Stammdaten

Register
Amtsgericht Neuss HRB 16413
Vorher
Newa Zehn Vermögensverwaltung GmbHABIT Holding GmbHABIT GmbH
Eingetragen
7.10.2010
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen
Gegenstand
Beratung, Planung und Entwicklung im Bereich EDV-Software, die Verfahrenstechnik für Anwender von Computer- und sonstigen Kommunikationssystemen, der Handel mt Hard- und Software für Kommunikationssysteme aller Art sowie alle Dienstleistungen im Bereich des Internet und E-Commerce, ferner der Erwerb, die Verwaltung und die Veräußerung von Grundbesitz und grundstücksgleichen Rechten

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Colin Brown
seit 3.5.2022
Geschäftsführer
Andrew Blazye
seit 3.5.2022
Geschäftsführer
David Korbel
seit 15.7.2021
Prokura
Alexander Seddiq-Zay
seit 15.7.2021
Prokura
Ralf Gingter
seit 22.4.2013
Prokura

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

COLLENDA GmbH

Meerbusch

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Collenda GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Collenda GmbH, Meerbusch, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Collenda GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen -beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Dortmund, 5. Mai 2022

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Breh, Wirtschaftsprüfer

Dr. König, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2021

Aktiva

31.12.2020
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software, Lizenzen und Kundenbeziehungen 16.612,89 380
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 328
16.612,89 708
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 204.580,40 262
221.193,29 970
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Unfertige Leistungen 228.033,19 609
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 698.329,32 1.759
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 11.986.361,17 9.376
3. Forderungen gegen Gesellschafter 156.382,64 89
4. Sonstige Vermögensgegenstände 407.375,94 165
13.248.449,07 11.389
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 3.504.336,73 2.383
16.980.818,99 14.381
C. Rechnungsabgrenzungsposten 189.948,55 191
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 698
17.391.960,83 16.240

Passiva

31.12.2020
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
II. Kapitalrücklage 12.154.084,54 12.154
III. Verlustvortrag -12.877.535,06 -10.548
IV. Jahresüberschuss (Vj. Jahresfehlbetrag) 1.578.905,26 -2.329
V. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 698
880.454,74 0
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 150,00 242
2. Sonstige Rückstellungen 2.470.604,00 2.199
2.470.754,00 2.441
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.000.000,00 5.000
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.219.721,50 1.749
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 226.231,95 253
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.800.460,97 2.800
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.352.943,04 1.363
6. Sonstige Verbindlichkeiten 765.202,60 1.360
davon aus Steuern EUR 696.673,00 (Vj. TEUR 1.302)
12.364.560,06 12.525
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.676.192,03 1.208
E. Passive latente Steuern 0,00 66
17.391.960,83 16.240

Gewinn- und Verlustrechnung für 2021

2020
EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 17.465.228,52 15.620
2. Verminderung/Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen -381.215,78 192
3. Sonstige betriebliche Erträge 1.277.435,47 477
18.361.448,21 16.289
4. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen 247.411,17 530
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 10.453.803,91 9.254
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1.422.531,30 1.322
davon für Altersversorgung EUR 26.085,45 (Vj. TEUR 12)
6. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 794.414,54 3.485
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.717.248,71 3.986
16.635.409,63 18.577
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.928,97 2
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 0,00 (Vj. TEUR 2)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 206.708,98 179
davon an verbundene Unternehmen EUR 30.618,71 (Vj. TEUR 36)
-201.780,01 -177
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -65.901,44 -147
davon aus der Veränderung latenter Steuern EUR 65.901,44 (Vj. TEUR 390)
11. Ergebnis nach Steuern 1.590.160,01 -2.318
12. Sonstige Steuern 11.254,75 11
13. Jahresüberschuss (Vj. Jahresfehlbetrag) 1.578.905,26 -2.329
21-006015

Anhang für das Geschäftsjahr 2021

I. Allgemeine Angaben

Die Collenda GmbH mit Sitz in Meerbusch ist mit Gesellschaftsvertrag vom 4. Oktober 2010 gegründet worden. Die Gesellschaft ist unter der Registernummer B 16413 beim Amtsgericht Neuss eingetragen. Alleinige Gesellschafterin ist die Collenda Europe GmbH mit Sitz in Meerbusch.

Das Geschäftsjahr der Gesellschaft ist das Kalenderjahr. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren. Die Collenda GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Von den Erleichterungsvorschriften des § 288 Abs. 2 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bilanziert. Abschreibungen auf Zugänge werden zeitanteilig verrechnet. Seit dem 1. Januar 2010 wird das Einzelwahlrecht gemäß § 6 EStG Nr. 2 ausgeübt. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis EUR 800 werden im Jahr des Zugangs als Aufwand erfasst.

Im Zuge der Verschmelzung der Collenda GmbH auf die ABIT Holding GmbH zum 28. Februar 2011 wurden stille Reserven in Kundenbeziehungen identifiziert. Die Ermittlung des Wertes der Kundenbeziehungen erfolgte mittels der Residualwertmethode. Hierbei wurden die den Kundenbeziehungen zuzuordnenden Ergebnisse isoliert und mit einem laufzeitadäquaten Zinssatz, der kapitalmarktorientiert ermittelt wurde, abgezinst.

Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgt zu Herstellungskosten. Grundlage für die Ermittlung der Herstellungskosten sind die direkt den Aufträgen zurechenbaren Materialeinzelkosten sowie Fertigungseinzelkosten und angemessene Teile der aktivierungsfähigen Gemeinkosten sowie Abschreibungen, die über einen Stundenkostensatz einbezogen werden. Es wird von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, einen angemessenen Teil der allgemeinen Verwaltungskosten in den Stundenkostensatz miteinzubeziehen. Diese Entscheidung wurde gefasst, da ein starker wirtschaftlicher Zusammenhang zwischen Aufwendungen in der Verwaltung und laufenden Projekten besteht, was hierdurch bilanziell in den unfertigen Erzeugnissen abgebildet wird. Fremdkapitalzinsen werden nicht einbezogen. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet.

Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennbetrag angesetzt. Liquide Mittel sind zum Nominalwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, welche Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, welche Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Für die Ermittlung der latenten Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen wurden bis zum Abschluss des Gewinnabführungsvertrags mit der Collenda Europe GmbH, Meerbusch, als Organträgerin, die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen bewertet. Aktive und passive Steuerlatenzen wurden unsaldiert ausgewiesen.

II. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist auf der letzten Seite des Anhangs dargestellt.

Im Zuge der Verschmelzung der Collenda GmbH auf die ABIT Holding GmbH wurden stille Reserven aus Kundenbeziehungen in Höhe von EUR 12.360.000 aufgedeckt. Der durch die Verschmelzung entstandene Firmenwert in Höhe von EUR 19.693.172 und die Kundenbeziehungen wurden über die Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben und sind zum Abschlussstichtag vollständig abgewertet. Mit Blick auf die langfristige Bindung der Mitarbeiter, die mit ihrem Know How der wesentliche geschäftswertbildende Faktor der Collenda GmbH sind, wurde die Nutzungsdauer des Firmenwertes auf 10 Jahre festgelegt.

