EXASOL Cloud Computing GmbHLiquidiert

Neumeyerstraße 22, 90411 Nürnberg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Nürnberg HRB 26859
Eingetragen
28.9.2010
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieDatenverarbeitung, Hosting und damit verbundene Tätigkeiten a. n. g.Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Gegenstand
Systementwicklung, Systemberatung und betrieb im informationstechnischen Bereich.

Historie

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Management

NameRolle
Michael Konrad
seit 24.2.2016
Geschäftsführer
Mathias Golombek
seit 16.4.2014
Geschäftsführer
Aaron Auld
seit 28.9.2010
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

EXASOL Cloud Computing GmbH

Nürnberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Aktiva

Bezeichnung 31.12.2019 31.12.2018
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 187.554,00 521.852,00
II. Sachanlagen 590.428,00 595.335,00
Summe Anlagevermögen 777.982,00 1.117.187,00
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.417.783,49 433.351,66
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und II. Schecks 113.736,00 235.080,26
Summe Umlaufvermögen 1.531.519,49 668.431,92
C. Rechnungsabgrenzungsposten 252.149,55 266.581,30
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 4.448.334,44 3.429.711,29
SUMME AKTIVA 7.009.985,48 5.481.911,51

Passiva

Bezeichnung 31.12.2019 31.12.2018
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 30.000,00 30.000,00
II. Verlustvortrag -3.459.711,29 -3.457.065,03
III. Jahresfehlbetrag -1.018.623,15 -2.646,26
IV. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 4.448.334,44 3.429.711,29
Summe Eigenkapital 0,00 0,00
B. Rückstellungen 521.849,00 64.500,00
C. Verbindlichkeiten 6.136.246,11 4.672.823,40
D. Rechnungsabgrenzungsposten 351.890,37 744.588,11
SUMME PASSIVA 7.009.985,48 5.481.911,51

Anhang für das Geschäftsjahr 2019

A. Allgemeine Angaben und Erläuterungen

(1) Die EXASOL Cloud Computing GmbH hat ihren Sitz in Nürnberg und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Nürnberg (Reg.Nr. HRB 26859).

(2) Der Jahresabschluss ist unter Beachtung der allgemeinen Ansatz- und Bewertungsvorschriften der §§ 246 - 256 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatz-, Bewertungs- und Gliederungsvorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 - 274, 279 - 283 HGB) in Euro aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung gliedert sich nach dem Gesamtkostenverfahren.

Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 1 HGB.

Die Gesellschaft nimmt die für kleine Kapitalgesellschaften geltenden Angaben Erleichterungen der §§ 274a, 276 und 288 HGB teilweise in Anspruch.

Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zugleich in Übereinstimmung mit den steuerlichen Ansatz- und Bewertungsvorschriften ausgewiesen, wenn und soweit dies die handelsrechtlichen Regelungen zulassen.

(3) Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden unter der Prämisse der Unternehmensfortführung bewertet. Die EXASOL Cloud Computing GmbH kann Liquiditätsrisiken ausgesetzt sein, die sich aus saisonalen Schwankungen der Geschäftstätigkeit von EXASOL ergeben. Die Geschäftstätigkeit von EXASOL unterliegt saisonalen Schwankungen. Generell sind die Auftragseingänge im dritten Kalenderquartal rückläufig, da viele Entscheider in den Sommermonaten im Urlaub sind. Obwohl das Auftragsvolumen in der Regel im vierten Kalenderquartal zunimmt, da viele Unternehmen ihre IT-Budgets ausgeben müssen, erfolgen die Zahlungseingänge für diese Aufträge regelmäßig erst zu Beginn des nächsten Jahres. Darüber hinaus werden Einnahmen aus regulären Abonnements in der Regel zu Beginn eines Kalenderjahres generiert. Infolgedessen hat die EXASOL Cloud Computing GmbH möglicherweise zum Ende eines Kalenderjahres nur eine geringe Liquidität und ist dem Risiko ausgesetzt, nicht in der Lage zu sein, seine finanziellen Verpflichtungen vollständig und / oder zu den fälligen Terminen zu erfüllen. Dies könnte erhebliche nachteilige Auswirkungen auf das Geschäft und die Ertrags und Finanzlage haben.

(4) Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen oder steuerliche Sonderabschreibungen sind nicht vorgenommen worden. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind nach § 248 Abs. 2, § 255 Abs. 2a HGB angesetzt und bewertet worden. Die Abschreibung erfolgt über 5 Jahre. Der bilanzierte Geschäfts- oder Firmenwert wird über die wirtschaftliche Nutzungsdauer von 15 Jahren planmäßig abgeschrieben, da diese Nutzungsdauer auf Grund des Geschäftsmodells und der erwarteten Cash Flows adäquat erscheint.

Die Zugänge an geringwertigen Wirtschaftsgütern werden bei Anschaffungskosten bis € 800,00 im selben Jahr vollständig abgeschrieben. Der Einblick in die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage wird hierdurch nicht beeinträchtigt.

(5) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu ihren Nennwerten angesetzt. Für das allgemeine Ausfallrisiko sowie für die üblicherweise anfallenden Kosten durch Zahlungsverzögerungen wurde eine Pauschalwertberichtigung angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

(6) Kassenbestand und Bankguthaben sind zu Nominalwerten angesetzt.

