Transfergesellschaft ConWay mbH (TGC)

Wiener Straße 7, 28359 Bremen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bremen HRB 34699 HB
Eingetragen
8.7.2019
Branche
BeteiligungsgesellschaftenErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieVermittlung von Arbeitskräften
Gegenstand
Entwicklung und Durchführung von Maßnahmen, die geeignet sind, den sonst von Arbeitslosigkeit bedrohten und betroffenen Mitarbeiter/innen eine Beschäftigung im ersten Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Zu diesen Aktivitäten gehören insbesondere: Die Durchführung von Aktivitäten im Rahmen der betriebsnahen Instrumente des SGB II (z.B § 111) und die Nutzung anderer Möglichkeiten zur Unterstützung. Die Initiierung, Entwicklung und Durchführung von Maßnahmen zur beruflichen Neuorientierung und Qualifizierung. Die Unterstützung von Ausgründungen durch eine entsprechende Beratung und Qualifizierung der Mitarbeiter/innen der betriebsorganisatorischen eigenständigen Einheiten (beE) der jeweiligen TG-Betriebsstätten der Gesellschaft. Die Entwicklung und Erprobung von Modellen und Verfahren, die geeignet sind, die Umsetzung erworbener Qualifikationen in praktische Tätigkeit zu fördern. Dabei soll auf Erfahrungen bereits geförderter Modellprojekte zurückgegriffen werden. Die Zusammenarbeit mit Institutionen, die sich einem gleichen oder ähnlichen Zweck wie die Gesellschaft widmen, zum Zwecke der Verallgemeinerung der erworbenen Kenntnisse.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Oliver Fieber
seit 8.7.2019
Geschäftsführer
Sina Reusch
seit 8.7.2019
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
50.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Oliver Fieber
Bremen
12.500 €
50.00%
Sina Reusch
Ritterhude
12.500 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Transfergesellschaft ConWay mbH (TGC)

Bremen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. ALLGEMEINE ANGABEN ZUR GESELLSCHAFT

Firma: Transfergesellschaft ConWay mbH (TGC)
Sitz: Bremen
Registergericht: Amtsgericht Bremen
Registernummer: HRB 34699 HB

B. GRUNDSÄTZE DER BILANZIERUNG UND BEWERTUNG

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist unter Beachtung der einschlägigen Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 238 ff.), des GmbH-Gesetzes sowie der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung aufgestellt worden.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Von den größenabhängigen Erleichterungen wurde teilweise Gebrauch gemacht.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

In Anwendung der Regelung des § 265 Abs. 5 HGB wurde zum Zwecke der Klarheit und Übersichtlichkeit die Gewinn- und Verlustrechnung weitergehend untergliedert. Die Treuhänderzuschüsse werden separat ausgewiesen. Des Weiteren werden die Kurzarbeitergelderstattungen unter den sonstigen betrieblichen Erträgen und die Aufwendungen für Kurzarbeitergeld unter den Personalaufwendungen ausgewiesen.

Die im Vorjahresabschluss angewendeten Bewertungs- und Bilanzierungsmethoden wurden unverändert beibehalten.

Die Immateriellen Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden unter Berücksichtigung der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode vorgenommen. Die Entwicklung des Anlagevermögens im Jahr 2023 ist im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die flüssigen Mittel werden grundsätzlich zum Nennwert ausgewiesen.

Die Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die sonstigen Rückstellungen betreffen wie im Vorjahr Abschluss- und Prüfungskosten.

Sämtliche sonstigen erkennbaren Verpflichtungen sind als Verbindlichkeiten mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Sie haben alle eine Laufzeit bis zu einem Jahr.

C. SONSTIGE PFLICHTANGABEN

Geschäftsführung

Als einzelvertretungsberechtigter Geschäftsführer der Gesellschaft ist bestellt:

Herr Oliver Fieber, Diplom-Sozialwissenschaftler, Bremen

Mitarbeiter

Während des Geschäftsjahres 2023 wurden durchschnittlich 75 angestellte Arbeitnehmer * innen (Vorjahr: 680) beschäftigt.

