Stammdaten

Register
Amtsgericht Wuppertal HRB 17910
Eingetragen
14.9.2004
Branche
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungLeichtmetallgießereienHerstellung von Verpackungen und Verschlüssen aus Eisen, Stahl und NE-Metall
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Druckgussbauteilen aus Aluminium und Zinklegierungen einschließlich NE-Metallen sowie Werkzeug- und Formenbau.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Vivien Paeth
seit 26.11.2020
Prokura
Michael Gerd Teufel
seit 25.7.2017
Geschäftsführer
Thomas Kalmbach
seit 14.9.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Kalmbach Holding GmbH & Co. KG
Germany
250.000 DM
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Kalmbach GmbH

Velbert

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Gliederung

I. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell des Unternehmens

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

2. Geschäftsverlauf und Lage

a) Ertragslage

b) Finanzlage

c) Vermögenslage

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

4. Gesamtaussage

III. Zweigniederlassungsbericht

IV. Prognosebericht

V. Chancen- und Risikobericht

I. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell

Die Kalmbach GmbH wurde am 01.02.1965 gegründet und hat seit dem 18.01.1994 ihren Sitz in Velbert. Im Geschäftsjahr 2023 blieb die rechtliche Unternehmensstruktur unverändert.

Die Kalmbach GmbH stellt Präzisionsdruckgussteile aus Aluminium und Zink für Kunden in diversen Industriezweigen im In- und Ausland her.

Moderne Maschinen und engagierte Mitarbeiter, die hinter den Produkten und dem gesamten Unternehmen stehen, gewährleisten eine umfassende Fertigungstiefe. Dies hat die Kalmbach GmbH zu einem starken Unternehmen in der Druckgussindustrie gemacht, das alle Prozessschritte beherrscht - von der Definition der Aufgabe über die Unterstützung bei der Konstruktion, die Umsetzung in eine Druckgießform, die Fertigung, Nachbearbeitung und Veredelung bis hin zur produktgerechten, fertig montierten Anlieferung gesamter Baugruppen beim Kunden. Die alleinige Produktionsstätte befindet sich am Firmensitz.

Der vielseitige und umfangreiche Maschinenpark erlaubt die Fertigung selbst außergewöhnlichster Geometrien - von leichten bis schweren Gewichten. Ergänzend dazu können verschiedene Aluminium- und Zinklegierungen sowie Bearbeitungsvarianten genutzt werden, was eine fast unbegrenzte Vielfalt an Druckgussteilen ermöglicht.

Die Kalmbach GmbH hebt sich durch folgende Merkmale von den Mitbewerbern ab:

- die hohe Fertigungstiefe, die an einem Standort realisiert werden kann

- die Expertise im Umgang mit verschiedensten Oberflächen

- die Fähigkeit, Kunden schon während der Bauteileentwicklung zu beraten

- die Möglichkeit, Kunden sowohl mit Zink- als auch mit Aluminiumdruckgussteilen zu beliefern

Die Strategie der Kalmbach GmbH konzentriert sich auf:

- Ausbau der Marktanteile in möglichst diversen Branchen, um Abhängigkeiten von bestimmten Sektoren und Kunden zu vermeiden.

- Durch gezielte Diversifikation und das konsequente Nutzen von Marktnischen haben wir eine ausgewogene Produktstruktur erreicht, die eine kontinuierliche Geschäftsentwicklung ermöglicht.

- Ständige Kontroll- und Automatisierungsmaßnahmen in allen Produktionsschritten sichern unseren hohen Qualitätsstandard, der eine wesentliche Grundlage für den Markterfolg unserer Produkte bildet.

II. Wirschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 war ein allgemeiner wirtschaftlicher Abschwung zu beobachten, begleitet von einer Abnahme des realen Bruttoinlandsprodukts.

Neben einer in Deutschland um fast 6% gestiegenen Inflationsrate führten auch höhere Energie- und Personalkosten zu Belastungen. Eine Besserung der Situation ist nicht absehbar.

Diese gesamtwirtschaftliche Entwicklung wirkte sich ebenfalls auf die Gießerei-Industrie aus.

Die generellen Branchentrends spiegelten sich auch in den Umsätzen des Unternehmens wider.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Die Kalmbach GmbH hat aufgrund der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Lage eine negative Geschäftsentwicklung erlebt. Insgesamt sank das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr um 94%.

In allen Geschäftsbereichen verzeichnete das Unternehmen Umsatzrückgänge, die sowohl auf ein reduziertes Liefervolumen als auch auf geringere Metallpreise zurückzuführen sind.

