Sonstige Überlassung von Arbeitskräften
Hardinge GmbH
Europark Fichtenhain A 13C, 47807 Krefeld, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ryan Michael Ervin seit 7.11.2024 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Workholding US Holdings, LLC | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hardinge GmbHKrefeldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020BilanzAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2020
Amtsgericht Krefeld, HRB 5233, UST-IdNr.: DE 12015231Lagebericht - Geschäftsjahr 2020I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die Hardinge Gruppe ist ein weltweit führender Entwickler und Hersteller von hochpräzisen, computergesteuerten Werkzeugmaschinenlösungen, die für kritische, schwer zu bearbeitende Metallteile und technologisch fortschrittliches Werkstückzubehör entwickelt wurden. Die Strategie des Unternehmens besteht darin, seine globale Markenstärke zu nutzen, um die globalen Marktchancen weiter auszubauen, bei denen Kunden von den technologisch fortschrittlichen, qualitativ hochwertigen und zuverlässigen Produkten profitieren, die Hardinge produziert. Mit rund zwei Dritteln seines Umsatzes außerhalb Nordamerikas bedient Hardinge den weltweiten Metallbearbeitungsmarkt. Die Werkzeugmaschinen- und Zubehörlösungen von Hardinge sind auch in einer breiten Palette von Branchen zu finden, darunter Luft- und Raumfahrt, Landwirtschaft, Automobilindustrie, Bauwesen, Konsumgüter, Verteidigung, Energie, Medizin, Technologie und Transportwesen. Hardinge setzt seine Konstruktions- und Fertigungskompetenz in Hochleistungsbearbeitungszentren, hochwertigen Zylinder- und Spannschleifmaschinen, SUPER-PRECISION ® - und Präzisions-CNC-Drehmaschinen sowie technologisch fortschrittlichem Werkstückzubehör ein. Hardinge verfügt über Produktionsstätten in China, Frankreich, Deutschland, Indien, der Schweiz, Taiwan, Großbritannien und den USA. Das Unternehmen veröffentlicht regelmäßig Informationen auf seiner Website: www.hardinge.com. Die Hardinge GmbH in Krefeld ist die europäische Vertriebsgesellschaft für Dreh- und Fräsmaschinen die in der Hardinge Gruppe (USA, China und Taiwan) hergestellt werden. 2. Forschung und Entwicklung Die Hardinge GmbH hat als reine Vertriebsgesellschaft keine Forschungs- und Entwicklungskosten. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Schneller und stärker als erwartet kann sich die deutsche Werkzeugmaschinenindustrie von den Einbrüchen der Corona-Krise erholen. Im Jahr 2021 steigen die Aufträge kräftig um 59 % und die starken Verluste des Vorjahres können überkompensiert werden. Das Auftragsvolumen liegt sogar 11 % über dem Vorkrisenniveau 2019. Im Corona-Jahr 2020 brachen die Aufträge um 30 % und die Produktion um 28 % ein. Allerdings war schon 2019 ein konjunkturell schwaches Jahr. Verstärkt durch den Handelskrieg USA-China und den zunehmenden Transformationsprozess der Automobilindustrie in Richtung Elektromobilität sanken die Orders damals um 30 %. Die Produktion konnte, gestützt auf hohe Auftragsbestände, mit 17,0 Mrd. EUR das Rekordergebnis aus 2018 aber nochmals bestätigen. Die kräftige Erholung der Aufträge im Jahr 2021 erklärt sich mit einer starken Aufwärtsentwicklung der Industrie weltweit. Es besteht insgesamt ein hoher Nachholbedarf. Wichtiger Treiber ist das Verhalten der privaten Haushalte, die ihre Ausgaben auf langlebige Konsumgüter wie Möbel, Autos, Küchengeräte und Elektronikprodukte richten, da coronabedingt Reisen, Restaurantbesuche und Freizeitaktivitäten stark eingeschränkt sind. Das Auftreten der Deltavariante des Coronavirus verschärft die vorübergehend entspannte Pandemielage wieder gegen Ende des Sommers. Allerdings hat diese rasche und kräftige Aufwärtsentwicklung auch ihre Schattenseiten. Lieferengpässe und Preisanstiege bei vielen Rohstoffen und Komponenten werden zu einem großen Problem für die Industrie. Neben Kapazitätsengpässen stören insbesondere die weltweiten Logistikschwierigkeiten mit überfüllten Containerhäfen, coronabedingten Hafensperrungen in China und sehr hohen Frachtraten die Lieferketten. Viele Firmen stocken ihre Läger und Vorräte auch aus Vorsichtsgründen wieder stärker auf, was zu einer weiteren Überhitzung führt. Lockdowns aufgrund der Corona-Situation führen zu Produktionseinschränkungen in asiatischen Ländern wie China oder auch Vietnam, die die Lieferprobleme zusätzlich verstärken. Besonders drastisch zeigt sich das Dilemma im Chipmangel, der die Automobilindustrie weltweit, insbesondere auch in Deutschland, belastet. Viele Firmen sitzen auf vollen Auftragsbüchern, die Produktion kann aber aufgrund der Engpässe bei Zulieferungen nicht entsprechend ausgeweitet werden und hinkt hinterher. Engpässe bei vielen Komponenten und insbesondere im Elektronikbereich bremsen auch die deutsche Werkzeugmaschinenproduktion. Diese kann 2021 den Aufträgen nicht folgen und wächst um lediglich 6 %. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass die Aufträge von einem deutlich tieferen Niveau kommen. Die reine Maschinenproduktion steigt sogar nur um schmale 2 %, während der Service wie Ersatzteilgeschäft und Reparaturen zweistellig zulegt. Auch der Export bestätigt mit 9 % Plus die stärkere Dynamik des Auslandsgeschäfts, wogegen der Inlandsabsatz mit 3 % Minus noch zeitversetzt zurückliegt. Insbesondere die Ausfuhren in den Leitmarkt China sowie nach Österreich und Italien weisen hohe Plusraten aus. Märkte wie Polen, Frankreich oder die Schweiz laufen noch schwächer. In den Ausfuhrdaten für den zweitwichtigsten Absatzmarkt USA schlagen sich mit nur 5 % Plus die aktuell starken Aufträge noch nicht nieder. Im Verlauf des Jahres 2022 sollten die Exporte in die USA aber spürbar ansteigen. Der deutsche Markt für Werkzeugmaschinen, der Verbrauch, wächst in Summe nur um 5 % und liegt damit 30 % unter dem Niveau 2019, das aber wie bereits erwähnt ein Rekordjahr darstellte. Die Produktion liegt noch 25 % unter dem Volumen 2019, der Export 25 % und der Inlandsabsatz als schwächster Part deutliche 35 %. Quelle: VDW - Marktbericht 2021 - ab Seite 10 / https://vdw.de/wp-content/uploads/2023/07/pub_vdw-marktbericht_2021_2022-06-10.pdf 2. Geschäftsverlauf und Lage Der Umsatz ging gegenüber dem Vorjahr um 35,6 % zurück. Ursache hierfür waren Investitionszurückhaltungen unserer Kunden aufgrund der Corona-Pandemie (Quelle: VDW - Marktbericht 2020 - Seite 16 / https://vdw.de/wp-content/uploads/2021/07/pub_vdw-marktbericht_2020_2021-06-14_web.pdf). a.) Ertragslage
b.) Finanzlage
c.) Vermögenslage Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr im Rahmen der Ersatzinvestitionen geringfügig in das Anlagevermögen investiert. Die Investitionen betrafen insbesondere kleinere Werkzeuge. Durch Auslieferungen und Lagerbestandsoptimierungen konnte der Lagerbestand um TEUR 1.394 gesenkt werden. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind durch den Rückgang der Geschäftstätigkeit um TEUR 1.535 gesunken. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind um TEUR 963 angestiegen (Gewährung eines kurzfristigen Darlehens in Höhe von TEUR 400 an Kellenberger AG). Die liquiden Mittel sind um 65,7 % auf TEUR 628 gesunken (Vorjahr: TEUR 1.831). Ein wesentlicher Grund sind die um 85,8 % gestiegenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen auf TEUR 2.086 (Vorjahr: TEUR 1.122), die noch nicht cash-wirksam wurden und die Gewährung des kurzfristigen Darlehens i.H.v. TEUR 400 an die Kellenberger AG. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:
Der Umsatz pro Mitarbeiter (Mitarbeiterzahl inkl. Mitarbeiter der Muttergesellschaft, die für Hardinge GmbH tätig sind - ergo 30 in 2020) beträgt T€ 342 p.a. und ist damit um T€ 246 gesunken. Für die interne Unternehmenssteuerung werden die monatlichen Umsatzzahlen, Orderzahlen und Betriebsergebnisse mit den jeweiligen Planzahlen verglichen. Bei den ersten beiden Kategorien startete das Jahr mit negativen Abweichungen hierzu. Gegenmaßnahmen hatten keine Auswirkung, weil diesen der Beginn der Corona-Pandemie ab März 2020 entgegenstand. Hierdurch blieb bei diesen Kategorien bis zum Jahresende eine Untererfüllung. Bei den Umsatzzahlen sind dies 29% und bei den Orderzahlen 46%. Da die Maschinenbestellungen mit hohen Stück-Umsatzzahlen und langen Bearbeitungs- und Lieferzeiten ebenso eingebrochen sind, wirkt sich dies auch noch weit in das Geschäftsjahr 2021 aus. Diese Leistungsindikatoren zeigen alle einen Rückgang, der im Wesentlichen auf den Umsatzrückgang, bedingt durch die Pandemie, zurückzuführen ist. Diese Entwicklung entspricht der in der Vorperiode berichteten Prognose. 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir trotz der Auswirkungen der Corona-Pandemie als stabil ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung bewegt sich im Rahmen der Branchenentwicklung. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, externe Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten (TEUR 528) sowie die Rückstellungen (TEUR 449) sind durch liquide Mittel (TEUR 627) und das Warenlager (TEUR 2.845) gedeckt. IV. Prognosebericht In den folgenden Geschäftsjahren haben sich die wichtigsten Leistungsindikatoren wie folgt entwickelt (vom Abschlussprüfer nicht geprüfte Angaben):
Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir vor dem Hintergrund der aktuellen Auftragslage und geplanten Umstrukturierungen in dem Konzern die folgenden Leistungsindikatoren:
V. Chancen- und Risikobericht Risikobericht Geschäftsrisiken/Beschaffungsrisiken/Absatzrisiken Die sich aus den konjunkturellen Risiken ergebenden Preissteigerungen auf den Beschaffungs- und Absatzmärkten wirken sich negativ auf die Kaufbereitschaft der Kunden aus. Lange Lieferzeiten führen zu Kundenunzufriedenheit und möglichen Auftragsstornierungen. Diese Umstände können zu künftigen Umsatzeinbußen für die Gesellschaft führen. Risiken aus Finanzinstrumenten Zu den verwendeten Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen die Forderungen und Verbindlichkeiten, die sich aus der laufenden Geschäftstätigkeit ergeben. Die Forderungen unterliegen einem Ausfallrisiko, das heißt dem Risiko, dass Geschäftspartner ihren Verpflichtungen nicht nachkommen können und somit ein Ausfall der Forderung zu verzeichnen ist. Diesem Risiko wird über die Beurteilung der Bonität der Kunden im Vorfeld des Eingehens einer Geschäftsbeziehung vorgesorgt und durch die laufende Überwachung entgegengewirkt. Damit wird das Risiko sowohl antizipativ als auch laufend in die Risikobeurteilung einbezogen. Das Ausfallrisiko von Forderungen wird bilanziell über Wertberichtigungen im Jahresabschluss berücksichtigt. Darüber hinaus sind wir Liquiditätsrisiken und Zahlungsschwankungen ausgesetzt, denen über eine stetige Überwachung der Liquidität und ein entsprechendes Cash-Management begegnet wird. Personalrisiken Unser Erfolg basiert im Wesentlichen auf den individuellen Fähigkeiten und der fachlichen Kompetenz der Mitarbeiter sowie der Kunden- und Lieferantenbeziehungen. Den Risiken im Personalbereich, die aus schlechter Qualifikation, Fluktuation oder dem Verlust von Know-how aufgrund alters- und fluktuationsbedingter Personalabgänge resultieren, stellen wir uns, indem wir unsere Mitarbeiter intensiv und fachbereichsspezifisch qualifizieren. IT-Risiken/Cyber-Risiken Zur Bereitstellung digitaler Dienstleistungen und zur Abwicklung von Geschäftsprozessen nutzt die Gesellschaft IT-Systeme. Ein hieraus entstehendes Ausfallrisiko der Systeme wird durch den Einsatz interner und externer Hard- und Softwarespezialisten minimiert. Angriffe auf die IT-Infrastruktur sind allgegenwärtig. Durch regelmäßige Schulungen werden die Mitarbeiter wiederholt auf die neuesten Angriffsmethoden hingewiesen, mit dem Thema konfrontiert und sensibilisiert. Globale Risiken Letztlich ist die Hardinge GmbH, wie andere Unternehmen auch, globalen Risiken ausgesetzt. Hierzu zählen Risiken, die die Funktionsfähigkeit des globalen Finanz- und Wirtschaftssystems betreffen, Naturkatastrophen und die fortbestehende Gefahr terroristischer Anschläge sowie kriegerischer Auseinandersetzungen in Osteuropa. Chancenbericht Eine Chance besteht in den Strukturveränderungen in der Automobilindustrie. Es wird erwartet, dass diese mittelfristig zu einer Zunahme von Aufträgen für die Werkzeugmaschinenindustrie führen werden. Der zügige Ausbau erneuerbarer Energien oder die Ausweitung des Angebots an Flüssiggas könnten zu rückläufigen Energiepreisen führen. Sinkende Preise für Strom und Fernwärme würden die wirtschaftliche Entwicklung der Hardinge GmbH verbessern, zum einen direkt durch niedrigere Bezugspreise für diese Energiekosten und zum anderen indirekt durch sinkende Einkaufspreise für die eingekauften Maschinen.
Krefeld, den 14. März 2024 Viktor Gaspar, Geschäftsführer Gregory Campbell Knight, Geschäftsführer Amtsgericht Krefeld, HRB 5233Anhang Jahresabschluss - Geschäftsjahr 2020I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss 1. Sitz der HARDINGE GmbH ist in 47807 Krefeld. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Krefeld unter der Nummer HRB 5233 eingetragen. 2. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag erstmalig die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 II HGB auf. 3. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittlere Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB). 4. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen. 5. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Bilanzierung erfolgt unter Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 I 1, III HGB). Bei den immateriellen Vermögensgegenständen erfolgt die Abschreibung linear. Die beweglichen Anlagegüter werden ebenso linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauer beträgt bei:
2. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Anschaffungsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Im Rahmen der Darstellung des Anlagenspiegels gemäß § 268 Abs. 2 HGB wird im Berichtsjahr unterstellt, dass die Zugänge des Geschäftsjahres im laufenden Jahr abgehen. 3. Die Finanzanlagen sind mit ihren Anschaffungskosten bzw. bei dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag angesetzt. 4. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens (ausschließlich Waren) erfolgt zum Einstandspreis zzgl. Anschaffungsnebenkosten. Dem Grundsatz der verlustfreien Bewertung wird Rechnung getragen. Es bestehen Abwertungen in Höhe von TEUR 421 (Vorjahr TERU 421). 5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. 6. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 I HGB). 7. Vermögensgegenstände und Schulden, die in Fremdwährungen lauten, werden zum Zeitpunkt der Zugangsbewertung mit dem jeweiligen von der Muttergesellschaft vorgegebenen Kurs umgerechnet. Die Folgebewertung der Vermögensgegenstände und Schulden in fremder Währung mit einer Restlaufzeit größer als ein Jahr erfolgt zum Abschlussstichtag unter Beachtung des Imparitätsprinzips, wonach Kursverluste aufwandswirksam berücksichtigt und Kursgewinne nicht berücksichtigt werden. 8. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Das Wahlrecht zur Bildung von latenten Steuern nach § 274 HGB wurde nicht in Anspruch genommen. 9. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 I 2 HGB). III. Angaben zum Jahresabschluss 1. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres in dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagespiegel dargestellt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr von kurzfristiger Natur mit einer Restlaufzeit unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren wie im Vorjahr aus Lieferungen und Leistungen. Sie beinhalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 61 (Vorjahr TEUR 61). Die sonstigen Rückstellungen betragen 449.228 € zum 31.12.2020, die sich wie folgt aufteilen:
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten (§268 V 1 HGB, §285 Nr.1 & Nr.2 HGB) ergeben sich wie folgt (Vorjahresbeträge in Klammern): Die Verbindlichkeiten sind, bis auf die üblichen Eigentumsvorbehalte, - ebenso im Vorjahr - nicht besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen wie im Vorjahr Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Position "sonstige Verbindlichkeiten" in Höhe von 16.493€ besteht im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten für Umsatzsteuer der Vorjahre. Verbindlichkeitenspiegel
2. Aufwendungen/Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung/Bedeutung Die Abschreibungen auf Finanzanlagen beinhalten eine außerplanmäßige Abschreibung auf den beizulegenden Wert der Anteile an der Forkardt Deutschland GmbH. Im Zusammenhang mit der coronabedingt angeordneten Kurzarbeit sind Leistungserstattungen durch die Bundesagentur für Arbeit in Höhe von TEUR 68 erfolgt, die gegen den Personalaufwand verrechnet wurden. 3. Erträge/Aufwendungen aus der Währungsumrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 200 enthalten. Die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthaltenen Währungsverluste betragen EUR 101. 4. Finanzielle Verpflichtungen Zum 31.12.2020 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB):
IV. Sonstige Angaben 1. Angaben zum Anteilsbesitz (§ 285 Nr. 11 HGB)
2. Anzahl Arbeitnehmer Im Durchschnitt (§ 267 Abs. 5 HGB) waren während des Geschäftsjahres vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2020 insgesamt 30 Arbeitnehmer neben der Geschäftsführung beschäftigt. 3. Gesellschaftsorgane Während des abgelaufenen Geschäftsjahres - und bis dato - wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt durch:
Alle aktuellen Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Die Schutzklausel gem. § 286 IV HGB wurde in Anspruch genommen. 4. Verbundene Unternehmen und Beteiligungsunternehmen Das Mutterunternehmen mit dem größten Konsolidierungskreis ist die Hardinge Inc., Elmira, New York, USA. Die direkte Muttergesellschaft ist die Hardinge Holdings GmbH in der Schweiz. 5. Vorgänge mit besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag
Krefeld, den 09.04.2024 Hardinge GmbH Viktor Gaspar, Geschäftsführer Gregory Campbell Knight, Managing Director |
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