HK Logistik Beteiligungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Josef Alfred Adam seit 12.1.2022 | Geschäftsführer |
Tobias Hausner seit 21.1.2014 | Prokura |
Wolfgang Hausner seit 2.3.2009 | Geschäftsführer |
Peter Hunsperger seit 2.3.2009 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 26.00% | |
| 6.00% | |
| 6.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
HK Logistik Beteiligungs GmbHEigenbeteiligung | 50.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SITLog GmbHAltenstadt a.d.WaldnaabJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023SITLOG GMBH, ALTENSTADT A.D. WALDNAABI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Das Unternehmen beschäftigt sich mit der Entwicklung und dem Verkauf von Steuerungs- und Informationstechnik im Bereich Intralogistik. Dabei führt das Unternehmen den Vertrieb, die Planung, die steuerungs- und software- technische Realisierung, die Integration und die Inbetriebnahme der Anlagen- oder Systemlösungen sowie die After-Sales-Betreuung durch. Kernbereiche sind die Steuerungstechnik für Förder-, Sortier- und Lagersysteme, Regalbediengeräte und Robotics, Lagerverwaltungs- und Materialflusssteuerung, Visualisierung, Simulation, Emulation sowie Lösungen im After-Sales-Bereich. SITLog entwickelt die Lösungen für seine Kunden branchenunabhängig und maßgeschneidert. Die drei größten Absatzbranchen waren im Geschäftsjahr 2023 Holzwerkstoffe, Beschläge sowie Lebensmittel. Die umsatzstärksten Kunden kamen 2023 aus dem D-A-CH-Raum und sind langjährige Bestandskunden. 2. Zweigniederlassungsbericht Das Unternehmen unterhält keine weiteren Zweigniederlassungen. 3. Forschung und Entwicklung Auf Grund der technologischen Ausrichtung wird die permanente Erweiterung des Wissens auf den Tätigkeitsfeldern des Unternehmens als wesentliche Aufgabe zur langfristigen Sicherung des Ertragspotenzials des Unternehmens angesehen. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, stehen weiterhin folgende Maßnahmen im Mittelpunkt:
Alle diese Maßnahmen werden an die ständig wachsenden Aufgaben und Projekte angepasst und unterliegen daher einer ständigen Weiterentwicklung. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Volle Auftragsbücher und ein starkes Wachstum im Produktionsvolumen - das ist das Fazit nach Vorlage der statistischen Daten für das Jahr 2023 in der deutschen Fördertechnik- und Intralogistikbranche. Mit geschätzt 27 Milliarden Euro lag das Produktionsvolumen 9 Prozent über dem des Vorjahres 2022. Nach leichten Startschwierigkeiten in der ersten Jahreshälfte 2023, legten die Aufträge in einigen Bereichen und damit auch die Produktion im 2. Halbjahr deutlich zu. "Das Jahr hat sich damit deutlich besser entwickelt als erwartet. Grund dafür war ein starkes Auslandsgeschäft und eine deutlich gestiegene Investitionsbereitschaft der Kundenbranchen", sagt Jan Drömer, Vorstandsvorsitzender des VDMA-Fachverbands Fördertechnik und Intralogistik und CIO der ek robotics GmbH. Für das laufende Jahr 2024 rechnet der VDMA-Fachverband Fördertechnik und Intralogistik mit einem Wachstum von 2 Prozent. "Aktuell deutet der Auftragseingang auf eine verhalten positive Entwicklung hin. Auch die jüngsten Exportdaten haben sich auf ein ähnliches Niveau eingependelt, sodass wir derzeit von einem moderaten Wachstum über alle Produktbereiche der Intralogistik hinweg ausgehen", äußert sich Drömer. Auch das ifo Institut senkt die Prognose für 2024: "Wir haben die Prognose kräftig herabgenommen, das stimmt. Die Erholung, die