Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 460323
Vorher
Perga-Plastic GmbH
Eingetragen
15.12.1989
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Platten, Folien, Schläuchen und Profilen aus Kunststoffen
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Herstellung und der Vertrieb von Plastikprodukten aller Art, insbesondere von Plastikfolien.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Joscha Peter Jost
seit 6.12.2022
Prokura
Patrick Ralf Schmitt
seit 6.12.2022
Prokura
Prokura
Prokura
Sascha Tausch
seit 29.6.2021
Prokura
Fabian Klaus Wilhelms
seit 29.8.2018
Geschäftsführer
Werner Münch
seit 8.5.2006
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Inteplast Group CorporationUSA
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Platin 2694. GmbH
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Perga GmbH

Walldürn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Markt- und Absatzentwicklung

Das Geschäftsjahr 2023 war für die kunststoffverarbeitende Industrie genauso herausfordernd wie die letzten Jahre auch. Die Folgewirkungen des Ukraine-Russland-Kriegs und die damit verbundenen Energiepreisverwerfungen hatten einen starken Einfluss auf den laufenden Geschäftsbetrieb. Die Beherrschung der exogenen Einflussfaktoren war mitunter sehr strapaziös.

Der Ausblick für das Jahr 2024 ist entsprechend weiterhin von Zurückhaltung geprägt. Die Indikatoren deuten derzeit auf keine Trendwende hin. Neben erhöhter Inflation und den bestehenden Unsicherheiten des Energiemarkts, könnten auch weiterhin Störungen in den Lieferketten aufkommen. Des Weiteren werden die globalen Sanktionen sowie die nationalen und internationalen politischen Entwicklungen wesentlichen Einfluss auf das prognostizierte Wirtschaftswachstum haben.

Die Produktionsleistung des Jahres 2023 der Gesellschaft reduzierte sich - wie erwartet - spürbar gegenüber dem Vorjahr.

Trotz den vorherrschenden exogenen Marktgegebenheiten geht die Gesellschaft für das kommende Jahr wieder von einer leicht ansteigenden Produktionsleistung gegenüber dem Berichtsjahr aus. Das Hauptaugenmerk liegt auf der effizienten Auslastungssteuerung der Extrusionsanlagen, der Druckmaschinen sowie der Konfektionsautomaten. Ferner liegt der Fokus auf der Fertigstellung des Hallenneubaus für die Regranulierung und der optimalen Integration der neuen Peripherie in den Produktionsablauf.

Die Rohstoffpreise starteten im Jahr 2023 auf einem erhöhten Niveau, das bis Mitte des zweiten Quartals anhielt. Im Anschluss war die Preisentwicklung volatiler und schloss zum Jahresende auf einem niedrigeren Niveau als zu Beginn des Jahres ab. Die Rohstoffversorgung war grundsätzlich gewährleistet. Für 2024 ist momentan wieder mit leicht ansteigenden Rohstoffpreisen zu rechnen. Preisanpassungen werden kontinuierlich entsprechend der Rohstoffpreisentwicklung vollzogen.

Umsatz- und Auftragsentwicklung

Die Gesamtleistung ist per Saldo im Berichtsjahr um rund 25,0 % auf 46,8 Mio. € (Vorjahr: 62,7 Mio. €) gesunken. Die Reduktion war - wie erwartet - im Wesentlichen auf eine niedrigere Absatzmenge zurückzuführen.

Von den Umsätzen wurden 59,5 % im Inland und 40,5 % im Ausland (überwiegend in der EU) erzielt.

Der Auftragsbestand zum Geschäftsjahresende zeigt sich im Vergleich zum Vorjahr leicht reduziert. Der Produktionsbetrieb wurde im Januar 2024 entgegen der Jahresplanung vorzeitig wieder aufgenommen. Die aktuelle Buchungssituation hat sich stabilisiert.

Investitionen

In 2023 wurden weitere 3,8 Mio. € investiert. Ein Großteil der Investitionssumme beinhaltet Anschaffungs- und Herstellungskosten für den Bau einer neuen Halle, für Automatisierungstechnik und Maschinenergänzungen in der Produktion sowie für die IT-Infrastruktur.

