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Volksbank e.G.Liquidiert
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Volksbank eGVerdenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010Volksbank eG, VerdenI. Geschäftsverlauf 1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft Die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands war im Jahr 2010 von einem kräftigen Konjunkturaufschwung geprägt. Das Bruttoinlandsprodukt nahm preisbereinigt um 3,6 % zu und damit so stark wie noch nie seit der Wiedervereinigung. Mit diesem Zuwachs hat die deutsche Wirtschaft einen großen Teil des Einbruchs vom Winterhalbjahr 2008/2009 wieder wettgemacht. Dabei zeigte sich im Verlauf des Jahres 2010 eine beeindruckende Wachstumsdynamik, die in einem ausgesprochen starken zweiten Quartal gipfelte. Die konjunkturelle Erholung hat zudem seit Jahresbeginn an Breite gewonnen. Sie wurde, anders als im Vorjahr, nicht mehr allein von einem Anstieg der Exporte und der staatlichen Konsumausgaben getrieben, auch die privaten Konsumausgaben und die Bruttoanlageinvestitionen legten spürbar zu. Grundlage für die Steigerung der privaten Konsumausgaben um 0,5 % ist die günstige Entwicklung am Arbeitsmarkt. Zudem haben die real verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte merklich zugenommen. Verantwortlich hierfür waren sowohl höhere Bruttolöhne und -gehälter als auch zunehmende Unternehmens- und Vermögenseinkommen, steuerliche Entlastungen und eine insgesamt moderate Entwicklung der Verbraucherpreise. Auch von Seiten der Weltkonjunktur kamen kräftige Wachstumsimpulse. Die Erholung des Exportgeschäftes wurde dabei durch eine sehr hohe Nachfrage aus den Schwellenländern wie China, Indien und Brasilien begünstigt. Der Außenhandel trug mit einem Beitrag von 1,1 %-Punkten zum Wirtschaftswachstum bei und war somit für ein Drittel des Bruttoinlandsprodukt-Zuwachses verantwortlich. Die Ausrüstungsinvestitionen sind im Jahr 2010 um 9,4 % gestiegen. Ihr Volumen nahm zu, da Projekte, die infolge der Rezession aufgeschoben worden waren, bei verbesserten Absatzperspektiven und steigender Kapazitätsauslastung realisiert wurden. Dennoch dürften sich die Ausrüstungsinvestitionen zum Ende des Jahres 2010 noch immer um über 10 % unter dem Niveau vor Ausbruch der Wirtschaftskrise befunden haben. Die Bauinvestitionen, die während der Krise noch vergleichsweise stabil geblieben waren, haben merklich zugenommen. Im Wohnungsbau führten die günstigen Hypothekenzinsen, die abnehmende Arbeitsplatz- und Einkommensunsicherheit der privaten Haushalte und die vielfach wieder steigenden Mieten zu mehr Investitionen. Im Wirtschaftsbau wurden zurückgestellte Projekte umgesetzt. Der öffentliche Bau erhielt durch die staatlichen Konjunkturprogramme kräftige Impulse. Alles in allem stiegen die Bauinvestitionen preisbereinigt um 2,8 %. Der Staatssektor hat seine Ausgaben um 2,2 % erhöht. Sie sind damit deutlich stärker expandiert als die Staatseinnahmen, die um 0,9 % stiegen. Insgesamt schloss der Staat mit einem Rekorddefizit von 88,6 Milliarden Euro ab. Das Maastricht-Kriterium zur Neuverschuldung wurde mit einer Defizitquote von 3,5 % verfehlt. Der Arbeitsmarkt konnte von der starken Konjunktur profitieren. Die Zahl der Erwerbstätigen und der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten stieg um 0,5 % auf 40,48 Millionen Personen und erreichte damit einen neuen Höchststand. Nach Wirtschaftsbereichen differenziert standen Beschäftigungszuwächse im Dienstleistungssektor leichten gegenüber Arbeitsplatzverlusten im Produzierenden Gewerbe sowie im Bereich Land- und Forstwirtschaft. Die Arbeitslosenzahl lag im Jahresdurchschnitt bei 3,24 Millionen und damit auf dem niedrigsten Stand seit 1993. Die Arbeitslosenquote nahm von 8,2 % in 2009 auf 7,7 % in 2010 ab. In Folge des Aufschwungs haben die Verbraucherpreise etwas angezogen. So ist die jährliche Veränderungsrate des Verbraucherindex von 0,8 % im Januar auf 1,7 % im Dezember gestiegen. Im Durchschnitt des Jahres 2010 lagen die Verbraucherpreise um 1,1 % über dem Vorjahresniveau. Der Anstieg wurde vor allem durch Preiserhöhungen bei leichtem Heizöl und Kraftstoffen sowie Obst und Gemüse bestimmt. Zu Beginn des Jahres 2010 begann die EZB wie angekündigt mit der allmählichen Rückführung der geldpolitischen Sondermaßnahmen. Die Europäische Zentralbank (EZB) ließ Jahres- wie Halbjahrestender endgültig auslaufen. Die Zuspitzung der Krise um die hoch verschuldeten GIPS-Staaten (Griechenland, Irland, Portugal und Spanien) veranlasste die europäischen Währungshüter dann allerdings im Mai, den geplanten Ausstieg aus der Politik des billigen Geldes wieder auszusetzen und zusätzliche Sondermaßnahmen zu verabschieden. Dadurch sollte den Verspannungen an den Finanzmärkten entgegengewirkt werden. Allerdings konnten weder das im März vereinbarte Hilfspaket für Griechenland in Höhe von 110 Milliarden Euro noch der im Mai eingerichtete Rettungsschirm für hoch verschuldete Euro-Staaten mit einem Volumen von 750 Milliarden Euro nachhaltig entschärfen. Die sich wieder destabilisierende Lage um die Finanzen Irlands zwang schließlich im Dezember die irische Regierung als erstes Land des Euro-Raumes, finanzielle Mittel in Höhe von 85 Milliarden Euro aus dem Rettungsschirm, größtenteils für den stark angeschlagenen irischen Bankensektor, zu beziehen. Der Euro hat in 2010 schwer unter der Schuldenkrise der GIPS-Staaten gelitten. Insbesondere in der ersten Jahreshälfte belasteten die Turbulenzen um die Staatsfinanzen finanziell angeschlagener Euro-Staaten die Gemeinschaftswährung. Ein Großteil der Marktakteure befürchtete ein Übergreifen der Schuldenkrise auf den noch von der Finanzmarktkrise geschwächten europäischen Finanzsektor insgesamt. In solch einem Fall wäre die Stabilität- und Funktionsfähigkeit des europäischen Finanzsystems ernsthaft in Gefahr gewesen. Anfang Juni erreichte der Euro-Dollar Kurs mit 1,19 US-Dollar den tiefsten Stand seit über vier Jahren. Zu Jahresbeginn hatte der Euro-Dollar Kurs noch bei rund 1,44 US-Dollar gelegen. Erst mit der Einigung auf einen Rettungsschirm für finanziell angeschlagene Euro-Staaten entschärfte sich die zugespitzte Lage allmählich. Bis Anfang November legte der Euro-Dollar Kurs auf 1,42 US-Dollar zu. Im Jahr zwei nach der Lehman-Pleite haben die Aktienmärkte weltweit ihre Gewinne ausbauen können. Ausschlaggebend dafür waren die Konjunkturdaten aus Deutschland, die eine überraschend kräftige Expansion der deutschen Wirtschaft in 2010 erkennen ließen. Zudem löste die Ankündigung und Umsetzung einer zweiten milliardenschweren Geldspritze für die US-Wirtschaft durch die US-Notenbank ein Kaufsignal am Dow Jones aber auch am DAX aus. In 2010 stieg der DAX um 16,1 %. 2. Entwicklung der Volksbank eG Für die Volksbank eG, Verden verlief die Geschäftsentwicklung in 2010 zufrieden stellend. Aufgrund der Steilheit der Zinskurve konnten Erträge aus der Fristentransformation erwirtschaftet werden. Des Weiteren konnten wir unsere Dienstleistungserträge im Vergleich zum Vorjahr steigern. Im Einzelnen zeigt sich folgendes Bild:
*) Hierunter fallen die Posten unter dem Bilanzstrich 1 (Eventualverbindlichkeiten), 2 (Andere Verpflichtungen) und Derivatgeschäfte. Die Bilanzsumme stieg um 5,6 Mio. Euro auf 223,1 Mio. Euro. Diese Entwicklung wurde sowohl durch eine Steigerung der Kundeneinlagen als auch der Kundenforderungen beeinflusst.
