Stammdaten

Register
Amtsgericht Traunstein HRB 3490
Eingetragen
18.3.1983
Branche
Herstellung von BergwerksmaschinenHerstellung von Schlössern und Beschlägen aus unedlen MetallenHerstellung von Hebezeugen und Fördermitteln
Gegenstand
Errichtung von Förderanlagen und die Ausführung sämtlicher Schlosserarbeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Rainer Schramm
seit 29.4.2011
Geschäftsführer
Günter Schramm
seit 20.1.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
50.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Rainer Schramm
83022 Rosenheim
25.000 €
50.00%
Günter Schramm
83026 Rosenheim
25.000 €
50.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

R. Schramm GmbH

Raubling

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben

Firma: R. Schramm GmbH
Sitz: 83064 Raubling
Registergericht: Amtsgericht Traunstein
Registernummer: HR B 3490

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 238 ff., 264a ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§ 267 Abs. 2 HGB).

Die Gesellschaft hat freiwillig die Gliederungsschemata für große Kapitalgesellschaften bei der Erstellung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung verwendet. Die Gesellschaft wendet jedoch verschiedene größenabhängige Erleichterungen zur Aufstellung des Anhangs für mittelgroße Kapitalgesellschaften an.

Die Offenlegung des Jahresabschlusses erfolgt nach dem Gliederungsschema für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Gesellschaft beachtet bei der Aufstellung des Jahresabschlusses hinsichtlich der Bilanzierung, der Bewertung und des Ausweises die Vorschriften des Handelsgesetzbuches und der Satzung. Die Bewertung von Vermögensgegenständen und Schulden erfolgte unter der Annahme der Fortführung des Geschäftsbetriebes.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden weitgehend beibehalten; das Wahlrecht zur Aktivierung latenter Steuern wurde ausgeübt (§ 274 Abs. 1 S. 3 und S. 3 HGB). Aufgrund der zu erwartenden Steuerersparnis wegen des steuerlichen Verlustes des Berichtsjahres erschien es sinnvoll, die entsprechenden Effekte bilanziell abzubilden.

Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten einschließlich Nebenkosten, abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet. Die angewandten Abschreibungssätze und -methoden basieren auf der erwarteten Nutzungsdauer sowie dem erwarteten Verlauf des Werteverlustes der Vermögensgegenstände.

Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne des §6 Abs. 2 EStG werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe entsprechend der steuerlichen Vorschriften auch handelsrechtlich abgeschrieben.

Das Finanzanlagevermögen wurde mit den Anschaffungskosten oder mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit den Anschaffungskosten bewertet. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, wurden durch planmäßige Abwertungen berücksichtigt.

Die unfertigen Leistungen sind mit den Herstellungskosten oder mit dem am Stichtag beizulegenden niedrigeren Wert bewertet. In die Herstellungskosten werden die Einzelkosten, angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen. Zinsen für Fremdkapital sind nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden zum Nennwert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie liquide Mittel sind zum Nennwert oder mit dem am Stichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Dem Wertverlust wird durch Einzelwertberichtigungen - bei erkennbaren Einzelrisiken - und Pauschalwertberichtigungen zur Abgeltung des allgemeinen Kreditrisikos Rechnung getragen.

Die aktive Rechnungsabgrenzung wurde nach § 250 Abs. 1 HGB gebildet.

Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Bei wesentlichen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden.

Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Grundsätzliche Änderungen in der Ausübung von Wahlrechten gegenüber dem Vorjahr sind nicht zu verzeichnen. Korrekturen im Ausweis sind unter der Position II. "Erläuterungen zur Bilanz - Anpassung des Bilanzausweises" dargestellt.

II. Erläuterungen zu Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens wird im Anlagespiegel dargestellt, der eine Anlage zur Bilanz ist.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Auf die Brutto-Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1.495 TEUR (Vj. 497 TEUR) wurde eine Einzelwertberichtigung in Höhe von 113 TEUR und eine Pauschalwertberichtigungen in Höhe von 14 TEUR gebildet. Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestanden zum Stichtag keine (Vj. 0 TEUR).

Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände beruhen im Wesentlichen auf Darlehensausreichungen an Dritte in Höhe von 89 TEUR (Vj. 47 TEUR). In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von 89 TEUR (Vj. 47 TEUR) enthalten.

