BAGeno Raiffeisen eG

Bad Mergentheim

Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm GnR 680128
Eingetragen
7.3.1910
Branche
Erbringung von landwirtschaftlichen Dienstleistungen für den PflanzenbauTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von landwirtschaftlichen Maschinen und GerätenGroßhandel mit landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Der gemeinschaftliche Einkauf landwirtschaftlicher Bedarfsartikel, der gemeinschaftliche Verkauf, Reinigung und Trocknung landwirtschaftlicher Erzeugnisse, die gemeinschaftliche Benutzung landwirtschaftlicher Betriebseinrichtungen und Maschinen, der Handel mit Brenn-, Kraft-, und Baustoffen und sonstigen Waren. Der Betrieb einer Getreidemühle. Die Betreuung von Anbau und Erzeugergemeinschaften, falls solche im Interesse der besseren Vermarktung erforderlich sind. Der Betrieb einer Zimmerei. Der Betrieb einer Werkstatt. Dienstleistungen in der Abfallwirtschaft, Dienstleistungen im Versicherungsgeschäft.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Vorstandsmitglied
Florian Reinhard
seit 31.8.2021
Vorstandsmitglied
Wolfram Dürr
seit 23.6.2020
Prokura
Karl Martin Dimler
seit 1.8.2019
Vorstandsmitglied
Wolfgang Zeller
seit 30.10.2017
Vorstandsmitglied
Karl Friedrich Ehrmann
seit 29.10.2012
Vorsitzender des Vorstands
Werner Rösch
seit 17.11.2006
Vorstandsmitglied
Martin Seewald
seit 17.11.2006
Vorstandsmitglied

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

BAGeno Raiffeisen eG

Bad Mergentheim

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

Unternehmensstruktur und Geschäftstätigkeit

Die BAGeno Raiffeisen eG ist ein traditionelles Unternehmen, das bereits 1902 von weitsichtigen Landwirten gegründet wurde. Im Laufe der Zeit hat sich die BAGeno Raiffeisen eG zu einem modernen Handelsunternehmen und Dienstleister entwickelt. Im Mittelpunkt der landwirtschaftlichen Erfassung steht hier die Erfassung, Aufbereitung und Vermarktung des Getreides unserer Landwirte sowohl aus konventionellem als auch aus ökologischem Anbau.

In unseren fünf BAGeno-Raiffeisen Märkten in Bad Mergentheim, Weikersheim, Niederstetten, Ingelfingen und Marlach bieten wir ein breites Sortiment von Werkzeug, Pflanzenschutz, Saatgut, Floristik, Kleingeräte, Tierfutter bis hin zur Arbeitskleidung.

Im Bereich der Landtechnik sind wir bestrebt die Technik zu bieten, die den hiesigen Anforderungen entspricht. Aufgrund unserer langjährigen Erfahrungen bieten wir unseren Kunden stets maßgeschneiderte Lösungen. Über die Jahre wurde das Produktportfolio durch neue Lieferanten mit innovativen Programmen ergänzt, um den gestiegenen Ansprüchen der Kunden gerecht zu werden. Zudem übernehmen wir die Reparatur und Wartung von Maschinen und Geräten im Bereich der Land-, Kommunal-, Garten- und Forsttechnik.

Die BAGeno besitzt mit neun Tankstellen ein großes freies Tankstellennetz der Region. Zudem liefern wir die Energieträger Heizöl, Diesel und Holzpellets frei Haus.

Des Weiteren betreiben wir eine R+V Versicherungsagentur.

Bestehende Zweigniederlassungen, Betriebsstellen

Die BAGeno Raiffeisen eG unterhält zusätzlich zur Zentrale in Bad Mergentheim Betriebsstellen in Gammesfeld, Ingelfingen, Laudenbach, Markelsheim, Marlach, Niederstetten, Riedenheim, Stachenhausen und Weikersheim. Des Weiteren verfügen wir über Tankstellen in Schäftersheim, Dörzbach, Niederstetten, Herbsthausen, Grünsfeld, Wittighausen, Marlach, Merchingen und Ingelfingen.

Ziele und Strategien

Wir stehen zu unseren Wurzeln. Müssen diese jedoch stets weiterentwickeln. Das landwirtschaftliche Umfeld unterliegt fundamentalen Veränderungen. Als Partner der Landwirtschaft müssen wir unser Unternehmen auf dies ausrichten.

Wir sind daher davon überzeugt, dass unsere Strategie konstant weiterentwickelt werden muss, um sich den stets wandelnden Marktbedingungen anzupassen und den Trends in der Landwirtschaft und bei den Verbrauchern gerecht zu werden.

Bei der Leitung des Unternehmens steht das Ehrenamt uns stets unterstützend und beratend zur Seite. Der Vorstand stimmt die Strategie stets mit dem Aufsichtsrat ab. Das Gemeinsame Ziel von Vorstand und Aufsichtsrat ist die nachhaltige Steigerung des Unternehmenswertes.

Unsere Genossenschaft möchte die Absätze der verschiedenen Sparten weiter ausbauen. Die BAGeno Raiffeisen eG streben unverändert ein organisches Wachstum an. Mit dem Wachstum verbunden ist auch die optimale Ausnutzung und Ausrichtung unserer Standorte.

Wir setzten uns dafür ein, dass die Landwirtschaft wieder als Teil einer gesunden und nachhaltigen Ernährung angesehen wird. Mit unserem Handeln wollen wir der Verantwortung gegenüber Kunden, Mitglieder, Mitarbeitern, Gesellschaft und Umwelt gerecht werden.

Forschung und Entwicklung

Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten, über die zu berichten wäre, waren nicht zu verzeichnen.

II. Darstellung des Geschäftsverlaufs

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Die im nachfolgenden Bericht genannten Daten sind im Wesentlichen auf Angaben des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken entnommen.

Konjunktur in Deutschland

Leichter Rückgang der Wirtschaftsleistung

Im Jahr 2023 beeinträchtigten die Spätfolgen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine und der Corona Pandemie die konjunkturelle Entwicklung Deutschlands. Wegen dieser Belastungen sank das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,3 %, nachdem es 2022 noch merklich zugelegt hatte (+1,8 %).

Die Inflationsrate verminderte sich zwar von 6,9 % im Jahresdurchschnitt 2022 auf 5,9 % im Jahr 2023. Der Preisauftrieb blieb damit aber weiterhin ausgesprochen hoch.

Inflation hemmt den Privatkonsum

Nach einem durch die Erholung von der Corona Krise getriebenen kräftigen Zuwachs im Vorjahr um 3,9 % gingen die privaten Konsumausgaben 2023 preisbereinigt um 0,8 % zurück. Hauptgrund war der kräftige Anstieg der Verbraucherpreise, der die Kaufkraft der Einkommen vieler Haushalte deutlich dämpfte. Vor allem in Bereichen, in denen die Preise auf dem hohen Stand des Vorjahres verharrten oder sogar weiter zulegten, kam es zu rückläufigen Ausgaben. Die Privathaushalte gaben insbesondere für Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 %) sowie Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren (-4,5 %) erheblich weniger aus, trotz der vielfach deutlichen Lohn- und Gehaltssteigerungen und der insgesamt robusten Arbeitsmarktlage. Die staatlichen Konsumausgaben verminderten sich mit dem Wegfall von pandemiebedingten Sonderausgaben ebenfalls. Der Staatskonsum, der 2022 noch um 1,6 % gestiegen war, sank um deutliche 1,7 %. Insgesamt trugen die Konsumausgaben mit einem Beitrag von -0,8 Prozentpunkten wesentlich zum Rückgang des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts bei.

Gespaltene Investitionskonjunktur

Ähnlich wie bereits im Vorjahr zeigte sich die Investitionskonjunktur gespalten. Einerseits legten die Investitionen in Ausrüstungen wie Fahrzeuge und Maschinen erneut zu, wenn auch schwächer als 2022 (+3,0 % nach +4,0 %). Hier stützen die abnehmenden Lieferengpässe die Entwicklung, die eine sukzessive Abarbeitung der aufgestauten Auftragsbestände ermöglichten. Andererseits gaben die Bauinvestitionen, die im Vorjahr um 1,8 % gesunken waren, abermals nach. Diese wurden noch stärker als die Ausrüstungsinvestitionen durch die rasant steigenden Leitzinsen ausgebremst und verminderten sich, trotz eines witterungsbedingt günstigen Jahresauftakts, um 2,1 %. Neben dem zinsbedingten Nachfragerückgang, von dem der Wohnungsbau noch stärker als der Gewerbebau betroffen war, belastete die nur langsam nachlassende Baupreisdynamik das Investitionsgeschehen. Alles in allem gingen von den Bruttoanlageinvestitionen kaum Impulse für das preisbereinigte Wirtschaftswachstum aus.

