Stammdaten

Register
Amtsgericht Weiden i. d. OPf (Weiden) HRB 3458
Eingetragen
19.4.2000
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Gegenstand
Die Entwicklung und die Realisierung von Systemen zur Automatisierung logistischer Anlagen einschließlich der Dienstleistungen im After-Sales-Bereich. Das Unternehmen führt den Vertrieb, die Planung, die steuerungs- und softwaretechnische Realisierung sowie Integration und die Inbetriebnahme der Anlagen- oder Systemlösungen durch.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Josef Alfred Adam
seit 12.1.2022
Geschäftsführer
Tobias Hausner
seit 21.1.2014
Prokura
Wolfgang Hausner
seit 2.3.2009
Geschäftsführer
Peter Hunsperger
seit 2.3.2009
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (5)

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
50.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
HK Logistik Beteiligungs GmbH
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SITLog GmbH

Altenstadt a.d.Waldnaab

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

SITLOG GMBH, ALTENSTADT A.D. WALDNAAB

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Das Unternehmen beschäftigt sich mit der Entwicklung und dem Verkauf von Steuerungs- und Informationstechnik im Bereich Intralogistik.

Dabei führt das Unternehmen den Vertrieb, die Planung, die steuerungs- und software- technische Realisierung, die Integration und die Inbetriebnahme der Anlagen- oder Systemlösungen sowie die After-Sales-Betreuung durch.

Kernbereiche sind die Steuerungstechnik für Förder-, Sortier- und Lagersysteme, Regalbediengeräte und Robotics, Lagerverwaltungs- und Materialflusssteuerung, Visualisierung, Simulation, Emulation sowie Lösungen im After-Sales-Bereich.

SITLog entwickelt die Lösungen für seine Kunden branchenunabhängig und maßgeschneidert. Die drei größten Absatzbranchen waren im Geschäftsjahr 2023 Holzwerkstoffe, Beschläge sowie Lebensmittel. Die umsatzstärksten Kunden kamen 2023 aus dem D-A-CH-Raum und sind langjährige Bestandskunden.

2. Zweigniederlassungsbericht

Das Unternehmen unterhält keine weiteren Zweigniederlassungen.

3. Forschung und Entwicklung

Auf Grund der technologischen Ausrichtung wird die permanente Erweiterung des Wissens auf den Tätigkeitsfeldern des Unternehmens als wesentliche Aufgabe zur langfristigen Sicherung des Ertragspotenzials des Unternehmens angesehen. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, stehen weiterhin folgende Maßnahmen im Mittelpunkt:

Weiterentwicklung der Lagerverwaltungs- und Materialflusssoftwaremodule

Investitionen in die Cyber-Sicherheit

Permanenter Überprüfungsprozess bzgl. der eingesetzten Komponenten/Hardwarestruktur und entsprechende Integration neuer Ansätze in die SPS-Standardstruktur

Weiterentwicklung Simulation und Emulation

Automatisierung interner Schnittstellen

Prüfung Ansatzmöglichkeiten für den Einsatz von KI

Alle diese Maßnahmen werden an die ständig wachsenden Aufgaben und Projekte angepasst und unterliegen daher einer ständigen Weiterentwicklung.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Volle Auftragsbücher und ein starkes Wachstum im Produktionsvolumen - das ist das Fazit nach Vorlage der statistischen Daten für das Jahr 2023 in der deutschen Fördertechnik- und Intralogistikbranche. Mit geschätzt 27 Milliarden Euro lag das Produktionsvolumen 9 Prozent über dem des Vorjahres 2022. Nach leichten Startschwierigkeiten in der ersten Jahreshälfte 2023, legten die Aufträge in einigen Bereichen und damit auch die Produktion im 2. Halbjahr deutlich zu. "Das Jahr hat sich damit deutlich besser entwickelt als erwartet. Grund dafür war ein starkes Auslandsgeschäft und eine deutlich gestiegene Investitionsbereitschaft der Kundenbranchen", sagt Jan Drömer, Vorstandsvorsitzender des VDMA-Fachverbands Fördertechnik und Intralogistik und CIO der ek robotics GmbH.

