Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 110990
Vorher
vertico software GmbH
Eingetragen
22.7.2005
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieHerstellung von Geräten und Einrichtungen der Telekommunikationstechnik
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Entwicklung und Produktion von Software und Hardware sowie deren Vertrieb, Telefonieleistungen und ähnliche Dienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Alexander Dr. Seyferth
seit 25.11.2025
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Gerben Wijbenga
seit 24.4.2025
Geschäftsführer
Thomas Erik Weiß
seit 10.9.2021
Geschäftsführer
Florian Buzin
seit 6.10.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert97.23% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Gamma Europe Holdco LimitedGBR
96.52%
0.71%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
STARFACE Group GmbH
Germany
95.411 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

STARFACE GmbH

Karlsruhe

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Inhalt

A. Grundlagen des Unternehmens

I. Geschäftsmodell des Unternehmens

II. Forschung und Entwicklung

B. Darstellung des Geschäftsverlaufs

I. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

II. Umsatz-, Ergebnis- und Auftragsentwicklung

III. Produktion

IV. Beschaffung

V. Investitionen

VI. Personal- und Sozialbereich

VII. Umweltschutz

C. Prognosebericht

D. Chancen- und Risikobericht

I. Risikobericht

II. Chancenbericht

III. Gesamtaussage

A. Grundlagen des Unternehmens

I. Geschäftsmodell des Unternehmens

Grundlage des Geschäftsmodells der STARFACE GmbH sind die Entwicklung und Vermarktung der gleichnamigen VoIP Soft- und Hardware STARFACE sowie die Entwicklung und Vermarktung von Telefonie-Dienstleistungen wie VoIP-Telefonleitungen, Gesprächsminuten und Cloud-Telefonie.

Zu unseren Kunden zählen Unternehmen aller Größen, die Vermarktung findet schwerpunktmäßig im deutschsprachigen Raum sowie in Frankreich statt.

II. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft betreibt nur im branchenüblichen Umfang eigene Forschung und Entwicklung.

B. Darstellung des Geschäftsverlaufs

I. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Der Gesamtmarkt für Telekommunikation ist in Deutschland laut Bitkom e.V. im Jahr 2023 leicht um 1,7 % gestiegen, für 2024 wird ein sehr geringes Wachstum von 1,0 % erwartet. Dieses Wachstum könnte sich jedoch aufgrund bleibender Unsicherheit in der Gesamtwirtschaft durch Krisen wie den Ukrainekrieg, Preissteigerungen und weiterhin bestehender Lieferengpässe deutlich reduzieren.

Das Jahr 2023 war geprägt von zahlreichen Krisen. Der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine führte zu Lieferengpässen und massiven Preissteigerungen. Bei vielen Unternehmen äußerste sich dies weiterhin in einer deutlichen Zurückhaltung ihrer Investitionsentscheidungen.

Ein attraktiver Wachstumsmarkt wird für STARFACE weiterhin die Telefonie aus der Cloud sein. Nach wie vor ist der Marktanteil cloudbasierter Telefonie mit ca. 5 - 7 % vom Gesamtmarkt in der Region DACH noch vergleichsweise gering, doch bietet dieser Markt im Rahmen der Digitalisierungsprojekte vieler Unternehmen in den nächsten Jahren sehr hohe Wachstumsraten. Auch die oben beschriebene Investitionszurückhaltung der Unternehmen wird den Trend zur Cloudtelefonie beschleunigen, da die Investitionen hier deutlich geringer sind und eine hohe Flexibilität bei Änderung der Rahmenbedingungen bietet.

II. Umsatz-, Ergebnis- und Auftragsentwicklung

Trotz der schwierigen Gesamtsituation durch die unter B I. beschriebenen Umstände steigerten wir im Jahr 2023 unseren Umsatz um 8,7 % sowie unser Rohergebnis um 12,2 %

Eine deutliche Steigerung konnten wir im Bereich der wiederkehrenden Umsätze (Recurring Revenue) erzielen. Mit unseren Produkten STARFACE Cloud, STARFACE 365, STARFACE Connect und den Software-Update-Verträgen realisierten wir gegenüber dem Vorjahr ein Wachstum von 26,1%. Der Anteil der wiederkehrenden Umsätze am Gesamtumsatz wurde demnach erneut deutlich erhöht. Unser Ergebnis konnten wir im Geschäftsjahr 2023 um 4,0% auf 8,70 Mio. EUR steigern (Vorjahr 8,37 Mio. EUR)

Wie auch schon im Vorjahr führten wir wieder Präsenzveranstaltungen durch. Insbesondere der STARFACE Kongress erstmals gemeinsam mit der Schwester estos GmbH mit mehr als 600 Teilnehmern sowie eine bundesweite Roadshow an verschiedenen Standorten fanden erfolgreich statt. Auch im Jahre 2023 wurden viele neue Partner gewonnen, die im Rahmen unseres Zertifizierungsprogrammes, welches zum großen Teil wieder als Präsenztraining durchgeführt wurde, qualifiziert wurden und auch Chancen für zukünftigen Umsatz darstellen.

III. Produktion

Mit der Bereitstellung der STARFACE Software-Version 8.0.0.1 haben wir neben neuen Schnittstellen für viele Telefonhersteller, Upgrades und Integrationen durchgeführt. Die im Jahr 2022 angefangene Entwicklung wurde fortgesetzt und die ersten Umsetzungen der Modernisierung, um bessere Skalierung und Sicherheit auch für große Kunden zu bieten steht den Partnern und Kunden mit dieser Version bereits zur Verfügung. Die neue Version 8.1.0.9 mit zahlreichen Neuentwicklungen konnten wir auf den Weg bringen. Besonders hervorzuheben ist dabei der neue Firmware Server für Telefon Endgeräte, um Partnern schnellere Integrationen unabhängig von STARFACE Releases zu bieten. Die Einführung der STARFACE App 8 für Windows mit komplett überarbeiteter GUI und neuem Technologiestack als Grundlage für zukünftige Entwicklungen wurde für alle Partner und Kunden freigegeben. Die iOS-App konnte mit neuer Carplay Integration den Partnern zur Verfügung gestellt werden. Für die Absicherung des wichtigen Cloud-Betriebs wurde die Erweiterung um ein weiteres Rechenzentrum gestartet, welches in 2024 in Betrieb gehen soll. Der Fokus in der Entwicklung wurde weiter vermehrt auf Cloud und Mobil-Apps gelegt.

IV. Beschaffung

Im Bereich der Beschaffung sind auch 2023 weitere Optimierungen durchgeführt worden. Durch Anpassung der Prozesse bei Bestell- und Lieferwegen konnten wir Auftragsvorgänge verschlanken und damit den Aufwand erheblich reduzieren.

Neben den bestehenden Lieferanten für Hardware-Komponenten werden kontinuierlich weitere alternative Hersteller für diese Komponenten eruiert, um bei eventuellem Ausfall eines Lieferanten ggf. Lieferengpässe zu vermeiden. Gleiches gilt für die Beschaffung von Telefonen, die größtenteils über verschiedene Distributoren bezogen werden.

Für Telefonie-Vorleistungen konnte ein dritter Lieferant etabliert werden.

V. Investitionen

Investitionen wurden im Bereich der Produktentwicklung für die Teams-Integration sowie die Erneuerung der STARFACE Apps und Mobile Apps vorgenommen.

Weitere Investitionen wurden im Bereich soft- und hardwareseitige IT-Infrastruktur getätigt, um Arbeitsplätze für neue Mitarbeiter zu schaffen. Darüber hinaus haben wir Ausstattung für Besprechungsräume für unsere neuen Büroräume beschafft.

VI. Personal- und Sozialbereich

Im Geschäftsjahr 2023 haben wir die Personaldecke in allen Bereichen erweitert.

Die Suche nach geeigneten Mitarbeitern gestaltete sich nach wie vor aufwendig. Geeignete Bewerber mit ausreichend Branchenkenntnis oder zumindest mit technischem Wissen im Bereich TK/VoIP sind auf dem Arbeitsmarkt nur in geringem Maße verfügbar. Wir gehen davon aus, dass sich mit einer Abschwächung der allgemeinen Wirtschaftslage und der pandemiebedingten Veränderungen am Arbeitsmarkt die Lage gerade bei der Verfügbarkeit von Fachkräften verändern wird.