Die unfertigen Leistungen betreffen die Herstellungskosten für auftragsbezogene Softwareentwicklungen und -implementierungen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen den normalen Liefer- und Leistungsverkehr. Die Forderungen haben bis auf einen Betrag in Höhe von TEUR 71 (Vj. TEUR 107) Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf den Forderungsbestand gebildet. Es erfolgten keinerlei Einzelwertberichtigungen auf Forderungen (Vj. TEUR 99).

Unter den Forderungen gegen Gesellschafter wird ein Darlehen einschließlich Zinsen in Höhe von TEUR 106 (Vj. TEUR 51) gegenüber der Saturn Topco S.à r.l. ausgewiesen. Das Darlehen hat eine unbegrenzte Laufzeit.

Unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden sonstige Forderungen gegenüber der Saturn F 17-349 Midco GmbH sowie der Saturn F 17-350 Bidco GmbH in Höhe von insgesamt TEUR 11.986 (Vj. TEUR 9.376) ausgewiesen.

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden neben den Kautionen (TEUR 157, Vj. TEUR 154) im Wesentlichen noch Rückforderungen aus Ertragsteuern in Höhe von TEUR 242 ausgewiesen. Alle sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Kosten der Softwarewartung, vorausbezahlte Kfz-Steuern und Versicherungen.

Das Stammkapital der Collenda GmbH beträgt EUR 25.000. Die Collenda Europe GmbH mit Sitz in Meerbusch ist alleinige Gesellschafterin und hält 100 % der Anteile. Darüber hinaus wird eine Kapitalrücklage in Höhe von EUR 12.154.084,54 ausgewiesen. Sie wurde durch entsprechende Einzahlungen der Gesellschafterin erbracht.

Durch die positive Geschäftsentwicklung in 2021 wurde der Nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag wieder ausgeglichen (Vj. EUR 698.450,52). Das Eigenkapital beträgt zum Abschlussstichtag EUR 880.454,74.

Die sonstigen Rückstellungen werden in nachstehender Aufstellung dargestellt.

31.12.2021 31.12.2020
TEUR TEUR
Mitarbeitervergütung 1.653 1.174
Urlaubsrückstände 255 235
Tantiemen/Prämien 203 227
Abfindungen 98 0
Aufbewahrung Geschäftsunterlagen 75 61
Kulanzen 53 301
Berufsgenossenschaftsbeiträge 40 40
Jahresabschlusskosten 39 33
Ausstehende Rechnungen 37 113
Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabe 3 3
Sonstiges 15 12
2.471 2.199

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

in TEUR 31.12.2021
Restlaufzeit Gesamt
< 1 Jahr 1-5 Jahre > 5 Jahre
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.000 0 0 5.000
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.220 0 0 1.220
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 226 0 0 226
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.800 0 0 3.800
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 229 0 1.124 1.353
6. Sonstige Verbindlichkeiten 765 0 0 765
davon aus Steuern 697 0 0 697
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 5 5
in TEUR 31.12.2020
Restlaufzeit Gesamt
< 1 Jahr 1-5 Jahre > 5 Jahre
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.000 0 0 5.000
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.749 0 0 1.749
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 253 0 0 253
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.800 0 0 2.800
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 269 0 1.094 1.363
6. Sonstige Verbindlichkeiten 1.360 0 0 1.360
davon aus Steuern 1.302 0 0 1.302

Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 5.000 (Vj. TEUR 5.000) resultieren aus einer kurzfristigen Inanspruchnahme einer Kontokorrent Kreditlinie.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt und innerhalb eines Jahres fällig.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Darlehen im Rahmen der Akquisition der Collenda Gruppe in 2017 zur Ablösung der Altdarlehen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern resultieren aus einem gewährten Darlehen. Darüber hinaus bestehen sonstige Verbindlichkeiten ggü der Collenda Europe GmbH in Höhe von TEUR 229 (Vj. TEUR 269).

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 765 (Vj. TEUR 1.360) beinhalten im Wesentlichen die abzuführenden Umsatzsteuer- sowie Lohn- und Kirchensteuerbeträge und weisen eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr auf.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 1.676 (Vj. TEUR 1.208) beinhaltet die Abgrenzung von Wartungserlösen für nachfolgende Kalenderjahre.

Am 29. November 2021 hat die Collenda Europe GmbH einen Gewinnabführungsvertrag mit der Collenda Europe GmbH mit Sitz in Meerbusch (Amtsgericht Neuss, HRB 19008) als Organträger geschlossen. Ihm hat die Gesellschafterversammlung vom 29. November 2021 zugestimmt. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 3. Dezember 2021. Aufgrund der Gewinnabführung sind passive oder aktive latente Steuern auf Ebene des Organträgers abzubilden.

Die passiven latenten Steuern haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:

Aktive latente Steuern Passive latente Steuern Saldo
TEUR TEUR TEUR
2020 0 66 -66
2021 0 -66 66
0 0 0

Es bestehen gemäß § 285 Nr. 3 bzw. Nr. 3a HGB folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

31.12.2021 31.12.2020
TEUR TEUR
Verpflichtungen aus Mietverträgen
fällig im Folgejahr 550 542
fällig ab 2. Jahr 449 988
999 1.530
31.12.2021 31.12.2020
TEUR TEUR
Verpflichtungen aus Leasing/Versicherungen
fällig im Folgejahr 308 317
fällig ab 2. Jahr 185 231
493 548

Die Anmietung bzw. das Leasing erfolgt zur Vermeidung der Kapitalbindung.

III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse gegenüber fremden Dritten werden ausschließlich im Inland getätigt und teilen sich auf folgende Bereiche auf.

01.01.2021-31.12.2021 01.01.2020-31.12.2020
TEUR TEUR
Banking 14.952 13.059
Corporates and Agencies 2.426 2.455
Konzernumlagen mit Leistungsaustausch 87 106
Gesamt 17.465 15.620

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 1.277 (Vj. TEUR 477) enthalten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 916 (Vj. TEUR 178). Weiterhin wird die Bemessungsgrundlage der Umsatzsteuer auf Sachbezugsleistungen für Firmenfahrzeuge im sonstigen betrieblichen Ertrag in Höhe von TEUR 242 (Vj. TEUR 280) ausgewiesen. Die Gegenposition wird im Personalaufwand gezeigt. Ebenfalls werden weitere periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 119 (Vj. TEUR 13) ausgewiesen, die im Wesentlichen auf die Auflösung von wertberichtigten Forderungen zurückzuführen sind.

