OT Regio Rhein-Ruhr GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehör
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Kauer seit 8.9.2010 | Prokura |
Klaus Adolf Burdenski seit 2.1.2007 | Geschäftsführer |
Andreas Peter Wellner seit 3.8.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Andreas Peter WellnerMOHAG Motorwagen-Handelsgesellschaft mbH | 50.00% |
Klaus BurdinskiMOHAG Motorwagen-Handelsgesellschaft mbH | 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
REGEDA GmbH Autoleasing + Autovermietung + AutohandelGelsenkirchenJahresabschluss zum 31.12.2006Lagebericht für das Geschäftsjahr 20061. Darstellung des GeschäftsverlaufsAllgemein Die REGEDA GmbH Autoleasing + Autovermietung + Autohandel (kurz: REGEDA) ist eine konzerneigene Leasinggesellschaft, die hauptsächlich vom Neu- und Gebrauchtwagengeschäft der MOHAG-Gruppe abhängig ist. Zusätzlich werden Leasinggeschäfte mit externen Vermittlern abgewickelt. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche Die deutsche Wirtschaft ist im Geschäftsjahr 2006 gegenüber dem Vorjahr um 2,5 % gewachsen. Dies ist nicht nur eine kräftige Wachstumsbeschleunigung gegenüber dem Jahr 2005 (+ 0,9 %), sondern zugleich auch der stärkste Anstieg des Bruttoinlandsprodukt seit dem Boomjahr 2000. Die ersten Indikatoren deuten darauf hin, dass trotz der Mehrwertsteuererhöhung auch im Jahr 2007 mit einem stabilen Wachstum gerechnet werden kann. Auch die Leasing-Branche profitierte vom Konjunkturaufschwung und wächst auch im Jahr 2006 wieder dynamischer als die Gesamtinvestitionen. Während der Leasing-Markt um 7,7 % auf ein Neugeschäftsvolumen von 54,1 Mrd. € wuchs, stiegen die gesamtwirtschaftlichen Investitionen nur um 4,7 %. Nach wie vor entfällt auf das Segment Straßenfahrzeuge (PKW, Kombis, LKW, Anhänger und Busse) mit 58,0 % der größte Anteil an den Gesamtinvestitionen. Entgegen der positiven Entwicklung in der Gesamtbranche könnte im stärksten Einzelsektor (PKW, Kombis) jedoch nur ein leichtes Wachstum in Höhe von 0,4 % erzielt werden. Gründe hierfür lagen in der Mehrwertsteuererhöhung zum 01.01.2007, die dazu führte, dass verstärkt Finanzierungsmöglichkeiten genutzt wurden. Umsatz- und Bestandsentwicklung Im Berichtsjahr konnte der Umsatz von T€ 9.399,0 um + T€ 11.217,2 bzw. 119,3 % auf T€ 20.616,2 gesteigert werden. Aufgegliedert nach Erlössparten stellen sich die Umsätze wie folgt dar:
Die Leasingerlöse beliefen sich trotz eines rückläufigen Gesamtbestandes auf Vorjahresniveau. Dies ist im Wesentlichen auf das konzerninterne Vorführwagenleasing zurückzuführen. Da die jeweiligen Vertragslaufzeiten in der Regel weniger als 12 Monate betragen, ist der Gesamtbestand im Berichtsjahr nicht angestiegen. Der Anstieg der Erlöse aus Fahrzeugverkäufen basiert auf einen Teilverkauf des Leasingbestandes (785 Verträge) an die Santander Consumer Bank. Der Verkauf erfolgte im "Sale-and-lease Back-Verfahren". Zum Jahresende betrug der Auftragsbestand 50 Einheiten.
