Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 179684
Vorher
plusBlut GmbH
Eingetragen
29.11.2011
Branche
Großhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und LaborbedarfGroßhandel mit pharmazeutischen ErzeugnissenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von pharmazeutischen Erzeugnissen, medizinischen Artikeln, Krankenhaus-, Dental- und Altenpflegebedarf
Gegenstand
Betrieb eines Distributionszentrums für Waren aller Art, insbesondere für medizinische Produkte, sowie damit zusammenhängende Dienstleistungen wie Beschaffung, Qualitätskontrollen und Konfektionierung von Waren sowie Vertrieb von Waren aller Art, insbesondere Medizinprodukte, welche insbesondere Krankenhäusern im Wege der Vollversorgung zur Verfügung gestellt werden, sowie Großhandel mit Arzneimitteln. Darüber hinaus ist Gegenstand des Unternehmens die Betätigung als Energieversorgungsunternehmen für die Strom- und Gasversorgung, die Errichtung und Verpachtung von Energieanlagen, die Durchführung von Maßnahmen zur Energieeffizienz sowie sämtliche mit den vorgenannten Gegenständen im Zusammenhang stehenden Maßnahmen und Dienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Kirsten Schmale
seit 13.1.2026
Geschäftsführer
Olaf Buhr
seit 13.1.2026
Geschäftsführer
Andreas Michael Mende
seit 18.9.2024
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Berlin-Schöneberg, Hauptstraße, K.d.ö.R.
50.00%
Albertine Assor Stiftung
50.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hospital LogiServe GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht zum Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen der Hospital LogiServe GmbH

1.1 Geschäftsmodell

Der Geschäftszweck der Hospital LogiServe GmbH (HLS) ist die Beschaffung von medizinischen Verbrauchsmaterialien, Wirtschaftsbedarf und Implantaten, der Betrieb von Distributionszentren für Medikal- und Arzneiprodukte einschließlich der damit zusammenhängenden Dienstleistungen wie Lagerung, Konfektionierung und Qualitätskontrolle sowie die Inhouse-Logistik für die stationsbezogene und verbrauchsorientierte Vollversorgung von insbesondere Krankenhäusern und stationären Rehabilitationseinrichtungen. Ferner sind die grundsätzlichen Aufgaben des strategischen Einkaufs der Immanuel Albertinen Diakonie innerhalb der HLS verortet. Darüber hinaus werden Beratungsleistungen zu sämtlichen Problemstellungen der Materialbeschaffung und -logistik angeboten. Neben der in Berlin-Wannsee ansässigen Verwaltung werden Logistikzentren in Werder/Havel und in Elmshorn betrieben. Aus diesen Logistikzentren werden Einrichtungen im Wesentlichen aus dem Gesundheitswesen versorgt.

Zum 1. Januar 2023 hat die Hospital LogiServe GmbH ihre Leistungen erweitert und zusätzlich eine weitere Geschäftssparte eröffnet und ist als Energieversorgungsunternehmen (EVU) für Strom und Erdgas tätig. Leistungsempfänger sind hauptsächlich die verbundenen Unternehmen. Insofern ist eine Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr nur eingeschränkt möglich.

Das Unternehmen ist organisatorisch in die vier wesentlichen Abteilungen Strategischer Einkauf, Zentrallogistik, Inhouse-Logistik und Operations- & Prozessmanagement gegliedert. Neben diesen gibt es einzelne Stabsfunktionen (Geschäftsentwicklung/Vertrieb, Controlling, Geschäftsführungsassistenz/Personalreferat) und in Anspruch genommene Konzern-Leistungen (IT, Unternehmenskommunikation, Personalmanagement, Finanzbuchhaltung).

Die HLS gehört zum Konzernverbund der Immanuel Albertinen Diakonie. Ihr Stammkapital wird zu 100% von der Immanuel Albertinen Diakonie gGmbH, Hamburg, gehalten.

1.2 Ziele und Strategien

HLS ist ein regional und überregional tätiger Dienstleister mit höchsten Qualitätsansprüchen und jahrelanger Praxiserfahrung, insbesondere in der Versorgung eigener Krankenhäuser innerhalb der Immanuel Albertinen Diakonie.