Bei der Gesellschaft waren im abgelaufenen Geschäftsjahr durchschnittlich 128 Mitarbeiter beschäftigt. Diese teilen sich wie folgt auf:

31. Dezember 2021
Vollzeit 99
Teilzeit 17
116
Aushilfen 9
Auszubildende 2
Elternzeit 1
128

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Mieten und Raumkosten in Höhe von TEUR 657 (Vj. TEUR 659), Rechts- und Beratungskosten in Höhe von TEUR 460 (Vj. TEUR 381), Fahrzeugkosten in Höhe von TEUR 445 (Vj. TEUR 498), Aufwendungen im Zusammenhang mit Softwarenutzung in Höhe von TEUR 398 (Vj. TEUR 333), Aufwendungen für externe Dienstleister in Höhe von TEUR 350 (Vj. TEUR 394), personalbezogene Kosten in Höhe von TEUR 284 (Vj. TEUR 197), Werbekosten in Höhe von TEUR 224 (Vj. TEUR 234) sowie Reisekosten in Höhe von TEUR 80 (Vj. TEUR 119). Darüber hinaus wurden auf Grundlage der Umlageverträge Aufwendungen der Muttergesellschaft und der Saturn F17 - 350 Bidco GmbH in Höhe von TEUR 507 (Vj. TEUR 612) weiterberechnet. Diese Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Kostenbelastungen des Gesellschafters.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von TEUR -66 (Vj. TEUR -147) resultieren in voller Höhe aus latenten Steuererträgen (Vj. TEUR 390). Im Vorjahr waren hier noch Aufwendungen aus laufenden Steuern für zu zahlende Körperschaft- und Gewerbesteuer in Höhe von TEUR 243 ausgewiesen worden. Die Steueraufwendungen für zu zahlende Steuern werden aufgrund des Abschlusses eines Gewinnabführungsvertrags mit der Collenda Europe GmbH, Meerbusch, nun auf Ebene des Organträgers ausgewiesen.

IV. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Die Gesellschaft tritt als Garantiegeberin für von verbundenen Unternehmen eingegangene Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aus einem Konsortialkredit sowie einer revolvierenden Kreditfazilität mit einem Gesamtvolumen von EUR 37 Mio. auf. In diesem Zusammenhang hat die Gesellschaft Pfandrechte an einigen ihrer Vermögensgegenstände bestellt.

In diesem Zusammenhang existiert eine Sicherungsabtretung, die sich auf alle bestehenden und zukünftigen, tatsächlichen und möglichen Forderungen der Collenda GmbH erstreckt. Das Risiko aus der Inanspruchnahme aus der Bestellung von Sicherheiten für die Verbindlichkeiten verbundener Unternehmen wird aufgrund der geplanten positiven Entwicklung der Collenda Gruppe als gering eingeschätzt.

Mitglieder der Geschäftsführung

Hartmut Wagner, Diplom-Betriebswirt, Saarbrücken

Herr Andrew Blazye, London, Vereinigtes Königreich (seit dem 19.03.2022)

Herr Colin Brown, County Meath, Irland (seit dem 19.03.2022)

Auf die Angaben nach § 285 Nr. 9 Buchst, a und b HGB wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Konzernverhältnisse

Die Collenda GmbH ist eingebunden in den Konzernabschluss der Saturn F17-349 Midco GmbH, Meerbusch. Diese erstellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich.

Steuerliche Verhältnisse

Am 29. November 2021 hat die Collenda GmbH einen Gewinnabführungsvertrag mit der Collenda Europe GmbH mit Sitz in Meerbusch (Amtsgericht Neuss, HRB 19008) als Organträger, geschlossen. Ihm hat die Gesellschafterversammlung vom 29. November 2021 zugestimmt. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 3. Dezember 2021.

Im Dezember 2021 hat die Collenda GmbH die Begründung einer Betriebsstätte in Österreich beantragt. Es ist geplant, in 2022 das operative Geschäft in Österreich aufzunehmen.

V. Ereignisse nach Ablauf des Geschäftsjahres 2021

Mit Kaufvertrag vom 20. Januar 2022 wurde die Saturn Topco S.ä r.l., Luxembourg, einschließlich sämtlicher Tochtergesellschaften (die Collenda Gruppe) an die Chiron Holdings Ltd, London, veräußert. Im Rahmen des Verkaufs wurde das Darlehen in Höhe von TEUR 5.000, bislang ausgewiesen unter den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, sowie der abgegrenzte Zins mit einem konzerninternen Darlehen gegenüber der Chiron Holdings Ltd. abgelöst.

Wir haben die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine für die Collenda GmbH analysiert. Nach derzeitiger Kenntnis erwarten wir derzeit keine wesentlichen negativen Effekte für die Gesellschaft. Die zukünftigen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage werden wir weiter analysieren. Aufgrund unserer aktuellen Analysen sehen wir die Fortführung der Gesellschaft hierdurch nicht gefährdet.

VI. Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss beläuft sich auf EUR 1.578.905,26. Dieser wird trotz des Ergebnisabführungsvertrags nicht abgeführt, weil der Jahresüberschuss aufgrund des vorhandenen handelsrechtlichen Verlustvortrags (analog § 301 AktG) zu verrechnen ist.

 

Meerbusch, 31. März 2022

Collenda GmbH

Geschäftsführung

Hartmut Wagner

Andrew Blazye

Colin Brown

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021

1 Geschäft und Rahmenbedingungen

Das Unternehmen

Die Collenda GmbH ist ein führender Anbieter von Kreditmanagement- und Inkassosoftware für Banken, Unternehmen und Inkassobüros in ganz Europa. Durch weitreichende Erfahrungen in der Industrie bietet Collenda eine Cloud-fähige Suite von Anwendungen für das Management von Verbraucher- und Handelskrediten, mit deren Hilfe der gesamte Kreditlebenszyklus von der ersten Anfrage bis zur endgültigen Zahlung automatisiert werden kann. Intelligente Workflows, der Einsatz künstlicher Intelligenz und nutzerfreundlicher Self-Service-Apps bieten einen effizienten und fairen Umgang mit jedem Kredit und gewährleisten ein sehr gutes Ergebnis für die Gläubiger und ihre Kunden.

Auf der Grundlage einer soliden fachlichen Expertise und unter Verwendung einer modernen Softwarearchitektur hat die Collenda GmbH im Rahmen zahlreicher Integrations- und Entwicklungsprojekte mit Großkunden ihr Profil als kundenorientiertes Software- und Dienstleistungsunternehmen nachhaltig unter Beweis gestellt.

Die Leistungserbringung erstreckt sich neben dem Erlös aus dem Vertrieb der selbst erstellten Software sowie reiner Dienstleistungen auch auf werkvertragliche Projekte, Lizenzverkäufe, sowie die Pflege und Wartung der installierten Softwarelösungen.