Investitionen und Finanzierungsmaßnahmen Im laufenden Geschäftsjahr wurden außer in das Leasingvermögen keine neuen Investitionen getätigt. Die Finanzierung des Anlagevermögens erfolgte wie bereits im Vorjahr ausschließlich über die FORD BANK. Aufgrund des Bestandsverkaufs an die Santander Consumer Bank konnten die Verbindlichkeiten gegenüber der FORD Bank um T€ 8.535,2 vermindert werden. Personal Wegen der Personalunion mit der MOHAG Motorwagen-Handelsgesellschaft mbH wurden keine eigenen Mitarbeiter beschäftigt. Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres Im Dezember 2006 wurden mit Ausnahme der von den Konzerngesellschaften (MOHAG-Gruppe, AFiB-Gruppe und Autohaus Reichstein GmbH) geleasten Vorführwagen sämtliche Leasingbestände im "Sale-and-lease-back-Verfahren" an die Santander Consumer Bank verkauft. Die Leasingverträge mit dem Endkunden blieben bei der REGEDA. Im Rahmen dieser Transaktion erzielte die REGEDA einen zusätzlichen Ergebnisbeitrag von ca. T€ 580 sowie einen Liquiditätsüberschuss von ca. 1,8 Mio. €. Seit Dezember 2006 werden keine Vorführwagen von Konzerngesellschaften mehr über die REGEDA geleast. Seit 01. Januar 2007 least die REGEDA grundsätzlich alle Fahrzeuge, über die sie mit dem Endkunden Leasingverträge abschließt, ihrerseits von der Santander Consumer Bank. 2. Darstellung der LageVermögenslage
Finanzlage
Ertragslage
Das neutrale Ergebnis setzt sich wie folgt zusammen:
Kennziffern
3. Voraussichtliche Entwicklung mit den wesentlichen Risiken und ChancenIm Rahmen der neuen Zusammenarbeit mit der Santander Consumer Bank konnte die REGEDA im Berichtsjahr strategisch neu ausgerichtet werden. Durch den zukünftigen Verkauf sämtlicher Leasingfahrzeuge im "Sale-and-lease-back-Verfahren" entfällt darüber hinaus der Zwang zur Finanzierung des Leasingbestandes. Aufgrund des Bestandsverkaufs zum Jahresende konnte ein Großteil der Bankverbindlichkeiten gegenüber der FORD Bank zurückgezahlt werden. Bis Mitte 2007 werden die restlichen Bankverbindlichkeiten abgelöst. Die Abhängigkeit gegenüber der FORD Bank besteht somit nicht mehr. Ein weiterer positiver Nebeneffekt der Neuausrichtung ergibt sich aus den wesentlich besseren Zinskonditionen der Santander Bank, wodurch sich die Geschäftsleitung eine spürbare Belebung des Neugeschäftes verspricht. Als Risiko schätzt die Geschäftsleitung jedoch die Steuerpläne der Bundesregierung ein. Zur Gegenfinanzierung des geplanten Steuerentlastungsgesetzes ist eine Verbreitung der körperschaft- und gewerbesteuerlichen Bemessungsgrundlagen vorgesehen. Dies soll u.a. durch die Anwendung von Pauschalierungssätzen für den Finanzierungskostenanteil (25 % für Mobilien) erreicht werden. Die Auswirkungen dieser Gesetzesänderung ist noch nicht vorhersehbar. Für das Geschäftsjahr 2007 wurde ein Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung in Höhe von T€ 217 budgetiert. Bestandgefährdende Risiken sehen wir für unsere Gesellschaft nicht. 4. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des GeschäftsjahresEs sind keine besonderen Vorgänge zu verzeichnen. 5. Risikomanagement und Risikokategorien der FinanzinstrumenteDurch konsequentes Forderungsmanagement versuchen wir Ausfallrisiken bei Kundenforderungen möglichst gering zu halten. Die strengen Maßstäbe bei der Bonitätsprüfung haben die Forderungsausfälle erneut in Grenzen gehalten. Am Bilanzstichtag bestehende Risiken durch zweifelhafte Forderungen aus dem Geschäftsjahr 2006 sind durch Wertberichtigungen im Jahresabschluss berücksichtigt. Durch ein effektives Berichtswesen werden negative Entwicklungen frühzeitig analysiert und Gegenmaßnahmen rechtzeitig eingeleitet. Im Rahmen einer kurz- und mittelfristigen Liquiditätsplanung ist die Liquiditätsversorgung jederzeit gewährleistet. Negative Entwicklungen werden auf Basis unserer 3 - Jahresliquiditätsplanung frühzeitig erkannt. BILANZ zum 31. Dezember 2006Aktiva
Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB: EUR 0,00 (Vorjahr EUR 10.900.000,00) Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2006 bis 31. Dezember 2006