D. ERGEBNISVERWENDUNG

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 beträgt EUR 0,00. Er soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

 

Bremen, den 19. Dezember 2024

Transfergesellschaft ConWay mbH (TGC)

gez. Oliver Fieber

Die Gesellschafterversammlung hat am 4. März 2025 den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 festgestellt.

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
Immaterielle Vermögensgegenstände 187,00 509,00
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände 500.563,58 1.328.693,56
II. Guthaben bei Kreditinstituten 5.878.360,86 9.043.260,65
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 0,00 4.785,00
6.379.111,44 10.377.248,21

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
B. RÜCKSTELLUNGEN 28.550,00 29.600,00
C. VERBINDLICHKEITEN 6.325.561,44 10.322.648,21
davon aus Steuern: EUR 2.379,82 (Vj.: EUR 76.378,73)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 0,00 (Vj.: EUR 18.837,93)
6.379.111,44 10.377.248,21

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
1.1.2023 Zugang Abgang 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände 1.609,26 0,00 0,00 1.609,26
Summe Anlagevermögen 1.609,26 0,00 0,00 1.609,26
Abschreibungen
1.1.2023 Zugang Abgang 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände 1.100,26 322,00 0,00 1.422,26
Summe Anlagevermögen 1.100,26 322,00 0,00 1.422,26
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände 187,00 509,00
Summe Anlagevermögen 187,00 509,00

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um eine nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss wurde der folgende, hier gemäß § 328 Abs. 1 Satz 3 HGB im Wortlaut wiedergegebene, Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Transfergesellschaft ConWay mbH (TGC):

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Transfergesellschaft ConWay mbH (TGC) - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Transfergesellschaft ConWay mbH (TGC) für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bremen, den 19. Dezember 2024

Nordwest Revision GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Beering, Wirtschaftsprüfer

Mählmann, Wirtschaftsprüfer

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Rohergebnis 3.110.265,12 24.949.481,42
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.235.655,33 17.834.311,13
b) Soziale Abgaben 829.610,13 6.892.669,79
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagvermögens und Sachanlagen 322,00 322,00
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 44.677,66 222.178,50
5. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der Transfergesellschaft ConWay mbH (TGC), Bremen

A. Die Gesellschaft

Ziel der in 2019 gegründeten Transfergesellschaft ConWay mbH (TGC mbH) ist es, Arbeitnehmer*innen, die von betriebsbedingter Kündigung im Sinne des § 110 SGB III bedroht gewesen sind, dabei zu unterstützen, sich schnellstmöglich wieder in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren, ein Existenzvorhaben zu realisieren und/oder eine berufliche Neuorientierung zu vollziehen.

Dabei steht die individuelle Zielstellung der Arbeitnehmer*innen, die Vermittlung in ein aus ihrer Sicht zumutbares neues sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis und die Qualität der Dienstleistungserbringung im Mittelpunkt der Projektumsetzung. Es wird eine möglichst passgenaue, tragfähige und zukunftsorientierte arbeitsmarktpolitische Beratung von qualifizierten Fachberatern*innen, Personalverantwortlichen und Projektleitern umgesetzt, die über eine jahrelange Erfahrung im Coaching von Transfermitarbeiter*innen verfügen.

Alle Maßnahmen der Vermittlungsunterstützung, auch in Verbindung mit betrieblichen Praktika und weiterführenden beruflichen Fortbildungen, werden regelmäßig insbesondere auf die Zufriedenheit der Transfermitarbeiter*innen und auf ihre Wirksamkeit überprüft. Grundsätzlich wird die Qualität der Transferprojekte dabei durch die Transfermitarbeiter*innen und die Projektbeiräte bewertet, damit auf etwaige Störungen im Projektverlauf schnell reagiert werden kann.

Sämtliche Qualifizierungsmaßnahmen der betreuten Transfermitarbeiter*innen werden dabei durch zertifizierte Bildungsträger umgesetzt, die weder wirtschaftlich noch rechtlich mit der TGC mbH verbunden sind.

Die Gesellschaft fungiert dabei bundesweit an unterschiedlichen Standorten und projektbezogen als betriebsorganisatorische eigenständige Einheiten (beE) gemäß § 111 SGB III um jeweils eine Wohnort- und/oder betriebsnahe Beratung und Betreuung der betroffenen Arbeitnehmer*innen zu gewährleisten.

