PrimeFact IT Solutions Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alexander Martin Y Frekers seit 4.6.2024 | Prokura |
Thomas Bungert seit 4.6.2024 | Prokura |
Jens Krenitz seit 7.11.2017 | Prokura |
Martin Willuweit seit 21.7.2014 | Prokura |
Stefan Holtgreife seit 3.1.2011 | Geschäftsführer |
Klaus Roloff seit 8.1.2010 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Solarlux GmbHMelleJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023A.) Eigener Geschäftsbereich Unser Unternehmen konstruiert, produziert, vertreibt und montiert Bauelemente aus Aluminium und Holz. Wir haben uns spezialisiert auf Faltelemente, Schiebeanlagen, Glaselemente und Wintergärten. Weitere Einsatzbereiche unserer Produkte sind u. a. Balkonverglasungen, Wohnraumaußenelemente in Ein- oder Mehrfamilienhäusern, Gastronomie oder Geschäftseingängen. Vertrieben werden die Produkte in unseren vier strategischen Geschäftsfeldern Direktvertrieb, Wiederverkäufer, Objektbereich sowie Profil/Beschläge mit unterschiedlichen Service- und Logistikkonzepten, Distributionskanälen etc. Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2023 nicht geändert. B.) Entwicklung der Branche zum eigenen Unternehmen /Umsatz- und Ergebnisentwicklung Das deutsche Bauhauptgewerbe schließt das Baujahr 2023 mit einem nominalen Umsatzplus von 1,4 % ab. Real bedeutet dies einen Rückgang von 5,2 %. Die Baubranche verzeichnet somit das dritte Jahr in Folge einen realen Umsatzrückgang. Der Fenstermarkt in Deutschland ist 2023 auf 13,15 Mio. Fenstereinheiten nach 15,5 Mio. Fenstereinheiten 2022 gesunken. Das bedeutet einen Rückgang von 11,3%. Die finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und das Betriebsergebnis. Solarlux verzeichnete 2023 einen Umsatz von 119,0 Mio. EUR. Dies entspricht einem Rückgang von 13,7 % gegenüber dem Vorjahresumsatz. Damit fiel der Umsatzrückgang etwas stärker als geplant aus. Der Umsatz im Inland lag bei 74,4 Mio. EUR (-10,4 %), der Umsatz im internationalen Geschäft lag bei 44,6 Mio. EUR (-18,4 %). Somit beträgt die Exportquote 37,8 %. Wir haben somit einen Umsatzrückgang zu verkraften, der in der Größenordnung der Fensterbranche insgesamt liegt. Unser Heimatmarkt Deutschland zeigte sich dabei noch stabiler als die internationalen Märkte, so dass der Rückgang hier weniger stark ausfiel. International wurde der Rückgang vor allem durch die für uns bedeutenden Märkte Österreich (-27,7%), USA (-23,7%) und Niederlande (-21,5%) geprägt. Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr mit einem positiven Jahresergebnis von 3,1 Mio. EUR. Insbesondere durch signifikant gestiegene Personalkostenquote ist der Rückgang des Jahresergebnisses stärker als erwartet eingetreten. C.) Investitionen Unsere Investitionen in Sach- und Finanzanlagen betragen im Berichtsjahr 12,1 Mio. EUR (2022: 10,7 Mio. EUR) und liegen somit 4,6 Mio. EUR über unserer Planung. Die Abweichung besteht in zusätzlichen Investitionen in Finanzanlagen. Investitionen in Sachanlagen wurden in Maschinen (1,4 Mio. EUR), Fuhrpark (1,3 Mio. EUR), Grund und Boden (1,1 Mio. EUR), Werkzeuge (0,8 Mio. EUR), Ausstellungen (0,4 Mio EUR), IT-Hardware (0,3 Mio. EUR), Betriebsausstattung (0,2 Mio. EUR), immaterielle Vermögensgegenstände (0,1 Mio. EUR) und in sonstige Wirtschaftsgüter (0,6 Mio. EUR) getätigt, wovon noch 0,7 Mio. EUR als Anlagen im Bau erfasst sind. Die Finanzinvestitionen sind im Wesentlichen gewährte Darlehen an Tochterunternehmen (5,2 Mio. EUR) sowie sonstige Ausleihungen (0,2 Mio. EUR). 