Die intensiven Geschäftsbeziehungen sind auf mehrere Jahre ausgelegt, wobei sich die HLS als Systempartner begreift, deren Leistungen deutlich über den reinen Warenhandel hinausgehen. Neben der logistischen Vollversorgung mit Medikal- und Arzneiprodukten bietet die HLS auch klassische Beratungsdienstleistungen zum gesamten Supply-Chain-Management inkl. Strategischem Einkauf im Krankenhaus sowie seit 2023 auch als Energieversorgungsunternehmen (EVU) die Belieferung von Strom und Erdgas an.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und gesundheitspolitische Entwicklungen

Die kritische wirtschaftliche Situation im Gesundheitswesen spitzte sich in 2023 weiter zu; so liegt mit fast 80% nicht nur der Anteil der Krankenhäuser mit voraussichtlich negativem Jahresergebnis deutlich höher als noch in 2022 (54%), sondern auch die Anzahl der eröffneten KH-Insolvenzverfahren mit 30 Fällen über den gesamten Insolvenzen der Jahre 2020-2022. Den massiven Kostensteigerungen für Energie, Medizinprodukte und Nahrungsmittel sowie den tarifbedingt ebenfalls erhöhten Lohnkosten steht keine entsprechende Refinanzierung gegenüber. Verschärfend führen neben der zunehmenden Ambulantisierung geringere Bettenauslastung und eingeschränktes Leistungsangebot der Kliniken aufgrund von Pflegepersonal-Untergrenzen und Fachkräftemangel dazu, dass sich die Erlöse noch immer nicht auf Vor-Corona-Niveau erholen konnten. [1]

Der Wettbewerb in der Krankenhauslogistikdienstleistung wird zunehmend überschaubar. Die größere Anzahl der Anbieter stammt aus dem Handel. Anbieter, die ihren Fokus auf effiziente und individuelle Logistik legen, werden weniger, da es diese im Preiswettbewerb gegenüber dem Handel schwerer haben. Das weitere Umfeld ist bestimmt vom starken Wettbewerb der am Markt agierenden Einkaufsgemeinschaften.

2.2 Geschäftsverlauf

Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren für die monatliche Steuerung und Überwachung durch das Management sind das Jahresergebnis und die Betriebsleistung.

Diese entwickelten sich im abgelaufenen Geschäftsjahr beide mit einem Gewinn in Höhe von 950 T€ (Vorjahr: 345 T€ Verlust) und einer Betriebsleistung mit 148,0 Mio. € für 2023 (Vorjahr 93,1 Mio. €) positiv.

Maßgebliche Einflussfaktoren für diese Entwicklung waren dabei im Bereich der Vollversorgung von Medikalprodukten die Ausweitung der Dienstleistung für einen Großkunden ab 01.01.2023 sowie zeitgleich mit der Energieversorgung die Aufnahme eines neuen Geschäftsfeldes. Gegenüber 2022 entfiel zudem ein kostenintensives Projekt, der Umzug des Logistikzentrums in Elmshorn.

Ein weiteres Jahr in Folge bestand die Herausforderung darin, noch immer bestehende Lieferengpässe infolge der Corona-Pandemie sowie den starken Anstieg von Personal- und Sachkosten aufgrund nationaler politischer und internationaler geopolitischer Entwicklungen zu kompensieren, um die durchgängige Belieferung der von der HLS versorgten Krankenhäuser und Einrichtungen gewährleisten zu können.

Insgesamt wurden im Berichtsjahr ca. 1,5 Mio. Lieferpositionen (Vorjahr 1,2 Mio.) bearbeitet. Der Anstieg der Lieferpositionen ist auf die Anbindung des Berliner Neukunden zurückzuführen. Der Auftragserfüllungsgrad über alle Beschaffungsarten hinweg lag innerhalb von 24 Stunden bei 92,6 % (Vorjahr 85 %).

