TANN EUROPE
GmbH
Essen
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
für das Geschäftsjahr 2023
1. Allgemeine Wirtschaftslage und
Geschäftsentwicklung
1.1 Unternehmensstruktur
Die im Jahr 2013 gegründete TANN EUROPE GmbH
("TANN") mit Sitz in Essen und Betriebsstätte in
Bochum bietet weltweit Produkte, Dienstleistungen und
Systeme aus dem Bereich der thermischen und katalytischen
Abluftreinigung an sowie die Planung und Beratung im
Bereich der industriellen Energieversorgung und
Wärmeversorgung (im Weiteren: Produktbereich VT). Des
Weiteren gehört zum Leistungsspektrum von TANN die
Planung und Ausführung von Energiezentralen.
TANN realisiert dabei Systeme in den
unterschiedlichsten Industriebereichen, u.a.
Getränkedosen-, Lebensmittel- und
Spanplattenherstellung, Automobilindustrie, Coil Coating,
Holzindustrie, Chemische Industrie, Folienherstellung und
Papierindustrie.
TANN arbeitet eng mit der TANN Corporation, USA,
zusammen, die den amerikanischen Markt abdeckt.
Im Jahr 2019 wurde das Geschäftsfeld von TANN um
den Bereich von Wärme und Trocknungsanlagen in der
Papier und Karton herstellenden Industrie (im Weiteren:
Produktbereich PP) erweitert, um dem eigenen Anspruch an
gesamtheitlichen und nachhaltig energetischen Lösungen
zu entsprechen.
1.2 Entwicklung der Gesamtwirtschaft
Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf
2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig
hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten
geprägt. Ursächlich für diese schwächer
als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren
vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste
im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum
geschwächt haben. Hierzu kommen die deutlich geringere
Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die
dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und
Krisen.
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im dritten Quartal
2023 um 0,1 % preis-, saison- und kalenderbereinigt
zurückgegangen, im vierten Quartal sogar um 0,3 %
gegenüber dem Vorquartal. Insgesamt hat die
Wirtschaftsleistung in Deutschland im Jahr 2023 um
0,3 % abgenommen.
Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief
im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen
unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden
Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um
2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine
sehr viel niedrigere Produktion im Bereich
Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast
85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht,
war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus
(‑0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus
der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau.
Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den
energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und
Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in
diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die
steigenden Energiepreise reagiert hatte. Die Investitionen
in Ausrüstungen und Bauten verringerten sich deutlich.
Für das Jahr 2024 wird ein Wachstum des BIP um
0,4 % erwartet. Grund für das geringe Wachstum
ist, dass die deutsche Wirtschaft aufgrund ihrer ehemals
starken Abhängigkeit von russischen
Energielieferungen, dem hohen Industrieanteil an der
Wertschöpfung sowie der ausgeprägten
Außenhandelsorientierung stärker in ihrer
Entwicklung beeinträchtigt ist als andere große
westliche Volkswirtschaften.
Nach Angaben des Statistischen Bundesamts wurde die
Wirtschaftsleistung im Jahresdurchschnitt 2023 von 45,9
Millionen Erwerbstätigen in Deutschland erbracht
(Inlandskonzept); das waren 333.000 Personen mehr als im
Jahr 2022.
1.3 Unternehmensentwicklung
1.3.1 Umsatzentwicklung
Der Nettoumsatz von TANN Europe GmbH lag mit
TEUR 19.211,1 um 16,3 % über Vorjahr
(TEUR 16.521,1).
Die Umsätze nach Regionen entwickelten sich wie
folgt:
In
Deutschland lag der Umsatz mit TEUR 11.517,5 um
31,8 % über dem Vorjahresumsatz
(TEUR 8.738,3).
Der Umsatz in den
übrigen Ländern der Europäischen
Gemeinschaft sank dagegen um TEUR 2.857,9 auf
TEUR 4.343,0.
Die
sonstigen Exportländer verzeichneten eine
Umsatzsteigerung um 475,9 % auf TEUR 3.350,6
(Vorjahr TEUR 581,8).