(7) Steuerrückstellungen sowie sonstige Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind nach den gesetzlichen Regelungen abgezinst.

(8) Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

(9) Posten in fremder Währung sind zu den amtlichen Mittelkursen am Bilanzstichtag angesetzt. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr wird das Imparitätsprinzip berücksichtigt.

(10) Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Einnahmen bzw. Ausgaben vor dem Stichtag, die Erträge bzw. Aufwendungen nach dem Stichtag darstellen.

B. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben.

Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände wurden nicht aktiviert.

Entgeltlich erworbene Geschäfts- und Firmenwerte, deren voraussichtliche Nutzungsdauer nicht verlässlich geschätzt werden kann, wurden über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßigen und außerplanmäßigen Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben.

2. Umlaufvermögen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:

EUR Geschäftsjahr davon mit Restlaufzeit mehr als 1 Jahr Vorjahr Davon mit Restlaufzeit mehr als 1 Jahr
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 107.365 0 430.945 0
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.244.101 0 0 0
Sonstige Vermögensgegenstände 66.317 0 2.586 0
1.417.783 0 433.531 0

In der Position "Sonstige Vermögensgegenstände" sind keine Beträge größeren Umfangs enthalten, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen.

3. Eigenkapital

Das Stammkapital ist mit dem Nennbetrag angesetzt und hat sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:

01.01.2019 Erhöhung Herabsetzung 31.12.2019
EUR EUR EUR EUR
Gründungskapital 30.000 --- --- 30.000
Kapitalerhöhung --- --- --- ---
Stammkapital 30.000 --- --- 30.000

Der aktivische Ausweis "Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag" ist gleichzusetzen mit der bilanziellen Überschuldung, nicht jedoch mit der Überschuldung im Sinne des Insolvenzrechts. Die Überschuldung wird durch eine Patronatserklärung beseitigt.

4. Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:

EUR davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag im Geschäftsjahr bis zu einem Jahr zwischen einem und 5 Jahren von mehr als 5 Jahren
gegenüber 110.564 110.564 0 0
Kreditinstituten (Vj. 177.676) (Vj. 177.676) (Vj. 0) (Vj. 0)
aus Lieferungen und 555.174 391.853 163.321 0
Leistungen (Vj. 573.651) (Vj. 573.651) (Vj. 0) (Vj. 0)
gegenüber verb. 5.322.939 3.109.249 2.213.690 0
Unternehmen (Vj. 3.870.236) (Vj. 1.656.546) (Vj. 2.213.690) (Vj. 0)
Sonstige 147.569 147.569 0 0
Verbindlichkeiten (Vj. 51.439) (Vj. 51.439) (Vj. 0) (Vj. 0)
6.136.246 3.759.235 2.377.011 0
(Vj. 4.673.002) (Vj. 2.459.312) (Vj. 2.213.690) (Vj. 0)

In der Position "Sonstige Verbindlichkeiten" sind EUR 74.088 (Vj. EUR 0) Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten.

Besicherungen für Verbindlichkeiten bestehen nicht.

C. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 19.381 (Vj. EUR 1.464).

2. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 4.656 (Vj. EUR 5.598).

D. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

1. Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB sind nicht zu vermerken.

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

jeweils Jahresbeträge ab 2020
Art der Verpflichtung EUR
IT Leasing 1.065.681
Mieten, Leasing für Geschäftsausstattung 7.300
1.072.981

E. Sonstige Angaben

1. Zahl der Arbeitnehmer

Geschäftsjahr Vorjahr
Gesamt 27 19

Die Teilzeitkräfte sind pro Kopf gezählt und nicht in Vollzeitkräfte umgerechnet.

2. Geschäftsführung

Mitglieder der Geschäftsführung im Geschäftsjahr 2019:

 

Aaron Auld, München

 

Mathias Golombek, Ottensoos

 

Michael Konrad, Karlsruhe

Zum Zeitpunkt der Jahresabschlusserstellung sind obige Geschäftsführer weiterhin bestellt.

4. Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Der Vorstand schlägt vor, den Jahresfehlbetrag von EUR 1.018.623 auf neue Rechnung vorzutragen.

E. Nachtragsbericht

Das Coronavirus breitet sich seit Januar 2020 weltweit weiter aus und hat seit März 2020 auch umfangreiche Auswirkungen in Deutschland. Der vorläufige Geschäftsklimaindex des ifo-Instituts ist nach 96,0 % im Februar 2020 auf 86,1 % im März 2020 eingebrochen. Auch die Bundesregierung geht derzeit für 2020 von einer rezessiven Wirtschaftsentwicklung aus.

Für die Exasol Cloud Computing GmbH gehen wir daher von einer temporär verhaltenen Investitionsbereitschaft insbesondere im 1. Halbjahr 2020 bei Kunden und potentiellen Neukunden aus. Um den potentiellen Auswirkungen entgegenzuwirken, hat die Gesellschaft mittlerweile ein Bündel von Maßnahmen zur Kostenreduzierung (Kurzarbeit, Einstellungsstopp, Reduzierung von Sachkosten, etc.) ergriffen, um die potentiellen negativen finanziellen Auswirkungen auszugleichen.

Weitere berichtspflichtige Ereignisse nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ergeben.

 

Nürnberg, 06. Juli 202

EXASOL Cloud Computing GmbH

Die Geschäftsführung

Aaron Auld

Mathias Golombek

Michael Konrad

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