B. Wirtschaftliche Lage

Die Krisen durch den Krieg in der Ukraine, die Inflation sowie den anhaltenden Fachkräftemangel führten im Jahr 2023 zu einer schwächeren Wirtschaftsleistung als im Vorjahr. Auch die Nachfrage bezüglich der Umsetzung von Transferprojekten gemäß §§ 110, 111 SGB III als Instrument zur sozialverträglichen Flankierung von Personalabbauprozessen ist stark zurückgegangen.

Infolgedessen ist auch das Auftragsvolumen der TGC mbH von 25 zu betreuenden Projekten (teilweise mit mehreren Standorten) auf 20 Betriebsstätten gesunken. Die Anzahl der zu betreuenden Arbeitnehmer*innen hat sich auf 179 Projektteilnehmer*innen deutlich verringert (Vorjahr 1.272). Ebenso ist die Anzahl der aktiven Projekte von 14 auf 11 im Jahr 2023 gesunken.

Die besondere wirtschaftliche Lage der Transfergesellschaft ConWay mbH, die wesentlich durch die fehlende Gewinnerzielungsabsicht und die in § 3 des Gesellschaftsvertrages konstituierte Selbstlosigkeit geprägt ist, hat zur Folge, dass sich eine Erhöhung oder Reduzierung der Projektanzahl naturgemäß zwar auf den Umfang der verwalteten und zu verantwortenden Finanzvolumina auswirkt, nicht jedoch auf das Jahresergebnis.

Das Jahresergebnis der Gesellschaft beträgt unabhängig von der Auslastung regelmäßig EUR 0,00. Kurzfristige Überzahlungen aus den von externen Treuhändern verwalteten Finanzmitteln sind als Verbindlichkeiten im Jahresabschluss ausgewiesen.

C. Darstellung des Geschäftsverlaufes

Das Geschäftsjahr 2023 ist bei der TGC mbH maßgeblich durch die o. g. Rahmenbedingungen geprägt. Von den insgesamt 20 Betriebsstätten (betriebsorganisatorisch eigenständige Einheiten (beE)) der TGC mbH waren 11 Betriebsstätten im Geschäftsjahr 2023 aktiv. Im Ergebnis ist der Geschäftsverlauf 2023 der TGC mbH bezüglich der Auslastungssituation deutlich unter dem Vorjahresniveau.

D. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

1. Vermögenslage

Die Vermögensstruktur der Gesellschaft stellt sich im Vorjahresvergleich wie folgt dar:

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Langfristig gebundenes Vermögen 0 1
Kurzfristig gebundenes Vermögen
Forderungen Treuhänder 0 60
Kurzarbeitergeld der Agentur für Arbeit 59 446
Übrige sonstige Vermögensgegenstände und
Rechnungsabgrenzungsposten 442 827
Guthaben bei Kreditinstituten 5.878 9.043
6.379 10.377
Langfristige Mittel/Eigenmittel 25 25
Kurzfristige Mittel
Rückstellungen und Leistungsverbindlichkeiten 199 871
Treuhänderverbindlichkeiten 5.308 7.421
Übrige Verbindlichkeiten 847 2.060
6.379 10.377

2. Finanzlage

Der Rückgang der Liquidität um TEUR 3.165 auf TEUR 5.878 resultiert ausschließlich aus dem Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit.

Die bedarfsgerechte Ausstattung der Gesellschaft mit Finanzmitteln wird durch die gezeichneten Sozialpläne, Interessenausgleiche oder Betriebsvereinbarungen bzw. Sozialtarifverträge sowie damit einhergehende weitere Vereinbarungen und Verträge zwischen den Betriebsparteien bzw. Tarifvertragsparteien und ggf. über die Zuwendungsbescheide der zuständigen Behörden sichergestellt. Die zur Verfügung gestellten Finanzmittel werden jeweils durch die vertraglich verpflichteten Treuhänder lediglich in Höhe des nachgewiesenen Bedarfs - auch vorschussweise - zur Verfügung gestellt.