Bezogen auf die beiden Produktbereiche teilte sich
der Gesamtumsatz im Jahr 2023 mit 53,8 % auf den
Produktbereich VT und mit 46,2 % auf den
Produktbereich PP auf.
Das Neuanlagengeschäft machte im Jahr 2023 ca.
72,6 % der Umsatzerlöse aus. Davon entfielen
39,8 % auf den Produktbereich VT und 60,2 % auf
den Produktbereich PP.
27,4 % der Umsätze wurden im Bereich After
Sales generiert, davon mit 90,7 % wesentlich im
Bereich VT und 9,3 % im Produktbereich PP.
1.3.2 Mitarbeitende
Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden bei TANN 34,25
Mitarbeitende (ohne Geschäftsführung)
einschließlich einer Auszubildenden beschäftigt
(Vorjahr 31,25 / 0). Die Personalaufwandsquote
(Personalaufwand zu Gesamtleistung) lag mit 15,9 % um
2,8 Prozentpunkte über Vorjahr.
2. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage
2.1 Ertragslage
Das Geschäftsjahr 2023 schloss mit einem
Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 786,3 nach
TEUR 1.206,6 im Vorjahr. Das Ergebnis vor
Ertragssteuern (EBT) betrug TEUR 1.173,4 und lag damit
um TEUR 630,5 unter dem Vorjahr.
Die Umsätze von TANN haben sich im Vergleich zum
Vorjahr zwar um 16,38 % erhöht, aber die
Gesamtleistung (Umsatzerlöse und
Bestandsveränderung) ist im Vergleich zum Vorjahr
aufgrund einer Bestandsminderung von TEUR 2.285,1 um
TEUR 680,2 (./. 3,9 %) auf
TEUR 16.926,0 gesunken.
Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand zur
Gesamtleistung) erhöhte sich um 0,6 Prozentpunkte auf
72,0 % der Gesamtleistung.
Der Rohertrag (Gesamtleistung minus Wareneinsatz) lag
mit TEUR 4.736,7 um TEUR 303,5 unter Vorjahr
(./. 6,0 %), die Rohertragsquote sank um 0,6
Prozentpunkte auf nunmehr 28,0 % der Gesamtleistung.
Die ordentlichen betrieblichen Aufwendungen
abzüglich der ordentlichen betrieblichen Erträge
sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 603,4 gestiegen,
was einer Steigerung von 19,1 % entspricht. Hier
fallen wesentlich die um TEUR 391,0 gestiegenen
Personalaufwendungen aufgrund der Personalaufstockung sowie
allgemeine Gehaltssteigerungen ins Gewicht sowie der
Anstieg der Verwaltungsaufwendungen um TEUR 85,1. Die
Abschreibungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr nur
unwesentlich vermindert.
Das betriebliche Ergebnis vor Zinsen und Steuern
sowie außerordentlichen bzw. neutralen Erträgen
und Aufwendungen hat sich im Geschäftsjahr 2023 um
48,1 % auf TEUR 977,8 vermindert.
Das Zinsergebnis verbesserte sich geringfügig
von ./. TEUR 30,6 auf ./. TEUR 28,9.
Das neutrale Ergebnis verbesserte sich im Vergleich
zum Vorjahr um TEUR 274,7 auf TEUR 224,5.
Ursächlich hierfür waren staatliche
Investitionszuschüsse sowie Erträge aus der
Herabsetzung von Wertberichtigungen auf Forderungen bei um
TEUR 17,5 gestiegenen Forderungsverlusten.
2.2 Vermögenslage
Das Anlagevermögen lag mit TEUR 2.778,6 um
TEUR 93,6 über dem Vorjahr. Die Investitionen
erhöhten sich um TEUR 118,6 auf TEUR 258,1.
Das Anlagevermögen ist zu 230,2 % durch
Eigenkapital und langfristige Mittel gedeckt.
