Pentacarbon GmbH
Annabergstraße 168, 45721 Haltern am See, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marko Sonnemann seit 6.1.2012 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Pentacarbon GmbHHaltern am SeeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlage des Unternehmens 1.1. Geschäftsmodell Die PentaCarbon GmbH wurde im Jahr 2007 gegründet und ist ein international tätiges Unternehmen, dessen Kerngeschäft im Handel, der Distribution und der Produktion von Carbon Black liegt. Diese Ausrichtung ermöglicht es uns, unseren Kunden ein umfassendes Spektrum an unterschiedlichen Carbon Blacks zur Verfügung zu stellen. Zu unserem Portfolio gehören nicht nur Gummiruße sondern auch diverse Spezialruße wie: Flammruße, Thermalruße, Pigmentruße, Gasruße, Ruße für Fasern, Ruße mit geringen Werten an PAK (Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe), und leitfähige Ruße, so dass wir Geschäftsbeziehungen zu Kunden verschiedenster Abnehmerindustrien rund um den Globus pflegen. Durch unsere eigenen Standorte und Servicepartner in Europa (BRD, Polen, Lettland, Tschechien, Niederlande und Ukraine) bieten wir unsere Produkte und Dienstleistungen an und entwickeln anwendungsspezifische Lösungen. Das gesamte Produkt- und Leistungsspektrum sichert unseren Kunden dauerhaft Wettbewerbsvorteile. Ziel unserer Unternehmung ist die Erreichung einer angemessenen Rendite auf das eingesetzte Kapital, um die Zukunft unserer Unternehmung sicher zu stellen. Dies geschieht im Einklang mit unseren Kunden und Mitarbeitern im Sinne einer langfristigen Nachhaltigkeit. 1.2. Management approach Die Steuerung unseres Unternehmens erfolgt dabei durch die Kennzahlen Tonnage, Umsatz, Rohertrag und Kundenzufriedenheit. 1.3. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft betreibt keine eigenen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. In Abhängigkeit von Marktanforderungen und den Bedürfnissen unserer Kunden versuchen wir, unsere Produkte unter Einbeziehung unserer Partner und Lohnproduzenten kontinuierlich zu verbessern und eine bessere Performance zu erzielen. II. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Jahr 2023 war in Europa im Wesentlichen durch folgende Faktoren bestimmt: • Expansive Geldpolitik der EZB • Starker Anstieg der Inflation • Schwacher Euro • die bevorstehende Russlandsanktionen zum 30.06.2024 • Russland-Ukraine Konflikt • Energiekrise Nach Aussage des Verbandes der chemischen Industrie e.V. hat der Russland-Ukraine Konflikt gravierende Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung der chemischen Industrie, ausgelöst durch den Bruch der Geschäfte mit Russland. 2.2. Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf des Jahres 2023 war insgesamt positiv. Der Markt war insgesamt jedoch durch Rückgang von Tonnage und Umsatz beeinflusst Die weitere Fokussierung auf unterschiedliche Märkte und Nischen bildeten die weitere Grundlage für den positiven Geschäftsverlauf in 2023. 2.3. Lage 2.3.1. Ertragslage
Das Betriebsergebnis ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Dies resultiert im Wesentlichen aus gesunkenen Umsätzen und Tonnagen. Dem entsprechend weisen wir im Jahr 2023 ein geringeres Betriebsergebnis aus. 2.3.2. Finanzlage 2.3.2.1. Kapitalstruktur Die Eigenkapitalquote beträgt
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nur stichtagsbedingt aufgrund von Abrechnungen. 2.3.2.2. Investitionen In 2022 wurden kleine Investitionen in die Büro- & Geschäftsausstattung sowie PKWs getätigt. Grundsätzlich investieren wir kontinuierlich in den Erhalt und Erneuerung von Investitionsgütern, Immobilien und Produktionsressourcen. 2.3.2.3. Liquidität Die Firma PentaCarbon GmbH verfügt über ausreichend Liquidität und zugesagte, aber nicht genutzte Kreditlinien, um ihre Zahlungsverpflichtungen jederzeit zu erfüllen. Der Bestand an liquiden Mitteln beträgt zum Bilanzstichtag 13.907.697,21 €. Die zugesagten, aber nicht genutzten Kreditlinien belaufen sich auf 650.000 €. 