Wiegand und Partner GmbH
Werner-von-Siemens-Straße 6, 82140 Olching, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jörg Wiegand seit 21.10.2021 | Geschäftsführer |
Thorsten Wiegand seit 21.10.2021 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Rhinocorn International B.V. | 91.00% |
Wiegand und Partner GmbHEigenbeteiligung | 9.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% | |
Lodwig Verwaltungs GmbHAufgelöst | 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Wiegand und Partner GmbHOlchingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die Wiegand & Partner GmbH ist tätig als Onlinehändler und Hersteller von Betriebsmitteln sowie Zubehör für Bürogeräte und der Lebensmittelindustrie zudem als Händler von Produkten aus dem Multimedia- und Hygienebereich. Im Zentrum der Aktivitäten im Geschäftsjahr 2023 stand die Umsatzstabilisierung in allen Geschäftsbereichen und der Ausbau vorhandener und Aufbau neuer Vertriebskanäle, sowie die Integration in die Konzernstruktur. Zusätzlich wurde im Verlauf des Geschäftsjahres 2023 der Verkauf von Multimediaartikeln und Produkten aus der Lebensmittelindustrie fortgeführt. Organisatorischer Aufbau: Die Unternehmensbereiche der Gesellschaft gliedern sich in die Organisationseinheiten Verwaltung, Vertrieb, Marketing, Produktion, Entwicklung, Lagerhaltung und Versand. Rechtliche Struktur: Der Hauptsitz der Gesellschaft ist Olching b. München. Die Wiegand & Partner GmbH ist zu 100% an der MSK Bürotechnik Handels GmbH mit Sitz in Olching sowie zu 100% an der Loopo GmbH mit Sitz in Olching beteiligt. Mit Vertrag vom 15. Juli 2022 wurden 91% der Anteile an der Gesellschaft von der Rhinocorn International B.V. mit Sitz in 01394 Nederhorst den Berg, Niederlande, übernommen und in den Konzern eingebunden. 2. Forschung und Entwicklung Die Wiegand & Partner GmbH entwickelt und verbessert regelmäßig Verfahren zur Qualitätsverbesserung von "Rebuild-Druckerpatronen" und Zubehörteile für die Lebensmittelindustrie. Die neuen Verfahren für Druckerpatronen sind notwendig da von den Druckerherstellern in unregelmäßigen Abständen immer neue Modelle von Druckerpatronen zum Einsatz kommen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das gesamte Jahr 2023 war in wirtschaftlicher Hinsicht nicht mehr geprägt von den besonderen Umständen, die durch die weltweite Corona-Pandemie ausgelöst wurden, sondern eher durch die sich abzeichnende Inflation und die wirtschaftliche Stagnation. Überblick Markt, Branche, Konjunktur: Der Markt im Bereich Betriebsmittel für druckende Bürogeräte unterlag in den letzten Jahren nur geringen Schwankungen. Geringere Absätze wurden im Wesentlichen durch Preiserhöhungen aufgefangen. Dies hat sich im Geschäftsjahr 2023 nicht geändert. Es gab lediglich in den Untergruppen Verschiebungen (weniger Tintenprodukte und mehr Tonerprodukte). Insgesamt ist der Anteil des Onlinehandels am Gesamtmarkt laut GfK wieder gewachsen. Insbesondere die Spezialisten für Druckerverbrauchsmaterial profitierten hiervon. Innerhalb des Onlinehandels verfestigen sich immer mehr die schon länger vorhandenen Vertriebsstrukturen. 2. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2023 wurde im Wesentlichen durch einen deutlichen Anstieg der Umsätze um 16,60 Mio.€, relativ um 39,29% zum Vorjahr bestimmt. Im Laufe des Berichtsjahres kamen innerhalb des Konzerns weitere Umsätze hinzu. Durch die in den Vorjahren vorgenommenen Ausweitungen der logistischen Kapazitäten und die Umstellung der digitalen Prozesse im Bereich Lager und Versand konnte das Volumen der Geschäftsvorfälle problemlos bewältigt werden. Durch gute Organisation unserer Lagerhaltung konnten wir die erforderliche Kontinuität der Fertigung sichern und uns von wechselnden Verhältnissen an den Beschaffungsmärkten weitgehend unabhängig machen. 