Nachdem das Geschäft im Jahr 2022 eine Umsatzsteigerung erlebte, konnten die für 2023 geplanten Umsätze aufgrund des unerwartet deutlichen Rückgangs der Gesamtwirtschaft nicht erreicht werden. Zu Beginn des Jahres existierte noch ein hoher Auftragsbestand. Durch Verschiebungen in den Bestellungen sowie durch Laufzeitverlängerungen von Rahmenverträgen unserer Kunden, entwickelten sich die Umsätze im zweiten Halbjahr 2023 nicht mehr plangemäß. Hinzu kamen noch weiterhin anhaltende Lieferschwierigkeiten bei leistungsfähigen Chips, die dazu geführt haben, dass bei Auftragsvergabe avisierte Mengen seitens der Kunden nicht abgenommen worden sind.

a) Ertragslage

Ergebnisquellen Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
T€ T€ T€ %
Betriebsergebnis 92 986 -894 -90
Zinsergebnis -8 -7 -1 -14
Steuerergebnis -45 -307 +262 +85
Jahresergebnis 39 672 -633 -94

Der Umsatz des Unternehmens verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um ca. 20 % und lag damit unter dem geplanten Wert. Die vorgesehene Umsatzrendite für das Jahr 2023 wurde daher nicht erreicht.

Das Jahresergebnis lag im Berichtszeitraum mit T€ 39 um T€ 633 bzw. 94% unter dem Vorjahreswert.

Vor allem der Rückgang der Umsatzerlöse führte zu einem um 90% niedrigeren Betriebsergebnis im Vergleich zum Vorjahr.

b) Finanzlage

Die finanzielle Situation wird als positiv bewertet. Obwohl die Geschäftsentwicklung rückläufig war, haben die Finanzmittelfonds am Ende der Periode um T€ 161 zugenommen.

Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit beträgt T€ 318. Die liquiditätswirksamen Mittelzuflüsse aus dem operativen Geschäft sowie aus Kreditlinien sind ausreichend, um notwendige Investitionen zu finanzieren und Zahlungen an Kapitalgeber zu leisten.

Im Berichtsjahr betrug der Cashflow aus Investitionstätigkeit T€ -97, wobei der Großteil in Sachanlagen investiert wurde. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit lag bei T€ -59.

Die bestehenden Kontokorrentlinien wurden, wie im Vorjahr, nicht in Anspruch genommen. Der Geldmarktkredit vom Vorjahr in Höhe von T€ 250 konnte zurückgezahlt werden.

c) Vermögenslage

Aktiva

wesentliche Bilanzposten GJ Anteil an der Bilanzsumme VJ Anteil an der Bilanzsumme Veränderung
T€ % T€ % T€ %
Anlagevermögen 604 11 631 11 -27 -4
kurzfristige Vermögenswerte 4.007 74 4.372 74 -365 -8
Liquide Mittel 760 14 848 14 -88 -10
Rechnungsabgrenzungsp. 46 1 56 1 -10 -17

Passiva

Eigenkapital 3.781 70 4.167 71 -386 -9
Rückstellungen 358 7 479 8 -121 -25
Verbindlichkeiten 1.271 23 1.251 21 +20 +2
Rechnungsabgrenzungsp. 7 0 10 0 -3 -30
Bilanzsumme 5.417 5.907 -490 -8

Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 27 gesunken. Investitionen in Sachanlagen betrugen T€ 103, während es keine Abgänge und Abschreibungen von T€ 130 gab.

Der Bestand an Barmitteln ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 88 gesunken.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich zum Bilanzstichtag von T€ 1.391 im Vorjahr um T€ 16 reduziert. Aufgrund eines aktiven Debitorenmanagements konnten die Einzel- und Pauschalwertberichtigungen auch im Geschäftsjahr niedrig gehalten werden.

Das gesamte Eigenkapital beläuft sich zum Ende des Geschäftsjahrs auf T€ 3.781. Die Eigenkapitalquote liegt bei 70 % und ist im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert geblieben.

Die Rückstellungen sind von T€ 479 um T€ 121 auf T€ 358 gesunken, hauptsächlich bedingt durch die Reduzierung der Steuerrückstellungen.

Die Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verringerten sich im Geschäftsjahr um T€ 395. Geplant war eine Reduzierung der Darlehen um T€ 145, sowie die Rückzahlung eines kurzfristigen Geldmarktkredites aus dem Vorjahr in Höhe von T€ 250. Dies konnte umgesetzt werden.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich im Berichtsjahr um T€ 19 auf T€ 440.

