KROSTA
Metalltechnik GmbH
Velbert
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009
Lagebericht
I. Allgemeine Angaben
Die Tätigkeit unseres Unternehmens ist die
Herstellung, die Weiterverarbeitung und der Vertrieb von
Stanz- und Druckgussteilen, die Herstellung von und der
Handel mit Formen, Werkzeugen, Vorrichtungen und
Sondermaschinen sowie die Montage und der Handel mit
artverwandten Produkten, Baugruppen und deren Vorprodukten.
Die Unternehmen der WITTE-Gruppe sind mit 87 %
unverändert Hauptabnehmer unserer Produkte. Wir
produzieren hauptsächlich Teile für die
Automobilindustrie.
II. Angaben über den Geschäftsverlauf 2009
Der Verlauf des Geschäftsjahres 2009 wurde
maßgeblich von der im Herbst 2008 eingetretenen
Finanz- und Wirtschaftskrise negativ beeinflusst. Die
weltweite Automobilnachfrage entwickelte sich im
abgelaufenen Geschäftsjahr mit -14 % (Vorjahr -
4,9 %) auf 49,4 Mio. Pkw weiter rückläufig.
Die inländischen Automobilhersteller verzeichneten im
Vergleich zum Vorjahr erneut einen Produktionsrückgang
von 10,3 % auf 4,96 Mio. Pkw.
Im ersten Quartal 2009 verzeichneten wir einen
Umsatzrückgang im Seriengeschäft gegenüber
dem entsprechenden Vorjahresquartal.
Durch Einkaufserfolge und die rückläufige
Nachfrage auf den Rohstoffmärkten sind unsere
Einkaufspreise für Stahl und Zamak gesunken und
wirkten sich somit positiv auf die Materialquote in der
Serienfertigung aus.
Bereits im IV. Quartal 2008 reagierte die
WITTE-Gruppe mit Kapazitätsanpassungen auf die
zurückgehende Nachfrage und legte das WITTE
Ertragssteigerungs- und
Liquiditätsverbesserungs-Programm (W.E.L.P. 2009) auf,
welches aus insgesamt 16 Bausteinen besteht, die komplette
Wertschöpfung inklusive der Overheadbereiche betrifft
und nachhaltig wirken soll. Schwerpunkt in der ersten
Jahreshälfte 2009 war die kurzfristige
Liquiditätssicherung, sodass insbesondere die
kurzfristige Rohertragsoptimierung, das Working-Capital und
ein striktes Kosten- und Ausgabenmanagement im Fokus
standen.
Im Zuge der Restrukturierung wurde in 2009 der
Bereich Druckguss der KROSTA mit dem Druckguss der
Schwestergesellschaft Fingscheidt Automotive GmbH
(FINGSCHEIDT) zusammengeführt und stellt nun eine
Betriebsstätte von KROSTA in Wülfrath dar.
III. Entwicklung der Ertragslage 2009
Das Rohergebnis verringerte sich um T€ 3.207 auf
T€ 10.016 im Wesentlichen aufgrund der gesunkenen
Nachfrage bei gleichzeitigen Einkaufserfolgen und
geringeren Materialpreisen auf den
Beschaffungsmärkten.
Die Personalkosten haben sich im Geschäftsjahr
2009, bedingt durch Kurzarbeit, Reduzierung des
Personalbestandes und geringere
Überstundenzuschläge um T€ 1.275
verringert. Durch die Beibehaltung strategisch wichtiger
Arbeitsplätze und zeitlicher Verzögerungen beim
Personalabbau aufgrund rechtlicher oder tatsächlicher
Vorgaben sind die Personalkosten im Geschäftsjahr 2009
mit 29,8 % in Relation zur Gesamtleistung im Vergleich
zum Vorjahr (25,2 %) gestiegen.
Das negative außerordentliche Ergebnis umfasst
Restrukturierungsaufwendungen von insgesamt
T€ 1.396, die insbesondere im Zusammenhang mit
einem Sozialplan stehen, der seine Wirkung im Jahr 2010
entfalten wird.
Für das Geschäftsjahr 2009 weisen wir nach
betrieblichen Aufwendungen von insgesamt
T€ 10.552 ein Betriebsergebnis von
T€ -858 (Vorjahr T€ 937) aus.