Die Kundenforderungen erhöhten sich im Berichtsjahr erfreulich um 1,5 % auf 104,4 Mio. Euro. Hierin wurden auch 10-jährige Hausfinanzierungen mit einem Volumen von ca. 5,3 Mio. Euro dargestellt. Die Entwicklung des Kreditgeschäftes ist zufrieden stellend. Die Wertpapieranlagen und Forderungen an Banken erhöhten sich um 4,4 % auf 101,1 Mio. Euro. Sie dienen ausschließlich der Anlage liquider Mittel und der Sicherstellung einer ständigen Zahlungsbereitschaft. Die Anlage der nicht für das Kreditgeschäft benötigten Mittel erfolgte als Anlage bei unserer Zentralbank oder in festverzinslichen Wertpapieren mit guter und mittlerer Bonität.
Die ausgewiesenen Bankenrefinanzierungen reduzierten sich im Berichtsjahr um 7,5 % auf 30,7 Mio. Euro. Die Entwicklung der Kundeneinlagen zeigt eine erfreuliche Entwicklung bei den Spareinlagen. Dabei haben sich unser Geschäftsmodell und die Einbindung in die Sicherungssysteme der genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken positiv ausgewirkt. Bei den anderen Einlagen war unser Tagesgeldkonto weiterhin mit einer Steigerung von 32,3 % auf 12,7 Mio. Euro sehr gefragt. Insgesamt erhöhten sich unsere Kundeneinlagen um 4,6 % auf 166,1 Mio. Euro. Die Entwicklung des Einlagengeschäfts verlief zufrieden stellend.
Durch die positiven Entwicklungen an den Aktienmärkten konnten wir die Erträge im Wertpapierdienstleistungsgeschäft um ca. 11 % und die Vermittlungserträge um erfreuliche 179 TEUR auf 788 TEUR steigern. Ebenso erhöhten sich unsere Erträge im Bereich Kontoführung/Zahlungsverkehr um 68 TEUR auf nunmehr 1.241 TEUR. Investitionen Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden weitere Investitionen für die ständig erforderliche Aktualisierung der technischen EDV-Infrastruktur getätigt. Die Investition in neue Hardware haben wir über mehrere Jahre verteilt. Des Weiteren wurden in unserer Geschäftsstelle in Langwedel weitere Beratungsräume für unsere Kunden geschaffen. Personal und Sozialbereich Zum Jahresende 2010 waren 45 Vollzeitkräfte, 16 Teilzeitkräfte und 9 Auszubildende für unsere Kunden tätig. Hierbei lag die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit bei 14,9 Jahren. Für die Qualifikation unserer Mitarbeiter wurden im Geschäftsjahr 426 Arbeitstage in Aus- und Fortbildungsmaßnahmen investiert. Wir bedanken uns bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz und sind uns sicher, dass sie sich auch künftig mit Kompetenz und Freundlichkeit in besonderer Weise um unsere Kunden bemühen. Weitere nicht finanzielle Leistungsindikatoren Unser Mitgliederbestand erhöhte sich um 52 auf 5.400 Mitglieder. Unser Kundenbestand reduzierte sich um 169 auf 17.105 Kunden. II.Darstellung der Lage sowie der Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Volksbank eG 1.Gesamtbanksteuerung, Risikomanagement In unserer Unternehmenskonzeption haben wir uns klar auf die Bedarfssituation unserer Mitglieder und Kunden ausgerichtet und daraus eine langfristige Unternehmensplanung entwickelt, die eine dauerhafte Begleitung unserer Mitglieder und Kunden in allen Fragen der Finanzierung und Vermögensanlage sicherstellt. Die Entwicklung unserer Bank planen und steuern wir mit Hilfe von Kennzahlen und Limitsystemen. Die Ausgestaltung unserer Limitsysteme ist an der Risikotragfähigkeit unseres Hauses ausgerichtet. Durch Funktionstrennungen in den Arbeitsabläufen und die Tätigkeit der Internen Revision haben wir die Zuverlässigkeit der Steuerungsinformationen aus der ordnungsgemäßen Geschäftsabwicklung sichergestellt. Im Wege der Personalüberlassung werden wir im Bereich der Internen Revision von der VR-Dienstleistungsgenossenschaft eG in Oldenburg unterstützt. Bei Erstellung unserer Mehrjahresplanung erhielten wir Unterstützung durch die Firma Interpares Beratungsnetzwerk für Banken in Hamburg. Das Risikomanagement zur Früherkennung von Risiken ist vor dem Hintergrund einer wachsenden Komplexität der Märkte im Bankgeschäft von erheblicher Bedeutung. Risikomanagementziele und -methoden Wie alle unternehmerischen Tätigkeiten ist auch das Bankgeschäft nicht frei von Risiken. Neben allgemeinen Risikofaktoren (z. B. Konjunkturschwankungen, neue Technologien und Wettbewerbssituationen, sonstige sich verändernde Rahmenbedingungen) bestehen spezifische Bankgeschäftsrisiken. Die Kontrolle und das Management dieser Risiken sind für uns eine zentrale Aufgabe und an dem Grundsatz ausgerichtet, die mit der Geschäftstätigkeit verbundenen Risiken zu identifizieren, zu bewerten, zu begrenzen und zu überwachen sowie negative Abweichungen von den Erfolgs-, Eigenmittel- und Liquiditätsplanungen zu vermeiden. Die für das Risikocontrolling zuständigen Stabsstellen berichten direkt dem Vorstand. Die Interne Revision überwacht durch regelmäßige Kontrollen die vorhandenen Abläufe. Unser Haus unterscheidet zwischen Adressenausfallrisiken, Marktpreisrisiken (Zinsänderungs-, Währungs-, sonstige Preisrisiken) und sonstigen Risiken (Liquiditäts- und Betriebsrisiken sowie rechtliche Risiken). Zur Steuerung der Risiken nutzen wir EDV-gestützte Systeme; diese finden teilweise auch Berücksichtigung bei der Chancenbewertung. Auf der Grundlage von Risikotragfähigkeitsberechnungen sind Verlustobergrenzen für unterschiedliche Risikoarten definiert, an denen wir u. a. unsere geschäftspolitischen Maßnahmen ausrichten. Die Risikotragfähigkeit ermitteln wir auf Basis der Ertragslage, der Eigenkapitalbestandteile und der stillen Reserven. Adressenausfallrisiken Für das Kreditgeschäft haben wir unter Berücksichtigung der Risikotragfähigkeit sowie der Einschätzung der mit dem Kreditgeschäft verbundenen Risiken eine Strategie zur Ausrichtung des Kreditgeschäftes festgelegt. Die Ermittlung struktureller Kreditrisiken (Adressenausfallrisiken) basiert auf Einstufungen aller Kreditnehmer nach bankinternen Beurteilungskriterien in Risikogruppen. Das aggregierte Ergebnis wird nach Volumen und Blankoanteilen ausgewertet und in die Gesamtbanksteuerung einbezogen. Die Einstufungen werden regelmäßig überprüft. Unsere EDV-Statistiken geben außerdem Auskunft über die Verteilung des Kreditvolumens nach Branchen, Größenklassen und Sicherheiten. Zur Überwachung und Steuerung des Kreditgeschäftes bestehen Limite. Den Adressenausfallrisiken in unseren Wertpapieranlagen begegnen wir grundsätzlich dadurch, dass wir keine Papiere außerhalb eines Investment-Grade-Ratings erwerben. Marktpreisrisiken Zur Überwachung der Auswirkungen der allgemeinen Zins-, Währungs- und Kursrisiken auf unsere Wertpapiere haben wir ein Controlling- und Managementsystem eingesetzt, das den von der Bankenaufsicht vorgegebenen Anforderungen voll entspricht. Wir haben sichergestellt, dass Eigenhandelsgeschäfte nur im Rahmen klar definierter Kompetenzregelungen getätigt werden. Art, Umfang und Risikopotential dieser Geschäfte haben wir