2024 sind Investitionen von rd. 5,4 Mio. EUR geplant. Den Schwerpunkt hierbei bilden der Fuhrpark mit 1,2 Mio. EUR, Maschinen mit 0,9 Mio. EUR, Werkzeuge mit 0,6 Mio. EUR und Finanzinvestitionen mit 1,5 Mio. EUR. Ebenfalls große Positionen bilden Betriebsausstattung mit 0,3 Mio. EUR, IT-Hardware mit 0,3 Mio. EUR und Außenanlagen mit 0,2 Mio. EUR in unseren Budgetierungen. D.) Ertragslage Die Materialaufwendungen haben sich um 8,3 Mio. EUR auf 42,5 Mio. EUR reduziert. Dabei hat sich die Materialaufwandsquote auf 35,8 % (Vorjahr: 36,1 %) verändert. Die Personalaufwendungen haben sich um 0,3 Mio. EUR auf 44,7 Mio. EUR reduziert. Die Personalaufwandsquote beträgt 37,6 % (Vorjahr: 32,0 %) und wuchs damit auf Grund des Umsatzrückgangs stark. Das Betriebsergebnis lag mit 4,1 Mio. EUR unter dem Vorjahr und auch unter unseren Planungen. Als Hauptgründe sind das Verfehlen des Umsatzziels und die deutlich gestiegene Personalkostenquote zu nennen. E.) Vermögenslage Unsere Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um 0,9 % gesunken. Sie fiel um 1,1 Mio. EUR auf 122,6 Mio. EUR. Das Anlagevermögen ist um 0,8 Mio. EUR auf 95,8 Mio. EUR gestiegen. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe haben sich von 15,2 Mio. EUR auf 12,3 Mio. EUR verringert. Nach dem Aufbau im Vorjahr, der von Preissicherheit und Verfügbarkeit getrieben war, haben wir das Niveau nun wieder auf das gewohnte Level zurückgefahren. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten stieg von 1,5 Mio. EUR auf 3,5 Mio. EUR. Von den erhaltenen Anzahlungen bei unfertigen und fertigen Erzeugnissen setzten wir 7,3 Mio. EUR aktivisch ab. Die Finanzanlagen sind von 26,6 Mio. EUR auf 27,0 Mio. EUR gestiegen. F.) Finanzierung Die Cash Earnings nach DVFA/SG (Jahresüberschuss + Abschreibungen) betragen 9,1 Mio. EUR. Die Finanzlage ist geprägt durch einen positiven Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von 6,7 Mio. EUR. Dem gegenüber stehen Mittelabflüsse aus der Investitionstätigkeit in Höhe von 4,9 Mio. EUR und aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von 2,3 Mio. EUR. Unsere laufenden Kredite haben wir wie geplant in Höhe von 3,1 Mio. EUR getilgt. Zur Finanzierung eines zusätzlichen Grundstücks an unserem Stammsitz haben wir einen neuen Kredit in Höhe von 1,0 Mio. Euro aufgenommen. Die Kredithöhe am 31. Dezember 2023 wies somit noch 15,2 Mio. EUR auf. Unsere Eigenkapitalquote stieg von 68,9 % auf 72,1 % und ist in einem hervorragenden Bereich. Im Jahr 2024 sind planmäßige Tilgungen in Höhe von 3,0 Mio. EUR vorgesehen. Zur Absicherung der starken Schwankungen am Rohstoffmarkt wurden Rohstoffderivate abgeschlossen. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war jederzeit gegeben. Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. G.) Personal 2023 waren durchschnittlich 698 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter innerhalb des Unternehmens beschäftigt. Der persönliche Einsatz unserer erfahrenen Mitarbeiter ist die wesentliche Grundlage für ein positives Ergebnis unseres Unternehmens. Um dies zu erhalten, bilden wir unsere Mitarbeiter in zahlreichen internen und externen Schulungen und Seminaren kontinuierlich weiter. Wir halten auch in der Phase des Umsatzrückgangs an unserem Mitarbeiterstamm fest. Die gestiegene Personalkostenquote nehmen wir bewusst in Kauf, um unsere gut ausgebildeten Mitarbeiter weiterhin gewinnbringend an unser Unternehmen zu binden. Um dennoch angemessen auf die wirtschaftliche Lage zu reagieren, haben wir in einigen Bereichen ab Oktober bzw. November für sechs Monate Kurzarbeit durchgeführt. H.) Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein, insbesondere vor dem Hintergrund der allgemeinen konjunkturellen Lage in der Bauzulieferindustrie. Unser Ergebnis ist weiterhin im positiven Bereich. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögensgegenstände gedeckt. I.) Forschung und Entwicklung Wir haben im Jahr 2023 die folgenden drei Systeme zur Marktreife gebracht. 