Der Jahresfehlbetrag im Geschäftsjahr 2009
beträgt nach dem Zinsergebnis von T€ -101,
dem neutralen Ergebnis von T€ 39, dem
außerordentlichen Ergebnis von T€ -1.396
und nach Steuererträgen (Verlustrücktrag) von
T€ 81 insgesamt T€ -2.235 (Vorjahr
Überschuss T€ 631).
IV. Entwicklung der Vermögenslage 2009
Das Gesamtvermögen sinkt zu Buchwerten um
T€ 770 auf T€ 5.191. Das
Anlagevermögen macht zum 31. Dezember 2009
17,2 % der Bilanzsumme aus. Während das
Anlagevermögen nahezu unverändert ausgewiesen
wird, ist das Umlaufvermögen - im Wesentlichen das
Vorratsvermögen - um T€ 759 gesunken.
V. Darstellung der Finanzlage 2009
Das Eigenkapital unserer Gesellschaft beträgt
zum 31. Dezember 2009 T€ 823 oder
15,8 % der Bilanzsumme nach T€ 3.058
(51,3 % der Bilanzsumme) im Vorjahr.
Ursächlich für die absolute und prozentuale
Veränderung ist der Jahresfehlbetrag von
T€ 2.235.
Die Rückstellungen wurden um T€ 1.326
aufgestockt, sie betreffen insbesondere die eingeleiteten
Restrukturierungsmaßnahmen.
Der im Rahmen der laufenden
Geschäftstätigkeit erwirtschaftete Cashflow
beträgt insgesamt T€ 394 nach
T€ 914 im Vorjahr. Die finanziellen Auswirkungen
des Jahresfehlbetrags werden hierbei insbesondere durch die
Zuführungen zu Rückstellungen und den Abbau der
Vorräte überkompensiert.
Die Gesellschaft ist über die Muttergesellschaft
WITTE-Velbert GmbH & Co. KG in den CashPool der Gruppe
eingebunden. Sie war im Jahr 2009 und ist derzeit stets in
der Lage, ihre fälligen finanziellen Verpflichtungen
zu erfüllen.
VI. Ausblick auf das Geschäftsjahr 2010
Für das Jahr 2010 rechnet der VDA mit einem
weiteren Absatzwachstum im asiatischen und amerikanischen
Markt. In Westeuropa sind die Aussichten für
PKW-Neuzulassungen stark getrübt, da die staatlichen
Subventionsprogramme bereits ausgelaufen sind oder
demnächst enden werden. Gerade im Premiumsegment
wollen deutsche Automobilhersteller durch den Ausbau von
Exportmärkten ihre Geschäftsfelder weiter
stärken.
Während der ifo-Geschäftsklimaindex erste
positive Signale für die deutsche Wirtschaft
voraussieht, ist der Ausblick für die Automobilbranche
in 2010 eher verhalten. Dort sieht man die Talsohle als
durchschritten an, jedoch deuten sich durch die vorhandenen
Überkapazitäten und das Auslaufen der
Subventionsprogramme neue Spannungen an. "Die Auswertung
der automobilspezifischen ifo-Daten stellen im Vergleich
zur Situation vor einem Jahr ein erfreuliches Bild dar: Das
Geschäftsklima der Automobilindustrie zeigt seit
Januar 2009 einen kontinuierlich steigenden Verlauf wie im
verarbeitenden Gewerbe auch. Allerdings darf nicht
übersehen werden, dass das Klima in der
Automobilindustrie nach wie vor schlechter
eingeschätzt wird (Anstieg von -30,5 auf -24,8 Punkte)
als im verarbeitenden Gewerbe allgemein (Anstieg von -10,6
auf -7,8 Punkte). Überdies befindet sich das
Geschäftsklima noch immer auf einem extrem niedrigen
Niveau im Vergleich zu den Vorkrisen-Jahren" (Quelle:
VDA-Tachometer Ausgabe 1/2010).
KROSTA ist über die Muttergesellschaft
unmittelbar an dieser Entwicklung beteiligt. In unserer
Anfang Dezember 2009 verabschiedeten operativen Planung
gehen wir von einem leichten Umsatzanstieg für das
Jahr 2010 im Vergleich zum Jahr 2009 aus, der
gemäß Planung zu einem positiven Ergebnis vor
Steuern führen soll. Die in 2009 eingeleiteten
Restrukturierungsmaßnahmen werden wir in 2010
konsequent umsetzen und gleichzeitig bei fortgesetztem
zielgerichteten Ausgaben- und Kostenmanagement weitere
Optimierungsprojekte definieren. Unser Bestreben ist es
weiterhin, bei konzernfremden Kunden weitere Aufträge
zu akquirieren. Die gebietsbezogenen freien
Handelsvertretungen steuern hierzu bei.
