FFP New Media GmbHLiquidiert

Rückertstraße 5, 10627 Berlin, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 92539
Eingetragen
25.6.2004
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieHerstellung von sonstigen Videofilmen, von Filmen und FernsehprogrammenUnternehmensberatung
Gegenstand
Die Unternehmensberatung für nationale und internationale Filmproduktionen - außer Rechts- und Steuerberatung - sowie die Herstellung von Fenseh- und Spielfilmen aller Art. Weiterhin werden alle Qualifikationen, die zu deren Herstellung benötigt werden, angeboten.

Historie

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Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

99.01% identifiziert0.99% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
99.01%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
J.S. Beteiligungs GmbH
Germany
25.000 €
99.01%
Opal Filmproduktion GmbH
Germany
250 €
0.99%

Konzern- und Jahresabschlüsse

FFP New Media GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2006

Inhalt

A. Geschäftstätigkeit der Gesellschaft

B. Geschäftsverlauf

B. 1. Branchensituation

B. 2. Umsatz- und Auftragsentwicklung

B. 3. Produktion

B. 4. Beschaffung

B. 5. Finanzierung

B. 6. Personal- und Sozialbereich

C. Lage

C. 1. Ertragslage

C. 2. Finanzlage

C. 3. Vermögenslage

C. 4. Beurteilung der Lage

D. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

D. 1. Voraussichtliche Entwicklung

D. 2. Chancen und Risiken

E. Vorgänge besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

A. Geschäftstätigkeit der Gesellschaft

Die FFP New Media wurde im Jahre 2003 als Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Frankfurt am Main gegründet. Der Firmensitz wurde jedoch noch im selben Jahr nach Berlin verlegt. Die OPAL Filmproduktion GmbH hält 100 % der Anteile.

Die Gesellschaft unterhält seit dem Geschäftsjahr 2006 eine Zweitniederlassung in München und hat dazu eigene Büroräume angemietet.

Unternehmensgegenstand der FFP New Media ist die Unternehmensberatung fürnationale und internationale Filmproduktionen und die Herstellung und der Vertrieb von Fernseh- undSpielfilmen.Darüber hinaus werden alle Qualifikationen, die zur Filmherstellung benötigt werden, angeboten.

Die FFP New Media GmbH produziert und entwickelt im In- und Ausland hochwertige TV-Produktionen im Auftrag verschiedener deutscher Fernsehanstalten.

Darunter befinden sich so erfolgreiche Produktionen wie die ZDF-Reihen"Rosamunde Pilcher" und "Barbara Wood". Diese erreichen überdurchschnittliche Marktanteile von teilweise über 20% und eine Reichweite von bis zu 8 Millionen Zuschauern.

Die FFP New Media GmbH hält 100% der Gesellschaftsanteile der im Jahr 2005 gegründeten FFP New Media Limited mit Sitz in England und Wales.

Die Muttergesellschaft Opal Filmproduktion GmbH produziert im Wesentlichen TV-Serien und TV-Movies. Darunter befinden sich die erfolgreichen Serien "Küstenwache" (ZDF) und "Im Namen des Gesetzes" (RTL).

B. Geschäftsverlauf

B. 1. Branchensituation

Die nachhaltige Erholung des Medienmarktes blieb im Geschäftsjahr 2006 aus; insgesamt war es für die Fernsehbranche ein schwieriges Jahr. Die Branchenentwicklung ist weiterhin von Stagnation sowie der Fortsetzung des Sparkurses bei den TV-Sendeanstalten geprägt. Aufgrund des Spardruckes bei den TV-Sendern wurden dort verstärkt Low-Budget-Produktionen wie Reality-, Gerichts- und Talkshows beauftragt. Hinzu kamen diverse Telenovelas. Insgesamt ist der Anteil an nonfiktionalem Programm im deutschen Fernsehen größer.

Trotz des erhöhten Anteils an nonfiktionalen Programmen, Telenovelas usw. sind qualitativ hochwertige Programme dennoch sehr gefragt.

In diesem Umfeld konnte die FFP New Media 2006 positiv abschließen. Insgesamt lässt sich sagen, dass sich unser Premium-TV-Programm (wir produzieren ausschließlich für die Prime-Time und dort für die teuersten Sendeplätze - v.a. Sonntag-Abend 20.15) gut gegen den Branchentrend behaupten konnte.