2.3.3. Vermögenslage In 2023 verringerten sich die Vorratsbestände analog zu gesunkenen Umsätzen und Tonnagen. Die Forderungen folgen der unterjährigen Umsatzentwicklung und verringerten sich um 1.023.319,24 EUR. 2.3.4. Personal- und Sozialbereich Der Personalaufwand der Gesellschaft ist im Berichtsjahr leicht gesunken. Die Unternehmensziele konnten durch den sehr guten Einsatz der Mitarbeiter/-innen erfüllt werden. Hierfür bedanken wir uns herzlich bei allen Mitarbeitern/-innen. III. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht 3.1. Prognosebericht Für 2024 wird im Vergleich zu 2023 mit einer geringeren Tonnage Und Umsatz geplant. Verantwortlich hierfür sind das zu erwartende inflationäre Umfeld und die Russlandsanktionen. Aufgrund der Russlandsanktionen werden der Bezug und Lieferung zum 30.06.2024 eingestellt. 3.2. Risiko- und Chancenbericht 3.2.1. Risikomanagement Das bestehende Risikomanagement soll eine frühzeitige Erkennung und Bewertung von allgemeinen und unternehmensspezifischen Risiken sicherstellen. Bestandteil des Risikomanagements sind die allgemeinen Regelungen zur Risikobegrenzung, die Teil der Unternehmenspolitik sind und die fallweise Bewertung außerordentlicher Geschäftsvorfälle. Analysen, Marktbeobachtungen und Besprechungen im Vertriebsteam sowie mit Lieferanten und Kunden ergeben für das Management ein umfassendes und rechtzeitiges Frühwarnsystem über die Marktrisiken auf der Absatz- und Beschaffungsseite. Die eingesetzten Steuerungs- und Überwachungssysteme des Risikomanagements werden fortlaufend weiterentwickelt. Aufbauend auf einem ERP-System werden Risikomanagement, Controlling und internes Kontrollsystem ständig optimiert und regelmäßig kritisch auf ihre Angemessenheit auch an veränderte Rahmenbedingungen überprüft. Controlling wird dabei nicht nur als eine zentrale Controllingabteilung sondern als eine von allen Entscheidungsträgern durchzuführende immanente Managementaufgabe verstanden. Weiterhin erfolgt ein regelmäßiger Informationsaustausch mit Branchenkennern. Über das allgemeine Geschäfts- und Konjunkturrisiko hinausgehende Risiken sind im Augenblick nicht zu erkennen. 3.2.2. Konjunktur- und Marktrisiken Die konjunkturelle Entwicklung der Wirtschaft sowie die branchenspezifische Entwicklung der chemischen Industrie, als unser Hauptabnehmer, wirken sich auf die Auftragslage unserer Kunden und damit auf unsere Absatzsituation sowie auf unsere Beschaffungs- und Absatzpreise aus. Wesentlicher Fokus unsere Aktivität sind Länder mit stabilen Marktwirtschaften, welche den normalen zyklischen Schwankungen unterliegen. Einstellung aller Russlandaktivitäten zum 30.06.2024. 3.2.3. Preisrisiken und Preischancen Unternehmerisch bedeutsam sind hier für uns insbesondere die Entwicklungen auf den Rohstoffmärkten. Durch intensive Beobachtung der Beschaffungsmärkte und enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden ist gewährleistet, dass neue Anforderungen in unser Produktprogramm einfließen und wir den Vertrieb von neuen Produkten voranbringen können sowie auch die Entwicklung des Kundenkreises fördern können. 3.2.4. Finanzwirtschaftliche Risiken Die Finanzierung der Gesellschaft ist durch die hohe Eigenkapitalquote sowie die Beobachtung der Kapitalmärkte gesichert. Zur Absicherung von Liquiditätsrisiken und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit besteht eine permanente Liquiditätsüberwachung im Unternehmen sowie eine gesellschaftsinterne Liquiditätssteuerung. Aufgrund dieser Struktur und in Verbindung mit den erschließbaren Liquiditätsreserven der Gesellschaft, erscheinen die Risiken überschaubar. Umfangreiche Bonitätsbeurteilung im Neukundengeschäft sowie laufendes Reporting unserer Stammkunden führen zu einem erheblich reduzierten Risiko von Forderungsausfällen und Bonitätsrisiken. 3.2.5. Kostenrisiken Um weiterhin dem steigenden Kosten- und Margendruck in einem sich verschärfenden Wettbewerbsumfeld standzuhalten, wird versucht, die Produktivität stetig zu erhöhen und die Effizienz der Geschäftsprozessabwicklung zu verbessern. 