Unsere Umsatzerlöse liegen im ersten Quartal
2010 deutlich über der Planung. Gründe
hierfür sind höhere Abrufe innerhalb der
WITTE-Gruppe.
Der höhere Rohertrag wurde in diesem Zeitraum
entsprechend durch höheren Personal- und sonstigen
Aufwand kompensiert. Auf Basis der in 2009 umgesetzten
Maßnahmen haben wir im I. Quartal 2010 die
Aufwendungen auf Planniveau halten können. Die
Abschreibungen liegen aufgrund zielgerichtet reduzierter
Investitionen leicht unter Plan.
Wir gehen davon aus, dass wir die in der Planung
gesetzten Ziele erreichen werden.
Mittel- und langfristig rechnen wir in
Übereinstimmung mit diversen Branchenstudien mit einem
moderaten Absatzwachstum, das aber nicht an die Dynamik der
Vorjahre anschließen wird.
Durch die von der Muttergesellschaft über den
Cash-Pool gewährten Darlehen, sowie die mit den
Kreditinstituten vereinbarten Kreditlinien ist die
Zahlungsfähigkeit der Gesellschaften weiterhin
gegeben.
VII. Forschungs- und Entwicklungstätigkeit
Wir partizipieren an den Forschungs- und
Entwicklungstätigkeiten unserer Muttergesellschaft.
VIII. Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung
KROSTA ist im Rahmen der WITTE-Gruppe als
Grundfertiger den Risiken der Branche und der allgemeinen
Konjunkturentwicklung ausgesetzt.
Vor über einem Jahr ist aufgrund der Finanz- und
Wirtschaftskrise die weltweite Automobilnachfrage
eingebrochen. Die zukünftige Entwicklung des
Automobilsektors hängt nun davon ab, inwieweit sich
die Unternehmen auf die Krisensituation einstellen konnten.
Erschwerend kommt das Auslaufen der konjunkturellen
Subventionsprogramme hinzu.
Nach Aussagen des VDA hat sich das internationale
PKW-Geschäft im I. Quartal 2010 positiv entwickelt.
Eine Vielzahl von Märkten startete mit einem
Absatzplus in das Jahr 2010. Die europäischen
Märkte verzeichneten fast alle Zuwachsraten im
zweistelligen Bereich, wohingegen in Deutschland die
Absatzzahlen unter denen des Vorjahresmonats lagen. In den
neuen EU-Ländern brachen die Absatzzahlen fast um ein
Viertel ein.
Wir rechnen daher in 2010 mit einem
Produktionsvolumen auf weiterhin schwachem Niveau, sehen
aber für die mittelfristige zukünftige
Entwicklung eine leichte Belebung der Märkte und daher
bis 2013/2014 eine moderate Erholung.
Wir gehen aufgrund unserer Mittelfristplanung davon
aus, in den nächsten Jahren wieder nachhaltig positive
Unternehmensergebnisse zu erzielen und somit unsere
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zukünftig
wieder zu verbessern.
Währungschancen und -risiken bestehen im Rahmen
unserer Tätigkeit für uns nicht. Alle
wesentlichen Einkaufs- und Absatzverträge werden auf
Euro-Basis abgeschlossen.
Zinsrisiken wirken wir zum weitaus überwiegenden
Teil durch mittel- und langfristige Zinsvereinbarungen
entgegen.
Wesentliche Risiken auf der Einkaufsseite sehen wir
2010 in der Rohstoffpreisentwicklung insbesondere für
die Bereiche Stahl und Zamak. Diesen Risiken wirken wir auf
der einen Seite mit mittelfristigen Verträgen und auf
der anderen Seite mit Materialgleitklauseln zum Teil
entgegen.
Darüber hinaus sind wir partiell von einzelnen
Lieferanten abhängig, die wir über strategische
Lieferantenbeziehungen in unser Risiko-Management-System
einbinden.
Das Qualitäts- und Umweltmanagement sowie das
Controllingsystem wird kontinuierlich weiterentwickelt, um
Risiken der aktuellen und zukünftigen Entwicklung
rechtzeitig zu erkennen und geeignete Maßnahmen
rechtzeitig einleiten zu können.
Durch die intern von uns genutzte Software SAP ERP
6.0 werden wir in die Lage versetzt, unser Berichts- und
Planungssystem durch Kennzahlen, Soll-Ist-Vergleiche und
umfassende Abweichungsanalysen ständig zu verbessern.
Im Rahmen unseres Steuerungs- und Überwachungssystems
stehen uns regelmäßig produktionsbezogene
Kennziffern und Analysen zur Verfügung. Ebenso werden
wochen- und monatsbezogene Übersichten,
betriebswirtschaftliche Auswertungen und Kennzahlen
erstellt. Darüber hinaus werden rollierend
Forecast-Analysen erstellt und entsprechende
Maßnahmen durch die Geschäftsleitung definiert
und überwacht.
Die zukünftige Entwicklung des Automobilsektors
hängt unmittelbar mit den Veränderungen aufgrund
der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise zusammen. Demnach
wird die zukünftige Ausrichtung unserer Gesellschaft
auch davon beeinflusst werden, inwieweit die in 2009
umgesetzten und darüber hinaus eingeleiteten
Maßnahmen zur Erholung der Wirtschaft und Steigerung
der Automobilnachfrage erfolgreich sein werden.
Besondere Risiken, die den Fortbestand der
Gesellschaft und der WITTE-Gruppe gefährden
könnten, sind nicht zu erkennen.
IX. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag
Vorgänge von besonderer Bedeutung, die für
die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Gesellschaft von wesentlicher Bedeutung sind, haben sich
nach dem Abschlussstichtag nicht ereignet.
Velbert, den 27. April 2010
KROSTA Metalltechnik GmbH
gez. Burkhart Erkens
Geschäftsführer
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2009
EUR |
31.12.2008
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
879.559,38 |
886.295,38 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
12.038,00 |
20.295,50 |
| 1.
sonstige immaterielle
Vermögensgegenstände |
12.038,00 |
20.295,50 |
| II.
Sachanlagen |
867.521,38 |
865.999,88 |
| 1.
technische Anlagen und Maschinen |
674.240,50 |
603.100,00 |
| 2.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
190.570,00 |
260.689,00 |
| 3.
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
2.710,88 |
2.210,88 |
| B.
Umlaufvermögen |
4.309.525,68 |
5.036.875,64 |
| I.
Vorräte |
3.210.325,65 |
4.088.332,37 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
1.019.871,23 |
870.840,97 |
| 1.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
208.180,44 |
38.772,31 |
| 2.
sonstige Vermögensgegenstände |
811.690,79 |
832.068,66 |
| III.
Wertpapiere |
71.911,56 |
71.911,56 |
| 1.
sonstige Wertpapiere |
71.911,56 |
71.911,56 |
| IV.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
7.417,24 |
5.790,74 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
1.715,63 |
37.611,48 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
5.190.800,69 |
5.960.782,50 |
Passiva
|
|
31.12.2009
EUR |
31.12.2008
EUR |
| A.
Eigenkapital |
822.725,13 |
3.057.455,35 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
500.000,00 |
500.000,00 |
| II.
Gewinnvortrag |
2.557.455,35 |
1.926.686,27 |
| III.
Jahresfehlbetrag |
2.234.730,22 |
-630.769,08 |
| B.
Rückstellungen |
2.168.143,86 |
842.112,17 |
| C.
Verbindlichkeiten |
2.199.931,70 |
2.061.214,98 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten |
44.738,03 |
134.214,11 |
| 2.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen |
1.274.787,28 |
1.328.200,81 |
| 3.
sonstige Verbindlichkeiten |
880.406,39 |
598.800,06 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
5.190.800,69 |
5.960.782,50 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2009 - 31.12.2009
EUR |
1.1.2008 - 31.12.2008
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
10.016.145,18 |
13.223.325,22 |
| 2.
Personalaufwand |
6.886.452,95 |
8.002.540,51 |
| a)
Löhne und Gehälter |
5.591.978,24 |
6.601.450,49 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
1.294.474,71 |
1.401.090,02 |
| 3.
Abschreibungen |
277.227,75 |
287.631,84 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf
aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung
und Erweiterung des Geschäftsbetriebs |
277.227,75 |
287.631,84 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
3.671.240,94 |
3.845.020,39 |
| 5.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
2.721,02 |
2.249,05 |
| 6.
Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere
des Umlaufvermögens |
0,00 |
3.822,85 |
| 7.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
103.876,04 |
144.278,51 |
| davon
an verbundene Unternehmen |
95.420,46 |
131.158,06 |
| 8.
Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit |
-919.931,48 |
942.280,17 |
| 9.
außerordentliche Aufwendungen |
1.396.000,00 |
0,00 |
| 10.
außerordentliches Ergebnis |
-1.396.000,00 |
0,00 |
| 11.
Steuern vom Einkommen und Ertrag |
-80.939,04 |
312.007,48 |
| 12.
sonstige Steuern |
-262,22 |
-496,39 |
| 13.
Jahresfehlbetrag |
2.234.730,22 |
-630.769,08 |
Anhang
I. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die
immateriellen Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und die
Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder
Herstellungskosten abzüglich kumulierter
Abschreibungen bilanziert. Die planmäßigen
Abschreibungen werden linear oder geometrisch-degressiv
vorgenommen. Die geometrisch-degressive Abschreibung wird
überwiegend bei Anlagen, die einer schnellen
technischen Überalterung unterliegen, angewendet.
Die Bewertung der
Vorräte erfolgt zu Einstandspreisen oder zu
Herstellungskosten unter Berücksichtigung von
Material- und Fertigungsgemeinkostenzuschlägen sowie
Abschreibungen. Allgemeine Verwaltungskosten werden nicht
in die Bewertung einbezogen. Soweit ein niedrigerer
beizulegender Wert anzusetzen ist, wird dieser
berücksichtigt.
Der Ausweis der
Forderungen und
sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zu
Nominalwerten. Auf zweifelhafte Forderungen werden
Wertabschläge vorgenommen. Das allgemeine Kreditrisiko
aus dem Forderungsbestand wird mit einer pauschalen
Wertberichtigung berücksichtigt.
Die
sonstigen Wertpapiere des Umlaufvermögens
werden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren Kurswert
bewertet.
Der
Kassenbestand, die Guthaben bei Kreditinstituten und
Schecks werden zum Nominalwert bilanziert.
Die
Rückstellungen werden in Höhe der
erwarteten Inanspruchnahme gebildet. Die
Rückstellungen berücksichtigen auf der Grundlage
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung alle
zurzeit erkennbaren Risiken und ungewissen
Verbindlichkeiten.
Die
Verbindlichkeiten wurden mit ihrem
Rückzahlungsbetrag angesetzt.
Aufwendungen und
Erträge werden auf das Geschäftsjahr
abgegrenzt.
II. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz
Die
Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren
aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Von den Forderungen
entfallen T€ 145 (Vorjahr T€ 0) auf die
Gesellschafterin.
Von den
sonstigen Vermögensgegenständen haben
T€ 19 (Vorjahr T€ 22) eine Restlaufzeit
von über einem Jahr.
Der aktive
Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet ein Disagio in
Höhe von T€ 1 (Vorjahr T€ 4).
Die
Verbindlichkeiten sind in Höhe von T€ 45
durch die Übereignung einer Maschine besichert.
Die
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen resultieren in Höhe von
T€ 122 (Vorjahr T€ 142) aus dem Liefer-
und Leistungsverkehr. Von den Verbindlichkeiten entfallen
T€ 1.153 (Vorjahr T€ 1.317) auf die
Gesellschafterin.
Alle
Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres
fällig.
III. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und
Verlustrechnung
Das
Rohergebnis enthält periodenfremde Erträge
in Höhe von T€ 97 (Vorjahr
T€ 182).
In den
sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind
periodenfremde Aufwendungen in Höhe von
T€ 59 (Vorjahr T€ 29) enthalten.
Die
außerordentlichen Aufwendungen enthalten
Restrukturierungsaufwendungen vor allem im Zusammenhang mit
einem Sozialplan.
Die
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten
periodenfremde Erträge in Höhe von
T€ 81 aufgrund eines steuerlichen
Verlustrücktrags.