B. 2. Umsatz- und Auftragsentwicklung

Die gesamten Umsatzerlöse betrugen im Geschäftsjahr 2006 € 8,6 Mio. gegenüber € 9,4 Mio. im Jahr 2005. Sie werden fast ausschließlich aus der Auftragsproduktion von Fernsehfilmen, insbesondere von Fernsehserien, erzielt. Die Verringerung der Umsatzerlöse gegenüber 2005 beruht darauf, dass im Berichtsjahr weniger Filme als im Vorjahr abgerechnet werden konnten.

Wegen des Anstiegs der Personalaufwendungen und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen (Übernahme diesbezüglicher Kosten von der FFP Media GmbH ab 2006) hat sich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von T€ 643 auf T€ 252 verringert.

Aufträge

Die gute Auftragslage des Vorjahres setzte sich im Geschäftsjahr 2006 fort .

Erhaltene Produktionsaufträge (à 90 Minuten)
2004 5 (davon 1 x 180 min.)
2005 7
2006 5
2007 (Vorschau) 6

Im März 2005 konnte mit dem ZDF ein Exklusiv- und Rahmenvertrag abgeschlossen werden, der der Gesellschaft insgesamt 21 Auftragsproduktionen auf der Grundlage von 21 Stoffrechten der Rosamunde-Pilcher-Collection von 2005 bis 2010 garantiert. Hieraus erhielt die Gesellschaft den Auftrag zur Produktion von vier TV-Movies der Rosamunde-Pilcher-Reihe mit einem Umsatzvolumen von € 5,4 Mio.

Darüber hinaus konnte die Gesellschaft einen weiteren Auftrag mit einer Umsatzhöhe von ca. € 1,4 Mio. akquirieren. Es handelt sich dabei um die Rosamunde-Pilcher-Produktion "Wiedersehen am Shannon River" ("A Friend From England" OT).

Durch die große Akzeptanz von Seiten des Publikums sowie langjährige, persönlich geprägte Beziehungen zu den entsprechenden TV-Redaktionen erwartet die Gesellschaft auch weiterhin eine gute Auftragslage.

B. 3. Produktion

Im Geschäftsjahr 2006 wurden insgesamt 7,5 Programmstunden hergestellt.

Hergestellte Programmstunden
2005 10,5
- davon abrechenbar 2005 6,0
- davon abrechenbar 2006 4,5
2006 7,5
- davon abrechenbar 2006 4,5
- davon abrechenbar 2007 3,0
2007 (Vorschau) 9,0
- davon abrechenbar 2007 4,5
- davon abrechenbar 2008 4,5

TV-Produktionen 2006

• Rosamunde Pilcher (46): "The Very Last Day" (OT) (ZDF) 90 Min. - Poole - England

• Rosamunde Pilcher (47): "The Happy Feeling" (OT) (ZDF) 90 Min. - Poole - England

• Rosamunde Pilcher (48): "A Family Affair" (OT) (ZDF) 90 Min. - Poole - England

• Rosamunde Pilcher (49): "Mr. Gregory" (OT) (ZDF) 90 Min. - Poole - England

• Rosamunde Pilcher (50): "A Friend From England" (OT) (ZDF) 90 Min. - Irland

TV-Produktionen 2007 (Vorschau)

• Rosamunde Pilcher (51): "Flowers For Mrs. Kunt" (OT) (ZDF) 90 Min. - Paignton - England

• Rosamunde Pilcher (52): "The Lonely Place" (OT) (ZDF) 90 Min. - Paignton - England

• Rosamunde Pilcher (53): "The Girl He Married" (OT) (ZDF) 90 Min. - Paignton - England

• Rosamunde Pilcher (54): "Young Man In Love" (OT) (ZDF) 90 Min. - Paignton - England

• Rosamunde Pilcher (55): "On My Own" (OT) (ZDF) 90 Min. - Irland

• Rebecca Ryman: "Wer Liebe verspricht" (dt. Titel) (ZDF) 90 Min. - Indien

B. 4. Beschaffung

Über den Erwerb der Stoffrechte hat die Gesellschaft mit den Autoren Rosamunde Pilcher und Barbara Wood Optionsverträge abgeschlossen, auf deren Grundlage sie die Optionen über einzelne Stoffrechte nach Bedarf ausübt. Im Geschäftsjahr sind fünf Optionen in Anspruch genommen worden (nach fünf Optionen im Jahr 2005). Im Einzelfall werden Stoffrechte auch außerhalb der Optionsverträge und von anderen Autoren erworben.