Im Jahr 2023 waren durchschnittlich 187 Mitarbeiter (2022: 141) an 3 Standorten sowie in den versorgten Einrichtungen beschäftigt. Unverändert bestehen Kooperationen mit den führenden Einkaufsgemeinschaften, welche die Versorgung neuer Einrichtungen erleichtern.

2.3 Lage der Hospital LogiServe GmbH

2.3.1 Ertragslage

Im Jahr 2023 wurden Umsatzerlöse in Höhe von 143,7 Mio. € erzielt (Vorjahr 92,3 Mio. €). Aufgrund des neuen Geschäftsbereiches Energieversorgungsunternehmen (EVU), der erst nach Planerstellung erfolgten Vertragsänderung mit dem Neukunden DRK-Kliniken sowie im Berichtsjahr weiter gestiegene OP-Aktivität in den versorgten Krankenhäusern wurde der avisierte Planwert für 2023 von 92,1 Mio. € deutlich überschritten.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind gegenüber dem Vorjahr um 3,5 Mio. EUR auf 4,3 Mio. EUR angestiegen. Ursache dieses Anstiegs sind im Rahmen des Geschäftsbereichs EVU realisierte staatliche Energiekostenbeihilfen in Höhe von 4,0 Mio. EUR.

Die Personalkosten betrugen im Jahr 2023 insgesamt 6,1 Mio. € gegenüber 4,6 Mio. € in 2022; eine Steigerung um 1,5 Mio. € bzw. 33 %. Der Anstieg ist hauptsächlich bedingt durch den in 2023 ganzjährig zum Tragen kommenden Personalaufbau für die Versorgung eines Neukunden seit QIV/2022.

Die Kosten für den Materialaufwand inklusive der Aufwendungen für bezogene Leistungen stiegen von 86,5 Mio. € in 2022 um 47,7 Mio. € bzw. 55,1 % auf 134,1 Mio. € in 2023 an. Das Verhältnis Materialaufwand zu den Betriebsleistungen betrug im Berichtsjahr 90,6 % (Vorjahr 92,9 %).

Die Abschreibungen betrugen insgesamt im Berichtsjahr 94 T€ und stiegen gegenüber dem Vorjahr um 15 T€.

Das Jahr 2023 schloss die HLS aufgrund des erst nach Planerstellung unterschriebenen erweiterten Dienstleistungsvertrages mit den DRK-Kliniken Berlin/Brandenburg sowie der Aufnahme des neuen Geschäftsbereiches als EVU über Plan (Plan: 30 T€ Gewinn) mit einem Gewinn von 950 T€ ab. Somit verbesserte sich das Ergebnis im Vergleich zu 2022 um 1,3 Mio. €.

2.3.2 Finanzlage

Die liquiden Mittel der HLS betrugen zum Bilanzstichtag 7,5 Mio. € (Vorjahr 670 T€) und haben sich damit deutlich verbessert. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit war 2023 mit - 7,0 Mio. € (Vorjahr 0,6 Mio. €) deutlich positiv -, der Cashflow aus Investitionstätigkeit lag bei -166 T€.

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023 zu jedem Zeitpunkt gegeben. Die Finanzlage ist geordnet.

Um das stark gewachsene Warenvolumen zukünftig liquiditätsschonend abbilden zu können, wurde in 2023 ein entsprechend angepasstes Working Kapital Management betrieben. Die Finanzlage ist somit weiterhin stabil geordnet.

2.3.3 Vermögenslage

Die Vermögens- und Kapitalstruktur der HLS ist aufgrund des Geschäftsmodells und im Rahmen der Vorfinanzierung des Warenverkehrs im Wesentlichen durch Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestimmt.

Die Bilanzsumme betrug zum Bilanzstichtag 20,2 Mio. € und ist um 11,0 Mio. € gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Das Eigenkapital hat sich auf 1,4 Mio. € (Vorjahr: 0,5 Mio. €) erhöht.

Die Eigenkapitalquote zum Ende des Geschäftsjahres beträgt 7,0 % (Vorjahr: 5,0 %).