Während die Bestände an Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffen um TEUR 165,7 (+ 103,6 %)
anstiegen, verminderten sich die Bestände an
unfertigen Erzeugnissen und unfertigen Leistungen
einschließlich geleisteter Anzahlungen um
TEUR 3.346,3 (./. 73,0 %) auf
TEUR 1.240,0. Mit dieser Reduzierung geht auch die
Verminderung der erhaltenen Anzahlungen um
TEUR 2.471,8 einher.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
verminderten sich gegenüber dem Vorjahr um 13,3 %
auf TEUR 4.393,2 (Vorjahr: TEUR 5.065,6).
Sämtliche erkennbaren Verluste und Risiken sind
über Abwertungen und Rückstellungen im
Jahresabschluss berücksichtigt worden. Die sonstigen
Rückstellungen haben sich um TEUR 44,2
(+ 2,7 %) erhöht.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
lagen zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 mit
TEUR 1.535,0 um TEUR 124,9 unter dem
Vorjahreswert.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
verminderten sich gegenüber dem Vorjahr um 47,8 %
(TEUR 1.071,9) auf TEUR 1.169,4.
Die Bilanzsumme verminderte sich von
TEUR 14.600,2 im Vorjahr auf nunmehr
TEUR 11.667,7, was einer Verminderung um 20,1 %
entspricht. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich auf
40,7 % (Vorjahr: 27,7 %).
2.3 Finanzlage
TANN ist derzeit zur Unterhaltung seines
Geschäftsbetriebs nicht auf Bankdarlehen angewiesen.
Die in der Bilanz ausgewiesenen Bankverbindlichkeiten
betreffen ausschließlich die Investitionen in das in
2021/2022 auf erworbenen Grundstücken neu errichtete
Betriebsgebäude.
Die stichtagsbezogene Liquidität lag bei
TEUR 2.809,1 (Vorjahr: TEUR 1.989,8).
Das Deutsche Rechnungslegungs Standards Committee
(DRSC) hat unter anderem mit ihrem DRS 21 Grundsätze
für die Erstellung einer Kapitalflussrechnung
entwickelt. Nach DRS 21 ergeben sich folgende
Cashflows:
|
2023
|
2022
|
Cashflow aus der
laufenden Geschäftstätigkeit
|
TEUR 1.311,6
|
TEUR 75,5
|
Cashflow aus der
Investitionstätigkeit
|
./. TEUR 257,3
|
./. TEUR 135,0
|
Cashflow aus der
Finanzierungstätigkeit
|
./. TEUR 235,0
|
./. TEUR 521,3
|
2.4 Gesamtaussage
Die Geschäftsführung von TANN bewertet den
Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2023 insgesamt
als befriedigend. Der im Vergleich zum Vorjahr gestiegene
Umsatz wurde durch eine entsprechende Bestandsminderung an
teilfertigen Erzeugnissen sowie durch gestiegene Kosten
überkompensiert.
3. Bericht über Chancen und Risiken (Chancen-
und Risikobericht)
Im Rahmen der überregionalen weltweiten
Tätigkeit ist das Unternehmen TANN einer Reihe von
typischen Geschäftsrisiken ausgesetzt. Der Umgang mit
ihnen ist Bestandteil der unternehmerischen Tätigkeit.
Die Risikoanalyse ist ein wichtiges Segment der
Unternehmensführung und hat das Ziel, Risiken so
früh wie möglich zu erkennen, sie angemessen zu
bewerten und durch geeignete Maßnahmen zu begrenzen.
Risiken sind für uns interne und externe Ereignisse,
die ein Erreichen unserer Ziele und Prognosen negativ
beeinflussen.
