DLS Land und See Speditionsgesellschaft mbH

Jacobsrade 1, 22962 Siek, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Lübeck HRB 3169 AH
Eingetragen
14.12.2005
Branche
Güterbeförderung in der Hochsee- und KüstenschifffahrtErbringung von LogistikdienstleistungenVermittlungstätigkeiten für die Güterbeförderung
Gegenstand
Der Betrieb eines Transport- und Speditionsunternehmens zu Lande und zu Wasser und die Durchführung aller damit zusammenhängenden Geschäfte, jedoch ohne Verwendung eigener Fahrzeuge. Die Gesellschaft kann sich an anderen Unternehmen beteiligen, andere Unternehmen erwerben und Zweigniederlassungen im In- und Ausland errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Fiedler
seit 30.5.2018
Prokura
Geschäftsführer
Bodo Uwe Engler
seit 14.12.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bodo Engler
Am Hellteich 48, 23619 Zarpen
2.000.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

DLS Land und See Speditionsgesellschaft mbH

Siek

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.05.2023 bis zum 30.04.2024

Lagebericht

A. Allgemeines

Die dls Land und See Speditionsgesellschaft mbH ist ein familiengeführtes Unternehmen und hat seit mehr als 35 Jahren den Hauptsitz in Deutschland. Die Spedition ist ein Logistikspezialist in den Bereichen LKW Transporte (Planen-, Kühler- und Koffertransporte) sowie Seetransporte von und nach Osteuropa sowie innerhalb der EU. Mit ihren zahlreichen guten Kontakten zu relevanten Transportstellen in ganz Europa ist die Spedition ein kompetenter Partner für eine sichere und zuverlässige Transportabwicklung.

Die Niederlassungen in Potsdam, Polen, Weißrussland und Russland runden die Spezialisierung sowie den Kundenservice ab.

B. Geschäftsentwicklung

Das zurückliegende Geschäftsjahr war geprägt durch die Auswirkungen durch den russischen Angriffskrieg gegen die UKRAINE.

Die verbesserten Grundstrukturen und die weiteren ausgebauten technischen Voraussetzungen für die HO-Arbeit, haben zu einer noch besseren Zusammenarbeit unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeit beigetragen und sind ein fester Bestandteil der täglichen Arbeitszeit geworden.

Persönliche Besuche bei bestehenden Kunden sowie die Gewinnung von neuen Kunden sind verstärkt aufgenommen worden mit der Möglichkeit der Digitalen Nutzung per "Teams".

Allgemein sind die vorhandenen Geschäftsbeziehungen weiter stabilisiert worden.

C. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage

I. Umsatz und Ergebnisentwicklung

Für die Bewertung der Umsatz und Ergebnisentwicklung sind zum Vergleich die

12 Monate vom 01.05.2022 bis 30.04.2023 heranzuziehen.

Im 12 Monatsvergleich mussten wir einen Umsatzrückgang von rund 12,8 % hinnehmen.

Die Personalkosten mussten wir in diesem Geschäftsjahr, bedingt durch die hohe Inflationsrate, anpassen. Insgesamt ergibt es eine Steigerung der Personalkosten einschl. Prämienzahlungen von rund T€ 174.

Insgesamt gesehen haben wir eine Rohertragsmarge von 14,5 % erreicht und ein Gewinn

von 315 TEUR erzielt.

II. Vermögenslage und Finanzlage

Zum Bilanzstichtag weist die Gesellschaft ein Eigenkapital von 2.124 TEUR aus.

Der im Dezember 2018 geschlossener Factoring-Vertrag trägt weiterhin dazu bei, dass stets

eine sehr gute Liquidität vorhanden ist und somit auch langfristige Finanzierungen gesichert sind.

Erforderliche Investitionen wurden im Bereich Fuhrpark in Höhe von rd. 512 TEUR brutto

vorgenommen.

Zur weiteren Sicherung im IT-Bereich stiegen die Ausgaben um rd. 98 TEUR.

