Snop Automotive Artern GmbH

Paul-Reuß-Straße 1, 06556 Artern, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena HRB 505480
Vorher
Tower Automotive Geschäftsführung GmbHTower Automotive Presswerk Artern GmbH
Eingetragen
21.12.1983
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
die Entwicklung von Einzelteilen bis hin zu Modulen, deren Herstellung und Vertrieb einschließlich der dazu notwendigen Werkzeuge und Vorrichtungen zum Umformen und Zusammenbau der Einzelteile bzw. Zusammenbauten sowie der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen (mit Ausnahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung von Handelsgesellschaften).

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Udo Schaaf
seit 8.10.2024
Geschäftsführer
Jan Selbach
seit 9.11.2023
Prokura
Dirk Maikranz
seit 16.9.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
FINANCIERE SNOP - DUNOIS S.A.FRA
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
26.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Snop Automotive Cologne GmbH

Köln

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.06.2022 bis zum 31.05.2023

Konzernbilanz zum 31. Mai 2023

Aktiva

31.5.2023 31.5.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen und Software 39.922,55 117.207,31
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,50 39.923,05 0,50 117.207,81
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 15.452.621,95 17.610.400,52
2. Technische Anlagen und Maschinen 15.833.704,29 17.951.977,08
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.726.842,81 2.862.130,27
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.561.361,40 39.574.530,45 1.128.539,15 39.553.047,02
39.614.453,50 39.670.254,83
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 8.633.257,60 7.290.357,62
2. Unfertige Erzeugnisse 42.423.885,24 27.414.683,16
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 4.214.177,29 6.027.862,61
4. Geleistete Anzahlungen 17.530.158,12 72.801.478,25 25.220.788,41 65.953.691,80
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 19.523.253,29 35.975.867,47
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 27.423.895,50 9.022.211,90
3. Sonstige Vermögensgegenstände 2.732.044,18 49.679.192,97 1.851.627,56 46.849.706,93
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.874.192,47 5.023.146,93
124.354.863,69 117.826.545,66
C. Rechnungsabgrenzungsposten 307.863,99 273.531,69
D. Aktive latente Steuern 258.526,43 297.552,18
164.535.707,61 158.067.884,36

Passiva

31.5.2023 31.5.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Konzernkapitalrücklage 7.095.963,35 7.095.963,35
III. Konzernbilanzgewinn 95.720.757,94 84.758.276,27
102.841.721,29 91.879.239,62
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse 1.543.832,77 1.834.067,31
C. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 3.007.292,59 9.459.831,56
2. Sonstige Rückstellungen 20.348.428,74 17.219.718,83
23.355.721,33 26.679.550,39
D. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3.777,49 5.900.576,22
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 25.977.628,96 18.668.001,17
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 8.054.780,13 11.826.534,64
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 110.966,13 68.270,19
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.654.248,20 1.211.644,82
- davon aus Steuern TEUR 1.505 (i. Vj. TEUR 357) -
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit TEUR 51 (i. Vj. TEUR 60) -
35.801.400,91 37.675.027,04
E. Rechnungsabgrenzungsposten 993.031,31 0,00
164.535.707,61 158.067.884,36

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Juni 2022 bis 31. Mai 2023

2022/2023 2021/2022
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 341.981.328,57 274.793.228,66
2. Erhöhung/Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 13.195.516,76 -4.270.832,39
3. Sonstige betriebliche Erträge 5.394.142,71 2.297.277,35
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 252.808.243,83 175.953.117,52
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 12.193.232,76 265.001.476,59 4.271.188,45 180.224.305,97
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 36.779.092,21 34.701.899,73
b) Soziale Abgaben, Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 6.731.158,74 43.510.250,95 6.962.335,27 41.664.235,00
- davon für Altersversorgung TEUR 16 (i. Vj. TEUR 16) -
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 5.768.052,13 6.519.901,65
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 28.551.819,76 16.696.795,69
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 294.833,33 148.712,93
- davon aus verbundenen Unternehmen TEUR 289 (i. Vj. TEUR 8) -
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 567.511,81 347.915,87
- davon an verbundene Unternehmen TEUR 567 (i. Vj. TEUR 346) -
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 6.440.575,67 9.092.821,32
11. Ergebnis nach Steuern 11.026.134,46 18.422.411,05
12. Sonstige Steuern 63.652,79 174.624,30
13. Konzernjahresüberschuss 10.962.481,67 18.247.786,75
14. Gewinnvortrag 84.758.276,27 66.510.489,52
15. Konzernbilanzgewinn 95.720.757,94 84.758.276,27

Konzernkapitalflussrechnung für die Zeit vom 1. Juni 2022 bis 31. Mai 2023

2022/2023 2021/2022
TEUR TEUR
Konzernjahresergebnis 10.962 18.248
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 5.768 6.520
Sonstige zahlungswirksame Aufwendungen/Erträge -290 -122
Zunahme der sonstigen Rückstellungen 3.129 4.419
Zunahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -9.672 -32.563
Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 3 20
Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 1.005 -7.789
Zinsaufwendungen 568 348
Zinserträge -295 -149
Ertragsteueraufwand 6.441 9.093
Ertragsteuerzahlungen -12.894 -2.050
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 4.725 -4.025
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 0 19
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -1 -20
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -5.714 -1.504
Erhaltene Zinsen (Ausleihungen) 295 149
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -5.420 -1.356
Gezahlte Zinsen -568 -348
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -568 -348
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -1.263 -5.729
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode -1.587 4.142
Finanzmittelbestand am Ende der Periode -2.850 -1.587

Konzern-Eigenkapitalspiegel für die Zeit vom 1. Juni 2022 bis 31. Mai 2023

Eigenkapital des Mutterunternehmens Konzerneigenkapital
Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB Bilanzgewinn Summe
EUR EUR EUR EUR
1. Juni 2021 25.000,00 7.095.963,35 66.510.489,52 73.631.452,87
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 18.247.786,75 18.247.786,75
31. Mai 2022 = 1. Juni 2022 25.000,00 7.095.963,35 84.758.276,27 91.879.239,62
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 10.962.481,67 10.962.481,67
31. Mai 2023 25.000,00 7.095.963,35 95.720.757,94 102.841.721,29

Konzernanhang für das Geschäftsjahr vom 1. Juni 2022 bis zum 31. Mai 2023

Snop Automotive Cologne GmbH, Köln

1. Allgemeine Hinweise

Die Snop Automotive Cologne GmbH hat ihren Sitz in Köln. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Köln unter HRB 47626 eingetragen.

Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß § 290 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung stellten wir nach dem Gesamtkostenverfahren auf.

Der Konzernabschluss der Snop Automotive Cologne GmbH, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Juni 2021 bis zum 31. Mai 2022 ist eingereicht und im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Die Gesellschaft ist nach § 290 HGB verpflichtet, einen handelsrechtlichen Konzernabschluss aufzustellen. Die Snop Automotive Cologne GmbH hat entsprechend § 301 Abs. 2 HGB auf den 1. Januar 2007 die Erstkonsolidierung vorgenommen. In diesem Zusammenhang wurden unter Berücksichtigung der Generalnorm des § 297 Abs. 2 HGB wesentliche Geschäftsvorfälle im Zeitraum zwischen Erwerb der Beteiligungen und Erstkonsolidierungszeitpunkt im Rahmen der Konsolidierung berücksichtigt, um eine klare Trennung von erworbenen Ergebnissen und solchen, die in das Konzernergebnis eingehen, zu gewährleisten. Nach diesem Stichtag erworbene Gesellschaften werden zum Zeitpunkt des Erwerbes einbezogen.

Der vorliegende Konzernabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze aufgestellt worden.

2. Konsolidierungskreis

Der Konzernabschluss umfasst die Muttergesellschaft, Snop Automotive Cologne GmbH, Köln, sowie vier inländische Tochterunternehmen.

Die folgenden Tochtergesellschaften werden in den Konsolidierungskreis des Konzerns einbezogen:

Jahresergebnis
Anteile an verbundenen Anteil Eigenkapital 1.6.2022-31.5.2023
Unternehmen % TEUR TEUR
Snop Automotive Zwickau GmbH, Zwickau (1) 100 28.092 0
Snop Automotive Buchholz GmbH, Buchholz (1) 100 2.053 0
Snop Automotive Duisburg GmbH, Duisburg (1) 100 25 0
Snop Automotive Artern GmbH, Artern (1) 100 86 0

1) Ergebnisabführungsvertrag mit Snop Automotive Cologne GmbH, Köln

3. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss der Muttergesellschaft einbezogenen Unternehmen werden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt.

