WIR Wohnen in Radebeul GmbH
Neubrunnstraße 4, 01445 Radebeul, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Udo Stöbe seit 17.1.2018 | Prokura |
Angela Sonchocky-Helldorf seit 3.7.2017 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Große Kreisstadt Radebeul | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
WIR Wohnen in Radebeul GmbH (vormals: Besitzgesellschaft der Stadt Radebeul mbH)RadebeulJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDie WIR Wohnen in Radebeul GmbH mit Sitz in Radebeul (kurz "WIR") wird im Handelsregister des Amtsgerichts Dresden unter der Nummer HRB 7313 geführt. Am 18. Januar 2024 beschloss die Gesellschafterversammlung die Namensänderung von der Besitzgesellschaft der Stadt Radebeul mbH zur WIR Wohnen in Radebeul GmbH, welche mit Eintragung ins Handelsregister am 30. Januar 2024 wirksam wurde. Die Gesellschaft hat als kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB ihren Jahresabschluss unter Beachtung der §§ 242 ff. HGB sowie der sie ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften gemäß §§ 264 ff. HGB und des GmbH Gesetzes aufzustellen und gemäß der §§ 325 ff. HGB offenzulegen. Sie wendet jedoch gemäß § 15 Abs. 2 des Gesellschaftsvertrages die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften an. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren. II. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDer Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des HGB unter Beachtung der besonderen Gliederungsvorschriften der Verordnung über Formblätter für die Gliederung des Jahresabschlusses von Wohnungsunternehmen (Formblatt VO) i. V. m. § 330 HGB sowie des D-Mark-Bilanzgesetzes (DMBilG) aufgestellt. Das Bilanz-Gliederungsschema wurde aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit um die Bilanzposition Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen, Verbindlichkeiten gegenüber der Großen Kreisstadt Radebeul, Verbindlichkeiten aus Vermietung sowie Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter erweitert. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert zum Vorjahr angewendet. Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt drei bzw. fünfzehn Jahre. Grund und Boden wurde mit den Wertansätzen aus der DM-Eröffnungsbilanz abzüglich der aufgelaufenen außerplanmäßigen Abschreibungen bewertet. Ausgangspunkt für die Bewertung der Bauten bildete der Zeitwert laut DM-Eröffnungsbilanz, vermindert um lineare Abschreibungen. Das seit der Gründung der Gesellschaft zugegangene Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- und Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, abzüglich der aufgelaufenen Abschreibungen bewertet. Die Anschaffungskosten enthalten anteilige Anschaffungsnebenkosten und sind um Anschaffungskostenminderungen gekürzt. Bauzeitzinsen werden nicht aktiviert. Soweit Sanierungen an Wohnbauten zu einer über den ursprünglichen Zustand hinausgehenden wesentlichen Verbesserung der Gebäude führen, werden die damit in Verbindung stehenden Kosten als Anschaffungs- und Herstellungskosten aktiviert. Die Abschreibungen werden grundsätzlich nach der linearen Methode gerechnet. Soweit zulässig hat die Gesellschaft in der Vergangenheit auch Abschreibungen auf Grund steuerrechtlicher Vorschriften vorgenommen. Die darauf basierenden niedrigeren Wertansätze wurden gemäß Artikel 67 EGHGB beibehalten. Als Nutzungsdauer der abnutzbaren Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens sind zugrunde gelegt:
Die zum Verkauf bestimmten Grundstücke werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert. Die unfertigen Leistungen resultieren ausschließlich aus den bis zum Bilanzstichtag noch nicht abgerechneten Betriebs- und Heizkosten. Sie sind zu Anschaffungskosten, vermindert um eine pauschale Wertberichtigung auf Basis des Leerstandes, bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen Rechnung getragen. Kassenbestände und Bankguthaben werden mit dem Nominalwert angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Die Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen betreffen die für Investitionen erhaltenen und zweckentsprechend verwendeten Fördermittel. Die Auflösung des Sonderpostens erfolgt ertragswirksam entsprechend der Nutzungsdauer der geförderten Wirtschaftsgüter. Die Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Im Falle eines Passivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag ist dieser zu passivieren. III. Erläuterungen zur Bilanz1. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeDie Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind analog dem Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. 2. Aktiver RechnungsabgrenzungspostenDer aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Disagien in Höhe von 18,14 EUR und Ausgaben vor dem Abschlussstichtag für das Folgejahr. 3. EigenkapitalDas Gezeichnete Kapital entspricht der Handelsregistereintragung. Gemäß dem Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 15. Juni 2023 über die Verwendung des Jahresüberschusses für das Geschäftsjahr 2022 wurde aus dem Bilanzgewinn in Höhe von 4.350 TEUR ein Teilbetrag in Höhe von 1.108 TEUR den Gewinnrücklagen zugeführt und der verbleibende Betrag in Höhe von 3.241 TEUR auf neue Rechnung vorgetragen. Die Gewinnrücklagen entwickelten sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt:
4. VerbindlichkeitenDie Restlaufzeiten der in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von 10.165 TEUR durch Grundschulden besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Großen Kreisstadt Radebeul sind ihrer Art nach sonstige Verbindlichkeiten. Diese betreffen ein gewährtes Darlehen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter betreffen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. 5. Passive latente SteuernFür steuerliche Zwecke nutzt die Gesellschaft rein steuerliche Regelungen für eine schnellere Abschreibung von entsprechend begünstigten Immobilien. Aus den sich daraus bei den Sachanlagen vorübergehend ergebenden Abweichungen zwischen den Werten der Steuerbilanz und der Handelsbilanz resultieren passive latente Steuern. Für die Berechnung der latenten Steuern wurde für die Körperschaftsteuer ein Steuersatz von 15 % und für den Solidaritätszuschlag von 5,5 % auf die Körperschaftsteuer berücksichtigt. Bei der Gewerbesteuer wurde ein Gewerbesteuermessbetrag von 3,5 % und ein Hebesatz von 400 % verwendet, aus dem ein Steuersatz von 14,0 % resultiert.
IV. Sonstige Angaben1. Anzahl der MitarbeiterDie Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr im Durchschnitt 5 angestellte Mitarbeiter (Vorjahr: 6). 2. Angaben zum AnteilsbesitzIm Berichtsjahr 2023 hat die WIR keine Geschäftsanteile von anderen Unternehmen gehalten. 3. Angabe zum MutterunternehmenDie Gesellschaft wird in den Konzernabschluss des Mutterunternehmens Beteiligungsgesellschaft der Stadt Radebeul mbH, Radebeul, einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister des Bundesanzeiger Verlags (www.unternehmensregister.de) elektronisch bekannt gemacht. 4. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle VerpflichtungenGesetzliche oder vertragliche Einschränkungen zu den in der Bilanz ausgewiesenen Grundstücken bestehen nicht. Neben sonstigen finanziellen Verpflichtungen in geschäftsüblichen Umfang bestehen finanzielle Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen aus einem kaufmännischen Dienstleistungsvertrag mit der Beteiligungsgesellschaft der Stadt Radebeul mbH (jährlich 294 TEUR). Ein Bestellobligo für Investitionen lag am Bilanzstichtag i. H. v. 7 TEUR (Vorjahr: 3.665 TEUR) vor.
Radebeul, den 17. April 2024 Angela
Sonchocky-Helldorf
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