Das Anlagevermögen machte mit 569 T€ (per 31. Dezember 2022: 500 T€) 2,8 % der Bilanzsumme aus.

Vom Umlaufvermögen in Höhe von gesamt 19,6 Mio. € (Vorjahresstand 8,6 Mio. €) entfielen 4,2 Mio. € auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, 5,0 Mio. € auf die Vorräte und 7,5 Mio. € auf liquide Mittel.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betrugen zum 31. Dezember 2023 insgesamt 1,9 Mio. €. Sie haben gegenüber dem Vorjahr um 472 T€ zugenommen.

2.3.4 Gesamtaussage

Die Geschäftsführung ist mit dem Geschäftsverlauf der HLS insgesamt zufrieden. Die Gesellschaft zeichnet sich durch eine gesunde Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage aus. Das positive Geschäftsergebnis in 2023 zeigt, dass die getroffenen Entscheidungen richtig und die durchgeführten Maßnahmen erfolgreich waren.

3. Prognosebericht

Durch den zunehmenden Fachkräftemangel bei Ärzten und Pflegekräften wächst nach wie vor der Bedarf an entlastenden nichtmedizinischen Dienstleistungen; gefordert wird das Wissen von Spezialisten, insbesondere in den Disziplinen Einkauf und Logistik. Dabei führen Klinikzusammenschlüsse oder -schließungen infolge der anhaltenden wirtschaftlichen Herausforderungen dazu, dass die Anzahl der Marktteilnehmer mittelfristig geringer werden wird.

Der Bedarf an Beratungsleistungen wird weiterhin zunehmen, denn viele Krankenhäuser sind nicht in der Lage, mit eigenem Personal wissensspezifische Versorgungslösungen für eine bessere Wirtschaftlichkeit zu konzipieren und zu implementieren.

Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet die Gesellschaft eine Betriebsleistung in Höhe von ca. 135 Mio. EUR sowie ein positives Jahresergebnis in Höhe von ca. 0,1 Mio. EUR.

4. Chancen- und Risikobericht

Die im Folgenden beschriebenen Risiken, deren Eintritt zurzeit als wahrscheinlich eingeschätzt wird, haben eine hohe Bedeutung für die Gesellschaft.

4.1 Gesamtwirtschaftliche Chancen und Risiken

Durch die ausschließliche Tätigkeit auf dem inländischen Gesundheitsmarkt unterliegt die HLS nur bedingt kurzfristigen konjunkturellen Risiken. Die grundsätzlichen Risiken der gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen durch die angekündigte Krankenhausreform, die Energiekostensteigerungen sowie noch immer merkliche Effekte im Nachgang der Corona-Pandemie betreffen die Gesellschaft ebenso wie die übrigen Marktteilnehmer.

Die weiteren zu erwartenden Konsolidierungen im Gesundheits- und Sozialwesen (Insolvenzgefahr von Einrichtungen) bergen Chancen und Risiken. Dies betrifft für die HLS vor allem die Konsolidierungstendenzen bei den großen Einkaufsgemeinschaften.

Infolge des anhaltenden Fachkräftemangels und des auch dadurch stark steigenden Lohn- und Gehaltsgefüges stellt die erschwerte Personalgewinnung und -bindung ein Risiko im Allgemeinen dar.

Der Beschaffungsmarkt hat sich durch die hohe Zahl an Lieferausfällen verdichtet. Preiserhöhungen durch gestörte Lieferketten und Energiekostensteigerungen bieten Chancen und Risiken zu gleich.

4.2 Branchenspezifische Chancen und Risiken

Die allgemeine Marktentwicklung in der Gesundheitsbranche sowie die unverändert hohe Nachfrage von Kliniken nach Lösungen für komplexe Beschaffungs- und Logistikprozesse lassen eine optimistische Entwicklungsperspektive zu.

