Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 33080
Vorher
Fleishman-Hillard Germany GmbH
Eingetragen
1.2.1991
Branche
Public-Relations-BeratungTätigkeiten von WerbeagenturenVermarktung und Vermittlung von Werbezeiten und Werbeflächen
Gegenstand
Presse und Öffentlichkeitsarbeit (public relations) im deutschsprachigen Raum

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sybille Göpel
seit 16.1.2020
Geschäftsführer
Oliver Beheydt
seit 6.11.2014
Geschäftsführer
Hanning Kempe
seit 16.7.2012
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
BBDO EMEA LimitedGBR
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Omnicom Beteiligungs-GmbH
Germany
25.600 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

FleishmanHillard Germany GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Bilanz zum 31. Dezember 2022

Aktiva

31.12.2022 31.12.2021
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.474,58 14.474,88
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 301.514,22 281.657,23
311.988,80 296.132,11
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. noch nicht abgerechnete Fremdleistungen 283.075,94 320.446,28
2. Noch nicht abgerechnete fertige und unfertige Erzeugnisse 61.944,12 41.966,00
345.020,06 362.412,28
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.124.875,58 3.430.153,51
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.969.961,21 4.565.885,79
4. sonstige Vermögensgegenstände 36.702,94 17.271,34
10.131.539,73 8.013.310,64
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 0,00 0,00
10.788.548,59 8.671.855,03
C. Rechnungsabgrenzungsposten 90.841,57 54.731,12
10.879.390,16 8.726.586,15

Passiva

31.12.2022 31.12.2021
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.600,00 25.600,00
II. Kapitalrücklage 115.005,27 115.005,27
140.605,27 140.605,27
B. Rückstellungen
1. sonstige Rückstellungen 823.342,99 1.043.221,81
823.342,99 1.043.221,81
C. Verbindlichkeiten
1. erhaltene Anzahlungen 1.499.773,13 1.504.998,26
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.083.370,34 376.814,59
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.326.743,76 4.684.665,14
- davon gegenüber Gesellschaftern € 5.652.453,84 (Vj. € 4.552.237,89)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.005.554,67 976.281,08
- davon aus Steuern € 132.869,78 (Vj. € 94.792,09)
9.915.441,90 7.542.759,07
10.879.390,16 8.726.586,15

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2022

2022 2021
1. Umsatzerlöse 13.531.522,67 12.115.964,52
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 19.978,12 -66.488,00
3. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -6.648.129,60 -5.614.316,64
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.056.735,57 -904.168,99
- davon für Altersversorgung € 12.173,68 (Vj. € 11.013,16)
-7.704.865,17 -6.518.485,63
4. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -128.296,95 -120.938,79
5. sonstige betriebliche Aufwendungen -2.752.133,05 -2.595.534,80
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.840,27 578,76
- davon aus verbundenen Unternehmen € 1.840,27 (Vj. € 578,76)
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -4.356,77 -3.836,34
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 0,00
9. Ergebnis nach Steuern 2.963.689,12 2.811.259,72
10. Auf Grund eines Ergebnisabführungsvertrags abgeführter Gewinn -2.963.689,12 -2.811.259,72
11. Jahresergebnis 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2022

A. Allgemeines

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der FleishmanHillard Germany GmbH, Frankfurt am Main (im Folgenden kurz "Gesellschaft" genannt), eingetragen im Handelsregister B des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter der Registernummer HRB 33080, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021, wurde nach den Vorschriften des Dritten Buchs des Handelsgesetzbuchs sowie des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gesellschaft ist i. S. d. § 267 Abs. 1 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Mit notariellem Vertrag vom 7. Dezember 2006 hat die Gesellschaft mit Wirkung für das Geschäftsjahr 2006 einen Ergebnisabführungsvertrag mit der Omnicom Holding Germany GmbH, Düsseldorf, abgeschlossen. Im Rahmen dessen hat sich die Gesellschaft verpflichtet, ihren ganzen Gewinn an die Omnicom Holding Germany GmbH abzuführen. Im Gegenzug hat sich die Gesellschafterin verpflichtet, jeden während der Vertragsdauer entstehenden Jahresfehlbetrag auszugleichen. Der Vertrag hat eine unbestimmte Laufzeit und kann bei Vorliegen eines steuerlich wichtigen Kündigungsgrundes (§ 14 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 KStG) jederzeit, ansonsten erstmals nach Ablauf von fünf Jahren nach Eintragung in das Handelsregister, gekündigt werden. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 18. Dezember 2006.

Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gewählt. Von größenabhängigen Erleichterungen der Gliederung nach §§ 266 Abs. 1 (verkürzte Bilanz) und 276 HGB (verkürzte Gewinn- und Verlustrechnung) sowie der größenabhängigen Erleichterungen der Angaben nach § 286 Abs. 4 HGB hat die Gesellschaft der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer keinen Gebrauch gemacht.

Das Geschäftsjahr der Gesellschaft entspricht dem Kalenderjahr.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden linear unter Zugrundelegung einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren vorgenommen.