durch ein bankinternes Limitsystem begrenzt. Bei der Festlegung der Limite haben wir uns an der bankindividuellen Risikotragfähigkeit orientiert. Die Entwicklungen in 2010 führten zu einer moderaten Belastung des Risikobudgets. Die Risikotragfähigkeit war stets gegeben. Unseren laufenden Zahlungsverpflichtungen konnten wir jederzeit nachkommen. Unsere Bank ist insbesondere aufgrund von bestehenden Inkongruenzen zwischen ihren aktiven und passiven Festzinspositionen dem allgemeinen Zinsänderungsrisiko ausgesetzt. Die Zinsänderungsrisiken messen wir mit Hilfe einer dynamischen Zinselastizitätsbilanz. Ausgehend von unseren Zinsprognosen werden die Auswirkungen hiervon abweichender Zinsentwicklungen auf das Jahresergebnis ermittelt. Nach abgestuften Entwicklungsszenarien haben wir für die möglichen Ergebnisbeeinträchtigungen Limite vorgegeben, deren Überschreiten die Anwendung bestimmter Maßnahmen auslöst. Um auch weiterhin diesen Anforderungen zu genügen, arbeiten wir mit der Firma barisco Risikomanagement GmbH in Großensee zusammen. Für die Devisenkassageschäfte mit unseren Kunden bestehen jeweils entsprechende Gegengeschäfte mit der Zentralbank. Operationelle Risiken Neben den Adressenausfall- und Marktpreisrisiken hat sich die Bank auch auf operative Risiken (z. B. Betriebsrisiken im EDV-Bereich, fehlerhafte Bearbeitungsvorgänge, Rechtsrisiken, Betrugs- und Diebstahlsrisiken, allgemeine Geschäftsrisiken) einzustellen. Unser innerbetriebliches Überwachungssystem trägt dazu bei, die operationalen Risiken zu identifizieren und so weit wie möglich zu begrenzen. Den Betriebs- und Rechtsrisiken begegnen wir auch durch die Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern (z. B. im EDV-Bereich oder im Bereich der Rechtsberatung). Für den Ausfall technischer Einrichtungen und unvorhergesehene Personalausfälle besteht eine Notfallplanung. Versicherbare Gefahrenpotentiale, z. B. Diebstahl- und Betrugsrisiken, haben wir durch Versicherungsverträge im banküblichen Umfang abgeschirmt. 2. Vermögenslage Das bilanzielle Eigenkapital sowie die Eigenmittelausstattung und Solvabilität gemäß § 10 KWG haben sich in den letzten Jahren wie folgt entwickelt:
*) Hierzu rechnen die Passivposten 9 (Nachrangige Verbindlichkeiten), 10 (Genussrechtskapital), 11 (Fonds für allgemeine Bankrisiken) und 12 (Eigenkapital). **) Gesamtkennziffer gemäß Grundsatz I bis 2007 Ein angemessenes haftendes Eigenkapital, auch als Bezugsgröße für eine Reihe von Aufsichtsnormen, bildet neben einer stets ausreichenden Liquidität die unverzichtbare Grundlage einer soliden Geschäftspolitik. Der von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht nach den Bestimmungen des Kreditwesengesetzes aufgestellte Grundsatz für die Eigenmittelausstattung wurde von uns im Geschäftsjahr 2010 stets gut eingehalten. Unter Berücksichtigung einer kontinuierlichen Stärkung des Eigenkapitals durch die im Rahmen der Jahresabschlussaufstellung vorgenommene Vorwegzuweisung von 440 TEUR zu den Ergebnisrückstellungen und 1.000 TEUR in den Fonds für allgemeine Bankrisiken, die noch der Zustimmung der Vertreterversammlung bedarf, beträgt unser Kernkapital rund 18 Mio. Euro; das sind 8,0 % der Bilanzsumme. Unsere Eigenkapitalausstattung ist angemessen. Auch für unser geplantes Geschäftswachstum im laufenden und darauf folgenden Geschäftsjahr ist eine ausreichende Eigenmittelbasis sichergestellt. Kundenforderungen Die Struktur und der räumliche Umfang unseres Geschäftsgebietes ermöglichen uns weiterhin eine ausgewogene branchen- und größenmäßige Streuung unserer Ausleihungen. Die Absicherung unseres Kreditbestandes ist günstig. Durch unsere Liquiditätsplanung konnten wir allen vertretbaren und berechtigten Kreditwünschen unserer mittelständischen Kundschaft entsprechen. Die durch die Vertreterversammlung festgesetzten Kredithöchstgrenzen für die einzelnen Kreditnehmer sowie sämtliche Kreditrichtlinien des Kreditwesengesetzes wurden während des gesamten Berichtszeitraumes eingehalten. Die Forderungen an unsere Kunden haben wir auch zum Jahresende 2010 wieder mit der gebotenen Vorsicht bewertet. Die für erkennbare bzw. latente Risiken in angemessener Höhe gebildeten Einzel- und Pauschalwertberichtigungen wurden von den entsprechenden Aktivposten abgesetzt. Der Umfang der Forderungen mit erhöhten latenten Risiken steht im Einklang mit der Risikotragfähigkeit der Bank. Auf der Grundlage des von uns für das laufende und darauf folgende Geschäftsjahr geplanten Wachstums unseres Kreditgeschäftes von 3 % des Kundenkreditvolumens ergibt sich bei konstanten Margen jedoch niedrigem Zinsniveau das Risiko einer Reduzierung des Zinsergebnisses von 0,1 % des durchschnittlichen Geschäftsvolumens. Wertpapieranlagen Die Wertpapieranlagen der Genossenschaft setzen sich wie folgt zusammen:
Unseren gesamten Wertpapierbestand haben wir der Liquiditätsreserve zugeordnet und dementsprechend nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Hierbei handelt es sich überwiegend um festverzinsliche Wertpapiere mit guter und mittlerer Bonität. Des Weiteren haben wir in einem nicht unerheblichem Umfang Schuldscheindarlehen, bezogen auf unsere Zentralbank, in einem Gesamtvolumen von 16,5 Mio. Euro im Bestand. Nach unseren derzeitigen Erkenntnissen halten wir die Marktpreisrisiken in unserem Wertpapierbestand im Rahmen der geschäftspolitischen Zielsetzung und der Risikotragfähigkeit. Mit den Fälligkeiten erwarten wir aufgrund des weiterhin niedrigen Zinsniveaus eine reduzierte Durchschnittsverzinsung des Depot A. Weitere wesentliche Aktiv- und Passivstrukturen Im Berichtsjahr sind keine wesentlichen Veränderungen der Aktiv- und Passivstrukturen erfolgt. Derivatgeschäfte Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden keine Derivatgeschäfte getätigt. Zinsänderungsrisiko Auf der Grundlage dynamischer Zinselastizitäten setzen wir bei unserer Zinsrisikosteuerung auf Gesamtbankebene Zinssicherungsinstrumente ein. Hauptsächlich handelt es sich dabei um den Einsatz von bilanziellen Geschäften in Form von Refinanzierungsmittel im Interbankengeschäft. Die Zinsänderungsrisiken und -chancen messen wir regelmäßig monatlich mit Hilfe einer dynamischen Zinselastizitätsbilanz. Ausgehend von unseren Zinsprognosen werden die Auswirkungen hiervon abweichender Zinsentwicklungen auf das Jahresergebnis ermittelt und analysiert. Nach den auf dieser Grundlage zum Bilanzstichtag des Berichtsjahres ermittelten Zinsänderungsrisiken ergeben sich überschaubare Auswirkungen auf das Betriebsergebnis des laufenden Geschäftsjahres. Währungsrisiko Die eingegangenen Währungsrisiken sind für das Gesamtgeschäft von geringer Bedeutung. Mitgliedschaft in der Sicherungseinrichtung des BVR Unsere Genossenschaft ist der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e. V. angeschlossen, die aus dem Garantiefonds und dem Garantieverbund besteht. 