3. Lage a) Ertragslage Der Jahresüberschuss ist im Vergleich zum Vorjahr (527 T€) um 252 T€ auf 275 T€ gesunken. Dies entspricht einer Änderung von -47,82 %. Die Ergebnisreduzierung ist auf den gestiegenen Preisdruck im Markt sowie auf die erhöhten Lohnkosten zurückzuführen. Hinzu kamen die geringen Margen aus den Konzernumsätzen. Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 30 Mitarbeiter sowie 2 Geschäftsführer bei der Wiegand & Partner GmbH beschäftigt. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Personalkosten um 190 T€ (12,06%) auf 1.765 T€ gestiegen. b) Finanzlage Die Finanzlage ist stabil. Sämtliche Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele beglichen. Forderungen werden im Wesentlichen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Die zur Verfügung stehenden Kreditlinien bei Banken wurden nur bei Bedarf in Anspruch genommen. Neben den in Anspruch genommenen Krediten stehen weitere Kreditlinien bei Banken in Höhe von 3,1 Mio. EUR zur Verfügung. Deren Zinssätze sind variabel und marktüblich und orientieren sich an den Zinssätzen der EZB. Daneben besteht eine Finanzierung beim Mutterunternehmen, die nach Bedarf in Anspruch genommen werden kann. Investitionen in die Geschäftsausstattung wurden aus den laufenden Einnahmen bestritten. c) Vermögenslage Die Geschäftsführung schätzt die Vermögenslage der Gesellschaft als anhaltend stabil ein. Die Bilanzsumme von Wiegand & Partner GmbH belief sich zum 31. Dezember 2023 auf 12.757 T€. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr 2022 (11.120 T€) um 14,72 % erhöht. Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2023 betrug 3.622 T€ (Vorjahr: 3.347 T€), und hat sich somit um 275 T€ (8,22 %) erhöht. Es ergibt sich daraus eine Eigenkapitalquote von 28,39 % (Vorjahr: 30,1 %). Das Anlagevermögen (2.861 T€) wird zu 100 % durch das Eigenkapital finanziert. Im Geschäftsjahr stellen das Anlagevermögen, die Vorräte sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit 11.888 T€ die wesentlichen Positionen der Aktiva mit 93,19 % dar. Das Unternehmen wird nach Einschätzung der Geschäftsführung auch künftig seine finanziellen Verpflichtungen erfüllen können. III. Prognosebericht Die Umsätze/Absätze von Druckerpatronen (die das Hauptgeschäft der Gesellschaft darstellen) sind langfristig als konjunkturunabhängig zu bewerten. Somit bewegen wir uns mit unseren Produkten in einem stabilen Umfeld. Die neuen Geschäftsfelder bieten zusätzliches Potential. Die Integration der Gesellschaft in einen internationalen Konzern eröffnet weiterhin zusätzliche Möglichkeiten. Der Trend, dass auch weiterhin der Onlineanteil am Gesamtmarkt steigt, wird sich wahrscheinlich fortsetzen. Des Weiteren rechnen wir mit einer Konsolidierung auf der Anbieterseite, von der auch die Gesellschaft profitieren kann. Im Geschäftsjahr 2024 hat die Gesellschaft nach vorläufigen Berechnungen die Umsatzerlöse deutlich erhöht. Vor dem Hintergrund steigender Versand-, Personal- und Marketingaufwendungen, ist eine zuverlässige Aussage über die Entwicklung im Geschäftsjahr 2025 nicht möglich. Die Geschäftsführung geht aber davon aus, dass auch künftig die Erfüllung von Zahlungsverpflichtungen innerhalb der Vereinbarungen erfolgt. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet die Geschäftsführung eine weiterhin positive Entwicklung. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken Einzelne internationale Konzerne stellen mit ihrer Marktmacht ein Risiko dar. Diese Konzerne - allen voran AMAZON - mit ihrem hohen Marktanteil, werden diesen voraussichtlich weiter ausbauen. Jedoch sind wir mit den Produkten unserer eingeführten Eigenmarke "AMPERTEC" und den zusätzlichen Möglichkeiten durch die Zugehörigkeit zu einem internationalen Unternehmen gut positioniert und sehen uns auf einem guten Weg unsere Position zu halten oder sogar auszubauen. Ertragsorientierte Risiken Die künftige Entwicklung ist im erheblichen Maße von den Marktpreisen und den absehbaren Kostensteigerungen abhängig. Um