TANN könnte Risiken in Verbindung mit einer
deutschen, europäischen oder weltweiten Finanz- und
Wirtschaftskrise ausgesetzt werden. Ein weiteres
erhebliches Risiko geht von der derzeitigen Wirtschafts-
und Finanzpolitik aus. Zwar konnte in Deutschland eine
Einigung für den Haushalt des laufenden Jahres erzielt
werden und die Einhaltung der Schuldenbremse dürfte
gewährleistet sein. Allerdings ist es vor dem
Hintergrund der derzeitigen Haushaltssituation sowie vor
allem im Hinblick auf die voraussichtlich abermals
schwierigen Verhandlungen zum Bundeshaushalt 2025 nicht
unwahrscheinlich, dass dringend nötige Reformen auf
die lange Bank geschoben oder nur zögerlich in Angriff
genommen. Dieser Stillstand und die Unsicherheit über
wichtige wirtschaftspolitische Weichenstellungen
lähmen die Konjunktur und hemmen das langfristige
Wachstum, da Ausgaben für Investitionen und Konsum
zurückgehalten werden. Von der weiteren Entwicklung
der Energiepreise geht hohe Unsicherheit aus. Zwar
dürfte die Industrie- und Konsumkonjunktur von den
jüngsten Preisrückgängen bei Rohöl,
Strom und Erdgas profitieren, jedoch hängt der weitere
Verlauf entscheidend von den geopolitischen Umständen
ab, die sich jederzeit ändern können und damit
erheblichen Einfluss auf die konjunkturelle Entwicklung der
deutschen Wirtschaft und somit auch von TANN haben.
Für TANN ist der After Sales Markt weltweit der
wichtigste Baustein für den zuverlässigen und
dauerhaften Betrieb der Systeme in allen
Industriebereichen. Daher steht das Serviceteam von TANN
seinen Geschäftskunden weltweit 24 Stunden am Tag an
sieben Tagen in der Woche zur Verfügung. Sollte die zu
beobachtende problematische Entwicklung bei der
Personalrekrutierung sowie die abnehmende Bereitschaft der
Mitarbeiter auf Tätigkeiten nach Dienstschluss und am
Wochenende (Stichwort: Work Life Balance) zunehmen und TANN
den 24/7-Service nicht aufrechterhalten können, drohen
Umsatz- und Ertragsrückgänge sowie der
mögliche Verlust von wesentlichen Marktanteilen.
Bei der Beschaffung von Betriebsstoffen ist TANN
außerordentlich stark auf Vorlieferanten angewiesen.
Diese Einbeziehung Dritter macht es erforderlich, auf
Qualität, Liefertermine sowie gegebenenfalls Kosten
Einfluss zu nehmen. Durch ein direkt mit dem
Projektcontrolling verbundenen Warenwirtschaftssystem in
Verbindung mit intensiver Beobachtung der
Marktverhältnisse und Kooperation mit Lieferanten wird
versucht, hieraus resultierende Risiken zu minimieren. Hier
sind insbesondere Preisschwankungen von Rohmaterial sowie
wirtschaftliche und politische Veränderungen in den
Einkaufsmärkten zu nennen.
Als Chance ist vor allem das Angebot des
24/7-Services zu sehen, da Konkurrenzunternehmen diesen
zwar teilweise auch anbieten, aber mit denselben oben
beschriebenen Problemen zu kämpfen haben. Gelingt es
TANN, dieses Serviceangebot aufrecht zu erhalten,
dürfte dies einen erheblichen Wettbewerbsvorsprung vor
der Konkurrenz bedeuten.
4. Bericht über die voraussichtliche
Entwicklung
Das ifo-Institut erwartet für 2024 eine leichte
Zunahme des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts um
0,4 % im Vergleich zum Vorjahr. Für 2025 wird ein
Zulegen der Wirtschaftsleistung um 1,5 %
prognostiziert.
Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) sieht die
Wirtschaftsperspektiven in Deutschland für das Jahr
2024 aufgrund der schwachen Entwicklung der Weltwirtschaft
aufgrund der geopolitischen Konflikte und Verwerfungen
eingetrübt. Deutsche Unternehmen investieren kaum.
Für 2024 erwarten zwar 27 % der vom IW befragten
Unternehmen höhere Investitionsausgaben als im Jahr
2023, der Anteil der Betriebe mit geringeren
Investitionsbudgets liegt jedoch bei 36 %.
TANN hat in der Vergangenheit seine Umsätze
wesentlich im Bereich der Energietechnik, der
Papierindustrie, Getränkedosenherstellern und mit
Herstellern von Verpackungsfolien und Transferfolien
gemacht. Die Geschäftsführung von TANN sieht
dabei die Papierindustrie als stabil bis steigend an,
während sie davon ausgeht, dass bei den Herstellern
von Getränkedosen sowie Verpackungs- und
Transferfolien keine Neuanlagen nachgefragt werden,
dafür aber in diesen Bereichen ein erhöhter
Service- und Optimierungsbedarf besteht.