Das unternehmensweit eingeführte OKR-Management (Objectives and Key Results) zeigt sich als effektive Maßnahme, um die gemeinsam definierten Ziele des Unternehmens adäquat abbilden und deren Erreichung nachvollziehen zu können. Außerdem gewährleistet es ein hohes Maß an Transparenz aller Vorgänge innerhalb des Unternehmens.

VII. Umweltschutz

Seit 2014 verwendet die STARFACE GmbH Ökostrom und stellt sich damit auch ökologisch als fortschrittliches Unternehmen dar.

Im Bereich Umweltschutz sind keine weiteren besonderen Maßnahmen unternommen worden und auch nicht in Planung.

Teilnahme am Dualen System: Im Rahmen der Verpackungsverordnung leisten wir die gesetzlichen Abgaben für die Kunststofffolien und das Schaumstoffmaterial für die Verpackung und den Versand unserer selbstproduzierten Hardware. Bei der Neukonzeption von Verpackungen von z.B. Appliances versuchen wir, den Einsatz von Kunststoffen weitestgehend zu vermeiden.

C. Prognosebericht

Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir auch in Zukunft die Kundenakquise durch Ausbau unserer Vertriebspartner forcieren. Daneben entwickeln wir kontinuierlich unsere Dienstleistungen und Produkte weiter und passen diese den Bedürfnissen unserer Kunden an. Seit Ende 2021 rundet die STARFACE White Label Cloud unserer neuen Schwestergesellschaft TeamFON GmbH das STARFACE Portfolio ab. Die STARFACE White Label Cloud ist ein Multimandantensystem welches Systemhäusern, Distributoren oder Energieversorgern ermöglicht eine Cloudlösung unter eigenem Brand zu vermarkten. Zusätzliche Chancen auf Wachstum könnten sich durch anorganisches Wachstum (Zukauf) bieten.

Die aktuelle Planung für 2024 sieht ein kontinuierliches Umsatzwachstum bei gleichzeitiger Steigerung des Ergebnisses vor. Derzeit kann von einer Rohergebnissteigerung von ca. 15 % gegenüber dem abgeschlossenen Geschäftsjahr 2023 ausgegangen werden. Inwieweit die drohende Rezession und das Inflationsgeschehen verbunden mit etwaigen Lieferengpässen negativen Einfluss auf diese Entwicklung nehmen wird, ist schwer einschätzbar. Insbesondere eine weitere Verschiebung von Projekten sowie eine starke Zunahme von Unternehmensinsolvenzen kann zu schwer kalkulierbaren Veränderungen führen.

Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens trotz dieser drohenden negativen Einflüsse auf die Gesamtwirtschaft als stabil und positiv.

Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant.

D. Chancen- und Risikobericht

I. Risikobericht

Für das Jahr 2024 sehen wir insbesondere die folgenden Risiken, die unsere zukünftige Entwicklung beeinflussen könnten:

• Globale wirtschaftliche Bedingungen

• Energie- und Wirtschaftskrise: Die anhaltenden Auswirkungen des Russland-Ukraine-Kriegs könnten weiterhin unsere Lieferketten, insbesondere aus Asien, beeinträchtigen und die Beschaffung von Hardware erheblich verzögern oder sogar unterbrechen.

• Gesamtwirtschaftliche Abkühlung: Änderungen der globalen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, wie Schwankungen des US-Dollarkurses, Zölle, Handelsbarrieren und eine potenzielle Schwächung der EU, könnten unseren Warenabsatz erheblich beeinflussen.

• Wettbewerb und Marktkonsolidierung

• Branchen-Konsolidierung: Eine mögliche Konsolidierung innerhalb der Branche könnte dazu führen, dass stärkere Mitbewerber aggressiver den Markt bearbeiten.

• Neue Marktteilnehmer: Nicht-europäische Unternehmen könnten verstärkt in unseren Markt eintreten und den Wettbewerb verschärfen.

• Produktentwicklung

• Handelsbeschränkungen und Inflation: Weitere Handelsbeschränkungen, eine anhaltend hohe Inflation, Lieferstopps oder erhöhte Zölle aufgrund der geopolitischen Lage könnten die Beschaffung von kostengünstigen Hardwarekomponenten erheblich erschweren.

• Künstliche Intelligenz (KI)

• Die schnelle Entwicklung und Integration von KI-Technologien bergen sowohl Chancen als auch Risiken. Fehlende regulatorische Klarheit, ethische Bedenken und mögliche Abhängigkeiten von Drittanbietern könnten Herausforderungen darstellen. Zudem besteht das Risiko, dass Mitbewerber durch den Einsatz fortschrittlicherer KI-Lösungen einen Wettbewerbsvorteil erlangen.

• Personalaufbau

• Fachkräftemangel: Die Rekrutierung und langfristige Bindung qualifizierter Mitarbeiter könnte in den kommenden Jahren zunehmend schwieriger werden. Der Fachkräftemangel kann zu steigenden Gehältern führen, was unsere Personalkosten erhöhen und unsere Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigen könnte.

• Internationale Expansion

• Standorterweiterungen ins Ausland könnten kulturelle Herausforderungen mit sich bringen, die den Aufbau und die Integration neuer Teams erschweren.

• Datenschutz und -sicherheit

• Cyberangriffe: Ein Cyberangriff könnte erhebliche rechtliche und finanzielle Konsequenzen haben und negative Auswirkungen auf Kunden, Partner, unsere Finanzlage und Geschäftstätigkeit haben.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir weiterhin die globalen Entwicklungen und ihre potenziellen Auswirkungen auf unser Geschäft aufmerksam beobachten. Unsere Maßnahmen zur Risikominderung werden regelmäßig überprüft und angepasst, um den Herausforderungen des sich wandelnden Marktumfelds gerecht zu werden. Weitere Risiken, die über das allgemeine wirtschaftliche Risiko einer unternehmerischen Betätigung hinausgehen, sind derzeit nicht erkennbar.

II. Chancenbericht

Für das Jahr 2024 sehen wir insbesondere die folgenden Chancen, die unser zukünftiges Wachstum und unsere Wettbewerbsfähigkeit fördern könnten:

• Beschaffungsseite

• Auf der Beschaffungsseite können wir weiterhin auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch eigene Qualitätskontrollen in unseren Geschäftsräumen erfolgreich um.

• Wettbewerb am Markt

• Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch unsere langjährige Erfahrung, kontinuierliche Innovationen, Zuverlässigkeit und ein hohes Maß an Qualität begegnen.

• Wachstumspotential der Cloud-Telefonie

• Besondere Chancen sehen wir im fortgesetzten Wachstumspotenzial der Cloud-Telefonie und dem anhaltenden Umstellungsprozess auf flexible Lösungen für den Einsatz in Homeoffices und mobilen Arbeitsstätten. Diese Veränderungen bieten uns die Möglichkeit, unsere Marktpräsenz auszubauen und unser Produktportfolio für die sich wandelnden Anforderungen unserer Kunden bereitzustellen.

• Förderung der Digitalisierung in Unternehmen

• Die zunehmende Förderung der Digitalisierung in Unternehmen wird sich positiv auf uns auswirken. Mit unserem Produktportfolio sind wir in der Lage, die digital geprägten Kommunikations- und Kollaborationsprozesse in Unternehmen zu unterstützen. Die steigende Nachfrage nach digitalen Lösungen bietet uns die Chance, unsere Position im Markt weiter zu festigen und zu erweitern.

• KI-Entwicklungen

• Durch unsere fortschrittlichen Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) eröffnen sich uns zahlreiche neue Chancen. KI-gestützte Lösungen können die Effizienz und Benutzerfreundlichkeit unserer Kommunikationsprodukte erheblich verbessern. Beispiele hierfür sind intelligente Anrufweiterleitungen, automatische Transkriptionen und personalisierte Kundeninteraktionen. Diese Innovationen verschaffen uns einen Wettbewerbsvorteil und unterstützen unser nachhaltiges Wachstum.

III. Gesamtaussage

Die Risiken der zukünftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in der Marktkonsolidierung, dem Personalaufbau und dem allgemeinen konjunkturellen Umfeld. Dank unserer finanziellen Stabilität und langjährigen Erfahrung sind wir jedoch gut gerüstet, um diese Herausforderungen zu bewältigen.