Unter dieser Position erfasste Forderungen gegenüber Gesellschafter-Geschäftsführern bestanden zum 31.12.2023 in Höhe von 50 TEUR (Vj. 50 TEUR).

Eigenkapital

Angaben zu den ausschüttungsgesperrten Beträgen i. S. d. §268 Abs. 8 HGB:

Der Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge in Höhe von EUR 512.960,55 (Vj. 697 TEUR) setzt sich wie folgt zusammen:

Sachverhalt 2023 2022
EUR EUR
Beträge aus der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens 0,00 0,00
Beträge aus der Aktivierung von Vermögensgegenständen zum beizulegenden Zeitwert 0,00 0,00
Beträge aus der Aktivierung latenter Steuern 512.960,55 697.498,36

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen bestehen im Wesentlichen aus der Rückstellung gegenüber Lieferanten in Höhe von 222 TEUR (Vj. 229 TEUR), für Arbeitszeitkonten in Höhe von 46 TEUR (Vj. 48 TEUR), für Urlaubsansprüche von 48 TEUR (Vj. 34 TEUR) sowie für Gewährleistungen in Höhe von 47 TEUR (Vj. 39 TEUR).

Verbindlichkeiten

Restlaufzeit zum 31.12.2023
Art der Verbindlichkeit <1 Jahr bis 5 Jahre >5 Jahre
EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 140,50 1.084.000,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.006.473,42 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 404.209,53 0,00 0,00
Gesamt 1.410.823,45 1.084.000,00 0,00
Restlaufzeit zum 31.12.2022
Art der Verbindlichkeit <1 Jahr bis 5 Jahre >5 Jahre
TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.500 800 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.528 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 117 0 0
Gesamt 4.145 800 0

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurden mit Ausnahme branchenüblicher Besicherungen wie z. B. Eigentumsvorbehalte keine besonderen Sicherheiten gewährt.

Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden durch Grundpfandrechte besichert.

Sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten beruhen im Wesentlichen auf einer stillen Beteiligung in Höhe von 51 TEUR (Vj. 51 TEUR) und deren Verzinsung in Höhe von TEUR 8 (Vj. TEUR 5) sowie Steuerverbindlichkeiten 342 TEUR (Vj. 61 TEUR).

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung sind Aufwendungen für die Altersvorsorge und Unterstützung in Höhe von 116 TEUR (Vj. 115 TEUR) enthalten.

V. Sonstige Angaben

Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 37 Arbeitnehmer (Vj. 41) beschäftigt; davon entfallen auf:

Arbeitnehmer (gewerblich) 19
Arbeitnehmer (kaufmännisch) 13
Aushilfen/Teilzeitbeschäftigte 5
Gesamt 37

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres sowie zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses waren als Geschäftsführer bestellt:

Rainer Schramm, Schlossermeister, Rosenheim

Günter Schramm, Ingenieur, Rosenheim

Beide Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Hinsichtlich der Angabe der Geschäftsführerbezüge nimmt die Gesellschaft die Regelung des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch, da die Einzelbezüge annähernd verlässlich in einem begrenzten Toleranzbereich geschätzt werden können.

Gegenüber den Geschäftsführern der Gesellschaft bestehende Forderungen sind unter der Position "Sonstige Vermögensgegenstände" erläutert (s. o.).

Angaben zum Wirtschaftsprüferhonorar

Die Gesellschaft nimmt gemäß § 288 Abs. 2 Satz 3 HGB das Wahlrecht in Anspruch, die Angaben zum Wirtschaftsprüferhonorar auf schriftliche Anforderung der Wirtschaftsprüferkammer Körperschaft des öffentlichen Rechts, Berlin, dieser mitzuteilen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Verpflichtungen aus eingegangenen Bürgschaften bestanden zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 2.532

Kfz- und Geräteleasing bestehen mit Jahresbelastung in Höhe von TEUR 88 (Vj. TEUR 85)

Ergänzende Angaben zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

An der Gesellschaft besteht eine stille Beteiligung von nominal 51.129,19 EUR verbunden mit einem maximalen ergebnisabhängigen Gewinnanteil von 35 % des Nominalwertes.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis in Höhe von 490.005,15 EUR in voller Höhe vorzutragen.