wir nach wie vor erwarten, haben wir in die Zukunft geschoben. Ursprünglich dachten wir, das würde zu Beginn des Jahres passieren. Die Wirtschaft hat aber noch einmal einen kräftigen Rücksetzer bekommen - die Produktion in der Industrie ist enorm zurückgegangen, ebenso die Investitionen und Exporte. Das kam überraschend. Man könnte mit Blick auf die letzten Quartale auch sagen, das Land kommt nicht von der Stelle. Es gibt eine hohe Unsicherheit in der Bevölkerung. Die Deutschen trauen sich nicht, ihr Geld auszugeben. Sie konsumieren und investieren nicht", so Prof. Dr. Timo Wollmershäuser, stellvertretender Leiter des ifo Zentrums für Makroökonomik und Befragungen sowie Leiter der Konjunkturforschung und -prognosen. Auch der Export von Fördertechnik- und Intralogistiklösungen ist 2023 laut Statistik gewachsen: ein Exportvolumen von 20,4 Milliarden Euro und damit 13 Prozent Zuwachs gegenüber 2022. Wichtigster Handelspartner bleibt die USA. Hier legten die Exporte um 28 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro zu. Ebenfalls unverändert auf Rang zwei liegt Frankreich mit einem Exportvolumen von 1,4 Milliarden Euro (+20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr). Es folgen Italien und Großbritannien mit jeweils knapp 1 Milliarden Euro. China liegt mit einem Exportvolumen von 531,7 Millionen Euro auf Rang 10 der Abnehmerländer. Für den gesamten Maschinen- und Anlagenbau sieht der VDMA einen deutlichen Rückgang im vergangenen Jahr und Deutschlands Maschinenbauer rechnen nicht mit einer schnellen Trendwende. Die exportorientierte deutsche Maschinenbaubranche bekam 2023 die schwächelnde Weltkonjunktur zu spüren. Kunden hielten sich mit Aufträgen zurück. Der Auftragseingang sank - bereinigt um Preiserhöhungen (real) - im Vergleich zum Vorjahr um 12 Prozent, wie der Maschinenbauverband VDMA kürzlich informierte. "In den großen Absatzmärkten Europa, den USA und China fehlt es an Vertrauen in einen dauerhaften globalen Konjunkturaufschwung, den vor allem die Investitionsgüterindustrie benötigt", so der VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers. Eine Trendwende bei den Bestellungen sei weiterhin nicht erkennbar. Wiechers rechnet deshalb mit einem schwierigen ersten Halbjahr 2024. Man brauche schlicht und einfach eine bessere Stimmung, die sich dann auch in den Auftragseingängen und möglicherweise beim Umsatz niederschlage. Das geschehe jedoch frühestens im zweiten Halbjahr. Der Verband hatte angesichts der Auftragsflaute kürzlich erst seine Produktionsprognose für das laufende Jahr von bisher minus 2 auf minus 4 Prozent geändert. Für das vergangene Jahr wurde ein realer Produktionsrückgang von einem Prozent erwartet. Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet für die Weltwirtschaft nach der jüngsten Prognose mit einem Anstieg der Wirtschaftsleistung um 3,1 Prozent in diesem Jahr. Zuvor waren 2,9 Prozent erwartet worden. Die Wolken am Konjunkturhimmel fingen zwar an, sich zu lichten, schrieb IWF-Chefvolkswirt Pierre-Olivier Gourinchas in einem Blogeintrag, doch das Wachstumstempo sei weiter niedrig. Mit Turbulenzen müsse jedoch gerechnet werden. 2. Geschäftsverlauf Die Gesamtleistung des Unternehmens konnte im Berichtsjahr aufgrund der Fertigstellung von großen Projekten in etwa verdoppelt werden. Entsprechend konnte auch ein um T€ 3.749 gesteigertes Jahresergebnis von T€ 8.094 erzielt werden. Steuern sind hier bereits berücksichtigt. Aufgrund des hohen Abrechnungsvolumens im Berichtsjahr und der daraus resultierenden Ergebnissituation, ist der Geschäftsverlauf im Berichtsjahr äußerst zufriedenstellend. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft a) Die Ertragslage wird durch die Auftragslage des Unternehmens entscheidend beeinflusst. Geographisch entfallen dabei die Umsatzerlöse mit 69,1 % (Vorjahr 50,6 %) auf das Inland, mit 26,7 % (Vorjahr 46,7 %) auf den EU-Bereich und mit 4,2 % (Vorjahr 2,7 %) auf das Drittland. Die Gesamtleistung beträgt zum 31. Dezember 2023 T€ 62.597 und ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 32.753 angestiegen. Auch unter weiterhin fordernden Marktbedingungen mit der Ukraine-Krise sowie einer hohen Inflation, war eine gute Auslastung zu jedem Zeitpunkt gesichert. Durch die Struktur der Aufträge im Jahr 2023 hat sich der Anteil des Materialaufwandes und der Fremdleistungen an der Gesamtleistung erhöht, wobei insbesondere die Aufwendungen für Fremdleistungen angestiegen sind. Dies ist mehreren großen Generalunternehmerprojekten geschuldet. Die Abschreibungen haben sich investitionsbedingt um T€ 24 erhöht. Der Personalaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr um 11,3 % erhöht. Auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um 22,5 % erhöht, was auch auf den Anstieg der Gesamtleistung zurückzuführen ist. b) Die Finanzlage der Gesellschaft ist geordnet und die Finanzierung erfolgt aus eigener Kraft. Die Liquiditätslage der Gesellschaft war im gesamten Geschäftsjahr gut. Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt T€ 6.272. c) Die Vermögenslage der Gesellschaft hat sich wie folgt entwickelt: Das Anlagevermögen ist im Berichtsjahr bedingt durch Investitionen in die Betriebs- und Geschäftsausstattung von T€ 479 auf T€ 517 angestiegen. Den getätigten Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von T€ 249 stehen Abschreibungen von insgesamt T€ 200 gegenüber. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind gegenüber dem Vorjahr leicht angestiegen, was auf eine Ausweitung der Lagerhaltung zurückzuführen ist. Die Vorräte beinhalten insbesondere geleistete Anzahlungen auf diverse Projekte, welche nicht mit erhaltenen Anzahlungen saldiert wurden. Die unfertigen Leistungen haben sich auf Grund von neuen Projekten zum 31. Dezember 2023 leicht erhöht und wurden vollständig mit den erhaltenen Anzahlungen saldiert. Der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem Vorjahr ist stichtagsbedingt und resultiert aus der Abrechnung großer Projekte in 2023. Die flüssigen Mittel konnten ergebnisbedingt gegenüber dem Vorjahr um T€ 6.009 gesteigert werden. Ausreichend Liquidität war zu jeder Zeit vorhanden. Das Eigenkapital ist bedingt durch die Kündigung des Ergebnisabführungsvertrages zum 31.12.2021 um den Jahresüberschuss in Höhe von T€ 8.094 auf T€ 14.495 zum 31. Dezember 2023 gestiegen. Die Eigenkapitalquote beträgt mittlerweile 35,5 %. Für zukünftige Pensionsverpflichtungen wurde beginnend ab dem Jahr 2011 für den Geschäftsführer eine Pensionsrückstellung gebildet. Die sonstigen Rückstellungen haben sich gegenüber dem Vorjahr, vor allem im Bereich ausstehende Lieferantenrechnungen vermindert und beinhalten weiterhin u.a. Überstunden, Urlaub, Gewährleistungsverpflichtung sowie Diverses. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind stichtagsbedingt von T€ 266 im Vorjahr auf T€ 2.581 zum 31. Dezember 2023 angestiegen. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind gegenüber dem Vorjahr leicht angestiegen und entfallen im Wesentlichen auf Verbindlichkeiten aus Lohnsteuer und diverse Steuern Ausland. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die Geschäftsleitung dient die sogenannte Gesamtleistung u. a. als wesentliches Steuerungskriterium. Energieeffizienz und Schonung der Ressourcen, z. B. durch firmeneigene Photovoltaikanlagen, Einsatz von Erdwärme für Heizung und Kühlung sowie automatische Lüftungsanlagen usw., ist für SITLog schon seit Jahren eine Selbstverständlichkeit. Um auch zukünftig fachlich hochqualifiziertes Personal zur Verfügung zu haben, legt SITLog u. a. Wert auf eine fundierte Lehrlingsausbildung. 5. Gesamtaussage Im Geschäftsjahr 2023 konnten die vorgesehenen Projekte planmäßig abgewickelt werden und dadurch auch die erwarteten Umsätze und Ergebnisse erzielt werden. Demzufolge wird der Geschäftsverlauf 2023 von der Geschäftsleitung als sehr gut bewertet. III. Prognosebericht Auf Grund des bisherigen Geschäftsverlaufs im Jahr 2024 und des aktuellen Auftragsbestandes gehen wir auch für das laufende Geschäftsjahr von einer positiven Entwicklung unserer Gesellschaft aus. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten langfristige Großprojekte abgeschlossen werden, was sich im gesteigerten Umsatz sowie der positiven Ergebnisentwicklung widerspiegelt. Durch die Fertigstellung einiger Großprojekte im Jahr 2023 und die Neugewinnung von weiteren langfristigen Projekten, welche jedoch voraussichtlich erst in Folgeperioden abgeschlossen werden können, wird erwartet, dass der Umsatz, die Gesamtleistung und dadurch auch das Ergebnis im Jahr 2024 wieder leicht rückläufig werden dürfte. Durch die nach wie vor anhaltenden Probleme aufgrund der Ukraine-Russland-Krise, des Nahost-Konflikts (Einschränkung der Lieferwege) und des fehlenden Vertrauens in einen Aufschwung, ist eine detaillierte Prognose für 2024 derzeit noch mit vielen Unwägbarkeiten verbunden. IV. Chancen- und Risikobericht Abgesehen von den immer noch teilweise spürbaren Auswirkungen der Ukraine-Krise sowie weiteren geopolitischen Verwerfungen, Fachkräftemangel und inflationsbedingten Kostensteigerungen, liegen die Risiken des Geschäftes der Gesellschaft insbesondere in nicht termingerechter Abarbeitung der jeweiligen Projekte sowie in nicht oder schlecht funktionierender Technik. Mittels konsequenten Projektmanagements durch erfahrene Projektleiter von Anfang an wird Termintreue gewährleistet und so ein potenzielles Risiko minimiert. Die Zuverlässigkeit und Funktionsfähigkeit der eingesetzten Technik werden durch den Einsatz von ausgewählten, aus der bisherigen funktionierenden Zusammenarbeit bekannten, Subunternehmern sichergestellt. Ausführliche Pflichtenhefte gewährleisten, dass die eingesetzte Technik jede notwendige Komponente oder Schnittstelle umfasst und so ein reibungsloser Ablauf möglich ist. Der Einsatz von hochqualifiziertem Personal in entsprechender Personalstärke ist Grundvoraussetzung für die Gesellschaft, um auch weiterhin erfolgreich am Markt agieren zu können. Die Geschäftsführung geht derzeit davon aus, für alle erkennbaren Risiken ausreichend Vorsorge getroffen zu haben. Es sind in ausreichendem Maße Versicherungen abgeschlossen. Unsere Chancen sehen wir insbesondere in unserer bekannten Termintreue unter Verwendung einer qualifizierten Technik, die wir europaweit sowie in Drittländern zum Einsatz bringen. Des Weiteren spricht ein hoher Anteil an Bestandskunden für einen weiterhin erfolgreichen Geschäftsverlauf. Die Kundennähe sowie unsere Flexibilität ermöglichen es, sich veränderten Kundenbedürfnissen zügig anzupassen.
