TRIPLAN GmbH
Selbe AdresseIngenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Filz seit 19.6.2019 | Geschäftsführer |
Christian Heiermann seit 11.11.2014 | Prokura |
Axel Mährländer seit 16.10.2012 | Prokura |
Hans Ulrich Klein seit 23.1.2012 | Prokura |
Dirk Dr. Hollmann seit 27.8.2007 | Prokura |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
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| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
NNE GmbH (vormals: NNE Pharmaplan GmbH)Bad Homburg v.d.HöheJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017der NNE GmbH, Bad Homburg v. d. HöheGeschäftsmodellDie NNE GmbH agiert im gesamten Lebenszyklus der Planung und des Baus für pharmazeutische und biotechnologische Anlagen. Dies erstreckt sich von der Konzeptstudie über die Phasen Basis- und Detailengineering bis zur schlüsselfertigen Anlage. Zudem wird in einem zweiten Geschäftsbereich über den Customer Service auch der After Sales Bereich bedient. Steuerungssystem, Ziele und StrategienVon dem Jahr 2011 bis 2015 waren die NNE-Gesellschaften in Deutschland, Belgien, Schweiz und Frankreich zu einer Region Central Europe zusammengefasst, die eine von vier Regionen des NNE Konzerns darstellte. Seit Herbst 2015 sind die einzelnen Konzerngesellschaften direkt der Muttergesellschaft in Dänemark zu unterstellt. Unabhängig von der Reporting-Struktur, die eine Aufwertung der einzelnen Länder darstellt, wird die enge Verzahnung innerhalb der oben genannten Länder beibehalten. Dies betrifft sowohl administrative Prozesse als auch den Personalaustausch zwischen den Ländern, der eine Auslastung der Personalressourcen unterstützt. Insbesondere zwischen Deutschland und der Schweizer sowie der französischen Tochtergesellschaft erfolgt ein intensiver Austausch von Ingenieuren, wodurch zusätzliche Projekte realisiert werden können und eine gezielte Beratung unserer Kunden durch Spezialisten erreicht werden kann. Für das Geschäftsjahr 2018 steht eine weitere diesbezügliche Intensivierung der Zusammenarbeit mit den Ländern Schweiz, Frankreich und Belgien im Fokus. In der Ausrichtung der Gesellschaft erfolgt eine Fokussierung auf strategische Kunden mit dem Ziel langfristiger vertrauensbasierter Zusammenarbeit und konstantem Wachstum auf dem eigenen Heimatmarkt. Forschung und EntwicklungDie Gesellschaft betreibt keine kundenauftragsunabhängige Forschungs- und Entwicklungstätigkeit. Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten finden immer kundenauftragsbezogen statt und werden im Rahmen solcher Aufträge von den Kunden vergütet. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenDie Marktsituation im weltweiten Pharmageschäft war bis ins Jahr 2015 geprägt durch Patentabläufe wichtiger Präparate mit entsprechenden Auswirkungen auf die Geschäftsaussichten der betroffenen Pharmakonzerne. Nach dem Auslaufen der sogenannten Patentklippe ergibt sich nun weiterhin ein verändertes Produktportfolio mit tendenziell geringeren Volumina in den einzelnen Präparaten. Aus diesem Umstand erkennen wir eine Umstellung der Produktionsstrategien hin zu kleineren und vor allem flexibleren Anlagen. Grundsätzlich war aus unserer Sicht die Marktsituation im deutschen Engineering- und Beratungsgeschäft für Pharma- und Biotechnologieunternehmen in 2017 geprägt durch ein zufriedenstellendes Investitionsvolumen der Kunden bei einem weiterhin vorhandenen intensiven Wettbewerb und Preisdruck. GeschäftsverlaufIm Geschäftsjahr 2017 ist der Auftragseingang im Geschäftsbereich Engineering von 14,3 Mio. EUR im Vorjahr auf 12,1 Mio. EUR gesunken. Vom Auftragseingang entfielen 9,4 Mio. EUR (Vorjahr 4,6 Mio. EUR) auf strategische Kunden insbesondere in Deutschland. Insgesamt betrugen die Umsatzerlöse 31,4 Mio. EUR (Vorjahr 25,9 Mio. EUR). Der Anstieg resultiert nicht aus der Fertigstellung von Großprojekten, sondern aus einem generellen Anstieg der Engineering- und Customer Service Geschäftsaktivitäten. Die Erhöhung des Bestandes in Arbeit befindlicher Aufträge beträgt 0,6 Mio. EUR, so dass sich die Gesamtleistung in Höhe von 32,0 Mio. EUR um 12,9% erhöht hat. Überproportional dazu beigetragen hat das Customer Service Geschäft, das im Jahre 2017 gegenüber 2016 einen Umsatzanstieg um 14,6% verzeichnete. Dabei hat sich insbesondere die Entwicklung des Verkaufs von Medizinprodukten nach Asien besser entwickelt. Die Patronatserklärung vom 3. März 2011 der NNE A/S, Virum/Dänemark, die die Finanzierung der NNE GmbH in den vergangenen Jahren gesichert hatte, wurde am 29. November 2017 mit Wirkung zum 30. November 2018 gekündigt, da aufgrund der guten Finanz- und Ertragslage eine Unterstützung der Muttergesellschaft nicht mehr benötigt wird. Die NNE GmbH beschäftigte im Jahresdurchschnitt des Geschäftsjahres 2017 103 Mitarbeiter (Vorjahr 97). Am Geschäftsjahresende waren 104 Mitarbeiter beschäftigt. Grundsätzlich und zusammenfassend ist die Geschäftsführung mit der Entwicklung des Unternehmens für 2017 unter den aktuellen gesamtwirtschaftlichen Einflüssen sehr zufrieden, da die gesetzten Ergebnisziele erreicht bzw. sogar übertroffen werden konnten. ErtragslageDie Gesellschaft hat das abgelaufene Geschäftsjahr bei einem Umsatz von 31,4 Mio. EUR (Vorjahr 25,9 Mio. EUR) und einer Gesamtleistung von 32,0 Mio. EUR (Vorjahr 28,3 Mio. EUR) mit einem Jahresüberschuss von 0,9 Mio. EUR (Vorjahr 15,4 Mio. EUR) abgeschlossen. Im Geschäftsjahr 2017 wurden die budgetierte Gesamtleistung gemäß Management Reporting im Bereich Engineering mit 0,1 Mio. EUR bzw. 0,4% nur ganz knapp unterschritten. Ohne eine im Dezember 2017 aufgrund von Ausführungsschwierigkeiten in der Abwicklung durchgeführte Wertberichtigung hätte sich eine positive Abweichung ergeben. Der Geschäftsbereich Customer Services dagegen konnte das Budget um 27,5% überschreiten. Verantwortlich dafür war eine starke Entwicklung im Verkauf von Medizinprodukten nach Asien. Gestützt hat das Geschäft weiterhin die stabile Lage des Geschäfts mit Medizinprodukten in ein Land, das in der Vergangenheit unter Embargo stand. Die in 2016 aufgehobenen bzw. gelockerten Sanktionen haben in 2017 zu einer weiteren Vereinfachung im Zahlungsverkehr mit den Kunden geführt. Der Rohertrag (Gesamtleistung abzüglich Materialaufwand) hat sich um 2,5 Mio. EUR von 11,3 Mio. EUR im Vorjahr auf 13,8 Mio. EUR im abgelaufenen Geschäftsjahr erhöht. Dieser Anstieg geht mit rund 3,6 Mio. EUR auf die erhöhte Gesamtleistung zurück, der rund 1,1 Mio. EUR höhere Materialaufwendungen, insbesondere von den bezogenen Waren, gegenüberstehen. Die wesentlichen Positionen der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Jahr 2017 der Mietaufwand, konzerninterne Weiterbelastungen sowie Beratungskosten. Die sonstigen betrieblichen Erträge von 0,2 Mio. EUR (Vorjahr 15,5 Mio. EUR) setzen sich im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen, Kostenweiterbelastungen sowie Kursgewinnen zusammen. Der Rückgang um 15,3 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr ist auf den Verkauf der Tochtergesellschaft im Vorjahr zurückzuführen. Im Vorjahr konnte eine Dividende der Tochtergesellschaft in der Schweiz in Höhe von 0,9 Mio. EUR vereinnahmt werden während in 2017 keine Dividendenerträge von Tochtergesellschaften erzielt werden konnten. Bezüglich der Ergebnisse der operativ tätigen Tochtergesellschaften wird auf die Angaben im Anhang verwiesen. In 2017 hat die Gesellschaft Mitarbeitern Angebote zur vorzeitigen Beendigung des Arbeitsverhältnisses gemacht. In Zusammenhang mit der Annahme dieser Angebote wurde das Geschäftsjahr 2017 durch einmalige Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 0,1 Mio. EUR (Vorjahr 0,6 Mio. EUR) belastet. Der Personalaufwand hat sich in 2017 um 1,4 Mio. EUR auf EUR 10,2 Mio. EUR erhöht. Dies ist im Wesentlichen auf die erhöhte Mitarbeiterzahl sowie den nicht mehr vorhandenen positiven Effekt des Vorjahres aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen mit einem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen 10 statt 7 Jahre zurückzuführen. FinanzlageDie Finanzierung der Gesellschaft erfolgt zu einem wesentlichen Teil über Kundenanzahlungen. Seit dem Geschäftsjahr 2012 wurde das Geschäft mit zwei wichtigen Kunden aus dem Raum des Nahen Ostens auf der Basis von Vorauskasse abgewickelt, was zu einer guten Finanzlage der Gesellschaft führte. Unter anderem aufgrund der Umstellung der Zahlungsbedingungen bei einem dieser Kunden von Vorauskasse auf ein normales Zahlungsziel und der Auszahlung von Restrukturierungskosten der Jahre 2015 und 2016 ergab sich ein negativer operativer Cash Flow gemäß Management-Reporting in Höhe von -0,1 Mio. EUR. Die Patronatserklärung vom 3. März 2011 der NNE A/S, Dänemark, die die Finanzierung der NNE GmbH in den vergangenen Jahren gesichert hatte, wurde am 29. November 2017 mit Wirkung zum 30. November 2018 gekündigt, da aufgrund der guten Finanz- und Ertragslage eine Unterstützung der Muttergesellschaft nicht mehr benötigt wird. Die Finanzierung der Gesellschaft wird durch die Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von 1,6 Mio. EUR, Forderungen aus kurzfristiger Finanzierungstätigkeit von 15,0 Mio. EUR gegen die Muttergesellschaft sowie ein Cash-Pooling mit der obersten Muttergesellschaft Novo Nordisk A/S, Dänemark, (Guthaben von 7,3 Mio. EUR zum Bilanzstichtag) sichergestellt. InvestitionenIm Geschäftsjahr 2017 wurden Investitionen in Höhe von mehr als 0,2 Mio. EUR im Wesentlichen in den Bereichen IT-Ausstattung sowie Büro- und Geschäftsausstattung getätigt. VermögenslageDie Bilanzsumme der NNE GmbH per 31. Dezember 2017 beträgt 44,2 Mio. EUR (Vorjahr 39,5 Mio. EUR). Der Anstieg ergab im Wesentlichen aus der Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (3,4 Mio. EUR) sowie des Vorratsvermögens (1,2 Mio. EUR) durch den Anstieg der Waren und der in Arbeit befindlichen Aufträge im Rahmen von Großprojekten. Demgegenüber stand ein Rückgang der Guthaben bei Kreditinstituten (-1,5 Mio. EUR). Durch den Jahresüberschuss in Höhe von 0,9 Mio. EUR konnte der Bilanzgewinn um diesen Betrag erhöht werden, so dass sich insgesamt ein Eigenkapital von 11,4 Mio. EUR ergibt. Auf der Passivseite ergab sich weiterhin ein Anstieg Rückstellungen um 1,5 Mio. EUR, insbesondere für Pensionsverpflichtungen, ein Anstieg der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen (im Wesentlichen für Großprojekte) um 1,4 Mio. EUR sowie eine stichtagsbedingte Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 0,7 Mio. EUR. Finanzielle und nichtfinanzielle LeistungsindikatorenDie Umsatzrendite bezogen auf das, um außergewöhnliche Erträge und Aufwendungen bereinigte, Ergebnis vor Beteiligungs- und Finanzergebnis sowie Steuern hat sich im Geschäftsjahr von 4,2% auf 4,3% leicht positiv entwickelt; die Vorjahresprognose einer Umsatzrendite im niedrigen einstelligen Prozentbereich wurde erreicht. Ursächlich hierfür waren eine gute Auslastungssituation im Bereich Engineering sowie eine weiterhin positive Entwicklung im Bereich Customer Service. Die Eigenkapitalquote hat sich aufgrund des prozentual höheren Anstiegs der Bilanzsumme im Vergleich zum Eigenkapital von 26,6% auf 25,9% vermindert. Die im Geschäftsjahr 2017 durchgeführte Mitarbeiterbefragung ergab erneut eine hohe Zufriedenheit der Mitarbeiter mit dem Unternehmen, die in einem konstant hohen Niveau der "Ambassadors" von fast 50% zum Ausdruck kommt. Die prognostizierte Stabilisierung auf hohem Niveau wurde erreicht. Die Mitarbeiterfluktuation gemäß Management-Reporting lag im Geschäftsjahr 2017 mit ca. 9% im erwarteten einstelligen Prozentbereich. Für nachhaltigen Erfolg stehen die Mitarbeiterzufriedenheit, -bindung sowie -qualifikation im Fokus der Geschäftsführung. PrognoseberichtDas Jahresergebnis 2017 stellt sich mit 0,9 Mio. EUR leicht positiver dar als im Lagebericht 2016 prognostiziert. Ursächlich hierfür war insbesondere die sehr positive Entwicklung im Bereich Customer Service. Für 2018 wird in Deutschland im Geschäftsbereich Engineering aufgrund einer weiterhin vorhandenen Investitionsbereitschaft unserer Kunden mit einer stabilen Marktentwicklung gerechnet. Grundsätzlich ist dabei von einem weiterhin vorhandenen starken Wettbewerb im Dienstleistungsgeschäft auszugehen. Durch verstärkte Vertriebsaktivitäten im Inland sowie unsere hohe Fachkompetenz erwarten wir, kurz- und mittelfristig unseren Marktanteil in Deutschland ausbauen zu können. Erste wesentliche Erfolge konnten hierbei insbesondere in 2017 aber auch den vergangenen Jahren erreicht werden. Durch das Anbieten von sowohl hochwertigen Dienstleistungen im Consultinggeschäft als auch Standardplanungsleistungen sowie Mischkalkulationen erwarten wir, die aktuellen Margen und Absatzpreise steigern zu können. Aufgrund des sehr guten Jahres 2017 im Bereich Engineering mit einer guten Auslastung und einer insgesamt sehr zufrieden stellenden Projektabwicklung ist es unser Ziel, in 2018 dieses Niveau nachhaltig zu stabilisieren und so ein konstantes operatives Ergebnis im Bereich Engineering im Vergleich zum Vorjahr zu erreichen. Im Geschäftsbereich Customer Services rechnen wir mit rückläufigen Umsätzen im Vergleich zum Vorjahr bei nahezu konstanter Profitabilität gemessen an der Umsatzmarge. Ursache für den erwarteten Umsatzrückgang sind geringere Exporterwartungen nach Asien. Voraussetzung für die Erreichung der Umsatzziele ist, dass sich keine erneute Verschärfung der politischen Risiken im Nahen Osten ergibt, die sich negativ auf die Zahlungsfähigkeit unserer Kunden auswirken könnte. Das Ergebnis vor Steuern in 2018 wird sich positiv im mittleren bis hohen sechsstelligen Bereich bewegen. Insgesamt wird mit einer Umsatzrendite im niedrigen einstelligen Prozentbereich gerechnet. Die Eigenkapitalquote dürfte durch die von der Geschäftsführung vorgeschlagene Dividendenausschüttung in etwa stabil bleiben. Durch verschiedene bereits begonnene bzw. durchgeführte Maßnahmen zur Stärkung der Mitarbeiterzufriedenheit wird erwartet, den extrem hohen Wert der "Ambassadors" im Vorjahr bis auf wenige Prozent Abweichung erneut erreichen zu können. Trotzdem ist davon auszugehen, dass die Mitarbeiterfluktuation ausgehend von einem hohen einstelligen Prozentbereich leicht ansteigen wird. Voraussetzungen für die Einhaltung der Prognose sind eine planmäßige Projektabwicklung, eine geringe Mitarbeiterfluktuation sowie die Einstellung weiterer qualifizierter Ingenieure, was sich im Jahr 2018 angesichts des Fachkräftemangels unverändert als Herausforderung darstellt. Weiterhin wird mit einer im Vergleich zu 2017 in etwa konstanten Gesamtauslastung unserer Mitarbeiter im Engineering Bereich gerechnet. RisikoberichtDer Identifikation und dem Management von potentiell Existenz bedrohenden Risiken wurde auch im abgelaufenen Geschäftsjahr besonders hohe Aufmerksamkeit geschenkt. Die für die Gesellschaft als relevant eingestuften Risiken und der jeweilige Risikostatus wurden von der Geschäftsführung und den Führungskräften der Gesellschaft regelmäßig aktualisiert und bewertet. Einzelne Risiken wurden mit Maßnahmen zur Risikobegrenzung hinterlegt und deren Umsetzung überwacht. In diesem Zusammenhang werden von der Gesellschaft u. a. folgende Risiken im Rahmen des Risikomanagements zeitnah beobachtet und bewertet:
Projektrisiken ergeben sich aus der Auftragsabwicklung, sowohl in terminlicher, als auch in technischer Hinsicht. Für den Bereich Customer Service kommen noch politische Risiken hinzu, da traditionell ein nennenswerter Teil des Geschäftes auf Kunden in einem Land, das in der Vergangenheit unter Embargo stand, entfällt. Aber auch der Geschäftsbereich Engineering hat in 2018 ein größeres Projekt mit einem Kunden aus diesem Land in der Abwicklung. Durch die Aufhebung des in 2011 eingeführten Embargos Anfang 2016 stellt sich die politische Situation aktuell stabil dar. Allerdings sehen im Vergleich zu 2017 gestiegene politische Risiken in dieser Region. Obwohl die Lieferung von medizinischen Produkten sowie der Anlagenbau für pharmazeutische Produktionsstätten von dem Embargo nicht betroffen waren und sind, übernehmen viele Kreditinstitute bisher weiterhin keinen Zahlungstransfer aus diesem Land. Unabhängig davon bleibt das Monitoring der Forderungen und des Zahlungsflusses ein Schwerpunkt des Risikomanagements. Die Gesellschaft ist zur besseren Steuerung von Projektrisiken in das globale NNE QMS System integriert. Hier werden alle Projekte erfasst und mit einer entsprechenden Risikoklassifikation (A, B, C, D) versehen. Bei allen A und B Projekten werden zudem vom Projektleiter regelmäßig detaillierte Berichte über den aktuellen Stand verfasst, was die Identifikation von Risiken bereits im Anfangsstadium des Projektes ermöglicht. ChancenberichtChancen sehen wir neben unseren Vertriebsintensivierungen im deutschen Markt durch eine noch stärkere Zusammenarbeit innerhalb der NNE-Gruppe sowie mit externen Partnern, insbesondere bei der Akquise und Abwicklung von Aufträgen mit Großkunden. Chancen werden weiterhin in einer verbesserten Auftragsabwicklung insbesondere von Großprojekten gesehen. In diesem Zusammenhang wird auch in 2018 ein Schwerpunkt des betriebsinternen Weiterbildungssystems auf das Projektmanagement gelegt.
Bad Homburg v. d. Höhe, den 30. April 2018 NNE GmbH Die Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2017AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017
Anhang für das Geschäftsjahr 2017ALLGEMEINE ANGABEN(1) Vorbemerkung Die NNE GmbH hat ihren Sitz in Bad Homburg v. d. Höhe und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Bad Homburg v. d. Höhe (HRB 1550). Mit Eintragung in das Handelsregister vom 1. Februar 2017 wurde der Name der Gesellschaft von NNE Pharmaplan GmbH in NNE GmbH geändert. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die NNE GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 2 HGB) und nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch. Die Gesellschafterin NNE A/S, Virum/Dänemark hat eine Patronatserklärung in unlimitierter Höhe abgegeben. Die Erklärung soll eine insolvenzrechtliche Überschuldung und eine Zahlungsunfähigkeit im insolvenzrechtlichen Sinne vermeiden. Die Zahlungsfähigkeit und die Vermeidung einer Überschuldung wird demnach durch Zahlung in die Rücklagen (§ 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB) gewährleistet. Die Erklärung war bis zum 30. Juni 2013 unkündbar, konnte seitdem schriftlich mit einer Kündigungsfrist von 12 Monaten gekündigt werden und wurde am 29. November 2017 mit Wirkung zum 30. November 2018 gekündigt. Die Geschäftsführung geht aufgrund der positiven Finanz- und Ertragslage auch ohne die Patronatserklärung von einer unveränderten Fähigkeit zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit im Sinne von § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB aus. (2) Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände (EDV-Software) werden linear zeitanteilig unter Zugrundelegung einer dreijährigen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Die planmäßigen Abschreibungen auf Sachanlagen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer grundsätzlich nach der linearen Methode. Betriebs- und Geschäftsausstattung wird bis zu dreizehn Jahre abgeschrieben. Die Zugänge bei den geringwertigen Anlagegütern bis EUR 410 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben und als Abgang gezeigt. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Bewertung der in Arbeit befindlichen Aufträge erfolgt zu Herstellungskosten, die sich aus Materialkosten, Fertigungseinzel- und Fertigungsgemeinkosten sowie angemessenen Teilen des Werteverzehrs des Anlagevermögens zusammensetzen. Notwendige Abwertungen werden vorgenommen. Die unter den Vorräten ausgewiesenen UUWarenUU sind grundsätzlich zu Anschaffungskosten bewertet. Abschläge für Bestandsrisiken, die sich aus verminderter Verwertbarkeit ergeben, sowie für Absatzpreisrisiken werden in ausreichendem Umfang vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalbetrag abzüglich erforderlicher Wertberichtigungen angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung der Forderungen Rechnung getragen. In Fremdwährung bestehende kurzfristige Forderungen und Barvermögen werden zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Die Pensionsrückstellungen wurden unter Anwendung der projizierten Einmalbeitragsmethode zum Erfüllungsbetrag berechnet. Zum Stichtag wurde ein Zinssatz nach § 253 HGB in Höhe von 3,68% gewählt. Es wurde ein Gehaltstrend von 3%-4% sowie ein Rententrend von 4,57% (alle drei Jahre) in Abhängigkeit der jeweiligen Zusagen zugrunde gelegt. Eine branchentypische Fluktuation wurde mit einberechnet. Die Heubeck'schen Tafel 2005 G liegen den Berechnungen zugrunde. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen UUwerden für ungewisse Verbindlichkeiten und erkennbare Risiken nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Langfristige Rückstellungen werden nach § 253 HGB abgezinst. Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen sind mit dem Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung eines Zinssatzes von 2,80% p. a. (Vereinfachung Restlaufzeit von 15 Jahren) passiviert. Die Jubiläumsrückstellungen werden mittels projizierter Einmalbeitragsmethode berechnet. Gleitzeitrückstellungen sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Ferner erfüllen die früheren "Wertpapiere des Anlagevermögens" die Kriterien für Deckungsvermögen nach § 246 HGB. Sie dienen ausschließlich zur Bedienung der Verpflichtungen aus Arbeitszeitkonten und sind insolvenzgesichert. Zum Jahresende sind TEUR 249 Wertpapiere für Gleitzeitrückstellungen, die als Deckungsvermögen klassifiziert wurden, zum beizulegenden Zeitwert, der sich direkt aus den Marktpreisen der entsprechenden Wertpapiere ableitet, mit TEUR 210 Rückstellungen für Gleitzeitverpflichtungen innerhalb der sonstigen Rückstellungen verrechnet. Die Anschaffungskosten betragen TEUR 250. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Kurzfristige Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Rechnungsabgrenzungsposten sind zum Nominalbetrag angesetzt und werden gebildet für Einnahmen bzw. Ausgaben, die Ertrag bzw. Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ(3) Anlagevermögen Die Aufgliederung der zusammengefassten Positionen des Anlagevermögens und ihre Entwicklung sind diesem Anhang beigefügt. (4) Finanzanlagen
* Angaben von Unternehmen in Fremdwährung sind mit Wechselkurs zum 31.12.2017 für das Eigenkapital bzw. zum Jahresdurchschnitt 2017 für das Ergebnis umgerechnet. ** Abschluss NNE Limited zum 31. März 2017 *** Steuererklärung zum 31. Dezember 2015 (5) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten sonstige Forderungen mit einer Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren in Höhe von TEUR 177 (Vorjahr TEUR 0). Alle weiteren Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. (6) Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen gegen die Gesellschafterin NNE A/S, Dänemark, in Höhe von TEUR 15.057 (Vorjahr: TEUR 21.651), davon TEUR 15.000 (Vorjahr: TEUR 21.500) aus Finanzierungstätigkeit sowie TEUR 57 (Vorjahr: TEUR 151) aus Lieferungen und Leistungen. Weiterhin bestehen zum Bilanzstichtag Forderungen gegen die oberste Muttergesellschaft Novo Nordisk A/S, Dänemark, in Höhe von TEUR 7.279 (Vorjahr: TEUR 0) aus einem Cash Pooling Vertrag. Die restlichen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 158 (Vorjahr TEUR 198) stammen aus Lieferungen und Leistungen. (7) Gezeichnetes Kapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt EUR 550.000 und ist eingeteilt in zwei Stammeinlagen im Nominalbetrag von EUR 55.000 und EUR 495.000. (8) Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage enthält eine Zuzahlung der Gesellschafterin gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB in Höhe von TEUR 2.000. (9) Pensionsrückstellungen Der Unterschiedsbetrag nach §253 Abs. 6 Satz 1 HGB aus der Bewertung der Versorgungsansprüche mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen 7 bzw. 10 Jahre beträgt zum Stichtag TEUR 1.613. Dieser Betrag unterliegt einer Ausschüttungssperre. (10) Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalkosten und ausstehende Kostenbelastungen. (11) Verbindlichkeiten
Durch Grundpfandrechte oder ähnliche Rechte sind keine Verbindlichkeiten gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin NNE A/S in Höhe von TEUR 24 (Vorjahr: TEUR 15) aus Lieferungen und Leistungen. Die restlichen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stammen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 92, Vorjahr TEUR 55). ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG(12) Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus dem Verkauf einer Tochtergesellschaft von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 15.123), Erlöse aus Kostenerstattungen von TEUR 98 (Vorjahr: TEUR 737), Erträge aus der Währungsumrechnung von TEUR 41 (Vorjahr: TEUR 55) sowie periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 27 (Vorjahr: TEUR 140). (13) Personalaufwand Die Personalaufwendungen in Höhe von TEUR 10.218 (Vorjahr: TEUR 8.811) enthalten Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe TEUR 735 (Vorjahr: TEUR -172). Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 103 (Vorjahr 97) Mitarbeiter beschäftigt. Es handelt sich hierbei um Angestellte, die in folgenden Funktionen tätig waren:
(14) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen die nicht gesondert auszuweisenden Aufwendungen, insbesondere Betriebsaufwand sowie Verwaltungs- und Vertriebsaufwand. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 64 (Vorjahr: TEUR 70) enthalten. Wesentliche periodenfremde Aufwendungen haben sich wie im Vorjahr nicht ergeben. (15) Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsaufwendungen sind wie im Vorjahr keine Aufwendungen an verbundene Unternehmen enthalten. Innerhalb der Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 333 (Vorjahr: TEUR 324) enthalten. Dies umfasst ausschließlich den verpflichtungsseitigen Zinsaufwand. Zinseffekte aus Zinssatzänderungen sind innerhalb der laufenden Zuführungen gezeigt. SONSTIGE ANGABEN(16) Geschäftsführung Als Geschäftsführer der NNE GmbH, Bad Homburg v. d. Höhe, war bestellt:
Auf die Angabe der Geschäftsführungsvergütung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Pensionsrückstellungen für ehemalige Geschäftsführer betragen TEUR 1.423. (17) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen
Zweck dieser Verträge ist die Minimierung der Kapitalbindung. Dem Risiko einer längerfristigen Vertragslaufzeit stehen höhere Planungssicherheiten sowie Liquiditätsvorteile gegenüber. Das Bestellobligo beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 5.987. (18) Gesamthonorar des Abschlussprüfers Eine Angabe des von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar ist unter Anwendung von § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB i.V.m. § 285 Nr. 17 HGB unterblieben. (19) Ergebnisverwendungsvorschlag Die Geschäftsführung schlägt vor, aus dem Jahresüberschuss in Höhe von 941.243 EUR gemeinsam mit dem Gewinnvortrag in Höhe von 7.953.112 EUR eine Ausschüttung an die Gesellschafterin in Höhe von 1.000.000 EUR vorzunehmen und den verbleibenden Betrag von 7.894.354 EUR auf neue Rechnung vorzutragen. (20) Ereignisse nach dem Abschlussstichtag (Nachtragsbericht) Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor. (21) Muttergesellschaft Alleinige Anteilseignerin der NNE GmbH ist die NNE A/S mit Sitz in Virum/Dänemark. Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von einbezogenen Unternehmen aufstellt, ist die NNE A/S mit Sitz in Virum, Dänemark. Die Novo Nordisk A/S mit Sitz in Bagsvaerd, Dänemark, stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von einbezogenen Unternehmen auf. Der Konzernabschluss der Novo Nordisk A/S wird im Börsenpflichtorgan der Börse in Kopenhagen veröffentlicht. Die NNE GmbH ist von der Aufstellung eines Konzernabschlusses und eines Konzernlageberichtes gemäß § 293 HGB befreit.
Bad Homburg v. d. Höhe, den 30. April 2018 NNE GmbH Eric Riehl, Geschäftsführer ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017
Bestätigungsvermerk DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die NNE GmbH, Bad Homburg v. d. Höhe Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der NNE GmbH, Bad Homburg v. d. Höhe, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2017 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der NNE GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 11. Mai 2018 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Christian Kwasni, Wirtschaftsprüfer ppa. Georg Rogowski, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2017 wurde am 31.5.2018 festgestellt. |
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