IV. Sonstige Angaben
Geschäftsführung
Herr Burkhard Erkens, Dipl.-Ingenieur, Mettmann (seit
18. September 2009)
Herr Peter Molsberger, Industriekaufmann, Velbert
(bis 18. September 2009)
durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer
|
2009
|
2008
|
Produktion und
Entwicklung
|
141
|
152
|
Vertrieb
|
4
|
4
|
Verwaltung
|
4
|
4
|
gesamt
|
149
|
160
|
Haftungsverhältnisse
aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde
Verbindlichkeiten: T€ 2.380 (Vorjahr
T€ 2.491)
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Verpflichtungen aus Leasingverträgen:
T€ 732 (Vorjahr T€ 1.163)
Verpflichtungen aus Immobilienpachtvertrag
gegenüber verbundenen Unternehmen:
Jahreswert T€ 358, kündbar
frühestens zum 31. Dezember 2012
Jahreswert T€ 34, kündbar
frühestens zum 31. Dezember 2013
Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung schlägt vor, den
Jahresfehlbetrag von € 2.234.730,22 auf neue
Rechnung vorzutragen.
Velbert, den 27. April 2010
KROSTA Metalltechnik GmbH
gez. Burkhard Erkens
Geschäftsführer
Anlagespiegel
|
Anschaffungs- oder Herstellungskosten
|
|
01.01.2009
|
Zugänge
|
Abgänge
|
31.12.2009
|
|
€
|
€
|
€
|
€
|
I. immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
sonstige immaterielle
Vermögensgegenstände
|
26.273,25
|
0,00
|
0,00
|
26.273,25
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
1. technische Anlagen
und Maschinen
|
3.003.653,66
|
323.869,32
|
206.373,96
|
3.121.149,02
|
2. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
811.656,43
|
3.116,10
|
0,00
|
814.772,53
|
3. geleistete
Anzahlungen und Anlagen im Bau
|
2.210,88
|
500,00
|
0,00
|
2.710,88
|
Summe Sachanlagen
|
3.817.520,97
|
327.485,42
|
206.373,96
|
3.938.632,43
|
Summe Anlagevermögen
|
3.843.794,22
|
327.485,42
|
206.373,96
|
3.964.905,68
|
|
kumulierte Abschreibungen
|
|
01.01.2009
|
Zugänge
|
Abgänge
|
31.12.2009
|
|
€
|
€
|
€
|
€
|
I. immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
sonstige immaterielle
Vermögensgegenstände
|
5.977,75
|
8.257,50
|
0,00
|
14.235,25
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
1. technische Anlagen
und Maschinen
|
2.400.553,66
|
195.735,15
|
149.380,29
|
2.446.908,52
|
2. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
550.967,43
|
73.235,10
|
0,00
|
624.202,53
|
3. geleistete
Anzahlungen und Anlagen im Bau
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Sachanlagen
|
2.951.521,09
|
268.970,25
|
149.380,29
|
3.071.111,05
|
Summe Anlagevermögen
|
2.957.498,84
|
277.227,75
|
149.380,29
|
3.085.346,30
|
|
Restbuchwerte
|
|
31.12.2008
|
31.12.2009
|
|
€
|
€
|
I. immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
sonstige immaterielle
Vermögensgegenstände
|
20.295,50
|
12.038,00
|
II. Sachanlagen
|
|
|
1. technische Anlagen
und Maschinen
|
603.100,00
|
674.240,50
|
2. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
260.689,00
|
190.570,00
|
3. geleistete
Anzahlungen und Anlagen im Bau
|
2.210,88
|
2.710,88
|
Summe Sachanlagen
|
865.999,88
|
867.521,38
|
Summe Anlagevermögen
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886.295,38
|
879.559,38
|
Andere Berichtsbestandteile
sonstige
Berichtsbestandteile
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir legen den Jahresabschluss wegen der
Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offen.
Wir weisen darauf hin, dass sich der
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers auf den
vollständigen Jahresabschluss bezieht.
Berichtsprüfung
Bestätigungsvermerk
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus
Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang -
unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht
der KROSTA Metalltechnik GmbH, Velbert, für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember
2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung
von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen
handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung
der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe
ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten
Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss
unter Einbeziehung der Buchführung und über den
Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach
§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die
Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass
Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die
Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung
der Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung und den Lagebericht vermittelten Bildes
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich
auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei
der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die
Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und
über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der
Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche
Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung
werden die Nachweise für die Angaben in
Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht
überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.
Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten
Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen
Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die
Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere
Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für
unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen
geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der
Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und
vermittelt unter Beachtung der Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem
Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild
von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Velbert, den 28. April 2010
mtb GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
gez. A. Jacobs
Wirtschaftsprüferin
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