Schwacher Außenhandel

Der grenzüberschreitende Handel der deutschen Wirtschaft konnte 2023 nicht an die deutlichen Zuwächse während der Erholung von der Corona Krise im Jahr 2022 anknüpfen. Sowohl die Exporte als auch die Importe sanken um 1,8 % beziehungsweise 3,0 %, nachdem sie im Vorjahr noch um 3,3 % und 6,6 % gestiegen waren. Maßgeblich für den Rückgang des Exportgeschäfts war die im Jahresverlauf schwächer werdende weltwirtschaftliche Gangart. Zudem belasteten die hohen inländischen Energiekosten die deutschen Exportunternehmen, insbesondere in den energieintensiven Produktionsbereichen wie der chemischen Industrie. Dämpfend auf die Importe wirkte wiederum die schwache inländische Produktions- und Konsumentwicklung. Da die Importe jedoch stärker sanken als die Exporte, wirkte der Außenhandel als Ganzes rechnerisch mit einem Wachstumsbeitrag von +0,6 Prozentpunkten dem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts entgegen.

Robuste Arbeitsmarktlage

Trotz der allgemeinen Konjunkturschwäche blieb der Arbeitsmarkt in einer soliden Grundverfassung. Zwar stieg die Arbeitslosenzahl in der Statistik, auch wegen der verstärkten Erfassung Geflüchteter, von 2,4 Mio. Menschen im Vorjahr auf 2,6 Mio. Menschen. Die Arbeitslosenquote befand sich mit 5,7 % aber nach wie vor auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau und nur leicht über dem Stand von 2022 (+5,3 %). Zudem hielt der Beschäftigungsaufbau an. Die Erwerbstätigenzahl kletterte im Vorjahresvergleich um rund 300.000 auf einen neuen Rekordwert von gut 45,9 Mio. Menschen.

Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die in diesem nachfolgenden Bericht genannten Daten sind im Wesentlichen aus Angaben des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV) sowie Verlautbarungen von Branchenverbänden entnommen.

Die 1.656 Genossenschaften und genossenschaftlich orientierten Unternehmen der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft haben sich im Jahr 2023 erneut entschlossen gegen die Auswirkungen der geopolitischen Krisen gestemmt. Sichtbares Zeichen dieser großen Kraftanstrengung ist ein Gesamtumsatz in Höhe von 82,6 Milliarden Euro (Vorjahr: 85,6 Milliarden Euro). Der Umsatzrückgang von 3,5 Prozent resultiert aus den im Jahresverlauf nachlassenden Preisen bei Energie, aber beispielsweise auch bei Getreide oder Düngemitteln. Insgesamt war das Jahr jedoch nach wie vor von hohen Betriebs- und Betriebsmittelkosten geprägt, die sich in dem hohen Umsatzniveau ausdrücken.

Blick in die verschiedenen Sparten

Die Unternehmen der genossenschaftlichen Warenwirtschaft verzeichnen einen Umsatz in Höhe von 52,1 Milliarden Euro - ein Rückgang von 6,1 Prozent. Die Phase der extrem hohen Düngemittelpreise konnte im zurückliegenden Jahr überwunden werden. Nach Preissteigerungen von rund 50 Prozent im Jahr 2022 erholten sich die Energiepreise merklich, die landwirtschaftlichen Erzeugnisse wie Getreide und Raps wurden ebenfalls günstiger. Nach wie vor eine große Herausforderung stellen Logistik und Warenbeschaffung dar: Frachtraum und Lkw-Kapazitäten sind knapp, Maut und CO 2 -Preis belasten die Branche.

Der Milchmarkt bewegte sich wieder etwas in Richtung Normalität. Obwohl die Preise für Milch und Milchprodukte wie auch die Kosten für Energie und Betriebsmittel teilweise deutlich nachgaben, blieben sie auf einem im längerfristigen Vergleich höheren Niveau. Die Umsätze der genossenschaftlichen Molkereiunternehmen erreichten mit rund 16,3 Milliarden Euro etwa den Vorjahreswert. Die Erzeugerpreise gingen gegenüber dem Vorjahr zwar zurück, lagen aber mit durchschnittlich 45,34 Cent pro Kilogramm weit über dem längerfristigen Durchschnitt.

Die Vieh- und Fleischunternehmen erzielten mit 7 Milliarden Euro einen Umsatz auf Vorjahresniveau. Der Markt hat sich beruhigt, die Preise für Schlacht- und Nutztiere stabilisierten sich. Die Schlachtpreise für Kühe stiegen um 7,8 Prozent, die für Jungbullen reduzierten sich um 6,4 Prozent. Insgesamt lag der Preis für Schlachtrinder auf hohem Niveau. Bei rückläufiger Menge erhöhten sich die Erzeugerpreise für Ferkel und Schweine deutlich.

Der Obst- und Gemüseanbau war im Jahr 2023 stark durch mitunter extreme Witterungsverhältnisse in nahezu allen Kulturen geprägt. Die Erzeugerbetriebe schauen auf eine der kleinsten Obsternten der vergangenen zehn Jahre: Gerade einmal 1,18 Millionen Tonnen Frischobst wurden produziert. Die Nachfrage für Obst und Gemüse hat sich unterschiedlich entwickelt. Während Gemüse keinen Nachfragerückgang zu verzeichnen hatte, wurde etwas weniger heimisches Obst abgesetzt. Insgesamt setzte die genossenschaftliche Obst-, Gemüse- und Gartenbauwirtschaft rund 3,7 Milliarden Euro um und damit ebenso viel wie ein Jahr zuvor.

Einen stabilen Umsatz von 800 Millionen Euro verbuchen die Winzer- und Weingärtnergenossenschaften. Nach einem witterungsbedingt extrem herausfordernden Jahr mit starken Niederschlägen, langanhaltender Trockenheit und daraus resultierendem Krankheitsdruck wurden bundesweit 8,6 Millionen Hektoliter geerntet - knapp 3,5 Prozent weniger als im Vorjahr.

Unverändert angespannt ist die wirtschaftliche Situation bei den Agrargenossenschaften: Die Erzeugerpreise gingen im Vergleich zum Ausnahmejahr 2022 zurück, die Betriebsmittelpreise verharren auf hohem Niveau und die gestiegenen Lohnkosten haben Spuren in den Bilanzen hinterlassen. Im Zuge dessen stieg der Umsatz um 20 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro.

In Deutschland schloss die Getreideernte 2023 erneut ein Anbaujahr mit erheblichen witterungsbedingten Herausforderungen ab. Die Herbstaussaat 2022 erfolgte weitgehend ohne Probleme, allerdings erwies sich die Frühjahrsaussaat aufgrund teilweise starker Niederschläge als schwierig. Eine sich anschließende Trockenphase wurde zur Erntezeit von teilweise massiven Niederschlägen abgelöst. In der Folge erwies sich die Getreideernte oftmals als extrem schwierig, allerdings mit großen regionalen Unterschieden. Während im Westen und Süden die Ernte oftmals ohne große Einbußen eingefahren werden konnte, gelang dies im Norden und Osten nur verspätet und mit erheblichen Qualitätseinbußen. Trotzdem konnte mit 42,3 Mio. t eine insgesamt noch knapp durchschnittliche Ernte eingefahren werden, allerdings mit in vielen Fällen enttäuschenden Qualitäten. Insbesondere Roggen- und Weizenpartien erreichten oftmals nur noch Futterqualitäten. Auch litt die Braugerste in weiten Teilen erheblich unter Aufwuchs.

Umsatz- und Absatzentwicklung

Die strategische Steuerung der Unternehmensbereiche erfolgt über die wertorientierte Unternehmensführung, unter Nutzung eines integrierten Risikomanagementsystems. Die Steuerung unserer operativen Geschäftstätigkeit erfolgt über die Definition von Zielvorgaben.

Bei den Betriebsstellen wurde der Standort in der Klepsauer Straße in Dörzbach geschlossen; bei den einzelnen Sparten gab es im Jahr 2023 keine Veränderungen.

Der Umsatz der wichtigsten Artikelgruppen und der Dienstleistungssparte (ohne sonstige Umsatzerlöse) entwickelte sich wie folgt:

2023
TEUR
2022
TEUR
2021
TEUR
Landwirtschaftliche Erzeugnisse und Bedarfsartikel 54.510 71.934 56.692
Baustoffe und Raiffeisen-Märkte 21.626 22.241 21.614
Brenn- und Kraftstoffe 43.348 47.233 35.361
Agrartechnik/Werkstatt 8.524 8.491 7.194
Dienstleistungserlöse und Provisionen 3.443 3.103 3.009
Erlösschmälerungen -289 -294 -224
Gesamt 131.162 152.708 123.647

Für das Jahr 2023 ergeben sich folgende Veränderungen:

Bei den landwirtschaftlichen Erzeugnissen war mengenmäßig und preisbedingt ein Rückgang zu verzeichnen. So gab es bei der sonstigen Erfassung, beim Getreide, Raps und Mostobst teils deutliche Mengen- und wertmäßige Rückgänge.