1. Vollständige Überarbeitung der bestehenden Schiebe-Dreh-Systeme Unsere Schiebe-Dreh-Systeme sind ein wesentlicher Baustein für den Unternehmenserfolg. Der Einsatz dieser Ganzglas-Systeme wird den gestiegenen Schallschutzanforderungen im urbanen Neubau gerecht, ohne dabei Gebäudeoptik zu stören. In der Sanierung werden diese Systeme für den Schutz der vorhandenen Fassaden eingesetzt. Ein wesentlicher Nebeneffekt in beiden Anwendungen ist der positive Einfluss auf die Energiebilanz durch die Schaffung eines Klimapuffers, der mithilfe der Balkonverglasung entsteht. In diesem Produktsegment sehen wir uns einer harten Konkurrenz aus Skandinavien gegenüber. Das neue System bietet uns einen verbesserten Deckungsbeitrag, der uns den Zugang zu weiteren Projekten bietet. Darüber hinaus kann unser neues System dickere Gläser aufnehmen, um den steigenden Anforderungen an Windlasten gerecht zu werden. Damit ist Solarlux weltweit das einzige Unternehmen. Zu sehen ist das in einem Pilotprojekt in der Hafencity in Hamburg. 2. Neues Premium Modell für unser hochwertiges Schiebesystem "Cero IV" Die CERO IV ist das absolute Premium Produkt aus dem Haus Solarlux, gedacht für besonders anspruchsvolle Bauherren und Architekten. Die nahezu vollständige Glasansicht ermöglicht eine einzigartige Optik. Das Produkt unterstreicht unseren Anspruch, der Qualitäts- und Innovationsführerschaft. 3. Einführung einer Serie für Schiebetüren Seit geraumer Zeit fordert unser größter Einzelkunde und langjähriger Partner NanaWall eine Schiebetür, die sich optisch in die Profilserie der Faltsysteme und Fenster einsortiert. Mit der eco- und highline Schiebetür ist es uns gelungen, unser Produktportfolio zu ergänzen. Die außerordentlichen Testergebnisse zeigen, dass uns mit dem Produkt ein guter Wurf gelungen ist. Auch innerhalb Europas wird das System für zusätzlichen Absatz sorgen. Das Produkt ist eine günstige Alternative zur CERO-Familie. Das erste Großprojekt in Berlin wird voraussichtlich Mitte 2024 montiert. Wir sind überzeugt davon, dass alle drei Produkte wichtige Bausteine werden, um unser Produktportfolio weiterhin zielgerichtet auf die Anforderungen unseres Marktes auszurichten. J.) Prognosebericht Das Geschäftsjahr 2024 wird für unseren Geschäftsbetrieb weiterhin von der eingetrübten Baukonjunktur und von energetischen Vorgaben für Bauherren geprägt sein. Nachdem wir in den Coronajahren einen Auftragseingang- und Umsatzsprung erleben durften, zeigt sich derzeit eine Stabilisierung auf einem Niveau, das niedriger liegt, jedoch noch deutlich über der Höhe vor Corona. Unsere Planung taxiert auch 2024 unseren Umsatz bei rund 119 Mio. EUR. Unter anderem werden Lohnsteigerungen vermehrt Auswirkungen auf unseren Jahresüberschuss und Betriebsergebnis haben, so dass wir in der Planung ein Betriebsergebnis von ca. 0,8 Mio. EUR erwarten. K.) Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Durch die hohen Zinsen und die mangelhafte politische Planbarkeit im Bauwesen bleibt das Umfeld für diese Branche weiterhin schwierig. Daher haben wir bewusst Umsatzerlöse und Jahresergebnis geringer geplant. Dennoch bleibt natürlich ein Risiko, dass diese Planungen nicht realisiert werden können. Solarlux sieht sich auch für ein anhaltend angespanntes Marktumfeld gut vorbereitet. Unsere konsequente Lean-Strategie der letzten Jahre bietet weiterhin eine ausgezeichnete Grundlage für unsere effektive und effiziente Arbeitsweise. Für die Situation am Rohstoffmarkt zeichnet sich eine Entspannung ab. Darüber sind wir durch Lieferantenvereinbarungen und Absicherungen durch Derivate auch für einen steigenden Kostenverlauf vorbereitet. Die Erweiterung unseres Produktsortiments und die zielgerichtete Weiterentwicklung neuer Märkte eröffnen uns gute Chancen, um in umkämpften Märkten bestehen zu können. Ein entscheidender Grundsatz unseres strategischen Handelns ist eine hohe Handlungsflexibilität, um auf zukünftige Entwicklungen am Markt passgenau reagieren zu können. Unser Controlling, die gute Liquiditätslage und ein Eigenkapital von über 88 Mio. EUR geben uns die Sicherheit, auch bei veränderten wirtschaftlichen Situationen den Risiken bestens widerstehen zu können. Insgesamt ergeben sich für die Gesellschaft keine bestandsgefährdenden Risiken.