4.3 Chancen und Risiken Hospital LogiServe GmbH

Die HLS optimiert mit eigenem Personal die logistischen Versorgungsprozesse in den zu versorgenden Einrichtungen softwaregesteuert von der Plausibilitätsprüfung der Anforderungen, über die Bestellungen beim Lieferanten, der zentralisierten Lagerhaltung bis zur Lieferung der Ware in die Schränke am Point-Of-Care (Stationen, Funktionsdiagnostik, Operationssaal). Mit dieser hohen Versorgungstiefe ist die HLS nur mit wenigen Wettbewerbern am Markt vertreten und bietet einzelne Versorgungslösungen als einziger Anbieter auf dem Markt.

Für die nächsten Jahre bestehen große Chancen, verstärkt Beratungsaufträge zu gewinnen. Durch den Aufbau des Beratungsgeschäfts kann die HLS auch überregional Kunden ansprechen und ihr Wissen an Krankenhäuser weitergeben, die nicht den Weg des Outsourcings gehen können oder wollen.

Im Wettbewerbsumfeld sind die größten Stärken der Gesellschaft die grundlegende Fachexpertise, welche die HLS zum Qualitätsmarktführer gemacht hat, die Kontinuität in der Stammbelegschaft und in der Leistungserbringung, sowie die Robustheit der Organisation durch die Zugehörigkeit zur Immanuel Albertinen Diakonie.

Kritisch beobachtet wird die Entwicklung einzelner konkurrierender Handelsunternehmen, welche die Logistik zum Zwecke des Handels anbieten und durch intransparente und quersubventionierte Dienstleistungsentgelte den offenen Wettbewerb um die Erbringung von guter qualitätsorientierter Krankenhauslogistik verzerren.

Als energieversorgendes Unternehmen hat HLS mit Übernahme des strategischen und operativen Einkaufs von Strom und Erdgas 2023 einen wichtigen Schritt unternommen, einen der aktuell gesamtwirtschaftlich hoch volatilen Faktoren und für den Konzern relevanten Kostenanteil eigenverantwortlich steuern zu können. Eine mittelfristige Ausweitung dieser Dienstleistung auf weitere externe Kunden ist geplant.

Die Gewinnung und Bindung von Mitarbeitenden bleibt eine zentrale Aufgabe der nächsten Jahre. Auch wenn sich der Arbeitsmarkt durch die Eintrübung der Wirtschaft aus Sicht der Unternehmen entspannen könnte, bleibt es eine der wichtigsten Herausforderungen, Mitarbeitende für das Unternehmen und den Unternehmensauftrag zu begeistern und langfristig zu binden. Über den Weg der Ausbildung und den Weg der weiteren Automatisierung von Geschäftsprozessen stellt sich die HLS der Herausforderung des steigenden Personalbedarfs.

4.4 Gesamtaussage

Nach Überprüfung der Risikolage zum Ende des Geschäftsjahres 2023 kommt die Gesellschaft zu dem Gesamtergebnis, dass Risiken, die den Bestand der Gesellschaft gefährden könnten, nicht bestehen.

 

Berlin, 10. April 2024

Matthias Blum, Geschäftsführer

Holger Meyer, Geschäftsführer

[1] Quelle:https://www.dkgev.de/fileadmin/default/Mediapool/1_DKG/1.7_Presse/1.7.1_Pressemitteilungen/2023/2023-12-27_PM_Anlage_DKI-Krankenhaus-Barometer_2023.pdf und https://www.curacon.de/neuigkeiten/neuigkeit/krankenhausinsolvenzen-nrw-und-rheinland-pfalz-besonders-betroffen

Bilanz zum 31.12.2023

AKTIVA

Stand 31.12.2023
Stand 31.12.2022
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software 4.197,00 6.180,00
2. Geleistete Anzahlungen 36.023,65 0,00
40.220,65 6.180,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen 518.358,00 468.297,00
2. Geleistete Anzahlungen 10.593,22 25.141,19
528.951,22 493.438,19
569.171,87 499.618,19
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
Waren 5.014.539,46 2.677.207,89
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.154.820,43 3.032.910,93
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 285.531,31 376.134,20
3. Forderungen gegen Gesellschafter 8.990,92 18.143,62
4. Sonstige Vermögensgegenstände 2.603.042,04 1.861.949,09
7.052.384,70 5.289.137,84
III. Guthaben bei Kreditinstituten 7.542.782,18 669.664,84
19.609.706,34 8.636.010,57
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 3.602,00 0,00
20.182.480,21 9.135.628,76

