LQ Beteiligungsgesellschaft Uelzen GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sebastian Schwarzer seit 3.11.2015 | Geschäftsführer |
Dennis Daniel Abraham seit 13.10.2015 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Living Quarter GmbHEigenbeteiligung | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Living Quarter GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Anhang 2023Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert, soweit dieses erforderlich ist. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz ebenfalls an dieser Stelle gemacht. Der Ausweis der bezogenen Leistungen und sonstigen Aufwendungen wurde gegenüber dem Vorjahr geändert. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Unverzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst. Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten wurden für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag gebildet, die wirtschaftlich der Zeit nach dem Stichtag zuzuordnen sind. Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt. Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen i.H.v. TEUR 20 (Vorjahr: TEUR 20) die Gesellschafterin. Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 79 (Vorjahr: TEUR 0) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt. Verbindlichkeitenspiegel (Vorjahr in Klammern) in TEUR
Haftungsverhältnisse sowie Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Sonstige Angaben Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 154 Arbeitnehmer beschäftigt. Die Geschäftsführung besteht aus folgenden Personen:
Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Vorschüsse an Mitglieder der Geschäftsführung wurden in Höhe von TEUR 8 gewährt
Berlin, den 28. März 2024 Dennis Abraham Sebastian Schwarzer Geschäftsführung Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Die Living Quarter GmbH hat ihren Hauptsitz in Berlin und betreibt seit 2017 Unterkünfte für Geflüchtete und Obdachlose. Mit über 60 betriebenen Unterkünften in fünf Bundesländern ist die Gesellschaft deutschlandweit tätig. Schwerpunkt ist die soziale Betreuung der dort lebenden Menschen sowie der sichere Betrieb von Liegenschaften unserer öffentlichen Auftraggeber. Finanzielle Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse sowie das Vorsteuerergebnis (EBT). Intern wird der finanzielle Erfolg durch eine systemgestützte, kostenstellenbasierte Deckungsbeitragsrechnung überwacht. 1. Entwicklung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen Neben den andauernden Auswirkungen der Corona-Pandemie führte Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine 2022 durch Materialengpässe, unsicherer Energieversorgung und massiv steigenden Energiepreisen zu weiteren Erschütterungen für die deutsche Wirtschaft. Diesen Negativeinflüssen zum Trotz ist das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP - preisbereinigt) im Vergleich zum Vorjahr um 0,2 Prozent gestiegen. Stabil zeigte sich auch der deutsche Arbeitsmarkt. Im Jahr 2023 stieg die Erwerbstätigkeit mit einem Jahresdurchschnitt von 45,9 Millionen Erwerbstätigen auf einen neuen Rekordstand, während die Arbeitslosenquote im Dezember 2023 mit 5,7 Prozent gegenüber Januar 2023 unverändert war. Die im Vorjahr massiv gestiegene Inflation flachte sich 2023 im Jahresdurchschnitt bei 5,9 Prozent (2022: +7,9%) etwas ab. Die Zeit der extrem niedrigeren Zinsen ist vorbei. Im September 2023 hob die Europäische Zentralbank den Leitzins von zuvor 2,5 Prozent auf 4,5 Prozent an. Damit verteuerten sich alle Finanzierungsmöglichkeiten weiter. Angesichts der andauernden erheblichen Unsicherheiten bei Energie, Sicherheit und Finanzmärkten sind Prognosen für die weitere Entwicklung zentraler wirtschaftlicher Indikatoren schwierig. Gerechnet wird nach derzeitigem Stand für 2024 mit einer sich weiter abschwächenden Inflationsdynamik sowie mit einem minimalen Wirtschaftswachstum. 2. Unternehmensentwicklung im Berichtsjahr Die Ergebnisentwicklung im Geschäftsjahr 2023 ist positiv. Der Umsatz konnte im Vergleich zu 2022 um 9,2 % erhöht werden das EBT erhöhte sich um 26,6 %. Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 181 erreicht (Vorjahr: TEUR 117). Das Geschäftsjahr 2023 war nach den rasanten Preissteigerungen in 2022, von der Frage geprägt, wie man mit der immer unsichereren Zukunft umgeht. Ein wesentlicher Teil der Aufträge wird durch öffentliche, europaweite Ausschreibungen gewonnen. Die Gesellschaft muss sich auf Angebotspreise für bis zu fünf Jahre in der Zukunft festlegen, ein Nachverhandlungsrecht oder einzelne Preisanpassungen sind in aller Regel ausgeschlossen. Diese Angebote beinhalten Kosten für Personal, Energie, andere Verbräuche, Ausstattungsgegenstände, Elektrogeräte, Verbrauchsgegenstände und viele mehr. Viele von diesen genannten Kosten sind in jüngster Vergangenheit und auch im Geschäftsjahr deutlich gestiegen bzw. Güter waren aufgrund globaler Ereignisse schlicht nicht oder nur eingeschränkt verfügbar. Das gestiegene Jahresergebnis spiegelt einerseits sich die im Vergleich zum Vorjahr abschwächende Krise wider anderseits aber auch den erfolgreichen Umgang der Gesellschaft mit sich ändernden Rahmenbedingungen. 3. Vermögens- und Finanzlage Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigt sich weiterhin stabil. Die Eigenkapitalquote ist in 2023 von 11,5 % auf 17,2 % gestiegen.