Realisations- und Imparitätsprinzip werden beachtet; Vermögensgegenstände bewerten wir höchstens zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten.

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Die immateriellen Vermögensgegenstände einschließlich des Firmenwerts aus der Erstkonsolidierung von Anteilen sowie Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Abschreibungen bewertet. Planmäßige Abschreibungen nehmen wir teils linear, teils degressiv vor. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände werden planmäßig linear überwiegend über eine Nutzungsdauer von vier bis fünf Jahren abgeschrieben.

Die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden über die nach individuellen betrieblichen Aspekten ermittelten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern angesetzt. Fabrik- und Geschäftsgebäude werden über längstens 50 Jahre, technische Anlagen und Maschinen über längstens zwölf Jahre, andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung überwiegend über fünf Jahre abgeschrieben. Abhängig von der wirtschaftlichen Nutzung wird das Sachanlagevermögen degressiv oder linear abgeschrieben.

Sofern der niedrigere beizulegende Wert am Abschlussstichtag dauerhaft unterhalb des Buchwertes liegt, werden außerplanmäßige Abschreibungen auf die Vermögensgegenstände vorgenommen.

Geringwertige Anlagegüter mit einem Anschaffungswert bis zu EUR 250,00 werden sofort aufwandswirksam verbucht. Anlagegüter mit einem Anschaffungswert von mehr als EUR250,00 bis EUR 1.000,00 werden jährlich in einem Sammelposten erfasst und gleichmäßig über fünf Jahre abgeschrieben. Anlagegüter über EUR 1.000,00 unterliegen der individuellen Abschreibung.

Im Unterschied zum Vorjahr wurden im Berichtsjahr unter den Grundstücken und Bauten inkl. Bauten auf fremden Grundstücken ausgewiesene Beträge nunmehr unter Technischen Anlagen und Maschinen (Anschaffungskosten Mio. EUR 3,8 / kumulierte Abschreibungen Mio. EUR 2,6) bzw. unter anderen Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung ausgewiesen (Anschaffungskosten Mio. EUR 0,9 / kumulierte Abschreibungen Mio. EUR 0,6). Die Umgliederungen werden im Anlagespiegel unter den Umbuchungen dargestellt.

Vorräte

Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Herstellungskosten enthalten Einzelkosten zuzüglich angemessener Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie der Produktion zurechenbare Abschreibungen des Anlagevermögens.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit Ausnahme von Festwerten zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren Wiederbeschaffungskosten am Abschlussstichtag bewertet.

Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse und Leistungen werden zu Herstellungskosten bewertet. Fremdbezogene unfertige Werkzeuge und Waren sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. Einzelrisiken, insbesondere für noch anfallende höhere Fertigungsstunden bei unfertigen Werkzeugen gegenüber den kalkulierten Stunden, wird bei der Bewertung durch entsprechende Korrekturen Rechnung getragen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten abzüglich der Wertabschläge für Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko bilanziert.

Liquide Mittel

Die liquiden Mittel werden zu Nennwerten angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Latente Steuern

Latente Steuern werden für zeitliche, sich in der Zukunft voraussichtlich umkehrende Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Bilanzansätzen gebildet, soweit dies nach § 274 und § 306 HGB zulässig ist.

Für die Bewertung gelten die wahrscheinlichen Entlastungen bewertet mit den voraussichtlichen zukünftigen Steuersätzen als Grundlage. Aktive und passive Überhänge werden, soweit möglich, saldiert. Steuerliche Verlustvorträge bestehen zum Stichtag keine.

Sonderposten für Investitionszuschüsse

Der Posten betrifft steuerpflichtige Investitionszuschüsse des Freistaates Sachsen im Rahmen eines regionalen Wirtschaftsförderprogramms. Die Auflösung der Zuschüsse erfolgt über die Restnutzungsdauer der geförderten Investitionen.

Rückstellungen

Die Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist und alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbundene Unternehmen

Als verbundene Unternehmen werden alle Gesellschaften bezeichnet, die als Mutter- oder Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der Financière SNOP Dunois S.A., Brioude/Frankreich, im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen werden bzw. werden könnten.

Währungsumrechnung

Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs am Tage des Geschäftsvorfalls erfasst. Die Bewertung zum Bilanzstichtag erfolgt entsprechend § 256a HGB.

Alle übrigen Fremdwährungsforderungen werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Alle übrigen Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften in lokale Währung werden in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Sonstige betriebliche Erträge" bzw. "Sonstige betriebliche Aufwendungen" erfolgswirksam erfasst. Die Angabe der Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften erfolgt im Anhang.

Umsatzerlöse

Der Konzern erzielt zum Teil Umsatzerlöse aus langfristiger Auftragsfertigung (Werkzeugbau), bei der die Umsatzrealisierung am Projektende nach Abnahme durch den Kunden erfolgt. Die Auftragsfertigung erstreckt sich dabei in der Regel über ca. zwei Jahre.

4. Konsolidierungsgrundsätze

Die Kapitalkonsolidierung für Gesellschaften oder für zugekaufte Kapitalanteile, die erstmals konsolidiert wurden, wurde nach der bis zum 1. Januar 2010 zugelassenen Buchwertmethode (§ 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB a.F.) zum Zeitpunkt der erstmaligen Konsolidierung vorgenommen. Stichtag für den Konzern der Snop Automotive Cologne GmbH war der 1. Januar 2007.

Die aktiven Unterschiedsbeträge werden, soweit möglich, den betreffenden Aktivposten zugeordnet; der Restbetrag wird als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen. Passivische Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung wurden, da in der alten Fassung des HGB noch zulässig, innerhalb des Eigenkapitals in den Konzerngewinnrücklagen erfasst.

Der Konzernabschluss für das Konzerngeschäftsjahr vom 1. Juni 2022 bis zum 31. Mai 2023 umfasst die Konzernbilanz zum 31. Mai 2023, die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung sowie Konzernanhang, Konzernkapitalflussrechnung und Konzern-Eigenkapitalspiegel.

Die bei der Erstkonsolidierung gewählten Wahlrechte wurden unverändert im Vergleich zum Vorjahr fortgeführt.

Forderungen und Verbindlichkeiten, Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Zwischenergebnisse innerhalb des Konsolidierungskreises werden eliminiert.

Alle Abschlüsse der Tochtergesellschaften wurden zum Stichtag der Muttergesellschaft in den Konzernabschluss einbezogen.

Erläuterungen zur Bilanz

5. Anlagevermögen

Die Aufgliederung des Anlagevermögens und seine Entwicklung sind im Anlagenspiegel (Anlage 1 zum Konzernanhang) dargestellt.

6. Vorräte

Vorräte bestehen bei allen produzierenden Konzerngesellschaften und umfassen im Wesentlichen unfertige und fertige Erzeugnisse sowie geleistete Anzahlungen. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse beinhalten TEUR 46.638 (Vorjahr: TEUR 33.443) und die geleisteten Anzahlungen TEUR 17.531 (Vorjahr: TEUR 25.221) aus Werkzeugbau. Im Rahmen der Zwischengewinneliminierung wurden bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie bei den fertigen Erzeugnissen TEUR 297 (Vorjahr: TEUR 318) als Zwischengewinne in den Beständen aus Lieferungen im Konzernkreis eliminiert.

7. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.05.2023 Vorjahr
TEUR TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 19.523 35.976
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 27.424 9.022
Sonstige Vermögensgegenstände 2.732 1.852
49.679 46.850

Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es mit TEUR 15.486 um Forderungen im Rahmen eines Cashpooles. Dieser wird von der Financière SNOP Dunois (FSD) S.A., Brioude/Frankreich, geführt. Im Vorjahr bestand eine Verbindlichkeit aus dem Cash-Pool in Höhe von TEUR 6.610.

Bei den übrigen Forderungen handelt es sich ausschließlich um solche aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten insbesondere Forderungen gegen das Finanzamt aus Umsatzsteuer.

Alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

8. Flüssige Mittel

Die flüssigen Mittel enthalten Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbestände.

Der Finanzmittelfonds laut Kapitalflussrechnung beinhaltet den Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten (TEUR 1.874; Vorjahr: TEUR 5.023) sowie Verbindlichkeiten aus dem Cash-Pool (TEUR 4.724; Vorjahr: TEUR 6.610). Die Forderungen aus dem Cash Pool werden gemäß der herrschenden Meinung nicht unter dem Finanzmittelfond ausgewiesen.

9. Rechnungsabgrenzungsposten

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten überwiegend Gebühren und Kosten, die über deren Laufzeit abgegrenzt werden.