PASSIVA

Stand 31.12.2023
Stand 31.12.2022
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 1.669.856,07 1.669.856,07
III. Verlustvortrag -1.239.533,42 -894.527,26
IV. Jahresüberschuss/ -fehlbetrag 949.657,43 -345.006,16
1.404.980,08 455.322,65
B. RÜCKSTELLUNGEN
Sonstige Rückstellungen 15.159.405,11 5.914.809,84
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Erhaltene Anzahlungen 15.239,72 22.365,37
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.881.635,24 1.409.776,42
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.524.581,13 1.289.748,91
4. Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter 149.747,32 0,00
5. Sonstige Verbindlichkeiten davon aus Steuern: € 44.054,31; VJ € 43.605,57 46.891,61 43.605,57
3.618.095,02 2.765.496,27
20.182.480,21 9.135.628,76

Gewinn- und Verlustrechnung zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

2023
2022
1. Umsatzerlöse 143.728.798,44 92.327.158,79
2. Sonstige betriebliche Erträge 4.305.070,72 784.056,00
148.033.869,16 93.111.214,79
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Waren -132.918.825,98 -85.174.305,34
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.196.842,20 -1.285.359,99
-134.115.668,18 -86.459.665,33
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -5.059.289,59 -3.803.778,13
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung -1.018.717,31 -780.770,52
- davon Altersversorgung € 1.928,59; VJ € 1.780,49
-6.078.006,90 -4.584.548,65
5. Abschreibungen auf immanterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -93.561,75 -78.699,69
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -6.676.884,10 -2.559.105,66
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,03 2.161,96
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
davon aus verbundenen Unternehmen: 0,00 -9.620,57
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -119.756,83 233.548,99
10. Ergebnis nach Steuern 949.991,43 -344.714,16
11. Sonstige Steuern -334,00 -292,00
12. Jahresüberschuss/ -fehlbetrag 949.657,43 -345.006,16

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss und Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Angaben zum Unternehmen

Die Hospital LogiServe GmbH (HLS) mit Sitz in 14109 Berlin, Am Kleinen Wannsee 5A, wird im Handelsregister beim Amtsgericht Charlottenburg unter HRB 179684 B geführt.

Zum 1. Januar 2023 hat die Hospital LogiServe GmbH ihre Leistungen erweitert und zusätzlich eine weitere Geschäftssparte eröffnet und ist als Energieversorgungsunternehmen für Strom und Erdgas (EVU) tätig. Leistungsempfänger sind hauptsächlich die verbundenen Unternehmen. Insofern ist eine Vergleichbarkeit des Jahresabschlusses mit dem Vorjahr nur eingeschränkt möglich.

Bilanzierungsmethoden

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde entsprechend den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbHG unter Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit nach § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB aufgestellt. Um die Einbeziehung in den Konzernabschluss zu erleichtern, wurden hierbei auch die im Konzern üblichen Bilanzierungs- und Gliederungsvorschriften beachtet.

Die HLS ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden die größenabhängigen Erleichterungen teilweise berücksichtigt.

Die Bilanzierungsmethoden des Vorjahres wurden in 2023 beibehalten.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Angaben, die zulässigerweise in der Bilanz oder im Anhang aufgeführt werden können, sind weitestgehend im Anhang zu finden.

Bewertungsmethoden

Die Bewertungsmethode des Vorjahres wurde in 2023 beibehalten.

Die Aufgliederung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und der Abschreibungen ist dem Anlagennachweis (Anlage zum Anhang) zu entnehmen. Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer entsprechend den amtlichen Afa-Tabellen nach der linearen Methode vorgenommen.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 250 netto werden im Jahr der Anschaffung in vollem Umfang als Aufwand erfasst. Für Zugänge von geringwertigen Anlagegütern mit einem Wert von über EUR 250 netto bis zu einem Wert von EUR 1.000 netto wird ein Sammelposten in Anlehnung an § 6 Abs. 2a EStG gebildet. Dieser Sammelposten wird, beginnend mit dem Geschäftsjahr der Bildung über fünf Jahre abgeschrieben.