Bei den Lagerhaus Bedarfsartikeln sind außer bei den Düngemitteln Mengenrückgänge zu verzeichnen. Wertmäßig war nur bei den Pflanzkartoffeln und den Sämereien ein Umsatzzuwachs möglich. Bei den schwierigen Rahmenbedingungen ist der Markt nach wie vor umkämpft.

Im Baustoffbereich lag der Umsatz erstmals nach mehreren Jahren wieder unter dem Vorjahr. Im Raiffeisen Markt war der Umsatz gegenüber dem Vorjahr fast unverändert. Die Entwicklung ist branchentypisch.

Der Absatz bei den Brennstoffen lag mengenmäßig über dem Vorjahr. Preisbedingt ging der Umsatz um 15% zurück. Bei den Kraftstoffen war die gleiche Entwicklung zu verzeichnen. Jedoch fiel hier der Umsatzrückgang nicht so deutlich aus.

Im Agrartechnikbereich konnte der Vorjahresumsatz übertroffen werden. Der Umsatz in der Werkstatt war gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken. Der Bereich Landtechnik ist unverändert von der schwierigen Einkommenssituation in der Landwirtschaft geprägt. Da die Einkommen im Jahresverlauf weiter auf niedrigem Niveau waren, hat sich die Investitionsbereitschaft der Landwirtschaft nicht verbessert.

Der Warenumsatz im Geschäftsjahr 2023 betrug 127.900,5 TEUR (Vorjahr 149.796,0 TEUR). Dies entspricht einem Rückgang von 7,2 %. Die unterschiedliche Entwicklung ist auf die beschriebenen Preisveränderungen und die allgemeine wirtschaftliche Lage zurückzuführen.

Lagerwirtschaft

a) Lagerkapazität

Die Lagerkapazität für Getreide beträgt 34.500 to. im Silo und 28.500 to. in festen Gebäuden und Hallen, für Dünger beträgt sie 16.400 to.

b) Beschaffung

Die Ernteerfassung (incl. Einlagerung) unterteilt nach Sorten:

2023 to. 2022 to. 2021 to.
Wintergerste 4.526 5.343 4.607
Braugerste 7.317 7.268 5.825
Weizen 13.609 13.381 15.002
Sonstiges Getreide 2.957 4.602 5.615
Raps 9.453 8.143 7.184
Demeter- /Biogetreide 1.046 1.779 1.706
Gesamterfassung 38.908 40.516 39.939

Witterungsbedingt fiel die Ernte 2023 unterdurchschnittlich aus. Die Ernteerfassungsmenge lag mit rund 4,0 % unter dem Vorjahr.

Investitionen

Im Geschäftsjahr 2023 wurden 3.996,8 TEUR im Anlagevermögen bei den Immateriellen Vermögensgegenständen, den Sachanlagen und den Finanzanlagen investiert. Von der Investitionssumme entfallen 8,9 TEUR auf den Bereich Immaterielle Vermögensgegenstände, 1.484,9 TEUR auf den Bereich Grundstücke und Bauten, 179,5 TEUR auf den Bereich Technische Anlagen und Maschinen, 1.768,2 TEUR auf den Bereich Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung, 550,4 TEUR auf geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau und 5 TEUR auf die Finanzanlagen.

Die wesentlichen Investitionsprojekte waren der Neubau des Wohn- und Geschäftshauses in Dörzbach, die Erweiterung der Getreideanlage in Marlach, der Kauf von fünf neuen LKW, einer fahrbaren Mahl- und Mischanlage sowie zwei Anhänger, zwei Gabelstapler und drei neue PKW / Lieferwagen und sonstige Ersatzinvestitionen im Bereich EDV-Hardware sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung. Des Weiteren wurden Anzahlungen für die Außenanlage in Dörzbach, die Entstaubung in Marlach sowie für einen neuen LKW geleistet.

Die Geschäftsleitung kommt zu dem Entschluss, dass die Gebäude und Anlagen optisch und technisch in gutem Zustand sind.

Mit den Investitionen zeigte die BAGeno Raiffeisen eG erneut ihren Erhaltungswillen und ihre Verbundenheit zur Region.

Die Bankdarlehen haben sich gegenüber dem Vorjahr vermindert. Der Zinsaufwand hat sich jedoch durch das höhere Zinsniveau gegenüber dem Vorjahr erhöht.

Die Finanzanlagen umfassen im Wesentlichen unsere Tochterunternehmen.

Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben

Die durchgeführten Investitionen wurden durch Eigenmittel und lang- / kurzfristigen Fremdmitteln finanziert. Neuinvestitionen für das Jahr 2024 betreffen den Neubau einer Lagerhalle in Markelsheim, sowie die üblichen Ersatzbeschaffungen im Bereich Technische Anlagen und Fuhrpark.

Weiter geplant ist die Erweiterung der Werkstatt Markelsheim mit Neubau einer Waschhalle.

Die Finanzierungsstruktur wird kontinuierlich überprüft und ist dem Unternehmen angemessen. Die Zahlungsfähigkeit war und ist jederzeit sichergestellt, der vorhandene Liquiditätsspielraum war im Berichtsjahr zu keinem Zeitpunkt voll ausgeschöpft.

Personal- und Sozialbereich

Gerade in einem Handels- und Dienstleistungsunternehmen sind die Mitarbeiter entscheidend für den Kundenerfolg und damit auch für den Unternehmenserfolg. Denn nur mit den besten Mitarbeitern gelingt es, den Kunden überzeugende Lösungen anzubieten.

Im Jahr 2023 wurden durchschnittlich 68 Vollzeit- und 75 Teilzeitbeschäftigte im kaufmännischen Bereich sowie 60 Vollzeit- und 30 Teilzeitbeschäftigte im gewerblichen Bereich beschäftigt. Außerdem wurden durchschnittlich 12,5 Auszubildende beschäftigt.

Um die ständig steigenden Kundenbedürfnisse erfüllen zu können, ist eine kontinuierliche Weiterbildung und Qualifizierung unserer Mitarbeiter unerlässlich. Entscheidend für die erfolgreiche Fortentwicklung unsere BAG sind unsere hoch qualifizierten und kompetenten Mitarbeiter. Wir investieren deshalb sehr stark in Personalentwicklung und schulen unsere Mitarbeiter/innen kontinuierlich auf die wachsenden Anforderungen.

Sämtliche Sozialleistungen wurden von uns ungekürzt fortgeführt. Im Jahr 2023 wurde einmalig eine "Inflationsausgleichsprämie" an die Mitarbeiter ausbezahlt. Die Pensionsrückstellungen wurden entsprechend einem versicherungsmathematischen Gutachten angesetzt. Die Rückstellung für die Unterstützungskasse sowie des Deckungskapitals sind ebenfalls zu einem versicherungsmathematischen Gutachten angesetzt.

Wie in den Vorjahren wurde auch 2023 eine große Anzahl langjähriger Mitarbeiter beschäftigt. Die Fluktuation nimmt gegenüber den Vorjahren leicht zu, bewegt sich jedoch noch immer auf niedrigem Niveau. Bei der hohen Beschäftigungsquote im süddeutschen Raum spiegelt die geringe Fluktuation eine hohe Zufriedenheit mit uns wieder. Die Gewinnung von qualifizierten Mitarbeitern gestaltet sich jedoch weiterhin schwieriger.

Umweltschutz

Wir fühlen uns zum Schutz der Umwelt nachhaltig verpflichtet. Daher hat der Umweltschutz bei all unserer Investitions- und Instandhaltungsentscheidungen einen hohen Stellenwert.

Wir sehen die zunehmenden Herausforderungen, die die Klima- und Nachhaltigkeitsdebatten mit sich bringen, täglich in unserem Alltag. Daher arbeiten wir schon seit vielen Jahren nachhaltig. Unser Ziel ist es, die Umweltauswirkungen stets zu minimieren.

Die Tankanlagen, die Düngemittel- und Pflanzenschutzlager der BAG entsprechen dem derzeitigen Stand der Technik. Es werden ausschließlich nach deutschem Recht zugelassene Produkte gehandelt. Es bestehen zudem die üblichen Versicherungen, um auch Umweltrisiken finanziell bewältigen zu können.

Durch regelmäßige Überwachung der Öl- und Benzinabscheider an unseren Tankstellen und an unserem Mineralöllager an unserer Betriebsstelle in Markelsheim verhindern wir eine Gefährdung des Grundwassers.

III. Lage der Genossenschaft

Der Vorstand der BAGeno Raiffeisen eG beurteilt die Gesamtlage der Genossenschaft als gut. In einem umkämpften Agrarmarkt, der von hartem Wettbewerb, fallenden Preisen und anhaltender Konsolidierung geprägt ist, haben sich die Geschäftsbereiche unterschiedlich entwickelt. Die insgesamt rückläufige Entwicklung bilden auch der Jahresumsatz sowie die ordentlichen Erträge ab.