Die kreative Leitung der Filmentwicklung und -produktion obliegt unverändert Frau Heidi Ulmke. Im März 2005 konnte die FFP New Media GmbH mit Heidi Ulmke als Produzentin einen 5-Jahresvertrag abschließen. Frau Ulmke steht der Gesellschaft hiernach von 2005 bis 2009 für die 21 Rosamunde-Pilcher-Verfilmungen gemäß dem mit dem ZDF ebenfalls im März 2005 abgeschlossenen Exklusiv- und Rahmenvertrag zur Verfügung.

Die Drehbuchautoren werden von der FFP New Media beauftragt. Die - ebenfalls projektbezogene - Auswahl und Beauftragung des übrigen Filmstabs und des Aufnahmeleiters, des Regisseurs, des Kameramanns, der Darsteller und der anderen an der Filmherstellung beteiligten Personen erfolgt seit 2006 durch die FFP New Media GmbH, Betriebsstätte München, als ausführende Produzentin im Einvernehmen mit der Gesellschaft und der kreativen Produzentin.

Wesentliche Änderungen gegenüber dem Vorjahr sind im Geschäftsjahr 2006 nicht eingetreten.

Mit der Durchführung der Filmproduktion zum TV-Film "Wiedersehen am Shannon River" ("A Friend From England" OT) war im Geschäftsjahr 2006 die irische Gesellschaft Shannon TV Limited als Produktionsdienstleister tätig geworden.

B. 5. Finanzierung

Die Finanzierung erfolgt grundsätzlich projektbezogen. Die Aufwendungen für die einzelnen Filmproduktionen werden in vollem Umfang durch die mit den Auftrag gebenden Fernsehsendern vereinbarten Vergütungen gedeckt.

Die laufende Projektfinanzierung erfolgt durch Anzahlungen des Senders oder durch einen projektgebundenen Rahmenkredit der finanzierenden Bank. Die Gesellschaft kann den Bankkredit nach ihren Erfordernissen als Avalkredit - zur Absicherung des Senders für die von ihm geleistete Anzahlung- oder durch Auszahlung der Darlehensvaluta - soweit die zur Auszahlung fälligen Beträge durch die Anzahlung des Senders nicht gedeckt sind - in Anspruch nehmen. Zur Sicherung des Bankkredits tritt die Gesellschaft ihren Vergütungsanspruch gegen den Sender ab.

Die Bank räumt der Gesellschaft darüber hinaus einen - durch Mithaftung der Muttergesellschaft Opal Filmproduktion GmbH gesicherten - laufenden Betriebsmittelkredit ein.

Im Geschäftsjahr 2006 erfolgte ebenso wie im Vorjahr die Finanzierung der einzelnen Projekte der FFP New Media GmbH im Wesentlichen über die HypoVereinsbank Berlin. Der von der Bank eingeräumte Kreditrahmen für die Projekte musste nur zeitweise fast vollständig ausgenutzt werden. Dies geschah vorrangig durch die Inanspruchnahme des Produktionskredites als Aval-Kredit. Die Vertragsgestaltung mit den Auftraggebern ZDF erlaubte entsprechende Anzahlungen. Die diesbezüglichen Anzahlungsavale (selbstschuldnerische Bankbürgschaften) machten dabei jeweils 60% des Vertragsvolumens aus. Jedoch bestanden die Bürgschaften nur bis zu den jeweiligen Rohschnittabnahmen (ca. sechs bis zehn Wochen) und wurden anschließend von den Sendern zurückgegeben. Einzig und allein "Rosamunde Pilcher: Wiedersehen am Shannon River" ("A Friend From England" OT) musste vollständig mit dem Kontokorrentkredit vorfinanziert werden. Hiervon abgesehen, ist gegenüber dem Vorjahr keine Änderung in der Anzahlungs- und Bankkreditfinanzierung eingetreten.