Einer Schwestergesellschaft wurde langfristiges Darlehen in Höhe von TEUR 1.100 gewährt. Entsprechend haben sich die Finanzanlage erhöht und die liquiden Mittel verringerten sich. Lieferantenforderungen halten sich stabil, es bestehen keine überfälligen Forderungen. Der Zahlungsverkehr mit unseren öffentlichen Auftraggebern ist von beiderseitigen Vertrauen geprägt.
Die hier unter anderen enthaltenen Bankverbindlichkeiten bestehen aus Annuitätendarlehen, die regelmäßig getilgt werden. Aufgrund der vorbereitenden Maßnahmen zu weiteren Unterkunftseröffnungen sind die Lieferantenverbindlichkeiten gegenüber dem Vorjahr angestiegen. 4. Ertragslage Die Ertragslage der Gesellschaft ergibt in zusammengefasster Form folgendes Bild:
Der Rohertrag konnte im Vergleich zum Vorjahr erhöht werden. Der Personalaufwand ist trotz Wachstum der Geschäftstätigkeit gesunken, die Sonstigen Aufwendungen sind deutlich gestiegen. Beide Effekte wurden durch die Externalisierung im März 2023 der zentralen Verwaltung an ein verbundenes Unternehmen verursacht. Aufgrund weiterer Aktivierung unserer beauftragten Softwarelösungen erhöhten sich die Abschreibungen entsprechend. Das Finanzergebnis ist gegenüber dem Vorjahr deutlich höher. Aufgrund der Ausgabe des Darlehens wird ein positives Finanzergebnis erwirtschaftet. 5. Wesentliche Chancen und Risiken für die zukünftige Entwicklung Chancen: Neue Geschäftsfelder und Vertriebswege Bereits seit 2022 arbeitet die Gesellschaft intensiv an der Verbesserung der Beschaffung von Waren und Dienstleistungen. Im Geschäftsjahr wurde der Lieferantenstamm weiter optimiert und Rahmenverträge mit mehrjähriger Laufzeiten vereinbart. Neben der üblichen Betreibung der Standorte für unsere Kunden konnten wir im Geschäftsjahr erfolgreich die zusätzliche Beschaffung von Ausstattungsgegenständen und Elektrogeräten anbieten. Die seit 2020 im Auftrag eigenentwickelte Software, für das effektive Management unserer sozialen Unterkünfte, entfaltete bereits im Geschäftsjahr ihre positive Wirkung intern für die Mitarbeiter vor Ort und in der Verwaltung. Ein erstes Pilotprojekt, indem unsere Software einem Kunden zugänglich gemacht wurde, verlief vielversprechend und offenbarte den Nutzen beider Seiten. Die Gesellschaft investiert weiterhin in Wachstum, Netzwerke auf kommunaler Ebene werden ausgebaut. Analoge und persönliche Vertriebskanäle werden passend zu unseren Kunden intensiviert und auf unser stetig wachsendes Angebot geschult. Fachkräftegewinnung Die Betreuung von Menschen, kann nur mit Menschen gelingen. Fest vorgegebene Personalschlüssel sowie unser Anspruch, den Menschen in unserer Obhut gerecht zu werden begrenzen die Digitalisierung. Die soziale Arbeit ist Personalintensiv. Mit dem immer weiter fortschreitenden Fachkräftemangel erarbeitet sich die Gesellschaft Vorteile gegenüber der Konkurrenz durch ein modernes und zielgerichtetes Recruiting. Durch eine hohe Mitarbeiterbindung können wir die für unsere Kunden sehr relevante Personalfluktuation an den Standorten, wie auch in der Verwaltung geringhalten und konstante Ansprechpartner gewährleisten. Kriege, Klimawandel und steigende Obdachlosigkeit Ob bewaffnete Konflikte oder die Zerstörung von Lebensgrundlagen aufgrund der Erderwärmung, die Ursachen dafür das Menschen bei uns Schutz suchen, nehmen in Zukunft leider zu. Der Druck auf Länder, Städte und Kommunen nimmt kontinuierlich zu mehr Menschen unterzubringen. Zudem steigt die Verweildauer von Schutzsuchenden in den Unterkünften, da auf dem angespannten Wohnungsmarkt die Möglichkeiten für günstigen Wohnraum sinken und aufgrund der überlasteten Bürokratie die Bearbeitungszeiten der Verfahren immer länger dauern. Auch die Obdachlosigkeit nimmt in Ballungszentren weiter zu. Auch in diesem Bereich verzeichnet die Gesellschaft bereits im Geschäftsjahr 2023 eine erhöhte Nachfrage nach Unterbringungs- und Betreuungsmöglichkeiten. Aufgrund der dargestellten Chancen wird die weitere Entwicklung der Gesellschaft als positiv eingeschätzt. Risiken: Krieg zwischen Russland und Ukraine Materialengpässe, Lieferverzögerungen sowie Kostensteigerungen in Folge der Energiekrise und der steigenden Inflationsrate Weiterhin tobt der Krieg mitten in Europa. Unsicherheit und Ungewissheit, unter anderem auch für Materialengpässe, Lieferverzögerungen sowie Kostensteigerungen, müssen in den Ausschreibungsverfahren für Laufzeiten von bis zu fünf Jahren einkalkuliert werden. Steigende Preissensibilität bei den Auftraggebern Im Vergleich zu den Vorjahren, nimmt der Fokus auf den Preis zu. Der Aufbau von wachstumsfähigen Strukturen vor Ort und in der Verwaltung erfordern Investitionen, die aus dem laufenden Geschäft getragen werden müssen. Unsere Fähigkeiten in der sozialen Konzeption bleiben weiterhin auf sehr hohem Niveau und leisten weiterhin einen großen Beitrag zum Erfolg der Gesellschaft und Gewinnung neuer Ausschreibungen. Die Gesellschaft wächst seit Gründung organisch und aus eigner Kraft ohne Investoren. Kurzfristige politische Entscheidungen, wie zum Beispiel die deutliche Erhöhung des Mindestlohns im Oktober 2022 in Verbindung mit kalkulierten Festpreisen im Rahmen öffentlicher Ausschreibungen über mehrere Jahre, wirken sich auf das Unternehmensergebnis aus. Die Gesellschaft begegnet diesen Herausforderungen mit intensiver Verhandlungen um die Kunden an den Kostensteigerungen zu beteiligen. Die vorgenannten Risiken werden seitens der Gesellschaft zeitnah verfolgt, um auf mögliche Entwicklungen unmittelbar reagieren zu können. Ein umfangreiches Risikomanagementsystem einschließlich Reporting dient der Risikoprävention in den Geschäftsprozessen der Gesellschaft. Als Managementinformation und für das Reporting werden alle wesentlichen sozialwirtschaftlichen Kennziffern und die laufende geschäftliche Entwicklung abgebildet. Dieses schließt die laufende Liquiditätskontrolle und Liquiditätsplanung ein. 6. Prognosebericht Die von der Gesellschaft im Oktober 2023 aufgestellte Wirtschaftsplanung für die Jahre 2024 - 2028 geht von einer weiteren positiven Entwicklung der Ergebnisse aus. Das Unternehmen befindet sich seit Jahren auf Wachstumskurs. Über mehrere Jahre hinweg, wächst die Gesellschaft deutlich über dem Branchendurchschnitt (Financial Times: Europe's Fastest Growing Companies & Focus Wachstumschampion). Die Marktverwerfungen im Vorjahr wurden genutzt um Prozesse und Abläufe weiter zu verbessern und dem stetigen Wachstum anzupassen. Die zentralisierte Verwaltung ist so konzipiert, dass die Anzahl zu betreuender Menschen und Objekte deutlich steigen kann bei nur minimaler Aufstockung des Personals. Aus heutiger Sicht kann auch für das Geschäftsjahr 2024 unterstellt werden, dass die Vorgaben der Wirtschaftsplanung erfüllt werden. Für 2024 plant die Gesellschaft eine Umsatzsteigerung um rd. 25%, sowie ein Vorsteuerergebnis von TEUR 500. Die Folgen der Kriegssituation zwischen Russland und der Ukraine bleiben jedoch abzuwarten.
Berlin, den 28. März 2024 Dennis Abraham Sebastian Schwarzer Geschäftsführung Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Living Quarter GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Living Quarter GmbH, Berlin - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Living Quarter GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 28. März 2024 ba
audit gmbh
Steffen Langner, Wirtschaftsprüfer |
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