3. Finanz- und Liquiditätslage Der von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht aufgestellte Liquiditätsgrundsatz wurde von uns auch im Geschäftsjahr 2010 stets eingehalten. Die Liquiditätskennzahl der Liquiditätsverordnung betrug zum Bilanzstichtag des Berichtsjahres 3,0. Wir konnten allen Zahlungsverpflichtungen stets fristgerecht nachkommen; die Zahlungsfähigkeit war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit gewährleistet. In Anbetracht der derzeit vorhandenen Liquiditätsreserven und der Einbindung unserer Bank in den genossenschaftlichen Liquiditätsverbund ist für einen Betrachtungszeitraum von zwei Jahren mit einer wesentlichen Beeinträchtigung der Zahlungsfähigkeit aus heutiger Sicht nicht zu rechnen. 4. Ertragslage Das Betriebsergebnis nach Bewertung wurde zum einen durch die weiterhin bestehenden Ver-unsicherungen hinsichtlich der Bonität einiger europäischen Staaten negativ beeinflusst. Zum anderen konnten wir bei den Adressrisiken die niedrigste Vorsorge seit 10 Jahren verbuchen. Des Weiteren konnten wir unseren Zinsüberschuss und die Erträge im Dienstleistungsgeschäft steigern. Unsere Verwaltungsaufwendungen reduzierten wir auf 2,38 % der durchschnittlichen Bilanzsumme (dBS). Die wesentlichen Erfolgskomponenten der Genossenschaft haben sich in den letzten 5 Jahren wie folgt entwickelt:
1) GuV-Posten 1 abzüglich GuV-Posten 2 zuzüglich GuV-Posten 3 2) GuV-Posten 5 abzüglich GuV-Posten 6 3) Saldo aus den GuV-Posten 1 bis 12 4) Saldo aus den GuV-Posten 13 bis 16 Der Zinsüberschuss erhöhte sich im Berichtsjahr um 0,08 % Punkte und beträgt 2,96 % der dBS. Die Veränderung begründet sich hauptsächlich in der Zinsreduzierung im kurzfristigen Bereich auf der Passivseite. Die Zinserträge reduzierten sich um 0,21 %-Punkte auf 4,43 % der dBS. Die Aufwendungen reduzierten sich jedoch um 0,30 % Punkte auf 1,47 % des dBS. Der Provisionsüberschuss erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr deutlich um 265 TEUR; er beträgt 1,00 % der dBS. Der wesentliche Teil der Erträge entfällt auf den Zahlungsverkehr. Die Personalaufwendungen reduzierten sich um 117 TEUR. Sie betragen 1,57 % der dBS. Die Reduzierung resultiert im Wesentlichen aus den geringeren erfolgsabhängigen Zahlungen gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt liegen die Personalaufwendungen im langfristigen Korridor unserer Bank. Die anderen Verwaltungsaufwendungen stiegen um 200 TEUR. Diese Erhöhung resultiert insbesondere aus den gestiegenen Schulungskosten. Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr. Einen wesentlichen Anteil hatte die Zuschreibung der Sanierungskosten zu unserem Stadthaus von 287 TEUR. Unsere Cost-Income-Ratio reduzierte sich von 64,2 % auf 60,9 %. Das Bewertungsergebnis wurde im Berichtsjahr im Wesentlichen durch Kurswertabschreibungen auf unseren Wertpapierbestand der Liquiditätsreserve sowie in sehr geringem Maße auf Zuführungen zu Einzelwertberichtigungen auf unsere Kundenforderungen beeinflusst. Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert. Der Jahresüberschuss reduziert sich um 443 TEUR auf 733 TEUR. Dies resultiert aus der Zuführung in den Fonds für allgemeine Bankrisiken in Höhe von 1.000 TEUR. Aus dem Jahresüberschuss ist die Zahlung einer Dividende auf Vorjahresniveau vorgesehen. Für das laufende Geschäftsjahr rechnen wir nach unserer Ergebnisvorschaurechnung mit einem gegenüber dem Berichtsjahr reduzierten Ergebnis. 5. Zusammenfassende Beurteilung der Lage Die Vermögenslage unseres Hauses ist durch eine angemessene Eigenkapitalausstattung geprägt. Die gebildeten Wertberichtigungen für erkennbare und latente Risiken in den Kundenforderungen sind angemessen; für erhöht latente Risiken im Kreditgeschäft besteht ein ausreichendes Deckungspotential in Form versteuerter Wertberichtigungen, die im Berichtsjahr deutlich erhöht werden konnten. Die Finanz- und Liquiditätslage entspricht den aufsichtsrechtlichen und betrieblichen Erfordernissen. Die Ertragslage des Berichtsjahres war zufrieden stellend. Aufgrund unserer soliden und risikobewussten Geschäftspolitik sowie der installierten Instrumentarien zur Risikosteuerung und -überwachung bewegen sich die derzeit erkennbaren Risiken der künftigen Entwicklung in einem überschaubaren und für unser Haus tragbaren Rahmen. Ertragschancen sehen wir für unsere Bank aus dem geplanten Wachstum unseres Kreditgeschäftes. III. Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten. IV. Voraussichtliche Entwicklung (Prognosebericht) Wir führen derzeit Gespräche mit der Volksbank Grafschaft Hoya eG mit dem Ziel der Verschmelzung auf den Bilanzstichtag 31.12.2011. Der Beschluss soll in der Vertreterversammlung in 2012 gefasst werden. Die Finanzmarktkrise führt zu strukturellen Veränderungen für die gesamte Kreditwirtschaft. Wir beobachten diese Entwicklung sehr sorgfältig. Aufgrund des Erfolges der Volksbank eG, Verden in den zurückliegenden Jahren, einer positiven Ertragslage und zufrieden stellender Eigenkapitalausstattung beurteilen wir die weitere Entwicklung zuversichtlich. Wir rechnen unter Berücksichtigung unserer Anlagestruktur in den beiden nächsten Jahren mit moderaten Belastungen aus den Wertpapieranlagen. Für das Geschäftsjahr 2011 erwarten wir eine weiterhin positive konjunkturelle Entwicklung. Dies sollte auch dem Arbeitsmarkt zugutekommen. Des Weiteren gehen wir von leicht steigenden Zinsen aus. Trotz der volatilen Aktienmärkte erwarten wir für ein Ansteigen des DAX im Jahresverlauf und eine abnehmende Risikoaversion. Nach unserer Unternehmensplanung rechnen wir mit einem moderaten Wachstum auf der Passivseite und auf der Aktivseite. Für das darauf folgende Geschäftsjahr rechnen wir ebenfalls mit einem moderaten Wachstum im Aktiv- und im Passivgeschäft. Der Steuerung und Überwachung der Kreditausfallrisiken mit dem weiteren Abbau der erhöht latenten Risiken kommt unverändert eine besondere Bedeutung zu. Ausgehend von einer angemessenen Vermögenslage erwarten wir für die Zukunft eine weitere Stärkung unserer Eigenkapitalbasis. Aufgrund einer unverändert sorgfältigen Finanzplanung sowie der Einbindung unserer Bank in die genossenschaftliche FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken gehen wir auch zukünftig von einer geordneten Finanzlage aus. Wir werden den Weg der Verbesserung der Ertragssituation und der Optimierung der Aufwands- und Ertragsrelation fortsetzen und erwarten eine weiterhin zufrieden stellende Ertragslage. Abschließend möchten wir darauf hinweisen, dass, soweit wir vorstehend Prognosen oder Erwartungen geäußert haben oder unsere Aussagen die Zukunft betreffen, die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen hiervon abweichen können. V. Zweigniederlassungen Die Genossenschaft unterhält keine Zweigniederlassungen.