Das Geschäftsjahr 2021 war wesentlich geprägt durch intensive Marketing- und Vertriebsaktivitäten für das neue Produkt sowie die Entwicklung weiterer Funktionalitäten für die im Vorjahr veröffentlichte neue Cloud Plattform Open Credit 4.0 (auch: OC4). Diese soll Banken, Finanzdienstleistern und Inkassoservice-Providern in ganz Europa die Möglichkeit geben, den gestiegenen Herausforderungen aus neuen Geschäftsfeldern und der Digitalisierung, wie z.B. der Anfrage von Konsumentenkrediten über Apps in wenigen Minuten und von jedem Ort aus, gerecht zu werden. Endkundenorientierte Service-Modelle, agile Innovation von Finanzprodukten und umfassende Datenanalysen auf Basis von KI & Big-Data, die alle über die Cloud bereitgestellt werden, sollen höhere Effizienz, größere Effektivität und eine bessere User Experience (Nutzererfahrung) versprechen und werden mit Open Credit 4.0 unterstützt.

Die neue Plattform unterstützt genau wie ihr Vorgänger Collenda Banknology® für Banken den gesamten Kreditprozess vom Kreditantrag über das Problemkreditmanagement bis zur Forderungsabwicklung unter Berücksichtigung der aufsichtsrechtlichen Vorgaben. Kernelement ist eine integrierte, auf einem einheitlichen Datenmodell beruhende Prozessunterstützung, die von der Kreditsachbearbeitung über die Problemkreditbehandlung bis hin zum 'workout' (Kreditabwicklung) und der Risikovorsorge nach HGB/IFRS reicht.

Collenda phinAMV und die strategische Plattform Open Credit 4.0 unterstützen für Unternehmenskunden (B2B und B2C) und Inkassounternehmen in einem großen Umfang die Prozesse des Kreditmanagements von der Bonitätsprüfung und -überwachung bis zur Forderungsbeitreibung und sind auf Großgläubiger, mittelständische Unternehmen und Inkassounternehmen zugeschnitten.

Für Kommunen ist das Produkt Collenda phinAVV für die Vollstreckung öffentlich-rechtlicher und privatrechtlicher Forderungen entwickelt.

Alle Lösungen verfügen über zahlreiche, standardisierte und praxisbewährte Schnittstellen, die eine Integration in die Software-Umgebung des Kunden erleichtern. Die neue Plattform Open Credit 4.0 ist darüber hinaus mit Cloud- und partnerfähigen WebService-APIs ausgestattet.

Derzeit arbeiten ca. 420 Softwarekunden aus der Kreditwirtschaft mit den prozessorientierten Anwendungen für das Kredit- und Forderungsmanagement. Das Kundenspektrum umfasst große Teile der Sparkassen und Genossenschaftsbanken, sechs der zehn größten deutschen Banken, fünf Landesbanken sowie namhafte Privatbanken, Bausparkassen, Direkt- und Autobanken, Förderbanken sowie Rechenzentren und Spezialdienstleister in der Kreditabwicklung.

Darüber hinaus verfügt die Collenda GmbH mit ihren Anwendungen für IT-gestütztes Forderungsmanagement mit ca. 130 Softwarekunden über ein starkes Kundenportfolio mit Unternehmen aus diversen Branchen. Hierunter zählen Energie- und Versorgungsunternehmen, Versicherungen, Dienstleistungsunternehmen im Gesundheitswesen sowie Inkassounternehmen.

Im kommunalen Forderungsmanagement sind bei ca. 30 Softwarekunden Lösungen für den Gesamtprozess der öffentlich-rechtlichen Verwaltungsvollstreckung im Einsatz.

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Collenda konnte seine Geschäftsprozesse an die Einflüsse der Corona Pandemie auf die Wirtschaft und im speziellen auf die Software-Industrie gut anpassen und hat die Auslieferung der Software und Betreuung der Kunden auf virtuellem Weg professionalisiert. Dadurch konnte das Geschäft ohne wesentliche Einschränkungen fortgeführt werden.

Wie auch im zweiten, durch die Corona-Pandemie geprägten Jahr 2021 mit konjunkturellen Ab- und Aufwärtsbewegungen, bietet Collenda auch in 2022 weiter die zunehmende Nachfrage nach integrierten sowie integrierbaren Softwarelösungen in den Bestandssegmenten sowie auch neue Segmente im Bereich der Financial Services als auch in der Industrie, dem Handel sowie dem öffentlichen Sektor weiterhin Potential. Die Auswirkungen von Corona auf den Treiber Digitalisierung oder konjunkturelle Entwicklungen in bestimmten Branchen - durch Corona, aber auch unabhängig davon, die zu einem gestiegenen Ausfallrisiko für Kreditgeber führen (z. B. Gastronomie, Hotellerie und Einzelhandel, aber auch Automotive und Windenergie), sorgen im Kundensegment von Collenda weiter für hohen Bedarf an Lösungen zur Sicherstellung eines optimalen Workflow-Managements mit Softwarelösungen und bieten daher Potential für die Neukundengewinnung und die Ausweitung von bestehenden Kundenbeziehungen.

"Bitkom-Branche wächst stabil und schafft fast 40.000 neue Jobs:

Berlin, 11. Januar 2022 - "Stabiles Wachstum in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld: In der Bitkom-Branche legen Umsatz und Beschäftigung 2022 trotz der Herausforderungen von Pandemie, Lieferengpässen, Inflation und Fachkräftemangel weiter zu. Der deutsche Markt für IT, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik soll Bitkom-Berechnungen zufolge in diesem Jahr um 3,6 Prozent auf 184,9 Milliarden Euro wachsen. Bis zum Jahresende werden die Unternehmen in Deutschland voraussichtlich 39.000 zusätzliche Jobs schaffen. Aktuell sind 1,25 Millionen Menschen in der Branche beschäftigt. Das Geschäftsklima bewegt sich auf einem ähnlich hohen Niveau wie vor Ausbruch der Corona-Pandemie Anfang 2020. Der Bitkom-ifo-Digitalindex lag im Dezember 2021 bei 24,0 Punkten und notierte damit um 17 Punkte höher als das Geschäftsklima der Gesamtwirtschaft. Das gab der Digitalverband Bitkom zum Jahresauftakt in Berlin bekannt. "Ob Klima, Pandemie oder Standortwettbewerb - Digitalisierung ist die Antwort und ein entscheidender Teil der Lösung der Krisen und Herausforderungen unserer Zeit. Wirtschaft, Staat und große Teile der Gesellschaft wollen die Digitalisierung beschleunigen und investieren in digitale Infrastrukturen, Geräte, Software und Services", sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. "Die Corona-Pandemie hat der Digitalisierung Schwung gegeben und das belebt den Markt." Bereits 2021 stieg der Umsatz auf dem ITK-Markt deutlich. Das Volumen wuchs um 3,9 Prozent auf 178,4 Milliarden Euro, was vor allem am guten Geschäft mit IT-Hardware und Software lag.

Informationstechnik wächst in allen Segmenten

Der Markt für Informationstechnik wird 2022 wie im Vorjahr weit überdurchschnittlich zulegen und seine Bedeutung als größtes Branchensegment weiter ausbauen. Die Umsätze überstiegen 2021 erstmals die 100-Milliarden-Euro-Marke und werden nach Bitkom-Berechnungen dieses Jahr um 5,9 Prozent auf 108,6 Milliarden Euro zulegen. Am stärksten wächst das Software-Segment, das besonders durch das Cloud-Geschäft angetrieben wird, mit einem kräftigen Plus von 9,0 Prozent auf 32,4 Milliarden Euro. Auch der Umsatz mit IT-Hardware legt deutlich zu, um 5,7 Prozent auf 33,2 Milliarden Euro. Das Geschäft mit IT-Services, wozu unter anderem die IT-Beratung gehört, wächst stabil um 3,9 Prozent auf 43,0 Milliarden Euro. "Das Wachstum in der Informationstechnik spiegelt den Trend zu neuen Arbeitsplatzkonzepten wie Homeoffice und hybrides Arbeiten, die sich in der Pandemie durchgesetzt haben und auch darüber hinaus bestehen werden. Besonders hochwertige Technik steht weit oben auf der Einkaufsliste. Dabei verhindern Lieferengpässe eine noch bessere Bilanz", sagt Berg."

"Das Geschäftsklima bewegt sich auf einem ähnlich hohen Niveau wie vor Ausbruch der Corona-Pandemie Anfang 2020. Der Bitkom-ifo-Digitalindex lag im Dezember 2021 bei 24,0 Punkten. Die aktuelle Geschäftslage sank leicht um 2,3 Zähler auf 37,2 Punkte. Die Erwartungen für die kommenden Monate wurden negativer beurteilt als im Vormonat (Minus 5,1 Punkte auf 11,5 Zähler). Der Teilindizes der Beschäftigungserwartungen sank (Minus 4,4 Zähler auf 28,9 Punkte), während die Preiserwartungen stiegen (Plus 2,1 Zähler auf 35,1 Punkte).

Im Vergleich zur Gesamtwirtschaft bewegt sich die ITK-Branche weiterhin auf deutlich höherem Niveau. Das ifo Geschäftsklima Deutschland notierte bei 7,0 Punkten (Minus 4,1 Punkte). Sowohl die Geschäftslage (Minus 4,9 Zähler auf 20,8 Punkte) als auch die Erwartungen (Minus 3,5 Zähler auf -5,9 Punkte) wurden deutlich schwächer eingestuft."

[Quelle: Bitkom-ifo-Digitalindex - 11. Januar 2022]

Aufgrund der für die Finanzwirtschaft gegebenen zahlreichen regulatorischen Anforderungen und der damit an die Lieferanten herangetragenen steigenden Anforderungen, insbesondere im Umfeld der Informationssicherheit, hat Collenda sich im vergangenen Jahr erfolgreich dem anspruchsvollen Audit nach ISAE 3402 Type II unterzogen und dieses erfolgreich im Mai 2021 erstmalig abgeschlossen. Auf dieser Basis wird sich Collenda nun kalenderjährlich einer Auditierung unterziehen, was mit dem erfolgreichen Abschluss des zweiten Audits zum 31. Dezember 2021 erfolgt ist.

Dieser Vorsprung im Markt sollte das Vertrauen in die Sicherheit der Lösungen und Prozesse weiter verstärken und Collenda zusätzliches Potential zur Vermarktung seiner Lösungen geben und neben der 2020 erfolgreich eingeführten neuen Cloud basierten Plattform "Open Credit" den Wachstumskurs unterstützen.

Die anhaltenden Konsolidierungen und Reduzierungen im Filialgeschäft im Bankensegment führen weiter zu fortschreitend hohem Optimierungsdruck, dem auch wesentlich durch den Einsatz von Softwarelösungen begegnet wird, sowie auch durch den Zusammenschluss von Instituten bei der Ausweitung von Collenda Lösungen Absatzpotential bereits bot und weiterhin bieten wird.

Die fortschreitende Digitalisierung, die neben dem internen Potential zur Prozessoptimierung auch dem Wachstum in Online Banking und damit auch dem Bedarf nach Online Funktionalitäten bei der Kreditvergabe und dem Forderungsmanagement mit Geschäftskunden (B2B) sowie mit Konsumenten (B2C) folgt, bietet weiteres Potential. Der fortschreitende Kostendruck in der Finanzbranche aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase ist ein weiterer Treiber für die Banken, die fortlaufende Optimierung voranzutreiben.

Collenda ist seit vielen Jahren mit ihren Dienstleistungen vorrangig in den Bereichen der Digitalisierung des Kreditmanagements positioniert, die bei einer Erhöhung der Kosten aus Forderungsverlusten und gestiegenem Risikomanagement- und Prozessoptimierungsbedarf sowie der Unterstützung bei der Erfüllung bilanzieller und regulatorischer Anforderungen auch in wirtschaftlich weniger starken Jahren Nachfrage erfahren. Damit und mit dem Portfolio an Lösungen aus der Collenda Gruppe kann dem gestiegenen Bedarf an entsprechenden Lösungen entsprochen werden.

Geschäftsentwicklung

Geschäftsbereich Kreditwirtschaft

Die inzwischen seit über 10 Jahren andauernde Niedrigzinsphase führt mehr und mehr dazu, dass die Banken aufgrund geringerer Zinserträge unter einen zunehmenden Kostendruck geraten. Dieser Kostendruck führt auf der einen Seite dazu, dass Kosten für Personal, Infrastruktur und IT reduziert werden müssen. Auf der anderen Seite bedeutet dieser Druck, dass Banken stärker denn je über neue Geschäftsmodelle nachdenken müssen, um überlebensfähig zu sein. Eine weitere Herausforderung für Kreditinstitute besteht in der Bewältigung der über das Jahr 2021 andauernden Auswirkungen der COVID-19 Krise, und den damit einhergehenden Risiken von Kreditausfällen durch Insolvenzen oder Überschuldung von Privat- und Firmenkunden. Dies umso mehr, als dass im Geschäftsjahr 2021 noch die Auswirkungen der staatlichen Fördermittel zu einer geringeren Insolvenzquote geführt haben als erwartet wurde und Collenda von einem Anstieg in 2022 ausgeht.

In diesem Spannungsfeld bieten sich für Collenda in den nächsten Jahren positive Perspektiven. Es zeigt sich deutlich, dass die Skepsis deutscher Kreditinstitute gegenüber Cloud-Architekturen bröckelt. Inzwischen bekennen sich viele großen Banken zu einer Cloudstrategie als effizientes Werkzeug zur Reduzierung der internen IT-Kosten. Collenda hat inzwischen die ersten Cloudkunden aus dem Bankensektor gewonnen, mit vielen Bestandskunden sind wir in Gesprächen zu einer Migration der bestehenden Lösungen in die Collenda-Cloud. Durch den Kosten- und Margendruck muss am point of sale stärker digitalisiert und automatisiert werden. Auch hier bietet Collenda mit digitalen Antragsstrecken für alle Kundensegmente (Retail, SME, Corporates) innovative Lösungen. Für die Abwicklung von Non- und Sub-Performing Loans, deren Zahl wie oben bereits beschrieben in den kommenden Jahren mit hoher Wahrscheinlichkeit stark zunehmen wird, bietet die etablierte Collenda C&R Lösung effiziente Unterstützung für die Sanierungs- und Abwicklungseinheiten einer Bank.

Geschäftsbereich Firmenkunden, Inkasso und öffentlicher Bereich

Im Geschäftsjahr 2021 wurde intensiv am Markenauftritt und verschiedenen anderen Maßnahmen zur Gewinnung neuer Kontakte gearbeitet. Um neue Kunden zu gewinnen, wurden Werbemaßnahmen auf verschiedenen Online-Kanälen verstärkt sowie weitere Content-Bereiche auf der Website geschaffen. Neben Advertising Aktivitäten wurden verschiedene Kampagnen im Banking und Corporates Umfeld durchgeführt, die E-Mailings und Webinare umfassten. Zudem konnte Collenda die Awareness und Reichweite auf Social Media, besonders via LinkedIn, deutlich ausbauen.

Zusätzlich wurde die Vertriebsorganisation weiter geschärft, um die Neukundengewinnung zu stärken. Die durch die andauernde Corona Pandemie weiter gegebene Schwierigkeit, neue Kontakte auch persönlich treffen zu können und auch die verhaltene Investitionsbereitschaft hat zwar zu einer Nichterreichung des geplanten Auftragseingangs geführt, es konnte jedoch eine Vielzahl von Firmenbestandskunden von der bisherigen phin-Lösung auf die strategische Plattform OC4 migriert werden. Ebenfalls haben sich im Laufe des Jahres weitere 17 Firmenbestandskunden zu einer Migration auf die OC4 Debt Management Lösung entschieden, womit sich der Trend vom Vorjahr bestätigt hat, dass die neue Plattform vom Markt gut angenommen wird.

Das Inkasso-Geschäft war weiterhin gekennzeichnet von einem schwierigen Marktumfeld, wobei auch im Berichtsjahr wieder einzelne kleinere Entwicklungen für Bestandskunden verkauft und ausgeliefert werden konnten.

Im Public Sector Bereich wurden von Regulatoren beschlossene Standards im Bereich der Amtshilfeverfahren (xAmtshilfe) in der Lösung umgesetzt und den Kunden im Laufe des Jahres ausgeliefert, wobei es in dem Zusammenhang auch zu weiteren Vertragsabschlüssen kam.

Auftragsbestand

Das 2. Halbjahr 2021 wurde mit einer guten Auftragslage abgeschlossen und hat damit eine gute Grundlage für den Start des neuen Geschäftsjahres gelegt. Dies gilt sowohl für den Bereich der Services (Consulting und Programmierung), aber auch im Bereich der neu angebotenen Cloud Services (wiederkehrende Lizenzumsätze). Im Vergleich zum Vorjahr konnte zwar aufgrund der anhaltenden Corona Pandemie nur 87 % des Vorjahresvolumens erreicht werden, jedoch konnte im 2. Halbjahr ein Auftragswachstum im Vergleich zum 2. Halbjahr des Vorjahres von 22 % erreicht werden.

Forschung und Entwicklung

Die wesentlichen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der Collenda GmbH konzentrierten sich im Berichtsjahr insbesondere auf die Weiterentwicklung bestehender und die Erstellung neuer Produkte bzw. den Ausbau der Produktlinien um zusätzliche Funktionalitäten und Module.

Open Credit stellt die Cloud basierte Software Plattform dar, in welcher etablierten Kreditgebern und Finanzdienstleistern Module angeboten werden, die helfen, sich dieser digitalen Revolution anzuschließen und zu wachsen. Open Credit besteht im Wesentlichen aus dem "Digital Client Engagement", in welchem Endkunden über Self-Service-Portale in den Prozess einbezogen werden, "Platform as a Service (PaaS)", eine Cloud Lösung in der privaten (private) oder öffentlichen (public) Cloud, die über eine neue, offene Web-Service API mit der Außenwelt kommuniziert, sowie "AI Enhanced Workflows" bei welcher innerhalb der PaaS-Plattform Methoden der "Künstlichen Intelligenz" (KI) und "Machine Learning" (ML) umgesetzt werden. Für die Umsetzung der verschiedenen Entwicklungsleistungen sind, wie auch in Vorjahren, die Dienste von externen Unternehmen im In- und Ausland neben den Entwicklungsleistungen durch eigene Mitarbeiter in Anspruch genommen worden. Diese stellen in etwa 30 % der Entwicklungsleistungen von ca. mEUR 1,25 dar.

Management und Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2021 konnte als Verstärkung für das Management Team Frau Sandrine Zitt als Leitung Personal für die Collenda Gruppe gewonnen werden.

Zum 31. Dezember 2021 waren bei der Collenda GmbH insgesamt 128 (Vj. 123) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, davon 2 (Vj. 2) Auszubildende in der Ausbildung zum Fachinformatiker in der Anwendungsentwicklung bzw. der Systemintegration.

Gesamtaussage zu Lage der Gesellschaft

Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2021 konnte die Gesellschaft ein weitaus besseres Ergebnis erzielen als erwartet. Die aufgrund der fortlaufenden Corona-Pandemie erschwerten Möglichkeiten der Neukundenakquise hat sich in den Auftragseingängen zwar widergespiegelt, jedoch konnte auf Basis der positiven Bestandskundenentwicklung eine solide Basis für 2022 gelegt werden.

2 Ertragslage

Die Collenda GmbH erzielte zum 31. Dezember 2021 ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in Höhe von TEUR 2.520 (Vj. TEUR 1.197). Trotz der Corona Pandemie konnte die Collenda GmbH mit einem Anstieg des EBITDA um 175 % die im Vorjahr abgegebene Prognose für das Geschäftsjahr 2021 mit einer stark verbesserten Entwicklung der Kennzahl übertreffen.

Die Verbesserung dieses Ergebnisses hat vielschichtige Gründe. Während die Umsätze um 11,8 % im Vergleich zum Vorjahr angestiegen sind, haben sich ebenfalls die sonstigen betrieblichen Erträge positiv entwickelt. Der Anstieg hier ist im Wesentlichen auf Rückstellungsauflösungen zurückzuführen.

Der Trend zum Rückgang von in Anspruch genommenen Fremdleistungen durch externe Dienstleister aus dem Vorjahr hat sich in diesem Jahr fortgesetzt und somit einen weiterhin positiven Effekt auf die Marge nach sich gezogen. Bedingt durch die weiterhin andauernde Pandemie sind die Reisekosten weiterhin auf einem niedrigen Niveau.

Der Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.579 (Vj. Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 2.329) resultiert neben den bereits genannten Effekten, ebenfalls aus dem Rückgang der Abschreibungen auf die im Rahmen der Ankaufstransaktion und Verschmelzung aufgedeckten stillen Reserven (Firmenwert und Kundenbeziehungen) um TEUR 2.671. Diese sind im Geschäftsjahr 2021 in voller Höhe abgeschrieben.