10. Latente Steuern

Die im Rahmen der Konsolidierung aktivierten Steuerabgrenzungsposten wurden unter Berücksichtigung eines zukünftigen Ertragsteuersatzes für Kapitalgesellschaften von 31,73 % ermittelt. Dieser Steuersatz wurde unter Berücksichtigung eines Körperschaftsteuersatzes von 15,0 % sowie eines Solidaritätszuschlags von 5,5 % und eines Gewerbesteuersatzes von 15,9 % für die im Konzernabschluss berücksichtigten deutschen Gesellschaften ermittelt.

Zum 31. Mai 2023 ergaben sich aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 259 (Vorjahr: TEUR 298). Die latenten Steuern resultieren nahezu ausschließlich aus der Zwischenergebniseliminierung.

11. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital von TEUR 25 (Vorjahr: TEUR 25) entspricht dem bei der Muttergesellschaft ausgewiesenen Bilanzposten. Die Kapitalrücklage von TEUR 7.096 (Vorjahr: TEUR 7.096) entspricht dem bei der Muttergesellschaft ausgewiesenen Bilanzposten (TEUR 10.000) abzüglich des aktivischen Unterschiedsbetrages (TEUR 2.904) aus dem Erwerb der Fremdanteile an der damaligen MT Stahl Handelsgesellschaft mbH, Kaarst, in 2009.

12. Rückstellungen

31.05.2023 Vorjahr
TEUR TEUR
Steuerrückstellungen 3.007 9.460
Sonstige Rückstellungen 20.348 17.220
23.356 26.680

Die sonstigen Rückstellungen betreffen zum Stichtag neben Rückstellungen für Preisnachlässe in Höhe von TEUR 9.854 (Vorjahr: TEUR 1.162), Verpflichtungen gegenüber Personal für Boni, Tantiemen oder nicht genommenen Urlaub von TEUR 4.927 (Vorjahr: TEUR 4.557) sowie ausstehende Rechnungen von TEUR 3.562 (Vorjahr: TEUR 3.295).

13. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von insgesamt TEUR 35.801 (Vorjahr: TEUR 37.675). Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten und deren Fristigkeit sind dem Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen (Anlage 2 zum Konzernanhang).

Für zum Stichtag noch nicht abgeschlossene Projekte weist die Gesellschaft vereinnahmte Zahlungen in Höhe von TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 5.901) unter den erhaltenen Anzahlungen aus.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalteten eine Verbindlichkeit aus dem Cash-Pool in Höhe von TEUR 4.724 (Vorjahr: TEUR 6.610). Dieser wird von der Financière SNOP Dunois (FSD) S.A., Brioude/Frankreich, geführt.

Die übrigen Verbindlichkeiten im Verbundbereich resultieren aus Lieferungen und Leistungen.

14. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse

Zum Abschlussstichtag 31. Mai 2023 bestehen wie im Vorjahr keine Haftungsverhältnisse.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen 31.05.2023 Vorjahr
TEUR TEUR
Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen
- bis zu einem Jahr 1.133 1.474
- zwischen einem und fünf Jahren 1.171 1.683
- mehr als fünf Jahren 1.378 1.501
3.682 4.658

Miet- und Leasingverträge wurden aus wirtschaftlichen Gründen abgeschlossen. Risiken liegen in den tatsächlichen oder potenziellen Abflüssen liquider Mittel; Vorteile in der (Weiter-)Nutzung der Vertragsgegenstände.

Weiterhin bestanden zum 31. Mai 2023 offene Bestellungen in Höhe von Mio. EUR 88,8 (Vorjahr: Mio. EUR 22,8), die vorwiegend durch Projektgeschäfte ausgelöst wurden.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

15. Umsatzerlöse

1.6.2022-31.5.2023 Vorjahr
TEUR TEUR
Presswerk 264.860 187.999
Werkzeugbau 38.959 19.710
Konzernumlage 18.225 6.556
Sonstige 19.937 60.528
341.981 274.793
Inland 247.723 196.864
Ausland 94.258 77.929
341.981 274.793

Die Umsatzerlöse im Konzern teilen sich wie oben beschrieben auf die entsprechenden Sparten bzw. Regionen auf. Dabei betreffen die sonstigen Umsatzerlöse nahezu ausschließlich Schrotterlöse.

16. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.091 (Vorjahr: TEUR 1.063). Die Erträge aus Währungsgewinnen belaufen sich auf TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 5). Der Ertrag aus der Auflösung des Sonderposten für Investitionszuschüsse beträgt TEUR 290 (Vorjahr: TEUR 290).

17. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten unter anderem Währungsverluste in Höhe von TEUR 138 (Vorjahr: TEUR 93).

18. Finanzergebnis

1.6.2022-31.5.2023 Vorjahr
TEUR TEUR
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 295 149
- davon aus verbundenen Unternehmen (289) (8)
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -567 -348
- davon an verbundene Unternehmen (-567) (-346)
-272 -199

Die Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen beinhalten zum überwiegenden Teil Zinsen aus dem Cash-Pool mit FSD.

Der Konzern hatte im laufenden Geschäftsjahr keine Sachverhalte, die zu einer Auf- oder Abzinsung geführt haben.

19.Steuern

1.6.2022-31.5.2023 Vorjahr
TEUR TEUR
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 6.402 9.097
Latente Steuern 39 -5
6.441 9.092
Sonstige Steuern 64 175
6.505 9.267

Sonstige Angaben

20. Honorar des Abschlussprüfers

Das im Geschäftsjahr 2022/2023 als Aufwand erfasste Honorar für den Abschlussprüfer betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen in Höhe von TEUR 175.

21. Mutterunternehmen

Die Snop Automotive Holdings Europe B.V, Amsterdam/Niederlande, stellt keinen Konzernabschluss auf. Die Financière SNOP Dunois (FSD) S.A., Brioude/Frankreich, stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Dieser Konzernabschluss ist in den Geschäftsräumen dieser Gesellschaft einsehbar.

22. Beschäftigte (Jahresdurchschnitt)

1.6.2022-31.5.2023 Vorjahr
Gewerbliche Arbeitnehmer 450 474
Angestellte 243 246
Gesamt 693 720

23. Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Der Konzern macht von der Schutzklausel des § 314 Abs. 3 HGB Gebrauch und verzichtet auf die Angabe der Geschäftsführungsgehälter.

24. Steuerliche Verhältnisse

Seit dem Geschäftsjahr 2006 besteht zwischen der Snop Automotive Cologne GmbH als Organträger und ihren vollkonsolidierten Tochtergesellschaften, der Snop Automotive Zwickau GmbH, der Snop Automotive Duisburg GmbH und der Snop Automotive Buchholz GmbH als Organgesellschaften eine körperschaft- und gewerbesteuerliche Organschaft. Zum 1. Januar 2010 wurde eine körperschaft- und gewerbesteuerliche Organschaft mit der Snop Automotive Artern GmbH, Artern, begründet. Mit allen Gesellschaften besteht auch eine umsatzsteuerliche Organschaft.

25. Geschäftsführung

Die Konzernmuttergesellschaft, Snop Automotive Cologne GmbH, wird vertreten durch ihre Geschäftsführer

Gerrit Kotterman, Wachtberg, CFO Snop Automotive

Susan Lynn Talbot, Reken, VP HR & Communications Groupe FSD (bis 5. März 2023)

Maximilien Pinaire, Levallois-Perret/ Frankreich, VP Operations North & TC Köln

26. Befreiungen nach § 264 Abs. 3 HGB

Die folgenden Tochtergesellschaften haben im Geschäftsjahr von der Befreiungsvorschrift des §264 Abs. 3 HGB Gebrauch gemacht:

Snop Automotive Zwickau GmbH, Zwickau

Snop Automotive Buchholz GmbH, Buchholz

Snop Automotive Duisburg GmbH, Duisburg

Snop Automotive Artern GmbH, Artern

27. Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.

