msg GmbH & Co. KG

81379 München, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRA 98476
Eingetragen
30.1.2012

Finanzübersicht

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

msg GmbH & Co. KG

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

BILANZ zum 31. Dezember 2020

AKTIVA

Vorjahr
T€
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 11.033.573,00   11.874
II. Sachanlagen 12.712.459,46   11.135
III. Finanzanlagen 5.364.000,00   5.364
    29.110.032,46 (28.373)
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte 91.202,93   97
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.776.298,01   2.501
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 210.125,90   997
    3.077.626,84 (3.595)
C. Rechnungsabgrenzungsposten   84.47212 59
    32.272.131,42 32.027

PASSIVA

     
      Vorjahr
  T€
A. Eigenkapital      
Kapitalanteile der Kommanditisten      
I. Hafteinlage 500.000,00   500
II. Rücklage 16.442.262,27   17.485
    16.942.262,27 (17.985)
B. Rückstellungen   25.318,00 25
C. Verbindlichkeiten   15.304.551,15 13.937
D. Rechnungsabgrenzungsposten   0,00 80
    32.272.131,42 32.027

Anhang für das Geschäftsjahr 2020

I. Allgemeine Angaben

Der Sitz der Gesellschaft befindet sich in München, Bundesrepublik Deutschland. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRA 98476 beim Amtsgericht München im Handelsregister eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB (§§ 238 ff.) unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften sowie für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB im Zweiten Abschnitt (§§ 264 ff.) aufgestellt worden.

Die Gesellschaft hat als kleine Personenhandelsgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 1 HGB in Verbindung mit § 264a HGB einen Anhang aufzustellen. Sie hat von den Erleichterungsvorschriften hinsichtlich des Anhangs Gebrauch gemacht.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Gliederung der Bilanz erfolgte in Anlehnung an die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften (§§ 265 ff. HGB). Aus Gründen der Darstellungsklarheit (§ 265 Abs. 6 HGB) wurde die Eigenkapitalgliederung erweitert.

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen, weil die Finanzplanung bis Ende 2022 Einzahlungsüberschüsse vorsieht.

Nach der Finanzplanung der Gesellschaft und der gesamten Gruppe für die Zeit bis Ende 2022 ist die Fortführung des Unternehmens damit überwiegend wahrscheinlich. Gleichwohl wird darauf hingewiesen, dass der Bestand der Gesellschaft gefährdet ist, wenn die nach der Finanzplanung unterstellten Einzahlungen nicht in der erforderlichen Höhe realisiert werden können.

Soweit Liquiditätszuführungen aus anderen Gesellschaften der Gruppe geplant sind, hängen diese teilweise von Ereignissen in der Zukunft ab. Sofern sich diese auf Gewinne aus Immobilien-Projektentwicklungen sowie den Bezug coronabedingter Überbrückungshilfen beziehen, schätzen wir deren Eintritt als überwiegend wahrscheinlich ein.

Weite Teile der Vermögensgegenstände und Schulden wurden im Wege der Ausgliederung eines Einzelunternehmens nach § 123 Abs. 3 Nr. 1 UmwG zum 1. Januar 2012 auf die msg GmbH & Co. KG übertragen. Die Einbringung erfolgte unter Aufdeckung stiller Reserven und damit zum beizulegenden Wert. Insoweit liegen ebenfalls Anschaffungskosten vor.

Immaterielle Vermögensgegenstände (EDV-Nutzungsrechte, Lizenzen, Markenrechte) sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Als Nutzungsdauer werden ein bis 20 Jahre zugrunde gelegt.

Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bilanziert. Für das Sachanlagevermögen wird eine Nutzungsdauer zwischen zwei und 50 Jahren zugrunde gelegt.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bilanziert.

Die Vorräte sind mit ihren Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert bilanziert.

Der Rechnungsabgrenzungsposten (aktiv) beinhaltet abgegrenzte Zahlungen, die Aufwand des Folgejahres darstellen.

Das Kommanditkapital wird mit dem Nennwert ausgewiesen.

Soweit der Wert des im Rahmen der Ausgliederung zum 1. Januar 2012 durch die msg GmbH & Co. KG übernommenen Vermögens die ursprüngliche Kommanditeinlage von € 1.000,00 überstieg, wurde er dem Rücklagenkonto gutgeschrieben. Das Jahresergebnis 2020 wurde wie im Vorjahr direkt mit der Rücklage verrechnet.

Die Rückstellungen enthalten alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Bewertung erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung der Verpflichtung notwendigen Betrags.

Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag.

Der Rechnungsabgrenzungsposten (passiv) beinhaltet abgegrenzte Erlöse, die Ertrag des bzw. der Folgejahre darstellen.

III. Angaben zur Bilanz

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von T€ 1.473 (Vorjahr: T€ 2.501) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von T€ 1.303 (Vorjahr: T€ 0) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 5.987 (Vorjahr: T€ 4.768) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 9.317 (Vorjahr: T€ 9.169) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, davon haben Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 1.373 (Vorjahr: T€ 2.359) eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 6.675 sind durch Grundschulden (T€ 8.180) und Abtretung von Miet- und Pachtzinsforderungen (T€ 560) gesichert. Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 3.198 sind durch Sicherungsübereignung in Höhe von T€ 1.964 besichert.

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Mit einer im Dezember 2021 abgegebenen Patronatserklärung hat die Gesellschaft in Bezug auf die finanzielle Ausstattung gegenüber der UNITED POP online GmbH, München, und der msg Beteiligungs- und Verwaltungs GmbH, München, zugesagt, die Gesellschaften so finanziell auszustatten, dass sie jederzeit ihre finanziellen Verpflichtungen für die Geschäftsjahre 2021 und 2022 erfüllen können.

Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von T€ 7.300 (Vorjahr: T€ 0). Die Sicherheiten bestehen ausschließlich für fremde Verbindlichkeiten von verbundenen Unternehmen.

IV. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB

Es bestehen zum Bilanzstichtag keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen.

Arbeitnehmer gemäß § 285 Nr. 7 HGB

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahr 2020 keine Mitarbeiter.

 

München, 17. Dezember 2021

msg Beteiligungs- und Verwaltungs-GmbH

gez. Rüdiger J. Veith

HRB 98476

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020 wurde am 21.12.2021 festgestellt.

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