ECOSOIL COMPACTION EQUIPMENT LTD.
Selbe AdresseVermietung von Baumaschinen und -geräten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Lothar Magoltz seit 13.10.2005 | Geschäftsführer |
Heidrun Hänel seit 13.10.2005 | Prokura |
Peter Georg Prof. Görgen seit 18.7.2005 | Geschäftsführer |
Rainer Kriebitzsch seit 18.7.2005 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ECOSOIL Ost GmbHSenftenbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2007 bis zum 31.12.2007GEÄNDERTE BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2007AKTIVA
GEÄNDERTE GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 01. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2007
GEÄNDERTER ANHANGWir haben den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007 und den Lagebericht 2007 geändert, da sich unser Engagement in Dubai negativer entwickelt hat, als von uns im Rahmen der Abschlusserstellung eingeschätzt. I. ERLÄUTERUNGEN UND ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODENDie Vermögens- und Schuldposten sind unter Beachtung der Vorschriften des HGB für Kapitalgesellschaften und der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung bewertet. 1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs Teile der Kosten, die 2006 im Zusammenhang mit der Ingangsetzung unserer Betriebsstätte in Dubai angefallen sind, haben wir gemäß § 269 HGB als Bilanzierungshilfe aktiviert. Es handelt sich dabei in erster Linie um Personal-, Reise- und Beratungskosten. Der Posten wird 2007 und 2008 zu jeweils 50 % abgeschrieben. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen sind linear nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer bemessen. Sachanlagen Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und, wenn ihre Nutzung zeitlich begrenzt ist, abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die Anschaffungskosten umfassen auch die einzeln zurechenbaren Anschaffungsnebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten; Anschaffungskostenminderungen wurden abgesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen auf Sachanlagen sind nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der einzelnen Gegenstände bemessen. Die Abschreibung erfolgt linear. Steuerrechtliche Abschreibungen gemäß § 254 HGB in Form von Sonderabschreibungsmöglichkeiten wurden in Vorjahren ausgenutzt. Des Weiteren sind auf einzelne Anlagegüter in Vorjahren außerplanmäßige Abschreibungen berücksichtigt. Geringwertige Anlagegegenstände mit Anschaffungskosten bis EUR 410,00 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Finanzanlagen Die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Anschaffungskosten sind auf Basis gleitender Durchschnittspreise unter Berücksichtigung angemessener Wertabschläge oder zum niedrigeren Marktpreis ermittelt. Die unfertigen Leistungen sind zu Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert gemäß § 253 Absatz 3 Satz 2 HCB angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen Material- und Fertigungseinzelkosten sowie anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten. Zur Sicherstellung der verlustfreien Bewertung sind angemessene Wertabschläge vorgenommen worden. Im Gegensatz zum Vorjahr wurde aber hierbei kein Verwaltungsgemeinkostenzuschlagsatz (Vorjahr 12 %) berücksichtigt. Diese Bewertungsänderung führt im Vergleich zur bisherigen Methode zu einer um TEUR 231 höheren Bewertung der unfertigen Leistungen. Die erhaltenen Anzahlungen werden offen von den unfertigen Leistungen abgesetzt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden zu ihrem Nennwert abzüglich angemessener Einzelwertberichtigungen angesetzt. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung von 1,0% des um die einzelwertberichtigten Forderungen und um die enthaltene Umsatzsteuer gekürzten Forderungsbestandes vorgenommen. Übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Der Ansatz der übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte grundsätzlich zum Nennwert unter Berücksichtigung von Einzelwertberichtigungen. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Bei dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich um Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Die Bewertung erfolgt zum Nennwert. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag bewertet. Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen sind nach versicherungsmathematischen Verfahren auf der Basis der neuen Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck sowie eines Rechnungszinsfußes von 6 % errechnet. Die Pauschalrückstellung für Gewährleistungen beträgt 0,5 % vom jeweiligen gewährleistungspflichtigen Umsatz. Die Rückstellung wird in Höhe von 50 % im Folgejahr sowie in Höhe von jeweils 25 % in den beiden folgenden Jahren aufgelöst. Bei der Bildung der sonstigen Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen; sie sind in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Bei Ermittlung der Rückstellungen für drohende Verluste wurde im Vorjahr ein Verwaltungsgemeinkostenzuschlagsatz von 12 % der Herstellungskosten berücksichtigt. Zum 31. Dezember 2007 wurden die Rückstellungen ohne diesen Zuschlagsatz nur auf Basis der Herstellungskosten ermittelt. Die bisher angewendete Methode hätte zu einem um TEUR 244 höheren Rückstellungsbetrag geführt. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind zu ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Der Wertansatz der Eventualverbindlichkeiten entspricht dem bestehenden Haftungsvolumen. Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Absatz 2 HGB) gegliedert. 2. Währungsumrechnung Auf ausländische Währungen, die nicht am Euro teilnehmen, lautende Forderungen und Verbindlichkeiten sind mit dem Kassa-Kurs am Tag der Erstverbuchung in EURO umgerechnet. Forderungen sind mit dem Briefkurs, Verbindlichkeiten mit dem Geldkurs umgerechnet. War der Kurs am Abschlussstichtag für Forderungen niedriger bzw. für Verbindlichkeiten höher als der entsprechende Kurs am Tag der Erstverbuchung, so sind die Forderungen bzw. Verbindlichkeiten mit dem Kurs am Abschlussstichtag umgerechnet worden. Eine Umrechnung unterblieb, sofern die Beträge von untergeordneter Bedeutung waren. Die Anschaffungskosten in Fremdwährung der Finanzanlagen werden wie die einzubuchende Fremdwährungsverbindlichkeit umgerechnet, II. ERLÄUTERUNGEN ZUM GEÄNDERTEN JAHRESABSCHLUSS1. Erläuterungen zur Bilanz a) Entwicklung des Anlagevermögens
b) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind TEUR 2.812 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und TEUR 1.918 sonstige Vermögensgegenstände enthalten. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, enthalten sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 428. Im Posten Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind Sicherheitseinbehalte in Höhe von TEUR 15 und die Darlehen an die Steinwerke Köthen GmbH in Höhe von TEUR 150 und an die HRV Herzfelder Rohstoff und Verwertung GmbH & Co. KG in Höhe von TEUR 375 mit einer Restlaufzeit von mehr als einem, jedoch nicht länger als 5 Jahre enthalten. c) Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 1.300.000,00. d) Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für drohende Verluste (TEUR 3.273), ausstehende Eingangsrechnungen (TEUR 1.905), Risiken aus Personalverpflichtungen (TEUR 486), Gewährleistungsverpflichtungen (TEUR 321), ausstehende Eingangsrechnungen (TEUR 305) sowie Rechtsstreitigkeiten (TEUR 283). e) Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 5.354. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, enthalten TEUR 25 sonstige Verbindlichkeiten. f) Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern In folgenden Bilanzpositionen sind Forderungen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern ausgewiesen;