marktgerechte Preise abzubilden, ist ein ausreichender Beschaffungsmarkt erforderlich. Wir haben unsere Möglichkeiten im Einkauf und bei der Kostenoptimierung, nicht zuletzt durch die Integration in eine Konzernstruktur, weiter verbessert. Durch den ständigen Abgleich der Lagerbestände mit den Abverkäufen beschränken wir das Risiko eines nicht marktgerechten Warenbestandes. Die hohe Internetkonkurrenz stellt eine Herausforderung bei der Preisgestaltung dar, was sich in den Margen niederschlägt. Diese Entwicklung sollte sich durch ein gesteigertes Handelsvolumen, insbesondere der Eigenmarke "AMPERTEC" sowie den Ausbau der Produktpalette, ausgleichen lassen. Finanzwirtschaftliche Risiken Der Anteil der Fixkosten fällt angesichts der Gesamtkosten eher gering aus. Die wesentlichen Kosten sind umsatzabhängige Kosten wie z.B. Werbung, Versandkosten und andere. Ausfallrisiken aus dem Bereich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen können normalerweise als gering bezeichnet werden, da einerseits im Wesentlichen sichere Zahlungsmittel in den Onlineshops angeboten und andererseits, die meisten größeren Risiken über eine Warenkreditversicherung abgesichert werden. Liquiditätsrisiken sind aufgrund der gegebenen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation bei weiterhin stabilem Geschäftsverlauf nicht erkennbar. Wesentlichen Zinsschwankungen und damit verbundene Risiken ist die Gesellschaft durch die bestehenden langfristigen Finanzierungen nicht ausgesetzt. Potentielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft wesentlich beeinflussen könnten, bestehen nicht. Vorgänge, die den Bestand der Gesellschaft gefährden, sind bisher nicht bekannt. 2. Chancenbericht Die Chancen der Gesellschaft bestehen nach wie vor in der Verlässlichkeit bezüglich kurzfristiger Lieferzeiten und Produktqualität. Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Lieferantenbasis und eine breite Palette von Einkaufsmöglichkeiten zurückgreifen. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen in unseren eigenen Geschäftsräumen durch. Die Umsatzentwicklung der letzten Jahre zeigt die Stabilität der Wiegand & Partner GmbH. Hierbei ist die ausgeglichene Struktur der Kunden aus dem privaten und dem gewerblichen Bereich besonders zu erwähnen. Sowohl kundenseitig als auch lieferantenseitig gibt es keine Abhängigkeit von einzelnen Geschäftspartnern. 3. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld. Rechtliche Risiken sind nicht erkennbar. Prozesse, welche den Bestand des Unternehmens gefährden könnten, werden nicht geführt. Die Gesellschaft wickelt ihre Geschäftsprozesse über eine integrierte EDV-Infrastruktur ab. Die eigenen, hausinternen, permanent weiterentwickelten Programme und Strukturen tragen erheblich zur Vermeidung von Sicherheitsrisiken bei. Wir erwarten für das laufende Geschäftsjahr eine weiterhin positive Entwicklung. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Unsere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind soweit wie möglich gegen Ausfall gesichert. Über den Stand der Deckungssummen halten wir uns auf dem Laufendem. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten, Kreditlinien und Darlehen bei Banken und soweit möglich durch Eigenkapital. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen. VII. Zusatzinformation -UKRAINE- Seit Februar 2022 sind durch militärische Auseinandersetzungen in der Ukraine weitere, noch nicht absehbare Unwägbarkeiten aufgetreten. Die Auseinandersetzung kann sich auf viele Bereiche (Kosten, Lieferketten, gesamtwirtschaftliche Lage und v.a.) auswirken. Eine verlässliche Einschätzung hierzu ist weiterhin nicht möglich. VIII. Zusatzinformation Konzernzugehörigkeit Mit Vertrag vom 15. Juli 2022 wurden 91% der Anteile an der Gesellschaft von der Rhinocorn International B.V. mit Sitz in 01394 Nederhorst den Berg, Niederlande, übernommen und in den Konzern eingebunden.