Das Vorratsvermögen wurde zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Auf die Waren werden Reichweitenabschläge in Abhängigkeit der Verbräuche der einzelnen Artikel in den letzten 12 Monaten vorgenommen. Wurde ein Artikel weniger als drei Mal verbraucht, erfolgt Wertberichtigung in Höhe von 25%. Bei keinem Verbrauch innerhalb der letzten 12 Monate wird der Artikel zu 75% wertberichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert ausgewiesen. Bei erkennbaren Einzelrisiken und zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wurden Wertberichtigungen gebildet.

Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert bilanziert.

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Bei der Bildung der Rückstellungen wurden alle erkennbaren Risiken sowie ungewisse Verbindlichkeiten berücksichtigt. Sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrages werden soweit erforderlich Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ergibt abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

II. Angaben zur Bilanz

Aktiva

Forderungen

Die Forderung gegen Gesellschafter (TEUR 9) betreffen die Immanuel Albertinen Diakonie gGmbH und resultieren aus Lieferungen und Leistungen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von insgesamt TEUR 286 bestehen gegen die Immanuel-Krankenhaus GmbH (TEUR 142), die Immanuel-Miteinander Leben GmbH (TEUR 13), die Immanuel Therapiewelt GmbH (TEUR 2), die Diakonie Hospiz Woltersdorf GmbH (TEUR 1), die Immanuel Rehabilitationsklinik Märkische Schweiz GmbH (TEUR 8), die Immanuel Dienstleistungen GmbH (TEUR 10), die Beratung + Leben GmbH (TEUR 1), die Immanuel MVZ Barnim GmbH (TEUR 1), die Diakonie Hospiz Wannsee GmbH (TEUR 2), das Albertinen Diakoniewerk gGmbH (TEUR 2), die Wohnpark am Wiesenkamp gGmbH (TEUR 3), die Diakonie Hospiz Volksdorf gGmbH (TEUR 1), die Albertinen Krankenhaus/ Albertinen Haus gGmbH (TEUR 96), die Albertinen Zentrale Dienste GmbH (TEUR 1), die Diakonie Hospiz Norderstedt gGmbH (TEUR 1), sowie die Gesellschaft für Diakonie in Hamburg-Volksdorf gGmbH (TEUR 2).

Sämtliche Forderungen im Verbundbereich beruhen wie im Vorjahr aus Lieferungen und Leistungen.

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögengegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Passiva

Eigenkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt TEUR 25 und ist voll eingezahlt. Es wird in voller Höhe von der Immanuel Albertinen Diakonie gGmbH, Hamburg, gehalten.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich zum 31.12.2023 wie folgt zusammen:

TEUR
Personal 358
Ausstehende Eingangsrechnungen (Waren und EVU) 14.635
Übrige 166
Gesamt 15.159

Verbindlichkeiten

Die bestehenden Verbindlichkeiten gegenüber dem alleinigen Gesellschafter betragen TEUR 150 und resultieren aus der Umsatzsteuer-Organschaft.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von insgesamt TEUR 1.525 betreffen zum einen das Krankenhaus Bernau GmbH (TEUR 1.119). Diese resultieren aus der Krankenhausrückvergütung 2023, die im Jahr 2024 erstattet werden. Zum anderen das Krankenhaus Rüdersdorf (TEUR 184), die Immanuel Miteinander Leben GmbH (TEUR 32), die Evangelische Amalie Sieveking Krankenhaus gGmbH (TEUR 42), sowie die Albertinen Krankenhaus/ Albertinen Haus gGmbH (TEUR 148) und resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr.

Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres zur Zahlung fällig.

III. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 82 und resultieren aus Prozesskostenerstattung (TEUR 14), Lieferantengutschrift (TEUR 10), Umsatzsteuer 2021 (TEUR 13) sowie aus Ausbuchung einer Verbindlichkeit (TEUR 45).