Melle, den 25. Juni 2024 Geschäftsführung BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 20231 Allgemeine Angaben Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Melle und ist beim Amtsgericht Osnabrück im Handelsregister, Abteilung B, unter der Nr. 17669 mit der Firma Solarlux GmbH eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Zusätzlich wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. In der Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ergaben sich gegenüber dem Vorjahr keine Änderungen. Die Vergleichbarkeit der Vorjahreszahlen ist in formeller und materieller Hinsicht gegeben. Die dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 zugrunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert zum Vorjahr angewandt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewandte Gesamtkostenverfahren des § 275 Abs. 2 HGB beibehalten. 2 Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei Aufstellung des Jahresabschlusses wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die geleisteten Anzahlungen wurden mit dem Nennwert angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände. Diese orientiert sich jeweils an den kürzesten zulässigen Nutzungsdauern der von der Finanzverwaltung veröffentlichten AfA-Tabellen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 800,00 (Geringwertige Wirtschaftsgüter) wurden im Zugangsjahr in voller Höhe aufwandswirksam als Abschreibung erfasst. Die geleisteten Anzahlungen wurden mit dem Nennwert angesetzt. Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bzw. - soweit erforderlich - mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden mit den Anschaffungskosten bzw. - soweit erforderlich - mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse sind mit den Herstellungskosten oder, soweit erforderlich, mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Bei den Herstellungskosten wurden neben den Fertigungs- und Materialeinzelkosten auch angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten in Ansatz gebracht. Die Waren wurden zu Anschaffungskosten bzw. - soweit erforderlich - mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit sowie anderen Gründen ergeben, sind durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Den latenten Risiken wurde durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die Wertpapiere wurden mit den Anschaffungskosten bzw. - soweit erforderlich - mit dem niedrigeren Wert angesetzt, der sich aus einem Börsen- oder Marktpreis am Abschlussstichtag ergibt. Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Die aktiven latenten Steuern sind in Höhe der sich insgesamt ergebenden Steuerentlastung bewertet. Die handelsrechtlichen Wertansätze von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten weisen zu ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen auf. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Langfristige Rückstellungen sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst worden, der von der Bundesbank veröffentlicht wurde. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Einnahmen vor dem Stichtag, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die passiven latenten Steuern sind in Höhe der sich insgesamt ergebenden Steuerbelastung bewertet. Die handelsrechtlichen Wertansätze von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten weisen zu ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen auf. 3 Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023
4 Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023
* : Der Gesamtbetrag der besicherten Verbindlichkeiten beträgt T€ 15.217 (Vorjahr: T€ 15.575). 5 Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung 5.1 Bilanz 5.1.1 Kapitalanteile gem. § 285 Nr. 11 HGB Die Gesellschaft besitzt folgende Kapitalanteile von mindestens 20 % an anderen Unternehmen:
5.1.2 Forderungen In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 314.871,50 (Vorjahr: € 938.577,90) enthalten. 5.1.3 Sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen sind sonstige Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von € 69.129,22 (Vorjahr: € 52.548,72). 5.1.4 Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten folgende wesentliche Rückstellungen:
5.1.5 Verbindlichkeiten In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 39.066,04 (Vorjahr: € 26.579,71) enthalten. 5.1.6 Saldierung nach § 246 Abs. 2 S. 2 HGB Mitarbeitern wird eine Wertguthabenregelung zur Einführung eines Lebensarbeitszeitkontos versicherungsförmig hinterlegt, sowohl bei der Generali Deutschland Sicherungs Management GmbH als auch bei der Allianz Lebensversicherungs-AG, angeboten. Die Verpflichtungen zum Bilanzstichtag betragen TEUR 325. Das entsprechende Guthaben bei der Generali Deutschland Sicherungs Management GmbH lautet in Höhe von TEUR 70 und bei der Allianz Lebensversicherungs-AG in Höhe von TEUR 255, so dass die Saldierung nach § 246 Abs. 2 S. 2 HGB erfolgt. Die entsprechenden Aufwendungen und Erträge werden ebenfalls zur Saldierung gebracht. 5.2 Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzspiegel Die Umsatzerlöse verteilten sich im Geschäftsjahr wie folgt: Umsatzspiegel nach Regionen
6 Sonstige Angaben 6.1 Anzahl der Beschäftigten Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer stellt sich wie folgt dar:
Neben den aufgeführten Arbeitnehmern haben sich durchschnittlich 40 (Vorjahr: 42) Beschäftigte in einem Ausbildungsverhältnis befunden. 6.2 Mitglieder der Geschäftsführung und Aufwendungen für Organe im Geschäftsjahr Der Geschäftsführung gehörte im Geschäftsjahr an: Herr Stefan Holtgreife, Wirtschaftsingenieur. Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB. 6.3 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen 6.3.1 Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB Haftungsverhältnisse i. S. v. § 251 HGB ergeben sich aus einer abgegebenen Patronatserklärung für die Tochtergesellschaft Solarlux Systems Ltd., Hertfordshire (GB). Es handelt sich um eine harte Patronatserklärung an alle Gläubiger des Inhaltes, dass für den Zeitraum von mindestens 1 Jahr nach Feststellung des Jahresabschlusses der Tochtergesellschaft sich Solarlux GmbH verpflichtet, der Tochtergesellschaft die Liquidität zur Regulierung aller externen Verbindlichkeiten zur Verfügung zu stellen. Die externen Verbindlichkeiten betragen zum Stichtag 31.12.2023 in Höhe von 168.105 GBP und werden sich voraussichtlich nicht für den Gültigkeitszeitraum der Patronatserklärung ausweiten. 6.3.2 Sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB Nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte sonstige finanzielle Verpflichtungen des folgenden Geschäftsjahres, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen zum Bilanzstichtag in folgendem Umfang:
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen im Sinne künftiger Zahlungsansprüche Dritter sind als Nettowert, d.h. ohne Umsatzsteuer, angesetzt. 6.4 Latente Steuern Latente Steuern wurden verrechnet in der Bilanz ausgewiesen. Ein sich bei der Verrechnung ergebender passiver Überhang ist als passive latente Steuer in der Bilanz ausgewiesen worden. Die latenten Steuern beruhen auf folgenden Differenzen:
Die Berechnung der latenten Steuern ist mit den unternehmensindividuellen am Abschlussstichtag gültigen Steuersätzen erfolgt. Der maßgebliche Steuersatz beträgt 30,0 %. Am Ende des Geschäftsjahres beträgt der Saldo der aktiven latenten Steuern T€ 0 und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr um T€ 49 verringert. Am Ende des Geschäftsjahres beträgt der Saldo der passiven latenten Steuern T€ 4 und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr um T€ 4 erhöht. 6.5 Abschlussprüferhonorar
Melle, den 25. Juni 2024 Geschäftsführung BESTÄTIGUNGSVERMERK FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Zu dem am 27. Juni 2024 festgestellten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 wurde der folgende Bestätigungsvermerk mit Datum vom 27. Juni 2024 erteilt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Solarlux GmbH, Melle, Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Solarlux GmbH, Melle, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Solarlux GmbH, Melle, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Osnabrück, den 27. Juni 2024 PKF
WMS GmbH & Co. KG
Dr. Marc Danne, Wirtschaftsprüfer Yannick Herberger, Wirtschaftsprüfer |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
13 nahegelegene Organisationen
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Herstellung von Hebezeugen und Fördermitteln
Herstellung von Solarwärmekollektoren
Institute für Factoring-Geschäfte
Beteiligungsgesellschaften
Graugießereien
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen