Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 710971
Eingetragen
21.1.2014
Branche
Güterbeförderung im StraßenverkehrGüterbeförderung in der BinnenschifffahrtGüterbeförderung im Schienenverkehr
Gegenstand
der Transport von Gütern aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Mikhail Felker
seit 21.1.2014
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Birkenallee 2, 77656 Offenburg
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Felker Transporte GmbH

Lahr

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht zum 31.12.2023

Felker Transporte GmbH Spedition, Karl-Kammer-Str. 12, 77933 Lahr/Schwarzwald

Inhaltsverzeichnis

A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

C. Prognosebericht

D. Risikobericht

E. Internes Kontroll- und Risikomanagementsystem im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess

F. Erklärung zur Unternehmensführung

A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit

Die Felker Transporte GmbH wurde am 01.04.2014 gegründet und hat ihren Sitz in Lahr.

Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2023 nicht verändert.

Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Felker Transporte GmbH liegt bei Transporten aller Art. Die Geschäftstätigkeit der Felker Transporte GmbH umfasst das Transportieren von Wechselcontainern zu gewerblichen Zwecken. Im abgelaufenen Geschäftsjahr lag der Hauptbereich der Geschäftstätigkeit im Transportieren von Paketen.

Die Felker Transporte GmbH hebt sich vom Markt durch den Einsatz von modernen Fahrzeugen, sowie dem Einsatz qualifizierter Fahrer ab.

Die Strategie der Felker Transporte GmbH ist es, im Auftrag von vielen (insbesondere von großen) Speditionen tätig zu sein, sowie den Mitarbeitern eine leistungsorientierte und angemessene Vergütung zu bezahlen.

Durch gezielte Diversifikation und konsequentes Ausnutzen von Marktnischen haben wir eine ausgewogene Dienstleistungsstruktur erreicht, die eine kontinuierliche Geschäftsentwicklung ermöglicht.

Im Berichtsjahr war es uns möglich, die Kapazitäten unserer Fahrzeuge voll auszulasten.

Geschäftsverlauf

Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Das Geschäftsjahr 2023 war weiterhin durch eine Vielzahl von Herausforderungen geprägt.

Nach drei Jahren Corona-Pandemie enden im April 2023 die letzten bundesweit geltenden Schutzmaßnahmen. Dies führte zunächst zu einer zeitweiligen Erholung der gesamtwirtschaftlichen Lage. Jedoch erschwerte die Fortführung des Ukraine-Kriegs weiterhin den Energiemarkt und die Energiepreise blieben weiterhin auf einem höheren Preisniveau als in den Vorjahren.

Die Inflation flacht nur langsam ab und verringerte sich im Vergleich zu 2022 nur um 1 %.

Im Jahr 2023 waren hohe Rückgänge der Güterverkehrsnachfrage zu verzeichnen. Bemerkbar machten sich insbesondere die schwache Baukonjunktur und die Abnahme des deutschen Außenhandels. Im Straßengüterverkehr mit deutschen Lastkraftfahrzeugen sank die Verkehrsleistung im Vergleich zum Jahr 2022 um rund 5,7 %, im Schienengüterverkehr um rund 6,5 % und in der Binnenschifffahrt um rund 5,9 %. Die mautpflichtigen Fahrleistungen gebietsfremder Lastkraftfahrzeuge in Deutschland nahmen im Vorjahresvergleich um rund 2,7 % ab. Von der rückläufigen Güterverkehrsnachfrage waren nahezu alle Entfernungsbereiche und Hauptverkehrsrelationen betroffen.

Entwicklung der Branche

Trotz einer gewissen Entspannung bei den Kraftstoffkosten und des hohen Anstiegs der Beförderungsentgelte waren letztere zumeist nicht ausreichend, um die im Verlauf des Jahres 2023 gestiegenen Personal-, Miet-, Lohn-, Finanzierungs-, Fahrzeugbeschaffungs- und -vorhaltekosten so wie Kosten für weitere Betriebsmittel vollumfänglich zu decken.