D. Chancen- und Risikobericht

Trotz der weiterhin allgemeinen Widrigkeiten in der EU / EUROPA sowie der Ukraine - Krise sehen wir weiterhin gute Chancen unseren Umsatz und Ertrag zu halten bzw. mit den vorhandenen Kunden sowie neuen Kunden wieder zu steigern.

Unsere Zuversicht liegt u.a. auch darin begründet, dass wir weiter unsere bestehenden und neuen

Verkehre ausbauen werden. Durch den Ausbau u. a. in den Verkehren nach und von der Ukraine werden wir zusätzliche Kunden gewinnen.

Dies gilt auch für die Lebensmittel- und Süßwarenindustrie. Hier verfügen wir über alle erforderlichen Lizenzen und Zertifikate. Referenzen werden dazu beitragen neue Geschäftsbeziehungen zu gewinnen. Das Gleiche gilt auch für den Pharmabereich.

Risiken sehen wir in den vorhandenen und noch weiter steigenden Sanktionen im Warenaustausch nach und von Russland sowie Weißrussland. Die Zahl der Firmen / Kunden hat weiter zugenommen die sich vom russischen- und weißrussischen Markt zurückgezogen haben.

Trotz der Spannungen zwischen der EU und Russland sowie Weißrussland haben wir noch Kunden, die sich noch weiterhin in diesen Märkten tätig sind.

E. Ausblick

Unseren geplanten Gewinn für 2023/2024 konnten wir nicht erreichen.

Mit allen Großkunden besteht weiterhin eine Vereinbarung über einen Dieselfloater, um eine erforderliche Anpassung im Bereich der Dieselkosten zeitnah vornehmen zu können.

Eine langfriste Investition in Höhe von rd. 73 TEUR wurde durch die Installation einer Photovoltaikanlage vorgenommen, um eine spürbare Entlastung der Kosten im Stromverbrauch zu erzielen.

Eine Aufstockung der Einheiten im Fuhrpark und der damit verbundenen Investition in Höhe

von rd. 900 TEUR für das II. und III. Quartal 2024 soll zur Steigerung der Qualität und zu einer größeren Flexibilität in den jeweiligen Verkehren führen.

Zur Unternehmenssicherung wurde eine umfangreiche Cyberversicherung abgeschlossen.

Diese Versicherung dient auch zur besseren Absicherung der Daten für unsere Kunden.

Die Planung für das Geschäftsjahr 2024/2025, auch bedingt durch die weiterhin schwache Konjunktur, ist konservativ vorgenommen worden.

Wir gehen von einem ähnlichen Umsatz wie im zurückliegenden Geschäftsjahr aus.

Unsere Zielsetzung für Jahresergebnis 2024/2025 ist, dass wir das gleiche Ergebnis erzielen

wie im Geschäftsjahr 2023/2024.

Trotz der nicht positiven Konjunktur in Deutschland und in EUROPA gehen wir davon aus, durch unsere langjährigen guten Geschäftsbeziehungen und der damit verbundenen Auftragslage sowie unserem hochqualifizierten und motivierten Personal, wir leicht optimistisch in das kommende Geschäftsjahr blicken zu können.

Unser guter Ruf auf dem deutschen und europäischen Markt konnte weiter ausgebaut werden. Für viele Kunden sind wir ein fester Bestandteil in der Logistik.

 

Siek, den 26. Juli 2024     

Bodo Engler

May-Britt Schrader

Bilanz

Aktiva

30.4.2024
EUR
30.4.2023
EUR
A. Anlagevermögen 4.225.761,00 4.471.138,66
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 80.767,00 144.459,00
II. Sachanlagen 3.880.294,34 4.061.980,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.036,00 3.853,00
2. technische Anlagen und Maschinen 32.529,00  
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.783.400,00 4.058.127,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 61.329,34  
III. Finanzanlagen 264.699,66 264.699,66
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 264.699,66 264.699,66
B. Umlaufvermögen 4.694.132,12 4.691.600,62
I. Vorräte 255.500,00 0,00
1. fertige Erzeugnisse und Waren 255.500,00 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.642.017,06 2.431.404,46
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.371.743,58 1.681.733,05
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.371.743,58 1.681.733,05
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 17.304,44 51.026,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 17.304,44 51.026,00
3. sonstige Vermögensgegenstände 1.252.969,04 698.645,41
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr   57.292,03
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 796.615,06 2.260.196,16
C. Rechnungsabgrenzungsposten 184.342,41 234.502,50
Summe Aktiva 9.104.235,53 9.397.241,78