Beim Liefer- und Leistungsumfang sieht TANN einen
steigenden Bedarf im Bereich der Serviceleistungen (bisher
27,4 % Umsatzanteil). Bei Neuanlagen in den
Produktbereichen VT und PP deutet vieles auf einen
geringeren Bedarf hin.
Der Nettoumsatz lag bei TANN in den ersten sieben
Monaten des Jahres 2024 bei TEUR 3.591,8 und damit
46,9 % über den ersten sieben Monaten des
Vorjahres. Die Gesamtleistung per 31. Juli 2024 betrug
EUR 4.126,0. Insgesamt erwarten wir für 2024 mit
EUR 11,2 Mio. eine um 33,9 % niedrigere
Gesamtleistung als im Vorjahr. Aufgrund einer geplanten
Steigerung der Umsatzerlöse im After-Sales Markt mit
einer deutlich höheren Marge als im Anlagenbau, gehen
wir auf Basis der geplanten Liefertermine von einem
Rohertrag im Geschäftsjahr 2024 von knapp EUR 4,0
Mio. aus bei einer Gesamtrohertragsquote von 35,6 %.
Für 2024 planen wir mit einem Ergebnis vor Steuern
(EBT) von ca. TEUR 640.
Bochum, 16. August 2024
Franz-Josef Schanze Nina
Sturm Francesco Marcon
(Geschäftsführer) (Geschäftsführerin) (Geschäftsführer)
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
2.778.644,37 |
2.685.010,27 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
15.524,00 |
22.077,00 |
| II.
Sachanlagen |
2.763.120,37 |
2.662.933,27 |
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
2.601.280,27 |
2.516.476,27 |
| 2.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
160.772,00 |
146.457,00 |
| 3.
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
1.068,10 |
|
| B.
Umlaufvermögen |
8.866.756,99 |
11.896.934,88 |
| I.
Vorräte |
1.565.650,93 |
4.746.294,63 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
4.492.003,29 |
5.160.850,16 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
2.809.102,77 |
1.989.790,09 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
22.257,42 |
18.227,66 |
| Aktiva |
11.667.658,78 |
14.600.172,81 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
4.753.725,56 |
4.047.391,80 |
| I.
ausgegebenes Kapital |
138.750,00 |
142.500,00 |
| 1.
Gezeichnetes Kapital |
150.000,00 |
150.000,00 |
| 2.
eigene Anteile |
-11.250,00 |
-7.500,00 |
| II.
Gewinnrücklagen |
0,00 |
0,00 |
| III.
Gewinnvortrag |
3.828.641,80 |
2.698.286,94 |
| IV.
Jahresüberschuss |
786.333,76 |
1.206.604,86 |
| B.
Sonderposten mit Rücklageanteil |
234.330,87 |
241.951,37 |
| C.
Rückstellungen |
2.072.326,34 |
1.957.349,64 |
| D.
Verbindlichkeiten |
4.607.276,01 |
8.353.480,00 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten |
1.535.041,91 |
1.659.931,93 |
| 2.
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern |
334.708,10 |
495.880,33 |
| 3.
sonstige Verbindlichkeiten |
2.737.526,00 |
6.197.667,74 |
| Passiva |
11.667.658,78 |
14.600.172,81 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
5.043.103,81 |
5.210.936,31 |
| 2.
Personalaufwand |
2.694.841,42 |
2.303.776,08 |
| a)
Löhne und Gehälter |
2.245.079,46 |
1.911.836,01 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
449.761,96 |
391.940,07 |
| davon
für Altersversorgung |
144,00 |
144,00 |
| 3.
Abschreibungen |
164.067,89 |
165.723,78 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
164.067,89 |
165.723,78 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
972.695,95 |
897.326,01 |
| davon
Aufwendungen aus der Währungsumrechnung |
|
22,78 |
| 5.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
1.148,99 |
4.510,16 |
| 6.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
30.080,14 |
35.056,36 |
| davon
sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus
Abzinsung |
|
101,00 |
| 7.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
387.042,67 |
597.261,41 |
| 8.
Ergebnis nach Steuern |
795.524,73 |
1.216.302,83 |
| 9.
sonstige Steuern |
9.190,97 |
9.697,97 |
| 10.
Jahresüberschuss |
786.333,76 |
1.206.604,86 |
Anhang zum 31. Dezember 2023
A. Allgemeine Hinweise
Die TANN Europe GmbH ist eine mittelgroße
Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB. Sie ist
eingetragen im Handelsregister B des Amtsgerichts Essen
unter HRB 24948.
Der vorliegende Jahresabschluss wurde
gemäß §§ 242 ff.
und 264 ff. HGB in der Fassung des
Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) nach den
einschlägigen Vorschriften des
Gesellschaftsvertrags und auf Basis einer
positiven Fortführungsprognose aufgestellt.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem
Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB)
gegliedert.
Im Interesse der Übersichtlichkeit wurden die
gesetzlich in der Bilanz vorgesehenen Angaben über die
Restlaufzeiten im Anhang aufgeführt.
B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten
entspricht den handelsrechtlichen
Bewertungsvorschriften der §§ 252 bis
256a HGB.
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren
die nachfolgenden Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden maßgebend:
Entgeltlich erworbene
immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der
Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer
Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen
vermindert.
Das
Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die Vermögensgegenstände des
Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der
voraussichtlichen Nutzungsdauer linear
abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des
Sachanlagevermögens werden zeitanteilig
vorgenommen.
Die Abschreibungen des Gebäudes erfolgen
über eine Nutzungsdauer von 33 Jahren.
Geringwertige Vermögensgegenstände mit
Anschaffungskosten unter EUR 800,00 werden im Jahr des
Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Im Jahr des
Zugangs wird der Abgang unterstellt.
Die in Vorjahren im Zusammenhang mit der Herstellung
des neuen Bürogebäudes und der damit
einhergehenden Betriebsstättenverlagerung erhaltenen
Investitionszuschüsse der NRW.BANK sind als
Sonderposten für Investitionszuschüsse
ausgewiesen. Die Auflösung erfolgt ratierlich im
Einklang mit den Abschreibungen auf diese
Investitionskosten.
Die
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu
Anschaffungskosten bewertet.
Gängigkeitsabschläge mangels Verwertbarkeit
werden bei Rückläufern von Altprojekten mit
60 % vorgenommen, Stoffe mit fraglicher
Verwertung werden vollständig abgewertet. Insgesamt
wurden Gängigkeitsabschläge in Höhe von
TEUR 121,1 vorgenommen.
Die
unfertigen Erzeugnisse / unfertigen Leistungen sind
zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten
umfassen die Lohn- und Materialeinzel- und
-gemeinkosten, Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene
Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung. Sofern ein
entsprechender Sachverhalt vorliegt, werden sie
auf den niedrigeren beizulegenden Wert
abgeschrieben. Zum 31. Dezember 2023 wurden
im Rahmen der verlustfreien Bewertung TEUR 300,4
abgeschrieben.
Forderungen und
sonstige Vermögensgegenstände sind zum
Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden
durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.
Für das allgemeine Kreditrisiko wurde bei den
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine
Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,5 %
der nicht einzelwertberichtigten Forderungen abzüglich
Umsatzsteuer gebildet.
Kassenbestand und
Bankguthaben wurden mit dem Nennwert angesetzt.
Der
aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet
Ausgaben, die Aufwand für eine bestimmte Zeit
nach dem Abschlussstichtag darstellen.
Die
Rückstellungen berücksichtigen alle
erkennbaren Risiken, ungewissen Verbindlichkeiten und
drohenden Verluste aus schwebenden
Geschäften. Sie sind in Höhe des nach
vernünftiger kaufmännischer
Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags
(d. h. einschließlich zukünftiger
Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt.
Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag
angesetzt.