3.2.6. Sonstige Risiken Unser Versicherungskonzept sichert die Deckung von wesentlichen Großschäden ab. Zur Schadensvorsorge sind umfangreiche Maßnahmen getroffen (z. B. Feuer-, Haftpflicht-, Gebäude- bzw. Betriebsunterbrechungsversicherung). Zur Gewährleistung der IT-Sicherheit wurden im Unternehmen angemessene Vorkehrungen getroffen. 3.2.7. Zusammenfassung Das Gesamtbild der Risikolage, das sich aus der Zusammenfassung der beschriebenen Risiken anhand von Auswirkung und Eintrittswahrscheinlichkeit ergibt, führt zu unserer Einschätzung, dass weder einzelne Risiken noch die Risiken in ihrer Gesamtheit bestandsgefährdenden Charakter haben. Wir sind überzeugt davon, dass sich die aus den oben genannten Risiken ergebenden Herausforderungen und unsere finanzielle Stabilität es uns ermöglichen, auch die kommenden Jahre erfolgreich zu meistern.
Haltern am See, den 13. November 2024 PENTACARBON GMBH BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Unternehmen Die PentaCarbon GmbH hat ihren Sitz in Haltern am See. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Gelsenkirchen unter HRB 11334 eingetragen. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) sowie den relevanten Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet und um planmäßige Abschreibungen reduziert. Die Abschreibungen auf Zugänge des Geschäftsjahres werden grundsätzlich pro rata temporis linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen. Die fertigen Erzeugnisse und Waren wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert bilanziert. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag und Rückstellungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag gem. § 256 a HGB bewertet. Kursdifferenzen werden in den sonstigen betrieblichen Erträgen oder den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen, der Bestandteil dieses Anhangs (Anlage A) ist. Forderungen/Sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Laufzeit von weniger als einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 200.957,96 (Vorjahr: EUR 313.941,43). Stammkapital Das Stammkapital ist mit dem Nennwert angesetzt und beträgt 25.000,00 EUR. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen bestehen im Wesentlichen aus Steueraufwendungen, Personalkosten und Abschlusskosten. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr und sind, mit Ausnahme der branchenüblichen Eigentumsvorbehalte, nicht besichert. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterungen der Umsatzerlöse Auf die Aufgliederung der Umsatzerlöse wurde gem. § 286 Abs. 2 HGB i.V.m. § 285 Nr. 4 HGB verzichtet. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Im Berichtsjahr wurden durchschnittlich 6 Angestellte (Vorjahr 7), 2 gewerbliche Arbeitnehmer (Vorjahr 2) sowie 3 Aushilfen (Vorjahr 2) beschäftigt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Für das Betriebsgrundstück besteht ein laufender Mietvertrag. Die Restlaufzeit des Mietvertrages beträgt 1 Jahr bei einem jährlichen Mietzins von 79.200,00 EUR. Name des Geschäftsführers Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens hauptamtlich durch den Geschäftsführer Dipl.-Kfm. Marko Sonnemann, Haltern am See geführt. Auf die Angabe der Bezüge des Geschäftsführers wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss in Höhe von 3.509.874,05 EUR soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. Nachtragsbericht Sowohl das Coronavirus, als auch der Überfall Russlands auf die Ukraine seit Ende Februar 2022, können einen nicht unwesentlichen Einfluss auf das operative Geschäft der Pentacarbon GmbH haben. Auf die Lageberichterstattung wird verwiesen. Unterschrift der Geschäftsführung
Haltern am See, 13.11.2024 gez. M. Sonnemann
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 21.12.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Pentacarbon GmbH, Haltern am See Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Pentacarbon GmbH, Haltern am See, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Pentacarbon GmbH, Haltern am See, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Recklinghausen, 29. November 2024 TC
Treuhand GmbH
Edwin Haverkamp, Wirtschaftsprüfer Phil Feldmann, Wirtschaftsprüfer |
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