B. 6. Personal- und Sozialbereich

Die FFP New Media GmbH beschäftigte im Geschäftsjahr 2006 durchschnittlich 26,7 Arbeitnehmer inkl. einer Auszubildenden; im Vorjahr waren es durchschnittlich 4,0 Arbeitnehmer.

Diese Zahl ist deshalb markant gestiegen, weil die einzelnen TV-Produktionen ab 2006 nicht mehr von dem Produktionsdienstleister FFP Media GmbH produziert wurden. Lediglich eine Produktion wurde von dem irischen Dienstleister Shannon TV Limited produziert.

C. Lage

C. 1. Ertragslage

Der Umsatz der Gesellschaft verringerte sich im Geschäftsjahr 2006 im Vergleich zum Vorjahr von € 9,4 Mio. auf € 8,6 Mio. Im Geschäftsjahr 2006 konnten weniger Filme als im Geschäftsjahr 2005 abgerechnet werden (6 Filme gegenüber 7 Filmen). Der Bestand von am Stichtag noch nicht abgerechneten Filmen hat sich ebenfalls verringert (2 Filme gegenüber 3 Filmen). Die Projektkosten sind erheblich wegen des Wegfalls der Produktionsdienstleistungsgebühr an die FFP Media GmbH und wegen weniger Produktionen gesunken. Das Rohergebnis profitiert jedoch durch die Verringerung des Bestandes an unfertigen Erzeugnissen nicht in gleichem Maße und ist von T€ 1.003 auf T€ 951 gesunken. Einerseits ist die Produktionsdienstleistungsgebühr i.H.v. zuletzt T€ 100 pro Produktion an die FFP Media GmbH weggefallen. Andererseits mussten eigene Büroräume in München angemietet sowie Mitarbeiter eingestellt werden, was die Personal- und sonstigen betrieblichen Aufwendungen gesteigert hat. Die Summe der betrieblichen Aufwendungen (Personal, Abschreibungen auf Anlagevermögen, Sonstige betriebliche Aufwendungen) ist daher von T€ 187 auf T€ 646 gestiegen. Das Geschäftsergebnis hat sich von T€ 643 auf T€ 252 verringert. Darin schlagen sich auch weitere Produktionskosten in Höhe von ca. T€ 70 für den im Jahr 2005 produzierten TV-Film "Barbara Wood: Sturmjahre" (Domina OT) nieder, die im Jahresabschluss 2005 noch nicht berücksichtigt werden konnten. Mit der Produktion der vier TV-Episoden der Rosamunde-Pilcher-Reihe hat die Gesellschaft im Produktionsjahr 2006 Deckungsbeiträge in Höhe von ca. 11,7% bis 16,1% erzielt. Bei dem im Jahr 2006 produzierten und in 2007 endabgenommenen TV-Film in Irland ist ein Deckungsbeitrag in Höhe von 9,9% (ohne irische Filmförderung) erreicht worden.

Die Deckungsbeiträge sind bei Einzelproduktionen erfahrungsgemäß geringer als bei Serienproduktionen (z.B. "Küstenwache" des Mutter-Unternehmens OPAL). Die Deckungsbeiträge konnten aber erheblich erhöht werden, da die Produktionen ab 2006 nicht mehr auf den Produktionsdienstleister FFP Media GmbH ausgelagert wurden. Mit Blick auf die im Geschäftsjahr 2007 zu produzierenden TV-Filme geht die Gesellschaft von gleich hohen Erwartungen bei den Deckungsbeiträgen aus.

Die mit den Auftraggebern vereinbarten Kalkulationen garantieren der Gesellschaft Gewinne, die das Bestehen und die Entwicklung des Unternehmens sichern. Die Fixkosten sind verhältnismäßig gering, da die Projekte zum sehr großen Teil mit angemieteter Technik und Mitarbeitern, die auf Zeit beschäftigt sind, abgewickelt werden.