Die stete Überwachung und Einhaltung der Formvorschriften, Fristen und inhaltlichen Voraussetzungen der öffentlichen und privaten Fördermittel sowie die vertraglichen Vereinbarungen zwischen den Auftraggebern und der Gesellschaft mit entsprechenden Sicherheitsleistungen garantieren eine jederzeit ausreichende Liquidität. Das Risiko von Forderungsausfällen und Liquiditätsmängeln ist daher als gering einzustufen.

Verantwortlich für die Risikoüberwachung und Risikobetreuung ist die Geschäftsführung. Für sämtliche Projekte werden regelmäßig, bedarfsgerecht und zeitnah in kurzen Intervallen Verwendungsnachweise und Prognoseberechnungen zur Kontrolle, Liquiditätsplanungen und Mittelanforderungen erstellt.

Als weiteres Kontrollorgan und zur Überwachung der Mittelverwendung ist in den Projekten jeweils ein paritätisch besetzter Beirat installiert, der regelmäßig über den Fortgang des entsprechenden Projektes informiert wird sowie die Entscheidungen der Geschäftsführung und die Einhaltung der von ihr zu genehmigenden Wirtschaftspläne der Transferprojekte kontrolliert.

Die Liquidität der Gesellschaft war jederzeit gewährleistet.

3. Ertragslage

Gemäß ihrer Funktion als betriebsorganisatorisch eigenständige Einheit und Festlegung in § 3 der Satzung erwirtschaftet die Transfergesellschaft ConWay mbH keine Überschüsse. Sie erhält Erträge aus Zuschüssen zur bedarfsgerechten Deckung ihrer Wirtschaftspläne in der Höhe ihrer Aufwendungen.

2023 2022
TEUR TEUR
Erträge aus betrieblicher Leistung 3.292 25.756
Aufwendungen für die betriebliche Leistung -3.292 -25.756
Betriebsergebnis 0 0
Jahresüberschuss 0 0

Die Erträge sind zweckgebunden und müssen bestimmungsgemäß verwendet werden. Überzahlungen fließen an die Treuhänder und/oder an die zuständigen öffentlichen Kostenträger zurück. Insgesamt betrachtet hat sich die Gesellschaft im Berichtsjahr erwartungsgemäß entwickelt.

E. Risiko- und Prognosebericht

1. Voraussichtliche Entwicklung

Aufgrund des demographischen Wandels und dem damit einhergehenden Fachkräftemangel einerseits sowie den Folgen der "Energie- und Ukrainekrise", strukturellen Anpassungsprozessen aufgrund des Klimawandels, der Dekarbonisierung und Digitalisierung anderseits, gibt es naturgemäß Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft und auf den deutschen Arbeitsmarkt. Die Wirtschaftsleistung wird nach Prognosen im Jahr 2024 leicht sinken. Infolgedessen wird die Nachfrage nach Personalanpassungsprozessen in den Unternehmen im Hinblick auf die Umsetzung von Transferprojekten voraussichtlich leicht steigen.

Die TGC mbH wird auch weiterhin aufgrund laufender Verträge, wenn auch mit deutlich reduzierter Leistung gegenüber den Vorjahren am Markt aktiv sein. Die Geschäftsführung geht angesichts der zunehmend strukturellen Anpassungsprozesse in der Wirtschaft von einer Zunahme nach Instrumenten der Beschäftigtentransfers aus. Ihre Leistung wird die Gesellschaft deswegen auch zukünftig für ausgewählte Projekte auf vergleichbarem Niveau des Jahres 2023 anbieten.

2. Chancen und Risiken

Letztlich sind die Erfolgsaussichten des Beschäftigtentransfers und andere Instrumente der betriebsnahen Arbeitsmarktpolitik insbesondere von externen politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen abhängig und im Wesentlichen durch die Vorgaben der Sozialgesetzgebung bestimmt. In jedem Falle können dadurch aber auch in Zukunft betriebliche Umstrukturierungs- und Transformationsprozesse und die damit einhergehenden Personalmaßnahmen flankiert und sozialverträglich gestaltet werden.

 

Bremen, den 19. Dezember 2024

Transfergesellschaft ConWay mbH (TGC)

gez. Oliver Fieber

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