Die ordentlichen Erträge haben sich gegenüber dem Vorjahr im landwirtschaftlichen und nichtlandwirtschaftlichen Bereich vermindert.

Der Vorstand beurteilt die Einkommens- und Ertragsentwicklung des Geschäftsjahres 2023 als gut. Die Vermögens- und Finanzlage der Genossenschaft ist geordnet.

1. Vermögens- und Finanzlage

2023
TEUR
2022
TEUR
2021
TEUR
Anlagevermögen 23.479,7 21.875,8 20.552,1
Bilanzielles Eigenkapital 27.412,7 25.501,8 22.819,8
Anlagendeckung 117% 117% 111%

Der Anteil des Anlagevermögens bzw. Sachanlagevermögens am Gesamtvermögen beträgt 46,2 % bzw. 41,3 %.

Der Anteil des Eigenkapitels am Gesamtkapital liegt bei 54 %. Unsere Eigenkapitalquote stellt für ein Handelsunternehmen eine stabile Basis für die Fortentwicklung der Geschäftstätigkeit dar.

Die Rücklagen einschließlich des Bilanzgewinns betragen 85,0 % des Eigenkapitals.

2. Ertragslage

Das Jahresergebnis (vor sonstigen Steuern) hat sich, im Mehrjahresvergleich, wie folgt entwickelt:

2023
TEUR
2022
TEUR
2021
TEUR
Rohergebnis 20.511,8 23.057,6 21.215,9
Personalaufwand -9.750,4 -9.490,8 -9.292,6
Abschreibungen -2.126,1 -1.992,1 -1.740,0
Sonst. betr. Aufwendungen -6.045,8 -6.264,7 -6.283,2
Zwischensumme 2.589,5 5.310,0 3.900,1
Zins- / Beteiligungserträge 175,9 129,1 117,3
Zinsaufwand / Abschr. Finanzanl. -225,3 -1.231,9 -62,3
Steuern v. Einkommen u. Ertrag -649,3 -1.524,8 -1.465,7
Jahresergebnis (vor sonstigen Steuern) 1.890,8 2.682,4 2.489,4

Das gegenüber dem Vorjahr rückläufige Jahresergebnis (vor sonstigen Steuern) ist durch den Rückgang der ordentlichen betrieblichen Erträge, bei gleichzeitig steigenden Personalaufwendungen und erhöhten Abschreibungen gekennzeichnet.

Das Finanzergebnis ist durch die gestiegenen Zinsen beeinflusst.

Auf das Bezugsgeschäft der Mitglieder ist im Geschäftsjahr eine Rückvergütung von 0,5 % eingestellt.

Die Rentabilität hat sich, wie folgt entwickelt:

2023
%
2022
%
2021
%
Umsatzrentabilität 1,9 3,5 3,0
Gesamtkapitalrentabilität 5,5 8,5 8,8

3. Besondere Darstellungen zur Entwicklung der erwirtschafteten Auszahlungsleistung

2023 EUR /to 2022 EUR /to 2021 EUR /to
Wintergerste 180,00 260,00 170,00
Braugerste 305,00 350,00 195,00
Weizen 200,00 285,00 190,00
Roggen 175,00 280,00 165,00
Triticale 175,00 270,00 165,00
Hafer 220,00 270,00 160,00
Raps 430,00 605,00 505,00

4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die strategische Steuerung des Unternehmens erfolgt über die wertorientierte Unternehmensführung unter Beachtung des Risikomanagements. Die kurzfristige operative Steuerung erfolgt über finanzielle Leistungsindikatoren, welche die Umsatzerlöse sowie die Entwicklung des Rohertrags beinhalten.

Weitere finanziellen Leistungsindikatoren, welche zur internen Steuerung des Unternehmens herangezogen werden, sind neben der Eigenkapitalquote, die sich von 50,6 % auf 54,7 % erhöht hat, das Betriebsergebnis, das sich von 3,5 % auf 1,9 % der Gesamtleistung vermindert hat.

Die nichtfinanziellen Leistungsindikatoren umfassen u.a. die Anzahl der Mitglieder, die im Jahr 2023 von 1.494 Mitgliedern mit 2.182 Geschäftsanteilen auf 1.486 Mitgliedern mit 2.210 Geschäftsanteilen verändert haben.

Die BAGeno muss für die aktuellen und künftigen Mitarbeiter ein attraktiver, vertrauenswürdiger Arbeitgeber sein. Für den Vorstand ist die Motivation und Qualifizierung der Mitarbeiter von großer Bedeutung. Es erfolgen regelmäßige Weiterbildungsmaßnahmen und die Mitarbeiter haben die Möglichkeit das betriebliche Gesundheitsmanagement in Form von qualifizierten Gesundheitskursen bei verschiedenen Fitnessstudios zu nutzen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit des e-Bike Leasings.

Wir tragen der Bedeutung der Mitarbeiter in unserem personalintensiven Geschäftsmodell u.a. durch folgende Leistungsindikatoren Rechnung: Ausbildungsquote und Fluktuationsquote.

Neben den angegebenen Indikatoren wird besonderer Wert auf die Erhaltung bzw. Aufrechterhaltung von Zertifizierungen wie GMP, VLOG, Bio und Demeter gelegt.

IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

RISIKOBERICHT

Jedes unternehmerische Handeln ist untrennbar mit Chancen und Risiken verbunden. Unser Risikomanagement ist darauf ausgerichtet, Chancen und Risiken des unternehmerischen Handelns verantwortungsbewusst gegeneinander abzuwägen, um damit den langfristigen Erfolg unserer BAGeno zu sichern.

Die BAGeno Raiffeisen eG ist mit einer Reihe von Risiken konfrontiert. Diesen Risiken begegnet das Unternehmen mit einem in alle Geschäftsprozesse integrierten Risikomanagementsystem. Die Risiken werden nach Bereiche, Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe klassifiziert. Darüber hinaus handelt die Unternehmensleitung nach dem Grundsatz, Risiken dann einzugehen, wenn diese im Rahmen der Wertschöpfung unvermeidlich sind und die damit verbundenen Chancen überwiegen.

Das Risikomanagement der BAGeno Raiffeisen eG ist in die Planungs-, Controlling- und Berichterstattungsprozesse implementiert. Ziel ist hierbei, die möglichen Risiken, aber auch die sich bietenden Chancen frühzeitig zu erkennen und dadurch Handlungsspielräume zu schaffen. Durch die regelmäßige, systematische Auflistung und Analyse der Risiken sowie den kontinuierlichen Abgleich mit der Unternehmensstrategie soll gewährleistet werden, dass bei unternehmerischen Entscheidungen Chancen und Risiken in einem ausgewogenen Verhältnis zueinanderstehen. Es entspricht den gesetzlichen Anforderungen, Risiken vorausschaubar zu machen und wird kontinuierlich weiterentwickelt.

Zur genaueren Quantifizierung der möglichen Risiken wird zudem eine Risikoinventur durchgeführt und konstant an die Unternehmensaktivitäten angepasst.

Der Vorstand und Aufsichtsrat unserer Genossenschaft wird regelmäßig über die Ergebnisse des Risikomanagementsystems informiert. Darüber hinaus werden Vorstand und Aufsichtsrat unverzüglich informiert, sollten die festgelegten Schwellenwerte bei den Risiken überschritten werden.

Risiken, die für sich alleine oder in ihrer Gesamtheit bestandsgefährdend sein können, sind aktuell für Gegenwart und Zukunft nicht zu erkennen. Versicherbare Risiken sind versichert.

BESCHAFFUNGSRISIKO

Die Ertragslage in der Landwirtschaft hat sich im Berichtsjahr nicht verbessert. Die Erzeugerpreise bei Raps und Getreide waren gegenüber dem Vorjahr gesunken. Bei den stark schwankenden Preisen für Getreide und auch bei Düngemittel ist ein gewisses Bestandsrisiko vorhanden. Durch Kontrakte und gesplittete Einkäufe wird es auf ein beherrschbares Maß reduziert.

Als erfassendes Unternehmen für landwirtschaftliche Produkte bestehen für die BAGeno Raiffeisen eG bei diesen Erzeugnissen Beschaffungsrisiken hinsichtlich Preis, Qualität, Liefertreue und Verfügbarkeit. Dem begegnet das Unternehmen mit gewissenhafter Beobachtung der entsprechenden Märkte. Eine starke Kundenbindung und langjährige Erfahrungen ermöglichen eine gute Einschätzung der Qualitäten und Quantitäten.