Olching, den 03. März 2025 Jörg Wiegand, Geschäftsführer Thorsten Wiegand, Geschäftsführer HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Unternehmen Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Wiegand und Partner GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Zusatzangaben grundsätzlich im Anhang angegeben. Nach den in § 267 Abs. 2 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Bilanzstichtag einzeln bewertet. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen über ein bis zehn Jahre vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Abschreibungen für bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 800,00 wurden im Berichtsjahr nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Als gezeichnetes Kapital wurde das satzungsmäßige Stammkapital der Gesellschaft gemäß § 42 Absatz 1 GmbHG ausgewiesen, das voll eingezahlt ist. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgte in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die Abschreibungen sind dem Anlagenspiegel zu entnehmen, der dem Anhang beigefügt ist. Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert Der zum 05.02.2016 entgeltlich erworbene Firmenwert in Höhe von EUR 30.000,00 wird gemäß § 253 Abs. 3 Satz 4 HGB nach der betrieblichen Nutzungsdauer planmäßig auf 10 Jahre abgeschrieben. In 2017 erfolgte eine außerplanmäßige Abschreibung auf den niedrigeren, beizulegenden Wert. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von insgesamt EUR 10.683,11 (Vorjahr: EUR 4.003,92) enthalten. Unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von insgesamt EUR 807.985,88 (Vorjahr: EUR 623,781,08) enthalten. Forderungen gegen Gesellschafter gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von insgesamt EUR 10.683,11 (Vorjahr) EUR 4.003,92 enthalten. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betragen EUR 121.017,30 (Vorjahr: EUR 66.105,98). Im Wesentlichen beinhalten die sonstigen Rückstellungen die Urlaubsrückstellungen, eine Rückstellung für Urheberrechtsabgabe, sowie Rückstellung für Jahresabschlusserstellung und Jahresabschlussprüfung. Verbindlichkeitenspiegel Die Verbindlichkeiten (§§ 268 Abs. 5 S. 1, 285 Nr. 1 u.2. HGB) sind wie folgt strukturiert:
Es bestehen keine Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechten oder ähnliche Rechte gesichert sind. Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind EUR 76.545,46 (Vorjahr: EUR 6.639,21) aus Steuern und EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00) im Rahmen der sozialen Sicherheit enthalten. Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen Unter den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von insgesamt EUR 539.482,59 (Vorjahr: EUR 201.205,87) enthalten. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht Unter den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht in Höhe von insgesamt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00) enthalten. Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG Unter den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter in Höhe von insgesamt EUR 92.753,58 (Vorjahr: EUR 71.400,00) enthalten. Haftungsverhältnisse Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von EUR 0,00 (im Vorjahr: EUR 0,00) sonstige finanzielle Verpflichtungen in Form von Gewährleistungsverträgen. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen Verpflichtungen aus Mietverträgen über Lager- und Büroräume sowie Kfz-Leasingverträge betragen jährlich TEUR 264. Die Laufzeit der Verträge beträgt zwischen 3 und 36 Monaten. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Es sind keine Erträge oder Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder Bedeutung sind enthalten. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die Berechnung der durchschnittlich beschäftigen Arbeitnehmer wurde nach § 267 Abs. 5 HGB ermittelt. Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Berichtsjahr: Herr Jörg Wiegand, Kaufmann, Gröbenzell, geb. 08.04.1984 Herr Thorsten Wiegand, Kaufmann, Gröbenzell, geb. 08.04.1984 Vergütungen der Geschäftsführer Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Im Folgenden werden die Angaben zu Unternehmen zusammengefasst, an denen die Wiegand und Partner GmbH Anteile von mehr als 20 % hält:
Angaben zum Mutterunternehmen Mit notarieller Urkunde UVZ-Nr. 142/2022 L des Notars Dr. Marco Loesche, Frankfurt am Main, vom 15. Juli 2022 wurden 91% der Anteile an der Gesellschaft von der Rhinocorn International B.V. mit Sitz in 01394 Nederhorst den Berg, Niederlande, eingetragen im Niederländischen Handelsregister der Handelskammer (Kamer van Koophandel) unter KvK 84315849 übernommen. Konzernzugehörigkeit Die Wiegand und Partner GmbH gehört zum Konzern der Rhinocorn International B.V. mit Sitz in 01394 Nederhorst den Berg, Niederlande, die als oberste und zugleich als unterste Muttergesellschaft einen Konzernabschluss aufstellt. Ein Konzernabschluss liegt zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses noch nicht vor. Vorgänge von besonderer Bedeutung Die Verschmelzung der MSK Bürotechnik GmbH mit der Berichtsfirma wurde rückwirkend zum 1. Januar 2024 mit Urkunde des Notars Stefan Ackermann vom 6.8.2024 (UVZ-Nr. 1661 A72024) durchgeführt. Eine Eintragung ins Handelsregister wurde bereits durchgeführ. Daneben hat die Gesellschaft mit Vertrag vom 26. November 2024 und mit Vertrag vom 19. Dezember 2024 noch zwei weitere Beteiligungen erworben. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von 274.839,84 EUR mit dem Gewinnvortrag von 3.312.518,41 EUR zu verrechnen und den Gesamtbetrag von 3.587.358,05 EUR auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Olching, den 28. Januar 2025 Jörg Wiegand, Geschäftsführer Thorsten Wiegand, Geschäftsführer
gezeichnet durch die Geschäftsführer Jörg und Thorsten Wiegand am 22. Mai 2025 sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 22.05.2025 festgestellt. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks des Abschlussprüfers Die folgende Wiedergabe des Bestätigungsvermerks bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Der Hinweis ist nach § 328 Abs. 1a Satz 2 HGB bei teilweiser Offenlegung, also bei in Anspruch genommenen Erleichterungen und rechtmäßig nachgeholten Aufstellungserleichterungen notwendig. Nach dem Ergebnis der Prüfung wurde am 22. April 2025 dem vollständigen Jahresabschluss der Wiegand und Partner GmbH, Olching zum 31. Dezember 2023 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 der folgende Bestätigungsvermerk erteilt, der an dieser Stelle wiedergegeben wird: "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Wiegand und Partner GmbH Eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und Prüfungsurteil zum Lagebericht Ich habe den Jahresabschluss der Wiegand und Partner GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Wiegand und Partner GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen des im Abschnitt Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt mit Ausnahme dieser Auswirkungen unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit einem den deutschen gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkung des Prüfungsurteils zum Jahresabschluss zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht Das Vorhandensein der fertigen Erzeugnisse und Waren in Höhe von T€ 6.385,5 zum 31. Dezember 2023 ist nicht hinreichend nachgewiesen, weil ich aufgrund der erst in 12/2024 erfolgten Beauftragung die Inventur nicht beobachten und durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über den Bestand gewinnen konnte. Ich kann daher nicht ausschließen, dass Änderungen insbesondere am Ausweis der Waren (Handelswaren), des Jahresergebnisses sowie des Eigenkapitals zum 31. Dezember 2023 hätten vorgenommen werden müssen. Dieser Sachverhalt beeinträchtigt möglicherweise auch die Darstellung des Geschäftsverlaufs im Lagebericht einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung. Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für mein eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und mein Prüfungsurteil zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
München, den 22. April 2025 Robert Fahn, Wirtschaftsprüfer |
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