Stammdaten

Register
Amtsgericht Kempten HRB 13790
Eingetragen
11.5.2017
Branche
Herstellung von Furnier-, Sperrholz-, Holzfaser- und HolzspanplattenVeredlung von HolzwarenBearbeitung und Veredlung von Holz
Gegenstand
Produktion und Zuschnitt von großformatigen 3-Schichtplatten und Fertigbauteilen in Starkholz aus der Region.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Andreas Ressle
seit 11.5.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

86971 Peiting
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ARS Starkholzplatten GmbH

Roßhaupten

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit

Die ARS Starkholzplatten GmbH wurde im gegründet und hat ihren Sitz in Roßhaupten.

Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2023 nicht verändert.

Schwerpunkt unserer Tätigkeit ist die Produktion und der Zuschnitt von großformatigen Starkholzplatten und Fertigbauteilen aus regionalem Starkholz gefertigt aus den Wäldern der Umgebung im Umkreis bis zu 50 km.

Wir bieten unseren Kunden (maß-)gefertigte Bauteile an, die beginnend vom Rundholz bis zum fertigen Bauteil an einem einzigen Standort entstehen.

ARS-Starkholzplatten sind als international zertifizierte Bauteile weltweit erhältlich.

Die ARS Starkholzplatten GmbH verfügt neben dem Produktionstandort in über einen weiteren Standort in .

Die ARS GmbH arbeitet eng mit der Schwestergesellschaft H.R:.W. Vollholzwandsystem Obb. GmbH zusammen, die die Vermarktung, den Vertrieb sowie den Aufbau der Bauteile übernimmt.

Nachhaltigkeit ist uns sehr wichtig. Mit unseren 4 Photovoltaik Anlagen können wir bis zu 1,54 MWh Strom erzeugen.

Neben der Ressourcenschonung liegt unser Fokus in der ständigen Optimierung unserer Herstellungsprozesse und der damit einhergehenden Rationalisierung. Dabei ist es die Nachhaltigkeit unserer Produkte sowie das für den Endkunden wichtige ästhetische Holzbild bzw. Rissarmut unsere Zielstellung.

Das im Rahmen des Produktionsprozesses eingesetzte spezielle Verleimungsverfahren mit unterschiedlichen Aufbaustärken führt neben statischen Vorteilen auch zu einer geringen Gewichtsbelastung und damit einem Raumgewinn im Gebäude. Bei unserem speziellen Trockungsverfahren wird als Nebeneffekt erreicht, dass das Holz schädlingsfrei wird.

Bereits in der Vorplanungsphase können Gebäudeteile vorbereitet werden, so dass ein Zimmererteam diese unter geringem Zeitaufwand auf der Baustelle nur noch zusammenbauen muss. Durch diese Vorgehensweise hebt sich die ARS Starkholzplatten GmbH vom Markt ab.

Durch gezielte Diversifikation und konsequentes Ausnutzen von Marktnischen haben wir eine ausgewogene Produktstruktur erreicht, die eine kontinuierliche Geschäftsentwicklung ermöglicht.

Forschung und Entwicklung

Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeit ist die kontinuierliche Weiterentwicklung unseres Starkholzplatten-Knowhows, um den steigenden Erwartungen besonders in Hinblick auf Energieeffizienz und gestalterische Details sowie Architekturtrends gerecht werden zu können.

Wir fokussieren uns dabei auf den Einsatz alternativer Holzarten neben Nadelholz im Zimmerei- und Holzausbaubereich.

Wir arbeiten kontinuierlich mit Technischen Universitäten und anerkannten Forschungslaboren zusammen. Unser Ziel ist es, mit Hilfe von innovativen Holzprodukten die Bauwirtschaft ökologischer und klimafreundlicher zu gestalten.

Geschäftsverlauf

Entwicklung der Gesamtwirtschaft1

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Damit stagnierte die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland im Jahr 2023. Die nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort.

Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück.

Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %.

Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Positive Signale kamen lediglich vom Ausbaugewerbe, was unter anderem an den stark nachgefragten energetischen Sanierungen gelegen haben dürfte.

1 Quelle: Statistisches Bundesamt, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Branchenbezogene Rahmenbedingungen2

Im Jahr 2023 war mit einem Anteil von knapp 21 Prozent fast jedes vierte Haus ein Fertigteilbau. Es wurden insgesamt rund 19.900 fertiggestellte Wohngebäude in Fertigbauweise - ein leichter Rückgang im Vergleich zum Vorjahr - errichtet.

Die Fertigteilbau-Branche konnte in den vergangenen zehn Jahren tendenziell einen Umsatzwachstum verzeichnen und erwirtschaftete zuletzt rund 2,8 Milliarden Euro. Auch die Betriebs- und Beschäftigtenzahlen waren in den letzten Jahren relativ stabil. Zuletzt sank die Zahl der im deutschen Fertigteilbau Angestellten jedoch um fast 500 Personen auf rund 10.000 Beschäftigte. Die Fertigteilbau-Branche ist damit auch von der Krise innerhalb des Baugewerbes betroffen. Im Jahr 2023 sind die Baugenehmigungen für Fertigteilbauten stark zurückgegangen und es wurden nur noch rund 14.300 Wohngebäude in Fertigteilbauweise genehmigt, während es vor zwei Jahren noch fast doppelt so viele waren.

Der am häufigsten verwendete Baustoff für ein Fertighaus ist mit großem Abstand Holz, für Nichtwohngebäude kommt darüber hinaus oft Stahl oder Stahlbeton zum Einsatz. Während das Fertighaus standardisiert geplant und vor Ort zusammengefügt wird, beginnt der Bau des Massivhauses komplett vor Ort nach freier Bauplanung. Mit einem Anteil von mehr als 76 Prozent an den Genehmigungen für Wohngebäude im Fertigteilbau entscheiden sich größtenteils Privatleute für den Bau eines Fertighauses - zumeist aufgrund der geringeren Baukosten. Mit dem Anstieg der Baupreise in den vergangenen Jahren sind auch die Preise für Bauland und Baumaterialien stark angestiegen. Im Vergleich zur konventionellen Bauweise hat der Anteil der Fertighäuser in den letzten Jahren zugenommen.

Im regionalen Vergleich innerhalb Deutschlands ist zu beobachten, dass die Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg in der Fertigbauweise führend sind. Im Jahr 2023 wurden allein in Bayern mehr als 3.700 Wohngebäude mit dieser Bauweise genehmigt. Auch die Baufertigstellungen legen nahe, dass in Süddeutschland mit Abstand am meisten in Fertigbauweise gebaut wird.

2 Quelle: Statista/Bau/Baupautgewerbe/ Statistiken zum Fertigbauteil

Geschäftsverlauf und Lage:

Zwar ist der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um -5,67% gesunken, konnte damit jedoch auf dem in 2022 erfolgten Umsatzsprung nahezu gehalten werden.

Die Umsatzerlöse betragen im Berichtszeitraum EUR 8.134.194,64 (Vorjahr: EUR 8.623.304,97) und bestehen in Höhe von EUR 7.141.524,33 (Vorjahr: EUR 7.064.780,68).

Das Rohergebnis beläuft sich auf EUR 5.604.305,50 (Vorjahr: EUR 5.507.056,84). Durch Kostensenkungspotentiale im Bereich der Rohstoffbeschaffung haben wir es geschafft, das Rohergebnis mit EUR 97.248,66 bzw. 0,02% nahezu konstant zu halten.