Risiken, die den Fortbestand unseres Unternehmens gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Es bleibt jedoch ungewiss, wie sich die drohende Rezession und die Inflation langfristig auf die weltwirtschaftliche Entwicklung auswirken werden.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.538.199,50 1.288.218,76
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.063.358,00 941.404,26
1. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 1.063.357,00 941.403,26
II. Sachanlagen 474.841,50 346.814,50
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.499,00 4.604,00
2. technische Anlagen und Maschinen 5.611,00 6.182,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 465.731,50 336.028,50
B. Umlaufvermögen 12.425.607,92 11.473.083,03
I. Vorräte 1.406.109,57 1.697.464,28
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.236.816,41 6.294.853,92
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.806.222,23 4.003.430,56
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.430.594,18 2.291.423,36
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.782.681,94 3.480.764,83
C. Rechnungsabgrenzungsposten 57.747,63 46.604,60
Aktiva 14.021.555,05 12.807.906,39

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.203.351,42 2.203.351,42
I. Gezeichnetes Kapital 95.411,00 95.411,00
II. Kapitalrücklage 1.457.717,67 1.457.717,67
III. Gewinnvortrag 650.222,75 650.222,75
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
B. Rückstellungen 948.604,72 468.717,19
C. Verbindlichkeiten 9.743.035,05 9.426.620,79
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 8.990.391,40 8.505.263,86
2. sonstige Verbindlichkeiten 752.643,65 921.356,93
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.070.271,86 709.216,99
E. Passive latente Steuern 56.292,00
Passiva 14.021.555,05 12.807.906,39

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 23.834.841,92 21.249.741,07
2. Personalaufwand 10.074.504,50 9.095.455,46
a) Löhne und Gehälter 8.407.062,89 7.473.254,49
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.667.441,61 1.622.200,97
davon für Altersversorgung 60.166,40 50.395,86
3. Abschreibungen 744.428,05 644.113,33
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 744.428,05 644.113,33
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.455.062,72 3.450.783,41
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 2.249,66 10.774,32
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 202.920,14 318.535,71
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 5.124,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 56.296,81 0,16
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 56.292,00
8. Ergebnis nach Steuern 8.707.469,98 8.372.800,42
9. sonstige Steuern 2.744,00 3.183,00
10. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 8.704.725,98 8.369.617,42
11. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Gesellschaft STARFACE GmbH hat ihren Sitz in Karlsruhe. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter der HRB 110990 eingetragen.

II. Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft wurde mit Vertrag vom 04.07.2005 errichtet.

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend wurden die Regelungen des GmbHG beachtet. Die Gesellschaft weist die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsvorschriften nach dem für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 S. 2, 266 ff. HGB).

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Auf Bilanzposten angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden linear abgeschrieben. Dabei wird die Nutzungsdauer des jeweiligen immateriellen Vermögensgegenstands nach dessen Produktlebenszyklus oder dessen erwarteten Synergieeffekten angesetzt, soweit diese verlässlich geschätzt werden können.

Das Sachanlagevermögen wurde mit den Anschaffungs- / Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Es wurde die lineare Abschreibungsmethode gewählt. Die Geringwertigen Wirtschaftsgüter wurden im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben.

Der Abschreibungszeitraum entspricht der für zulässig gehaltenen branchenüblichen Nutzungsdauer bzw. den voraussichtlichen Restnutzungsdauern.

Das ursprünglich mit den Anschaffungskosten bilanzierte Finanzanlagevermögen wurde unter Anwendung des strengen Niederstwertprinzips zum 31.12.2019 mit EUR 0,00 bewertet.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. mit den niedrigeren beizulegenden Werten am Abschlussstichtag angesetzt.

Bei der Bewertung wird das strenge Niederstwertprinzip beachtet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Beim Kassenbestand und den Guthaben bei Kreditinstituten erfolgte der Ansatz mit dem Nennwert.

Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden mit den Nennbeträgen angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen wurden berücksichtigt. Die Bewertung erfolgt mit dem vorsichtig geschätzten Erfüllungsbetrag.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert.

Grundlagen der Währungsrechnung

Die auf Fremdwährung lautenden Guthaben bei Kreditinstituten wurden ohne Beachtung der Restriktionen des § 252 Abs. 1 Nr. 4 und § 253 Abs. 1 S. 1 HGB mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von nicht mehr als einem Jahr (wie Vorjahr).

