Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
MM Supplies GmbH
Waldstraße 76, 63128 Dietzenbach, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marius Wolfgang Most seit 9.6.2021 | Prokura |
Wolfgang Most seit 17.1.2003 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MM Supplies GmbHDietzenbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Inhaltsverzeichnis A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 1. Ertragslage 2. Finanzlage 3. Vermögenslage C. Prognosebericht D. Risikobericht A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit Die MM Supplies GmbH wurde am 30.11.2001 gegründet und hat ihren Sitz in Dietzenbach. Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2023 nicht verändert. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der MM Supplies GmbH liegt bei dem Großhandel mit Büromaschinenzubehör. Geschäftsverlauf Entwicklung der Gesamtwirtschaft Das Jahr 2023 war weltweit nach 2022 erneut von hoher Inflation geprägt. Im zweiten Kriegsjahr nach dem russischen Angriff auf die Ukraine waren die Preissteigerungsraten zwar in den meisten Ländern nicht mehr ganz so hoch wie zu ihren Spitzenständen im Herbst 2022. Doch die Kaufkraft der Einkommen war weiterhin stark belastet. Das schwächte den Konsum. Zudem bremsten die in fast allen Währungsräumen fortgesetzten Zinssteigerungen die Nachfrage - ebenfalls beim Verbrauch, aber vor allem bei den Investitionen. Der Internationale Währungsfonds beziffert das Wachstum der Weltwirtschaft 2023 auf insgesamt 3,0 % beziehungsweise auf 1,5 % für die Gruppe der fortgeschrittenen Volkswirtschaften. Der Euroraum, der sich 2022 noch sehr gut erholt hatte, verlor 2023 dagegen stärker an Wachstumsdynamik. Er erreichte gemäß der Schätzung der IWF nur noch 0,7 % realen Zuwachs, der fast vollständig aus dem statistischen Überhang vom guten Jahresende 2022 stammt. Danach stagnierte das Euro-Währungsgebiet im Jahresverlauf 2023 mit wenigen Ausnahmen weitgehend. Deutschland ist am unteren Ende des europäischen Länderfeldes einzuordnen. Die deutsche Jahreswachstumsrate profitierte 2023 anders als der Euroraum insgesamt auch nicht von einem Überhang aus dem Vorjahr. Im Gegenteil: Das Schlussquartal 2022 lieferte in Deutschland aufgrund der Gasmangel-Problematik bereits eine sehr schlechte Ausgangsbasis. Obwohl sich die Lage nicht so problematisch gestaltete wie erwartet, blieb der lang ersehnte Post-Corona-Aufschwung Anfang 2023 aus. Die bis weit in das Jahr 2023 hinein auf hohem Niveau bleibende Inflation kostet Kaufkraft. Die Nominaleinkommensentwicklung zog zwar nach, aber erst zeitlich verzögert. Entwicklung der Branche Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung beeinflusste auch unser Unternehmen. Zusätzlich haben die voranschreitende Digitalisierung als auch die Weiterentwicklung des Onlinemarktes nachhaltig Einfluss auf die Entwicklung unserer Branche. Einschätzung der Unternehmensleitung Die Geschäftsentwicklung der MM Supplies GmbH war im Vorjahresvergleich in Ordnung. Es wurde zwar erneut einen Umsatzrückgang zum Vorjahr verzeichnet, jedoch konnte auf Grund einer besseren Marge ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt werden. Das Jahr 2023 verlief für die Gesellschaft wieder ergebnisreicher. Durch die im Verhältnis zum Umsatz prozentual gefallenen Einstandskosten wurde das Ergebnis des Vorjahres wieder übertroffen. Obwohl wir uns in einer allgemein schwierigen Wirtschaftslage und stark gestiegenener Inflation befunden haben, konnten wir dennoch einen Überschuss in Höhe von 1.700.969,38 EUR vor Steuern als Ergebnis aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit vorlegen. B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der MM Supplies GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 insgesamt wieder positiv entwickelt. 1. Ertragslage Vom Umsatz entfielen 100 % auf das Inland. Die Umsatzerlöse gingen von 35.833.041,43 EUR um 11,12 % auf 31.848.105,98 EUR zurück. Wir haben ein Jahresergebnis von 1.700.969,38 EUR vor Ertragsteuern und sonstigen Steuern erzielt. Damit konnte das Ergebnis des Vorjahres wieder verbessert werden. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Personalkosten. Dies ist auf höhere Bonus- und Gehaltszahlungen zurückzuführen. 2. Finanzlage Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr weiterhin sehr gut. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr weiter verbessert. Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigen die solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung. Die Investitionen im Berichtsjahr konnten ohne die Aufnahme weiterer Fremdmittel finanziert werden. Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können. Ziel unserer Kreditpolitik war es, gegenüber unseren Kreditgebern ein höheres Maß an Unabhängigkeit zu erreichen. Dieses Ziel konnten wir aktuell umsetzen. 3. Vermögenslage Die Bilanzsumme von MM Supplies GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf 12.998.411,69 EUR. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr 2022 (12.815.247,18 EUR) um 1,43 % erhöht. Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 2,42 % gekennzeichnet. Das Sachanlagevermögen erhöhte sich um 123.811,00 EUR. Im Wesentlichen wurde investiert in: Fuhrpark und Büroeinrichtung. Das Umlaufvermögen und die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten erhöhten sich um insgesamt 59.353,51 EUR. 79,97 % der Bilanzsumme entfallen auf Vorräte. Unser Vorratsvermögen betrug zum 31.12.2023 10.394.686,78 EUR. Die Umsatzeinschränkung hat zu keiner wesentlichen Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen geführt, sie fielen lediglich um 85.000,83 EUR auf 1.400.275,62 EUR. Die Forderungen wurden mittels einer Kreditausfallversicherung abgesichert. Die Investitionsmaßnahmen konnten mit eigenen Mitteln durchgeführt werden. Das Unternehmen wird auch künftig seine finanziellen Verpflichtungen erfüllen können. Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 79,22 % gekennzeichnet. Das Eigenkapital erhöhte sich um 196.291,31 EUR auf 10.297.616,84 EUR. 20,78 % der Bilanzsumme entfallen auf kurzfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen. C. Prognosebericht Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken Eine Prognose ist unter der Berücksichtigung der Auswirkungen des Russland-Ukraine-Kriegs sowie der Themen wie Inflation, Bürokratie und Fachkräftemangel überaus schwierig. Die rasanten Fortschritte bei den Technologien, insbesondere der Einsatz der künstlichen Intelligenz, lassen eine weitblickende Zukunftsplanung nicht zu. Aus heutiger Sicht können wir auf Grund der Erfahrungen bis August 2024 feststellen, dass wir trotz eines voraussichtlichen Umsatzrückgangs in 2024 auf ca. 25 - 27 Mio Euro mit der Auslastung in 2024 und dem voraussichtlich zu erzielenden Jahresergebnis 2024 in Höhe von ca. 0,8 - 1 Mio Euro zufrieden sein können. Auf Grund des weiterhin günstigeren Materialeinsatzes entwickelt sich die entsprechende Marge positiv. Wir rechnen mit einem zum Branchenvergleich guten Ergebnis. Bis Ende dieses Jahres erwarten wir einen weiteren stabilen Bestand von ca. 8 Mitarbeitern. Viele Risiken, die im Teil "Risikobericht" beschrieben sind, bieten dem Unternehmen auch Chancen. Nachfolgende Risiken bieten hervorragende Chancen: - Umfeld, Branchen- und Wettbewerbsrisiken Chancen für die zukünftige Entwicklung liegen insbesondere in: - einer vorausschauenden Einkaufspolitik - einer stabilen finanziellen Situation Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben. D. Risikobericht Risikomanagementziele und -methoden Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. Zur Erfassung und Steuerung von Risiken existieren viele Instrumente, die permanent weiterentwickelt werden. Dieses Risikomanagementsystem soll dazu beitragen, Entwicklungen die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig aufzudecken. Zur frühzeitigen Erkennung, zur Bewertung und zum richtigen Umgang mit bestehenden Risiken haben wir wirksame Steuerungs- und Kontrollsysteme entwickelt und eingesetzt: Zu einem internen Überwachungssystem gehören: - die Anwendung einheitlicher Richtlinien - den Einsatz zuverlässiger Software - die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals - laufende Prüfungen durch interne Revision - Abweichungsanalysen - Arbeitsanweisungen - Regelungen zur Vertretungsvollmacht Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken Preisänderungsrisiken können grundsätzlich aufgrund der allgemeinen geopolitischen Spannungen sowie der Inflation weiterhin nicht ausgeschlossen werden. Diese Situationen betreffen aber die gesamte Branche. Forderungsausfälle sind nicht zu erwarten, da diese über eine Kreditausfallversicherung abgesichert sind. Liquiditätsrisiken sind aufgrund der hohen Eigenkapitalquote nicht zu erwarten. Weitere wesentliche Risiken Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken Die für die Branche wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken bestehen vor allem in der weiteren Entwicklung der Absatzmärkte. Steigende Energiepreise, zum Beispiel infolge der Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten, und daraus resultierende noch höhere Inflationsraten der Produzenten- und Konsumentenpreise, stellen ein konjunkturelles Risiko dar. Chancen und Risiken bestehen in der Ausweitung oder einem Rückgang der Marge. Wir beobachten den Markt sowie den Wettbewerb und versuchen gezielt Chancen zu nutzen. Es besteht die Möglichkeit, dass das Druckaufkommen durch die fortschreitende Digitalisierung und den verstärkten Einsatz von KI verringert wird. Personalrisiken Die MM Supplies GmbH ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Die Aus- und Weiterbildung für Mitarbeiter sichert die fachliche Kompetenz des Personals. Hierauf wird auch weiterhin großes Augenmerk gerichtet. Bestandsgefährdende Risiken Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht zu sehen. Alle aufgeführten Risiken stellen derzeit keine Bestandsgefährdung dar. Andere bestandsgefährdende Risiken sind zur Zeit nicht erkennbar.
Dietzenbach, 12. November 2024 gez. Wolfgang Most, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BILRUG). Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Rechnungsabgrenzungsposten umfassen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Aufgrund der Beachtung des Grundsatzes der Wesentlichkeit wurde unter einem Wert von € 800,00 keine Einstellung vorgenommen. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Anlagenspiegel zum 31.12.2023
Sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wurden größere Beträge für noch nicht vereinnahmte Boni, Gutschriften und Erstattungsansprüche erfasst. Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter. Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von 10.071.325,53 Euro (Vorjahr: 8.996.089,86 Euro) einbezogen. Angabe zu Verbindlichkeiten mit Restlaufzeitvermerken
Nicht bilanzierte sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen monatliche finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 10.448,28 Euro. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: Miete für Büro und Lagerfläche (Festlaufzeit bis 31.12.2025; Gesamt EUR 206.400,00) Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 1.196.291,31 Euro. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrages ergibt sich ein Betrag von 11.267.616,84 Euro, der zu verwenden ist. Hierauf wurden Vorabausschüttungen in Höhe von 1.000.000,00 Euro vorgenommen. Auf neue Rechnung werden 10.267.616,84 Euro vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Dietzenbach, 12. November 2024 gez. Wolfgang Most, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 12.12.2024 festgestellt. Die Gesellschafterversammlung hat mit Beschluss vom 12.12.2024 dem Ergebnisverwendungsvorschlag der Geschäftsführung zugestimmt. BestätigungsvermerkFür Zwecke der Offenlegung wurden die Erleichterungsvorschriften nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zum vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die MM Supplies GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MM Supplies GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MM Supplies GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Fulda, 12. November 2024 HNW
Herber Niewelt Witzel GmbH
gez.
Markus Niewelt
gez.
Michael Herber
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