MARKTRISIKO

Die BAGeno Raiffeisen eG ist in Märkten mit intensivem Wettbewerb tätig. Der Markt zeichnet sich durch saisonale Trends und witterungsabhängiges Konsumentenverhalten aus. Daraus ergibt sich das Risiko, die Marktentwicklungen nicht frühzeitig genug vorherzusehen. Dem stehen die Chancen gegenüber, schneller und besser auf die Wünsche der Kunden zu reagieren als die Marktteilnehmer. Daher ist die Strategie klar definiert: Mit konsequenter Kundenberatung und laufenden Innovationen die vom Markt angenommene Position als Anbieter von Produkten mit einem beispiellosen Preis-Leistungs-Verhältnis zu stärken und auszubauen.

Im Bereich der Landtechnik bestehen Risiken der Lagerverweildauer sowie der Überalterung. Diesem versuchen wir durch ein aktives Vorratsmanagement zu begegnen. Der personalintensive Werkstattbereich hat insgesamt eine stabile Auslastung.

Der Baustoffumsatz wird aufgrund der politischen Vorgaben, des Preisanstieges für Baustoffe, sowie der gestiegenen Bauzinsen in den nächsten Jahren zurückgehen.

FINANZWIRTSCHAFTLICHES RISIKO

Die BAGeno Raiffeisen eG setzt sich im Rahmen ihres Finanzmanagements mit Liquiditäts-, Marktpreis- und Ausfallrisiken auseinander. Durch ein umfangreiches Cash-Management-System, eine langfristig angelegte Zusammenarbeit mit den Banken wird solchen Risiken gezielt gegengesteuert. Zum 31. Dezember 2023 beliefen sich die liquiden Mittel auf 2.842,4 TEUR. Weiterer finanzieller Spielraum wird durch Kreditlinien bei den örtlichen Banken gesichert.

Zur Absicherung von Preisänderungsrisiken aus bestehenden Kontrakten mit unseren Kunden und Lieferanten wurden dementsprechende Gegenkontrakte abgeschlossen. Die Finanzierung im kurzfristigen Bereich birgt ein geringes Risiko, da die Zinsentwicklung täglich beobachtet wird, um bei steigenden Zinsen rechtzeitig reagieren zu können.

Zahlungsstromschwankungen, insbesondere bei Ernteauszahlung, werden über kurzfristige Darlehen abgesichert. Derivative Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt.

Forderungsrisiken sind durch entsprechende Wertberichtigungen voll abgedeckt. Warenkreditversicherungen bestehen nicht. Über die Mitgliedschaft bei der Creditreform werden neue Großkunden geprüft.

RECHTSRISIKEN SOWIE HAFTUNGS-, BETRUGS- UND DIEBSTAHLRISIKEN

Ein latentes Diebstahlrisiko ist bei Handelsunternehmen nicht auszuschließen, ein Teil dieser Risikogruppe ist durch entsprechende Versicherungen abgedeckt.

Für rechtliche Risiken wurden entsprechende Rückstellungen gebildet.

IT-RISIKEN

Möglichen Risiken im IT-Bereich begegnet das Unternehmen mit moderner Hard- und Software, die kontinuierlich auf den aktuellen Stand gebracht wird. Um Daten vor Zugriff Dritter und Verlust zu schützen, verfügt die BAGeno Raiffeisen eG über Backup-Systeme, Viren- und Zugangsschutz sowie geeignete Verschlüsselungssysteme.

GESAMTRISIKO

Aus heutiger Sicht sind für Gegenwart und Zukunft keine Risiken, die alleine oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand der BAGeno Raiffeisen eG gefährden könnten, erkennbar.

Auch in Zukunft werden alle zur Verfügung stehenden Möglichkeiten genutzt, Risiken frühzeitig zu identifizieren und soweit wie möglich zu minimieren. Risiken werden grundsätzlich nur dann eingegangen, wenn die damit verbundenen Chancen einen deutlichen Mehrwert erwarten lassen.

PROGNOSEBERICHT

Die Perspektiven 2024 werden unverändert von den Trends an den internationalen Rohstoffmärkten bestimmt. Dies gilt auch für Betriebsmittel wie Mineralölprodukte, Handelsdünger und Eiweißfuttermittel. Naturkatastrophen können ebenso zu Schwankungen führen wie die befürchtete weltweite Rezession. Deshalb muss fortlaufend mit Vermarktungsrisiken durch Preisvolatilität gerechnet werden.

Die durch die Corona Pandemie ausgelösten weltweiten Lieferkettenprobleme beeinträchtigen die Verfügbarkeit vieler Waren immer noch. Das setzt auch der deutschen Wirtschaft insgesamt zu. Wie stark und wie lang ist gegenwärtig noch nicht belastbar abzuschätzen und hängt von den weiteren politischen Maßnahmen ab. Aufgrund der sehr dynamischen und ungewissen Entwicklung muss aber auch für die BAGeno Raiffeisen eG mit konjunkturellen Auswirkungen gerechnet werden.

CHANCEN

Die BAGeno Raiffeisen eG rechnet im Jahr 2024 mit einem weiterhin schwierigen Umfeld, das nach wie vor durch den Krieg in der Ukraine, politischen Vorgaben, den intensiven Wettbewerb und Preisschwankungen gekennzeichnet sein wird. Dennoch strebt das Unternehmen eine stabile Umsatz- und Ertragserwartung in allen Kompetenzfeldern (Landwirtschaftliche Erzeugnisse und Bedarfsartikel, Raiffeisen Märkte und Energie) an. Um diese Chancen zu nutzen, verfügen wir mit unseren Beziehungen über die nötigen Vertriebsstrukturen. Die vorgenommenen Investitionen im landwirtschaftlichen Bereich, sowie der weitere Ausbau der außerlandwirtschaftlichen Bereiche bieten weiterhin Chancen für die weitere Entwicklung.

Aufgrund des breiten Sortimentes, einer großen räumlichen Ausdehnung und der hohen Investitionen in den Vorjahren sehen wir weitere Chancen für eine positive Entwicklung unserer Genossenschaft.

Eine stetige Marktbeobachtung gewährleistet zudem, dass Entscheidungen über die Aufnahme neuer innovativer Produkte in das Warensortiment rasch erfolgen können - dies sehen wir als Chance.

Mit konkreten Projekten und Zielen versuchen wir auch die Chancen aus den anhaltenden Veränderungen im Agrarhandel und in der Landwirtschaft aktiv nutzen zu können.

Zudem suchen wir weiter nach Nischen, um damit eine höhere relative Wertschöpfung zu erzielen.

V. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben.

VI. Voraussichtliche Entwicklung

In unserem letztjährigen Prognosebericht des Lageberichtes sind wir von einer konjunkturellen Entwicklung der Genossenschaft ausgegangen. Die Entwicklung des Geschäftsjahres war dementsprechend.

Aus dem seit Februar 2022 anhaltenden Konflikt in der Ukraine zeichnen sich immer Auswirkungen in den Bereichen Agrar und Nahrungsmittelwirtschaft ab. Insbesondere bestehen Unsicherheiten hinsichtlich der Energiepreisentwicklung. Die konkreten Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf und vor allem auf Umsatz und Ergebnis lassen sich derzeit nicht verlässlich bestimmen.

Die Wetterabhängigkeit in wesentlichen Teilen unseres Kerngeschäftes, der anhaltende Klimawandel, die unkalkulierbare Entwicklung von Afrikanischer Schweinepest und Vogelgrippe werden uns in 2024 erneut vor Herausforderungen stellen.

Hinzu kommen Einschränkungen in der Produktionstechnik u. a. durch die novellierte Düngeverordnung und den Auswirkungen der EU-Agrarpolitik.

Beim Pflanzenschutz rechnen wir mit einem moderaten Rückgang.

Bei Futtermittel ist die Marktsituation angespannt der Druck im Bereich Schwein wird sich hier verstärken.

Bei den Raiffeisen Märkte werden erwarten wir in Folge der zunehmenden Kaufzurückhaltung ein Ergebnis unter dem Vorjahr.

Für die Zukunft sehen wir mittelfristig eine leicht positive Entwicklung trotz Stagnation in der Landwirtschaft. Der weitere Ausbau der nichtlandwirtschaftlichen Geschäftsfelder ist ebenfalls eine Chance für die Entwicklung der Genossenschaft. Wir erwarten in den einzelnen Segmenten unterschiedliche Entwicklungen. Dabei sollte sich die Gesamtkapitalrentabilität erhöhen. Dennoch können politische und wirtschaftliche Unwägbarkeiten, auf die die BAGeno Raiffeisen eG keinen Einfluss nehmen kann, die Prognosen und ihre Planungsgenauigkeit beeinträchtigen.

Das Anlagevermögen ist auf einem zeitgemäßen Stand und vollständig durch Eigenkapital finanziert.

Die Genossenschaft weist einen hohen Grad an Warendiversifikation aus. Die Vielzahl der bestehenden Betriebsstellen lässt eine hohe Marktdurchdringung zu und bringt so zusätzliche Sicherheit.

Zusammengefasst gehen wir auch in den kommenden Jahren von einer stabilen Entwicklung der Genossenschaft aus.