28. Ergebnisverwendung

Das Geschäftsjahr vom 1. Juni 2022 bis zum 31. Mai 2023 der Muttergesellschaft schließt mit einem Jahresüberschuss von EUR 10.878.494,82 ab. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 111.119.894,74 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Köln, den 31. Juli 2023

Gerrit Kotterman

Maximilien Pinaire

Entwicklung des Konzernanlagevermögens 2023 (erweiterte Bruttodarstellung)

Anschaffungskosten
1.6.2022 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.5.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen und Software 1.978.549,18 1.300,00 0,00 0,00 1.979.849,18
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.500.000,50 0,00 0,00 0,00 1.500.000,50
3.478.549,68 1.300,00 0,00 0,00 3.479.849,68
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 46.198.391,07 224.537,66 0,00 -4.701.015,17 41.721.913,56
2. Technische Anlagen und Maschinen 128.440.806,49 720.387,39 44.835,05 3.830.483,94 132.946.842,77
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 19.453.375,53 336.631,30 27.756,86 870.531,07 20.632.781,04
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.128.539,15 4.432.822,10 0,01 0,16 5.561.361,40
195.221.112,24 5.714.378,45 72.591,92 0,00 200.862.898,77
198.699.661,92 5.715.678,45 72.591,92 0,00 204.342.748,45
Abschreibungen
1.6.2022 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge Umbuchungen 31.5.2022
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen und Software 1.861.341,87 78.584,76 0,00 0,00 1.939.926,63
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.500.000,00 0,00 0,00 0,00 1.500.000,00
3.361.341,87 78.584,76 0,00 0,00 3.439.926,63
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 28.587.990,55 931.232,38 0,00 -3.249.931,32 26.269.291,61
2. Technische Anlagen und Maschinen 110.488.829,41 4.053.659,73 41.411,91 2.612.061,25 117.113.138,48
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 16.591.245,26 704.575,26 27.752,36 637.870,07 17.905.938,23
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
155.668.065,22 5.689.467,37 69.164,27 0,00 161.288.368,32
159.029.407,09 5.768.052,13 69.164,27 0,00 164.728.294,95
Buchwerte
31.5.2023 31.5.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen und Software 39.922,55 117.207,31
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,50 0,50
39.923,05 117.207,81
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 15.452.621,95 17.610.400,52
2. Technische Anlagen und Maschinen 15.833.704,29 17.951.977,08
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.726.842,81 2.862.130,27
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.561.361,40 1.128.539,15
39.574.530,45 39.553.047,02
39.614.453,50 39.670.254,83

Verbindlichkeitenspiegel 2023

davon mit einer Restlaufzeit von
Saldo zum Stichtag bis zu einem Jahr
Art der Verbindlichkeiten EUR EUR
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen lfd. Jahr 3.777,49 3.777,49
Vorjahr 5.900.576,22 5.900.576,22
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen lfd. Jahr 25.977.628,96 25.977.628,96
Vorjahr 18.668.001,17 18.668.001,17
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen lfd. Jahr 8.054.780,13 8.054.780,13
Vorjahr 11.826.534,64 11.826.534,64
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter lfd. Jahr 110.966,13 110.966,13
Vorjahr 68.270,19 68.270,19
5. Sonstige Verbindlichkeiten lfd. Jahr 1.654.248,20 1.654.248,20
Vorjahr 1.211.644,82 1.211.644,82
- davon aus Steuern - lfd. Jahr 1.505.107,43 1.505.107,43
Vorjahr 357.470,77 357.470,77
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit - lfd. Jahr 50.520,76 50.520,76
Vorjahr 60.324,72 60.324,72
- sonstige - lfd. Jahr 98.620,01 98.620,01
Vorjahr 793.849,33 793.849,33
lfd. Jahr 35.801.400,91 35.801.400,91
Vorjahr 37.675.027,04 37.675.027,04
davon mit einer Restlaufzeit von durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert
zwischen einem und fünf Jahren von mehr als fünf Jahren
Art der Verbindlichkeiten EUR EUR Art der Sicherheiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 0,00
0,00 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,00 0,00
0,00 0,00
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
0,00 0,00
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 0,00 0,00
0,00 0,00
5. Sonstige Verbindlichkeiten 0,00 0,00
0,00 0,00
- davon aus Steuern - 0,00 0,00
0,00 0,00
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit - 0,00 0,00
0,00 0,00
- sonstige - 0,00 0,00
0,00 0,00
0,00 0,00
0,00 0,00

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Juni 2022 bis zum 31. Mai 2023

Snop Automotive Cologne GmbH, Köln

A Grundlagen des Konzerns

1. Geschäftsmodell des Konzerns

Der deutsche Konzern ist im Wesentlichen im Bereich der Produktion und im An- und Verkauf von Automobilteilen tätig. Ein weiteres Geschäftsfeld umfasst die Fertigung und den Vertrieb von Karosseriewerkzeugen, Pressteilen sowie Zusammenbaukomponenten für die Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie. Der Konzern beliefert sowohl den VW-Konzern als auch BMW, Daimler und Volvo.

Gegenstand der Geschäftstätigkeit der deutschen Konzernmutter, der Snop Automotive Cologne GmbH, Köln, (im Folgenden "Snop Cologne") ist die Entwicklung von Einzelteilen bis hin zu Modulen, deren Herstellung und Vertrieb einschließlich der dazu notwendigen Werkzeuge und Vorrichtungen zum Umformen und der Zusammenbau der Einzelteile bzw. Zusammenbau, der Handel mit Waren aller Art, insbesondere der Ein- und Verkauf von Stahl und Aluminium, sowie der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen. Zudem werden von der Snop Cologne Werkzeugbauprojekte betreut, die von Fremdfirmen gefertigt werden. Diese Werkzeuge finden ihren Einsatz in den Presswerken des Konzerns. Darüber hinaus ist es die Aufgabe der Muttergesellschaft, den Konzern in Europa weiterzuentwickeln und am Markt zu positionieren. Hauptsitz des Mutterunternehmens ist Köln. Von dort aus werden alle Geschäfts- und Servicebereiche des Konzerns gesteuert.

Die Muttergesellschaft Snop Cologne hält Beteiligungen an den folgenden produzierenden Unternehmen:

Snop Automotive Zwickau GmbH, Zwickau

Snop Automotive Buchholz GmbH, Buchholz

Snop Automotive Duisburg GmbH, Duisburg

Snop Automotive Artern GmbH, Artern

Diese Unternehmen fertigen Pressteile und/oder Rohbaukomponenten.

Gesellschafterin der Snop Automotive Cologne GmbH, Köln, ist die Snop Automotive Holdings Europe B.V., Amsterdam/Niederlande.

Zu weiteren Details über die Struktur und die Beteiligungsverhältnisse des deutschen Konzerns verweisen wir auf die Angaben im Konzernanhang.

2. Steuerungssystem

Bei den finanziellen Steuerungskennzahlen liegt der Fokus des Konzerns auf der kontinuierlichen Überwachung des EBITDA (Earnings before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization). Weitere Leistungsindikatoren sind der Umsatz und das Jahresergebnis. Dies erfolgt jedoch nicht bei den einzelnen Gesellschaften, sondern im Wesentlichen auf Konzernebene. Im Unterschied zu den Vorjahren wird der Netto Cashflow zukünftig nicht in die Steuerungskennzahlen einbezogen.

Darüber hinaus erachten wir auch nichtfinanzielle Indikatoren als wichtig. Diese werden jedoch nicht zur Steuerung eingesetzt.

3. Forschung und Entwicklung

Der Konzern tätigt keinerlei Produktentwicklungen. Diese erfolgen durch externe Auftraggeber.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Geschäftsjahr 2022/2023 geprägt durch den Krieg in der Ukraine und dessen Folgen wie den extremen Energiepreiserhöhungen. Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise beispielsweise für Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. Trotz dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 insgesamt gut behaupten. So konnte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2022 preisbereinigt um 1,9% zulegen. (1) Die Inflation betrug im Jahr 2022 durchschnittlich 7,9%. (2)

Seit Ende des vergangenen Kalenderjahres schrumpft die deutsche Wirtschaft, nachdem sie sich bis in den Spätsommer hinein noch erholt hatte. Die hohen Inflationsraten sowie erheblich gestiegene Finanzierungskosten belasten die Konsum- und Baukonjunktur. Gleichzeitig erholt sich aber aufgrund nachlassender Lieferengpässe sowie sinkender Energiepreise die Industriekonjunktur. Das preisbereinigte BIP wird 2023 voraussichtlich mit -0,1% auf Vorjahresniveau stagnieren und erst im Jahr 2024 mit 1,7% wieder zulegen. Die Inflationsrate wird im Jahr 2023 voraussichtlich mit 6,2% nur geringfügig niedriger ausfallen als im Jahr 2022. Erst für das Jahr 2024 ist mit einer deutlich zurückgehenden Inflationsrate zu rechnen. (3)

Nachdem die Inlands-Produktionszahlen der deutschen Hersteller in der Automobilindustrie in den vergangenen Jahren rückläufig waren, konnte im Jahr 2022 ein Anstieg von 12,4% auf 3,48 Mio. Stück verzeichnet werden. (4)

(1) https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/01/PD23_020_811.html#:~:text=020%20vom%2013.,das%20Wirtschaftswachstum%202%2C0%20%25.

(2) https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/01/PD23_022_611.html

(3) https://www.ifo.de/fakten/2023-03-15/ifo-konjunkturprognose-fruehjahr-2023-deutsche-wirtschaft-stagniert

(4) https://www.vda.de/de/aktuelles/zahlen-und-daten/jahreszahlen/automobilproduktion

2. Darstellung des Geschäftsverlaufs

2.1 Umsatz- und Auftragsentwicklung

Insgesamt hat der Konzern im Geschäftsjahr vom 1. Juni 2022 bis zum 31. Mai 2023 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 341.981 (Vorjahr: TEUR 274.793) erzielt. Dabei hat sich die Umsatzrentabilität jedoch von 6,6% auf 3,2% reduziert. Allerdings enthielten die Umsatzerlöse 2021/2022 eine Kompensation aus der Beendigung eines Projektes mit einem OEM, das im Vorjahr zu einem einmaligen Umsatz von Mio. EUR 23,9 und zu einem Ergebniseffekt von Mio. EUR 8,4 geführt hatte. Im abgelaufenen Geschäftsjahr ergab sich aus diesem Sachverhalt lediglich ein zusätzlicher Einmaleffekt von Mio. EUR 1,8.

2.2 Investitionen

Im Geschäftsjahr 2022/2023 wurden Investitionen in Höhe von TEUR 5.716 (Vorjahr: TEUR 1.524) getätigt.

Im Geschäftsjahr vom 1. Juni 2023 bis zum 31. Mai 2024 werden die bereits begonnenen Investitionsprojekte weitergeführt. Insgesamt wird mit einem Investitionsvolumen von ca. Mio. EUR 16,7 gerechnet.

2.3 Finanzierungsmaßnahmen

Die Konzerngesellschaften sind in einen Cash-Pool mit der Financière SNOP Dunois (FSD) S.A., Brioude/Frankreich, als Cash-Pool Führerin integriert. Zum 31. Mai 2023 betragen die Forderungen hieraus TEUR 15.486 (Vorjahr: TEUR 0) und werden unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen. Es bestehen auch Verbindlichkeiten aus dem Cash Pool in Höhe von TEUR 4.723 (Vorjahr: TEUR 6.610), der Ausweis erfolgt unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

2.4 Produktion

Die Produktpalette weist kaum Veränderungen zum Vorjahr auf, d.h. der Konzern fokussiert sich im Wesentlichen auf Blechpressteile und die Zusammenbaufertigung/Schweißbaugruppen überwiegend für die Baureihen Daimler Sprinter, VW Caddy/Transporter, VW E-UP, Skoda (Superb, Fabia), Porsche Macan, 3er-Reihe und Mini von BMW sowie Audi BEV und Volvo. Im Geschäftsjahr 2022/2023 sind die Baureihen BMW CLAR und FAAR in Produktion gegangen. Neue Produkte umfassen die Nachfolgemodelle des Porsche Macan und Panamera, die Daimler E-Klasse und C-Klasse Cabrio sowie den Seat Atego.

2.5 Beschaffung

Die Stahl- und Aluminiumbeschaffung im Bereich Flachprodukte bereitete in der Vergangenheit meist keine Schwierigkeiten, da in der Regel Beschaffungspreise und Mengen für das Gesamtjahr oder halbjährlich festgelegt werden. Im November 2023 werden dabei die neuen Preise für 2024 verhandelt werden. Wie bereits in den vergangenen Jahren werden anschließend die Preise mit den OEMs verhandelt. Da an dieser Stelle eine große Transparenz gegenüber den OEM gewährleistet wird, werden die sich ergebenden Preisänderungen an die OEMs weitergegeben. Inwieweit die OEMs die Preise an den Kunden weitergeben werden können und inwieweit die Preiserhöhungen sowie der Kaufkraftverlust der Kunden zu geringeren Absätzen und Umsätzen führen wird, wird im Risikobericht erläutert. Für 2023 haben wir mit unseren Lieferanten niedrigere Preise ausgehandelt. Im Laufe des Jahres 2023 stehen weitere Verhandlungen mit Kunden an.

3. Darstellung der Lage des Konzerns

Ertragslage

Die wichtigsten Kennzahlen entwickelten sich im abgelaufenen Geschäftsjahr wie folgt:

Ist Budget Ist
2022/2023 2022/2023 2021/2022
Mio. EUR Mio. EUR Mio. EUR
1. Umsatz 342,0 312,8 274,8
2. Konzernjahresergebnis 11,0 12,5 18,2
3. EBITDA 23,7 23,3 34,2

Die Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr 2022/2023 um Mio. EUR 67,2 (+24,5%) angestiegen. Infolgedessen stiegen die Materialaufwendungen mit Mio. EUR 84,8 an. Der im Verhältnis erheblich stärkere Anstieg der Materialaufwendungen resultiert neben der Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen auch an den oben beschriebenen Sondereffekten aus einer einmaligen Kompensation eines OEMs im Vorjahr.

Die Bestandsveränderung betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr Mio. EUR +13,2 (Vorjahr: Mio. EUR -4,3). Der Zeitraum der Projektabwicklung von Werkzeugen erstreckt sich in der Regel über zwei Jahre. Daher unterliegen die Umsatzrealisierung und der Vorratsbestand erheblichen Schwankungen.

Auch die Erhöhung der Materialeinsatzquote (Materialeinsatz bezogen auf die Betriebsleistung (Umsatzerlöse +/- Bestandsveränderung)) von 74,6% (Vorjahr: 66,6%) lässt sich insbesondere zum weit überwiegenden Teil auf den genannten Einmaleffekt in 2022 zurückführen.

Der Personalaufwand betrug Mio. EUR 43,5 (Vorjahr: Mio. EUR 41,7) inklusive sozialer Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung. Somit beträgt die Personaleinsatzquote im Verhältnis zur Betriebsleistung 12,3% (Vorjahr: 15,4%). Bei einer durchschnittlichen Anzahl von 694 Mitarbeitern (Vorjahr: 720 Mitarbeiter) ergibt sich ein Personalaufwand pro Mitarbeiter von TEUR 62,7 (Vorjahr: TEUR 57,9).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen Mio. EUR 28,6 (Vorjahr: Mio. EUR 16,7). Dabei ist der Anstieg insbesondere auf die Konzernumlagen zurückzuführen, die sich von Mio. EUR 2,2 auf Mio. EUR 10,1 erhöht haben.

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Auflösungen von Rückstellungen sowie die Auflösung von Sonderposten.

Das Ergebnis vor Steuern beträgt Mio. EUR 17,5 (Vorjahr: Mio. EUR 27,5) bzw. 4,92% (Vorjahr: 10,17%) der Betriebsleistung. Die für interne Zwecke maßgebliche EBITDA-Kennzahl beträgt Mio. EUR 23,7 (Vorjahr: Mio. EUR 34,2) bzw. 6,68% (Vorjahr: 12,66%) der Betriebsleistung.

Die in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind aus den Einzelabschlüssen übernommen. Aktive latente Steuern von Mio. EUR 0,3 (Vorjahr: Mio. EUR 0,3) resultieren aus der Zwischenergebniseliminierung sowie unterschiedlichen Bewertungsmethoden zwischen Einzelabschlüssen und Konzernabschluss im Bereich der Wertberichtigungen auf Forderungen.

Vermögenslage

Die Konzernbilanzsumme betrug zum 31. Mai 2023 Mio. EUR 164,5 (Vorjahr: Mio. EUR 158,1). Das Konzerneigenkapital beträgt Mio. EUR 102,8 (Vorjahr: Mio. EUR 91,9). Die Konzerneigenkapitalquote erhöhte sich aufgrund des positiven Ergebnisses zum 31. Mai 2023 auf 62,5% (Vorjahr: 58,1%).

Bei einer im Vergleich zum Vorjahr gestiegenen Bilanzsumme erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr die Vorräte um ca. Mio. 6,8 Mio. EUR. Durch den erhöhten Finanzierungsbedarf minderten sich die liquiden Mittel.

Auf der Passivseite konnten aufgrund des positiven Ergebnisses die Verbindlichkeiten insgesamt um Mio. EUR 6,6 reduziert werden. Während sich die Steuerrückstellungen aufgrund des geringeren Jahresergebnisses reduzierten, erhöhten sich die sonstigen Rückstellungen. Insbesondere Rückstellungen für zu gewährende Preisnachlässe waren hierfür verantwortlich.

Finanzlage

Die operative Geschäftstätigkeit der deutschen Konzerngesellschaften wurde im Geschäftsjahr im Wesentlichen über einen Cash-Pool finanziert. Cash-Pool Führerin ist die Financière SNOP Dunois (FSD) S.A., Brioude/Frankreich. Zum 31. Mai 2023 betragen die Forderungen hieraus TEUR 15.486 (Vorjahr: TEUR 0) sowie Verbindlichkeiten aus dem Cash Pool in Höhe von TEUR 4.723 (Vorjahr: TEUR 6.610).

Daneben verfügt der Konzern über Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von TEUR 1.874 (Vorjahr: TEUR 5.023).

Im Berichtsjahr veränderte sich der Cashflow des Konzerns wie folgt:

1.6.-31.5.2023 1.6.-31.5.2022
TEUR TEUR
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 4.725 -4.025
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -5.420 -1.356
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -568 -348
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds -1.263 -5.729
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode -1.587 4.142
Finanzmittelfonds am Ende der Periode -2.850 -1.587

Der Anstieg des Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit resultiert trotz des geringeren Ergebnisses im Wesentlichen aus den im Vorjahr erheblich angestiegenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die den Cashflow im Vorjahr erheblich belastet hatten. Die Cash Pool-Forderungen von Mio. EUR 15,5 werden im Unterschied zu den Cash Pool-Verbindlichkeiten (Mio. EUR 4,7; Vorjahr: Mio. EUR 6,6) nicht als Bestandteil des Finanzmittelfonds berücksichtigt.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Im Geschäftsjahr vom 1. Juni 2022 bis zum 31. Mai 2023 konnten die Erwartungen im Hinblick auf die vier relevanten Kennzahlen Umsatz, EBITDA, Konzernjahresergebnis und Netto-Cashflow wie folgt erreicht werden:

Der Umsatz konnte mit Mio. EUR 342,0 (Budget Mio. EUR 312,8) übertroffen werden. Hierfür waren insbesondere deutlich gestiegene Stahlpreise verantwortlich, die sowohl den Materialaufwand als auch die Umsatzerlöse erheblich steigerten. Ein materieller Ergebniseffekt ergibt sich hieraus jedoch nicht, sodass sowohl das EBITDA mit Mio. EUR 23,7 (Budget: Mio. EUR 23,3) als auch das Konzernergebnis mit Mio. EUR 11,0 (Budget: Mio. EUR 12,5) in etwa den Planwerten entsprachen. Der Netto-Cash Flow entwickelte sich mit EUR -1,3 Mio. (Budget: EUR -6,4 Mio.; Vorjahr: Mio. EUR -5,7) über Plan, was insbesondere auf die niedriger als geplant ausgefallenen Investitionen zurückzuführen ist.

Wir verweisen auch auf unsere Analysen und Ausführungen zu den finanziellen Leistungsindikatoren in den Abschnitten 3.1 Ertragslage und 3.3 Finanzlage.

5. Nichtfinanzielle Indikatoren

Als eine wesentliche Stärke des Konzerns werden die hohe Flexibilität und die damit zusammenhängende Kundenzufriedenheit gesehen. Diversifikationen und Standortvorteile werden weitestgehend optimal ausgenutzt.

Prozess- und Qualitätsoptimierungen sowie Kosteneffizienz als zentrale Zielsetzungen zur Erreichung der Marktführerschaft für Karosseriekomponenten werden durch die Etablierung einer Continuous Improvement Organisation (Lean Six Sigma) sichergestellt, kontrolliert und die Mitarbeiter diesbezüglich geschult.

Neben unserer wertorientierten wirtschaftlichen Tätigkeit als Automobilzulieferer beschäftigen wir uns nachhaltig mit den für unser Geschäft wesentlichen nichtfinanziellen Leistungsindikatoren, die nachfolgend in drei Themenkomplexe gegliedert werden können:

Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt waren während des Konzerngeschäftsjahres 2022/2023 im deutschen Snop-Konzern 693 Mitarbeiter (Vorjahr: 720) beschäftigt:

Gewerbliche Arbeitnehmer
2022/2023 2021/2022
Snop Automotive Cologne GmbH 0 0
Snop Automotive Artern GmbH 82 82
Snop Automotive Zwickau GmbH 273 295
Snop Automotive Buchholz GmbH 45 47
Snop Automotive Duisburg GmbH 50 50
MT Stahl 0 0
450 474
Angestellte Gesamt
2022/2023 2021/2022 2022/2023 2021/2022
Snop Automotive Cologne GmbH 144 141 144 141
Snop Automotive Artern GmbH 13 14 95 96
Snop Automotive Zwickau GmbH 64 63 337 358
Snop Automotive Buchholz GmbH 12 14 57 61
Snop Automotive Duisburg GmbH 10 10 60 60
MT Stahl 0 5 0 5
243 247 693 721

Als zentrale Größe des Konzernverbundes werden die Qualität, die Arbeitsbedingungen sowie die Arbeitssicherheit (Zertifizierung: OHSAS 18001) unserer Mitarbeiter gesehen.

Durch verschiedene Personalentwicklungs- und Weiterbildungsaktivitäten werden unsere Mitarbeiter geschult. Im Rahmen unserer Personalstrategie geht es daher darum, die Talente in unserem Unter- nehmen zu fördern und zu entwickeln sowie stets die besten Bewerber für unser Unternehmen zu gewinnen.

Im jährlichen Mitarbeitergespräch wird der Qualifizierungsbedarf ermittelt und geeignete Maßnahmen zur Kompetenzentwicklung vereinbart. Ziel der Personalentwicklungs- und Weiterbildungsaktivitäten des Konzerns ist es, die Mitarbeiter so zu fördern und zu qualifizieren, dass sie den komplexen Herausforderungen im Automobilbereich gewachsen sind. Dabei orientieren sich die Weiterbildungen eng an den Produkten, Prozessen und Systemen des Konzerns. Um die Motivation unserer Mitarbeiter weiter zu fördern, gehen wir davon aus, dass wir in 2023 weitere Gehaltsanpassungen vornehmen werden, um die angestiegenen Lebenshaltungskosten zumindest teilweise ausgleichen zu können.

Umweltschutz

Den Umweltschutz sehen wir als einen Kern des Nachhaltigkeitsgedankens und sind ihm deshalb unmittelbar verpflichtet. Umweltbelange ergeben sich für unseren Konzern in zweierlei Hinsicht: Zum einen betreffen sie unsere Produkte und zum anderen unsere tägliche Arbeit sowie die Unternehmensprozesse. Wir achten deshalb darauf, unsere natürlichen Ressourcen zu schonen und Emissionen sowie Energieverbrauch zu reduzieren.

Seit 2001 erfüllen wir die personellen und organisatorischen Voraussetzungen für die Zertifizierung gemäß ISO 14001. Alle europäischen Standorte sind nach ISO 14001 zertifiziert.

Des Weiteren sind alle deutschen Standorte nach ISO 50001 - Energiemanagement zertifiziert. Die Automobilindustrie hat das Ziel, den CO 2 -Ausstoß und den Kraftstoffverbrauch zu reduzieren. Es ist ein strategisches Ziel unseres Unternehmens, den Ausstoß von CO 2 kontinuierlich zu reduzieren. Dies wird u.a. durch unsere Projekte im Bereich "Hot Forming" erreicht. Zur Erzeugung hochfester Verstärkungsteile werden die Rohplatinen erhitzt, in einem Werkzeug in einer Spezialpresse warm umgeformt und über ein angeschlossenes Kühlsystem kontrolliert abgekühlt. Durch dieses "Hot Forming" wird das Bauteilgewicht durch Materialdickenreduzierung bei gleicher Festigkeit deutlich reduziert, was zu einem geringeren Treibstoffverbrauch verbunden mit einem geringeren Ausstoß von klimaschädlichem CO 2 führt.

Aus Gründen des Umweltschutzes bestehen keine uns bekannten Schadenersatzansprüche gegen Gesellschaften des Konzerns. Bei der Abfallentsorgung achten wir schon seit Jahren auf die Trennung der anfallenden Abfälle gemäß Abfallhierarchie KrWG in Wert- und Reststoffe.

Die Zukunft wird grüner Stahl sein, produziert aus grünem Wasserstoff. Unsere Lieferanten arbeiten bereits hieran, aber für das kommende Geschäftsjahr wird er noch nicht relevant sein.