Die durchschnittliche unternehmensinterne Debitorenlaufzeit verlängerte sich gegenüber dem Vorjahr um 7 Tage auf 37 Tage. Auch die Kreditorenlaufzeit erhöhte sich um 7 Tage auf insgesamt 26 Tage.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

• Umsatzentwicklung

• Betriebsergebnis

• Branchenentwicklung

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und Cashflow heran.

4. Gesamtaussage

Wir bewerten unsere Vermögens- und Finanzlage als positiv. Die derzeitige Ertragslage ist nicht zufriedenstellend. Unsere Umsatzentwicklung ist vor dem Hintergrund der allgemeinen Marktentwicklung akzeptabel.

Unser Finanzmanagement zielt darauf ab, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen termingerecht einzuziehen. Im Berichtsjahr konnten wir bei entsprechenden Lieferverbindlichkeiten Skonto durch kurzfristige Zahlungen realisieren.

Kurzfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen sind durch liquide Mittel und Warenbestände gedeckt.

Zum 31.12.2023 beschäftigten wir in unserem Unternehmen 69 Mitarbeiter, was einen Mitarbeiter weniger gegenüber dem Vorjahr bedeutet.

III. Zweigniederlassungsbericht

Es gibt keine weiteren Produktionsstätten oder Filialen der Kalmbach GmbH.

IV. Prognosebericht

Die Entwicklung unserer Schlüsselkunden gestaltet sich schwierig, weil wenig neue Projekte im Markt sind und die Umsetzung der Projekte zunehmend im Ausland realisiert wird.

Hauptsächlich aufgrund der allgemeinen Wirtschaftslage im Jahr 2024 sind die Umsatzerlöse im ersten Halbjahr 2024 gesunken. Der Kostendruck durch hohe Energiepreise ist weiterhin vorhanden. Es bleibt aufgrund der anhaltenden Inflation, allgemeinen Kostensteigerungen und der schwachen Wirtschaftslage schwierig, eine Prognose zu stellen. Wir gehen davon aus, dass es der Geschäftsführung gelingen wird, durch Kostensenkungen für 2024 ein negatives Jahresergebnis zu vermeiden.

Insgesamt ist die Kalmbach GmbH weiterhin sehr gut aufgestellt und wir sind optimistisch, unsere Marktstellung in einer wachsenden Wirtschaft weiter auszubauen.

Neben einer technisch hochwertigen Ausstattung verfügen wir über gut ausgebildete Mitarbeiter. Sowohl in Technik als auch in die Weiterbildung der Mitarbeiter wird kontinuierlich investiert. Das Unternehmen ist in der Lage, Abnehmerbranchen auf einem den gestiegenen Kundenanforderungen entsprechenden Qualitätsniveau zu beliefern.

V. Chancen- und Risikobericht

Die gegenwärtige Situation erfordert insbesondere eine flexible und leistungsstarke Produktion.

Das Risiko, dass die verschiedenen Krisen auf der Welt weiter andauern ist als realistisch anzusehen. Chancen bestehen aber darin, dass die Krisen überstanden werden und wieder erhöhte Bedarfe abgerufen werden.

Wir sehen auch Risiken für die zukünftige Entwicklung in einem verschärften Wettbewerbsumfeld bei stagnierenden Preisen und entstehenden Überkapazitäten am Markt.

Im Unternehmen sind umfassende Informationssysteme nach Branchenstandards vorhanden, die als Kontroll- und Risikomanagementsysteme für die Geschäftsleitung dienen. Diese ermöglichen es, auf Abweichungen zeitnah zu reagieren, potenzielle Risiken zu identifizieren sowie diese über alle Funktionen hinweg zu beobachten und zu bewerten.

Die Elemente des Risikomanagementsystems sind

- die Risikosteuerung,

- das Risikocontrolling und

- das Risikoreporting.

Zu einem internen Überwachungssystem gehören:

- die Anwendung einheitlicher Richtlinien

- der Einsatz zuverlässiger Software

- Die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals

- Abweichungsanalysen

- Arbeitsanweisungen

- Regelungen zur Vertretungsvollmacht

Das Unternehmen nutzt umfassende Planungs- und Kontrollinstrumente, die der Geschäftsführung helfen, Geschäftsrisiken frühzeitig zu identifizieren und geeignete Maßnahmen dagegen zu ergreifen.

Risiken bestehen in Bezug aufsteigende Kosten, wie zum Beispiel Personalkosten und allgemeine Kostensteigerungen. Diese müssen durch vorsichtiges und vernünftiges Handeln auf ein Minimum reduziert werden.