 

Raubling, den

Günter Schramm, Geschäftsführer

Rainer Schramm, Geschäftsführer

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. GRUNDLAGEN DER GESELLSCHAFT

Darstellung und Beschreibung der Gesellschaft

Die R. Schramm GmbH wurde im Januar 1983 gegründet. Im Jahre 2010 wurde eine weitere Niederlassung in Niederviehbach eröffnet. Im August 2015 erfolgt die Betriebsumsiedlung von der Hauptstelle Rosenheim nach Raubling in das neu errichtete Betriebsgebäude. Die bisherige Hauptstelle wird als weitere Betriebsstätte weiter genutzt. Entsprechende Mietverhältnisse bestehen fort.

Die R. Schramm GmbH bietet europaweit Systemlösungen im Bereich Automatisierungs- und Fördertechnik, Stahl- und Metallbau und Schlosserarbeiten an. Das Produktprogramm umfasst dabei Elektrohängebahnen, Rollenbahnen und Kettenförderer sowie Sonderlösungen. Die Wartung und Instandhaltung sowie die Ersatzteilversorgung von Fördertechniksystemen gehört ebenfalls zum Programm.

Die Abwicklung der Projekte erfolgt in erster Linie als Generalunternehmer, aber auch als Subunternehmer für namhafte Komplettanbieter.

Die R. Schramm GmbH stellt Anlagen für die Automobilindustrie im Bereich Karosseriebau, Endmontage, Motorenbau und Komponentenmontage, aber auch Förder- und Lagertechnik für mittelständische industrielle Kunden aus dem Maschinen- und Anlagenbau und Lebensmittelbereich europaweit her.

Es bestehen Betriebsstätten in Raubling, Schwaig und Niederviehbach.

II. WIRTSCHAFTSBERICHT

Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft (wirtschaftliche Rahmenbedingungen)

Die deutsche Wirtschaft ist laut Statistischen Bundesamt im Jahr 2023 stabil geblieben. Bedingt durch die anhaltende Energie-Krise, den Ukraine-Konflikt und einem Strukturwandel in der Automobil-Industrie ist ein schwierigeres Umfeld für den deutschen Anlagen- und Maschinenbau entstanden. Das wirtschaftliche Wachstum ist stagniert. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt war nach ersten Berechnungen im Jahresdurchschnitt 2023 um 2,1% (Vj. 1,8 %) niedriger als im Vorjahr. Insgesamt ist die deutsche Wirtschaft 2023 konstant zum Vorjahr, jedoch noch nicht auf Vorkrisenniveau.

Wegen der Neuausrichtungen in der Automotiv Brache zur E-Mobilität, sind mit Investitionen in dem folgenden Jahre zu rechnen.

Die R. Schramm GmbH erwartet für 2024 einen stabilen Auftragseingang in einem umkämpften Markt.

III.GESCHÄFTSVERLAUFGesamtleistung

Der Geschäftsverlauf 2023 war insgesamt zufriedenstellend. Die Gesamtleistung von 15,6 Mio. Euro entspricht einer angemessenen Leistung für vergleichbare Betriebsgrößen. Im Jahr 2023 war bereits eine wirtschaftliche Erholung der durch die in den Vorjahren erforderlichen Umstrukurierungsmaßnahmen (Neuausrichtung, Konsolidierung der Kundenstruktur und Diversifizierung der Aufträge) erkennbar.

Für das Gesamtjahr 2024 wird eine Gesamtleistung von 16-18 Mio. Euro angestrebt.

Auftragslage

Der Auftragseingang 2023 lag bei ca. 16,43 Mio. Euro. Das Standardgeschäft hat sich nicht wesentlich verändert. Im Jahr 2023 war der Auftragseingang gut, was der allgemeinen konjunkturellen Lage der Branchen entsprach.

Insgesamt wurden im Jahr 2023 74 Aufträge mit einem durchschnittlichen Volumen von rund 220.000 Euro abgewickelt. 31 Aufträge hatten eine Größenordnung von mehr als 50.000 Euro.

Produktion

Die Produktion war, auch wie in den Vorjahren, mit langfristigen Aufträgen (Laufzeit>6-12 Monate) sowie einer breiten Streuung von Serienteilen und Stahlbauarbeiten aus den verschiedenen Branchen belegt.

Es gibt keine weiteren wesentlichen Veränderungen in der Produktion.