Die Mauterhöhung zum 01.12.2023 führte unternehmensseitig sowohl direkt als auch indirekt ebenfalls zu hohen Belastungen der Liquiditätslage. Den Straßengüterverkehr mit deutschen Lastkraftfahrzeugen kennzeichneten im Jahr 2023 hohe Leistungsrückgänge im Binnenverkehr und im grenzüberschreitenden Verkehr. Sowohl der gewerbliche Verkehr als auch der Werkverkehr entwickelten sich insgesamt deutlich schwächer als im Jahr 2022.

Einschätzung der Unternehmensleitung

Das Jahr 2023 verlief für die Felker Transporte GmbH dennoch erfolgreich.

Das Ergebnis des Berichtsjahres konnte gegenüber dem Vorjahr nicht gehalten werden.

B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Felker Transporte GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 insgesamt positiv entwickelt.

Ertragslage

Der Umsatz sank mit 20.423.533,13 EUR im Vergleich zum Vorjahresumsatz leicht ab. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr betrug rund 1 %.

Die Umsatz- und Auftragsentwicklung ist weiterhin zufriedenstellend.

Es wurde ein Jahresergebnis von 354.978,22 EUR vor Ertragsteuern erzielt (Vorjahr 538.546,09 EUR).

Die Gesamtleistung verringerte sich von 20.657.891,09 EUR um 1 % auf 20.423.533,13 EUR.

Im Vergleich zum Vorjahr sind die Personalkosten von 6.166.828,95 EUR um 5,3 % auf 6.494.752,28 EUR gestiegen.

Die Kennzahlen zur Ertragslage im Jahr 2023:

- Umsatzrendite 1 %
- Gesamtkapitalrendite 5 %
- Eigenkapitalrendite 12 %

Finanzlage

Einen Überblick über die Herkunft und über die Verwendung der finanziellen Mittel des Unternehmens gibt die nachstehende Kapitalflussrechnung, welche die Zahlungsmittelflüsse nach der indirekten Methode darstellt und den Grundsätzen des vom Deutschen Standardisierungsrat DSR erarbeiteten Deutschen Rechnungslegungsstandards Nr. 2 (DSR 2) entspricht.

In der Kapitalflussrechnung sind die Zahlungsströme in die drei Bereiche Geschäftstätigkeit, Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit aufgeteilt.

EUR EUR
Periodenergebnis 247.034,21
+ Abschreibung auf Gegenstände des Anlagevermögens 481.439,74
- Abnahme der Rückstellungen 288.556,42
- sonstige zahlungsunwirksame Erträge 33.000,00
- Zunahme der Vorräte 1.218,30
+ Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 86.735,82
+ Abnahme anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 19.212,37
- Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 10.648,41
+ Zunahme anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 23.211,18
- Gewinne aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 277.120,00
+ Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 405.504,25
+ Zinsaufwendungen 79.407,72
+ Ertragsteueraufwand 107.944,01
Ertragsteueraufwand/-ertrag 107.944,01-
Korrektur um nicht zahlungswirksame Vorgänge 104.804,38-
+/- Ertragsteuerzahlungen 212.748,39-
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 627.197,78
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 1.165.000,00
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen 597.598,49
- Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen 00,00
Cashflow aus der Investitionstätigkeit 567.401,51
Auszahlungen an Unternehmenseigner und Minderheitsgesellschafter 0,00
Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 648.595,09
Auszahlung aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten 1.775.522,94
+ Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen/Zuwendungen 33.000,00
- Gezahlte Zinsen 79.407,72
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 1.173.335,57-
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds (Summe der Cashflows) 21.263,72
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 838.471,35
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 859.735,07

Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigt die solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung. Unsere Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnten wir im Vergleich zum Vorjahr weiter zurückführen.

Die Investitionen im Berichtsjahr wurden über die Aufnahme von langfristigem Fremdkapital finanziert. Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können.