Compliance

Für den Konzern sind nicht nur gesetzliche Bestimmungen bindend - auch freiwillig eingegangene Verpflichtungen und ethische Grundsätze sind integraler Bestandteil unserer Unternehmenskultur und zugleich die Richtschnur, an der wir uns bei Entscheidungen orientieren. Aus diesem Grund sind alle Mitarbeiter verpflichtet, die weltweiten Compliance-Regularien einzuhalten und Verstöße gegen diese Regularien rechtzeitig zu melden.

6. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Situation

Unter Berücksichtigung der vorstehend gemachten Angaben stellt sich die wirtschaftliche Lage des Konzerns zum Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernlageberichts wie folgt dar:

Der Konzern hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr weitgehend planmäßig entwickelt. Allerdings bestehen hinter der weiteren Entwicklung im Geschäftsjahr 2023/2024 insoweit Unsicherheiten, als weiterhin globale Unsicherheiten bestehen, die maßgeblichen Einfluss auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im Allgemeinen als auch auf die wirtschaftliche Entwicklung der Gruppe haben können.

C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Das Budget des deutschen Snop-Konzerns für das Geschäftsjahr 2023/2024 basiert grundsätzlich auf dem konjunkturellen Ausblick sowie den von den Automobilherstellern an Snop Automotive gemeldeten Plan-Teileabrufen bzw. Produktionszahlen (Long Range Plan). Zusätzlich werden Annahmen in Bezug auf das Produktportfolio wie bspw. Gewinnung von Folgeprojekten der Gesellschaften berücksichtigt.

Auf Basis der Planungen der Gesellschaft entwickelt sich der Konzern wie folgt:

Aktuell Budget Budget
2022/2023 2023/2024 2022/2023
Mio. EUR Mio. EUR Mio. EUR
1. Umsatz 342,0 339,7 312,8
2. Konzernergebnis 11,0 16,8 12,5
3. EBITDA 23,7 21,7 23,3

Die Erreichung der gesteckten Ziele setzt insbesondere voraus, dass die Verfügbarkeit von Vormaterialien wie Stahl und Halbleiterchips die geplanten Produktionsvolumina unserer Kunden nicht weiter beeinträchtigen wird. Aufgrund der Stahlpreisminderungen, die an die Kunden weiterzuleiten sind, ist mit einem Umsatzrückgang zu rechnen. Nachdem in den vergangenen Jahren stets ein Rückgang der Produktionszahlen bei den OEMs zu verzeichnen war, ist nunmehr wieder mit einer Steigerung zu rechnen, wodurch der Umsatzrückgang gering gehalten werden kann.

Daneben müssen die bestehenden Prozesse stetig optimiert werden. Konkrete Maßnahmen hierzu bestehen beispielsweise

in der verstärkten Nutzung von konzerninternen Ressourcen der FSD-Gruppe im Bereich Werkzeugbau

dem Insourcing von Wartungs- und Instandsetzungsaktivitäten an Pressen durch verbundene Unternehmen

in der Nutzung von Synergien im administrativen Bereich.

Die im Risiko- und Chancenbericht dargestellten Risiken und Chancen können zu einer Abweichung zwischen der Prognose und den Werten, die tatsächlich erreicht werden, führen. Weiterhin können sich Abweichungen aus den für die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen vorgenommenen Annahmen ergeben. Für das Geschäftsjahr 2023/2024 gehen wir davon aus, dass die Produktionsvolumina zwar stabil bleiben werden, die Kosten für Mitarbeiter, Energie sowie andere Aufwendungen weiter steigen. Insoweit gehen wir davon aus, dass die Inflation weiterhin einen erheblichen Einfluss auf die Wirtschaftslage haben wird und unser Ergebnis belasten wird. Die Verkaufspreise basieren auf bestehenden Verträgen und können nur teilweise durchbelastet werden.

2. Risikobericht

2.1 Risikomanagement

Das bestehende Überwachungssystem zur Früherkennung möglicher bestandsgefährdender Risiken wurde auch im Geschäftsjahr 2022/2023 im Konzern anforderungsgerecht weitergeführt, dokumentiert und ausgebaut.

Die Implementierung, Dokumentation und Einbindung der Frühwarnindikatoren in das bereits vorhandene Managementinformationssystem der Geschäftsführung sollen somit eine strategische und operative Steuerung von Risiken ermöglichen. Die Information der Gesellschafter der Snop Automotive Cologne GmbH als Konzernmutter über mögliche Geschäftsrisiken erfolgt regelmäßig im Rahmen von monatlichen Sitzungen. In diesen Gesprächsrunden werden auf Ebene der Produktionswerke und kumuliert auf europäischer Ebene die Entwicklung der Ergebnisse im laufenden Monat/Quartal und die Gesamtjahreswirkung analysiert und diskutiert. Bei identifizierten Schwachstellen werden geeignete Steuerungsmaßnahmen ergriffen, um diese Lücken zu schließen. Dies gilt analog für die Mittelzu- und Mittelabflussplanung. Insbesondere die Mittelzufluss- und Mittelabflussplanung wird besonders beobachtet. Hierzu ist eine Liquiditätsplanung installiert, die auf Wochenbasis für das Geschäftsjahr aufgebaut ist und dementsprechend häufig aktualisiert wird.

Die Geschäftsleitung weist an dieser Stelle darauf hin, dass jegliche Planungsrechnung aufgrund der konjunkturellen und Finanzmarkt-Risiken mit erheblichen Unsicherheiten behaftet ist. Die bestehenden Unsicherheiten im Zusammenhang mit der weiteren Entwicklung des Krieges in der Ukraine sowie weiterhin bestehende Unsicherheiten im Zusammenhang mit der sich zwar abflachenden, aber immer noch vorherrschenden Inflation erhöhen diese Unsicherheiten noch einmal.

2.2 Risiken

Die Risiken der zukünftigen Entwicklung sind nachfolgend entsprechend ihrer Bedeutung für den Konzern aufgeführt.

Der in der Ukraine durch Russland geführte Krieg kann sich negativ auf die wirtschaftliche Entwicklung der SNOP Gruppe auswirken. Als Folgen können sich erhöhte Kosten für den Bezug der Rohstoffe und Energie, Störungen in der Lieferkette, knappe und verteuerte Logistikkapazitäten sowie erhöhte operative Kosten infolge der Inflation ergeben. Aufgrund der erheblichen Bedeutung des Exportes für die deutsche Wirtschaft ist dabei nicht nur die Entwicklung in Deutschland maßgebend. Die hohe Inflation mit steigenden Lohn- und Energiekosten bedeuten große Unsicherheiten für uns. Auch die großen Produktionszahlen elektrischer Autos in China bringt die deutschen OEMs unter Druck.

Risiken der zukünftigen Entwicklung ergeben sich ebenfalls aus der weiteren Entwicklung der Markt- und Wettbewerbsverhältnisse der Automobilindustrie. Die möglichen starken Schwankungen der Abrufe aus der Automobilindustrie - etwa bei Modellwechseln - erfordern eine weitere Flexibilisierung der Arbeitszeiten und des Personalbestands, welche aber durch gesetzliche Vorgaben eingeengt wird. Dies stellt neben möglichen zukünftigen Preisanstiegen bei den Rohmaterialien die größte Herausforderung bei der weiteren erfolgreichen Entwicklung des Konzerns dar. Diese Faktoren haben voraussichtlich die größten Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Ein größeres Risiko für die zukünftige Entwicklung des Konzerns besteht in der Abhängigkeit von der Akquisition neuer Werkzeugbau- und Produktionsaufträge, da der Lebenszyklus der Produktlinien regelmäßig begrenzt ist, sodass die Gesellschaft und ihre Tochterunternehmen darauf angewiesen sind, rechtzeitig auslaufende Linien durch neue Linien zu kompensieren.

Das Zins- und Wechselkursrisiko wird als sehr gering eingeschätzt, da sich der Konzern über konzerninterne Cash Transaktionen finanziert und ausschließlich Umsätze in Landeswährung/Euro generiert werden.

Die Geschäftsführung geht davon aus, dass die Finanzierung des Konzerns durch das neu gefasste Treasury Agreement weiterhin gewährleistet ist und dass die Liquiditätssituation ausreichend sein wird, um den geplanten Liquiditätsbedarf im Planungszeitraum sichern zu können.

Seitens der Financière SNOP Dunois (FSD) S.A., Brioude/Frankreich, als Konzernobergesellschaft wurde mit Datum vom 30. September 2020 gegenüber dem Mutterunternehmen ein Letter of Comfort erklärt, worin im Bedarfsfall eine erforderliche Liquiditäts- und Kapitalausstattung zugesichert wird. Der Letter of Comfort kann mit einer Frist von einem Jahr jeweils zum Ende des Geschäftsjahres der Gesellschaft gekündigt werden.