Die Produktpolitik zielte auf eine Entwicklung von langfristig aufgebauten Serienkunden sowie der Bemusterungen von entsprechenden Produkten.

Investitionen

Im Jahr 2024 werden weitere Investitionen in innovative Produktions-Maschinen und Betriebsausstattungen vorgenommen, um die Fertigungsarbeitsplätze zu modernisieren und die Produktivität zu steigern.

Finanzierungsmaßnahmen

Die laufenden Geschäfte erfolgten ohne Inanspruchnahme der Kontokorrentlinien.

Mitarbeiter

Die Zahl der Mitarbeiter im Jahre 2023 blieb konstant.

Bei der R. Schramm GmbH wird nach wie vor höchster Wert auf Kundenzufriedenheit gelegt. Dies wird mit laufend geschulten und motivierten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen möglich. Auch diese Beständigkeit im Personalwesen ist ein Garant für die Zufriedenheit unserer Kunden.

Auch für das Jahr 2024 ist mit einer in etwa gleichbleibenden Mitarbeiterzahl zu rechnen.

Arbeitsplätze und deren Ausbildung werden über verschiedenste Maßnahmen beworben.

Es besteht ein hauseigenes angemessenes Vergütungssystem.

IV. VERMÖGENS- FINANZ- UND ERTRAGSLAGE Vermögenslage

Die Bilanzsumme verminderte sich um TEUR 1.956 zum Bilanzstichtag 2023. Im Wesentlichen begründet durch Minderung der Vorräte um TEUR 2.349, der liquiden Mittel um TEUR 880 und der sonstigen Aktiva um TEUR 185, bei einer Erhöhung der Sachanlagen um TEUR 227, der Finanzanlagen um TEUR 203, der Forderungen um TEUR 1.026 und sonstige Aktiva um TEUR 7.

Alle bekannten Risiken sind nach dem derzeitigen Kenntnisstand durch entsprechende Wert Berichtigungen bzw. Rückstellungen entsprechend abgedeckt.

Die Vermögenslage des Unternehmens war charakterisiert durch eine Erhöhung des Eigenkapitals von TEUR 485 (Jahresüberschuss und Anpassung an BP), der Rückstellungen um TEUR 10,und der Sonstigen Verbindlichkeiten um TEUR 287, bei einem Abbau von Lieferantenvrbindlichkeiten um TEUR 1.522 und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um TEUR 1.216.

Finanzlage

Sämtliche Zahlungsverpflichtungen aus der laufenden Geschäftstätigkeit wurden termingerecht erfüllt. Die Liquidität war gut. Die Kontokorrentlinie wurde nicht beansprucht. Auch für das Geschäftsjahr 2024 wird eine insgesamt gute Finanzlage erwartet.

Kapitalflussrechnung

Die Gesellschaft verfügte im Berichtszeitraum über eine sehr gute Liquidität und war jederzeit in der Lage, allen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Auf eine vollständige Kapitalflussrechnung gemäß DRS 21 wurde verzichtet. Bei überschlägiger Ermittlung ergibt sich der Cash-Flow wie folgt:

Jahresergebnis TEUR 490
+ planmäßige Abschreibungen TEUR 257
+ außerplanmäßiger Abschreibungen TEUR 0
+/- Zuführung/Auflösung sonst. Rückstellungen/Steuer-RS TEUR 10
+/- Zuführung/Auflösung Pensionsrückstellungen TEUR 0
= Überschlägiger Cash-Flow TEUR 757

Ertragslage

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse haben sich gegenüber dem Jahr 2022 um TEUR 1.282 erhöht. Gleichzeitig erhöhte sich der Bestand an unfertigen Leistungen um insgesamt TEUR 9.467. Die Veränderungen resultieren i. W. aus dem Aufbau von unfertigen Aufträgen bei im Vergleich zum Vorjahr wesentlich wenigeren Schlussabrechnungen. Die Gesamtleistung nahm um TEUR 4.725 bzw.23,2 % ab.

Materialaufwendungen

Eine verminderte Gesamtleistung ist einhergehend mit einer entsprechenden Verringerung des Material- und Fremdleistungs-einsatzes in Höhe von TEUR 5.543 bzw.34,3 % zu verzeichnen.

