KROSTA Metalltechnik GmbHLiquidiert

42551 Velbert, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Wuppertal HRB 18154
Vorher
Krosta Stanztechnik GmbH
Eingetragen
6.12.2004
Branche
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von Press-, Zieh- und StanzteilenHerstellung von Rohrform-, Rohrverschluss- und Rohrverbindungsstücken aus Stahl
Gegenstand
Die Herstellung, die Weiterverarbeitung und der Vertrieb von Stanz- und Druckgussteilen, der Formen- und Werkzeugbau sowie die Herstellung, Montage und der Handel mit artverwandten Produkten, Baugruppen und deren Vorprodukten.

Historie

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Management

NameRolle
Bernd Peter Dahmen
seit 10.12.2009
Prokura
Thomas Koch
seit 10.12.2009
Prokura
Burkhard Erkens
seit 28.9.2009
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

KROSTA Metalltechnik GmbH

Velbert

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009

Lagebericht


I. Allgemeine Angaben

Die Tätigkeit unseres Unternehmens ist die Herstellung, die Weiterverarbeitung und der Vertrieb von Stanz- und Druckgussteilen, die Herstellung von und der Handel mit Formen, Werkzeugen, Vorrichtungen und Sondermaschinen sowie die Montage und der Handel mit artverwandten Produkten, Baugruppen und deren Vorprodukten.

Die Unternehmen der WITTE-Gruppe sind mit 87 % unverändert Hauptabnehmer unserer Produkte. Wir produzieren hauptsächlich Teile für die Automobilindustrie.

II. Angaben über den Geschäftsverlauf 2009


Der Verlauf des Geschäftsjahres 2009 wurde maßgeblich von der im Herbst 2008 eingetretenen Finanz- und Wirtschaftskrise negativ beeinflusst. Die weltweite Automobilnachfrage entwickelte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr mit -14 % (Vorjahr - 4,9 %) auf 49,4 Mio. Pkw weiter rückläufig. Die inländischen Automobilhersteller verzeichneten im Vergleich zum Vorjahr erneut einen Produktionsrückgang von 10,3 % auf 4,96 Mio. Pkw.

Im ersten Quartal 2009 verzeichneten wir einen Umsatzrückgang im Seriengeschäft gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal.

Durch Einkaufserfolge und die rückläufige Nachfrage auf den Rohstoffmärkten sind unsere Einkaufspreise für Stahl und Zamak gesunken und wirkten sich somit positiv auf die Materialquote in der Serienfertigung aus.

Bereits im IV. Quartal 2008 reagierte die WITTE-Gruppe mit Kapazitätsanpassungen auf die zurückgehende Nachfrage und legte das WITTE Ertragssteigerungs- und Liquiditätsverbesserungs-Programm (W.E.L.P. 2009) auf, welches aus insgesamt 16 Bausteinen besteht, die komplette Wertschöpfung inklusive der Overheadbereiche betrifft und nachhaltig wirken soll. Schwerpunkt in der ersten Jahreshälfte 2009 war die kurzfristige Liquiditätssicherung, sodass insbesondere die kurzfristige Rohertragsoptimierung, das Working-Capital und ein striktes Kosten- und Ausgabenmanagement im Fokus standen.

Im Zuge der Restrukturierung wurde in 2009 der Bereich Druckguss der KROSTA mit dem Druckguss der Schwestergesellschaft Fingscheidt Automotive GmbH (FINGSCHEIDT) zusammengeführt und stellt nun eine Betriebsstätte von KROSTA in Wülfrath dar.

III. Entwicklung der Ertragslage 2009


Das Rohergebnis verringerte sich um T€ 3.207 auf T€ 10.016 im Wesentlichen aufgrund der gesunkenen Nachfrage bei gleichzeitigen Einkaufserfolgen und geringeren Materialpreisen auf den Beschaffungsmärkten.

Die Personalkosten haben sich im Geschäftsjahr 2009, bedingt durch Kurzarbeit, Reduzierung des Personalbestandes und geringere Überstundenzuschläge um T€ 1.275 verringert. Durch die Beibehaltung strategisch wichtiger Arbeitsplätze und zeitlicher Verzögerungen beim Personalabbau aufgrund rechtlicher oder tatsächlicher Vorgaben sind die Personalkosten im Geschäftsjahr 2009 mit 29,8 % in Relation zur Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr (25,2 %) gestiegen.

Das negative außerordentliche Ergebnis umfasst Restrukturierungsaufwendungen von insgesamt T€ 1.396, die insbesondere im Zusammenhang mit einem Sozialplan stehen, der seine Wirkung im Jahr 2010 entfalten wird.