Unter der Voraussetzung des Eintritts der dargestellten Rahmenbedingungen, sowie einer normalen Ernte, geht die Geschäftsleitung der BAGeno Raiffeisen eG für das Geschäftsjahr 2024 von marktpreisbedingt leicht rückläufigen Umsätzen, bei insgesamt leicht steigenden Roherträgen, und Berücksichtigung inflations- und tarifbedingt leicht steigender Aufwendungen von einem Jahresergebnis Vorjahresniveau aus.

B. Vorschlag für die Ergebnisverwendung

Aus dem Jahresüberschuss wurden 1.000 TEUR vorab den Rücklagen zugewiesen.

Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn wie folgt zu verwenden:

EURO
Einstellung in die gesetzliche Rücklage 200.000,00
Einstellung in die anderen Ergebnisrücklagen 591.173,25
Insgesamt 791.173,25

 

Bad Mergentheim, 30. April 2024

BAGeno Raiffeisen eG
Bad Mergentheim

Der Vorstand

Karl Ehrmann

Friedrich Breuninger

Florian Reinhard

Manuel Schülein

Martin Dimler

Werner Rösch

Martin Seewald

Wolfgang Zeller

Kurt Balbach

C. Bericht des Aufsichtsrates

Der Aufsichtsrat hat sich im Berichtsjahr 2023 vom Vorstand regelmäßig in gemeinsamen Sitzungen und telefonischen Abstimmungen eingehend über die Lage und Entwicklung des Unternehmens, sowie über wesentliche geschäftliche Ereignisse und Vorhaben und über grundsätzliche Fragen der Geschäftspolitik unterrichten lassen.

Nach eingehenden Beratungen wurden die satzungsgemäß erforderlichen Beschlüsse gefasst. Über wichtige Ereignisse wurde der Vorsitzende des Aufsichtsrates unverzüglich unterrichtet. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates hat außerdem eigenständige Prüfungshandlungen zur Überwachung der Geschäftsführung durchgeführt und zusammen mit einem weiteren Aufsichtsratsmitglied an der Inventur teilgenommen. Bei seiner Tätigkeit hat sich der Aufsichtsrat von der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung überzeugt. Es ergab sich kein Anhaltspunkt für eine Beanstandung.

Der Baden-Württembergische Genossenschaftsverband e.V., Karlsruhe hat über das Ergebnis der gesetzlichen Prüfung für das Geschäftsjahr 2023 berichtet. Der Abschlussprüfer hat den Jahresabschluss und Lagebericht geprüft und in Ordnung befunden und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Vom Ergebnis der gesetzlichen Prüfung hat der Aufsichtsrat zustimmend Kenntnis genommen.

Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Gewinnverwendung für das Berichtsjahr 2023 geprüft, in Ordnung befunden und befürwortet den Vorschlag des Vorstandes. Dieser Vorschlag entspricht den Vorschriften der Satzung.

Für die im Berichtsjahr geleistete erfolgreiche Arbeit spricht der Aufsichtsrat dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern seinen Dank aus. Den Landwirten dankt er für die vertrauensvolle Zusammenarbeit.

 

Bad Mergentheim, 14. Mai 2024

Wolfgang Öchsner, Vorsitzender des Aufsichtsrates

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 23.479.689,84 21.875.835,61
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 7.240,00 2.650,00
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Werte sowie Lizenzen 7.240,00 2.650,00
II. Sachanlagen 20.979.804,49 19.305.540,26
1. Grundstücke, grundstücksgl. Rechte u. Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 12.714.484,35 11.202.244,35
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.238.934,00 3.600.601,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.286.784,00 3.403.287,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 739.602,14 1.099.407,91
III. Finanzanlagen 2.492.645,35 2.567.645,35
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.105.000,00 2.105.000,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 330.000,00 410.000,00
3. Beteiligungen 23.895,35 18.895,35
4. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 33.750,00 33.750,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 27.319.023,06 29.337.680,47
I. Vorräte 16.758.528,02 16.749.447,30
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 45.008,12 43.121,71
2. Warenbestand 16.713.519,90 16.706.325,59
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 7.718.111,45 8.683.820,35
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.003.742,50 8.480.920,90
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 38.513,29 32.645,42
3. Sonstige Vermögensgegenstände 675.855,66 170.254,03
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.842.383,59 3.904.412,82
50.798.712,90 51.213.516,08

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 27.412.654,15 25.501.777,38
I. Geschäftsguthaben 3.312.258,68 3.192.555,16
1. der verbleibenden Mitglieder 3.230.297,16 3.111.539,21
2. der ausscheidenden Mitglieder 70.960,82 75.332,27
3. aus gekündigten Geschäftsanteilen 11.000,70 5.683,68
- Rückständige fällige Einzahlungen auf Geschäftsanteile: EUR 4.021,20 (Vorjahr: EUR 4.135,27)
II. Ergebnisrücklagen 23.309.222,22 21.325.033,38
1. Gesetzliche Rücklage 4.600.000,00 4.300.000,00
2. Andere Ergebnisrücklagen 18.709.222,22 17.025.033,38
III. Bilanzgewinn 791.173,25 984.188,84
1. Jahresüberschuss 1.791.173,25 2.584.188,84
2. Einstellung in Rücklagen -1.000.000,00 -1.600.000,00
B. RÜCKSTELLUNGEN 2.664.109,13 2.468.313,92
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 237.570,00 249.109,00
2. Steuerrückstellungen 477.539,13 1.016.204,92
3. Sonstige Rückstellungen 1.949.000,00 1.203.000,00
C. VERBINDLICHKEITEN 20.721.949,62 23.243.424,78
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 13.302.660,69 14.243.869,07
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 48.000,00 39.000,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.450.832,80 7.195.469,15
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 257.319,25 254.030,65
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.663.136,88 1.511.055,91
- davon aus Steuern: EUR 343.056,70 (Vorjahr: EUR 231.636,32)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 8.185,04 (Vorjahr: EUR 7.840,37)
50.798.712,90 51.213.516,08

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Umsatzerlöse 131.662.194,06 153.343.922,41
2. Sonstige betriebliche Erträge 538.112,41 529.800,20
3. Gesamtleistung 132.200.306,47 153.873.722,61
4. Materialaufwand -111.688.452,32 -130.816.149,20
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -110.566.596,21 -129.855.324,56
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.121.856,11 -960.824,64
5. Rohergebnis 20.511.854,15 23.057.573,41
6. Personalaufwand -9.750.360,22 -9.490.784,59
a) Löhne und Gehälter -7.975.758,05 -7.716.239,31
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.774.602,17 -1.774.545,28
- davon für Altersversorgung: EUR 88.368,25 (Vorjahr: EUR 95.708,52)
7. Abschreibungen -2.126.119,68 -1.992.102,87
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -2.126.119,68 -1.992.102,87
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -6.045.831,82 -6.264.718,11
9. Zwischensumme 2.589.542,43 5.309.967,84
10. Erträge aus Beteiligungen und Geschäftsguthaben 9.499,33 12.742,98
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 166.384,59 116.404,57
12. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 -1.100.000,00
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -225.321,63 -131.932,10
14. Finanzergebnis 0,00 0,00
15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -649.326,27 -1.524.834,73
16. Ergebnis nach Steuern 1.890.778,45 2.682.348,56
17. Sonstige Steuern -99.605,20 -98.159,72
18. Jahresüberschuss 1.791.173,25 2.584.188,84
19. Einstellungen in Rücklagen -1.000.000,00 -1.600.000,00
20. Bilanzgewinn 791.173,25 984.188,84

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

A. Allgemeine Angaben

Die BAGeno Raiffeisen eG hat ihren Sitz in Bad Mergentheim und ist eingetragen in das Genossenschaftsregiter beim Amtsgericht in Ulm (GnR 680128).

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Genossenschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB aus.

Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind entsprechend den Bestimmungen des HGB gem. § 266 Abs. 2 und 3 HGB gegliedert. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB erstellt. Leerposten wurden gemäß § 265 Abs. 8 HGB nicht angegeben.

Die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bestehenden Wertberichtigungen gemäß § 253 Abs. 4 HGB (in der bis zum 28. Mai 2009 gültigen Fassung) betragen unverändert TEUR 1.036,0.

Im Jahresabschluss wurden bei der Ermittlung von gerundeten Beträgen (volle EUR) die kaufmännischen Rechenregeln beachtet. Korrespondierende Summen wurden ungerundet berechnet und danach das jeweilige Ergebnis gerundet.

B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungsdauer beläuft sich in der Regel auf ein Jahr.

Die Abschreibungen eines erworbenen Geschäfts- oder Firmenwertes wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig auf fünf Jahre verteilt. Die Nutzungsdauer wurde aufgrund des stetigen Strukturwandels in der Landwirtschaft auf fünf Jahre geschätzt.

Bauten und bewegliche Anlagegegenstände wurden mit den Anschaffungskosten bewertet. Auf Bauten wurden planmäßige lineare Abschreibungen vorgenommen. Daneben wurden auf Gebäude in den Vorjahren bei voraussichtlich dauernder Wertminderung entsprechend § 253 Abs. 3 HGB außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Bewegliche Anlagengegenstände wurden grundsätzlich linear abgeschrieben.

Die Abschreibungsdauer ist bei Gebäuden bei sieben bis 50 Jahren angesetzt. Bei den technischen Anlagen und Maschinen beläuft sich die Abschreibungsdauer auf ein bis 20 Jahre. Die Betriebs- und Geschäftsausstattung wird in der Regel auf einen Zeitraum von zwei bis 25 Jahren abgeschrieben.

Bewegliche Anlagegegenstände, die in den Geschäftsjahren 2020 bis 2022 angeschafft wurden, werden überwiegend degressiv abgeschrieben (4. Corona-Steuerhilfegesetz).

Die im Berichtsjahr angeschafften geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 250 EUR wurden in voller Höhe als Sofortaufwand erfasst.

Die im Berichtsjahr angeschafften geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von EUR 250 bis EUR 800 wurden voll abgeschrieben und als Abgang behandelt.

Die im Bau befindlichen Anlagen wurden mit den Anschaffungskosten bewertet.

Die Finanzanlagen wurden mit Anschaffungskosten bewertet. Abschreibungen werden bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung vorgenommen.

Die Vorräte wurden in der Regel mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten ermittelt und nach dem gleitenden Durchschnitt bewertet. In einzelnen Fällen waren Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Zeitwert erforderlich. Bei den Raiffeisen-Markt Artikeln wurden die Anschaffungskosten überwiegend retrograd ermittelt. Für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit usw. ergaben, wurden entsprechende Abschläge vorgenommen.

Die Forderungen wurden mit dem Nennwert abzüglich einer Pauschalwertberichtigung für das allgemeine Kreditrisiko und das zinsfreie Zahlungsziel bewertet. Bei zweifelhaft einbringlichen Forderungen wurden Einzelwertberichtigungen abgesetzt.

Bei den Vorräten und Forderungen wurde der Bilanzausweis durch entsprechend § 253 Abs. 4 HGB a.F. vorgenommene Abschreibungen gekürzt.

Von dem mit Artikel 67 Abs. 4 Satz 1 EGHGB eingeräumten Wahlrecht zur Fortführung von niedrigeren Wertansätzen von Vermögensgegenständen, die auf Abschreibungen nach § 253 Abs. 3 Satz 3 oder Abs. 4 HGB in der bis zum 28. Mai 2009 geltenden Fassung oder nach den §§ 254, 279 HGB in der bis zum 28. Mai 2009 geltenden Fassung basieren, wurde Gebrauch gemacht.

Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt.

Die flüssigen Mittel wurden in allen Fällen mit dem Nennwert angesetzt.

Pensionsrückstellungen wurden auf der Grundlage von versicherungsmathematischen Berechnungen auf Basis der "Richttafeln 2018 G" (Prof. Dr. Klaus Heubeck) nach der Projected Unit Credit Method (PUC-Methode) ermittelt. Für die Abzinsung wurde gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB pauschal eine Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt und dafür gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB der von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre von 1,82 % angesetzt (im Vorjahr: 1,78 %). Die Rentendynamik wurde mit 2,5 % in die Berechnung einbezogen.

Für die Unterstützungskasse erfolgte die Bewertung zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 nach der Projected Unit Credit Method (PUC-Methode) mit einem Rechnungszins von 1,82 % (durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre) und einem Anwartschafts- bzw. Rententrend von je 2,5 % p.a..

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen entsprechen den zu erwartenden Ausgaben. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Bilanz wurde unter teilweiser Verwendung des Jahresergebnisses nach § 268 Abs. 1 HGB aufgestellt.

C. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

I. BILANZ

Angaben zu Unternehmen soweit es sich um Beteiligungen im Sinne des § 271 Abs. 1 HGB handelt oder ein solcher Anteil von einer Person für Rechnung der Genossenschaft gehalten wird:

Anteil am Unternehmenskapital Eigenkapital des Unternehmens Ergebnis des letzten Geschäftsjahres
Name und Sitz % Jahr TEUR Jahr TEUR
BAG Raiffeisen Vertriebs GmbH, Bad Mergentheim 100,0 2022 2.019,1 2022 0,1
BAGeno Energie GmbH, Bad Mergentheim 100,0 2022 314,6 2022 10,0
Udo Breidenbach GmbH 100,0 2022 77,1 2022 -144,5

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, den geleisteten Anzahlungen auf Vorräte und den sonstigen Vermögensgegenständen sind folgende Beträge enthalten, die auch Forderungen gegen Beteiligungsunternehmen sind:

verbundene Unternehmen Beteiligungsunternehmen
Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 264.496,98 95.822,95 27.020,07 18.047,80

Die Ergebnisrücklagen haben sich wie folgt entwickelt:

Gesetzliche Rücklage Andere Ergebnisrücklagen Investitionsrücklage
Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
Anfangsbestand 4.300.000,00 4.000.000,00 12.525.033,38 11.532.660,49 4.500.000,00 3.300.000,00
Einstellung aus dem Bilanzgewinn Vorjahr 100.000,00 100.000,00 884.188,84 792.372,89 0,00 0,00
Einstellung aus Jahresüberschuss Geschäftsjahr
b) auf Vorschlag des Vorstandes 200.000,00 200.000,00 200.000,00 200.000,00 600.000,00 1.200.000,00
Endbestand 4.600.000,00 4.300.000,00 13.609.222,22 12.525.033,38 5.100.000,00 4.500.000,00

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 717,00. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere enthalten:

Rückstellungen für Resturlaub und Überstunden, Prüfungskosten sowie Rückstellungen für unterlassene Instandhaltungen.

Vorhandene latente Steuern beruhen zum einen auf der Fortführung niedrigerer Wertansätze von Vermögensgegenständen (gemäß dem in Artikel 67 Abs. 4 Satz 1 EGHGB eingeräumten Wahlrecht), die auf Abschreibungen nach § 253 Abs. 3 Satz 3 oder Abs. 4 HGB in der bis zum 28. Mai 2009 geltenden Fassung oder nach den §§ 254, 279 HGB in der bis zum 28. Mai 2009 geltenden Fassung basieren, sowie auf der Fortführung höherer Wertansätze von Vermögensgegenständen als in der Steuerbilanz. Die durch die Betriebsprüfung vom Dezember 2017 in der Steuerbilanz erfolgte Zuschreibung der Anteile an verbundenen Unternehmen über Anschaffungs- und Herstellungskosten, sowie die Auflösung der Wertberichtigung auf Ersatzteile wurden nicht in die Handelsbilanz übernommen und führen zu zusätzlichen Aktivlatenzen.

Zum anderen basieren sie auf versteuerten Rückstellungen bei den Pensionsrückstellungen und den sonstigen Rückstellungen.

Per Saldo ergeben sich höhere aktive als passive Steuerlatenzen; der kombinierte Ertragssteuersatz beträgt 30 %; auf eine Bilanzierung wurde in Ausübung des bestehenden Wahlrechts verzichtet.

Von den Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu 1 Jahr, über 1 Jahr bzw. über 5 Jahre:

bis zu einem Jahr von einem bis zu fünf Jahren über fünf Jahre
Verbindlichkeiten Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
- gegenüber Kreditinstituten 7.635.859,08 8.426.792,36 3.100.587,69 3.398.276,71 2.566.213,92 2.418.800,00
- aus erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen 48.000,00 39.000,00 0,00 0,00 0,00 0,00
- aus Lieferungen und Leistungen 5.450.832,80 7.195.469,15 0,00 0,00 0,00 0,00
- gegenüber Beteiligungsunternehmen 257.319,25 254.030,65 0,00 0,00 0,00 0,00
- sonstige Verbindlichkeiten 1.663.136,88 1.511.055,91 0,00 0,00 0,00 0,00

In den nachstehenden Verbindlichkeiten sind folgende Beträge enthalten, die auch Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen sind:

Verbindlichkeiten gegenüber
verbundenen Unternehmen Beteiligungsunternehmen
Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
- aus Lieferungen und Leistungen 3.799,18 4.658,54 78.729,21 479.638,98

Von den Verbindlichkeiten sind durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert:

Gewährtes Pfandrecht oder ähnliches Recht EUR
- Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Grundschulden 9.151.014,95
insgesamt 9.151.014,95

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

In den sonstigen Verbindlichkeiten ist die Warenrückvergütung für 2023 von EUR 206.374,91 (Vorjahr EUR 216.409,33) als antizipativer Posten größeren Umfangs enthalten.

II. GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023
EUR
Landwirtschaftliche Erzeugnisse und Bedarfsartikel 54.510.077
Baustoffe und Raiffeisenmärkte 21.625.718
Brenn- und Kraftstoffe 43.347.805
Agrartechnik 8.523.718
Dienstleistungserlöse und Provisionen 3.442.626
Sonstige Umsatzerlöse 501.231
Erlösschmälerungen - 288.981
131.662.194

Die Umsatzerlöse entfallen mit TEUR 130.621,9 auf das Inland und mit TEUR 1.040,3 auf das Ausland.

In dem Posten 'Zinsen und ähnliche Aufwendungen' sind Aufwendungen aus der Aufzinsung in Höhe von EUR 2.642,00 (Vorjahr EUR 2.966,00) enthalten.

Betrag und Art der in den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung enthaltenen periodenfremden Erträge und Aufwendungen (soweit nicht vorstehend erläutert):

EUR
Erträge aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen 197.766,33
Erträge aus Anlagenverkäufen 227.822,14
Aufwendungen aus der Zuführung zu Einzelwertberichtigungen 299.445,68

In den nachfolgend aufgeführten Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind Erträge und Aufwendungen aus / an verbundene(n) Unternehmen enthalten:

EUR
Umsatzerlöse (Nutzungsentschädigung / Geschäftsbesorgung) 3.400,00
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 14.563,33
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 5.688,60

D. Sonstige Angaben

Nachtragsbericht

Aus dem seit Februar 2022 anhaltenden Konflikt in der Ukraine zeichnen sich weiterhin Auswirkungen in den Bereichen Agrar und Nahrungsmittelwirtschaft ab.

Die konkreten Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf und vor allem auf Umsatz und Ergebnis lassen sich derzeit nicht verlässlich bestimmen.

Vorschlag für die Ergebnisverwendung

Aus dem Jahresüberschuss wurden TEUR 1.000 vorab den Rücklagen zugewiesen.

Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn wie folgt zu verwenden:

EUR
Einstellung in die gesetzliche Rücklage 200.000,00
Einstellung in die anderen Ergebnisrücklagen 591.173,25
Insgesamt 791.173,25

Es bestehen folgende, nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind:

Die finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen betragen TEUR 272,2.

Die Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:

Vollzeitbeschäftigte Teilzeitbeschäftigte
Kaufmännische Mitarbeiter 68,0 75,0
Gewerbliche Mitarbeiter 60,0 30,0
128,0 105,0

Außerdem wurden durchschnittlich 12,5 Auszubildende beschäftigt.

Mitgliederbewegung

Zahl der Mitglieder Anzahl der Geschäftsanteile
Anfangsbestand 1.494 2.182
Zugang 49 113
Abgang 57 85
Endbestand 1.486 2.210
Die Geschäftsguthaben der verbleibenden Mitglieder haben sich im Geschäftsjahr verändert um EUR 118.757,95
Höhe des Geschäftsanteils EUR 2.500,00

Eine Haftsumme besteht nicht.

Name und Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes:

Baden-Württembergischer Genossenschaftsverband e.V.

Am Rüppurrer Schloss 40

76199 Karlsruhe

Mitglieder des Vorstands (Vor- und Zuname):

Karl Ehrmann - Vorsitzender

Friedrich Breuninger - stellv. Vorsitzender

Florian Reinhard - Geschäftsführer

Manuel Schülein - Geschäftsführer

neben- / ehrenamtliche Mitglieder

Martin Dimler

Werner Rösch

Martin Seewald

Wolfgang Zeller

Kurt Balbach

Prokurist

Wolfram Dürr

Mitglieder des Aufsichtsrats (Vor- und Zuname):

Wolfgang Öchsner - Vorsitzender

Kurt Horn - stellv. Vorsitzender

weitere Mitglieder

Frank Egner

Siegfried Emmert (bis 19.09.2023)

Fritz Gräter (bis 19.09.2023)

Wolfgang Haas

Bruno Hammel

Martin Renner

Michael Schmitt

Johannes Steffl (seit 06.09.2022)

Eugen Teufel

Gerhard Wunderlich (bis 19.09.2023)

Carina Ostertag (seit 19.09.2023)

Peter Lutz

Andreas Beck

Am Bilanzstichtag betrugen die Forderungen an:

Mitglieder des Vorstands EUR 18.571,61

Mitglieder des Aufsichtsrats EUR 82.778,88

 

Bad Mergentheim, 30. April 2024

BAGeno Raiffeisen eG

Der Vorstand

Karl Ehrmann

Friedrich Breuninger

Florian Reinhard

Manuel Schülein

Martin Dimler

Werner Rösch

Martin Seewald

Wolfgang Zeller

Kurt Balbach

Dieser Jahresabschluss wurde gemäß § 48 GenG in der Generalversammlung am 17.09.2024 festgestellt und die Ergebnisverwendung wie vorgeschlagen beschlossen.

Entwicklung des Anlagevermögens

(in EUR)

im Geschäftsjahr
Anschaffungs-/ Herstellungskosten zu Beginn des Geschäftsjahres Zugänge Zuschreibungen Umbuchungen
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Werte sowie Lizenzen 285.823,55 8.895,00 0,00 0,00
Geschäfts- oder Firmenwert 50.000,00 0,00 0,00 0,00
335.823,55 8.895,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgl. Rechte u. Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 22.313.809,56 1.484.851,73 0,00 683.226,16
2. Technische Anlagen und Maschinen 8.939.837,52 179.506,05 0,00 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.846.877,37 1.768.151,00 0,00 226.953,40
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.099.407,91 550.373,79 0,00 -910.179,56
42.199.932,36 3.982.882,57 0,00 0,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 3.205.000,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 410.000,00 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 18.895,35 5.000,00 0,00 0,00
4. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 33.750,00 0,00 0,00 0,00
3.667.645,35 5.000,00 0,00 0,00
46.203.401,26 3.996.777,57 0,00 0,00
im Geschäftsjahr
Abgänge Anschaffungs-/ Herstellungskosten am Ende des Geschäftsjahres
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Werte sowie Lizenzen 0,00 294.718,55
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 50.000,00
0,00 344.718,55
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgl. Rechte u. Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 155.368,00 24.326.519,45
2. Technische Anlagen und Maschinen 59.868,46 9.059.475,11
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 840.286,55 11.001.695,22
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 739.602,14
1.055.523,01 45.127.291,92
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 3.205.000,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 80.000,00 330.000,00
3. Beteiligungen 0,00 23.895,35
4. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 0,00 33.750,00
80.000,00 3.592.645,35
1.135.523,01 49.064.655,82
Abschreibungen zu Beginn des Geschäftsjahres (gesamt) Abschreibungen Geschäftsjahr Änderungen der gesamten Abschreibungen im Zshg. mit Umbuchungen Änderungen der gesamten Abschreibungen im Zshg. mit Abgängen Abschreibungen am Ende des Geschäftsjahres (gesamt)
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Werte sowie Lizenzen 283.173,55 4.305,00 0,00 0,00 287.478,55
Geschäfts- oder Firmenwert 50.000,00 0,00 0,00 0,00 50.000,00
333.173,55 4.305,00 0,00 0,00 337.478,55
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgl. Rechte u. Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 11.111.565,21 544.196,89 0,00 43.727,00 11.612.035,10
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.339.236,52 541.173,05 0,00 59.868,46 5.820.541,11
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.443.590,37 1.036.444,74 0,00 765.123,89 6.714.911,22
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
22.894.392,10 2.121.814,68 0,00 868.719,35 24.147.487,43
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.100.000,00 0,00 0,00 0,00 1.100.000,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
1.100.000,00 0,00 0,00 0,00 1.100.000,00
24.327.565,65 2.126.119,68 0,00 868.719,35 25.584.965,98
Buchwert Geschäftsjahr Buchwert Vorjahr
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Werte sowie Lizenzen 7.240,00 2.650,00
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
7.240,00 2.650,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgl. Rechte u. Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 12.714.484,35 11.202.244,35
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.238.934,00 3.600.601,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.286.784,00 3.403.287,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 739.602,14 1.099.407,91
20.979.804,49 19.305.540,26
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.105.000,00 2.105.000,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 330.000,00 410.000,00
3. Beteiligungen 23.895,35 18.895,35
4. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 33.750,00 33.750,00
2.492.645,35 2.567.645,35
23.479.689,84 21.875.835,61

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die BAGeno Raiffeisen eG, Bad Mergentheim

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der BAGeno Raiffeisen eG (im Folgenden "Genossenschaft") - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Genossenschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Genossenschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Genossenschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 53 Abs. 2 GenG in Verbindung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Genossenschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter der Genossenschaft sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Genossenschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Genossenschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Genossenschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 53 Abs. 2 GenG i. V. mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Genossenschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Genossenschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Genossenschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Genossenschaft.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit dem Aufsichtsrat unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, 31. Oktober 2024

Baden-Württembergischer Genossenschaftsverband e. V.

Raphael Maier, Verbandsprüfer

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