Personal

Die Personalkosten sind mit 10.599 T€ im Vergleich zum Vorjahr (11.083 T€) um 484 T€ gesunken.

Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl der Gesellschaft lag bei 177 Mitarbeitern (Vorjahr: 198).

Umweltschutz

Die Gesellschaft erfüllt alle relevanten gesetzlichen Anforderungen.

Die Gesellschaft betreibt ein wiederholt zertifiziertes Energiemanagementsystem. Mit den daraus abgeleiteten Maßnahmen leistet das Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Reduzierung des CO 2 -Ausstoßes.

Beteiligungen

Die Gesellschaft hält den Geschäftsanteil der Rein-Plastic Verwaltungs GmbH mit dem Sitz in Walldürn, Geschäftsanschrift: Tiefenweg 25, 74731 Walldürn, eingetragen am 22. September 2016 im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter HRB 725899. Die Beteiligung wird bis auf Weiteres im Sinne einer Vorratsgesellschaft fortgeführt.

Forschung und Entwicklung

Die Entwicklungsaktivitäten konzentrieren sich insbesondere auf die Entwicklung von Automaten-, Kaschier-, Silikonisier- und Etikettenfolien, die für die Herstellung an technisch hochwertigen Coex - Extrusionsanlagen geeignet sind. Das Sicherstellen der Recyclingfähigkeit der Produkte im Rahmen des Verpackungsgesetzes stellt einen weiteren wichtigen Punkt der Aktivitäten dar. Die Gesellschaft versucht sukzessive den Regenerateinsatz in den Produkten zu erhöhen.

Der Absicherung der hohen Qualitätsansprüche im High-Density-Polyethylen-Bereich durch die Entwicklung verbesserter Folieneigenschaften, wie z. B. einer stark verbesserten Planlage, wird ebenso ein sehr hoher Stellenwert eingeräumt. Auch hierfür ist der Einsatz moderner Produktionsanlagen unabdingbar.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Bilanzsumme beträgt 26,0 Mio. € und hat sich zum Vorjahr nur unwesentlich verlängert. Das bilanzielle Eigenkapital liegt bei 13,3 Mio. €. Daraus ergibt sich eine solide Eigenkapitalquote von 51,4 %.

Die Bankverbindlichkeiten betragen 8,9 Mio. € (Vorjahr: 9,2 Mio. €). Für das Jahr 2024 und Folgejahre sind die Kapitaldienste mit allen Kreditinstituten vertraglich abgesichert worden.

Der Jahresüberschuss in Höhe von 2,8 Mio. € liegt - wie erwartet - unter dem Niveau des Vorjahres (4,0 Mio. €).

Risikomanagementziele und -methoden

Die Gesellschaft versucht durch eine aktive und systematische Steuerung Risiken frühzeitig zu erkennen und zu reduzieren. Nicht vermeidbare Schäden sollen so niedrig wie möglich gehalten werden. Das Heranziehen von Markt- und Konjunkturbeobachtungen ermöglicht die Früherkennung von Trends. Ein umfassendes Kennzahlensystem mit Plan-Ist-Vergleichen ist Grundlage zur Beurteilung der Betriebsrisiken in allen wichtigen Teilbereichen.

Der Versicherungsschutz wurde überprüft und für das Jahr 2024 fest abgeschlossen. Die vorhandenen Deckungssummen für Sachsubstanz- und Ertragsausfallschäden werden als ausreichend erachtet.

Das Forderungsmanagement wird unter Zuhilfenahme der üblichen Wirtschaftsauskunfteien sehr straff gehandhabt. Dementsprechend sind vergleichsweise niedrige Forderungsausfälle zu verzeichnen.

Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

In der zukünftigen Preisentwicklung für Granulate und deren Verfügbarkeit, in der Entwicklung der Energiepolitik sowie in den irrationalen Gesetzgebungsvorhaben, sowohl national als auch auf EU-Ebene, bestehen derzeit die größten Risiken für das wirtschaftliche Vorankommen der Gesellschaft. Die Verfügbarkeit von High-Density-Typen war bis zum Jahresende 2023 generell gewährleistet. Die rechtzeitige Versorgung mit Rohstoffen ist nach wie vor von essenzieller Bedeutung für die Gesellschaft. Auch die Energieversorgung konnte bisher angemessen durch eine strukturierte Beschaffung abgesichert werden.