Verden, 4. März 2011 Volksbank eG Der Vorstand: Dreyer Eich 1. Jahresbilanz zum 31. Dezember 2010Volksbank eG, VerdenAktivseite
Passivseite
2.
Gewinn- und Verlustrechnung
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| Geschäftsjahr | Vorjahr | ||||
| EUR | EUR | EUR | EUR | TEUR | |
| 1. Zinserträge aus | |||||
| a) Kredit- und Geldmarktgeschäften | 6.920.295,63 | 7.100 | |||
| b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen | 2.867.764,43 | 9.788.060,06 | 2.953 | ||
| 2. Zinsaufwendungen | 3.333.150,44 | 6.454.909,62 | 3.904 | ||
| 3. Laufende Erträge aus | |||||
| a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren | 209.131,50 | 178 | |||
| b) Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften | 40.417,00 | 24 | |||
| c) Anteilen an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 249.548,50 | 0 | ||
|
4. Erträge aus Gewinngemeinschaften,
Gewinnabführungs-
oder Teilgewinnabführungsverträgen |
0,00 | 0 | |||
| 5. Provisionserträge | 2.386.514,64 | 2.120 | |||
| 6. Provisionsaufwendungen | 119.747,36 | 2.266.767,28 | 117 | ||
| 7. Nettoertrag/-aufwand des Handelsbestands | 0,00 | 0 | |||
| 8. Sonstige betriebliche Erträge | 651.977,40 | 256 | |||
| 9. [gestrichen] | 0,00 | 0 | |||
| 10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen | |||||
| a) Personalaufwand | |||||
| aa) Löhne und Gehälter | 2.814.039,74 | 2.912 | |||
| ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 754.199,15 | 3.568.238,89 | 773 | ||
| darunter: für Altersversorgung | 243.498,21 | (267) | |||
| b) andere Verwaltungsaufwendungen | 1.837.222,79 | 5.405.461,68 | 1.637 | ||
|
11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf
immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen |
261.355,32 | 231 | |||
| 12. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 312.339,43 | 15 | |||
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13. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf
Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie
Zuführungen
zu Rückstellungen im Kreditgeschäft |
1.088.793,41 | 1.021 | |||
|
14. Erträge aus Zuschreibungen zu
Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus
der Auflösung
von Rückstellungen im Kreditgeschäft |
0,00 | -1.088.793,41 | 0 | ||
|
15. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf
Beteiligungen,
Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere |
0,00 | 0 | |||
|
16. Erträge aus Zuschreibungen zu
Beteiligungen, Anteilen an
verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelten Wertpapieren |
0,00 | 0,00 | 0 | ||
| 17. Aufwendungen aus Verlustübernahme | 0,00 | 0 | |||
| 18. [gestrichen] | 0,00 | 0 | |||
| 19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit | 2.555.252,96 | 2.021 | |||
| 20. Außerordentliche Erträge | 0,00 | 0 | |||
| 21. Außerordentliche Aufwendungen | 7.430,00 | 0 | |||
| 22. Außerordentliches Ergebnis | -7.430,00 | (0) | |||
| 23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 802.994,65 | 827 | |||
| darunter: latente Steuern | 0,00 | (0) | |||
| 24. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 12 ausgewiesen | 12.120,92 | 815.115,57 | 18 | ||
| 24a. Einstellungen in Fonds für allgemeine Bankrisiken | 1.000.000,00 | 0 | |||
| 25. Jahresüberschuss | 732.707,39 | 1.176 | |||
| 26. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 0,00 | 0 | |||
| 732.707,39 | 1.176 | ||||
| 27. Entnahmen aus Ergebnisrücklagen | |||||
| a) aus der gesetzlichen Rücklage | 0,00 | 0 | |||
| b) aus anderen Ergebnisrücklagen | 0,00 | 0,00 | 0 | ||
| 732.707,39 | 1.176 | ||||
| 28. Einstellungen in Ergebnisrücklagen | |||||
| a) in die gesetzliche Rücklage | 220.000,00 | 353 | |||
| b) in andere Ergebnisrücklagen | 220.000,00 | 440.000,00 | 540 | ||
| 29. Bilanzgewinn | 292.707,39 | 283 | |||
3. Anhang für das Geschäftsjahr 2010
Volksbank eG, Verden
A. Allgemeine Angaben
Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt. Gleichzeitig erfüllt der Jahresabschluss die Anforderungen des Genossenschaftsgesetzes (GenG) und der Satzung der Bank.
Im Rahmen der Übergangsvorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) wurde von den mit Art. 67 Einführungsgesetz zum Handelsgesetzbuch (EGHGB) für bestimmte Bilanzposten und Wertansätze eingeräumten Beibehaltungs- und Fortführungswahlrechten der Rechtslage vor Inkrafttreten des BilMoG wie folgt Gebrauch gemacht:
- Wertbeibehaltung von anderen Rückstellungen nach Art. 67 Abs. 1 Satz 2 EGHGB
- Beibehaltung der steuerrechtlichen Abschreibungen (§ 279 Abs. 2 i. V. m. § 254 Satz 1 HGB a. F.) nach Art. 67 Abs. 4 Satz 1 EGHGB.
In der Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung ergaben sich aufgrund der Umsetzung des BilMoG Veränderungen durch neue Positionen bzw. bei den Bezeichnungen.
Auf eine Anpassung der Vorjahresbeträge an die im Zuge der erstmaligen Anwendung des BilMoG geänderte Form der Darstellung oder die geänderten Bewertungsmethoden wurde verzichtet.
B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden
Die auf EUR lautenden Barreserven wurden mit dem Nennwert angesetzt. Die Bewertung der Sorten erfolgte zum Kassakurs am Bilanzstichtag. Forderungen an Kreditinstitute und an Kunden wurden mit dem Nennwert oder den Anschaffungskosten angesetzt, wobei der Unterschiedsbetrag zwischen dem höheren Nennwert und dem Auszahlungsbetrag - sofern Zinscharakter vorliegt - in den passiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt wurde. Dieser Unterschiedsbetrag wird grundsätzlich planmäßig und zwar zeitanteilig aufgelöst. Forderungen in Fremdwährung an Kreditinstitute wurden mit dem Kassakurs (EZB-Referenzkurs) des Bilanzstichtages umgerechnet; sie sind in voller Höhe durch auf gleiche Währung lautende Kundeneinlagen gedeckt, sie wurden ebenfalls mit dem EZB-Referenzkurs bewertet.
Die bei den Forderungen an Kunden erkennbaren Bonitätsrisiken sind durch Bildung von Einzelwertberichtigungen abgedeckt. Für die latenten Kreditrisiken wurde unter Berücksichtigung der steuerlichen Richtlinien eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Zusätzlich bestehen zur Sicherung gegen die besonderen Risiken des Geschäftszweigs Vorsorgereserven gemäß § 340f HGB und ein Sonderposten für allgemeine Bankrisiken gemäß § 340g HGB.
Die wie Umlaufvermögen behandelten festverzinslichen Wertpapiere, Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere wurden nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Dabei wurden die von den "Wertpapiermitteilungen" (WM-Datenservice) zur Verfügung gestellten Jahresschlusskurse herangezogen.
Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Abzinsung der Körperschaftsteuerguthaben aus der Zeit des Anrechnungsverfahrens erfolgte unverändert mit 3,913 %, da eine ratenweise Auszahlung dieser unverzinslichen Forderung erfolgt.