Die Finanz- und Liquiditätsstruktur stellt sich in Kennzahlen wie folgt dar:

- Eigenkapitalquote 34 %
- Verbindlichkeitenquote 47 %
- Forderungsquote 39 %

Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Felker Transporte GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf 6.013.811,49 EUR. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr 2022 (7.218.710,04 EUR) um 17 % verringert. An der Bilanzsumme hat das Anlagevermögen zum 31.12.2023 mit 2.719.005,50 EUR einen Anteil von 45 %. Das Sachanlagevermögen verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um 1.177.225,50 EUR.

Das Umlaufvermögen und die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten verringerten sich um 27.673,05 EUR.

Flüssige Mittel umfassen 14 %.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um 5 % auf 2.339.358,43 EUR.

Das Eigenkapital erhöhte sich um 247.034,21 EUR auf 2.055.691,62 EUR.

Kennzahlen zur Vermögenslage:

- Anlagenintensität 45 %
- Anlagendeckung 76 %
- Abschreibungsquote 2 %
- Quote der flüssigen Mittel 14 %

Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Wir erwarten für das laufende Geschäftsjahr ein gegenüber dem Vorjahr ähnliches Ergebnis. Wir sind am Markt etabliert und sehen insoweit keine wesentlichen Veränderungen zur bisherigen Entwicklung.

C. Prognosebericht

Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken

Unvorhersehbare, nicht vom Unternehmen zu beeinflussende Entwicklungen und Risiken erschweren jede Prognose. Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben.

In Bezug auf die Förderung der Nachhaltigkeit wurde die Transportfrequenz und die Transportplanung strategisch überarbeitet.

Die wirtschaftliche Lage wird weiterhin durch die negativen Auswirkungen des Ukraine-Kriegs beeinflusst. Die anhaltende Stagnation der deutschen Wirtschaft wirft einen Schatten auf die Transportbranche, insbesondere auf das Speditionsgewerbe. Das Wettbewerbsumfeld verändert sich. Kunden, wie etwa Amazon, werden zu Wettbewerbern. Dadurch wird mit einem leichten Rückgang der Umsätze gerechnet.

Durch moderne Fahrzeuge und einem etablierten Mitarbeiterstamm sehen wir einen wesentlichen Wettbewerbsvorteil gegenüber den Konkurrenzunternehmen.

D. Risikobericht

Risikomanagementziele und -methoden

Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden.

Dieses Risikomanagementsystem soll dazu beitragen, Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig aufzudecken.

Die Elemente des Risikomanagementsystems sind die Risikosteuern, das Risikocontrolling und das Risikoreporting.

Zu unserem internen Überwachungssystem gehören:

- Die Anwendung einheitlicher Richtlinien

- Der Einsatz zuverlässiger Software

- Die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals

- Laufende Prüfungen durch interne Revision

- Arbeitsanweisungen

- Regelungen zur Vertretungsvollmacht

Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken

Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden.

Weitere wesentliche Risiken

Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken

Die für die Felker Transporte GmbH wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken sind vor allem in der konjunkturellen Entwicklung zu sehen.

Eine weitere Verschlechterung der Rahmenbedingungen könnte das Erreichen der Umsatz- und Ergebnisziele gefährden.

Mögliche Risiken bestehen in einem weiteren Anstieg der Kraftstoffpreise und der Mauterhöhung, welche schon jetzt eine zunehmende Belastung für unser Unternehmen darstellen. Hinzu kommen Steuern, welche direkt den Ölpreis beeinflussen. Des Weiteren bleibt abzuwarten, wie sich die Transportbranche auf alternative Kraftstoffe bzw. E-Mobilität einstellt. Hier sehen wir zum einen Chancen mit unserem Fuhrpark, der schon jetzt teilweise mit Gasfahrzeugen bestückt ist, zum anderen stellt dies ein Risiko dar, erhebliche Mittel zur Beschaffung neuer LKW zu benötigen. Diese Faktoren können zudem zu einer Reduzierung der Nachfrage führen und sich somit negativ auf die Umsatzentwicklung auswirken.

Investitions-/Finanzierungsrisiken

Risiken, die aus wesentlichen Investitionen resultieren, bestehen insbesondere im Überschreiten des mit Banken vereinbarten Kreditrahmens, fehlender Kreditsicherheiten, sowie der steigenden Inanspruchnahme der Zahlungsziele.

Personalrisiken

Die Felker Transporte GmbH ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fachkräfte angewiesen. Die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter sichert die fachliche Kompetenz des Personals.

Bestandsgefährdende Risiken

Alle aufgeführten Risiken stellen derzeit keine Bestandsgefährdung dar. Andere bestandsgefährdende Risiken sind zurzeit nicht erkennbar.

E. Internes Kontroll- und Risikomanagementsystem im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess

Das Kontroll- und Risikomanagement ist integraler Bestandteil der Geschäfts-, Planungs-, Rechnungslegungs- und Kontrollprozesse.

Wesentliche Merkmale des internen Kontrollsystems und des Risikomanagementsystems

Die Funktionen der im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess wesentlich beteiligten Bereiche Finanz- und Rechnungswesen und Controlling sind klar getrennt. Die Verantwortungsbereiche sind klar zugeordnet.

Erläuterung der wesentlichen Merkmale des internen Kontroll- und des Risikomanagementsystems

Im Einzelnen wird so erreicht, dass Geschäftsvorfälle in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften, der Satzung sowie internen Richtlinien erfasst, verarbeitet und dokumentiert sowie zeitnah und korrekt buchhalterisch erfasst werden.

Gleichzeitig wird sichergestellt, dass Vermögensgegenstände und Schulden zutreffend angesetzt, ausgewiesen und bewertet sowie verlässliche Informationen vollständig und zeitnah bereitgestellt werden.

F. Erklärung zur Unternehmensführung

Ich, der gesetzliche Vertreter gem. § 289 Abs. 1 S. 5 HGB, versichere nach bestem Wissen, dass in unserem Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Kapitalgesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird und dass die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Kapitalgesellschaft beschrieben sind.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.719.005,50 3.896.231,00
I. Sachanlagen 2.711.505,50 3.888.731,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 995.108,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.711.505,50 2.893.623,00
II. Finanzanlagen 7.500,00 7.500,00
B. Umlaufvermögen 3.200.311,80 3.235.691,14
I. Vorräte 1.218,30 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.339.358,43 2.580.124,54
1. Forderungen gegen Gesellschafter 66.785,25 64.256,82
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 66.785,25 64.256,82
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.272.573,18 2.515.867,72
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 17.910,00 238.625,80
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 859.735,07 655.566,60
C. Rechnungsabgrenzungsposten 94.494,19 86.787,90
Summe Aktiva 6.013.811,49 7.218.710,04

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.055.691,62 1.808.657,41
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 1.783.657,41 1.405.210,83
III. Jahresüberschuss 247.034,21 378.446,58
B. Rückstellungen 1.014.539,46 1.325.183,06
C. Verbindlichkeiten 2.803.817,41 3.981.508,57
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.457.645,96 2.584.573,81
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 734.534,11 744.877,66
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 723.111,85 1.839.696,15
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.346.171,45 1.396.934,76
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.346.171,45 1.396.934,76
D. Passive latente Steuern 139.763,00 103.361,00
Summe Passiva 6.013.811,49 7.218.710,04

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 20.671.862,95 20.896.543,49
2. Personalaufwand 6.494.752,28 6.166.828,95
a) Löhne und Gehälter 4.985.488,18 4.945.697,28
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.509.264,10 1.221.131,67
davon für Altersversorgung 33.852,38 34.061,22
3. Abschreibungen 481.439,74 532.398,25
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 481.439,74 532.398,25
davon außerplanmäßige Abschreibungen 9.553,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 13.213.191,07 13.558.212,05
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.715,78 5.768,17
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 79.274,83 68.363,77
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 107.944,01 160.099,51
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 36.402,00 50.917,00
8. Ergebnis nach Steuern 296.976,80 416.409,13
9. sonstige Steuern 49.942,59 37.962,55
10. Jahresüberschuss 247.034,21 378.446,58

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

1. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Felker Transporte GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Lahr
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Freiburg
Register-Nr.: 710971