C. Erläuterungen zur Bilanz
Anlagevermögen
Der Bruttoanlagespiegel zum 31. Dezember 2023 ist in
der Anlage beigefügt.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungenhaben
sämtlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.
In den sonstigen Vermögensgegenständen sind
Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr
in Höhe von EUR 5.700,00 ausgewiesen.
Eigenkapital
Im Geschäftsjahr 2019 hat die Gesellschaft den
Geschäftsanteil eines ausgeschiedenen
Gesellschafters im Nennwert von TEUR 7,5 zum
Kaufpreis von TEUR 120,0 erworben. Der
Gewinnvortrag wurde um die Rücklage wegen eigener
Anteile in Höhe von TEUR 112,5 gemindert. Im
Geschäftsjahr 2023 hat die Gesellschaft einen weiteren
Geschäftsanteil eines ausgeschiedenen Gesellschafters
im Nennwert von TEUR 3,75 zum Kaufpreis von
TEUR 80,0 erworben. Der Gewinnvortrag wurde
um die Rücklage wegen eigener Anteile in Höhe von
TEUR 76,3 gemindert.
Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
haben in Höhe von EUR 126.190,47 (Vorjahr:
TEUR 124,9) eine Restlaufzeit von bis zu einem
Jahr, in Höhe von EUR 518.380,83 (Vorjahr:
TEUR 512,9) zwischen ein und fünf Jahren sowie in
Höhe von EUR 890.470,61 (Vorjahr:
TEUR 1.022,2) von mehr als fünf Jahren. Die
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind
vollständig durch Grundschulden gesichert.
Die sonstigen Verbindlichkeiten haben sämtlich
eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind weder
durch Pfandrechte noch durch sonstige Rechte gesichert.
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in
Höhe von TEUR 334,7 enthalten.
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind
Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR
548.317,14 (Vorjahr: EUR 475.843,69) und im Rahmen der
sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 8.353,64 (Vorjahr:
EUR 6.120,63) enthalten.
Haftungsverhältnisse
Haftungsverhältnisse bestehen zum Bilanzstichtag
nicht.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle
Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von
TEUR 96,8 (Vorjahr: TEUR 59,7) aus 13
(Vorjahr: 7) Leasingverträgen, davon TEUR 81,5
Pkw-Leasing.
D. Sonstige Angaben
Mitarbeiter
Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich
35,25 (Vorjahr: 32,25) Arbeitnehmer
einschließlich einem Geschäftsführer
sowie einer Auszubildenden beschäftigt.
Geschäftsführung
Einzelvertretungsberechtigter
Geschäftsführer ist Herr Dipl.-Ing. Franz-Josef
Schanze, Essen. Er ist von den Beschränkungen des
§ 181 BGB befreit.
Mit Wirkung zum 1. Januar 2024 sind
zusätzlich Frau Nina Sturm, Bochum, sowie Herr
Francesco Marcon, Unna, zu Geschäftsführern
bestellt. Beide Geschäftsführer vertreten die
Gesellschaft gemeinsam mit einem Geschäftsführer
oder Prokuristen. Der ausgeübte Beruf der
Geschäftsführung entspricht der Organstellung
Auf die Angabe der im Geschäftsjahr 2023
gewährten Gesamtbezüge der
Geschäftsführung wird gem. § 286 Abs. 4
HGB verzichtet.
Ergebnisverwendung
Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung
vorgetragen.