Der nachfolgende Verbindlichkeitenspiegel enthält die Restlaufzeiten und Angaben zur Besicherung der Verbindlichkeiten:
g) Haftungsverhältnisse Im Vertrag zum Erlass von Verbindlichkeiten durch die RAG Coal International Verwaltungs-GmbH in Höhe von TEUR 500 sind auflösende Bedingungen enthalten. Auflösende Bedingungen sind alternativ die Inanspruchnahme des Erlassgebers aus einer Rückbürgschaft für die Ecosoil Holding GmbH oder eine ihrer Beteiligungsgesellschaften oder die nicht fristgerechte Rückführung der Sicherheiten gemäß der Vereinbarung vom 13. Oktober 2005. Haftungsverhältnisse im Sinne der §§ 251, 268 Absatz 7 HGB bestehen zum Bilanzstichtag aus der gesamtschuldnerischen Haftung für Altverbindlichkeiten gemäß § 1 2 SpTrUG auf Grund des der Gründung der Gesellschaft zu Grunde liegenden Aufspaltungsvorgangs. Daneben bestehen Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 2.034 (davon für verbundene Unternehmen TEUR 2.034). 2. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung a) Aufgliederung des Umsatzes Die Umsatzerlöse wurden zu 77 % im Inland und zu 23 % in der NL Dubai erzielt. Sie gliedern sich nach Bereichen wie folgt auf:
b) Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Weiterberechnungen in Höhe von TEUR 2.933, davon für Geschäftsbesorgung TEUR 618, die Inanspruchnahme von Rückstellungen TEUR 847, Beteiligungserträge aus ARGE'n TEUR 428, Erträge aus Kursschwankungen TEUR 250 und Versicherungserstattungen für Schadensfälle TEUR 131. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind folgende periodenfremde Erträge enthalten: Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 1.503), Erträge aus erfolgreich abgeschlossenen Rechtsstreitigkeiten (TEUR 156), Erträge aus dem Verkauf von Gegenständen des Anlagevermögens (TEUR 119), Erstattung Stromsteuer (TEUR 115), Erträge aus der Herabsetzung der Wertberichtigungen auf Forderungen (TEUR 95) und übrige Erträge (TEUR 189). c) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für die Geschäftsbesorgung durch die ECOSOIL Gruppe TEUR 1.117, Versicherungsbeiträge TEUR 483, Mieten und Pachten für Räume und Gebäude TEUR 478, Reisekosten TEUR 472 sowie Zuführung zu Gewährleistungsrückstellungen TEUR 185 und Drohverluste TEUR 3.273. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind folgende periodenfremde Aufwendungen enthalten: Wertberichtigungen auf Forderungen (TEUR 41), Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens (TEUR 39) und übrige Aufwendungen (TEUR 91). III. SONSTIGE ANGABEN
3. Beziehungen zu Unternehmensorganen Mitglieder der Geschäftsführung und deren Bezüge Geschäftsführer während des Geschäftsjahres waren
Da nur ein Geschäftsführer über die ECOSOIL Ost GmbH abgerechnet wird, unterbleibt eine Angabe zu den Bezügen der Geschäftsführung. Für ein früheres Mitglied der Geschäftsführung besteht zum Bilanzstichtag eine Verpflichtung aus der Anwartschaft auf Pensionen in Höhe von TEUR 149. Mitglieder des Aufsichtsrats und deren Bezüge Mitglieder des Aufsichtsrates sind:
Die Aufsichtsratsbezüge im Geschäftsjahr 2007 beliefen sich auf TEUR 48. 4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt TEUR 1.102. Er resultiert aus bestehenden
mit Restlaufzeiten bis 2011. 5. Weitere Angaben a) Zahl der Mitarbeiter Die Zahl der Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt stellt sich wie folgt dar:
b) Konzernverhältnisse Gesellschafterin der ECOSOIL Ost GmbH ist zu 100 % die Anhaltinische Braunkohlesanierungsgesellschaft mbH, Bitterfeld. Die H. N, Umweltholding, St. Ingbert, stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Konzernunternehmen auf. Dieser Konzernabschluss hat nach § 291 Absatz 2 HGB befreiende Wirkung für die ECOSOIL Ost GmbH. Der Abschluss wird beim Amtsgericht Saarbrücken hinterlegt. 6. ErgebnisverwendungsvorschlagEs wird vorgeschlagen, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.