Anhang für das Geschäftsjahr 2006I. BilanzierungsgrundsätzeDie Gesellschaft ist als mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 des Handelsgesetzbuches (HGB) einzustufen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. In Erweiterung von § 266 HGB erfolgte der Ausweis des Leasingvermögens als gesonderter Posten des Anlagevermögens. Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, wurden grundsätzlich im Anhang gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. II. BewertungsgrundsätzeDie Bewertung wurde nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 252 bis 256 HGB sowie den besonderen Bewertungsvorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 279 - 283 HGB) vorgenommen. Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen sind mit den um planmäßige Abschreibungen verminderten Anschaffungskosten angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 410,00 werden jeweils im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Das Leasingvermögen wird planmäßig unter Berücksichtigung der vertraglichen Restwerte über die jeweilige Vertragsdauer abgeschrieben. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Erkennbaren Ausfallrisiken wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen ausreichend Rechnung getragen. Die übrigen Forderungen werden wegen des Ausfallwagnisses, des Zinsverlustes, des Skontoabzuges und der Kosten der Beitreibung der Außenstände um 1,0 v.H. ihres Nettobetrages wertberichtigt. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Betrages passiviert. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. III. Erläuterungen zur Bilanz zum 31. Dezember 20061. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 268 Abs. 2 HGB ist ausgehend von den historischen Anschaffungskosten dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In der Position sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 888.229,40 (Vorjahr EUR 30.887,34) enthalten. In der Position sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 831.078,43 (Vorjahr: EUR 0,00) enthalten. 3. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:
IV. Sonstige Angaben1. Haftungsverhältnisse
2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Leasingverträgen bestehen Rücknahmeverpflichtungen in Höhe von:
3. Angaben zu Geschäftsführungsorganen Im Berichtsjahr waren zu Geschäftsführern bestellt:
Die Geschäftsführer erhielten im Jahr 2006 keine Bezüge. 4. Anzahl der Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr 2006 sowie im Vorjahr keine eigenen Arbeitnehmer. 5. Angaben zum Mutterunternehmen und Konzernabschluss Mutterunternehmen des Konzerns, in den die Gesellschaft eingegliedert ist, ist die NÜRNBERGER Beteiligungs-Aktiengesellschaft mit Sitz in Nürnberg. Sie stellt den Konzernabschluss und Konzernlagebericht auf, der beim elektronischen Bundesanzeiger eingereicht und bekannt gemacht wird. 6. Verwendung des Ergebnisses Der nach den handelsrechtlichen Vorschriften ermittelte Jahresüberschuss wird aufgrund des mit Wirkung ab 01. Januar 2004 geschlossenen Ergebnisabführungsvertrages an die MOHAG Motorwagenhandelsgesellschaft mbH, Gelsenkirchen, abgeführt.
Recklinghausen, 10. Januar 2007 Andreas Wellner, Geschäftsführer Klaus Burdenski, Geschäftsführer Bruttoanlagenspiegel zum 31.12.2006Gelsenkirchen
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der REGEDA GmbH Autoleasing + Autovermietung + Autohandel für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2006 bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der REGEDA GmbH Autoleasing + Autovermietung + Autohandel, Gelsenkirchen, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Bad Wörishofen, 27. April 2007 Rath,
Anders, Dr. Wanner & Partner
Dr. Buck, Wirtschaftsprüferin Kabisch, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss wurde am 24. August 2007 festgestellt. |
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