Passiva

30.4.2024
EUR
30.4.2023
EUR
A. Eigenkapital 2.124.276,51 1.808.737,95
I. Gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto / Kapitalanteile 2.000.000,00 2.000.000,00
II. Kapitalrücklage 1.000.000,00 1.000.000,00
III. Bilanzverlust 875.723,49 1.191.262,05
B. Rückstellungen 247.687,70 454.551,61
1. sonstige Rückstellungen 247.687,70 454.551,61
C. Verbindlichkeiten 6.732.271,32 7.133.952,22
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 72,90  
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.358.583,73 2.865.944,96
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.358.583,73 2.865.944,96
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 236.113,20 725.777,08
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 236.113,20 725.777,08
4. sonstige Verbindlichkeiten 3.137.501,49 3.542.230,18
davon aus Steuern 5.466,67 0,00
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.452.707,84 1.204.514,11
Summe Passiva 9.104.235,53 9.397.241,78

Gewinn- und Verlustrechnung

1.5.2023 - 30.4.2024
EUR
1.5.2022 - 30.4.2023
EUR
1. Betriebsergebnis 150.863,62 850.969,60
a) Rohergebnis 6.636.707,51 6.952.779,17
Umsatzerlöse 43.468.472,35 49.837.442,30
sonstige betriebliche Erträge 349.575,15 445.592,63
Materialaufwand 37.181.339,99 43.330.255,76
Aufwendungen für bezogene Waren 70.888,91 106.304,60
Aufwendungen für bezogene Leistungen 37.110.451,08 43.223.951,16
b) Personalaufwand 3.791.132,48 3.617.331,11
Löhne und Gehälter 3.220.682,48 3.073.884,91
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 570.450,00 543.446,20
soziale Abgaben 540.647,40 514.266,68
davon Aufwendungen für Altersversorgung 29.802,60 29.179,52
c) Abschreibungen 529.435,03 431.081,03
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 529.435,03 431.081,03
d) sonstige betriebliche Aufwendungen 2.165.276,38 2.053.397,43
2. Finanz- und Beteiligungsergebnis 281.459,52 170.924,49
a) Erträge aus Beteiligungen 506.065,77 340.211,23
b) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 61.963,58 19.225,95
c) Zinsen und ähnliche Aufwendungen 286.569,83 188.512,69
3. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 75.179,88 43.334,29
4. Ergebnis nach Steuern 357.143,26 978.559,80
5. sonstige Steuern 41.604,70 27.344,58
Jahresüberschuss 315.538,56 951.215,22

Anhang

A. Angaben zur Identifikation laut Registergericht

Sitz der dls Land und See Speditionsgesellschaft mbH ist Siek.

Die Gesellschaft ist beim Handelsregister Lübeck, Abteilung B, unter der Nummer HRB 3169 AH eingetragen.

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Firma dls Land und See Speditionsgesellschaft mbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH Gesetzes zu beachten. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Bestimmungen der §§ 266 und 275 HGB. Die Bilanz ist in Kontoform, die Gewinn- und Verlustrechnung in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft ist nach den in § 267 HGB angegebenen Merkmalen als eine mittelgroße Kapitalgesellschaft einzustufen, gem. § 316 HGB besteht die Verpflichtung zur Jahresabschlussprüfung. Nach §§ 325 ff. HGB besteht ebenfalls die Verpflichtung zur Einreichung und Offenlegung des Abschlusses.

Der Jahresabschluss vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Die auf den Vorjahresabschluss angewendeten Darstellungsgrundsätze sind beibehalten worden.

B. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist.

Posten der Aktivseite wurden nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sind in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend gegliedert.

Dem Anlagevermögen sind nur Gegenstände zugeordnet, die dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen geeignet und bestimmt sind.