Essen, 16. August 2024
Franz-Josef Schanz Nina
Sturm Francesco Marcon
|
|
BRUTTOANLAGENSPIEGEL
|
|
|
Anschaffungskosten/Herstellungskosten
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|
Stand am
|
Zugang
|
Umbuchung
|
Abgang
|
Stand am
|
|
01.01.2023
|
2023
|
2023
|
2023
|
31.12.2023
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
Entgeltlich erworbene
|
|
|
|
|
|
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte
|
|
|
|
|
|
und
ähnliche Rechte und Werte sowie
|
|
|
|
|
|
Lizenzen an solchen Rechten und Werten
|
42.898,59
|
0,00
|
0,00
|
10.148,00
|
32.750,59
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte
|
|
|
|
|
|
und
Bauten einschließlich der Bauten auf
|
|
|
|
|
|
fremden Grundstücken
|
2.627.659,88
|
158.249,40
|
0,00
|
0,00
|
2.785.909,28
|
2. Andere Anlagen,
Betriebs- und
|
|
|
|
|
|
Geschäftsausstattung
|
344.863,98
|
98.730,49
|
0,00
|
55.558,58
|
388.035,89
|
3. Geleistete
Anzahlungen
|
0,00
|
1.068,10
|
0,00
|
0,00
|
1.068,10
|
|
2.972.523,86
|
258.047,99
|
0,00
|
55.558,58
|
3.175.013,27
|
|
3.015.422,45
|
258.047,99
|
0,00
|
65.706,58
|
3.207.763,86
|
|
Abschreibungen
|
Buchwerte
|
|
Stand am
|
Zugang
|
Abgang
|
Stand am
|
Stand
|
Stand
|
|
01.01.2023
|
|
|
31.12.2023
|
31.12.2023
|
31.12.2022
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
|
Entgeltlich erworbene
|
|
|
|
|
|
|
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte
|
|
|
|
|
|
|
und
ähnliche Rechte und Werte sowie
|
|
|
|
|
|
|
Lizenzen an solchen Rechten und Werten
|
20.821,59
|
6.550,00
|
10.145,00
|
17.226,59
|
15.524,00
|
22.077,00
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte
|
|
|
|
|
|
|
und
Bauten einschließlich der Bauten auf
|
|
|
|
|
|
|
fremden Grundstücken
|
111.183,61
|
73.445,40
|
0,00
|
184.629,01
|
2.601.270,27
|
2.516.476,27
|
2. Andere Anlagen,
Betriebs- und
|
|
|
|
|
|
|
Geschäftsausstattung
|
198.406,98
|
84.072,49
|
55.215,58
|
227.263,89
|
160.772,00
|
146.457,00
|
3. Geleistete
Anzahlungen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
1.068,10
|
0,00
|
|
309.590,59
|
157.517,89
|
55.215,58
|
411.892,90
|
2.763.110,37
|
2.662.933,27
|
|
330.412,18
|
164.067,89
|
65.360,58
|
429.119,49
|
2.778.634,37
|
2.685.010,27
|
sonstige Berichtsbestandteile
Essen, 16. August 2024
Franz-Josef Schanze (Geschäftsführer)
Nina Sturm (Geschäftsführerin)
Francesco Marcon (Geschäftsführer)
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 20.09.2024 festgestellt.
BESTÄTIGUNGSVERMERK
DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An die TANN EUROPE GmbH
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der TANN EUROPE GmbH -
bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr
vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem
Anhang, einschließlich der Darstellung der
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TANN
EUROPE GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar
2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.
Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023 und · vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht
dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss,
entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und
stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit
§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Sonstiger Sachverhalt
Die Jahresabschlussprüfung ist eine
Erstprüfung, der vorhergehende Jahresabschluss war
nicht prüfungspflichtig. Die Vergleichsangaben wurden
nicht geprüft.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft ermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die Risiken
wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und
im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder
Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken
durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für
unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus
dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als
das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden,
da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken,
Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten,
irreführende Darstellungen bzw. das
Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten
können.
· gewinnen wir ein Verständnis von
dem für die Prüfung des Jahresabschlusses
relevanten internen Kontrollsystem und den für die
Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die
unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch
nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit
dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der
von den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von
den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten
Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über
die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen
oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und
im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere
Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum
unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder
Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die
Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und
Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich
der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde
liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so
darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von
der Lage der Gesellschaft.
· führen wir Prüfungshandlungen
zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten
zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf
Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise
vollziehen wir dabei insbesondere die den
zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde
liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein
erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige
Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im
internen Kontrollsystem, die wir während unserer
Prüfung feststellen.
Dortmund, den 16. August 2024 Revision Rhein-Ruhr
GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Dortmund
Dipl.-Kfm. Oliver Mehlan Dipl.-Kfm.
Michael Ernst
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
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