Des Weiteren gibt es periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 5, die aus Dienstleistungen aus Vorjahren beruhen.

IV. Ergänzende Angaben

Anzahl der Arbeitnehmer

Die Zahl der durchschnittlich während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer setzt sich nach Dienstgruppen für das Geschäftsjahr 2023 wie folgt zusammen:

Wirtschafts- und Versorgungsdienst 138
Verwaltungsdienst 49
Insgesamt (Vorjahr: 141) 187

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen verschiedene Dauerschuldverhältnisse, aus denen folgende finanzielle Verpflichtungen resultieren:

Jahr TEUR
2024 1.353
2025 637
2026 654
2027 651
2028 651
folgend 2.889
gesamt 6.835

Vom Gesamtbetrag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 830 gegenüber verbundenen Unternehmen.

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2023 Herr Matthias Blum (Dipl.-Betriebswirt) und Herr Holger Meyer (Dipl.-Betriebswirt). Herr Blum kann die Gesellschaft alleine vertreten, Herr Meyer kann die Gesellschaft gemeinschaftlich vertreten.

Auf die Angabe nach § 285 Nr. 9a HGB wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den bestehenden Verlustvortrag aus dem Vorjahr sowie den Jahresüberschuss 2023 insgesamt auf neue Rechnung vorzutragen.

Der Verlustvortrag würde sich von TEUR 1.240 um den Jahresüberschuss von TEUR 950 auf einen Verlustvortrag von TEUR 290 verringern.

Konzern

Die Gesellschaft wird als Tochterunternehmen in den für den größten Kreis, der zugleich auch der kleinste Kreis von Unternehmen ist, aufgestellten Konzernabschluss der Immanuel Albertinen Diakonie gGmbH, Hamburg (Mutterunternehmen) einbezogen. Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht werden im Unternehmensregister veröffentlicht.

Nachtragsbericht

Nach dem 31. Dezember 2023 ergaben sich keine Ereignisse von besonderer Bedeutung, über die berichtet werden muss.

 

Berlin, 10. April 2024

Matthias Blum, Geschäftsführer

Holger Meyer, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Entwicklung der Anschaffungskosten
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene EDV-Software 200.553,17 0,00 0,00 0,00 200.553,17
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 36.023,65 0,00 0,00 36.023,65
200.553,17 36.023,65 0,00 0,00 236.576,82
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen 1.264.970,26 119.360,15 22.279,60 -6.147,22 1.400.462,79
2. Geleistete Anzahlungen 25.141,19 10.593,22 -22.279,60 -2.861,59 10.593,22
1.290.111,45 129.953,37 0,00 -9.008,81 1.411.056,01
Summe I. und II. 1.490.664,62 165.977,02 0,00 -9.008,81 1.647.632,83
Entwicklung der Abschreibungen
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Auflösung
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene EDV-Software -194.373,17 -1.983,00 0,00 0,00 -196.356,17
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
-194.373,17 -1.983,00 0,00 0,00 -196.356,17
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen -796.673,26 -91.578,75 0,00 6.147,22 -882.104,79
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
-796.673,26 -91.578,75 0,00 6.147,22 -882.104,79
Summe I. und II. -991.046,43 -93.561,75 0,00 6.147,22 -1.078.460,96
Restbuchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene EDV-Software 4.197,00 6.180,00
2. Geleistete Anzahlungen 36.023,65
40.220,65 6.180,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen 518.358,00 468.297,00
2. Geleistete Anzahlungen 10.593,22 25.141,19
528.951,22 493.438,19
Summe I. und II. 569.171,87 499.618,19

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Hospital LogiServe GmbH, Berlin

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der Hospital LogiServe GmbH, Berlin - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hospital LogiServe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichtsin Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DESJAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Prof. Dr. Penter, Wirtschaftsprüfer

Hinz, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses

Die Feststellung (Billigung) des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 erfolgte am 27.08.2024

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

9 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.