Senftenberg 06. November 2008 ECOSOIL Ost GmbH Professor Peter Görgen Lothar Magoltz Geänderter LageberichtZum Kerngeschäft der ECOSOIL Ost GmbH (im Folgenden kurz ECOSOIL Ost) gehören Tätigkeiten aller Art im Erdbau, speziell Tiefbau und Baugrundverbesserungen, die Sanierung von Altlasten, das Erbringen von Dienstleistungen auf dem Gebiet der Industriemontagen sowie Tätigkeiten aller Art im Rahmen der Bergbausanierung. Weiterhin betreibt die ECOSOIL Ost die Demontage und den Abbruch von nicht mehr benötigten Produktionsanlagen (Kraftwerke, Gaswerke, Chemieanlagen, Gleisanlagen, Tagebaugroßgeräte etc.) und saniert ökologische Altlasten des Bodens und Grundwassers. Die Gesellschaft bietet somit für die Beseitigung der Altlasten des ostdeutschen Braunkohlebergbaus und der Industrie fachkundige Komplettlösungen an. Zunehmend betätigt sich die ECOSOIL Ost außerhalb der Bergbausanierung. Aufbauend auf den vorhandenen Leistungsprofilen werden Deponie- und Wasserbaumaßnahmen, Baugrundverbesserungen, Erschließungsmaßnahmen sowie Industrie- und Wohnungsrückbauprojekte durchgeführt. Intensiv wurde das Geschäftsfeld der Instandhaltung von Bergbauanlagen weiter entwickelt. Tätigkeitsschwerpunkte im Geschäftsbereich Tiefenverdichtung waren zum einen Projekte der Rütteldruck, Rüttelstopf- und Fallplattenverdichtung innerhalb Deutschlands, andererseits die Tiefenverdichtungs- und Baugrundverbesserungsarbeiten auf den aufgespülten Inseln Palm Jebel Ali, Palm Jumeirah und Palm Deira in der Golfregion vor Dubai. Die Stoffstromaktivitäten des Unternehmens sind für den Großraum Berlin und Mitteldeutschland in der EMIX Mineralstoffe Berlin GmbH gebündelt. In Mitteldeutschland ist die Steinwerke Käthen GmbH in ihren Bemühungen, die Genehmigungslage zum Aufschluss des Geländes für den Tonabbau und -verkauf herzustellen, sehr weit gekommen. Der Tonabbau wird nach dem Abbau des Deckgebirges voraussichtlich in 2009 beginnen. Im Juni 1996 wurde der ECOSOIL Ost das Zertifikat nach DIN ISO 9001 verliehen und seitdem jährlich erneuert. Es bescheinigt ein wirksames Qualitätsmanagement zur qualitätsgerechten und vertragskonformen Erfüllung von Kundenanforderungen. Seine externe Überprüfung führte auch 2007 zu keinen Beanstandungen und bestätigt der Gesellschaft ein wirksames Managementsystem nach DIN EN ISO 9001:2000. Weiterhin besitzt das Unternehmen gültige Zertifizierungen nach SCC** sowie nach § 19 I (2) Wasserhaushaltsgesetz, sowie als Entsorgungsfachbetrieb und Schweißfachbetrieb. 1. Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 20071.1. Branchensituation Die Sanierung der Hinterlassenschaft des Lausitzer und Mitteldeutschen Braunkohlebergbaus war auch im Jahr 2007 durch den planmäßigen Rückgang des Sanierungsvolumens gekennzeichnet. Sie ist noch das Haupttätigkeitsfeld der ECOSOIL Ost. Unabhängig vom Sanierungsfortschritt ist die Struktur der Leistungen annähernd gleich geblieben. Es sind hauptsächlich Erdbau- und Wasserbauprojekte sowie Maßnahmen zur Bodenverbesserung / Tiefenverdichtung. Auf Basis des 4. Verwaltungsabkommens, gültig von 2008 - 2012, gehen wir davon aus, dass die LMBV zunehmend Maßnahmen zur Abwehr von Gefährdungen im Zusammenhang mit dem Wiederanstieg des Grundwassers sowie Maßnahmen zur Erhöhung des Folgenutzungsstandards ausschreiben wird. Im Auftrag des Projektträgers Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH, Senftenberg (kurz "LMBV" genannt) hat die ECOSOIL Ost insgesamt Leistungen von ca. EUR 20,9 Mio. erbracht, dass sind, bei Vernachlässigung des Leistungsanteiles der Dubai-Projekte, 55% der Gesamtleistung. Bei Einbeziehung der Dubai-Leistung 44 %. Die ECOSOIL Ost hat sich im Sanierungsgeschäft in scharfem Wettbewerb mit den traditionellen Sanierungsgesellschaften als auch mit zahlreichen weiteren mittelständischen Unternehmen gut behauptet. Die Leistung auf dem Markt außerhalb der Bergbausanierung betrug bei Berücksichtigung der Dubai-Projekte rund EUR 28 Mio, (55 % der Gesamtleistung). Im Vorjahr wurden rund EUR 17 Mio. erzielt. Ohne Dubai ist die Leistung außerhalb der Bergbausanierung gegenüber dem Vorjahr annähernd gleich. Hauptauftraggeber sind die Kommunen und Landkreise, aber auch große Industriekunden wie RWE Power und Vattenfall sowie Projektentwickler und Generalübernehmer. ECOSOIL Ost setzt damit insbesondere in den Geschäftsfeldern Instandhaltung und Tiefenverdichtung seine Entwicklung zum bergbau- und baunahen Dienstleister fort. Über die Tochtergesellschaft EMIX Mineralstoffe Berlin GmbH nimmt die Gesellschaft am Mineralstoffhandel der Region teil und ist mit einem Umsatz von EUR 6 Mio. in Berlin und Umgebung einer der Marktführer. 1.2. Leistungs- und Auftragsentwicklung ECOSOIL Ost ist in folgenden Geschäftsfeldern tätig:
Die Leistungsziele des Jahres wurden erreicht. Unterschreitungen in den Geschäftsbereichen Instandhaltung und Tagebausanierung sind durch die anderen Bereiche ausgeglichen worden. Die Gesamtleistung, einschließlich Dubai, hat sich im Geschäftsjahr 2007 mit EUR 47,3 Mio. gegenüber dem Vorjahr um 7 % erhöht. Trotz einer höheren Gesamtleistung sind die Umsatzerlöse um EUR 7,2 Mio. gesunken. Ein Bestandabbau durch Abnahme und Schlussrechnung langlaufender überjähriger Projekte in Höhe von EUR 10,4 Mio., wie im Vorjahr, war 2007 nicht möglich. Der Auftragsbestand betrug am 1. Januar 2007 rund EUR 22,8 Mio. Das Auftragsvolumen für Dubai in Höhe von EUR 7,3 Mio. ist dabei berücksichtigt. Über das Geschäftsjahr verzeichnete die ECOSOIL Ost einen Auftragseingang in Höhe von rund EUR 48,9 Mio., davon EUR 29,2 Mio. für das Jahr 2007. Der Auftragsbestand am 1. Januar 2008 belief sich auf EUR 17,7 Mio. 1.3. Investitionen im Geschäftsjahr wurden rund EUR 4 Mio., davon für Dubai EUR 3,3 Mio., insbesondere in Sachanlagen zur Erneuerung des Baumaschinen- und Nutzfahrzeugpark investiert. 1.4. Personal- und Sozialbereich Die Anzahl der Beschäftigten der ECOSOIL Ost entwickelte sich wie folgt
Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl betrug im Jahr 2007 376 (84 % zum Vorjahr), davon waren 81 Arbeitnehmer gefördert. Die Personalreduzierung resultiert aus projektabhängiger Fluktuation (befristete Arbeitsverträge) und abgeschlossener Lehrlingsausbildung. Im Zusammenhang mit der Geschäftsfeldentwicklung werden auch künftig personelle Veränderungen erforderlich. 176 Mitarbeiter, davon 98 Stammarbeitnehmer, nahmen im Geschäftsjahr an Weiterbildungsmaßnahmen teil. Die ECOSOIL Ost bezahlt ihre Beschäftigten nach dem Tarifvertrag des Verbandes der Sanierungsgesellschaften. Der Vergütungstarifvertrag hat Gültigkeit vom 1. Januar 2005 bis 31. Dezember 2007. Am 26.04.2007 wurde ein neuer Vergütungstarifvertrag mit einer Gültigkeit bis 31.12.2009 unterzeichnet. 1.5. Arbeits- und Gesundheitsschutz Im Geschäftsjahr ereigneten sich 17 (2006: 13) Arbeitsunfälle und 3 (2006: 3) Wegeunfälle mit Arbeitszeitausfall. Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich der Ausfall um 137 Tage. Der Unfallereignisquotient beträgt bei den meldepflichtigen Arbeitsunfällen 17,44 Arbeitsunfälle je 1 Mio. verfahrene Arbeitsstunden (2006:10,75). 2. Darstellung der Lage2.1 Ertragslage Die Ertragslage der ECOSOIL Ost ist für das Geschäftsjahr 2007 deutlich differenziert nach den Märkten / Standorten Deutschland bzw. Vereinigte Arabische Emirate zu betrachten. Insgesamt musste für die Gesellschaft bei einem Umsatz von EUR 47,4 Mio. (-13 % gegenüber dem Vorjahr) ein negatives Ergebnis von TEUR -4.416,6 hingenommen werden. Die Ergebnissituation in Deutschland ist unverändert zum Vorjahr durch den anhaltend starken Wettbewerb beeinflusst. Trotzdem konnte hier mit TEUR 970,8 ein deutlich positives Ergebnis erzielt werden, das in etwa auf dem Vorjahresniveau liegt und auch der Erwartungshaltung entspricht. Das geplante Ergebnis in der NL Dubai wurde hingegen nicht erreicht. In der NL Dubai ist für das Geschäftsjahr 2007 ein defizitäres Ergebnis von TEUR -5.387,4 zu verzeichnen, das sich sowohl aus operativen Verlusten für das Geschäftsjahr 2007 (TEUR -2.114,3) als auch aus Aufwendungen für die Bildung von Drohverlustrückstellungen (TEUR -3.272,2) zusammensetzt. Neben den kalkulierten Anlaufkosten beim Markteintrittsprojekt in Dubai führte die Durchführung von zwei Großprojekten (wobei ein Projekt in 2007 nahezu fertiggestellt wurde) zu den genannten Ergebnisbelastungen. Ursächlich hierfür waren zu Beginn erhebliche technische und logistische Probleme, die zu hohen Ausfallzeiten und somit zu einem geringeren Leistungsniveau führten. Der hierdurch entstandene deutliche Leistungsrückstand ist (gem. Vertragssituation) mit überproportional hohen zusätzlichen Aufwendungen aufzuholen. Als wesentlicher Kostenfaktor zur Durchführung der Projekte ist Energie in Form von Dieselkraftstoff mit einem Kostenanteil von über 20% zu benennen. Die nicht vorhersehbare nahezu Verdoppelung der Preise für Diesel gegenüber den Kalkulationsansätzen führt zu weiteren erheblichen Kostenbelastungen. 2.2 Vermögenslage Die Vermögenslage hat sich im Jahr 2007 insbesondere durch das negative Jahresergebnis verschlechtert, das Eigenkapital verringert sich auf EUR 2,4 Mio.. Die Eigenkapitalquote reduziert sich bei offener Absetzung der erhaltenen Anzahlungen von den unfertigen Leistungen auf 9,3 % (Vorjahr 35,7 %). Das Anlagevermögen ist im Jahre 2007 mit einem Eigenkapital-Anteil von 68 % gedeckt. 2.3 Finanzlage Zum Bilanzstichtag standen flüssige Mittel in Höhe von TEUR 4.851 zur Verfügung. Zusätzlichen Barmittelcharakter haben TEUR 625 Forderungen gegen die Holding, die dieser zum Zwecke der Festgelddeckung für das gemeinsame Avalkonto überlassen wurden. Die flüssigen Mittel haben sich um TEUR 637 verringert. Durch einen deutlichen Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verringerte sich die Liquidität 1. Grades von 45 % auf 26 %. Die Liquidität 2. Grades (flüssige Mittel einschließlich kurzfristiger Forderungen zum kurzfristigen Fremdkapital) konnte durch die Erhöhung der Forderungen annähernd gehalten werden. 3. Voraussichtliche Entwicklung, Risiken und ChancenPer 30.08.2008 ist in der Gesellschaft bereits eine Leistung von EUR 33,9 Mio. erbracht worden. Von dem zum gleichen Datum bestehenden Auftragsbestand (EUR 27,2 Mio.) werden in 2008 noch EUR 17,6 Mio. leistungswirksam abgearbeitet werden. Bezogen auf die Planleistung von EUR 53,2 Mio. für 2008 sind zum Stichtag 30.08.2008 somit schon 97 % des Leistungsziels für 2008 gesichert. Das Geschäft in der Golfregion ist mit Gründung der ECOSOIL GCC LLC in Abu Dhabi im Juni 2007 auf diese Gesellschaft übergegangen. ECOSOIL Ost arbeitete bis Ende Juli 2008 lediglich den restlichen Auftragsbestand (Palm Deira) ab. Für die Aktivitäten in Deutschland wird in 2008 ein ausgeglichenes Ergebnis erwartet. Das Unternehmen ist mehr und mehr außerhalb der Sanierung im schärferen Wettbewerbsumfeld des Drittmarktes tätig. Für die NL Dubai gilt in 2008 ein nahezu ausgeglichenes Ergebnis als gesichert. Im Rahmen der verlustfreien Bewertung wurde hierfür umfangreich im Abschluss 2007 Vorsorge getroffen. Die Projektrisiken für die Restabwicklung wurden nach vernünftiger technischer und kaufmännischer Betrachtung umfänglich gewürdigt und bewertet. Aufgrund der Einstellung der Aktivitäten in Dubai und nach der Restabwicklung des Projektes Deira können für die ECOSOIL Ost keine neuen Risikopotenziale in Form neuer Projekte auftreten. Die Geschäftsabwicklung im Bereich der Bergbausanierung über das Jahr 2007 hinaus ist durch den erfolgten Abschluss des 4. Verwaltungsabkommens, durch welches die Bergbausanierung bis in das Jahr 2012 zunächst fortgeführt werden kann, unter der Voraussetzung der Beibehaltung der bisherigen Marktanteile absehbar. Die ECOSOIL Ost geht davon aus, dass unter Berücksichtigung des vorhandenen Auftragvolumens von ca. EUR 12 Mio. innerhalb der Bergbausanierung erfolgreich noch weitere Projekte akquiriert werden. Neben Projekten der LMBV wird sich die ECOSOIL Ost weiterhin an Ausschreibungen innerhalb und außerhalb der Bergbausanierung entsprechend ihrem Leistungsprofil und der im Unternehmen vorhandenen personellen und fachlichen Kompetenz beteiligen. Besonderes Potenzial beim Eintritt in den Drittmarkt haben die Geschäftsbereiche Instandhaltung und Tagebausanierung. Das Profil als bergbau- und baunaher Dienstfeister für potente industrielle Großkunden wird in allen Geschäftsbereichen ausgebaut. Mit der Bestätigung des Hauptbetriebsplanes für die Tongrube in Köthen im September 2007 konnten die Erschließungsleistungen beginnen. Die ersten Stoffe aus dem Deckgebirge werden im Jahr 2008 erfolgreich vermarktet. Entsprechend der Marktentwicklung soll auch die eigene Verwertungskapazität der EMIX verbessert werden. Das Stoffstromgeschäft wird die Ertragslage der Gesellschaft im Inland langfristig verbessern und von den Risiken des Projektgeschäftes unabhängiger machen. Mit dieser Unternehmensentwicklung soll im sich aufhellenden, aber differenzierten Bau- und Sanierungsmarkt der bestehende Marktanteil der ECOSOIL Ost insgesamt erhalten und den allgemeinen Ergebnisrisiken dieses Segments begegnet werden. Damit ist der Bestand der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2008 gesichert. Für die weitere Geschäftsentwicklung bestehen sehr gute Grundlagen und Geschäftsaussichten. Das Unternehmen wird sich wie bisher, an veränderte Marktverhältnisse auf dem Wege geeigneter Restrukturierungsmaßnahmen flexibel anpassen.
Senftenberg, im Oktober 2008 Professor Peter Görgen, Geschäftsführer Lothar Magoltz, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERSWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der ECOSOIL Ost GmbH, Senftenberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2007 bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Diese Beurteilung erteilten wir auf Grund unserer pflichtgemäßen, am 9. Mai 2008 abgeschlossenen Abschlussprüfung und unserer Nachtragsprüfung, die sich auf die Änderungen der sonstigen Rückstellungen der Aufwendungen für bezogene Leistungen, sonstigen betrieblichen Aufwendungen und der damit verbundenen Anhangsangaben sowie auf die Änderung des Lageberichts bezog. Auf die Begründung der Änderung durch die Gesellschaft im geänderten Anhang wird verwiesen. Die Nachtragsprüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Saarbrücken 09. Mai
2008
W
U B Wirtschaftsprüfung
Rolf Peter Krukenkamp, Wirtschaftsprüfer Karl-Heinz Barth, Wirtschaftsprüfer Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin. |
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