3 Finanzlage

Zum Bilanzstichtag bestanden liquide Mittel in Höhe von TEUR 3.504 (Vj.: TEUR 2.383) zuzüglich eines für eine Mietkaution verpfändeten Guthabens in Höhe von TEUR 150 (Vj.: TEUR 150). Der Anstieg im Vergleich zum 31. Dezember 2020 ist insbesondere auf Zahlungseingänge zurückzuführen, die im Vorjahr periodenverschoben eingegangen sind.

4 Vermögenslage

Die Bilanzsumme belief sich zum 31. Dezember 2021 auf TEUR 17.392 (Vj. TEUR 16.240). Die Collenda GmbH verfügt dabei über ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 880 (Vj. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag TEUR 698). Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 5 Prozent.

In das Anlagevermögen wurden im vergangenen Geschäftsjahr Investitionen in Höhe von TEUR 45 (Vj. TEUR 173) getätigt. Alle Investitionen sind ausschließlich mit eigenen Mitteln finanziert worden.

5 Entwicklung und Management von Risiken

Die Collenda GmbH managt ihre Risiken u. a. durch ein zeitnahes Reporting, das operative Daten für die Geschäftsleitung, den Gesellschafterkreis und die finanzierenden Kreditinstitute transparent macht.

Nach einem weiteren Jahr unter Einfluss der Corona Pandemie kann die Collenda GmbH feststellen, dass sich die Risiken aus der Pandemie durchaus gut beherrschen lassen und die Leistungserbringung für den Kunden ohne wesentliche Einschränkungen gut umgesetzt werden konnte. Auch für die Zukunft sind diesbezüglich keine bedeutenden Auswirkungen auf das Geschäft zu erkennen.

Darüber hinaus sieht die Geschäftsführung der Collenda GmbH derzeit keine weiteren konkreten Risiken, die wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage haben könnten.

Geschäftsmodellbedingte Risikopotenziale bestehen jedoch wie folgt:

Hinsichtlich des Kerngeschäftsfeldes der Collenda GmbH kann in einem möglichen - insgesamt sehr negativen - Szenario die kurzfristige und weitreichende Reduzierung von IT-Ausgaben zu einer nicht unerheblichen Beeinträchtigung der fortlaufenden Neugeschäftsanbahnung führen. Auch besteht latent das Risiko der Bündelung von Einkaufsmacht auf Seiten der im Verhältnis zur Unternehmensgröße der Collenda GmbH deutlich größeren Kundenunternehmen oder perspektivisch der Bereitstellung von Ersatzlösungen durch unternehmens- oder organisationseigene IT-Dienstleister. Diese Szenarien begleiten die Collenda GmbH seit Aufnahme ihrer Geschäftstätigkeit und sind typisch für spezialisierte Nischenanbieter für Software-Dienstleistungen.

Die Tendenz zur Zentralisierung von IT-Services wirkt einerseits begünstigend auf den Einkauf geeigneter Standard-Software, wie sie die Collenda GmbH anbietet, verringert allerdings parallel die Anzahl der möglichen Interessenten. Die Collenda GmbH untermauert daher mittelfristig ihr Lösungsangebot durch das Angebot von zentralen Betriebs- und Unterstützungsmöglichkeiten für Kunden ohne umfassende IT-Serviceeinheit.

In der werkvertraglichen Gestaltung der Mehrzahl der Kundenverträge mit Großkunden begründet sich ferner das generelle unternehmerische Risiko der Leistungserfüllung für diese Verträge. Diese Art der Vertragsgestaltung entspricht jedoch initial und tendenziell zunehmend der auftraggeberseitigen Anforderung als conditio sine qua non für alle wesentlichen vertraglichen Parameter beim Abschluss von Rahmenvereinbarungen und war daher auch im betrachteten Geschäftsjahr die häufigste Form der vertraglichen Ausgestaltung und Durchführung der Kundenverträge.

Risiken, die zu einer Planverfehlung und damit zu einer Ergebnisbeeinflussung führen könnten, entwickeln sich auch dann, wenn die aufgabenorientierte Personalentwicklung und der Aufbau bzw. die Bereitstellung notwendiger Skills nicht analog zur (Plan-) Erwartung erfolgen oder vorhandene Skills nicht erwartungsgemäß von Kunden nachgefragt werden. Die schon in den vergangenen Jahren erfolgreich eingeführten Prozesse zur Personalplanung und die in Teilen ergebnisorientierte Steuerung des Personalaufwands zielen unter anderem auch darauf ab, diesen Risiken in einem angemessenen Umfang Rechnung zu tragen.

Die zunehmende Bedeutung der Java-Plattform der Collenda GmbH als strategische Plattform für das Unternehmen in allen Branchen bringt geschäftsimmanent permanent hohe und steigende Qualitätsanforderungen mit sich. Risiken bestehen in der Aufrechterhaltung des gewohnt hohen Qualitätsniveaus bei zunehmender Komplexität und Marktverbreitung durch die Ausweitung des Produktportfolios.

Weitere operationelle Risiken liegen in der parallelen Umsetzung mehrerer (Groß-)Projekte und des Produktgeschäftes. Hier verfügen Mitarbeiter und Management der Collenda GmbH aber über eine langjährige Erfahrung in der professionellen Durchführung von Projekten und des Produktgeschäftes vergleichbarer Größenordnungen.

Eine eventuell auftretende wesentliche Planabweichung bei den Umsätzen und Deckungsbeiträgen kann sich aufgrund der kalkulierten Zahlungsziele nicht nur unmittelbar auf den Cashflow auswirken, sondern auch mittel- und langfristig die geplante Liquidität verringern. Um die Liquiditätssituation in erforderlichem Umfang überwachen und steuern zu können, sind im Controlling und den operativen Bereichen regelmäßige Reportings an die kfm. Leitung, die Geschäftsführung und die Gesellschafter etabliert, die über die Auftrags-, Umsatz- und Liquiditätsentwicklung berichten, sodass auch negative Veränderungen gegenüber der Planung rechtzeitig erkennbar werden und Gegenmaßnahmen frühzeitig ergriffen werden können.

Aufgrund der überwiegend guten Bonität der Kunden der Collenda GmbH, bei denen es sich überwiegend um Banken, Sparkassen, Rechenzentralen und Versicherungen handelt, ist das Ausfallrisiko von Forderungen als gering zu bezeichnen. Die historische Betrachtung der Zahlungsausfälle des Unternehmens bestätigt diese Einschätzung. Zukünftig wird diesem latenten Risiko auch bei deutschen Kreditinstituten jedoch aufgrund der veränderten Haftungsvorschriften und der Entwicklung der individuellen Kosten- und Refinanzierungsstruktur mehr Bedeutung zukommen.

Zusätzlich zu den oben beschriebenen Risiken gibt es Einflüsse, die nicht vorhersehbar und damit schwer zu kontrollieren sind. Im Falle ihres Auftretens können sie die weitere Entwicklung der Gesellschaft beeinflussen. Zu diesen Ereignissen gehören insbesondere Naturkatastrophen, Epidemien und Terroranschläge.

Mit Beginn der Corona-Pandemie wurden verschiedene Geschäfts- und Liquiditätsrisiken identifiziert. Mögliche Auswirkungen auf den Absatz der Leistungen und Produkte, die Verfügbarkeit von personellen Ressourcen, IT-Infrastruktur sowie die Beschaffung von Dienstleistungen werden in regelmäßigen Abständen durch das Krisenmanagement-Team beurteilt und bewertet. Der beschlossene Maßnahmenkatalog wird befolgt und Risiken im Hinblick auf ihr Eintreten und ihre Auswirkung werden hierdurch minimiert. Insgesamt betrachtet geht nach unserer Einschätzung von den Risiken im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie weiterhin keine Bestandsgefährdung aus.

Wir haben die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine für die Collenda GmbH analysiert und bei der Beurteilung der Chancen und Risiken berücksichtigt. Nach derzeitiger Kenntnis erwarten wir derzeit keine wesentlichen negativen Effekte für die Gesellschaft. Die zukünftigen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie die Chancen und Risiken werden wir weiter analysieren. Aufgrund unserer aktuellen Analysen sehen wir die Fortführung der Gesellschaft hierdurch nicht gefährdet.

6 Ausblick

Insbesondere nach den Erfahrungen im zweiten Jahr der Corona Pandemie hat sich die ausgesprochen solide Kundenbasis, die seit vielen Jahren mit Collenda partnerschaftlich zusammenarbeitet, als starke Säule herausgestellt. Die seit 2019 forcierte Internationalisierung, insbesondere mit dem Aufbau der neuen Betriebsstätte in Wien im Winter 2021 wurde fortgesetzt und bietet weiterhin exzellente Wachstumschancen auf dem Weg zur gestärkten europäischen Marktpositionierung. Der Produktlaunch von Open Credit sowie die Weiterentwicklung dieses Wegs mit neuen Funktionen und Modulen in 2022 sind der Antrieb zum weiteren Wachstum von Collenda und zur Unterstützung der Kundenanforderungen. Dies wird flankiert durch die organisch erwirtschafteten Umsatzanstiege im Konzernumfeld sowie dem in 2020 erfolgten Erwerb der S4Dunning durch die holländische Schwestergesellschaft. S4Dunning ist ein wachsender Anbieter von Software zur Debitorenverwaltung für europäische Unternehmen.

Collenda ist durch die Unterstützung der gesamten Prozesskette des Credit- und Forderungsmanagements langjährig auf unterschiedliche Bereiche fokussiert, denen sowohl im Falle einer sich verbessernden (Ausweitung der Geschäftsvolumina, auch im Risikogeschäft) als auch einer nachlassenden (Ausweitung des Risikomanagements) gesamtwirtschaftlichen Aktivität eine direkte oder indirekte Bedeutung zukommt.

Zusätzlich ist das Unternehmen als Dienstleister auch für Großkunden etabliert. Es ist davon auszugehen, dies spiegelt sich in der Branchenentwicklung wider, dass neben fortgeführten Kostensenkungsmaßnahmen und Konsolidierungen die fortschreitende Digitalisierung Einfluss auf die IT-Ausgaben, auch bei spezialisierten Lösungsanbietern, haben wird.

Zusätzlich werden die Folgen der andauernden Pandemie auch ihren Niederschlag in einem steigenden Ausfall von Forderungen und einem daraus resultierenden höheren Bedarf an Softwarelösungen zum Management damit verbundener Prozesse haben. Die Collenda GmbH wird auch in den Folgejahren ihr Lösungsangebot für das Prozess-, Credit- und Forderungsmanagement, das Risikomanagement, das Accounting und an Professional Services für alle Wirtschaftszweige marktorientiert optimieren und weiter ausbauen.

Die Collenda GmbH ist Projektpartner für ihre Kunden. Erfahrungsgemäß erstrecken sich solche Projektsituationen zum Teil über mehrere Monate und orientieren sich nicht am zeitlichen Rahmen des Finanzjahres. Nach dem sehr erfolgreichen Abschluss langlaufender Projektrealisierungen wird auch für 2022 erwartet, dass sich weitere, in den unfertigen Leistungen enthaltene, Ergebnisbeiträge realisieren. Durch die Ausweitung der Marktdurchdringung in der strategischen Produktlinie zum Risikomanagement und Accounting wurde die solide Basis für die weitere Entwicklung der Gesellschaft gelegt. Begünstigt und ermöglicht wird dies durch das hohe kundenseitige Vertrauen in das Unternehmen und seine Mitarbeiter.

Zusammen mit der guten marktseitigen Reputation sind diese Faktoren die wesentliche Erfolgsbasis für das Bestands- aber auch für das Neukundengeschäft der Collenda.

Collenda erwartet auf Basis der handelsrechtlichen Realisierung einzelner Projekte und des Ausbaus des Dienstleistungsgeschäftes für das Geschäftsjahr 2022 eine konstant positive Entwicklung des Ergebnisses vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen im einstelligen Prozentbereich.

Die Corona-Pandemie kann auch weiterhin eine negative Auswirkung sowohl auf die Umsatz- als auch auf die Ergebnis-Prognose haben. Vor dem Hintergrund der weiterhin nicht verlässlich beurteilbaren Dauer und Fortentwicklung der Pandemie können die Auswirkungen jedoch nicht abschließend quantifiziert werden, jedoch sind alle Erfahrungen aus den letzten beiden Jahren der Pandemie in die Planungen eingeflossen und berücksichtigt worden.

 

Meerbusch, 31. März 2022

Hartmut Wagner

Andrew Blazye

Colin Brown

Entwicklung des Anlagevermögens 2021

Anschaffungskosten
01.01.2021 Zugänge Abgänge 31.12.2021
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software, Lizenzen und Kundenbeziehungen 16.114.103,98 7.488,49 13.725,00 16.107.867,47
2. Geschäfts- oder Firmenwert 19.693.171,58 0,00 0,00 19.693.171,58
35.807.275,56 7.488,49 13.725,00 35.801.039,05
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.646.800,03 37.660,46 113.525,39 1.570.935,10
37.454.075,59 45.148,95 127.250,39 37.371.974,15
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2021 Zugänge Abgänge 31.12.2021
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software, Lizenzen und Kundenbeziehungen 15.733.923,47 371.056,11 13.725,00 16.091.254,58
2. Geschäfts- oder Firmenwert 19.364.957,90 328.213,68 0,00 19.693.171,58
35.098.881,37 699.269,79 13.725,00 35.784.426,16
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.384.735,34 95.144,75 11.3.525,39 1.366.354,70
36.483.616,71 794.414,54 127.250,39 37.150.780,86
Buchwerte
31.12.2021 31.12.2020
EUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software, Lizenzen und Kundenbeziehungen 16.612,89 380
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 328
16.612,89 708
II. Sachanlagen
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