C. 2. Finanzlage

Das Anlagevermögen ist langfristig durch Eigenkapital (TEUR 182) finanziert. Das Umlaufvermögen ist im Wesentlichen durch kurzfristiges Fremdkapital (TEUR 3.225), insbesondere durch die erhaltenen Anzahlungen (TEUR 2.777) finanziert. Die in Anspruch zu nehmende Kontokorrentkreditlinie wurde in der Vergangenheit an die geschätzte Inanspruchnahme angepasst und ist zurzeit auf die Realisierung von bis zu sechs sich teilweise überschneidenden 90-Minuten-Projekten ausgelegt.

Die Liquidität war über das gesamte Kalenderjahr gegeben.

C. 3. Vermögenslage

Die Gesellschaft hat kein nennenswertes Anlagevermögen (TEUR 23). Ihr Umlaufvermögen besteht im Wesentlichen aus den zum Stichtag noch nicht abrechenbaren Filmproduktionen (TEUR 2.671), die im Folgejahr abgerechnet werden können, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 290) und sonstigen Vermögensgegenständen (TEUR 194). Die Finanzierung erfolgt im Wesentlichen durch Anzahlungen der Sender und Bankkredite.

C. 4. Beurteilung der Lage

In ihrem Branchenumfeld konnte die FFP New Media 2006 positiv abschließen. Dies ist im Wesentlichen auf die Erfolgsmarke 'Rosamunde Pilcher' zurückzuführen. Um auch in Zukunft erfolgreich zu sein, werden auch außerhalb der Pilcher-Labels laufend neue Verfilmungsstoffe gesichtet und entwickelt. Unser Premium-TV-Programm konnte sich gut gegen den Branchentrend behaupten. Dies vor allem, weil wir durch unsere Erfahrungen und die jahrelangen Erfahrungen unserer Muttergesellschaft OPAL Filmproduktion GmbH ein qualitativ hochwertiges Programm produzieren können.

Neben den Rosamunde-Pilcher-Verfilmungen in England führten die Dreharbeiten zu Rosamunde Pilchers 'A Friend From England' wieder nach Irland. Die Erzählungen in der irischen Landschaft sollen in den kommenden Jahren fortgesetzt werden.

In diesem Jahr werden wir eine Produktion in Indien realisieren. Die Stoffbasis liefert die Romanvorlage von 'Rebecca Ryman: Wer Liebe verspricht'.

Die Lage der Gesellschaft wird mit gut und für die Medienbranche als solide bewertet. Der Fortbestand gilt wegen der guten Auftragslage als gesichert.

D. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

D. 1. Voraussichtliche Entwicklung

Im Geschäftsjahr 2007 dreht die FFP New Media GmbH vier weitere Rosamunde-Pilcher-Filme in der Umgebung von Poole (England) sowie einen Rosamunde-Pilcher-Film in Irland. Darüber hinaus rechnet die Gesellschaft mit der Realisierung eines weiteren Fernsehfilms mit Dreh in Indien. Die Geschäftsführung rechnet damit, dass die Gesellschaft in den nächsten Jahren Fernsehfilme in ähnlichem Jahresdurchschnitt wie bisher produzieren und hieraus vergleichbare Umsatzerlöse und Geschäftsergebnisse erzielen wird. Wesentliche Grundlagen hierfür sind der Pilcher-Rahmenvertrag mit dem ZDF und die bei der Gesellschaft und der Muttergesellschaft Opal vorhandenen Ressourcen an Know-how und Beziehungen zu qualifizierten Dienstleistern.

D. 2. Chancen und Risiken

Die Geschäftsführung beurteilt die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft als solide. Wirtschaftliche Bestandsgefährdungspotenziale sind sowohl im Hinblick auf Zahlungsunfähigkeit als auch auf langfristig sich abzeichnende Vermögensverluste nicht erkennbar. Die Gesellschaft lebt allerdings hauptsächlich von wenigen Auftragsproduktionen und damit von wenigen Auftraggebern, wie ZDF und ARD (Degeto), weshalb die Gefahr besteht, dass in der Zukunft nicht genügend Aufträge dieser Größenordnung akquiriert werden könnten. Jedoch zählen die Rosamunde-Pilcher-Collection und die Barbara-Wood-Verfilmungen zu den Quotenrennern der deutschen Fernsehlandschaft. Durch den mit dem ZDF geschlossenen Exklusiv- und Rahmenvertrag sind bis einschließlich 2010 jeweils vier Rosamunde-Pilcher-Produktionen gesichert. Die sehr guten Einschaltquoten erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass die Reihe auch nach 2010 weiter produziert wird.