Personalaufwendungen

Der Bedarf an Personal war im Jahr 2022 bereits in angemessenem Umfang angepasst. Die Personalaufwendungen nahmen aufgrund der verminderten Betriebsleistung im Geschäftsjahr um TEUR 121 bzw. 4,4 % ab.

Zinsertrag und Zinsaufwendungen sowie Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens des Anlagevermögens

Der Saldo aus Erträgen und Aufwendungen weist im Geschäftsjahr einen Fehlbetrag von TEUR 24 (Vj. 4 TEUR) aus.

Zusammenfassende Kennzahlen und abschließende Würdigung:

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) beträgt TEUR 711 (Vj. TEUR 20).

Die Umsatzrentabilität (EBIT/Umsatzerlöse) beträgt 11,5 % (Vj. 0,4 %).

Die Gesamtkapitalrentabilität (EBIT/(EK + FK)) beträgt 7,6 % (Vj. 0,2 %).

V. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Prognose

Das Unternehmen ist als mittelständisches Unternehmen seit Jahrzenten fest etabliert. Durch die Sitzverlagerung des Stammwerkes und der Neuschaffung von hochwertigen Betriebsvorrichtungen ist das Unternehmen gerüstet, sich den ständig weiter qualitativ und quantitativ steigenden Anforderungen zu stellen. Für das 1. Halbjahr 2024 liegen angemessene Auftragseingänge vor. Damit wird eine stabile Vermögens- Finanz- und Ertragssituation für das laufende Geschäftsjahr 2024 erwartet.

Entsprechend den obigen Erläuterungen erwarten wir für 2024 ein stabiles ausgeglichenes Ergebnis ("schwarze Null").

Chancen

Es wird eine Diversifizierung in der Kundenstruktur angestrebt, um dadurch eine höhere Unabhängigkeit von der Automobilbranche zu erreichen.

Durch den schlanken Organisationsaufbau der R. Schramm GmbH ist es möglich, kurzfristig auf Notwendigkeiten zu reagieren. Durch die Optimierung des neuen ERP (Enterprise Ressource Planning) Systems, sehen wir uns für die Zukunft bestens aufgestellt. Wir straffen und verbessern dadurch interne Prozesse und steigern die Qualität.

Risiken

Unsere Risiken sehen wir im Absatzmarkt und der Kundenstruktur. Währungsrisiken existieren nicht. Diesen Risiken begegnen wir mit einer Planung auf Monatsbasis samt Soll-Ist-Vergleich in einem geschlossenen Risikofrüherkennungssystem. Dies gewährleistet frühzeitig die Erkennung einer negativen Entwicklung.

Die wirtschaftlichen Auswirkungen von z.B. Pandemien, interkontinentale Krisen etc. haben wir entsprechend der Bewertung in unsere Prognose mit einbezogen. Die weitere Entwicklung bezüglich Risiken und deren daraus resultierenden Folgen und Reaktionen von Behörden, Kunden und weiteren Stakeholdern sind jedoch nur schwer vorherzusagen. In unserer Prognose sind wir von weitestgehend stabilen Umsätzen im gesamten Geschäftsbereich ausgegangen, da die Gesellschaft über einen stark diversifizierten Kundenstamm verfügt, die Projekte innerhalb des EMEA-Raums regional gestreut sind und der aktuelle Auftragsbestand eher einen Anstieg der Gesamtleistung vermuten lässt.

Angesichts der aktuellen Unsicherheit bezüglich Dauer und Ausmaß können wir das tatsächliche Ausmaß der Auswirkung auf unsere Geschäftstätigkeit allerdings nicht final einschätzen.

Aufgrund interkontinentaler Krisen kann es zu erheblichen Lieferengpässen von Zulieferteilen/Materialien und zu einer spürbaren Einschränkung in der Energieverfügbarkeit, insbesondere von Erdgas und Erdöl kommen. Durch frühzeitige Vorplanungen und Bestellungen von Langläufern können Projekte termingerecht und zur Zufriedenheit der Kunden umgesetzt werden.

Wir sind zuversichtlich, dass die Bemühungen der Regierung der Bundesrepublik Deutschland zur Aufrechterhaltung der Energieversorgung durch verschiedene Energielieferanten Erfolg haben werden.

Als wesentliche Risiken wurden insbesondere identifiziert:

1. Konjunkturrisiko

Entsprechend den im Wirtschaftsbericht gegebenen Einschätzungen zur gesamtwirtschaftlichen (Branchen-)Entwicklung wird das Konjunkturrisiko als höher eingeschätzt als die vergangenen Jahre.

