Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 9345
Eingetragen
18.12.1980
Branche
Bauträger für WohngebäudeBauträger für andere Gebäude und BauwerkeKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Gegenstand
Die Betätigung als Freies Wohnungsunternehmen im Sinne der maßgeblichen gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere also der Bau, die Verwaltung und der Verkauf von Wohnungen, gewerblichen Einheiten und Gebäuden aller Art und deren wirtschaftliche Betreuung. Darüber hinaus kann die Gesellschaft Bauherren im mit Mitteln aus öffentlichen Haushalten geförderten Wohnungsbau betreuen, wobei sich die Betreuung auf die Vorbereitung und Durchführung der Bauvorhaben in technischer und wirtschaftlicher Sicht bezieht.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Heiner Janne Siegloch
seit 24.7.2018
Geschäftsführer
Helmut Siegloch
seit 22.11.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

1 von 3 angezeigt

Stuttgart
987.000 €
94.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Wohnbau Neckar GmbH

Stuttgart

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

(gemäß § 326 HGB)

Aktivseite

Vorjahr
EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen 505.225,20 525
II. Finanzanlagen 29.700,00 30
534.925,20 555
B. Umlaufvermögen
I. Zum Verkauf bestimmte Grundstücke und andere Vorräte 2.614.946,44 2.682
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 154.105,19 364
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 351.330,18 1.190
3.120.381,81 4.236
3.655.307,01 4.791

Passivseite

Vorjahr
EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital (DM 1.050.000,00) 536.856,48 537
II. Gewinnrücklagen:
Andere Gewinnrücklagen 130.804,69 131
III. Gewinnvortrag 326.892,83 243
IV. Jahresfehlbetrag (i.Vj. -überschuss) -71.432,79 84
923.121,21 995
B. Rückstellungen 194.100,00 426
C. Verbindlichkeiten 2.538.085,80 3.370
3.655.307,01 4.791

Anhang für das Geschäftsjahr 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

(gemäß § 326 HGB)

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss und zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Allgemeines

Der Jahresabschluss der Wohnbau Neckar GmbH, Stuttgart-Bad Cannstatt ("Gesellschaft"), Amtsgericht Stuttgart HRB 9345, wurde nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) in EUR erstellt. Außerdem war die Verordnung über Formblätter für die Gliederung des Jahresabschlusses von Wohnungsunternehmen zu beachten. Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Sonderposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind, soweit dies gesetzlich nicht ausdrücklich gefordert wird, nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden bei Gebäuden linear über eine Nutzungsdauer von maximal 33,3 Jahren vorgenommen. Beim beweglichen Anlagevermögen werden die Abschreibungen für neue Anlagegüter linear vorgenommen; für ältere Anlagegüter, die zuerst degressiv abgeschrieben wurden, erfolgt der Übergang, sobald die lineare Abschreibungsmethode zu höheren Abschreibungsbeträgen führt als die degressive. Die Nutzungsdauer beträgt bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung drei bis dreizehn Jahre. Im Geschäftsjahr wurden Anlagenzugänge monatsgenau abgeschrieben.

Für geringwertige Anlagegüter wendet die Gesellschaft analog die Regelung des § 6 Abs. 2 EStG an. Dementsprechend werden geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800 im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben, wobei im Zugangsjahr auch der Abgang unterstellt wird.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Soweit die Gründe für in früheren Geschäftsjahren vorgenommene außerplanmäßige Abschreibungen nicht mehr bestehen, wird eine Wertaufholung vorgenommen.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt.

Die Verkaufsgrundstücke und die unfertigen Leistungen sind zu Anschaffungs- und Herstellungskosten nach den steuerlichen Mindestbestimmungen abzüglich der wegen schwieriger Realisierbarkeit erforderlichen Abwertungen angesetzt. Fremdkapitalzinsen und Verwaltungskosten sind nicht enthalten.

Forderungen werden zum Nennbetrag beziehungsweise zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Flüssige Mittel sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Börsenkursen bzw. Tageswerten bewertet.

Das Wahlrecht zur Aktivierung latenter Steuern für die sich insgesamt ergebenden Steuerentlastungen wird ausgeübt. In der Bilanz werden die aktiven und passiven latenten Steuern saldiert ausgewiesen. Die Berechnung der latenten Steuern erfolgt zu einem Steuersatz in Höhe von 30,525% (i.Vj. 30,525%).

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostenänderungen angesetzt.

Die übrigen Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Nennwert bzw. Erfüllungsbetrag bewertet.

II. Angaben zur Bilanz

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Von den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen weisen Beträge von EUR 273,65 (i.Vj. TEUR 0) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr auf.

Rückstellungen

In den Steuerrückstellungen sind EUR 0,00 (i.Vj. EUR 42.991,00) für passive latente Steuern enthalten.

Verbindlichkeiten

Die Angaben zu den Verbindlichkeiten ergeben sich aus nachfolgender Tabelle:

Restlaufzeit
bis zu 1 Jahr mehr als 1 Jahr davon mehr als 5 Jahre Gesamtbetrag 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten 2.338.931,35 199.154,45 126.532,39 2.538.085,80
(i.Vj. TEUR 3.151) (i.Vj. TEUR 219) (i.Vj. TEUR 139) (i.Vj. TEUR 3.370)
davon durch Pfandrechte und ähnliche Rechte gesichert Art u. Form der Sicherheit
EUR
Verbindlichkeiten 1.976.437,65 Grundschulden, Bürgschaft eines Gesellschafters, übliche Eigentumsvorbehalte

Von den Verbindlichkeiten bestehen TEUR 131 (i.Vj. EUR 129) gegenüber Gesellschaftern.

III. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Eventualverbindlichkeiten bestehen hinsichtlich der Aufnahme von grundpfandrechtlich gesicherten Darlehen durch Erwerber abgerechneter und ausgebuchter Verkaufsgrundstücke, bei denen zum Bilanzstichtag noch keine Entlassung aus der Mithaftung durch die Kreditinstitute erfolgt war, in Höhe von EUR 3.407.500,00. Die entsprechenden Grundstücke sind daher noch nicht auf die Erwerber aufgelassen. Das Risiko der Inanspruchnahme wird als eher gering eingeschätzt, da die Gesellschaft die bereits erhaltenen Kaufpreisraten zurückerstatten und die Verkaufsgrundstücke anderweitig veräußern würde.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Finanzielle Verpflichtungen aus befristeten Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen bestehen, soweit diese nicht bilanziert sind, in Höhe von TEUR 35 (i.Vj. TEUR 10).

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2023 wurden im Durchschnitt 2 (i.Vj. 3) Arbeitnehmer, davon 1 (i.Vj. 1) Aushilfe, beschäftigt.

Vorschlag über die Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn von EUR 255.460,04 (Gewinnvortrag EUR 326.892,83 abzüglich Jahresfehlbetrag EUR 71.432,79) auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Stuttgart-Bad Cannstatt, den 15. November 2024

Wohnbau Neckar GmbH, Stuttgart-Bad Cannstatt

Die Geschäftsführung

Helmut Siegloch, Geschäftsführer

Heiner Siegloch,Geschäftsführer

Philipp Siegloch, Geschäftsführer

Der Jahresabschluss wurde am 29. November 2024 festgestellt.

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