Der Anstieg der Personalkosten im Geschäftsjahr um EUR 473.036,09 gegenüber dem Vorjahr konnte nicht vollständig durch Kostenreduzierungen im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen kompensiert werden. Diese reduzierten sich um EUR -415.573,11 gegenüber dem Vorjahr. Zusätzlich belastet wurden die Personalkosten durch die erstmalige Berücksichtigung der getätigten Überstunden im Rahmen der Rückstellungsbildung.

Durch die in Erweiterung des Maschinenparks u.a. um eine hochmoderne Abbundanlage stiegen die Abschreibungen im Berichtsjahr und belasteten das Ergebnis mit zusätzlichen EUR 127.354,61 verglichen mit dem Vorjahr.

Der Jahresüberschuss 2023 beträgt insgesamt EUR 593.978,84, gegenüber EUR 772.099,21 im Vorjahr.

B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

1. Ertragslage

Durch die solide Auftragslage konnten wir das hohe Umsatzniveau aus 2022 nahezu aufrechterhalten.

Das Betriebsergebnis bewegt sich auf einem zufriedenstellenden Niveau.

Die Materialaufwendungen haben sich prozentual zur Gesamtleistung von 37,19% auf 32,33 % reduziert. Absolut verringerten sich die Materialkosten um EUR -583.407,30.

Aufgrund der hohen Fertigungstiefe sind wir auch weiterhin gezwungen sehr personalintensiv zu produzieren. Die Personalkosten beliefen sich im Berichtsjahr auf EUR 2.720.746,67 bzw. 48,55% bezogen auf das Rohergebnis (Vorjahr: EUR 2.247.710,58 bzw. 40,82%).

Die Abschreibungen lagen mit EUR 663.328,15 über dem Vorjahresniveau (Vorjahr: EUR 535.973,54), was auf Neu- und Ersatzinvestitionen im Maschinenpark zurückzuführen ist.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerten sich sich von EUR 1.642.600,85 auf EUR 1.227.027,74 im Berichtsjahr.

Das EBITDA in Höhe von EUR 1.668.991,84 verbesserte sich um EUR 47.051,02 bzw. 2,90% gegenüber dem Vorjahr (EUR 1.621.940,82).

2. Vermögens- und Finanzlage

Die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft ist solide.

Das Finanzmanagement orientiert sich an dem seit vielen Jahren praktizierten Instrument des wöchentlich aktualisierten Finanzstatus, mit dessen Hilfe alle Forderungen und Verbindlichkeiten stets aktuell der Geschäftsführung zur Prüfung vorgelegt werden.

Die Bilanzsumme beläuft sich im Berichtsjahr auf EUR 8.730.440,50 und ist damit um EUR 145.364,88 höher als im Vorjahr (EUR 8.585.075,62).

Das langfristig gebundene Vermögen der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag EUR 5.223.342,54 bzw 59,83% der Bilanzsumme (Vorjahr: EUR 5.737.150,26 bzw. 66,83%).

Als wesentliche Aktivposten sind zum Bilanzstichtag neben dem bestehenden Anlagevermögen der Bestand an fertigen und unfertigen Erzeugnissen in Höhe von EUR 1.508.220,50 (Vorjahr: EUR 1.141.620,00), sowie der Forderungsbestand in Höhe von EUR 1.729.084,73 (Vorjahr: EUR 1.318.368,05) zu nennen. Die flüssigen Mittel betrugen zum Bilanzstichtag EUR 221.526,39 (Vorjahr: EUR 338.098,22).

Die ausgewiesenen Forderungen werden als werthaltig angesehen.

Die Rechnungen werden generell unter Ausnutzung des Skontoabzugs bezahlt.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber dem Vorjahr gesunken und belaufen sich auf 4,90% der Bilanzsumme.

Die Eigenkapitalquote liegt bei 37,78 % (Vorjahr 31,62%). Die Erhöhung ergibt sich aufgrund der Gewinnthesaurierung. Das Stammkapital hat sich nominal gegenüber 2022 nicht verändert.