2. Budgetkontrollen

Im Rahmen unserer Projektbesprechungen werden die Budgets für die einzelnen Aufträge permanent verglichen. Während den regelmäßigen Geschäftsführerbesprechungen werden die Monatsergebnisse, Auftragseingänge, Schulungsbedarf, Investitionen usw. überprüft.

3. Abhängigkeit von Großkunden

Das Risiko einer wirtschaftlichen Abhängigkeit von Großkunden wird laufend überwacht.

4. Risiken der Materialbeschaffung

Eine Abhängigkeit von Großlieferanten besteht nicht. Unser Material kann von verschiedenen Lieferanten auf dem europäischen Markt beschafft werden, jedoch mit deutlich höheren Kosten und erheblichen Lieferterminschwierigkeiten. Risiken bezüglich Wechselkursschwankungen bzw. wesentliche sonstige Preisrisiken in den Beschaffungsmärkten bestehen nicht.

Dies erfordert eine vorausschauende Auftragsplanung.

5. Forderungsausfallrisiko

Das Risiko von Debitorenverlusten wird durch ein systematisches Auskunfts- und Mahnwesen minimiert. Die Zahlungseingänge werden laufend überwacht. Es gab bisher keine größeren Forderungsausfälle.

6. Produkthaftung

Die Prozesse der R. Schramm GmbH unterliegen einer laufenden Qualitätskontrolle; Qualitätsmängel und sonstige Fehler werden systematisch erfasst. Die Risiken der Produkthaftung sind über eine kombinierte Anlagen-, Betriebs- und Produkthaftpflichtversicherung für Sach- und Personenschäden versichert.

7. Abhängigkeit von Mitarbeitern

Eine direkte Abhängigkeit von Mitarbeitern bezüglich Spezialwissens besteht nicht. Die Altersstruktur ist ausgezeichnet. Hierbei beträgt der Anteil der Auszubildenden rund 5%.

8. Abhängigkeit von Bankkrediten

Im kurz- und mittelfristigen Bereich stehen bei der Hausbank zur Sicherung der Liquidität ausreichende Kreditlinien zur Verfügung; eine Abhängigkeit von der Hausbank besteht nicht.

9. Information und Kommunikation

Umfangreiche Maßnahmen zur Sicherstellung der Betriebsbereitschaft der IT-Systeme sind etabliert und werden laufend überwacht. Gegenwärtig sehen wir keine den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende Tatsachen und Risiken.

10. Pandemische Risiken

Weltweit bestehen Risiken durch die Übertragung von Infektionserregern von Tier zu Menschen, von Mensch zu Mensch, sowie auf anderen Wegen. Durch pandemische Ausbreitungen drohen zeitlich komprimiert hohe Krankheitsraten, die die Leistungsfähigkeit des Unternehmens temporär negativ beeinflussen können. Zudem können sich auf Grund von behördlichen Maßnahmen, die bereits bei Gefahr einer pandemischen Ausbreitung umgesetzt werden, wesentliche negative Auswirkungen auf die Geschäftsmöglichkeiten ergeben. Durch die Umsetzung von organisatorischen Maßnahmen haben wir Vorkehrungen getroffen, das Risiko der Ausbreitung von pandemischen Erkrankungen durch Kontakte innerhalb des Unternehmens und mit den Kunden zu minimieren.

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 12.429,00 32.820,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 1.049.758,00 1.114.208,00
2. technische Anlagen und Maschinen 496.367,97 542.748,97
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 607.121,00 557.716,00
4. Geleistete Anzahlungen auf Anlagen im Bau 308.600,00 0,00
2.461.846,97 2.214.672,97
III. Finanzanlagen
1. Anteile an Unternehmen 15.000,00 0
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.778.079,79 1.589.546,86
1.793.079,79 1.589.546,86
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 18.845,37 31.294,42
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 32.644.328,01 23.176.904,17
./. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -30.009.469,90 -18.206.062,40
2.653.703,48 5.002.136,19
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.495.243,94 497.392,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 144.636,91 116.032,07
1.639.880,85 613.424,07
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 303.552,39 1.183.546,61
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 0,00 0,00
D. Aktive latente Steuern 512.960,55 697.498,36
9.377.453,03 11.333.645,06