Für das laufende Jahr 2024 rechnet der VDMA-Fachverband Fördertechnik und Intralogistik mit einem Wachstum von 2 Prozent. "Aktuell deutet der Auftragseingang auf eine verhalten positive Entwicklung hin. Auch die jüngsten Exportdaten haben sich auf ein ähnliches Niveau eingependelt, sodass wir derzeit von einem moderaten Wachstum über alle Produktbereiche der Intralogistik hinweg ausgehen", äußert sich Drömer.

Auch das ifo Institut senkt die Prognose für 2024:

"Wir haben die Prognose kräftig herabgenommen, das stimmt. Die Erholung, die wir nach wie vor erwarten, haben wir in die Zukunft geschoben. Ursprünglich dachten wir, das würde zu Beginn des Jahres passieren. Die Wirtschaft hat aber noch einmal einen kräftigen Rücksetzer bekommen - die Produktion in der Industrie ist enorm zurückgegangen, ebenso die Investitionen und Exporte. Das kam überraschend. Man könnte mit Blick auf die letzten Quartale auch sagen, das Land kommt nicht von der Stelle. Es gibt eine hohe Unsicherheit in der Bevölkerung. Die Deutschen trauen sich nicht, ihr Geld auszugeben. Sie konsumieren und investieren nicht", so Prof. Dr. Timo Wollmershäuser, stellvertretender Leiter des ifo Zentrums für Makroökonomik und Befragungen sowie Leiter der Konjunkturforschung und -prognosen.

Auch der Export von Fördertechnik- und Intralogistiklösungen ist 2023 laut Statistik gewachsen: ein Exportvolumen von 20,4 Milliarden Euro und damit 13 Prozent Zuwachs gegenüber 2022. Wichtigster Handelspartner bleibt die USA. Hier legten die Exporte um 28 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro zu. Ebenfalls unverändert auf Rang zwei liegt Frankreich mit einem Exportvolumen von 1,4 Milliarden Euro (+20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Es folgen Italien und Großbritannien mit jeweils knapp 1 Milliarden Euro. China liegt mit einem Exportvolumen von 531,7 Millionen Euro auf Rang 10 der Abnehmerländer.

Für den gesamten Maschinen- und Anlagenbau sieht der VDMA einen deutlichen Rückgang im vergangenen Jahr und Deutschlands Maschinenbauer rechnen nicht mit einer schnellen Trendwende.

Die exportorientierte deutsche Maschinenbaubranche bekam 2023 die schwächelnde Weltkonjunktur zu spüren. Kunden hielten sich mit Aufträgen zurück. Der Auftragseingang sank - bereinigt um Preiserhöhungen (real) - im Vergleich zum Vorjahr um 12 Prozent, wie der Maschinenbauverband VDMA kürzlich informierte. "In den großen Absatzmärkten Europa, den USA und China fehlt es an Vertrauen in einen dauerhaften globalen Konjunkturaufschwung, den vor allem die Investitionsgüterindustrie benötigt", so der VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers. Eine Trendwende bei den Bestellungen sei weiterhin nicht erkennbar. Wiechers rechnet deshalb mit einem schwierigen ersten Halbjahr 2024. Man brauche schlicht und einfach eine bessere Stimmung, die sich dann auch in den Auftragseingängen und möglicherweise beim Umsatz niederschlage. Das geschehe jedoch frühestens im zweiten Halbjahr.

Der Verband hatte angesichts der Auftragsflaute kürzlich erst seine Produktionsprognose für das laufende Jahr von bisher minus 2 auf minus 4 Prozent geändert. Für das vergangene Jahr wurde ein realer Produktionsrückgang von einem Prozent erwartet. Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet für die Weltwirtschaft nach der jüngsten Prognose mit einem Anstieg der Wirtschaftsleistung um 3,1 Prozent in diesem Jahr. Zuvor waren 2,9 Prozent erwartet worden. Die Wolken am Konjunkturhimmel fingen zwar an, sich zu lichten, schrieb IWF-Chefvolkswirt Pierre-Olivier Gourinchas in einem Blogeintrag, doch das Wachstumstempo sei weiter niedrig. Mit Turbulenzen müsse jedoch gerechnet werden.

2. Geschäftsverlauf

Die Gesamtleistung des Unternehmens konnte im Berichtsjahr aufgrund der Fertigstellung von großen Projekten in etwa verdoppelt werden.

Entsprechend konnte auch ein um T€ 3.749 gesteigertes Jahresergebnis von T€ 8.094 erzielt werden. Steuern sind hier bereits berücksichtigt.

Aufgrund des hohen Abrechnungsvolumens im Berichtsjahr und der daraus resultierenden Ergebnissituation, ist der Geschäftsverlauf im Berichtsjahr äußerst zufriedenstellend.

3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft

a) Die Ertragslage wird durch die Auftragslage des Unternehmens entscheidend beeinflusst.

Geographisch entfallen dabei die Umsatzerlöse mit 69,1 % (Vorjahr 50,6 %) auf das Inland, mit 26,7 % (Vorjahr 46,7 %) auf den EU-Bereich und mit 4,2 % (Vorjahr 2,7 %) auf das Drittland.

Die Gesamtleistung beträgt zum 31. Dezember 2023 T€ 62.597 und ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 32.753 angestiegen.

Auch unter weiterhin fordernden Marktbedingungen mit der Ukraine-Krise sowie einer hohen Inflation, war eine gute Auslastung zu jedem Zeitpunkt gesichert.

Durch die Struktur der Aufträge im Jahr 2023 hat sich der Anteil des Materialaufwandes und der Fremdleistungen an der Gesamtleistung erhöht, wobei insbesondere die Aufwendungen für Fremdleistungen angestiegen sind. Dies ist mehreren großen Generalunternehmerprojekten geschuldet.

Die Abschreibungen haben sich investitionsbedingt um T€ 24 erhöht.

Der Personalaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr um 11,3 % erhöht.

Auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um 22,5 % erhöht, was auch auf den Anstieg der Gesamtleistung zurückzuführen ist.

b) Die Finanzlage der Gesellschaft ist geordnet und die Finanzierung erfolgt aus eigener Kraft.

Die Liquiditätslage der Gesellschaft war im gesamten Geschäftsjahr gut.

Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt T€ 6.272.

c) Die Vermögenslage der Gesellschaft hat sich wie folgt entwickelt:

Das Anlagevermögen ist im Berichtsjahr bedingt durch Investitionen in die Betriebs- und Geschäftsausstattung von T€ 479 auf T€ 517 angestiegen.

Den getätigten Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von T€ 249 stehen Abschreibungen von insgesamt T€ 200 gegenüber.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind gegenüber dem Vorjahr leicht angestiegen, was auf eine Ausweitung der Lagerhaltung zurückzuführen ist.

Die Vorräte beinhalten insbesondere geleistete Anzahlungen auf diverse Projekte, welche nicht mit erhaltenen Anzahlungen saldiert wurden.

Die unfertigen Leistungen haben sich auf Grund von neuen Projekten zum 31. Dezember 2023 leicht erhöht und wurden vollständig mit den erhaltenen Anzahlungen saldiert.

Der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem Vorjahr ist stichtagsbedingt und resultiert aus der Abrechnung großer Projekte in 2023.

Die flüssigen Mittel konnten ergebnisbedingt gegenüber dem Vorjahr um T€ 6.009 gesteigert werden. Ausreichend Liquidität war zu jeder Zeit vorhanden.

Das Eigenkapital ist bedingt durch die Kündigung des Ergebnisabführungsvertrages zum 31.12.2021 um den Jahresüberschuss in Höhe von T€ 8.094 auf T€ 14.495 zum 31. Dezember 2023 gestiegen. Die Eigenkapitalquote beträgt mittlerweile 35,5 %.

Für zukünftige Pensionsverpflichtungen wurde beginnend ab dem Jahr 2011 für den Geschäftsführer eine Pensionsrückstellung gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen haben sich gegenüber dem Vorjahr, vor allem im Bereich ausstehende Lieferantenrechnungen vermindert und beinhalten weiterhin u.a. Überstunden, Urlaub, Gewährleistungsverpflichtung sowie Diverses.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind stichtagsbedingt von T€ 266 im Vorjahr auf T€ 2.581 zum 31. Dezember 2023 angestiegen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten sind gegenüber dem Vorjahr leicht angestiegen und entfallen im Wesentlichen auf Verbindlichkeiten aus Lohnsteuer und diverse Steuern Ausland.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Für die Geschäftsleitung dient die sogenannte Gesamtleistung u. a. als wesentliches Steuerungskriterium.