Die Bilanzierungsverbote nach § 248 Abs. 1 und § 248 Abs. 2 HGB wurden beachtet.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB gebildet.

Rechnungsabgrenzungsposten wurden nur im Rahmen der Bestimmungen des § 250 HGB gebildet.

Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorhergehenden Geschäftsjahres überein.

Die Bewertung im vorliegenden Jahresabschluss wurde weiterhin unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit vorgenommen.

Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Bei der Bewertung ist das Vorsichtsprinzip zu Grunde gelegt worden. Alle bis zum Abschlussstichtag entstandenen vorhersehbaren Risiken und Verluste wurden berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Bei den Gewinnen wurde das Realisationsprinzip angewendet.

Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt worden.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert geblieben.

Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet.

Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, abzüglich planmäßiger Abschreibungen, bewertet.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den handelsrechtliehen Vorschriften linear vorgenommen.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen war, wurde dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Die in den Vorjahren vorgenommenen außerplanmäßigen Abschreibungen wurden rückgängig gemacht, soweit die Gründe hierfür nicht mehr bestanden.

Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, wurden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen wurden abgeschrieben.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das gezeichnete Kapital sowie die Rücklagen wurden zum Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen umfassen alle erkennbaren Risiken und gewisse Verpflichtungen und wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen    Rückzahlungs- bzw. Erfüllungsbetrages bewertet.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten am Abschlussstichtag sind gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet worden.

Bei Restlaufzeiten bis zu einem Jahr wurde demnach von der Anwendung des Anschaffungskosten- und Realisationsprinzips abgesehen.

C. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Bruttoanlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagespiegel zu entnehmen.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von 47.292,03 EUR (Vorjahr: 57.292,03 EUR).

Angaben und Erläuterungen zu sonstigen Rückstellungen mit nicht unerheblichem

Umfang

In den sonstigen Rückstellungen sind folgende Positionen mit nicht unerheblichem Umfang enthalten:

Euro
- Rückstellungen für Abschluss und Prüfung                                                           20.500,00
- Rückstellungen für Personal aus nicht genommenen Urlaub                         126.976,88
- Rückstellungen für Personalprämien                                                                     42.829,00
- Rückstellungen für ausstehende Rechnungen                                                     43.381,82

Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten und deren Restlaufzeit und Besicherung

geht aus dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel hervor.

Gesamtbetrag Restlaufzeit Restlaufzeit
30.04.2024 kleiner 1 Jahr zwischen 1 und
5 J.
EUR EUR EUR
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber      
    Kreditinstituten 72,90 72,90 0,00
    (Vorjahr) 0,00 0,00 0,00
2. Verbindlichkeiten aus
    Lieferungen und Leistungen 3.360.669,75 3.360.669,75 0,00
    (Vorjahr) 2.869.854,75 2.869.854,75 0,00
3. Verbindlichkeiten gegenüber
      verbundenen Unternehmen 236.113,20 236.113,20 0,00
      (Vorjahr) 725.777,08 725.777,08 0,00
4. Sonstige
    Verbindlichkeiten 3.135.415,47 1.183.207,84 1.952.207,63
    (Vorjahr) 3.538.320,39 1.202.514,11 2.335.806,28
     - davon aus Steuern 5.466,67 5.466,67                      0,00
       (Vorjahr) 0,00 0,00 0,00
    - davon im Rahmen der      
      sozialen Sicherheit 0,00 0,00 0,00
      (Vorjahr) 0,00 0,00 0,00
     Summe 6.732.271,32 4.780.063,69 1.952.207,63
     (Vorjahr) 7.133.952,22 4.798.145,94 2.335.806,28

D. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Umsatz und Rohertrag     

Der Umsatz sank um 12,8 % auf 43.468 TEUR, der Leistungseinkauf sank um 14,2 % auf 37.181 TEUR der Margensatz stieg damit von 13,1 % auf 14,5 %. Der Rohertrag sank nominal um 220 TEUR auf 6.287 TEUR.

Personalaufwand

Der Personalaufwand stieg inflationsbedingt um 4,8 % von 3.617 TEUR auf 3.791 TEUR.