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Gewinnvortrag 5.929.599,64 5.920.205,15
III. Jahresüberschuss 490.005,15 14.798,81
6.469.604,79 5.985.003,96
B. Sonderposten mit Rücklageanteil 0,00 0,00
C. RÜCKSTELLUNGEN
1. sonstige Rückstellungen 413.024,79 403.151,71
413.024,79 403.151,71
D. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.084.140,50 2.300.000,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.006.473,42 2.528.457,06
3. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 0,00
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 58.798,57 56.242,11
5. sonstige Verbindlichkeiten 345.410,96 60.790,22
2.494.823,45 4.945.489,39
9.377.453,03 11.333.645,06

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 6.167.086,60 4.885.208,51
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an unfertigen Leistungen 9.467.423,84 15.474.580,00
3. sonstige betriebliche Erträge 164.579,04 208.020,42
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebs- stoffe und für bezogene Waren 3.732.735,42 6.673.807,09
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 6.889.101,05 9.491.234,24
10.621.836,47 16.165.041,33
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.122.265,47 2.242.303,14
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 516.323,09 516.983,67
2.638.588,56 2.759.286,81
6. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 266.898,57 257.037,96
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.560.930,12 1.366.372,90
8. Erträge aus Beteiligungen 0,00 0,00
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.086,03 16.899,26
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 25.912,86 4.162,22
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 184.537,81 4.899,94
davon latente Steuern: EUR 184.537,81 (Vj. TEUR 5)
12. Ergebnis nach Steuern 502.471,12 27.907,03
13. sonstige Steuern 9.909,51 10.551,76
14. Gewinabführung für Stille Gesellschafter 2.556,46 2.556,46
15. Jahresüberschuss 490.005,15 14.798,81

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchung Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen 156.323,47 0,00 0,00 156.323,47
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 1.894.566,65 0,00 0,00 0,00 1.894.566,65
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.463.515,74 10.946,00 0,00 0,00 1.474.461,74
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.064.906,70 174.135,57 0,00 0,00 2.239.042,27
4. Geleistet Anzahlung auf Anlagen 0,00 308.600,00 0,00 0,00 308.600,00
5.422.989,09 493.681,57 0,00 0,00 5.916.670,66
III. Finanzanlagen
1. Anteile an Unternehmen/Beteiligungen 0,00 15.000,00 15.000,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.589.546,86 188.532,93 0,00 0,00 1.778.079,79
7.168.859,42 697.214,50 0,00 0,00 7.866.073,92
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen 123.503,47 20.391,00 0,00 143.894,47
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 780.358,65 64.450,00 0,00 844.808,65
2. Technische Anlagen und Maschinen 920.766,77 57.327,00 0,00 978.093,77
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.507.190,70 124.730,57 0,00 1.631.921,27
4. Geleistet Anzahlung auf Anlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
3.208.316,12 246.507,57 0,00 3.454.823,69
III. Finanzanlagen
1. Anteile an Unternehmen/Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
3.331.819,59 266.898,57 0,00 3.598.718,16
Buchwerte
Stand 31.12.2022 Stand 31.12.2023
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen 11.506,15 12.429,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 1.049.445,00 1.049.758,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 586.559,06 496.367,97
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 455.827,73 607.121,00
4. Geleistet Anzahlung auf Anlagen 0,00 308.600,00
2.091.831,79 2.461.846,97
III. Finanzanlagen
1. Anteile an Unternehmen/Beteiligungen 0,00 15.000,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.464.710,50 1.778.079,79
3.568.048,44 4.267.355,76

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die R. Schramm GmbH, Raubling

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der R. Schramm GmbH, Raubling, bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der R. Schramm GmbH, Raubling, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie Ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023.

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit den Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die Sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben Sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenarbeit mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind Sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Erstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts im Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist es, eine hinreichende Sicherheit dafür zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit allen bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerischen Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unverständlichkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschluss relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich die Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft Ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgemäße Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

Schlussbemerkung

Den vorstehenden Prüfungsbericht erstatte ich in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen (IDW PS 450).

Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf meiner vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigenden Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor meiner erneuten Stellungnahme, sofern hierbei mein Bestätigungsvermerk zitiert oder auf meine Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.

 

München, den 15. September 2024

Klaube, Wirtschaftsprüfer

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