Die entsprechend IDW RS HFA 22 als strukturierte Produkte bezeichneten Vermögensgegenstände werden, soweit sie lediglich ein Zinsänderungs- und Emittentenrisiko enthalten, als einheitlicher Vermögensgegenstand bilanziert und bewertet. Komplex strukturierte Anleihen und Forderungen an Kreditinstitute (Schuldscheindarlehen), die weiteren Risiken unterliegen, wurden in ihre Komponenten zerlegt. Die Komponenten werden einzeln bilanziert und bewertet.
Die Beteiligungen und die Geschäftsguthaben bei Genossenschaften wurden grundsätzlich zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert.
Die Sachanlagen und die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu den Anschaffungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen wurden bei Gebäuden linear über die Nutzungsdauer, beim beweglichen Sachanlagevermögen nach steuerlich zulässigen Höchstsätzen planmäßig zunächst degressiv und später linear vorgenommen. Die ab dem Jahr 2008 neu angeschafften beweglichen Wirtschaftsgüter wurden linear über die Nutzungsdauer abgeschrieben.
Erhöhte Abschreibungen gemäß § 6b EStG für vor dem 1. Januar 2010 angeschaffte Sachanlagen wurden weitergeführt.
Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 150 wurden als Aufwand erfasst. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 150 und bis zu EUR 1.000 wurde eine Poolabschreibung nach steuerrechtlichen Vorgaben vorgenommen.
Unterschiedsbeträge zwischen dem Erfüllungsbetrag einer Verbindlichkeit und dem niedrigeren Ausgabebetrag wurden in den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt. Der Unterschiedsbetrag wird planmäßig auf die Laufzeit der Verbindlichkeit verteilt.
Die Passivierung der Verbindlichkeiten erfolgte zu dem jeweiligen Erfüllungsbetrag. Der Belastung aus Einlagen mit steigender Verzinsung und aus Zuschlägen sowie sonstigen über den Basiszins hinausgehenden Vorteilen für Einlagen wurde durch Rückstellungsbildung in angemessenem Umfang Rechnung getragen.
Den Pensionsrückstellungen und den Rückstellungen für Altersteilzeit liegen versicherungsmathematische Berechnungen auf Basis der "Richttafeln 2005 G" (Prof. Dr. Klaus Heubeck) zugrunde. Verpflichtungen aus Pensionsanwartschaften und Altersteilzeitrückstellungen werden mittels Anwartschaftsbarwertverfahren angesetzt. Laufende Rentenverpflichtungen und Altersversorgungsverpflichtungen gegenüber ausgeschiedenen Mitarbeitern sind mit dem Barwert bilanziert. Der bei der Abzinsung der Pensionsrückstellungen angewendete Zinssatz von 5,16 % wurde unter Inanspruchnahme der Vereinfachungsregel nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren festgelegt. Dieser beruht auf einem Rechnungszinsfuß gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV).
Die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz in Höhe von 4,28 % abgezinst.
Es wurden erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen in Höhe von 0,00 % (Vorjahr 0,00 %) und eine Rentendynamik in Höhe von 2,00 % (Vorjahr 0,00 %) zugrunde gelegt.
Im Übrigen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten Rückstellungen in angemessener Höhe gebildet.
Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr wurden gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst.
Eine Überdeckung bei den anderen Rückstellungen, die aus der geänderten Bewertung aufgrund des BilMoG resultiert, wurde in Höhe von EUR 1.900 zulässigerweise beibehalten.
Über die Höhe der passiven Steuerlatenzen hinausgehende aktive latente Steuern wurden in Ausübung des Wahlrechts gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert (vgl. Erläuterungen im Abschnitt D.).
Der Jahresabschluss wurde nach teilweiser Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.
C. Entwicklung des Anlagevermögens 2010
(volle EUR)
| Anschaffungs-\ Herstellungskosten | Zugänge
Zuschreibung |
(a)
(b) |
Umbuchungen Abgänge | (a) (b) | Abschreibungen (kumuliert) | |
| des Geschäftsjahres | ||||||
| EUR | EUR | EUR | EUR | |||
| Immaterielle | ||||||
| Anlagenwerte | ||||||
| a) Selbst geschaffene | 0 | 0 | (a) | 0 | (a) | 0 |
| gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte |
0 | (b) | 0 | (b) | ||
| b) entgeltlich erwor- | 51.346 | 1.962 | (a) | 0 | (a) | 43.437 |
| bene Konzessio-
nen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
0 | (b) | 6.560 | (b) | ||
| c) Geschäfts- oder | 0 | 0 | (a) | 0 | (a) | 0 |
| Firmenwert | 0 | (b) | 0 | (b) | ||
| d) geleistete | 0 | 0 | (a) | 0 | (a) | 0 |
| Anzahlungen | 0 | (b) | 0 | (b) | ||
| Sachanlagen | ||||||
| a) Grundstücke und | 5.292.662 | 35.033 | (a) | 0 | (a) | 2.852.460 |
| Gebäude | 258.542 | (b) | 41.162 | (b) | ||
| b) Betriebs- und | ||||||
| Geschäftsaus- | 2.315.812 | 234.241 | (a) | 0 | (a) | 1.891.466 |
| stattung | 28.937 | (b) | 126.017 | (b) | ||
| a | 7.659.820 | 271.236 | (a) | 0 | (a) | 4.787.363 |
| 287.479 | (b) | 173.739 | (b) | |||
| Buchwerte am Bilanzstichtag | Abschreibungen Geschäftsjahr | |
| EUR | EUR | |
| Immaterielle | ||
| Anlagenwerte | ||
| a) Selbst geschaffene | 0 | 0 |
| gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte |
||
| b) entgeltlich erwor- | 3.311 | 2.312 |
| bene Konzessio-
nen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
||
| c) Geschäfts- oder | 0 | 0 |
| Firmenwert | ||
| d) geleistete | 0 | 0 |
| Anzahlungen | ||
| Sachanlagen | ||
| a) Grundstücke und | 2.692.615 | 136.285 |
| Gebäude | ||
| b) Betriebs- und | ||
| Geschäftsaus- | 561.507 | 122.758 |
| stattung | ||
| a | 3.257.433 | 261.355 |
| Anschaffungskosten
|
Veränderungen
(saldiert)
|
Buchwerte am
Bilanzstichtag
|
|
| EUR | EUR | EUR | |
| Wertpapiere des | 0 | 0 | 0 |
| Anlagevermögens | |||
| Beteiligungen und | 2.657.870 | 43.016 | 2.700.886 |
| Geschäftsguthaben | |||
| bei Genossenschaften | |||
| Anteile an | 0 | 0 | 0 |
| verbundenen Unter- | |||
| nehmen | |||
| b | 2.657.870 | 43.016 | 2.700.886 |
| Summe a und b | 10.317.690 | 5.958.319 |
D. Erläuterungen zur Bilanz
In den Forderungen an Kreditinstitute sind EUR 25.741.177 Forderungen an die zuständige genossenschaftliche Zentralbank enthalten.
Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen haben folgende Restlaufzeiten:
|
|
bis 3 Monate
EUR |
mehr als 3 Monate bis
ein Jahr
EUR |
mehr als ein Jahr bis 5
Jahre
EUR |
mehr als 5 Jahre
EUR |
| Andere Forderungen an Kreditinstitute (A 3b) (ohne Bausparguthaben) | 0 | 0 | 7.496.250 | 9.000.000 |
| Forderungen an Kunden (A 4) | 4.549.227 | 6.702.860 | 30.889.847 | 55.681.666 |
Anteilige Zinsen, die erst nach dem Bilanzstichtag fällig werden, wurden nicht nach den Restlaufzeiten gegliedert.
In den Forderungen an Kunden (A 4) sind EUR 6.404.156 Forderungen mit unbestimmter Laufzeit enthalten.
Von den in der Bilanz ausgewiesenen Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren (A 5) werden im auf den Bilanzstichtag folgenden Geschäftsjahr EUR 15.892.900 fällig.