Der Ukraine-Russland-Konflikt mit seinen Folgewirkungen beeinflusst das wirtschaftliche Geschehen weiterhin. Die Prognosefähigkeit des weiteren Geschäftsverlaufs ist dahingehend entsprechend nur eingeschränkt möglich.

Die kunststoffverarbeitende Industrie sieht sich einer sehr emotional geführten ökologischen Debatte in der Gesellschaft ausgesetzt. Dieser begegnet die Kunststoffindustrie insbesondere mit sachlicher Aufklärung.

Zudem sind in jüngster Zeit immer wieder rechtliche Vorgaben, national wie EU-seitig, in Kraft getreten bzw. in Planung, die insbesondere eine stärkere Kreislaufführung und höhere stoffliche Verwertungsquoten zum Ziel haben.

Deswegen werden unsere Folien recyclinggerecht produziert und dort, wo es rechtlich möglich ist, wird Recyclingmaterial wiederverwendet.

Die Stärken und die Anpassungsfähigkeit der Perga GmbH, Walldürn, an gesetzgeberische Vorgaben und die sich daraus ableitenden Chancen liegen überwiegend im Industriefolienbereich. Dieser wird durch das Ausnutzen der gesamten Bandbreite der technischen Produktionsmöglichkeiten, von Dünnfolien < 7 my bis hin zu Dickfolien > 250 my, gestärkt. Dazu gehört auch die ständige ökologische Weiterentwicklung des Unternehmens. Ferner konnten durch eine strategische Neuausrichtung weitere erfolgsversprechende Märkte erschlossen werden.

Ausblick

Die Ergebnisentwicklung in den ersten Monaten des neuen Jahres übertrifft die Planprämissen, sodass aktuell an den verabschiedeten Jahreszielen festgehalten werden kann. Es wird eine Umsatzrendite nach Steuern in Höhe von rund 7,3 % angestrebt. Das für 2024 geplante operative Ergebnis liegt deutlich über dem des Geschäftsjahres 2023. Mittelfristig wird eine weitere Erholung der Ergebnisse erwartet. Zur Verbesserung der Infrastruktur sind weitere Investitionen, insbesondere in die digitale Transformation und Automatisierung, geplant.

 

Walldürn, 29. April 2024

Perga GmbH

Geschäftsführung

Fabian Wilhelms

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 269.372,00 112.412,10
2. Geleistete Anzahlungen 283.418,46 151.239,56
552.790,46 263.651,66
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.329.958,37 2.466.745,62
2. Technische Anlagen und Maschinen 9.250.178,00 9.486.583,59
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.098.792,00 1.037.553,40
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.433.793,55 425.405,00
15.112.721,92 13.416.287,61
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 28.001,00 28.001,00
2. Beteiligungen 10.225,84 10.225,84
38.226,84 38.226,84
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.159.782,39 3.907.253,11
2. Unfertige Erzeugnisse 1.065.117,89 1.268.448,53
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 1.292.730,78 1.734.949,05
5.517.631,06 6.910.650,69
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.806.205,81 3.805.360,92
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 7.066,64
3. Sonstige Vermögensgegenstände 728.127,78 789.096,68
4.534.333,59 4.601.524,24
III. Flüssige Mittel 13.361,67 14.981,78
C. Rechnungsabgrenzungsposten 189.737,64 138.261,95
25.958.803,18 25.383.584,77

Passiva

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.850,00 1.000.850,00
II. Kapitalrücklage 100.085,00 100.085,00
III. Bilanzgewinn 12.247.891,06 0,00
IV. Gewinnvortrag 0,00 7.918.273,78
V. Jahresüberschuss 0,00 4.009.911,96
13.348.826,06 13.029.120,74
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 18.980,40 18.315,24
2. Steuerrückstellungen 86.700,00 724.455,41
3. Sonstige Rückstellungen 524.225,82 670.803,84
629.906,22 1.413.574,49
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 8.936.656,57 9.161.274,20
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.623.336,06 1.169.575,89
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 89,16
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.420.078,27 609.950,29
11.980.070,90 10.940.889,54
25.958.803,18 25.383.584,77

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 47.278.408,03 62.956.068,53
2. Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -598.069,37 -289.117,04
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 87.069,00 69.318,00
4. Sonstige betriebliche Erträge 612.795,07 258.556,86
47.380.202,73 62.994.826,35
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 23.187.130,72 36.410.526,09
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.369.752,77 1.681.107,67
25.556.883,49 38.091.633,76
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 8.904.171,59 9.259.923,78
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1.694.351,82 1.823.567,40
10.598.523,41 11.083.491,18
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.797.327,33 1.512.398,94
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.287.737,00 6.474.399,52
4.139.731,50 5.832.902,95
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.803,27 323,12
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 159.809,79 147.611,96
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.138.948,21 1.650.937,74
-1.292.954,73 -1.798.226,58
12. Ergebnis nach Steuern 2.846.776,77 4.034.676,37
13. Sonstige Steuern 27.071,45 24.764,41
14. Jahresüberschuss 2.819.705,32 4.009.911,96
15. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 11.928.185,74
16. (Vorab-)Ausschüttungen 2.500.000,00
17. Bilanzgewinn 12.247.891,06

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Grundlegende Angaben zum Unternehmen und zur Bilanzierung

Der Jahresabschluss der Perga GmbH, Walldürn (Amtsgericht Mannheim, HRB 460323), wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen mit Ausnahme der vorgenommenen Bewertungsänderungen bei den geringwertigen Anlage- bzw. Wirtschaftsgütern und den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten oder Herstellungskosten (gemäß § 255 Abs. 2 bis 3 HGB) bilanziert.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten vermindert um die planmäßige kumulierte Abschreibung bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen hierbei zwischen drei und 50 Jahren.

Steuerlich sogenannte "geringwertige Wirtschaftsgüter" werden im Geschäftsjahr 2023 erstmals nach § 6 Abs. 2 EStG abgeschrieben. In Vorjahren wurden abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten über EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 analog § 6 Abs. 2a EStG in einen Sammelposten eingestellt und linear über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben.

Eigenleistungen sind mit den zulässigen Herstellungskosten aktiviert.

Die geleisteten Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen werden mit den Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder niedrigeren Zeitwerten. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurde im Geschäftsjahr 2023 erstmals nach der gewogenen Durchschnittsmethode (i. V. gleitende Durchschnittsmethode) vorgenommen.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten (Materialeinzel- und -gemeinkosten, Fertigungseinzel- und -gemeinkosten, Sonderkosten der Fertigung, Abschreibungen und anteilige Verwaltungsgemeinkostenzuschläge) bewertet, sofern nicht nach § 253 Abs. 4 HGB ein niedrigerer Wert anzusetzen ist.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird zusätzlich durch eine Pauschalwertberichtigung von 1 % Rechnung getragen.

Die Pensionsverpflichtungen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wird bei der Abzinsung eine individuelle Restlaufzeit von noch neun (i. V. sieben) Jahren unterstellt. Der zum Abschlussstichtag verwendete Rechnungszinssatz beträgt 1,46 %. Aufgrund der Vertragsgestaltung werden zukünftig erwartete Rentensteigerungen bei der Ermittlung der Verpflichtung nicht berücksichtigt.

Der Rechnungszinssatz basiert entsprechend § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB auf dem von der Deutsche Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre und beträgt zum Abschlussstichtag 1,46 % (i. V. 1,17 %).

Aus der Abzinsung der Rückstellung für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich zum 31. Dezember 2023 im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre eine Verminderung der Rückstellung für Pensionen in Höhe von EUR 52,00 (Unterschiedsbetrag). Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen, unbelastet und insolvenzsicher sind, sowie ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Pensionsverpflichtungen dienen (Deckungsvermögen), werden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB unmittelbar mit den korrespondierenden Schulden verrechnet.

Das Deckungsvermögen ist zum Zeitwert bewertet. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens (Rückdeckungsversicherung) entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB und besteht aus dem so genannten geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens zuzüglich eines gegebenenfalls vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (so genannte unwiderrufliche Überschussbeteiligung).

Erfolgswirkungen aus der Änderung des Diskontierungssatzes, Zeitwertänderungen des Deckungsvermögens und laufende Erträge des Deckungsvermögens werden im Finanzergebnis gezeigt.

Durch die erstmalige Anwendung der Bestimmungen des BilMoG (Neubewertung der Pensionsverpflichtungen, Saldierung mit zu Zeitwerten bewertetem Deckungsvermögen) hat sich zum 1. Januar 2010 eine Unterdotierung in Höhe von EUR 35.104,00 ergeben. In Anwendung des Übergangswahlrechts nach Artikel 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB soll der Unterschiedsbetrag über eine Laufzeit von 15 Jahren verteilt werden. Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte entsprechend der Vorgehensweise der Vorjahre eine Zuführung in Höhe von EUR 2.340,27, die unter dem Posten "Sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen ist. Zum 31. Dezember 2023 betragen die infolge der Übergangsregelung nicht in der Bilanz ausgewiesenen Pensionsverpflichtungen EUR 2.340,22.

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutsche Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen bilanziert.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite.

B. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

I. Bilanz

1. Anlagevermögen

Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs.

2. Flüssige Mittel

Der Posten enthält den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten.

3. Latente Steuern

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Sachanlagen, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Pensionsrückstellungen und sonstige Rückstellungen ermittelt. Steuerliche Verlustvorträge sind nicht vorhanden.

Die Bewertung der temporären Differenzen erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden Steuersatz für Körperschaftsteuer (einschließlich Solidaritätszuschlag) und Gewerbesteuer in Höhe von insgesamt 29,13 %.

In 2023 ergibt sich - wie im Vorjahr - ein Überhang an aktiven latenten Steuern. Dieser wurde in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert.

4. Eigenkapital

Aus der Abzinsung der Rückstellung für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ergibt sich zum Bilanzstichtag ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 52,00. Dieser ist nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB ausschüttungsgesperrt. Aus dem Bilanzgewinn stehen somit für Ausschüttungszwecke nur EUR 12.247.839,06 zur Verfügung.

5. Pensionsrückstellungen

Zum 31. Dezember 2023 bestehen nicht in der Bilanz ausgewiesene Pensionsverpflichtungen aus der im Jahr 2010 erfolgten Umstellung auf das BilMoG in Höhe von EUR 2.340,22. In Anwendung des Übergangswahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB soll der ursprüngliche Unterschiedsbetrag über eine Laufzeit von 15 Jahren verteilt werden. Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte entsprechend der Vorgehensweise der Vorjahre eine Zuführung zu den Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR 2.340,27.

Angaben zur Verrechnung mit Deckungsvermögen nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:

31.12.2023
EUR
Pensionsverpflichtung 122.019,78
Deckungsvermögen (beizulegender Zeitwert) 103.039,38
Pensionsrückstellung 18.980,40
Deckungsvermögen (Anschaffungskosten) 103.039,38

6. Sonstige Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere Rückstellungen für Verpflichtungen aus dem Personalbereich (TEUR 262), Jahresabschluss- und Beratungskosten (TEUR 70), Kundenboni (TEUR 51) und Garantieleistungen (TEUR 38) enthalten.

7. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten (Vorjahreswerte in Klammer) setzen sich wie folgt zusammen:

Gesamtbetrag Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit 1 - 5 Jahre Restlaufzeit über 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 8.936.656,57 1.955.796,42 4.656.958,90 2.323.901,25
(9.161.274,20) (2.693.673,51) (4.784.274,73) (1.683.325,96)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.623.336,06 1.623.336,06 0,00 0,00
(1.169.575,89) (1.169.575,89) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
(89,16) (89,16) (0,00) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 1.420.078,27 1.420.078,27 0,00 0,00
(609.950,29) (609.950,29) (0,00) (0,00)
11.980.070,90 4.999.210,75 4.656.958,90 2.323.901,25
(10.940.889,54) (4.473.288,85) (4.784.274,73) (1.683.325,96)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von EUR 8.694.292,61 durch Grundpfandrechte, Sicherungsübereignung der technischen Anlagen und Maschinen sowie der Betriebs- und Geschäftsausstattung und in Höhe von EUR 242.362,54 durch Sicherungsübereignung des gesamten Vorratsvermögens sowie durch die Abtretung sämtlicher gegenwärtiger und künftiger Forderungen im Rahmen einer Globalzession gesichert.

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
Verbindlichkeiten aus Steuern 988.309,82 133.020,24
Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit 24.399,16 22.920,08
Übrige sonstige Verbindlichkeiten 407.369,29 454.009,97
1.420.078,27 609.950,29

II. Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse lassen sich wie folgt nach Tätigkeitsbereichen verteilen:

2023
TEUR %
Verpackung 15.911 32,4
Industriefolie 32.981 67,1
Sonstiges 256 0,5
Brutto-Umsatzerlöse 49.148 100,0
Erlösschmälerungen -1.870
Netto-Umsatzerlöse 47.278

Die Umsatzerlöse verteilen sich wie folgt nach Absatzgebieten:

2023
TEUR %
Inland 29.772 60,6
EU-Länder 14.076 28,6
Drittländer 5.300 10,8
Brutto-Umsatzerlöse 49.148 100,0
Erlösschmälerungen -1.870
Netto-Umsatzerlöse 47.278

2. Sonstige betriebliche Erträge

Innerhalb der sonstigen betrieblichen Erträge sind außergewöhnliche Erträge in Höhe von TEUR 285 enthalten. Diese stehen in Zusammenhang mit Schadensfällen.

Des Weiteren sind unter den sonstigen betrieblichen Erträgen periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 25 ausgewiesen. Es handelt sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens.

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 3.270,28 (i. V. EUR 5.623,88) enthalten. Es handelt sich - wie auch im Vorjahr - ausschließlich um realisierte Erträge.

3. Personalaufwand

Im Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 34.716,42 (i. V. EUR 9.846,94) enthalten.

4. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 3 ausgewiesen. Es handelt sich um Buchverluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 11.212,44 (i. V. EUR 17.689,43). Es handelt sich - wie auch im Vorjahr - ausschließlich um realisierte Aufwendungen.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen nach Art. 67 Abs. 1 und 2 EGHGB (BilMoG-Zuführungsbetrag für Pensionsrückstellung) in Höhe von EUR 2.340,27 (i. V. EUR 2.340,27) enthalten.

5. Finanzergebnis

Das Finanzergebnis enthält Erfolgswirkungen aus der Änderung des Diskontierungssatzes bei der Rückstellung für Pensionen, Zeitwertänderungen des Deckungsvermögens und laufende Erträge des Deckungsvermögens.

Angaben zur Verrechnung mit Deckungsvermögen nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB in der Gewinn- und Verlustrechnung:

2023
EUR
Zinsaufwand aus Pensionsverpflichtung 7.715,00
Ertrag aus Deckungsvermögen 7.450,91
Zinsaufwand 264,09

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffen mit EUR 0,29 (i. V. EUR 8.866,20) verbundene Unternehmen.

6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Unter dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" sind periodenfremde Steuererträge in Höhe von insgesamt TEUR 5 ausgewiesen. Es handelt sich um Erträge aus der Auflösung von Steuerrückstellungen (Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag sowie Gewerbesteuer) für Vorjahre.

C. Sonstige Angaben

1. Beteiligungsverhältnisse

Die Gesellschaft hält am Bilanzstichtag an folgenden Unternehmen eine Beteiligung im Sinne von § 271 Abs. 1 HGB:

Name Beteiligungsquote Währung Eigenkapital Jahresergebnis
%
Rein-Plastic Verwaltungs GmbH, Walldürn 100 TEUR 25 -3

2. Personal

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:

2023
Anzahl
Angestellte 58
Gewerbliche Arbeitnehmer 119
177

3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen, insbesondere aus längerfristigen Miet- und Leasingverträgen, in Höhe von TEUR 327. Darüber hinaus besteht zum Bilanzstichtag ein Bestellobligo aus Sachanlageinvestitionen in Höhe von TEUR 925.

4. Organ der Gesellschaft

Geschäftsführer ist:

 

Fabian Wilhelms, Buchen

Der laut Gesellschaftsvertrag vorgesehene Beirat ist zurzeit nicht besetzt.

5. Konzernzugehörigkeit

Die Perga GmbH, Walldürn, ist eine 100%-Tochter der Serafin 2. Beteiligungsgesellschaft mbH, München.

Das Mutterunternehmen, welches für den größten Kreis von Unternehmen einen Konzernabschluss erstellt, ist die Serafin GmbH, München. Dieser Konzernabschluss wird im Unternehmensregister veröffentlicht.

6. Honorar für Leistungen des Abschlussprüfers

TEUR
Abschlussprüfungsleistungen 21
Andere Bestätigungsleistungen 13
34

7. Ergebnisverwendung

Der Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2023 in Höhe von EUR 12.247.891,06, setzt sich aus dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 11.928.185,74 und einem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2.819.705,32 abzüglich einer Vorabausschüttung in Höhe von EUR 2.500.000,00 zusammen. Letztere wurde gemäß Gesellschafterbeschluss vom 24. Juli 2023 am 28. Juli 2023 vollzogen. Die Geschäftsführung schlägt vor, den nach der Vorabausschüttung verbleibenden Bilanzgewinn in Höhe von EUR 12.247.891,06, der in Höhe von EUR 52,00 ausschüttungsgesperrt ist, auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Walldürn, 29. April 2024

Perga GmbH

Geschäftsführung

Fabian Wilhelms

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.1.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 484.712,76 89.282,66 151.239,56 0,00 725.234,98
2. Geleistete Anzahlungen 151.239,56 283.418,46 -151.239,56 0,00 283.418,46
635.952,32 372.701,12 0,00 0,00 1.008.653,44
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 11.561.220,62 41.327,14 0,00 0,00 11.602.547,76
2. Technische Anlagen und Maschinen 32.261.689,77 554.401,61 554.698,12 0,00 33.370.789,50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.561.477,38 271.010,36 0,00 150.724,36 3.681.763,38
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 425.405,00 2.563.086,67 -554.698,12 0,00 2.433.793,55
47.809.792,77 3.429.825,78 0,00 150.724,36 51.088.894,19
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 28.001,00 0,00 0,00 0,00 28.001,00
2. Beteiligungen 10.225,84 0,00 0,00 0,00 10.225,84
38.226,84 0,00 0,00 0,00 38.226,84
48.483.971,93 3.802.526,90 0,00 150.724,36 52.135.774,47
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 372.300,66 83.562,32 0,00 455.862,98
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
372.300,66 83.562,32 0,00 455.862,98
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.094.475,00 178.114,39 0,00 9.272.589,39
2. Technische Anlagen und Maschinen 22.775.106,18 1.345.505,32 0,00 24.120.611,50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.523.923,98 190.145,30 131.097,90 2.582.971,38
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
34.393.505,16 1.713.765,01 131.097,90 35.976.172,27
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
34.765.805,82 1.797.327,33 131.097,90 36.432.035,25
Buchwerte
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 269.372,00 112.412,10
2. Geleistete Anzahlungen 283.418,46 151.239,56
552.790,46 263.651,66
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.329.958,37 2.466.745,62
2. Technische Anlagen und Maschinen 9.250.178,00 9.486.583,59
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.098.792,00 1.037.553,40
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.433.793,55 425.405,00
15.112.721,92 13.416.287,61
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 28.001,00 28.001,00
2. Beteiligungen 10.225,84 10.225,84
38.226,84 38.226,84
15.703.739,22 13.718.166,11

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Perga GmbH, Walldürn

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Perga GmbH, Walldürn, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Perga GmbH, Walldürn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, 17. Mai 2024

RSM Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Gerhard Schroeder, Wirtschaftsprüfer

Andreas Voigt, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023, mit einer Bilanzsumme von EUR 25.958.803,18 und einem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2.819.705,32 wurde am 22.05.2024 durch die Gesellschafterversammlung festgestellt.

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