Energieeffizienz und Schonung der Ressourcen, z. B. durch firmeneigene Photovoltaikanlagen, Einsatz von Erdwärme für Heizung und Kühlung sowie automatische Lüftungsanlagen usw., ist für SITLog schon seit Jahren eine Selbstverständlichkeit.

Um auch zukünftig fachlich hochqualifiziertes Personal zur Verfügung zu haben, legt SITLog u. a. Wert auf eine fundierte Lehrlingsausbildung.

5. Gesamtaussage

Im Geschäftsjahr 2023 konnten die vorgesehenen Projekte planmäßig abgewickelt werden und dadurch auch die erwarteten Umsätze und Ergebnisse erzielt werden. Demzufolge wird der Geschäftsverlauf 2023 von der Geschäftsleitung als sehr gut bewertet.

III. Prognosebericht

Auf Grund des bisherigen Geschäftsverlaufs im Jahr 2024 und des aktuellen Auftragsbestandes gehen wir auch für das laufende Geschäftsjahr von einer positiven Entwicklung unserer Gesellschaft aus.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten langfristige Großprojekte abgeschlossen werden, was sich im gesteigerten Umsatz sowie der positiven Ergebnisentwicklung widerspiegelt. Durch die Fertigstellung einiger Großprojekte im Jahr 2023 und die Neugewinnung von weiteren langfristigen Projekten, welche jedoch voraussichtlich erst in Folgeperioden abgeschlossen werden können, wird erwartet, dass der Umsatz, die Gesamtleistung und dadurch auch das Ergebnis im Jahr 2024 wieder leicht rückläufig werden dürfte.

Durch die nach wie vor anhaltenden Probleme aufgrund der Ukraine-Russland-Krise, des Nahost-Konflikts (Einschränkung der Lieferwege) und des fehlenden Vertrauens in einen Aufschwung, ist eine detaillierte Prognose für 2024 derzeit noch mit vielen Unwägbarkeiten verbunden.

IV. Chancen- und Risikobericht

Abgesehen von den immer noch teilweise spürbaren Auswirkungen der Ukraine-Krise sowie weiteren geopolitischen Verwerfungen, Fachkräftemangel und inflationsbedingten Kostensteigerungen, liegen die Risiken des Geschäftes der Gesellschaft insbesondere in nicht termingerechter Abarbeitung der jeweiligen Projekte sowie in nicht oder schlecht funktionierender Technik. Mittels konsequenten Projektmanagements durch erfahrene Projektleiter von Anfang an wird Termintreue gewährleistet und so ein potenzielles Risiko minimiert. Die Zuverlässigkeit und Funktionsfähigkeit der eingesetzten Technik werden durch den Einsatz von ausgewählten, aus der bisherigen funktionierenden Zusammenarbeit bekannten, Subunternehmern sichergestellt. Ausführliche Pflichtenhefte gewährleisten, dass die eingesetzte Technik jede notwendige Komponente oder Schnittstelle umfasst und so ein reibungsloser Ablauf möglich ist.

Der Einsatz von hochqualifiziertem Personal in entsprechender Personalstärke ist Grundvoraussetzung für die Gesellschaft, um auch weiterhin erfolgreich am Markt agieren zu können.

Die Geschäftsführung geht derzeit davon aus, für alle erkennbaren Risiken ausreichend Vorsorge getroffen zu haben. Es sind in ausreichendem Maße Versicherungen abgeschlossen.

Unsere Chancen sehen wir insbesondere in unserer bekannten Termintreue unter Verwendung einer qualifizierten Technik, die wir europaweit sowie in Drittländern zum Einsatz bringen. Des Weiteren spricht ein hoher Anteil an Bestandskunden für einen weiterhin erfolgreichen Geschäftsverlauf. Die Kundennähe sowie unsere Flexibilität ermöglichen es, sich veränderten Kundenbedürfnissen zügig anzupassen.

 

Altenstadt a. d. Waldnaab, am 19.04.2024

Wolfgang Hausner, Geschäftsführer

Josef Adam, Geschäftsführer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

SITLOG GMBH, ALTENSTADT A.D. WALDNAAB

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 517.449,00 479.109,25
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 40.066,00 18.138,25
II. Sachanlagen 465.383,00 448.971,00
III. Finanzanlagen 12.000,00 12.000,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 40.210.159,28 47.645.805,47
I. Vorräte 6.500.589,21 23.858.875,62
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.946.416,30 2.032.353,35
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 27.763.153,77 21.754.576,50
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 93.913,45 143.959,57
40.821.521,73 48.268.874,29

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 14.495.055,01 6.401.104,35
I. Gezeichnetes Kapital 250.000,00 250.000,00
II. Gewinnrücklagen 1.805.875,88 1.805.875,88
III. Gewinnvortrag 4.345.228,47 0,00
IV. Jahresüberschuss 8.093.950,66 4.345.228,47
B. RÜCKSTELLUNGEN 5.732.213,20 4.762.544,90
C. VERBINDLICHKEITEN 20.591.373,52 36.969.124,43
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 2.880,00 136.100,61
40.821.521,73 48.268.874,29

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 22.408.952,16 16.023.713,33
2. Personalaufwand -8.653.210,88 -7.776.765,17
a) Löhne und Gehälter -7.264.059,27 -6.470.837,79
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.389.151,61 -1.305.927,38
- davon für Altersversorgung: EUR 279.489,15 (Vorjahr: EUR 278.884,32)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -199.848,23 -175.473,95
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -199.848,23 -175.473,95
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.494.084,15 -2.036.288,62
- davon aus Währungsumrechnung: EUR 5.730,38 (Vorjahr: EUR 2.555,40)
5. Betriebsergebnis 11.061.808,90 6.035.185,59
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 220.289,25 67.407,16
- davon aus der Abzinsung von Rückstellungen: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00)
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -266.661,93 -162.789,58
- davon aus der Abzinsung von Rückstellungen: EUR 22.960,00 (Vorjahr: EUR 60.566,00)
8. Finanzergebnis -46.372,68 -95.382,42
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -2.913.459,64 -1.589.956,62
10. Ergebnis nach Steuern 8.101.976,58 4.349.846,55
11. Sonstige Steuern -8.025,92 -4.618,08
12. Jahresüberschuss 8.093.950,66 4.345.228,47

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

SITLOG GMBH, ALTENSTADT A.D. WALDNAAB

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: SITLog GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Altenstadt a.d.Waldnaab
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Weiden i. d. OPf.
Register-Nr.: HRB 3458

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die beweglichen Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von nicht mehr als Euro 800,00 netto wurden im Kalenderjahr der Anschaffung sofort abgeschrieben.

Die Genossenschaftsanteile wurden zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die unfertigen Leistungen wurden unter Beachtung des Fertigstellungsgrades zu anteiligen Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Material- und Lohneinzelkosten, Leistungen Dritter sowie detailliert nachgewiesene Gemeinkostenzuschläge auf Basis zuschlagfähiger Aufwandskonten der Gewinn- und Verlustrechnung.

Von den unfertigen Leistungen sind erhaltene Anzahlungen gemäß § 268 Abs. 5 HGB offen abgesetzt.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken mit dem Nennwert angesetzt.

Sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennbetrag angesetzt.

Flüssige Mittel sind zum Nennbetrag angesetzt.

Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag bilanziert, soweit sie Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet.

Seit der Kündigung des Ergebnisabführungsvertrags zum 31.12.2021 fallen Steuerrückstellungen an. Diese beinhalten die das Geschäftsjahr und das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen wurden um die Umsatzsteuer vermindert.

Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Bilanzstichtag bilanziert, soweit sie Erträge für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 399.054,43 43.260,46 33.151,50 409.163,39
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.233.320,61 205.515,52 64.475,49 1.374.360,64
III. Finanzanlagen
Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 12.000,00 0,00 0,00 12.000,00
Gesamtsumme 1.644.375,04 248.775,98 97.626,99 1.795.524,03
Abschreibungen
Stand am 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 380.916,18 21.331,71 33.150,50 369.097,39
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 784.349,61 178.516,52 53.888,49 908.977,64
III. Finanzanlagen
Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamtsumme 1.165.265,79 199.848,23 87.038,99 1.278.075,03
Buchwerte
Stand am 31.12.2023
EUR
Stand am 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 40.066,00 18.138,25
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 465.383,00 448.971,00
III. Finanzanlagen
Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 12.000,00 12.000,00
Gesamtsumme 517.449,00 479.109,25

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Alle Forderungen sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Angaben zu Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Der Wert der Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 6.349,21 EUR (Vorjahr: 125.862,75 EUR) sind ausschließlich sonstige Forderungen gegen Gesellschafter.

Ausschüttungssperre

Zum Ende des Geschäftsjahres bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge in Höhe von insgesamt TEUR 21 gemäß § 253 Abs. 6 HGB, die auf den geänderten Zinssatz zur Abzinsung von Pensionsrückstellungen entfallen. Es besteht eine Gewinnrücklage, die den ausschüttungsgesperrten Betrag übersteigt.

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde die PUC-Methode angewendet. Es liegt ein Gutachten über die Berechnung von Pensionsverpflichtungen eines Gutachterbüros vom 30.11.2023 vor.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,83 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 3,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Generationentafel 2018G von Klaus Heubeck

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 21.003 EUR.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten fast ausschließlich Verpflichtungen aus Urlaubs- und Überstundenansprüchen, für Jahresprämien, für ausstehende Lieferantenrechnungen sowie für Gewährleistungen. Die sonstigen Rückstellungen entfallen zu etwas mehr als die Hälfte auf Verpflichtungen aus Urlaubs-, Überstundenansprüche und Jahresprämien sowie zu etwa einem Drittel auf ausstehende Lieferantenrechnungen und Gewährleistungen.

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 15.591.373,52 EUR (Vorjahr: 31.969.124,43 EUR).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 5.000.000,00 EUR (Vorjahr: 5.000.000,00 EUR).

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 5.870.856,95 EUR (Vorjahr: 5.109.470,29 EUR) betreffen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter. Sie beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 28.892,73 EUR sowie sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von 5.841.964,22 EUR.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

2024
TEUR
2025 bis 2028
TEUR
ab 2029
TEUR
Leasingverträge (Kfz) 18 31 0
Mietverträge (Gebäude und bewegliches Anlagevermögen) 301 1.017 0
319 1.048 0

Die Verpflichtungen aus Mietverträgen (Gebäude und bewegliches Anlagevermögen) bestehen gegenüber verbundenen Unternehmen und beinhalten den Vertragsstand 01. April 2018.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Mitarbeiter betrug 105 (im Vorjahr 102).

Folgende Arbeitnehmergruppen wurden bei der Berechnung des Durchschnitts nicht berücksichtigt:

Auszubildende 14 (im Vorjahr 14)
Geschäftsführer 2 (im Vorjahr 2)

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Herrn Wolfgang Hausner

(Geschäftsführer strategische Firmenentwicklung und langfristige Unternehmensausrichtung)

Herrn Josef Adam

(Geschäftsführer Technik, technischer Vertrieb, IT und Projekte)

Bezüge der Geschäftsführung

Die Gesellschaft nimmt die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB bezüglich der Gesamtbezüge der Geschäftsführer gemäß § 285 Nr. 9a HGB in Anspruch.

Unternehmensverbindungen

Die Gesellschaft ist gemäß § 271 Abs. 2 HGB i.V.m. § 290 HGB ein verbundenes Unternehmen der HK Logistik Beteiligungs GmbH, Altenstadt a.d. Waldnaab.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Nach dem Schluss des Geschäftsjahrs traten keine Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Bilanzgewinn wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Altenstadt a. d. Waldnaab, den 19.04.2024

Wolfgang Hausner, Geschäftsführer

Josef Adam, Geschäftsführer

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die SITLog GmbH, Altenstadt a.d. Waldnaab:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SITLog GmbH, Altenstadt a.d. Waldnaab, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SITLog GmbH, Altenstadt a.d. Waldnaab, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Ansbach, den 19. April 2024

Rödl & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Prof. Dr. Bömelburg, Wirtschaftsprüfer

gez. Leupold, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 15. Mai 2024 festgestellt.

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