Gerüstbau
Deutsche Bahn Gleisbau GmbHLiquidiert
12487 Berlin, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Paul Nagelkrämer seit 26.9.2007 | Prokura |
Karsten Hans-Werner Dr.-Ing. Derks seit 25.4.2007 | Geschäftsführer |
Christian Schimmel seit 25.4.2007 | Prokura |
Reinhard Kewitz seit 25.4.2007 | Geschäftsführer |
Dietmar Link seit 29.12.2006 | Prokura |
Lutz Spillner seit 12.9.2003 | Prokura |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Deutsche Bahn Gleisbau GmbHDuisburgJahresabschluss zum 31. Dezember 2006Lagebericht
Die Deutsche Bahn Gleisbau GmbH (DBG) ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der DB Bahnbau GmbH und über diese als Konzerngesellschaft in das Vorstandsressort Infrastruktur und Dienstleistungen des Deutsche Bahn Konzerns (DB Konzern) unter der Führung der Deutsche Bahn AG eingebunden. Der Sitz der DBG ist Duisburg. Am Standort Augsburg befindet sich eine rechtlich nicht selbstständige Zweigniederlassung. Die Niederlassungen haben Stützpunkte in Dortmund, Oberhausen, Hamm sowie in München. Das Tätigkeitsfeld der Deutsche Bahn Gleisbau GmbH liegt im Bereich der Planung und Ausführung von Gleisbauarbeiten einschließlich der damit im Zusammenhang stehenden Arbeiten an Bahnanlagen zum Zwecke des öffentlichen Verkehrs. Die DBG betätigt sich in folgenden Bereichen:
Aufgrund der steigenden Nachfrage nach Bauleistungen und der dadurch verbesserten Preisqualität der Aufträge ab der zweiten Jahreshälfte sowie durch die Verminderung der Nachunternehmerleistungen konnte das Berichtsjahr erfolgreicher abgeschlossen werden als das Vorjahr.
Unsere wirtschaftliche Entwicklung ist maßgeblich abhängig von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland. Hier fielen die Wachstumsimpulse im Jahr 2006 stärker aus als im Vorjahr. Der Aufschwung der deutschen Wirtschaft hat sich im Jahr 2006 erheblich verstärkt. Bei weiter kräftig wachsenden Exporten wurde er zunehmend von der Inlandsnachfrage bestimmt. Angesichts der anhaltend kraftvollen Expansion der Weltwirtschaft erreichte die Ausfuhr zweistellige Zuwachsraten. Die verbesserten Absatz- und Ertragsaussichten der Unternehmen und der Anstieg der Kapazitätsauslastung führten zu einem weiter beschleunigten Anstieg der Ausrüstungsinvestitionen. Die Bauinvestitionen legten nach einem zehn Jahre währenden Rückgang zum ersten Mal wieder zu. Der private Konsum erholte sich anfangs nur zögerlich, wurde aber in der zweiten Jahreshälfte durch Vorzieheffekte aufgrund der Mehrwertsteuererhöhung im Jahr 2007 gestärkt. Die Zahl der Erwerbstätigen, vor allem auch die der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, nahm spürbar zu und die Arbeitslosenquote sank unter 10 %.
Der Markt für Gleisbauleistungen wird im Wesentlichen durch die Nachfrage des DB Konzerns geprägt. Dementsprechend hat die Gesellschaft 79,2 % (im Vorjahr: 84,7 %) ihres Umsatzes mit Gesellschaften des DB Konzerns erzielt. Wie im Vorjahr ist die DB Netz AG mit 67.744 T€ Umsatz (Vorjahr: 77.044 T€) der Hauptauftraggeber für die Leistungen der DBG. Sämtliche Aufträge werden unverändert am Markt zu Wettbewerbsbedingungen akquiriert und entweder als direkter Auftragnehmer der DB Netz AG oder über Arbeitsgemeinschaften (ARGEN) abgewickelt.
Mit 93.117 T€ blieb der Umsatz im Berichtsjahr gegenüber dem des Vorjahres von 97.893 T€ um 4.776 T€ zurück. Die Abweichung resultiert im Wesentlichen aus der Abrechnung von längerfristigen Aufträgen im Vorjahr. Der Umsatz mit Konzerngesellschaften beträgt 73.839 T€ (im Vorjahr: 82.876 T€). Die Umsätze mit Dritten liegen bei 19.278 T€ (im Vorjahr: 15.017 T€). Komponenten der Ergebnisrechnung Die Gesamtleistung beträgt 93.151 T€ (im Vorjahr: 92.919 T€) und entspricht somit im Wesentlichen dem Umsatz. Die sonstigen betrieblichen Erträge verringerten sich gegenüber dem Vorjahr um 1.205 T€ auf 2.501 T€. Im Vorjahr enthielten sie größere Beträge aus Schadenersatzleistungen und größere Auflösungen von Rückstellungen infolge des Wegfalls von Risiken. Der Materialaufwand konnte bei konstanter Leistung zum Vorjahr um 4.706 T€ auf 58.465 T€ gesenkt werden. Die Ursachen liegen hauptsächlich in der Reduzierung der Beauftragung im Nachunternehmerbereich (ca. 4.500 T€). Der Personalaufwand und der Personalbestand sind gegenüber dem Vorjahr fast unverändert. Der sonstige betriebliche Aufwand erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2.595 T€ auf 6.601 T€. Hierzu trugen insbesondere die Risikovorsorge für angemeldete Schadenersatzansprüche eines ARGE-Partners (750 T€) sowie der Mehraufwand aus betrieblichen Instandhaltungsleistungen (1.005 T€) bei. Das Zinsergebnis konnte gegenüber dem Vorjahr um 176 T€ verbessert werden. Ursache war der verbesserte Zahlungsprozess unserer Hauptkunden. Insgesamt erzielte die DBG ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von 3.845 T€ (im Vorjahr: 2.305 T€). Die Verbesserung um 1.540 T€ gegenüber dem Vorjahreswert ist im Wesentlichen auf die bessere Preisqualität der Aufträge und auf den geringeren Einsatz von Nachunternehmern zurückzuführen. Das Ergebnis nach Steuern in Höhe von 3.917 T€ wird aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags an die DB Bahnbau GmbH abgeführt.
Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr von 40.249 T€ auf 40.078 T€ leicht verringert. Das Sachanlagevermögen erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 1.725 T€. Die Abweichung entspricht im Wesentlichen der geleisteten Anzahlung für eine Großbaumaschine. Der Anteil am Gesamtvermögen erhöhte sich von 24,8 % auf 29,2 %. Das Umlaufvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um 1.891 T€ reduziert. Hauptgrund für den Rückgang sind die gesunkenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Der Anteil des Umlaufvermögens am Gesamtvermögen reduzierte sich von 75,2 % auf 70,8 %. Die Eigenkapitalquote bleibt mit 18,6 % unverändert. Die Verbindlichkeiten reduzierten sich um 2.100 T€ auf 12.451 T€. Dies ist überwiegend auf verringerte Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen. Der Anteil der Verbindlichkeiten an der Bilanzsumme sank somit von 36,1 % auf 31,1 %. Es bestehen zinspflichtige Verbindlichkeiten aus einem langfristigen Darlehen gegenüber der DB AG. Diese verringerten sich gegenüber dem Vorjahr um 100 T€ auf 4.600 T€. Der Anteil an der Bilanzsumme beträgt jetzt 11,5 % (im Vorjahr: 11,7 %). Die Rückstellungen erhöhten sich von 18.226 T€ auf 20.155 T€. Der Anstieg ist in der Hauptsache auf die Zuführung zur Rückstellung für Instandhaltungsleistungen aufgrund vertraglicher Verpflichtungen (1.005 T€) sowie auf eine Risikovorsorge für Schadenersatzansprüche (750 T€) eines ARGE-Partners zurückzuführen. Der Anteil langfristiger Rückstellungen (Pensionsrückstellungen) und Verbindlichkeiten an der Bilanzsumme veränderte sich unwesentlich von 13,2 % auf 13,3 %. Der Anteil der kurzfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten an der Bilanzsumme veränderte sich ebenfalls unwesentlich von 68,2 % auf 68,1 %. Die Deckung des Anlagevermögens durch Eigenkapital und langfristiges Fremdkapital reduzierte sich durch die Erhöhung des Anlagevermögens von 128,5% auf 109,6 %.
Im Berichtsjahr wurden Investitionen in Höhe von 4.805 T€ (im Vorjahr: 4.039 T€) getätigt. Dabei handelte es sich im Wesentlichen um notwendige Ersatzinvestitionen. Nennenswerte Einzelinvestitionen waren die Schnell-Schotterverteil- und Planiermaschine SSP 110 (1.241T€) und die Anzahlung für den Stopfexpress 09-3X (1.300 T€) sowie die Anschaffung eines Zweiwegebaggers (202 T€).
Finanzpolitik Durch die Einbindung in den DB Konzern profitiert die DBG von den günstigen Refinanzierungsmöglichkeiten des Konzerns. Das zentrale Konzerntreasury der DB AG sichert einen ganzheitlichen Auftritt an den Finanzmärkten und damit einen bereichsübergreifenden Risiko- und Ressourcenverbund. Für den DB Konzern sowie die DBG liegen die Vorteile in der Bündelung von Know-how, der Realisierung von Synergieeffekten und in der Minimierung der Refinanzierungskosten. Im Berichtsjahr haben die Rating-Agenturen im Rahmen ihrer jährlichen Rating-Reviews die hervorragende Bonitätsbeurteilung der DB AG erneut bestätigt: Moody's "Aa1", Standard&Poor's "AA". Das Rating von Moody´s hat einen stabilen Ausblick. Ende August hat Standard&Poor's aufgrund der öffentlichen Diskussion über die Privatisierung des DB Konzerns den Ausblick von stabil auf negativ zurückgenommen. Die mit diesen Rating-einstufungen der DB AG erzielbaren Vorteile in der konzernexternen Finanzierung kommen der DBG im Rahmen der Konzernfinanzierung zugute. Finanzierung des Investitionsprogramms Der Kapitalbedarf aus der Investitionstätigkeit konnte vollständig aus der Innenfinanzierung gedeckt werden.
Die Zahl der Mitarbeiter stellt zur besseren Vergleichbarkeit innerhalb des DB Konzerns und im Zeitablauf ab auf Vollzeitpersonen. Teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter werden dabei entsprechend ihrem Anteil an der üblichen Jahresarbeitszeit in Vollzeitkräfte umgerechnet. Zum 31. Dezember 2006 hatte die Gesellschaft (ohne Auszubildende) 456 Mitarbeiter (im Vorjahr: 453 Mitarbeiter). Im Jahresdurchschnitt waren 453 Mitarbeiter beschäftigt (im Vorjahr: 449 Mitarbeiter). Darüber hinaus werden per 31. Dezember 2006 166 Mitarbeiter (im Vorjahr: 173 Mitarbeiter) des Bundeseisenbahnvermögens über einen Dienstleistungsüberlassungsvertrag eingesetzt. Der geringfügigen Zunahme der eigenen Mitarbeiterzahl steht ein Rückgang der eingesetzten Mitarbeiter des Bundeseisenbahnvermögens gegenüber.
Aufgrund der Ergebnissituation der gesamten Bahnbau Gruppe im vorangegangenen Berichtszeitraum wurde im Geschäftsjahr 2006 das Restrukturierungsprojekt "Group" aufgesetzt. In der Folge wurden durch die Gesellschafter umfassende Maßnahmen zur Ergebnisverbesserung im kommenden Mittelfristzeitraum beschlossen. Die Maßnahmen betreffen umfangreiche Kapazitätsanpassungen, Standortbereinigungen und Sparmaßnahmen im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Die Kapazitätsanpassungen in der Bahnbau Gruppe, von denen insgesamt 363 Mitarbeiter, davon 46 in der DBG, betroffen sind, sollen im Geschäftsjahr 2007 abgeschlossen werden. Die Personalanpassungsmaßnahmen sollen sozial verträglich und ohne betriebsbedingte Kündigung vollzogen werden.
Mit unseren Geschäftsaktivitäten sind neben Chancen auch Risiken verbunden. Auf die aktive Steuerung dieser Risiken zielt unser Risikomanagement. Um frühzeitig Gegenmaßnahmen einleiten zu können, verfügt die DBG über ein integriertes Risikomanagementsystem, das die nötigen Informationen aufbereitet und unmittelbar aus den Anforderungen des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) abgeleitet ist. Dieses System entwickeln wir kontinuierlich inhaltlich weiter. Chancen aus eigenen Maßnahmen oder verbesserten Markt- und Umfeldbedingungen Zur Absicherung eines ertragsorientierten Wachstums haben wir Maßnahmenpakete implementiert, aus denen wir Absicherungen oder Verbesserungen der Leistungsqualität, der Effizienz und unserer Kostenstrukturen erwarten. Wir erwarten hieraus Chancen für weitere Verbesserungen des Ergebnisses und der wesentlichen Finanzrelationen. Marktbezogene Chancen sehen wir trotz hoher Wettbewerbsintensität auf unseren Märkten zudem darin, absehbare Marktkonsolidierungen aus einer führenden Wettbewerbsposition aktiv gestalten zu können. Bezüglich der allgemeinen Umfeldbedingungen sind weitere Verbesserungen des relevanten gesamtwirtschaftlichen Umfelds denkbar, aber im Geschäftsjahr 2007 nur in geringerem Umfang zu erwarten. Wesentliche Risiken und Maßnahmen zu ihrer Begrenzung Zu den Risiken für die DBG zählen:
Das Risikomanagement ist umfassend in unseren betrieblichen Prozessen implementiert. Es wird regelmäßig überprüft und, soweit erforderlich, zielführend weiterentwickelt. Umfassendes Risikomanagementsystem Die Grundsätze der Risikopolitik werden von der Konzernleitung des DB Konzerns vorgegeben und durch die DBG umgesetzt. Im Rahmen des Risikofrüherkennungssystems wird der Gesellschafterin quartalsweise berichtet. Die im Risikobericht erfassten Risiken sind kategorisiert und nach Eintrittswahrscheinlichkeiten klassifiziert; analysiert werden neben den möglichen Auswirkungen vor allem die Ansatzpunkte für effiziente Gegensteuerungsmaßnahmen. Für überraschend auftretende Risiken oder Fehlentwicklungen besteht eine unmittelbare Berichtspflicht. Bewertung der derzeitigen Risikoposition Im Risikomanagementsystem wird die Gesamtheit der Risiken ab festgelegten Wesentlichkeitsgrenzen über ein Risikoportfolio mit detaillierten Einzelaufstellungen abgebildet. Als Ergebnis unserer Analyse von Risiken, Gegenmaßnahmen, Absicherungen und Vorsorgen sind auf Basis der gegenwärtigen Risikobewertung keine bestandsgefährdenden Risiken vorhanden oder für die überschaubare Zukunft erkennbar.
Als Teil der Bahnbau Gruppe wollen wir Vorteile aus der Bündelung von Kompetenzen, der Möglichkeit des Ausgleichs von Kapazitätsschwankungen und der gemeinsamen Nutzung von Ressourcen wie zum Beispiel des Maschinenparks generieren. Um die langfristige Wettbewerbsfähigkeit und die Sicherung der Arbeitsplätze zu gewährleisten, werden wir uns im Verbund der Bahnbau Gruppe zu einem integrierten Bahninfrastrukturdienstleister ausrichten. Hierzu haben wir bereits umfangreiche organisatorische Veränderungen (Auflösung der Niederlassungsstruktur und Implementierung der Spartenorganisation) sowie weitere Maßnahmen zur Absicherung unserer wirtschaftlichen Entwicklung eingeleitet. Wir verfolgen dabei die Steigerung der operativen Performance und die langfristige Stärkung und Verbesserung der Ergebnissituation im Verbund mit den anderen zur Bahnbau Gruppe gehörenden Unternehmen. Zudem beabsichtigen wir, zunehmend Aufträge von Kunden außerhalb des DB Konzerns zu gewinnen sowie gezielt Maßnahmen und Chancen zur Internationalisierung im europäischen Ausland wahrzunehmen.
Konjunkturelle Aussichten Nach den zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts vorliegenden Einschätzungen der Wirtschaftsforschungsinstitute werden sich die konjunkturellen Rahmenbedingungen in Deutschland im Jahr 2007 leicht verschlechtern. Die Prognosen für das internationale Umfeld sind dabei unverändert günstiger als für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland. Die nachfolgenden Einschätzungen für die Entwicklung im Jahr 2007 basieren auf der Annahme einer insgesamt stabilen weltpolitischen Entwicklung. Für Deutschland lassen die für das Jahr 2007 vorliegenden Prognosen eine Fortsetzung des Aufschwungs mit schwächerem Tempo erwarten. Das BIP wird im Jahresdurchschnitt um 1 bis 1,5 % zunehmen. Wesentliche Triebkraft bleiben die Ausrüstungsinvestitionen. Der private Konsum dürfte lediglich stagnieren, da die Realeinkommen durch die Maßnahmen der Finanzpolitik (Anhebung der Mehrwertsteuer, Senkung von Sparerfreibetrag und Entfernungspauschale, Streichung der Eigenheimzulage) um rund einen Prozentpunkt belastet werden. Auch werden die in das Jahr 2006 vorgezogenen Käufe fehlen. Die Exporte werden weniger stark zulegen, da sich die Weltkonjunktur leicht abkühlt. Die schwächer steigende Binnennachfrage wird auch den Importanstieg dämpfen. Die Inflationsrate wird infolge der Mehrwertsteuererhöhung wieder anziehen. Entwicklung wesentlicher Rahmenbedingungen Im Geschäftsjahr 2007 sind aus den Rahmenbedingungen keine wesentlichen Impulse zu erwarten. Wir werden uns auch zukünftig bei den verkehrspolitischen Schlüsselthemen für den Verkehrsträger Schiene engagieren. Voraussichtliche Entwicklung der DBG
Die Einschätzungen stehen wie immer unter den nachfolgend genannten Vorbehalten. Zukunftsbezogene Aussagen Dieser Lagebericht enthält Aussagen und Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der DBG beziehen. Diese Prognosen stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zu Grunde liegenden Annahmen nicht eintreffen oder Risiken - wie sie beispielsweise im Risikobericht genannt werden - eintreten, so können die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse von den derzeitigen Erwartungen abweichen. Die Gesellschaft übernimmt keine Verpflichtung, die hierin enthaltenen Aussagen zu aktualisieren. Bilanz
Gewinn-
und Verlustrechnung
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|
2006 |
2005 |
||
|
Anhang |
|||
|
T€ |
T€ |
||
|
Umsatzerlöse |
(11) |
93.117 |
97.893 |
|
Bestandsveränderungen |
-189 |
-4.974 |
|
|
Andere aktivierte Eigenleistungen |
223 |
0 |
|
|
Gesamtleistung |
93.151 |
92.919 |
|
|
Sonstige betriebliche Erträge |
(12) |
2.501 |
3.706 |
|
Materialaufwand |
(13) |
-58.465 |
-63.171 |
|
Personalaufwand |
(14) |
-23.665 |
-23.854 |
|
Abschreibungen |
-2.901 |
-2.938 |
|
|
Sonstige betriebliche Aufwendungen |
(15) |
-6.601 |
-4.006 |
|
4.020 |
2.656 |
||
|
Zinsergebnis |
(16) |
-175 |
-351 |
|
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit |
3.845 |
2.305 |
|
|
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
(17) |
72 |
-103 |
|
3.917 |
2.202 |
||
|
Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages |
|||
|
abgeführter Gewinn |
-3.917 |
-2.202 |
|
|
Jahresergebnis |
0 |
0 |
Anhang
für das Geschäftsjahr 2006
Der Jahresabschluss der Deutsche Bahn Gleisbau GmbH, Duisburg, (DBG) ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) sowie unter Beachtung der Verordnung über die Gliederung des Jahresabschlusses von Verkehrsunternehmen und der Konzernbilanzierungsrichtlinie der Deutsche Bahn AG (DB AG) aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind gesetzlich vorgesehene Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst. Der Anhang enthält die erforderlichen Einzelangaben und Erläuterungen.
(1) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert, mit der Ausnahme, dass die Aufwendungen für Bildungsmaßnahmen in Höhe von rund 500 T€ (im Vorjahr: rund 500 T€) mit Beginn des Berichtsjahres in Anpassung an den Ausweis im DB Konzern in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen werden. In den Vorjahren waren diese Aufwendungen im Personalaufwand erfasst.
Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagegegenstände, mit Ausnahme geringwertiger Software, sind mit ihren Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen angesetzt. Erworbene, im Einzelfall geringerwertige Software wird im Anschaffungsjahr vollständig als Aufwand verrechnet.
Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet.
Außerplanmäßige Abschreibungen auf niedrigere beizulegende Werte werden gegebenenfalls vorgenommen.
Die Herstellungskosten umfassen neben den Einzelkosten auch Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie planmäßige Abschreibungen. Gemeinkosten und Abschreibungen sind auf Basis der bei normaler Beschäftigung und unter wirtschaftlichen Bedingungen anfallenden Kosten ermittelt. Zinsen auf Fremdkapital und Verwaltungskosten werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.
Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern linear. Die Abschreibungen werden grundsätzlich entsprechend den steuerlichen Abschreibungstabellen ermittelt und erfolgen "pro rata temporis". Die Nutzungsdauern der wesentlichen Gruppen sind folgender Tabelle zu entnehmen:
|
Jahre |
|
|
EDV-Programme, Sonstige Rechte |
3 |
|
Gleisanlagen |
15-33 |
|
Fernmeldeanlagen |
5-10 |
|
Maschinen und maschinelle Anlagen |
4-15 |
|
Sonstige technische Anlagen, Maschinen und Fahrzeuge |
3-10 |
|
Betriebs- und Geschäftsausstattung |
3-23 |
Geringwertige Anlagegegenstände im Einzelwert bis 410 € werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang ausgewiesen.
Die Vorräte sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, bei Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen wird die Durchschnittsmethode angewandt (zu den Bestandsteilen der Herstellungskosten siehe Anlagevermögen). Risiken in den Beständen, die sich aus eingeschränkter Verwendbarkeit, langer Lagerdauer, Preisänderungen am Beschaffungsmarkt oder sonstigen Wertminderungen ergeben, sind durch Abwertungen berücksichtigt.
Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgt zu steuerlich aktivierungspflichtigen Herstellungskosten. Soweit die verlustfreie Bewertung einen Ansatz unter den Herstellungskosten erfordert, wird eine entsprechende Abwertung vorgenommen.
Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse und Waren erfolgt mit den fortgeschriebenen durchschnittlichen Anschaffungs-/Herstellungskosten unter Beachtung der Maßgaben nach § 253 Abs. 3 HGB.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt, soweit nicht in Einzelfällen ein niedrigerer Wertansatz geboten ist. Erkennbaren Risiken wird durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Pauschalwertberichtigungen werden in Höhe von 1% des Nettoforderungsbetrages gebildet.
Pensionsrückstellungen werden mit dem Teilwert gemäß § 6 a EStG passiviert. Im Jahresabschluss sind die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zu Grunde gelegt. Die Höhe der Rückstellungen wird nach versicherungsmathematischen Methoden mit einem Rechnungszinssatz von unverändert 6 % p. a. ermittelt.
Analog der Pensionsrückstellungen werden weitere personalbezogene Rückstellungen nach versicherungsmathematischen Grundsätzen gemäß den Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck gebildet. Die zu verwendenden Rechnungszinssätze betragen 6 % p. a. für Sterbegeldrückstellungen und 5,5 % p. a. für Altersteilzeit- und Jubiläumsrückstellungen.
Alle anderen Rückstellungen sind in Höhe des Betrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Rückstellungen tragen allen erkennbaren bilanzierungspflichtigen Risiken Rechnung. Die sonstigen Rückstellungen werden auf Vollkostenbasis ermittelt. Risiken für nicht abgeschlossene Schadensfälle und Prozesse werden grundsätzlich erst ab einer Eintrittswahrscheinlichkeit von 50 % erfasst.
Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag ausgewiesen.
Kurzfristige Forderungen und kurzfristige Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen, werden - sofern sie gegenüber derselben Gesellschaft bestehen - miteinander saldiert.
Die Tätigkeit der zugewiesenen Beamten im DB Konzern beruht auf einer gesetzlichen Zuweisung im Rahmen des Eisenbahnneuordnungsgesetzes, Art. 2 § 12 ENeuOG. Für die Arbeitsleistung der zugewiesenen Beamten erstattet die DBG dem Bundeseisenbahnvermögen (BEV) die Kosten, die anfallen würden, wenn anstelle des zugewiesenen Beamten eine Tarifkraft als Arbeitnehmer beschäftigt werden würde (Als-ob-Abrechnung). Deshalb werden die dem BEV erstatteten Personalkosten der zugewiesenen Beamten aufgrund der wirtschaftlichen Betrachtungsweise unter den Personalaufwendungen ausgewiesen.
Abweichend von der in § 275 Abs. 2 HGB vorgeschriebenen Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung werden die sonstigen Steuern nicht unter dem hierfür vorgesehenen Posten Nr. 19 erfasst, da es sich hierbei um Kostensteuern handelt. Diese werden unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.
Erläuterungen zur Bilanz
(2) Anlagevermögen
Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagegitter zu entnehmen.
(3) Vorräte
|
in T€ |
2006 |
2005 |
|
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe |
1.170 |
1.092 |
|
Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen |
5.968 |
6.157 |
|
Fertige Erzeugnisse und Waren |
2.221 |
2.374 |
|
Zwischensumme |
9.359 |
9.623 |
|
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen |
-4.610 |
-4.882 |
|
Insgesamt |
4.749 |
4.741 |
Wertberichtigungen zur Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips und von Gängigkeitsabschlägen sowie der verlustfreien Bewertung der unfertigen Bauleistungen sind in Höhe von 475 T€ (im Vorjahr: 630 T€) gebildet.
(4) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
|
in T€ |
2006 |
2005 |
|
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
6.422 |
5.910 |
|
Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
16.701 |
19.299 |
|
Sonstige Vermögensgegenstände |
491 |
312 |
|
Insgesamt |
23.614 |
25.521 |
Die Wertberichtigungen auf Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände belaufen sich auf 519T€ (im Vorjahr: 392 T€).
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit 10.132 T€ (im Vorjahr: 18.438 T€) Lieferungen und Leistungen, mit 5.952 T€ (im Vorjahr: 0) Forderungen aus Cash-Pooling sowie mit 617 T€ (im Vorjahr: 861 T€) sonstige Forderungen. Diese betreffen insbesondere Umsatzsteuererstattungsansprüche aus der steuerlichen Organschaft mit der DB AG.
(5) Aktive Rechnungsabgrenzungsposten
Unter den Aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wird eine Vorauszahlung an die Eisenbahnunfallkasse ausgewiesen.
(6) Gezeichnetes Kapital
Das gezeichnete Kapital der Deutsche Bahn Gleisbau GmbH beträgt unverändert 1.023 T€.
(7) Kapitalrücklage
Die Kapitalrücklage weist per 31. Dezember 2006 unverändert einen Betrag in Höhe von 6.449 T€ aus.
(8) Rückstellungen
|
in T€ |
2006 |
2005 |
|
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen |
813 |
731 |
|
Sonstige Rückstellungen |
19.342 |
17.495 |
|
Insgesamt |
20.155 |
18.226 |
Den Rückstellungen für Pensionen wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr 82 T€ zugeführt (im Vorjahr: Auflösung 151 T€). Für ähnliche Verpflichtungen (Deferred Compensation) sind 7 T€ (im Vorjahr: 7 T€) zurückgestellt.
Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen
|
in T€ |
2006 |
2005 |
|
Erlösschmälerungen |
4.205 |
5.306 |
|
Verpflichtungen im Personalbereich |
3.887 |
3.570 |
|
Ausstehende Eingangsrechnungen |
2.739 |
2.478 |
|
Nacharbeiten |
1.346 |
1.053 |
|
Verpflichtung aus Mietverträgen |
1.185 |
100 |
|
Ausstehende Abrechnungen für Mitarbeiter des Bundeseisen- bahnvermögens |
1.171 |
938 |
|
Entsorgungskosten |
1.111 |
1.271 |
|
Unterlassene Instandhaltungen |
846 |
800 |
|
Übrige Risiken |
2.852 |
1.979 |
|
Insgesamt |
19.342 |
17.495 |
Die Verpflichtungen im Personalbereich betreffen vor allem das Risiko der Nachversicherung beurlaubter Beamter, Urlaubsansprüche und Ansprüche aus Mehrleistungen.
Die übrigen Risiken fassen alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten zusammen. Darin enthalten sind im Wesentlichen Rückstellungen für Bodensanierung sowie für zu erwartende Schadenersatzleistungen.
(9) Verbindlichkeiten
|
in T€ |
2006 |
davon mit Restlaufzeit |
2005 |
||
|
bis 1 Jahr |
1 bis 5 Jahre |
über 5 Jahre |
|||
|
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
2.086 |
2.086 |
0 |
0 |
4.363 |
|
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen |
8.890 |
4.390 |
400 |
4.100 |
8.305 |
|
Sonstige Verbindlichkeiten |
1.475 |
1.475 |
0 |
0 |
1.883 |
|
davon aus Steuern |
(231) |
(231) |
(0) |
(0) |
(194) |
|
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit |
(17) |
(17) |
(0) |
(0) |
(476) |
|
Insgesamt |
12.451 |
7.951 |
400 |
4.100 |
14.551 |
|
davon zinspflichtig |
(4.600) |
(100) |
(400) |
(4.100) |
(4.700) |
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von 4.600 T€ (im Vorjahr: 4.700 T€), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 373 T€ (im Vorjahr: 1.403 T€) und Verbindlichkeiten aus noch ausstehender Gewinnabführung in Höhe von 3.917 T€ (im Vorjahr: 2.202 T€). Insgesamt belaufen sich die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin auf 4.013 T€ (im Vorjahr: 2.202 T€).
(10) Sonstige finanzielle Verpflichtungen
|
in T€ |
2006 |
2005 |
|
Bestellobligo für Investitionen |
6.010 |
4.293 |
|
Verpflichtungen aus Miet-,
Leasing- und anderen
|
6.240 |
6.073 |
|
davon gegenüber verbundenen Unternehmen |
(5.859) |
(5.584) |
|
Insgesamt |
12.250 |
10.366 |
Die Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und anderen Drittschuldverhältnissen werden mit dem Nominalwert ausgewiesen. Insgesamt wurden im Geschäftsjahr 2006 Leasingraten in Höhe von 2.579 T€ (im Vorjahr: 2.277 T€) gezahlt.
Die zukünftigen Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und anderen Drittschuldverhältnissen werden wie folgt fällig:
|
in T€ |
2006 |
2005 |
|
Fälligkeiten: |
||
|
fällig bis 1 Jahr |
2.311 |
2.067 |
|
fällig 1 bis 5 Jahre |
3.346 |
2.971 |
|
fällig über 5 Jahre |
583 |
1.035 |
|
Insgesamt |
6.240 |
6.073 |
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
(11) Umsatzerlöse
|
in T€ |
2006 |
2005 |
|
Gleisbau |
73.683 |
74.100 |
|
Recycling-Geschäft |
9.891 |
9.989 |
|
Oberbauschweißung |
5.615 |
7.364 |
|
Sonstige Umsatzerlöse |
3.928 |
6.440 |
|
Insgesamt |
93.117 |
97.893 |
Die Umsatzerlöse werden im Wesentlichen im Inland erzielt.
(12) Sonstige betriebliche Erträge
|
in T€ |
2006 |
2005 |
|
Indirekte Inanspruchnahme von Rückstellungen (Verbrauch) |
293 |
592 |
|
Entschädigungen und Versicherungsleistungen |
428 |
984 |
|
Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens |
49 |
37 |
|
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen |
1.280 |
1.780 |
|
Übrige sonstige betriebliche Erträge |
451 |
313 |
|
Insgesamt |
2.501 |
3.706 |
(13) Materialaufwand
|
in T€ |
2006 |
2005 |
|
Aufwendungen für Roh-,
Hilfs- und Betriebsstoffe
|
11.450 |
11.439 |
|
Aufwendungen für bezogene Leistungen |
47.015 |
51.732 |
|
Insgesamt |
58.465 |
63.171 |
Die für selbsterstellte Anlagen bezogenen Lieferungen und Leistungen sind im Materialaufwand erfasst. Die Aktivierung im Anlagevermögen erfolgt über andere aktivierte Eigenleistungen.
Die Leistungen im Rahmen des mit dem Bundeseisenbahnvermögen bestehenden Dienstleistungsüberlassungsvertrages werden unter den Aufwendungen für bezogene Leistungen ausgewiesen.
(14) Personalaufwand
|
in T€ |
2006 |
2005 |
|
Löhne und Gehälter für Arbeitnehmer für zugewiesene Beamte (Zahlung an das
Bundeseisenbahnvermögen
|
18.961 573 |
19.079 576 |
|
Gesamt |
19.534 |
19.655 |
|
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung für Arbeitnehmer für zugewiesene Beamte
|
4.007 124 |
4.085 114 |
|
Gesamt |
4.131 |
4.199 |
|
- davon für Altersversorgung |
(552) |
(472) |
|
Insgesamt |
23.665 |
23.854 |
(15) Sonstige betriebliche Aufwendungen
|
in T€ |
2006 |
2005 |
|
Instandhaltungsaufwendungen |
1.479 |
217 |
|
Mieten und Pachten |
1.047 |
969 |
|
Schadenersatzleistungen |
824 |
57 |
|
Versicherungsprämien |
602 |
599 |
|
Zuführung zu Rückstellungen |
525 |
907 |
|
Aus- und Weiterbildung sowie sonstige Personalaufwendungen |
502 |
0 |
|
Büromaterial |
368 |
341 |
|
Beratung und sonstige Leistungen Dritter |
307 |
130 |
|
Reisekosten |
231 |
305 |
|
Aufwendungen aus der Bildung von Wertberichtigungen auf Forde- rungen und Ausbuchung von Forderungen |
193 |
163 |
|
Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens |
186 |
2 |
|
Gebühren und Beiträge |
164 |
166 |
|
Ausgleichsabgabe Schwerbehinderte |
54 |
43 |
|
Übrige sonstige betriebliche Aufwendungen |
119 |
107 |
|
Insgesamt |
6.601 |
4.006 |
Von den übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen 50 T€ (im Vorjahr: 50 T€) "sonstige Steuern".
(16) Zinsergebnis
|
in T€ |
2006 |
2005 |
|
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
75 |
47 |
|
- davon aus verbundenen Unternehmen |
(73) |
(40) |
|
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
250 |
398 |
|
- davon an verbundene Unternehmen |
(248) |
(367) |
|
Insgesamt |
175 |
351 |
(17) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von 72 T€ betreffen die teilweise Erstattung im Vorjahr einbehaltener taiwanesischer Quellensteuer.
Sonstige Angaben
(18) Konzernzugehörigkeit
Die Deutsche Bahn Gleisbau GmbH ist Tochterunternehmen der DB Bahnbau GmbH und wird in den Konzernabschluss der DB AG, Berlin, als oberstes Mutterunternehmen einbezogen, der entsprechend den Vorschriften der IAS/IFRS des IASB erstellt wurde.
Zu den vom deutschen Handelsrecht abweichenden Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden im Konzernabschluss der DB AG verweisen wir auf die in ihrem Konzernanhang vorgenommenen Angaben. Der Konzernabschluss der DB AG wird im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht.
(19) Beschäftigte
|
2006 |
2005 |
|||
|
umgerechnet in
|
im Jahresdurchschnitt |
am Jahresende |
im Jahresdurchschnitt |
am Jahresende |
|
Arbeitnehmer |
436 |
439 |
432 |
437 |
|
- davon beurlaubte Beamte |
(43) |
(43) |
(43) |
(44) |
|
Zugewiesene Beamte |
17 |
17 |
17 |
16 |
|
Zwischensumme |
453 |
456 |
449 |
453 |
|
Auszubildende |
32 |
32 |
37 |
35 |
|
Insgesamt |
485 |
488 |
486 |
488 |
Die Zahl der Mitarbeiter wird innerhalb des DB Konzerns zur besseren Vergleichbarkeit in Vollzeit-Personen ausgewiesen. Teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter werden demnach entsprechend ihrem Anteil an der tariflichen Jahresarbeitszeit in Vollzeitkräfte umgerechnet.
Beamte sind in der Regel mit Eintragung der Deutsche Bahn Gleisbau GmbH dieser kraft Art. 2 § 12 Eisenbahnneuordnungsgesetz zugewiesen worden ('zugewiesene Beamte'). Sie arbeiten für die Deutsche Bahn Gleisbau GmbH, ihr Dienstherr ist das Bundeseisenbahnvermögen (BEV).
(20) Gesamtbezüge der Geschäftsführung/ehemaligen Geschäftsführung
Der Geschäftsführung gehören bzw. gehörten an.
Ing.
Dr. Karsten Derks Technischer Geschäftsführer, ab 1. Januar 2007, Berlin
Dipl.-Betriebswirt
Reinhard Kewitz Kaufmännischer Geschäftsführer, ab 1. Januar 2007, Lauterbach
Dipl.-Ing.
Marlies Helling Geschäftsführer Personal, ab 1. März 2006, Frankfurt am Main
Dipl.-Ök.
Andre Gregarek Kaufmännischer Geschäftsführer, bis 28. Juli 2006, Berlin
Dipl.-Ing. (FH)
Christian Schimmel Technischer Geschäftsführer, bis 31. Dezember 2006, Regensburg
Die Geschäftsführer sind bzw. waren bei anderen Konzerngesellschaften angestellt und erhielten von der DBG keine Vergütung.
Gesamtbezüge der ehemaligen Geschäftsführung:
|
in T€ |
2006 |
2005 |
|
Bezüge ehemaliger Mitglieder der Geschäftsführung |
14 |
32 |
|
Pensionsrückstellungen für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung |
137 |
140 |
(22) Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
Ereignisse nach dem Bilanzstichtag sind nicht eingetreten.
(23) Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag
Der ansonsten auszuweisende Jahresüberschuss wird aufgrund eines mit der DB Bahnbau GmbH bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags an diese abgeführt.
Duisburg, 14. Februar 2007
Deutsche Bahn Gleisbau GmbH
Die
Geschäftsführung
Dr. Karsten Derks Marlies
Helling Reinhard Kewitz
Entwicklung
des Anlagevermögens
(in T€)
|
Anschaffungs- und Herstellungskosten in T€ |
||||||||
|
Vortrag |
Stand |
|||||||
|
zum |
Umbu- |
am |
||||||
|
01.01.2006 |
Zugänge |
chungen |
Abgänge |
31.12.2006 |
||||
|
Immaterielle Vermögensgegenstände |
||||||||
|
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte |
||||||||
|
und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
206 |
1 |
207 |
|||||
|
206 |
1 |
0 |
0 |
207 |
||||
|
Sachanlagen |
||||||||
|
1. Gleisanlagen, Streckenausrüstung und Sicherungsanlagen |
430 |
55 |
485 |
|||||
|
2. Maschinen und maschinelle Anlagen |
40.033 |
2.688 |
135 |
-271 |
42.585 |
|||
|
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung |
8.346 |
432 |
-366 |
8.412 |
||||
|
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
310 |
1.630 |
-135 |
-175 |
1.630 |
|||
|
49.119 |
4.805 |
0 |
-812 |
53.112 |
||||
|
Anlagevermögen gesamt |
49.325 |
4.806 |
0 |
-812 |
53.319 |
|||
|
Abschreibungen in T€ |
Buchwert in T€ |
|||||||||
|
Abschrei- |
||||||||||
|
Vortrag |
bungen |
Stand |
Stand |
Stand |
||||||
|
zum |
Geschäfts- |
am |
am |
am |
||||||
|
01.01.2006 |
jahr |
Abgänge |
31.12.2006 |
31.12.2006 |
31.12.2005 |
|||||
|
Immaterielle Vermögensgegenstände |
||||||||||
|
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte |
||||||||||
|
und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
-196 |
-7 |
-203 |
4 |
10 |
|||||
|
-196 |
-7 |
0 |
-203 |
4 |
10 |
|||||
|
Sachanlagen |
||||||||||
|
1. Gleisanlagen, Streckenausrüstung und Sicherungsanlagen |
-420 |
-3 |
-423 |
62 |
10 |
|||||
|
2. Maschinen und maschinelle Anlagen |
-31.489 |
-2.467 |
260 |
-33.696 |
8.889 |
8.544 |
||||
|
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung |
-7.256 |
-424 |
366 |
-7.314 |
1.098 |
1.090 |
||||
|
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
0 |
1.630 |
310 |
|||||||
|
-39.165 |
-2.894 |
626 |
-41.433 |
11.679 |
9.954 |
|||||
|
Anlagevermögen gesamt |
-39.361 |
-2.901 |
626 |
-41.636 |
11.683 |
9.964 |
||||
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Deutsche Bahn Gleisbau GmbH, Duisburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Verordnung über die Gliederung des Jahresabschlusses von Verkehrsunternehmen liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Verordnung über die Gliederung des Jahresabschlusses von Verkehrsunternehmen und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, den 16. Februar 2007
PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Witteler Lehmann
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
Gesellschafterbeschluss 03/2007
der Deutsche Bahn Gleisbau GmbH, Duisburg,
vom 12. April 2007
Die DB Bahnbau GmbH, Berlin, als alleinige Gesellschafterin der Deutsche Bahn Gleisbau GmbH, Duisburg (nachstehend Gesellschaft), beschließt hiermit unter Verzicht auf alle gesetzlichen und gesellschaftsvertraglichen Form- und Fristvorschriften:
1. Der von der Geschäftsführung vorgelegte und vom Abschlussprüfer geprüfte Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2006 zum 31.12.2006 wird zustimmend zur Kenntnis genommen. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt.
2. Den Mitgliedern der Geschäftsführung, Herrn Christian Schimmel, Herrn André Gregarek, Frau Marlies Helling, wird für die Geschäftsführung im Geschäftsjahr 2006
Entlastung erteilt.
3. Zum Abschlussprüfer der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2007 wird die PricewaterhouseCoppers Aktiengesellschaft, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, bestellt.
Weitere Beschlüsse werden nicht gefasst.
Berlin, 12. April 2007
DB Bahnbau GmbH
gez. Dr. Derks gez. Kewitz
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