029,78
Summe Sachanlagen 168.372,38 10.763,67 7.106,27 0,00 172.029,78
Summe Anlagevermögen 168.372,38 10.763,67 7.106,27 0,00 172.029,78
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023 Zugänge Abgänge kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 122.003,38 15.020,67 7.097,27 129.926,78
Summe Sachanlagen 122.003,38 15.020,67 7.097,27 129.926,78
Summe Anlagevermögen 122.003,38 15.020,67 7.097,27 129.926,78
Buchwert 31.12.2023 Buchwert 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 42.103,00 46.369,00
Summe Sachanlagen 42.103,00 46.369,00
Summe Anlagevermögen 42.103,00 46.369,00

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die csi entwicklungstechnik GmbH, Sindelfingen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der csi entwicklungstechnik GmbH, Sindelfingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der csi entwicklungstechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt - Vergleichsangaben

Der Jahresabschluss und der Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und somit die Vergleichsangaben zum 31. Dezember 2022 und für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sind nicht geprüft.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 20. September 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Christoph Tübbing, Wirtschaftsprüfer

ppa. Andreas Sulzer, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 01.10.2024 festgestellt.

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