Die Branche steht vor Herausforderungen wie heftigem Preiswettbewerb und steigenden Kosten für Löhne, Entsorgung und Energie. Die Energiewendefinanzierung über den Strompreis birgt das Risiko von Wettbewerbsverzerrungen. Beschaffungspreisrisiken bei Metallen können größtenteils durch Weitergabe an Kunden neutralisiert werden, jedoch bleibt der Preisdruck hoch. Steigende Rohstoff- und Personalkosten müssen durch Produktivitätsverbesserungen ausgeglichen werden.

Ein internes Kontrollsystem minimiert die Wahrscheinlichkeit eines suboptimalen Betriebs der Fertigungsanlagen, während Redundanz das Risiko von Ausfällen prozesskritischer Informationssysteme verringert. Strenge Bonitätsprüfungen bei Neukunden sowie kontinuierliche Überwachung bestehender Kunden senken das Risiko von Forderungsausfällen erheblich. Fremdwährungsrisiken sind unerheblich.

Konjunkturelle Entwicklungen stellen wesentliche gesamtwirtschaftliche Risiken dar; Verschlechterungen könnten Umsatzziele gefährden. Abgabenerhöhungen und Preissteigerungen könnten die Nachfrage weiter dämpfen und negativ auf den Umsatz wirken. Steigende Rohstoffpreise sind ein weltwirtschaftliches Risiko. Die energieintensive Produktion erfordert ein Energiemanagementsystem zur langfristigen Verbesserung der Energieeffizienz.

Die zukünftige Entwicklung des Unternehmens hängt besonders von der Fertigungsqualität und dem Vertrieb ab.

- Abhängigkeit von wenigen Umsatzträgern

- Verschlechterung der Qualität des Materials

- geringer Deckungsbeitrag der Produkte

- erhöhte Ausschussquoten

Auch für einen attraktiven Arbeitgeber ist es deutlich schwieriger geworden, Fachpersonal zu finden und langfristig zu binden, um gleichbleibende und zuverlässige Qualität bieten zu können. Die Kalmbach GmbH benötigt qualifizierte Fach- und Führungskräfte zur Umsetzung ihrer strategischen Ziele. Die Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern gewährleistet die fachliche Kompetenz des Personals.

Risiken aus wesentlichen Investitionen werden durch einheitliche Investitionsrechnungen bewertet.

Es sind Managementsysteme für Qualität nach DIN EN ISO 9001 und Umwelt gemäß DIN EN ISO 14001 implementiert.

Die wichtigsten Erfolgsfaktoren bei Kalmbach sind die Herstellung komplexer Gussteile von herausragender Qualität, hoher Service, innovatives Denken und termingerechte Lieferung. Dadurch bieten sich auch zukünftig Chancen, Marktanteile auszubauen.

Nach Einschätzung der Geschäftsführung sind keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar.

Handelsbilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 603.682,00 630.716,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 25.811,00 36.422,00
II. Sachanlagen 577.870,00 594.293,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 297.366,00 322.596,00
2. technische Anlagen und Maschinen 201.381,00 153.038,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 79.123,00 118.659,00
III. Finanzanlagen 1,00 1,00
B. Umlaufvermögen 4.768.169,08 5.220.285,18
I. Vorräte 2.225.811,83 2.628.392,77
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.782.395,42 1.743.432,46
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 200.509,59
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.782.395,42 1.542.922,87
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 759.961,83 848.459,95
C. Rechnungsabgrenzungsposten 46.069,33 56.545,45
Summe Aktiva 5.417.920,41 5.907.546,63

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.780.981,46 4.166.452,35
I. Gezeichnetes Kapital 255.645,94 255.645,94
II. Bilanzgewinn 3.525.335,52 3.910.806,41
davon Gewinnvortrag 3.485.806,41 3.238.523,29
B. Rückstellungen 358.001,56 479.386,89
C. Verbindlichkeiten 1.271.562,39 1.251.207,39
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 395.080,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 395.080,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 503.994,52
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.994,52
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 500.000,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 767.567,87 856.127,39
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 767.567,87 856.127,39
D. Rechnungsabgrenzungsposten 7.375,00 10.500,00
Summe Passiva 5.417.920,41 5.907.546,63