Für das Geschäftsjahr 2009 weisen wir nach betrieblichen Aufwendungen von insgesamt T€ 10.552 ein Betriebsergebnis von T€ -858 (Vorjahr T€ 937) aus.

Der Jahresfehlbetrag im Geschäftsjahr 2009 beträgt nach dem Zinsergebnis von T€ -101, dem neutralen Ergebnis von T€ 39, dem außerordentlichen Ergebnis von T€ -1.396 und nach Steuererträgen (Verlustrücktrag) von T€ 81 insgesamt T€ -2.235 (Vorjahr Überschuss T€ 631).

IV. Entwicklung der Vermögenslage 2009

Das Gesamtvermögen sinkt zu Buchwerten um T€ 770 auf T€ 5.191. Das Anlagevermögen macht zum 31. Dezember 2009  17,2 % der Bilanzsumme aus. Während das Anlagevermögen nahezu unverändert ausgewiesen wird, ist das Umlaufvermögen - im Wesentlichen das Vorratsvermögen - um T€ 759 gesunken.

V. Darstellung der Finanzlage 2009

Das Eigenkapital unserer Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2009 T€ 823 oder 15,8 % der Bilanzsumme nach T€ 3.058 (51,3 % der Bilanzsumme) im Vorjahr.  Ursächlich für die absolute und prozentuale Veränderung ist der Jahresfehlbetrag von T€ 2.235.

Die Rückstellungen wurden um T€ 1.326 aufgestockt, sie betreffen insbesondere die eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen.

Der im Rahmen der laufenden Geschäftstätigkeit erwirtschaftete Cashflow beträgt insgesamt T€ 394 nach T€ 914 im Vorjahr. Die finanziellen Auswirkungen des Jahresfehlbetrags werden hierbei insbesondere durch die Zuführungen zu Rückstellungen und den Abbau der Vorräte überkompensiert.

Die Gesellschaft ist über die Muttergesellschaft WITTE-Velbert GmbH & Co. KG in den CashPool der Gruppe eingebunden. Sie war im Jahr 2009 und ist derzeit stets in der Lage, ihre fälligen finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen.

VI. Ausblick auf das Geschäftsjahr 2010

Für das Jahr 2010 rechnet der VDA mit einem weiteren Absatzwachstum im asiatischen und amerikanischen Markt. In Westeuropa sind die Aussichten für PKW-Neuzulassungen stark getrübt, da die staatlichen Subventionsprogramme bereits ausgelaufen sind oder demnächst enden werden.  Gerade im Premiumsegment wollen deutsche Automobilhersteller durch den Ausbau von Exportmärkten ihre Geschäftsfelder weiter stärken.

Während der ifo-Geschäftsklimaindex erste positive Signale für die deutsche Wirtschaft voraussieht, ist der Ausblick für die Automobilbranche in 2010 eher verhalten. Dort sieht man die Talsohle als durchschritten an, jedoch deuten sich durch die vorhandenen Überkapazitäten und das Auslaufen der Subventionsprogramme neue Spannungen an. "Die Auswertung der automobilspezifischen ifo-Daten stellen im Vergleich zur Situation vor einem Jahr ein erfreuliches Bild dar: Das Geschäftsklima der Automobilindustrie zeigt seit Januar 2009 einen kontinuierlich steigenden Verlauf wie im verarbeitenden Gewerbe auch. Allerdings darf nicht übersehen werden, dass das Klima in der Automobilindustrie nach wie vor schlechter eingeschätzt wird (Anstieg von -30,5 auf -24,8 Punkte) als im verarbeitenden Gewerbe allgemein (Anstieg von -10,6 auf -7,8 Punkte). Überdies befindet sich das Geschäftsklima noch immer auf einem extrem niedrigen Niveau im Vergleich zu den Vorkrisen-Jahren" (Quelle: VDA-Tachometer Ausgabe 1/2010).

KROSTA ist über die Muttergesellschaft unmittelbar an dieser Entwicklung beteiligt. In unserer Anfang Dezember 2009 verabschiedeten operativen Planung gehen wir von einem leichten Umsatzanstieg für das Jahr 2010 im Vergleich zum Jahr 2009 aus,  der gemäß Planung zu einem positiven Ergebnis vor Steuern führen soll. Die in 2009 eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen werden wir in 2010 konsequent umsetzen und gleichzeitig bei fortgesetztem zielgerichteten Ausgaben- und Kostenmanagement weitere Optimierungsprojekte definieren. Unser Bestreben ist es weiterhin, bei konzernfremden Kunden weitere Aufträge zu akquirieren. Die gebietsbezogenen freien Handelsvertretungen steuern hierzu bei.