In folgenden Posten sind enthalten:
| davon: | ||||
| börsenfähig | börsennotiert
|
nicht
börsennotiert
|
nicht mit dem Niederstwert bewertete börsenfähige Wertpapiere | |
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere (A 5) | 68.851.578 | 68.851.578 | 0 | 0 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere (A 6) | 5.156.198 | 76.125 | 5.080.073 | 0 |
| Beteiligungen und
Geschäftsguthaben bei Genossenschaften
(A 7) |
2.377.336 | 0 | 2.377.336 | |
Wir besitzen an folgendem Unternehmen Kapitalanteile in Höhe von mindestens 20 %:
|
|
Anteil am Gesell-schafts- | Eigenkapital der Gesellschaft | Ergebnis des letzten vorliegenden Jahresabschlusses | ||
| Name und Sitz | kapital % | Jahr | TEUR | Jahr | TEUR |
| a) BEG - Baugrund und Erschließungs GmbH, Verden | 50,0 | 2009 | 73 | 2009 | -3 |
In den Bilanzposten "Treuhandvermögen" und "Treuhandverbindlichkeiten" sind ausschließlich Kredite ausgewiesen, die wir im eigenen Namen für fremde Rechnung halten.
Im Aktivposten "Sachanlagen" sind Grundstücke und Bauten, die wir im Rahmen eigener Tätigkeit nutzen, in Höhe von EUR 2.692.615 und Betriebs- und Geschäftsausstattungen in Höhe von EUR 561.507 enthalten.
In dem Posten sonstige Vermögensgegenstände sind folgende wesentliche Einzelbeträge enthalten:
| 31.12.2010 | |
| EUR | |
| Aktivierung Körperschaftsteuerguthaben | 1.055.165 |
Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Unterschiedsbeträge zwischen dem Ausgabebetrag und dem höheren Erfüllungsbetrag von Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 117.768 (Vorjahr EUR 168.208) enthalten.
In dem folgenden Posten ist ein Vermögensgegenstand für den eine Nachrangklausel besteht, enthalten:
| Geschäftsjahr | Vorjahr | |
| Posten/Unterposten | EUR | EUR |
| 6 Aktien und sonstige nicht festverzinsliche Wertpapiere | 19.429 | 19.429 |
In den Vermögensgegenständen sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von EUR 25.410 enthalten.
In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind EUR 21.726.216 Verbindlichkeiten gegenüber der zuständigen genossenschaftlichen Zentralbank enthalten.
Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:
|
|
bis 3 Monate
EUR |
mehr als 3 Monate bis
ein Jahr
EUR |
mehr als ein Jahr bis 5
Jahre
EUR |
mehr als 5 Jahre
EUR |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist (P 1b) | 412.207 | 1.392.855 | 8.415.857 | 15.329.022 |
| Spareinlagen mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten (P 2ab) | 3.068.095 | 3.836.899 | 973.058 | 38.704 |
| Andere Verbindlichkeiten gegenüber Kunden mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist (P 2bb) | 16.598.289 | 2.674.449 | 5.167.263 | 824.962 |
Anteilige Zinsen, die erst nach dem Bilanzstichtag fällig werden, wurden nicht nach den Restlaufzeiten gegliedert.
Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Disagiobeträge, die bei der Ausreichung von Forderungen in Abzug gebracht wurden, im Gesamtbetrag von EUR 204.447 (Vorjahr EUR 212.003) enthalten.
In den nachstehenden Verbindlichkeiten sind folgende Beträge enthalten, die auch Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen sind:
| Verbindlichkeiten gegenüber | ||||
| verbundenen Unternehmen | Beteiligungsunternehmen | |||
| Geschäftsjahr
EUR |
Vorjahr
EUR |
Geschäftsjahr
EUR |
Vorjahr
EUR |
|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden (P 2) | 0 | 0 | 72.548 | 73.378 |
In den Schulden sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von EUR 3.156 enthalten.
Latente Steuern sind nicht aktiviert. Bei einer Gesamtdifferenzbetrachtung errechnet sich ein aktiver Überhang von latenten Steuern, der in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt wurde.
Die passiven latenten Steuern beruhen auf Abzinsungsbeträgen bei den Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten, dem stehen höhere aktive latente Steuern gegenüber, die aus Bewertungswahlrechten bei den Forderungen an Kunden und steuerlichen Vorschriften entstanden sind. Sie wurden mit einer Steuerlast von 28,61 % berechnet.
Die unter Passivposten 12a "Gezeichnetes Kapital" ausgewiesenen Geschäftsguthaben gliedern sich wie folgt:
| EUR | |||
| Geschäftsguthaben | |||
| a) der verbleibenden Mitglieder | 1.852.808 | ||
| b) der ausscheidenden Mitglieder | 26.493 | ||
| Rückständige fällige Pflichteinzahlungen auf Geschäftsanteile | EUR | 139 |
Die Ergebnisrücklagen (P 12c) haben sich wie folgt entwickelt:
| Gesetzliche Rücklage | andere Ergebnisrücklagen | |
| EUR | EUR | |
| Stand 01.01.2010 | 6.824.000 | 7.458.560 |
| Einstellungen | ||
| aus Bilanzgewinn des Vorjahres | 85.000 | 90.411 |
| aus Jahresüberschuss des Geschäftsjahres | 220.000 | 220.000 |
| Stand 31.12.2010 | 7.129.000 | 7.768.971 |
Die im Posten 1b) und 2c) unter dem Bilanzstrich ausgewiesenen Verpflichtungen unterliegen den für alle Kreditverhältnisse geltenden Risikoidentifizierungs- und steuerungsverfahren, die eine rechtzeitige Erkennung der Risiken gewährleisten.
Akute Risiken einer Inanspruchnahme aus den unter dem Bilanzstrich ausgewiesenen Haftungsverhältnissen sind nicht erkennbar. Die ausgewiesenen Verpflichtungen betreffen ausschließlich Bürgschafts- und Gewährleistungsverträge für bzw. offene Kreditzusagen gegenüber Kunden.
Die Risiken wurden im Zuge einer Einzelbewertung der Bonität dieser Kunden beurteilt.
Die ausgewiesenen Beträge unter 1b) und 2 c) zeigen nicht die zukünftig aus diesen Verträgen zu erwartenden tatsächlichen Zahlungsströme, da die überwiegende Anzahl der Eventualverbindlichkeiten und anderen Verpflichtungen nach unserer Einschätzung ohne Inanspruchnahme auslaufen werden.
Am Bilanzstichtag bestehen strukturierte Produkte, die sich aus einer Anleihe und einem Credit Default Swap zusammensetzen in Höhe von TEUR 6.000 mit einem negativen beizulegenden Zeitwert in Höhe von TEUR 605.
Weiterhin besteht ein strukturiertes Produkt, das sich aus einem Schuldscheindarlehen und einem Credit Default Swap zusammensetzt in Höhe von TEUR 1.500 mit einem positiven beizulegenden Zeitwert in Höhe von TEUR 9.
Für die Ermittlung des beizulegenden Zeitwertes wurde die indirekte Methode verwandt. Die Bilanzierung der Anleihe erfolgt unter A 5 zum Buchwert von TEUR 5.457, der Schuldschein unter A 3 zum Buchwert von TEUR 1.496 und die des Credit Default Swap unter PU 1 zum Buchwert von TEUR 7.500.
Das diesen Geschäften innewohnende Adressenausfallrisiko wurde auf der Grundlage der Berechnung der Kreditäquivalente der SolvV ermittelt und mit dem für den Vertragspartner zuzurechnenden Gewichtungssatz angegeben.
Darüber hinaus haben wir eine Credit Linked Note mit impliziertem Credit Default Swap mit einem Nominalvolumen von TEUR 1.000 im Bestand, die aufgrund des Investmentgrades als einheitlicher Vermögensgegenstand zum Buchwert von TEUR 894 unter A 5 bilanziert wurde.
Von den Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten sind durch Übertragung von Vermögensgegenständen gesichert:
| Passivposten | Gesamtbetrag der als
Sicherheit übertragenen Vermögenswerte
in EUR |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (P 1) | 21.310.209 |
E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die Provisionserträge aus für Dritte erbrachte Dienstleistungen für Verwaltung und Vermittlung, insbesondere für die Vermittlung von Bausparverträgen, Vermittlung von Versicherungen und Vermittlung von Krediten und Investmentanteilen konnten gegenüber dem Vorjahr erneut erhöht werden.
Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen mit EUR 287.479 Zuschreibungen zum Anlagevermögen aufgrund einer betrieblichen Außenprüfung des Finanzamtes. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen mit EUR 85.076 Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen und mit EUR 203.673 die Zuführung zu Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten.
Anlässlich der erstmaligen Anwendung des BilMoG fielen außerordentliche Aufwendungen für folgende Sachverhalte an:
| EUR | |
| Aufwendungen aus der Zuführung zu Rückstellungen wegen Neubewertung | 7.430 |
In den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 474.799 und periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 306.394 enthalten.
Hiervon entfallen auf:
| lfd. Posten der GuV -
Art
|
Betrag
Aufwand EUR |
Betrag
Ertrag EUR |
| Steuernachzahlungen Vorjahre | 93.477 | 0 |
| Zuführungen Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten | 203.673 | 0 |
| Zuschreibungen Anlagevermögen | 0 | 287.479 |
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen in voller Höhe auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.
F. Sonstige Angaben
Die früheren Mitglieder des Vorstandes bzw. deren Hinterbliebene erhielten EUR 123.939. Im Geschäftsjahr beliefen sich die Gesamtbezüge des Aufsichtsrates auf EUR 6.600. Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstandes wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB aus datenschutzrechtlichen Gründen verzichtet.
Für frühere Mitglieder des Vorstands und deren Hinterbliebenen bestehen zum 31.12.2010 Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR 957.325.
Die Forderungen an und aus eingegangenen Haftungsverhältnissen betrugen für Mitglieder des Vorstands EUR 1.764 und für Mitglieder des Aufsichtsrats EUR 578.817.
Nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen in Garantieverpflichtungen gegenüber der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (Garantieverbund) in Höhe von EUR 328.844.
Die Zahl der 2010 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
| Vollzeitbeschäftigte | Teilzeitbeschäftigte | |
| Prokuristen | 2 | 0 |
| Sonstige kaufmännische Mitarbeiter | 40 | 16 |
| Gewerbliche Mitarbeiter | 1 | 14 |
| 43 | 30 |
Außerdem wurden durchschnittlich 8 Auszubildende beschäftigt.
Mitgliederbewegung
| Anzahl der
Mitglieder |
Anzahl der
Geschäftsanteile |
Haftsummen
EUR |
||
| Anfang | 2010 | 5.348 | 13.959 | 3.629.340 |
| Zugang | 2010 | 175 | 634 | 164.840 |
| Abgang | 2010 | 123 | 281 | 73.060 |
| Ende | 2010 | 5.400 | 14.312 | 3.721.120 |
| Die Geschäftsguthaben der verbleibenden Mitglieder haben sich im Geschäftsjahr vermehrt um | EUR | 46.919 |
| Die Haftsummen haben sich im Geschäftsjahr vermehrt um | EUR | 91.780 |
| Höhe des Geschäftsanteils | EUR | 130 |
| Höhe der Haftsumme je Anteil | EUR | 260 |
Das vom Prüfungsverband für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt, aufgeschlüsselt in das Honorar für
| - die Abschlussprüfungsleistungen | EUR | 72.101 |
| - andere Bestätigungsleistungen | EUR | 9.543 |
| - Steuerberatungsleistungen | EUR | 1.000 |
Der Name und die Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes lauten:
Genossenschaftsverband e.V.
Hannoversche Straße 149
30627 Hannover
Mitglieder des Vorstands, ausgeübter Beruf
| Dreyer, Wolfgang, Bankleiter |
| Eich, Elmar, Bankleiter |
Mitglieder des Aufsichtsrats, ausgeübter Beruf
| Grantz, Dr.Klaus, - Vorsitzender - , selbstständiger Rechtsanwalt und Notar |
| Oltmanns, Helmut, - stellvertretender Vorsitzender - , Apotheker im Ruhestand |
| Ermel, Dr. Gerrit, Geschäftsführer der Dr. Born - Dr. Ermel GmbH, (seit 6.5.2010) |
| Schnakenberg, Ehler, selbständiger Landwirt, (bis 6.5.2010) |
| Schnittker, Michael, Geschäftsführer der E.S. Planung u. Rohrbau GmbH |
| Wilkens, Jürgen, Dipl.-Landwirt, Angestellter der URS Sulingen |
| Wulf, Andreas, selbstständiger Malermeister |
Verden, 4. März 2011
Volksbank eG
Der Vorstand
Dreyer
Eich
Bestätigungsvermerk des Prüfungsverbandes
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Volksbank eG, Verden, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Genossenschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 53 Abs. 2 GenG, §§ 340k und 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Genossenschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Bremen, 5. April 2011
Genossenschaftsverband e.V.
| i. V. | i. V. |
| Knoll | Hellwege |
| Wirtschaftsprüfer | Wirtschaftsprüfer |
Bericht des Aufsichtsrates
Volksbank eG, Verden
Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben erfüllt. Er nahm seine Überwachungsfunktion wahr und fasste die in seinem Zuständigkeitsbereich fallenden Beschlüsse.
Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat und die Ausschüsse des Aufsichtsrates in regelmäßig stattfindenden Sitzungen über die Geschäftsentwicklung, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie über besondere Ereignisse. Darüber hinaus stand der Aufsichtsratsvorsitzende in einem engen Informations- und Gedankenaustausch mit dem Vorstand.
Der vorliegende Jahresabschluss 2010 mit Lagebericht wird vom Genossenschaftsverband e.V. geprüft. Über das Prüfungsergebnis wird in der Vertreterversammlung berichtet.
Den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses hat der Aufsichtsrat geprüft und in Ordnung befunden. Der Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses entspricht den Vorschriften der Satzung.
Der Aufsichtsrat empfiehlt der Vertreterversammlung, den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss zum 31.12.2010 festzustellen und die vorgeschlagene Verwendung des Jahresüberschusses zu beschließen.
Durch Ablauf der Wahlzeit scheiden in diesem Jahr die Herren Schnittker und Wulf aus dem Aufsichtsrat aus. Die Wiederwahl der ausscheidenden Mitglieder des Aufsichtsrates ist zulässig.
Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand und den Mitarbeitern Dank für die geleistete Arbeit aus.
Verden, 4. März 2011
Der Aufsichtsrat
Grantz, Vorsitzender
Vorschlag für die Ergebnisverwendung
Volksbank eG, Verden
Der Vorstand schlägt im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat vor, den Jahresüberschuss von EUR 732.707,39 - sowie nach den im Jahresabschluss mit EUR 440.000,00 ausgewiesenen Einstellungen in die Rücklagen (Bilanzgewinn von EUR 292.707,39) - wie folgt zu verwenden:
| EUR | |
| Ausschüttung einer Dividende von 6,00 % | 109.856,47 |
| Zuweisung zu den Ergebnisrücklagen | |
| a) Gesetzliche Rücklage | 88.000,00 |
| b) Andere Ergebnisrücklagen | 94.850,92 |
| 292.707,39 |
| Verden, 4. März 2011 | Volksbank eG |
Der Vorstand:
Dreyer
Eich
Feststellung des Jahresabschlusses und Beschlussfassung über die Ergebnisverwendung
Die Vertreterversammlung vom 12.05.2011 hat den Jahresabschluss zum 31.12.2010 festgestellt und die Verwendung des Jahresüberschusses in Höhe von EUR 732.707,39 wie vom Vorstand vorgeschlagen beschlossen.
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