Die Geschäftsführung schätzt das Forderungsausfallrisiko als gering ein, da sie nicht davon ausgeht, dass bei einzelnen Kunden mit einem vorzeitigen Wegfall von Aufträgen bzw. Forderungsausfällen zu rechnen ist.

Der bereits in Vorjahren zunehmende Trend von fossilen Kraftstoffen zum Elektro-Auto wird weitere Veränderungen im Automobilsektor bringen. Allerdings wird das Risiko insoweit als gering eingeschätzt, als die Produkte des Konzerns zum einen unabhängig von der Art der Kraftstoffe sind, zum anderen produziert der Konzern bereits heute Produkte für E-Autos.

Die von uns beobachtete Zunahme von Bedrohungen für die Cybersicherheit und eine größere Professionalität in der Computerkriminalität führen zu Risiken in Bezug auf die Sicherheit der Systeme und Netzwerke sowie zu Risiken hinsichtlich der Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität von Daten. Risiken durch Hackerangriffe und vergleichbare Bedrohungen erhöhen sich massiv. Zu den Folgen zählen Betriebsunterbrechungen und Produktionsstopps, aber auch eine massive Beschädigung von Reputation und Image. Durch die Schaffung von Schutzmechanismen und Sicherheitsstandards sowie deren laufende Weiterentwicklung versuchen wir, das Risiko auf ein Mindestmaß zu reduzieren, da sich andernfalls erhebliche negative Auswirkungen auf das Unternehmensergebnis ergeben können.

Weitere Risiken der zukünftigen Entwicklung oder Vorkommnisse von besonderer Bedeutung, die nach dem Bilanzstichtag eingetreten sind und die geeignet wären, den Fortbestand des Konzerns zu beeinträchtigen oder zu gefährden, liegen bezogen auf die nächsten zwölf Monate nicht vor.

3. Chancenbericht

Den zukünftig weiter steigenden Anforderungen unserer Kunden begegnen wir insbesondere durch die Diversifikation des Produktportfolios sowie durch Abschluss sogenannter Life-Time-Contracts, die bis zu 100% Belieferungsquote über den gesamten Produktlebenszyklus sichern. Auf der anderen Seite stehen wiederkehrende Forderungen der Automobilindustrie nach jährlichen Preissenkungen, die zu einem Margenverlust führen könnten; dem muss der erfolgreiche Automobilzulieferer durch Flexibilisierung und Effizienzsteigerung in seinen hochautomatisierten Werken begegnen.

In den kommenden Geschäftsjahren erhoffen wir uns eine weitere Flexibilisierung der tariflichen Rahmenbedingungen. Hiermit würden wir den Anforderungen der Kunden nach Flexibilität und günstigen Preisen Rechnung tragen können. Die Durchsetzung von Verkaufspreisanpassungen gegenüber dem Kunden aufgrund eventuell gestiegener Materialpreise ist eine zweite wichtige Voraussetzung für die Erhaltung der guten Ergebnisse im Presswerk.

Um die für 2023/2024 budgetierte Ergebnis- und Liquiditätsplanung erfüllen zu können, werden von der Geschäftsführung regelmäßig Personalanpassungen und Verschiebungen von Investitionen bzw. Reduzierungen des Investitionsbudgets diskutiert und gegebenenfalls Maßnahmen ergriffen.

 

Köln, den 31. Juli 2023

Gerrit Kotterman

Maximilien Pinaire

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Snop Automotive Cologne GmbH, Köln

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Snop Automotive Cologne GmbH, Köln, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern), -bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Mai 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juni 2022 bis zum 31. Mai 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Snop Automotive Cologne GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juni 2022 bis zum 31. Mai 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Mai 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juni 2022 bis zum 31. Mai 2023 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 11. August 2023

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Obergarz, Wirtschaftsprüfer

Hofmann, Wirtschaftsprüfer

Mitteilung gemäß § 264 Abs. 3 HGB - Artern

Snop Automotive Cologne GmbH, Eiler 3G, 51107 Köln

In der Gesellschafterversammlung vom 19.04.2023 der Snop Automotive Artern GmbH wurde für das Geschäftsjahr 2022/ 2023von dem Alleingesellschafter, der Snop Automotive Cologne GmbH, nachstehender Beschluss gefasst:

Der Alleingesellschafter stimmt der Inanspruchnahme der Befreiungsvorschriften des § 264 Abs. 3 HGB für den Jahresabschluss zum 31. Mai 2023 zu.

Die Gesellschaft wird gemäß § 290 HGB in den befreienden Konzernabschluss der Snop Automotive Cologne GmbH zum 31. Mai 2023 einbezogen.

Die Snop Automotive Cologne GmbH erklärt, dass sie aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrags zur Verlustübernahme entsprechend § 302 AktG für das auf den Abschlussstichtag folgende Geschäftsjahr verpflichtet ist.

 

Köln, den 19.04.2023

Snop Automotive Cologne GmbH

Gerrit Kotterman, Geschäftsführer

Mitteilung gemäß § 264 Abs. 3 HGB - Buchholz

Snop Automotive Cologne GmbH, Eiler 3G, 51107 Köln

In der Gesellschafterversammlung vom 19.04.2022 der Snop Automotive Buchholz GmbH wurde für das Geschäftsjahr 2022/ 2023von dem Alleingesellschafter, der Snop Automotive Cologne GmbH, nachstehender Beschluss gefasst:

Der Alleingesellschafter stimmt der Inanspruchnahme der Befreiungsvorschriften des § 264 Abs. 3 HGB für den Jahresabschluss zum 31. Mai 2023 zu.

Die Gesellschaft wird gemäß § 290 HGB in den befreienden Konzernabschluss der Snop Automotive Cologne GmbH zum 31. Mai 2023 einbezogen.

Die Snop Automotive Cologne GmbH erklärt, dass sie aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrags zur Verlustübernahme entsprechend § 302 AktG für das auf den Abschlussstichtag folgende Geschäftsjahr verpflichtet ist.

 

Köln, den 19.04.2023

Snop Automotive Cologne GmbH

Gerrit Kotterman, Geschäftsführer

Mitteilung gemäß § 264 Abs. 3 HGB - Duisburg

Snop Automotive Cologne GmbH, Eiler 3G, 51107 Köln

In der Gesellschafterversammlung vom 19.04.2023 der Snop Automotive Duisburg GmbH wurde für das Geschäftsjahr 2022/ 2023von dem Alleingesellschafter, der Snop Automotive Cologne GmbH, nachstehender Beschluss gefasst:

Der Alleingesellschafter stimmt der Inanspruchnahme der Befreiungsvorschriften des § 264 Abs. 3 HGB für den Jahresabschluss zum 31. Mai 2023 zu.

Die Gesellschaft wird gemäß § 290 HGB in den befreienden Konzernabschluss der Snop Automotive Cologne GmbH zum 31. Mai 2023 einbezogen.

Die Snop Automotive Cologne GmbH erklärt, dass sie aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrags zur Verlustübernahme entsprechend § 302 AktG für das auf den Abschlussstichtag folgende Geschäftsjahr verpflichtet ist.

 

Köln, den 19.04.2023

Snop Automotive Cologne GmbH

Gerrit Kotterman, Geschäftsführer

Mitteilung gemäß § 264 Abs. 3 HGB - Zwickau

Snop Automotive Cologne GmbH, Eiler 3G, 51107 Köln

In der Gesellschafterversammlung vom 19.04.2023 der Snop Automotive Duisburg GmbH wurde für das Geschäftsjahr 2022/ 2023von dem Alleingesellschafter, der Snop Automotive Cologne GmbH, nachstehender Beschluss gefasst:

Der Alleingesellschafter stimmt der Inanspruchnahme der Befreiungsvorschriften des § 264 Abs. 3 HGB für den Jahresabschluss zum 31. Mai 2023 zu.

Die Gesellschaft wird gemäß § 290 HGB in den befreienden Konzernabschluss der Snop Automotive Cologne GmbH zum 31. Mai 2023 einbezogen.

Die Snop Automotive Cologne GmbH erklärt, dass sie aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrags zur Verlustübernahme entsprechend § 302 AktG für das auf den Abschlussstichtag folgende Geschäftsjahr verpflichtet ist.

 

Köln, den 19.04.2023

Snop Automotive Cologne GmbH

Gerrit Kotterman, Geschäftsführer

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