Abschreibungen

Aufgrund der geleisteten Investitionstätigkeit stiegen die Abschreibungen um 98 TEUR auf 529 TEUR.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Aufgrund der Sicherheitslage im IT-Bereich stiegen die Kosten hier um 98 TEUR. Sie dienten vor allem zur Umsetzung von Struktur- und Sicherheitsprojekten. Es wurde zudem eine Cyberversicherung abgeschlossen, die Kosten betrugen im Geschäftsjahr 12 TEUR.

E. SONSTIGE PFLICHTANGABEN

Anzahl der Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im

Unternehmen durchschnittlich beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen
Angestellte 36
Teilzeitkräfte 10
Leitende Angestellte 9

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 55 (i.V.: 54).

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Berichtsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

- Herr Bodo Engler, Speditionskaufmann

- Frau May-Britt Schrader, geb. Engler, Betriebswirtin Logistik und Verkehr

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten finanziellen Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen belaufen sich auf T€ 2.303 (i.V. T€ 1.942)

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Fällig Fällig Fällig Fällig
2024 2025 2026 2027
EUR EUR EUR EUR
Miete Siek 199.520 299.280 299.280 299.280
Miete Potsdam 14.332 21.498 1.791
Druckermiete 2.366 2.071
IT-Systemad-ministration Incl. Cloudhosting und Lizenzen 179.040 268.560 156.660

Der Mietvertrag für das Gebäude in Siek läuft bis zum 31.12.2027. Der Mietvertrag für die Räumlichkeiten in Potsdam läuft bis zum 31.01.2026. Der Vertrag für die IT- Systemadministration läuft bis zum 31.07.2026. Der Mietvertrag für die Drucker läuft bis zum 31.07.2025.

Vergütungen der Geschäftsführer

Die Angaben nach § 285 Nr. 9a und Nr. 9b HGB zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführungsorgane unterbleiben auf Grund der Schutzvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB, da sich anhand dieser Angaben die Bezüge eines Mitglieds dieser Organe feststellen lassen.

Angaben nach § 285 Nr. 17 HGB

Auf die Angaben nach § 285 Nr. 17 HGB wird unter Verweis auf § 288 (2) S. 2 HGB verzichtet.

Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte

Seit Dezember 2018 besteht ein Factoringvertrag mit der BFS finance GmbH, diese erwirbt ca. 90 % unserer Debitorenforderungen direkt nach Fakturierung mit sofortiger Auszahlung in Höhe von 90 % des Nennbetrages an uns, die verbliebenen 10 % erhalten wir nach kundenseitiger Zahlung. Damit wird eine erhebliche Liquiditätsverbesserung erreicht, die dadurch entstehenden Kosten können zum Großteil durch damit mögliche Skontoinanspruchnahmen im Kreditoren- bereich gedeckt werden.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen mit dauernder Verbindung

Gemäß § 285 Nr. 1 1 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Name der Gesellschaft, Sitz Gehaltener An-
teil am Stamm-
kapital
Eigenkapital
der Gesell-
schaft zum
31.12.2023
in EUR
Ergebnis des
Geschäftsjahres
2023
in EUR
OOO dls Russia Logistics, Moskau 99 5.242 -40.811
OOO dls Belorossia Logistics, Brest 100 316.000 274.300

Seitens der OOO dls Belorossia Logistics erfolgten im Geschäftsjahr 2023/24 Gewinnausschüttungen in Höhe von 430 TEUR netto.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzverlust 2024 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Siek, den 26.07.2024

Bodo Engler
Geschäftsführer

May-Britt Schrader
Geschäftsführerin

                                           

Bestätigungsvermerk

Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die dls Land und See Speditionsgesellschaft mbH, Siek

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der dls Land und See Speditionsgesellschaft mbH, Siek, - bestehend aus der Bilanz zum 30. April 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2023 bis zum 30. April 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der dls Land und See Speditionsgesellschaft mbH, Siek, für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2023 bis zum 30. April 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. April 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2023 bis zum 30. April 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Vechta, den 16. August 2024

ECOVIS WSLP GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Markus Willenborg, Wirtschaftsprüfer

Dr. Markus Beermann, Wirtschaftsprüfer

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