Die stabile Vermögenslage eröffnet Spielraum für zukünftige Investitionen. 1.318.368,05

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit belief sich im Berichtsjahr auf EUR 452.337,87 (Vorjahr: EUR 1.226.319,50). Ursächlich für den Rückgang ist im Wesentlichen die durch den Anstieg des Vorratsbestands sowie der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte Mittelbindung.

Die Liquidität war im Berichtsjahr jederzeit gewährleistet. Bestehende Kreditlinien wurden nur zeitweise in Anspruch genommen. bestehende Kredite konnten planmäßig getilgt werden. Neue Kredite wurden nicht aufgenommen.

Insgesamt war die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft geordnet.

3. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Insgesamt ist die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft als stabil anzusehen, insbesondere der im Vorjahr erfolgte Umsatzsprung konnte beibehalten werden.

Der Einsatz von Holz aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung wurde im November 2023 mit dem PEFC-Chain-of Custody Zertifikat bestätigt.

Im Rahmen unseres Nachhaltigkeitskonzepts konnte im Berichtsjahr eine weitere Photovoltaikanlage in Betrieb genommen werden.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Ersatzbeschaffungen in Höhe von EUR 149.420,43 getätigt. Die Investitionen wurden aus dem Cashflow finanziert.

Die gute Wettbewerbsposition der ARS Starkholzplatten GmbH ist auch auf die gut ausgebildeten und engagierten Mitarbeiter zurückzuführen. Der in diesem Bereich spielt Nachhaltigkeit im Umgang mit den eingesetzten Rohstoffen eine große Rolle. Die Personalkostenquote lag bei 33,4%.

Insgesamt ist die Entwicklung der Gesellschaft in 2023 zufriedenstellend. Die wirtschaftliche Lage ist gut. Durch unsere Investitionen der letzten Jahre in Prozessmanagement und IT und unserem Fokus auf nachhaltiges Bauen sind wir auch für ein schwieriges Jahr 2024 gut aufgestellt.

C. Prognosebericht

Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken

Die Branchenentwicklung wird sicherlich durch eine weitere Konsolidierung der Wettbewerber geprägt sein. Die Digitalisierung und die gestiegenen Qualitätsanforderungen der Kunden stellen weitere Herausforderungen dar. Insgesamt rechnen die Spitzenverbände mit einem Preisrückgang in der Bauwirtschaft 2024 um 2%.

Positiv stimmt die Konsumlage beim Endverbraucher und die Leistungsbereitschaft unserer Mitarbeiter.

Die hohe Inflation und die inzwischen deutlich gestiegenen Zinsen belasten die Konjunktur.

Für 2024 erwarten wir zunehmende Herausforderungen, da sich die Haushalte auch mit Investitionen und Konsum zurückhalten werden.

Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben.

Neben der Nachhaltigkeit unserer Bauelemente liegen unsere Stärken in der individuellen, fachgerechten und kompetenten Planung. Unsere Fertigungstiefe ermöglicht zudem individualisierte Bauelemente nach Maß.

Aufgrund der steigenden Nachfrage nach ökologischer und nachhaltiger Bauweise sehen wir mit unseren Produktportfolio positiv in die Zukunft und rechnen mittelfristig mit stetigen Umsatz- und Ertragssteigerungen.

Die Gesellschaft ist sowohl personall als auch finanziell und technisch solide aufgestellt. Die aktuellen Auftragsverhandlungen und die Projektentwicklung veranlassen uns daher, trotz schwacher Umsatzentwicklung in 2024 für 2025 wieder von einer moderat positiven Geschäftsentwicklung auszugehen. Das bestehende Auftragsvolumen bestätigt diese Annahme.

D. Risikobericht

Risikomanagementziele und -methoden

Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden.

In Übereinstimmung mit branchenüblichen Standards und gesetzlichen Bestimmungen hat die Kontroll- und Risikomanagementsystem eingerichtet, um potentielle Risiken zu erkennen und über alle Funktionen hinweg beobachten und beurteilen zu können.

Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken

Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden.

Im Produktionsbereich haben wir die Wahrscheinlichkeit eines nicht optimalen Betriebes der Fertigungsanlagen durch reduziert.

Das langfristige Vermögen der Gesellschaft ist neben Eigenmittel durch langfristige Fremdmittel finanziert. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich das Unternehmen durch Bankdarlehen, Eigenmittel und Kundenvorauszahlungen. Betriebsmittellinien werden darüber hinaus regelmäßig in Anspruch genommen.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen unter Ausnutzung von Lieferanten-Skonti beglichen.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird bei Bedarf ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung des Ausfallrisikos verfügt das Unternehmen über ein angemessenes Debitorenmanagement.

Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken

Aufgrund von Abhängigkeiten bei der Energieversorgung und innerhalb der internationalen Handels- und Lieferbeziehungen bleiben die deutsche und die europäische Wirtschaft unseres Erachtens sehr anfällig für Wirtschaftsschwankungen.

Ebenso ist absehbar, dass sich der Ukraine-Konflikt, die steigenden Rohstoffpreise, die allgemeine Inflation und die steigenden Fremdfinanzierungskosten auf die konjunkturelle Entwicklung und die damit einhergehende Nachfrage nach privaten Wohnbauten insbesondere nach nachhaltigem Bauen im Einklang mit der Natur negativ auswirken.

Zusätzlich bestehen bei potentiellen Bauherren aufgrund der anhaltenden politischen Diskussionen zur (Wohn-)raumförderung und aufgrund der Verknappung bzw. Verteuerung des Baulands erhebliche Planungsunsicherheiten.

Produktrisiken

Zwar haben die Wettbewerbsrisiken zugenommen, da der Trend für Fertighausanbieter nach wie vor anhält und damit auch die Wettbewerbssituation steigt.

Allerdings ist die Herstellung der Starkholzelemente über die Europäische Technische Zulassung (ETA) sowie Ce-Kennzeichnung gesichert. Zusätzliche kontinuierliche werkseigene Überwachungen und laufende Fremdüberwachung stellen somit eine nachhaltige hohe Qualität sicher.

Ergebnisbelastend werden sich die steigenden Rohstoffpreise auswirken.

Unsere stetig steigenden Positionierung im Markt, unsere Leistungsfähigkeit und unsere Anpassungsfähigkeit im Umgang mit Marktveränderungen bieten uns einen gewissen Wettbewerbsvorteil.

Finanzrisiken

Trotz des hohen Anteils an Fremdkapital in der Gesellschaft ist die Liquiditätslage der Gesellschaft gesichert und es sind derzeit keine Liquiditätsrisiken erkennbar.

Risiken in Form von Forderungsausfällen sind durch die geforderten Nachweise über die finanzielle Leistungsfähigkeit unserer Kunden als gering einzuschätzen.

Potenzielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, bestehen aufgrund unserer regionalen Ausrichtung derzeit nicht. Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten.

Stark steigende Zinsen belasten unser Unternehmen aktuell nicht, da wir nur Bankkredite mit festgeschriebenen Zinsen bis Laufzeitende beanspruchen.

Erwartungsgemäß wird die Bautätigkeit insbesondere im Wohnungsbau durch steigende Zinsen jedoch gebremst.

Für sind die wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken vor allem in der konjunkturellen Entwicklung zu sehen.

Eine weitere Verschlechterung der Rahmenbedingungen könnte das Erreichen der Umsatz- und Ergebnisziele gefährden. Zusätzlich erschweren die aktuellen Witterungsverhältnisse das Erreichen der Umsatz- und Ergebnisziele, da für den Aufbau der Holzbauelemente eine regenfreie Zeitspanne benötigt wird.