In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von Euro 5.806.222,23 (Vorjahr Euro 4.003.430,56) enthalten.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalkosten in Höhe von Euro 299.240,02 (Vorjahr 296.484,16), Boni in Höhe von 127.712,33 (Vorjahr Euro 20.741,00), Provisionen in Höhe von Euro 116.552,10 (Vorjahr Euro 86.429,00) und Mietaufwendungen in Höhe von Euro 264.000,00 (Vorjahr Euro 0,00).

Alle Verbindlichkeiten haben in voller Höhe eine Restlaufzeit bis 1 Jahr (wie Vorjahr).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von Euro 156.713,13 (Vorjahr Euro 35.177,69).

Die übrigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von Euro 8.990.391,40 (Vorjahr Euro 8.505.263,86).

Die Gesellschaft weist passive latente Steuern aus, welche auf der handelsrechtlich höheren Bewertung des Anlagevermögens beruhen. Zur Ermittlung der latenten Steuern wurde ein Steuersatz in Höhe von 31,575% zugrunde gelegt.

Die Entwicklung der passiven latenten Steuern stellt sich im Geschäftsjahr wie folgt dar:

Euro
01.01.: 0,00
Zugang: 56.292,00
Verbrauch: 0,00
Auflösung: 0,00
31.12.: 56.292,00

V. Haftungsverhältnisse

Zur Sicherung der Darlehensverbindlichkeiten des Mutterunternehmens STARFACE Group GmbH (vormals SF Technologies Verwaltungs GmbH) bestehen Sicherheiten an konzernfremde Dritte. Diese Sicherheiten setzen sich zusammen aus Bürgschaften und Globalzessionen. Diese Sicherheiten dienen der von der Sparkasse Karlsruhe gewährten Darlehen in Höhe von Euro 33 Mio.

Die Gesellschaft schätzt die Wahrscheinlichkeit, aus den angegebenen Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Globalzessionen in Anspruch genommen zu werden, aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen nicht vor.

VI. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Miet- und Leasingverträgen mit einer Laufzeit bis längstens 2032 bestehen folgende Verpflichtungen:

Euro
fällig in 2024 499.996,10
fällig ab 2025
bis Vertragsende 3.208.568,83
3.708.564,93

VII. Sonstige Angaben

Personalstand

Im Jahresdurchschnitt wurden beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen

2023
Verwaltung 28
Vertrieb 28
Entwicklung/Produktion/IT 53
Support 28
Marketing 11
148

Organmitglieder

Geschäftsführer der Gesellschaft waren

Herr Florian Buzin, kaufmännischer Gesamtleiter, Karlsruhe

Frau Barbara Mauve, kaufmännischer Gesamtleiter, Karlsruhe (bis 09.01.2024)

Jürgen Signer, kaufmännischer Gesamtleiter, Stuttgart

Thomas Weiß, kaufmännischer Gesamtleiter, Neuried

Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Bezüglich der Auskunft zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführer wurde die Schutzklausel nach § 286 IV HGB in Anspruch genommen.

Mutterunternehmen

Mutterunternehmen der Gesellschaft ist die RAG Stiftung. Diese reicht ihren Einzel- und Konzernabschluss für Offenlegungszwecke gemäß § 325 HGB beim elektronischen Unternehmensregister ein.

Anteilsbesitz

Die Gesellschaft hielt an der Voipinion GmbH, Karlsruhe 100%, der Anteile. Die Voipinion GmbH wurde am 10.01.2024 gelöscht.

Ergebnisverwendung:

Aufgrund des am 04.12.2020 mit der STARFACE Group GmbH (vormals SF Technologies Verwaltungs GmbH), Karlsruhe, als herrschende Gesellschaft abgeschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags wird der Jahresüberschuss 2023 in Höhe von Euro 8.704.725,98 gemäß gültigem Ergebnisabführungsvertrag in voller Höhe an die STARFACE Group GmbH abgeführt.

Der aus Vorjahren verbleibende Gewinnvortrag in Höhe von Euro 650.222,75 wird in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Karlsruhe, 05. Juni 2024

gez. Herr Florian Buzin

gez. Herr Jürgen Signer

gez. Herr Thomas Weiß

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 04.09.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die STARFACE GmbH, Karlsruhe

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der STARFACE GmbH, Karlsruhe, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der STARFACE GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie/ eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil meines Bestätigungsvermerks.

 

Köln, den 5. Juni 2024

MAUREL GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Martin Josef Philippsen, Wirtschaftsprüfer

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