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 7.171.816,62 8.742.938,85
2. Personalaufwand 3.396.598,72 3.482.752,91
a) Löhne und Gehälter 2.811.942,23 2.905.973,63
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 584.656,49 576.779,28
davon für Altersversorgung 11.767,83 11.892,61
3. Abschreibungen 130.801,57 141.723,01
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 130.801,57 141.723,01
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.527.518,76 4.104.972,33
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 286,84 29,79
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.450,00 745,56
davon aus verbundenen Unternehmen 5.450,00 509,59
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 14.027,48 7.445,04
davon an verbundene Unternehmen 5.424,66
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 45.117,28 307.541,89
8. Ergebnis nach Steuern 63.202,81 699.249,23
9. sonstige Steuern 23.673,70 26.966,11
10. Jahresüberschuss 39.529,11 672.283,12
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3.485.806,41 3.238.523,29
12. Bilanzgewinn 3.525.335,52 3.910.806,41

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Kalmbach GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Velbert
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Wuppertal
Register-Nr.: HRB 17910

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst, § 255 II 2 HGB) bewertet.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Mitzugehörigkeitsvermerke

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind auch Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 6.805.634,34 EUR

Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 6.439.048,05 EUR

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 127.958,79
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 127.958,79
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 566.295,61
2. technische Anlagen und Maschinen 5.310.887,19 45.383,15 494.524,40
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 934.490,35 5.400,42 2.869,46
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 52.990,00
Summe Sachanlagen 6.811.673,15 103.773,57 497.393,86
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 496.718,40
Summe Finanzanlagen 496.718,40
Summe Anlagevermögen 7.436.350,34 103.773,57 497.393,86
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 127.958,79
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 127.958,79
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 566.295,61
2. technische Anlagen und Maschinen 52.990,00 4.914.735,94
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 937.021,31
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 52.990,00- 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 6.418.052,86
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 496.718,40
Summe Finanzanlagen 496.718,40
Summe Anlagevermögen 0,00 7.042.730,05
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 91.536,79 10.611,00 102.147,79
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 91.536,79 10.611,00 102.147,79
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 243.699,61 25.230,00 268.929,61
2. technische Anlagen und Maschinen 5.157.849,19 50.029,15 494.523,40 4.713.354,94
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 815.831,35 44.931,42 2.864,46 857.898,31
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 6.217.380,15 120.190,57 497.387,86 5.840.182,86
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 496.717,40 496.717,40
Summe Finanzanlagen 496.717,40 496.717,40
Summe Anlagevermögen 6.805.634,34 130.801,57 497.387,86 6.439.048,05
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 25.811,00 36.422,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 25.811,00 36.422,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 297.366,00 322.596,00
2. technische Anlagen und Maschinen 201.381,00 153.038,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 79.123,00 118.659,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 577.870,00 594.293,00
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 1,00 1,00
Summe Finanzanlagen 1,00 1,00
Summe Anlagevermögen 603.682,00 630.716,00

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital ist noch nicht auf Euro umgestellt, es lautet auf DM 500.000,00.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

EUR
Gewährleistungensverpflichtungen 56.200,00
Urlaubsrückstellung 95.600,00
Jahresabschluss, Prüfung, Offenlegung 85.100,00
Aufbewahrungsverpflichtungen 11.400,00

Verbindlichkeitenspiegel

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 TEUR kleiner 1 J.
TEUR
1 bis 5 J.
TEUR
größer 5 J.
TEUR
aus Lieferungen und Leistungen 440,6 440,6 0,0 0,0
gegenüber Gesellschaftern 504,0 4,0 0,0 500,0
sonstige Verbindlichkeiten 327,0 327,0 0,0 0,0
Summe 1.271,6 771,6 0,0 500,0

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 0,00 EUR.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in folgender Höhe:

< 1 Jahr
EUR
1 - 5 Jahre
EUR
aus Miet- und Leasingverträgen 1.055.587,39 1.532.299,97

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Gewerbliche Arbeitnehmer 47
Angestellte 20
Auszubildende 2
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 69
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 64
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 5

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer: Thomas Kalmbach ausgeübter Beruf: Geschäftsführer
Weitere Geschäftsführer: Michael Teufel ausgeübter Beruf: Geschäftsführer

Vergütungen der Geschäftsführer

Unter Anwendung der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB wird die Angabe der Geschäftsführerbezüge unterlassen.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt 39.529,11 EUR.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von 3.525.335,52 EUR, der zu verwenden ist.

Auf neue Rechnung werden 3.525.335,52 EUR vorgetragen.

sonstige Berichtsbestandteile

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Velbert, den 20. September 2024

gez. Thomas Kalmbach

gez. Michael Teufel

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 27.03.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Kalmbach GmbH, Velbert

Prüfungsurteil

Ich habe den Jahresabschluss der Kalmbach GmbH, Velbert, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Kalmbach GmbH, Velbert, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen und Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängende Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum des Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Essen, den 24. März 2025

Tanja Brucks, Wirtschaftsprüferin

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

4 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.