Abgabenerhöhungen und Preissteigerungen können zu einer weiteren Reduzierung der Nachfrage führen und sich somit negativ auf die Umsatzentwicklung auswirken.

Die ARS Starkholzplatten GmbH ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen.

Die Aus- und Weiterbildung für Mitarbeiter sichert die fachliche Kompetenz des Personals.

Umweltrisiken

Die Entwicklung des Unternehmens wird im Wesentlichen durch den Einfluss externer klimabedingter Umweltfaktoren gefährdet.

Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht zu sehen.

 

Roßhaupten, den 18. Dezember 2024

gez. Andreas Reßle

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 5.223.342,54 5.737.150,26
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.780,00 6.113,00
II. Sachanlagen 5.220.562,54 5.731.037,26
B. Umlaufvermögen 3.491.855,93 2.834.676,88
I. Vorräte 1.523.220,50 1.153.780,17
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.747.109,04 1.342.798,49
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 221.526,39 338.098,22
C. Rechnungsabgrenzungsposten 15.242,03 13.248,48
Summe Aktiva 8.730.440,50 8.585.075,62

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.298.021,19 2.714.358,59
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 2.679.042,35 1.917.259,38
III. Jahresüberschuss 593.978,84 772.099,21
B. Rückstellungen 440.421,36 333.268,74
C. Verbindlichkeiten 4.865.780,49 5.537.448,29
D. Passive latente Steuern 126.217,46
Summe Passiva 8.730.440,50 8.585.075,62

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 5.604.305,50 5.507.056,84
2. Personalaufwand 2.720.746,67 2.247.710,58
a) Löhne und Gehälter 2.185.319,35 1.827.808,41
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 535.427,32 419.902,17
davon für Altersversorgung 63.414,46 21.359,43
3. Abschreibungen 663.328,15 535.973,54
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 663.328,15 535.973,54
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.227.027,74 1.642.600,85
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 20.428,35 13.729,50
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 84.800,12 75.683,47
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 326.884,73 238.184,60
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 126.217,46
8. Ergebnis nach Steuern 601.946,44 780.633,30
9. sonstige Steuern 7.967,60 8.534,09
10. Jahresüberschuss 593.978,84 772.099,21

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: ARS Starkholzplatten GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Roßhaupten
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Kempten (Allgäu)
Register-Nr.: 13790

Angabe und Begründung der gegenüber dem Vorjahr abweichenden Form der Darstellung

Die Vorjahreszahlen in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung wurden aufgrund der erforderlichen Erweiterung des Gliederungsschemas angepasst.

Angabe und Erläuterung angepasster Vorjahreszahlen

Die im Vorjahr unter dem Posten C. Verbindlichkeiten ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 278.538,44 wurden zur besseren Darstellung der Vermögens- und Finanzlage mit den bestehenden Forderungen gegenüber den Gesellschaftern verrechnet. Dadurch reduziert sich die Vorjahresbilanzsumme in entsprechender Höhe.

Sofern der Vorjahresausweis in den Anhangsangaben angepasst wurde, ist die Vorjahresanghangsangabe zusätzlich dargestellt.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden konnten mit einer Ausnahme beibehalten werden:

Der Gewinnvortrag wurde in Höhe von € 10.316,24 aufgrund einer in Vorjahren ergebnisneutral erfolgten Anpassung der Ergebnisse einer steuerlichen Außenprüfung berichtigt.

In der Gewinn- und Verlustrechnung wurden die Korrekturen in Höhe von € 20.904,24 unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Dabei handelt es sich um die Berichtigung von aktivierungspflichtigen Aufwendungen. Die daraus resultierenden Mehrsteuern in Höhe von € 10.588,00 wurden unter "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" ausgewiesen.

Angaben zur Bilanz

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Es bestehen Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 656.689,78 EUR

Vorjahr: EUR 994.380,35; Angabe im Vorjahresanhang 857.518,86 EUR), die zu- gleich Forderungen gegenüber dem Geschäftsführer sind.

Von den Forderungen gegenüber Gesellschaftern haben EUR 200.000,00 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (Vorjahr: EUR 200.000,00; Angabe im Vorjahresanhang 857.518,86 EUR).

In den Forderungen gegenüber Gesellschaftern sind EUR 600.000,00 Darlehensforderungen sowie EUR 19.862,07 Zins- und Zinseszinsforderungen enthalten. Der Zinssatz beträgt 2,31%. Zur Absicherung der Darlehen erhielt die Gesellschaft eine Forderung gegenüber der Raiffeisenbank Pfaffenwinkel eG abgetreten.

Angaben zu Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen bestehen im Wesentlichen aus Rückstellungen für Personalkosten EUR 117.834,30 (Vorjahr: EUR 140.868,75 sowie für Abschluss und Prüfungskosten EUR 27.000,00 (Vorjahr: EUR 10.000,00).

Angaben zu Verbindlichkeiten

Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 2023
EUR
kleiner 1 J. 2023
EUR
1 bis 5 J. 2023
EUR
größer 5 J. 2023
EUR
gegenüber Kreditinstituten 4.231.343,52 568.709,45 1.791.524,3 1.871.109,7
aus Lieferungen und Leistungen 425.665,74 425.665,74 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 208.771,23 208.771,23 0,0 0,0
davon aus Steuern 46.987,3 46.987,3
davon im Rahmen sozialer Sicherheit 4.642,8 4.642,8
Summe 4.865.780,49 1.203.146,42 1.791.524,33 1.871.109,74

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Pfandrechte und ähnliche Rechte gesichert.

Vorjahreswerte:

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 2022
EUR
kleiner 1 J. 2022
EUR
1 bis 5 J. 2022
EUR
größer 5 J. 2022
EUR
gegenüber Kreditinstituten 4.557.705,83 660.691,11 1.890.535,6 2.006.209,1
aus Lieferungen und Leistungen 815.736,75 815.736,75 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 164.005,71 164.005,71 0,0 0,0
davon aus Steuern 19.100,28 19.100,28
davon im Rahmen sozialer Sicherheit 1.802,2 1.802,2
Summe 5.537.448,29 1.476.427,86 1.890.535,64 2.006.209,08
Anhangangabe Vorjahr 972.650,77 4.407.919,38

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Pfandrechte und ähnliche Rechte gesichert (Anhangsangabe im Vorjahr € 0,00).

Der Vorjahresbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt € 3.896.744,72 (Vorjahresangabe: € 4.843.035,96).

Der Vorjahresbetrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf € 0,00 (Vorjahresangabe: € 264.828,58).

Latente Steuern

Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 126.217,46 EUR.

Im Laufe des Geschäftsjahres wurden erstmals latente Steuern ermittelt. Der Aufwand aus der Zuführung der latenten Steuern wurde ergebniswirksam unter dem Steueraufwand erfasst.

Sonstige Angaben

Es besteht eine umsatzsteuerliche Organschaft. Organträger ist der Gesellschafter-Geschäftsführer Andreas Reßle.

Als Organgesellschaft haftet die Gesellschaft für die Schulden des Organträgers entsprechend den Regelungen des § 73 Satz 1 AO.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 47,00
Angestellte 11,00
leitende Angestellte 1,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 59,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 50,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 9,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Andreas Reßle, Zimmerer geführt.

Die Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, den Jahresüberschuss in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Peiting, 10.03.2025

gez. Andreas Reßle

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 10.03.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die ARS Starkholzplatten GmbH

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der ARS Starkholzplatten GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der ARS Starkholzplatten GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt

Die Vergleichsangaben des vorhergehenden Zeitraums wurden aufgrund erstmaliger Prüfungspflicht im Berichtszeitraum nicht geprüft.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

München, 21. Januar 2025

Enke & Feil Partnerschaft mbB
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