Die FFP New Media GmbH ist inzwischen zusammen mit der Muttergesellschaft OPAL Filmproduktion GmbH eine der führenden TV- und Filmproduktionsgesellschaften in Deutschland. Durch die Produktionen in England, Irland und Singapur hat die Gesellschaft sehr gute Kontakte zu internationalen Produktions- und Vertriebspartnern aufgebaut. Dadurch ist die FFP New Media für ausländische Co-Produzenten ein integerer Partner sowohl im Finanz- als auch im Kreativ-Bereich geworden, was das Standing auch bei den inländischen Auftraggebern verbessern konnte.

Die Strategie der FFP New Media GmbH besteht darin, sich durch ein spezielles Know-how im Bereich TV-Movie als interessanter Vertragspartner zu positionieren. Auch durch die Verbindung zur Muttergesellschaft OPAL und derer langjährigen Erfahrungen und Know-how verspricht man sich einen Ausbau der Filmproduktion, denn über die OPAL verfügt sie über sehr gute Kontakte in die Produktionslandschaft (Dienstleister und Kreative).

Als Auftrags-Fernsehproduktion konnte sich die FFP New Media GmbH - entsprechend ihrer Größe - sehr gut positionieren. Bei Sendern und Geschäftspartnern genießt die Firma ein einwandfreies Image hinsichtlich Kreativität, Kontinuität und Transparenz.

E. Vorgänge besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

Nach dem Bilanzstichtag haben sich keine Vorgänge mit besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ergeben.

 

Berlin, den 24. September 2007

Geschäftsführung

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2006

AKTIVA

31.12.2006 31.12.2005
EUR EUR
ANLAGEVERMÖGEN
Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.158,00 3.235,00
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 16.619,00 3.850,00
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 3.570,00 3.570,00
23.347,00 10.655,00
UMLAUFVERMÖGEN
Vorräte
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 92.500,00 295.000,00
Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 2.671.475,16 4.314.404,36
2.763.975,16 4.609.404,36
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 290.323,25 313.082,55
Sonstige Vermögensgegenstände 193.672,35 302.000,01
483.995,60 615.082,56
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 244.211,16 47.087,48
3.492.181,92 5.271.574,40
RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 717,50 0,00
3.516.246,42 5.282.229,40

PASSIVA

31.12.2006 31.12.2005
EUR EUR
EIGENKAPITAL
Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
Bilanzgewinn 157.421,79 192.408,46
182.421,79 217.408,46
RÜCKSTELLUNGEN
Steuerrückstellungen 0,00 30.237,00
Sonstige Rückstellungen 45.940,00 22.150,00
45.940,00 52.387,00
VERBINDLICHKEITEN
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 294.129,99 2.115.336,06
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2.777.040,00 2.602.586,04
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 51.333,02 118.393,39
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 150.385,19
Sonstige Verbindlichkeiten 102.381,62 25.733,26
- davon aus Steuern: EUR 91.009,78 (Vorjahr:EUR 1.055,00)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 11.146,67 (Vorjahr:EUR 6.476,96)
3.224.884,63 5.012.433,94
RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 63.000,00 0,00
3.516.246,42 5.282.229,40

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2006

2006 2005
EUR EUR
Umsatzerlöse 8.636.018,16 9.369.215,15
Verminderung oder Erhöhung des Bestands an unfertigen Erzeugnissen - 1.642.929,20 867.763,60
Sonstige betriebliche Erträge 168.119,40 490.781,10
Materialaufwand
Projektkosten - 6.209.819,42 - 9.724.770,89
Personalaufwand
Gehälter - 310.322,38 - 64.330,00
Soziale Abgaben - 64.644,00 - 14.640,60
- davon für Altersversorgung: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 495,53)
Abschreibungen
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen - 8.562,64 - 1.732,97
Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 0,00 - 112.886,37
Sonstige betriebliche Aufwendungen - 262.206,95 - 108.038,34
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 24.084,70 42.503,10
Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 78.115,73 - 101.034,05
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 251.621,94 642.829,73
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 96.608,65 - 250.662,00
Sonstige Steuern 0,04 0,00
Jahresüberschuss 155.013,33 392.167,73
Bilanzgewinn - Vortrag 192.408,46 240,73
Ergebnisverwendung - 190.000,00 - 200.000,00
Bilanzgewinn 157.421,79 192.408,46

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2006

1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1.1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des HGB und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG erstellt.

Bei dem Berichtsunternehmen handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S. des § 267 Abs. 2 HGB.

1.2. Angabe der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu ihren Anschaffungskosten abzüglich der planmäßigen Abschreibungen bewertet. Die planmäßige Abschreibung erfolgte aufgrund der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände von 3 Jahren.

Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu den Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen. Die Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich degressiv, über die voraussichtliche Nutzungsdauer und entsprechend den steuerlichen Vorschriften.

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt mit den Anschaffungskosten.

Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten, die Fremdkapitalzinsen umfassen, soweit diese dem Herstellungszeitraum eines Vermögensgegenstandes zugeordnet werden können, oder zum niedrigeren beizulegenden Wert. In die Herstellungskosten werden grundsätzlich die steuerlich aktivierungspflichtigen Herstellungsgemeinkosten einbezogen.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt.

Die liquiden Mittel werden zum Nominalwert angesetzt.

Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben ausgewiesen, die Aufwand künftiger Perioden darstellen.

Der Wertansatz der sonstigen Rückstellungen berücksichtigt alle erkennbaren Risiken auf der Grundlage vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung.

Der Ausweis der erhaltenen Anzahlungen auf unfertige Produktionen erfolgt mit Ihrem Net-tobetrag.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag passiviert. Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Briefkurs am Entstehungstag bzw. mit dem höheren Kurs am Bilanzstichtag bewertet.

In Fremdwährung zu zahlende Beträge für Projektaufwendungen und Optionsrechte sind zum Tageskurs des Bezugs bzw. der Anschaffung umgerechnet worden.

Als passiver Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen ausgewiesen, die Ertrag künftiger Perioden darstellen.

Die Bewertungsgrundsätze sind unverändert, entsprechend dem Vorjahr, beibehalten worden.

2. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2006 ist auf Seite 6 diesem Bericht beigefügt.

Zum Bilanzstichtag werden folgende Finanzanlagen ausgewiesen: Anteile an verbundenen Unternehmen: FFP New Media Ltd., Cornwall - Anteilsbesitz 100 %. Die Limited ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung englischen Rechts. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Cornwall und ist beim englischen Handelsregister (Companies' House) registriert. Das angegebene Haftkapital beträgt 12 GBP (18 EUR). Ein Jahresabschluss wird nicht erstellt. Hierzu ist die Gesellschaft nach Angaben der Geschäftsführung der FFP New Media GmbH nicht verpflichtet, da im Wirtschaftsjahr 2006 keine operative Geschäftstätigkeit erfolgte.

Bei den in den Vorräten ausgewiesenen unfertigen Erzeugnissen handelt es sich fast aus-schließlich um noch nicht fertiggestellte Fernseh-Auftragsproduktionen. Die Bewertung erfolgte zu den Herstellungskosten gem. § 255 Abs. 2 HGB in Verbindung mit Abschnitt 6.3 der Einkommensteuerrichtlinien. Zusätzlich ist ein Teil der während der Filmherstellung angefallenen Finanzierungskosten gem. § 255 Abs. 3 HGB angesetzt worden. Die von der Gesellschaft erworbenen Optionsrechte inklusive der Anschaffungsnebenkosten (geleistete Anzahlung Ulmke GmbH für Akquiseprovision) wurden im Berichtsjahr unter den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen ausgewiesen. Im Vorjahr erfolgte der Ausweis unter den sonstigen Vermögensgegenständen; dieser Ausweis wurde entsprechend geändert.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen im Wesentlichen Forderungen gegen Fernsehsender aus abgerechneten Produktionen. Sie haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betreffen u.a. (EUR 64.077,55) die Bankfinanzierung von Produktionskosten. Sie sind in voller Höhe durch Sicherungsabtretung von Forderungen aus Filmproduktionsverträgen mit den Fernsehsendern gesichert.

3. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse betreffen die Vergütungen aus abgerechneten Produktionsaufträgen (TEUR 8.454); darüber hinaus weitere mit der Filmproduktion im Zusammenhang stehende Erlöse.

Die Minderung des Bestandes an unfertigen Erzeugnissen enthält die im Geschäftsjahr angefallenen Herstellungskosten der noch nicht abrechenbaren Filmproduktionen (TEUR 2.665) abzüglich des Vorjahresbestandes an unfertigen Filmen, soweit diese im Geschäftsjahr fertig gestellt worden sind (TEUR 4.225).

Die sonstigen betrieblichen Erträge umfassen periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 5.

Die Projektkosten (TEUR 6.292) enthalten die im Geschäftsjahr angefallenen Herstellungskosten der Filmprojekte. Zur Verbesserung der Aussagekraft des Jahresabschlusses wurden die projektbezogenen Personalaufwendungen unter denProjektkosten ausgewiesen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 4.

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge sind im Wesentlichen aus dem der FFP Media GmbH gewährten Kredit erzielt worden.

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind für die Projektfinanzierungen durch ein Kreditinstitut (TEUR 68) und im übrigen (TEUR 9) für die Finanzierung des allgemeinen Bereichs durch das Kreditinstitut und in geringem Umfang durch die Opal Filmproduktion GmbH angefallen.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen den Veranlagungszeitraum 2006.

4. Sonstige Angaben

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 27 (Vorjahr: 6) und setzt sich wie folgt zusammen:

Geschäftsführer 0
Arbeiter/Angestellte 26
Auszubildende 1
27

Mitglieder der Geschäftsführung:

• Herr Michael Alexander, Kaufmann, Berlin

• Herr Alexander Graf von Hohenthal, Kaufmann, Kleinmachnow

Jeder der beiden Geschäftsführer ist befugt, die Gesellschaft alleine zu vertreten.

Beide Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Die Bezüge der Geschäftsführer haben TEUR 0,00 betragen.

Konzernverhältnisse: Die Gesellschaft ist Tochterunternehmen der Opal Filmproduktion GmbH, Berlin, die 100% der Gesellschaftsanteile hält. Die Opal Filmproduktion GmbH unterliegt einer größenabhängigen Befreiung von der Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses nach § 293HGB.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen setzen sich wie folgt zusammen:

Laufzeit

bis zu einem Jahr zwischen einem
und fünf Jahren
mehr als 5 Jahre
EUR EUR EUR
Mietverträge - Räumlichkeiten 15.245,42 0,00 0,00
Mietverträge - Kopierer 4.199,40 8.048,85 0,00
19.444,82 8.048,85 0,00

Haftungsverhältnisse gem. § 251HGB bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

 

Berlin, den 24. September 2007

FFP New Media GmbH, Berlin
Die Geschäftsführung

Michael Alexander, Geschäftsführer

Alexander Graf von Hohenthal, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2006

Anschaffungs- und Herstellungskosten
31.12.2005 Zugänge Abgänge 31.12.2006
EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.480,00 2.064,00 0,00 6.544,00
II. SACHANLAGEN
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.337,97 19.190,64 0,00 23.528,61
III. FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 3.570,00 0,00 0,00 3.570,00
12.387,97 21.254,64 0,00 33.642,61
Aufgelaufene Abschreibungen Nettobuchwerte
31.12.2005 Zugänge Abgänge 31.12.2006 31.12.2006 31.12.2005
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.245,00 2.141,00 0,00 3.386,00 3.158,00 3.235,00
II. SACHANLAGEN
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 487,97 6.421,64 0,00 6.909,61 16.619,00 3.850,00
III. FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 3.570,00 3.570,00
1.732,97 8.562,64 0,00 10.295,61 23.347,00 10.655,00

BESTÄTIGUNGSVERMERK

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der FFP New Media GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2006 bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Berlin, 26. September 2007

Audit Tax & Consulting Services GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Bernhard von Wersebe, Wirtschaftsprüfer

Uwe Müller, Wirtschaftsprüfer

Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin.

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