Altenstadt a. d. Waldnaab, am 19.04.2024 Wolfgang Hausner, Geschäftsführer Josef Adam, Geschäftsführer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023SITLOG GMBH, ALTENSTADT A.D. WALDNAABAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023SITLOG GMBH, ALTENSTADT A.D. WALDNAABAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die beweglichen Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von nicht mehr als Euro 800,00 netto wurden im Kalenderjahr der Anschaffung sofort abgeschrieben. Die Genossenschaftsanteile wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die unfertigen Leistungen wurden unter Beachtung des Fertigstellungsgrades zu anteiligen Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Material- und Lohneinzelkosten, Leistungen Dritter sowie detailliert nachgewiesene Gemeinkostenzuschläge auf Basis zuschlagfähiger Aufwandskonten der Gewinn- und Verlustrechnung. Von den unfertigen Leistungen sind erhaltene Anzahlungen gemäß § 268 Abs. 5 HGB offen abgesetzt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken mit dem Nennwert angesetzt. Sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennbetrag angesetzt. Flüssige Mittel sind zum Nennbetrag angesetzt. Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag bilanziert, soweit sie Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Seit der Kündigung des Ergebnisabführungsvertrags zum 31.12.2021 fallen Steuerrückstellungen an. Diese beinhalten die das Geschäftsjahr und das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen wurden um die Umsatzsteuer vermindert. Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Bilanzstichtag bilanziert, soweit sie Erträge für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Alle Forderungen sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Angaben zu Forderungen gegen verbundene Unternehmen Der Wert der Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 6.349,21 EUR (Vorjahr: 125.862,75 EUR) sind ausschließlich sonstige Forderungen gegen Gesellschafter. Ausschüttungssperre Zum Ende des Geschäftsjahres bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge in Höhe von insgesamt TEUR 21 gemäß § 253 Abs. 6 HGB, die auf den geänderten Zinssatz zur Abzinsung von Pensionsrückstellungen entfallen. Es besteht eine Gewinnrücklage, die den ausschüttungsgesperrten Betrag übersteigt. Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde die PUC-Methode angewendet. Es liegt ein Gutachten über die Berechnung von Pensionsverpflichtungen eines Gutachterbüros vom 30.11.2023 vor. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 21.003 EUR. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten fast ausschließlich Verpflichtungen aus Urlaubs- und Überstundenansprüchen, für Jahresprämien, für ausstehende Lieferantenrechnungen sowie für Gewährleistungen. Die sonstigen Rückstellungen entfallen zu etwas mehr als die Hälfte auf Verpflichtungen aus Urlaubs-, Überstundenansprüche und Jahresprämien sowie zu etwa einem Drittel auf ausstehende Lieferantenrechnungen und Gewährleistungen. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 15.591.373,52 EUR (Vorjahr: 31.969.124,43 EUR). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 5.000.000,00 EUR (Vorjahr: 5.000.000,00 EUR). Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 5.870.856,95 EUR (Vorjahr: 5.109.470,29 EUR) betreffen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter. Sie beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 28.892,73 EUR sowie sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von 5.841.964,22 EUR. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
Die Verpflichtungen aus Mietverträgen (Gebäude und bewegliches Anlagevermögen) bestehen gegenüber verbundenen Unternehmen und beinhalten den Vertragsstand 01. April 2018. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Mitarbeiter betrug 105 (im Vorjahr 102). Folgende Arbeitnehmergruppen wurden bei der Berechnung des Durchschnitts nicht berücksichtigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Herrn Wolfgang Hausner (Geschäftsführer strategische Firmenentwicklung und langfristige Unternehmensausrichtung) Herrn Josef Adam (Geschäftsführer Technik, technischer Vertrieb, IT und Projekte) Bezüge der Geschäftsführung Die Gesellschaft nimmt die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB bezüglich der Gesamtbezüge der Geschäftsführer gemäß § 285 Nr. 9a HGB in Anspruch. Unternehmensverbindungen Die Gesellschaft ist gemäß § 271 Abs. 2 HGB i.V.m. § 290 HGB ein verbundenes Unternehmen der HK Logistik Beteiligungs GmbH, Altenstadt a.d. Waldnaab. Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach dem Schluss des Geschäftsjahrs traten keine Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Bilanzgewinn wird auf neue Rechnung vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Altenstadt a. d. Waldnaab, den 19.04.2024 Wolfgang Hausner, Geschäftsführer Josef Adam, Geschäftsführer Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die SITLog GmbH, Altenstadt a.d. Waldnaab: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SITLog GmbH, Altenstadt a.d. Waldnaab, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SITLog GmbH, Altenstadt a.d. Waldnaab, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Ansbach, den 19. April 2024 Rödl
& Partner GmbH
gez. Prof. Dr. Bömelburg, Wirtschaftsprüfer gez. Leupold, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 15. Mai 2024 festgestellt. |
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