Unsere Umsatzerlöse liegen im ersten Quartal 2010 deutlich über der Planung. Gründe hierfür sind höhere Abrufe innerhalb der WITTE-Gruppe.

Der höhere Rohertrag wurde in diesem Zeitraum entsprechend durch höheren Personal- und sonstigen Aufwand kompensiert. Auf Basis der in 2009 umgesetzten Maßnahmen haben wir im I. Quartal 2010 die Aufwendungen auf Planniveau halten können. Die Abschreibungen liegen aufgrund zielgerichtet reduzierter Investitionen leicht unter Plan.

Wir gehen davon aus, dass wir die in der Planung gesetzten Ziele erreichen werden.

Mittel- und langfristig rechnen wir in Übereinstimmung mit diversen Branchenstudien mit einem moderaten Absatzwachstum, das aber nicht an die Dynamik der Vorjahre anschließen wird.

Durch die von der Muttergesellschaft über den Cash-Pool gewährten Darlehen, sowie die mit  den Kreditinstituten vereinbarten Kreditlinien ist die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaften weiterhin gegeben.

VII. Forschungs- und Entwicklungstätigkeit

Wir partizipieren an den Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten unserer Muttergesellschaft.

VIII. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

KROSTA ist im Rahmen der WITTE-Gruppe als Grundfertiger den Risiken der Branche und der allgemeinen Konjunkturentwicklung ausgesetzt.

Vor über einem Jahr ist aufgrund der Finanz- und Wirtschaftskrise die weltweite Automobilnachfrage eingebrochen. Die zukünftige Entwicklung des Automobilsektors hängt nun davon ab, inwieweit sich die Unternehmen auf die Krisensituation einstellen konnten. Erschwerend kommt das Auslaufen der konjunkturellen Subventionsprogramme hinzu.

Nach Aussagen des VDA hat sich das internationale PKW-Geschäft im I. Quartal 2010 positiv entwickelt. Eine Vielzahl von Märkten startete mit einem Absatzplus in das Jahr 2010. Die europäischen Märkte verzeichneten fast alle Zuwachsraten im zweistelligen Bereich, wohingegen in Deutschland die Absatzzahlen unter denen des Vorjahresmonats lagen. In den neuen EU-Ländern brachen die Absatzzahlen fast um ein Viertel ein.

Wir rechnen daher in 2010 mit einem Produktionsvolumen auf weiterhin schwachem Niveau, sehen aber für die mittelfristige zukünftige Entwicklung eine leichte Belebung der Märkte und daher bis 2013/2014 eine moderate Erholung.

Wir gehen aufgrund unserer Mittelfristplanung davon aus, in den nächsten Jahren wieder nachhaltig positive Unternehmensergebnisse zu erzielen und somit unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zukünftig wieder zu verbessern.

Währungschancen und -risiken bestehen im Rahmen unserer Tätigkeit für uns nicht. Alle wesentlichen Einkaufs- und Absatzverträge werden auf Euro-Basis abgeschlossen.

Zinsrisiken wirken wir zum weitaus überwiegenden Teil durch mittel- und langfristige Zinsvereinbarungen entgegen.

Wesentliche Risiken auf der Einkaufsseite sehen wir 2010 in der Rohstoffpreisentwicklung insbesondere für die Bereiche Stahl und Zamak. Diesen Risiken wirken wir auf der einen Seite mit mittelfristigen Verträgen und auf der anderen Seite mit Materialgleitklauseln zum Teil entgegen.

Darüber hinaus sind wir partiell von einzelnen Lieferanten abhängig, die wir über strategische Lieferantenbeziehungen in unser Risiko-Management-System einbinden. 

Das Qualitäts- und Umweltmanagement sowie das Controllingsystem wird kontinuierlich weiterentwickelt, um Risiken der aktuellen und zukünftigen Entwicklung rechtzeitig zu erkennen und geeignete Maßnahmen rechtzeitig einleiten zu können.

Durch die intern von uns genutzte Software SAP ERP 6.0 werden wir in die Lage versetzt, unser Berichts- und Planungssystem durch Kennzahlen, Soll-Ist-Vergleiche und umfassende Abweichungsanalysen ständig zu verbessern. Im Rahmen unseres Steuerungs- und Überwachungssystems stehen uns regelmäßig produktionsbezogene Kennziffern und Analysen zur Verfügung. Ebenso werden wochen- und monatsbezogene Übersichten, betriebswirtschaftliche Auswertungen und Kennzahlen erstellt. Darüber hinaus werden rollierend Forecast-Analysen erstellt und entsprechende Maßnahmen durch die Geschäftsleitung definiert und überwacht.

Die zukünftige Entwicklung des Automobilsektors hängt unmittelbar mit den Veränderungen aufgrund der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise zusammen. Demnach wird die zukünftige Ausrichtung unserer Gesellschaft auch davon beeinflusst werden, inwieweit die in 2009 umgesetzten und darüber hinaus eingeleiteten Maßnahmen zur Erholung der Wirtschaft und Steigerung der Automobilnachfrage erfolgreich sein werden.

Besondere Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft und der WITTE-Gruppe gefährden könnten, sind nicht zu erkennen.

IX. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von wesentlicher Bedeutung sind, haben sich nach dem Abschlussstichtag nicht ereignet.

Velbert, den 27. April 2010

KROSTA Metalltechnik GmbH

gez. Burkhart Erkens
Geschäftsführer
  

Bilanz

Aktiva

31.12.2009
EUR
31.12.2008
EUR
A. Anlagevermögen 879.559,38 886.295,38
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 12.038,00 20.295,50
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 12.038,00 20.295,50
II. Sachanlagen 867.521,38 865.999,88
1. technische Anlagen und Maschinen 674.240,50 603.100,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 190.570,00 260.689,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.710,88 2.210,88
B. Umlaufvermögen 4.309.525,68 5.036.875,64
I. Vorräte 3.210.325,65 4.088.332,37
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.019.871,23 870.840,97
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 208.180,44 38.772,31
2. sonstige Vermögensgegenstände 811.690,79 832.068,66
III. Wertpapiere 71.911,56 71.911,56
1. sonstige Wertpapiere 71.911,56 71.911,56
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 7.417,24 5.790,74
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.715,63 37.611,48
Bilanzsumme, Summe Aktiva 5.190.800,69 5.960.782,50

Passiva

31.12.2009
EUR
31.12.2008
EUR
A. Eigenkapital 822.725,13 3.057.455,35
I. gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Gewinnvortrag 2.557.455,35 1.926.686,27
III. Jahresfehlbetrag 2.234.730,22 -630.769,08
B. Rückstellungen 2.168.143,86 842.112,17
C. Verbindlichkeiten 2.199.931,70 2.061.214,98
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 44.738,03 134.214,11
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.274.787,28 1.328.200,81
3. sonstige Verbindlichkeiten 880.406,39 598.800,06
Bilanzsumme, Summe Passiva 5.190.800,69 5.960.782,50

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2009 - 31.12.2009
EUR
1.1.2008 - 31.12.2008
EUR
1. Rohergebnis 10.016.145,18 13.223.325,22
2. Personalaufwand 6.886.452,95 8.002.540,51
a) Löhne und Gehälter 5.591.978,24 6.601.450,49
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.294.474,71 1.401.090,02
3. Abschreibungen 277.227,75 287.631,84
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 277.227,75 287.631,84
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.671.240,94 3.845.020,39
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.721,02 2.249,05
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 3.822,85
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 103.876,04 144.278,51
davon an verbundene Unternehmen 95.420,46 131.158,06
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -919.931,48 942.280,17
9. außerordentliche Aufwendungen 1.396.000,00 0,00
10. außerordentliches Ergebnis -1.396.000,00 0,00
11. Steuern vom Einkommen und Ertrag -80.939,04 312.007,48
12. sonstige Steuern -262,22 -496,39
13. Jahresfehlbetrag 2.234.730,22 -630.769,08

Anhang


I. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich kumulierter Abschreibungen bilanziert. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear oder geometrisch-degressiv vorgenommen. Die geometrisch-degressive Abschreibung wird überwiegend bei Anlagen, die einer schnellen technischen Überalterung unterliegen, angewendet.

Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Einstandspreisen oder zu Herstellungskosten unter Berücksichtigung von Material- und Fertigungsgemeinkostenzuschlägen sowie Abschreibungen. Allgemeine Verwaltungskosten werden nicht in die Bewertung einbezogen. Soweit ein niedrigerer beizulegender Wert anzusetzen ist, wird dieser berücksichtigt.

Der Ausweis der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zu Nominalwerten. Auf zweifelhafte Forderungen werden Wertabschläge vorgenommen. Das allgemeine Kreditrisiko aus dem Forderungsbestand wird mit einer pauschalen Wertberichtigung berücksichtigt.

Die sonstigen Wertpapiere des Umlaufvermögens werden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren Kurswert bewertet.

Der Kassenbestand, die Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks werden zum Nominalwert bilanziert.

Die Rückstellungen werden in Höhe der erwarteten Inanspruchnahme gebildet. Die Rückstellungen berücksichtigen auf der Grundlage vernünftiger kaufmännischer Beurteilung alle zurzeit erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten.

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt.


Aufwendungen und Erträge werden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt.

II. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Von den Forderungen entfallen T€ 145 (Vorjahr T€ 0) auf die Gesellschafterin.

Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben T€ 19 (Vorjahr T€ 22) eine Restlaufzeit von über einem Jahr.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet ein Disagio in Höhe von T€ 1 (Vorjahr T€ 4).

Die Verbindlichkeiten sind in Höhe von T€ 45 durch die Übereignung einer Maschine besichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in Höhe von T€ 122 (Vorjahr T€ 142) aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Von den Verbindlichkeiten entfallen T€ 1.153 (Vorjahr T€ 1.317) auf die Gesellschafterin.

Alle Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig.

III. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Das Rohergebnis enthält periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 97 (Vorjahr T€ 182).

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 59 (Vorjahr T€ 29) enthalten.

Die außerordentlichen Aufwendungen enthalten Restrukturierungsaufwendungen vor allem im Zusammenhang mit einem Sozialplan.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 81 aufgrund eines steuerlichen Verlustrücktrags.

IV. Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Herr Burkhard Erkens, Dipl.-Ingenieur, Mettmann (seit 18. September 2009)
Herr Peter Molsberger, Industriekaufmann, Velbert (bis 18. September 2009)

durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer
  

 
2009
2008
Produktion und Entwicklung
141
152
Vertrieb
4
4
Verwaltung
    4
    4
gesamt
149
160


Haftungsverhältnisse

aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten: T€ 2.380 (Vorjahr T€ 2.491)

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Verpflichtungen aus Leasingverträgen: T€ 732 (Vorjahr T€ 1.163)

Verpflichtungen aus Immobilienpachtvertrag gegenüber verbundenen Unternehmen:
Jahreswert T€ 358, kündbar frühestens zum 31. Dezember 2012
Jahreswert T€ 34, kündbar frühestens zum 31. Dezember 2013

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag von € 2.234.730,22 auf neue Rechnung vorzutragen.

Velbert, den 27. April 2010

KROSTA Metalltechnik GmbH

gez. Burkhard Erkens
Geschäftsführer
  

Anlagespiegel

 
Anschaffungs- oder Herstellungskosten
 
01.01.2009
Zugänge
Abgänge
31.12.2009
 




I. immaterielle Vermögensgegenstände
 
 
 
 
sonstige immaterielle Vermögensgegenstände
26.273,25
0,00
0,00
26.273,25
II. Sachanlagen
 
 
 
 
1. technische Anlagen und Maschinen
3.003.653,66
323.869,32
206.373,96
3.121.149,02
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
811.656,43
3.116,10
0,00
814.772,53
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
2.210,88
500,00
0,00
2.710,88
Summe Sachanlagen
3.817.520,97
327.485,42
206.373,96
3.938.632,43
Summe Anlagevermögen
3.843.794,22
327.485,42
206.373,96
3.964.905,68
 
kumulierte Abschreibungen
 
01.01.2009
Zugänge
Abgänge
31.12.2009
 




I. immaterielle Vermögensgegenstände
 
 
 
 
sonstige immaterielle Vermögensgegenstände
5.977,75
8.257,50
0,00
14.235,25
II. Sachanlagen
 
 
 
 
1. technische Anlagen und Maschinen
2.400.553,66
195.735,15
149.380,29
2.446.908,52
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
550.967,43
73.235,10
0,00
624.202,53
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Sachanlagen
2.951.521,09
268.970,25
149.380,29
3.071.111,05
Summe Anlagevermögen
2.957.498,84
277.227,75
149.380,29
3.085.346,30
 
Restbuchwerte
 
31.12.2008
31.12.2009
 


I. immaterielle Vermögensgegenstände
 
 
sonstige immaterielle Vermögensgegenstände
20.295,50
12.038,00
II. Sachanlagen
 
 
1. technische Anlagen und Maschinen
603.100,00
674.240,50
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
260.689,00
190.570,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
2.210,88
2.710,88
Summe Sachanlagen
865.999,88
867.521,38
Summe Anlagevermögen
886.295,38
879.559,38

Andere Berichtsbestandteile

sonstige Berichtsbestandteile


Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir legen den Jahresabschluss wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offen. Wir weisen darauf hin, dass sich der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers auf den vollständigen Jahresabschluss bezieht.
  

Berichtsprüfung

Bestätigungsvermerk


Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der KROSTA Metalltechnik GmbH, Velbert, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Velbert, den 28. April 2010

 mtb GmbH
 Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez.  A. Jacobs
Wirtschaftsprüferin

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