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

- Ausleihungen zum Nennwert

- unverzinsliche und niedrig verzinsliche Ausleihungen zum Barwert

- sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Der Betrag der in den kumulierten Abschreibungsbeträgen nicht enthaltenen Sofortabschreibungen beläuft sich auf: 11.397,97 Euro

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 1.852.449,92 Euro

Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 1.510.071,27 Euro

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.188.357,97 0,00 1.188.357,97
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.552.822,95 597.598,49 928.844,67
Summe Sachanlagen 5.741.180,92 597.598,49 2.117.202,64
II. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 7.500,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 7.500,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 5.748.680,92 597.598,49 2.117.202,64
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 4.221.576,77
Summe Sachanlagen 0,00 4.221.576,77
II. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 7.500,00
Summe Finanzanlagen 0,00 7.500,00
Summe Anlagevermögen 0,00 4.229.076,77
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 193.249,97 25.177,00 218.426,97 0,00 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.659.199,95 456.262,74 605.391,42 0,00 1.510.071,27
Summe Sachanlagen 1.852.449,92 481.439,74 823.818,39 0,00 1.510.071,27
II. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.852.449,92 481.439,74 823.818,39 0,00 1.510.071,27
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 995.108,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 2.711.505,50 2.893.623,00
Summe Sachanlagen 0,00 2.711.505,50 3.888.731,00
II. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 7.500,00 7.500,00
Summe Finanzanlagen 0,00 7.500,00 7.500,00
Summe Anlagevermögen 0,00 2.719.005,50 3.896.231,00

Sonstige Vermögensgegenstände

In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Einnahmen erfasst wurden.

Im Einzelnen waren folgende antizipative Sachverhalte zu berücksichtigen:

Erstattungen aus den Anträgen zur Vorsteuervergütung im EU-Ausland 2022 und 2023: 90.952,97 Euro.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Rückstellungen für Personalkosten im Rahmen der laufenden Sozialversicherungsprüfung: 730.000,00 Euro.

Rückstellungen für Personalkosten aus noch zu gewährendem Urlaub: 203.539,46 Euro.

Verbindlichkeiten, die erst nach dem Bilanzstichtag entstehen

In den Verbindlichkeiten sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Ausgaben führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Aufwand erfasst wurden.

Im Einzelnen waren folgende antizipative Sachverhalte zu berücksichtigen:

Verbindlichkeiten aus Lohn- und Gehaltszahlungen: 448.324,02 Euro.

Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer-Voranmeldungen: 212.033,05 Euro.

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 128.663,98 Euro).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 1.457.645,96 Euro.

Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:

Persönliche Bürgschaften des Gesellschafters sowie Sicherungsübereignung einzelner Gegenstände des Anlagevermögens.

Latente Steuern

Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 139.763,00 Euro.

Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Änderungen am Saldo der latenten Steuern: 36.402,00 Euro.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 1.372.833,00 Euro sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Verpflichtungen aus Miet- und Leasingsverträgen, welche mit dem Jahreswert angegeben sind.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

Bei den Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um:

277.120,00 Euro Erträge aus dem Verkauf von Sachanlagevermögen, insbesondere des Betriebsgrundstücks.

Bei den Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um:

405.504,25 Euro Verluste aus dem Verkauf von Sachanlagevermögen, insbesondere des Betriebsgrundstücks.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 197,00
Angestellte 9,00
leitende Angestellte 1,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 207,00

Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Gegenüber Gesellschaftern bestehen Forderungen in Höhe von 66.785,25 Euro (Vorjahr 64.256,82 Euro)

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Michail Felker.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt 247.034,21 Euro.

Auf neue Rechnung werden 2.030.691,62 Euro vorgetragen.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Lahr, 14.05.2025

gez. Michail Felker, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 14.05.2025 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Felker Transporte GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Felker Transporte GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Felker Transporte GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Lahr, 14.05.2025

Weber Treuhand GmbH
Wirtschaftsberatungsgesellschaft
Buchprüfungsgesellschaft

gez. Gerhard Weber, Vereidigter Buchprüfer

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