Die Sachanlagen ab EUR 800,00 werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden linear über eine Nutzungsdauer von drei bis dreizehn Jahren vorgenommen.

Geringwertige Anlagegegenstände mit einem Wert von mehr als EUR 250,00, aber weniger als EUR 800,00, werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben.

Geringwertige Anlagegegenstände, deren Anschaffungskosten EUR 250,00 im Einzelfall nicht übersteigen, werden im Jahr der Anschaffung sofort in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst.

Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit diese erforderlich werden. Im Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen.

Unter den Vorräten werden noch nicht abgerechnete unfertige Leistungen zu Anschaffungs- bzw.-Herstellungskosten angesetzt. Erbrachte, aber noch nicht abgerechnete fertige Leistungen werden zu Verkaufspreisen angesetzt. Die Fakturierung der erbrachten, aber noch nicht abgerechneten fertigen Leistungen erfolgte kurz nach dem Bilanzstichtag.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten abzüglich angemessener Einzelwertberichtigungen angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern diese einen Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Auf der Passivseite werden Einnahmen ausgewiesen, sofern diese einen Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen.

Das Eigenkapital wird mit dem Nominalwert bilanziert.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert.

Forderungen gegen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Gesellschaften, die in den Konzernabschluss der Omnicom Group Inc., New York/USA, einbezogen werden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden mit dem Devisenkassakurs am Bilanzstichtag umgerechnet, bei Fristigkeiten von mehr als einem Jahr wird das Realisations- und Imparitätsprinzip beachtet.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des Erfüllungsbetrags gebildet.

C. Erläuterungen zum Jahresabschluss

Erläuterungen zur Bilanz

1. Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens

Die Aufgliederung der kumulierten Anschaffungskosten sowie der kumulierten Abschreibungen der Posten des Anlagevermögens und ihre Entwicklung sind in der Anlage zum Anhang dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die ausgewiesenen Forderungen aus Lieferungen/Leistungen sind innerhalb eines Jahres fällig.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen stammen aus dem gegenseitigen Leistungsverkehr und sind alle innerhalb eines Jahres fällig.

Die sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Auf Grund geringer Forderungsausfälle in der Vergangenheit hat die Gesellschaft wie im Vorjahr auf die Bildung einer pauschalen Wertberichtigung auf Forderungen verzichtet.

3. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital und die Kapitalrücklage haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert.

Das Eigenkapital setzt sich wie folgt zusammen:

Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage
EUR EUR
25.600,00 115.005,27

4. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen TEUR 823 (TEUR 1.043) wurden im Wesentlichen für ausstehende Eingangsrechnungen für Fremdleistungen TEUR 200 (TEUR 200), Urlaubsansprüche TEUR 146 (TEUR 112) der Mitarbeiter, Boni und Abfindungen TEUR 0 (TEUR 92), Hausnebenkosten und Instandhaltungskosten für Mieträume TEUR 35 (TEUR 42), Zahlung von Schwerbehinderten- Ausgleichsabgabe und Berufsgenossenschaftsbeiträgen TEUR 66 (TEUR 58) gebildet.

5. Verbindlichkeiten

Erhaltene Anzahlungen und Verbindlichkeiten Lieferungen/Leistungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Bilanzposition Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen hat eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Hierin sind TEUR 5.652 (i. Vj. TEUR 4.552) aus der Ergebnisabführung an die Gesellschafterin enthalten.

Bei den sonstigen Verbindlichkeiten haben TEUR 866 eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und TEUR 140 eine Restlaufzeit von bis zu fünf Jahren.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

6. Umsatzerlöse

Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen:

Brand Affairs TEUR 1.810 (TEUR 2.167)
Corrporate Communications and Reputation TEUR 2.966 (TEUR 1.856)
Corporate & Public Affairs TEUR 1.755 (TEUR 1.314)
Healthcare TEUR 4.900 (TEUR 4.810)
Technology TEUR 2.100 (TEUR 1.969)

7. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen TEUR 2.752 (TEUR 2.596) und enthalten als größte Posten Miet- und Mietnebenkosten, Reisekosten der Mitarbeiter, die von der Fleishman-Hillard Group Ltd., London, Großbritannien, weiterbelastete Management-Gebühr, Freelancer, IT und sonstige Beratungskosten.

D. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Auf Basis der zum Bilanzstichtag bestehenden Miet- und Leasingverträge für die Büroräume, Firmenwagen sowie Kopiergeräte und IT-Ausstattung ergeben sich sonstige finanzielle Verpflichtungen bis zum Ablauf der Grundmietzeit dieser Verträge wie folgt:

TEUR
fällig in 2023
fällig in 2024 78
fällig in 2025 42
fällig in 2026 und später 16

Mitarbeiterzahl

Die Gesellschaft beschäftigte durchschnittlich 119 (i. Vj. 104) Mitarbeiter (Angestellte). Hierbei werden 29 Teilzeitkräfte (i. Vj. 27) berücksichtigt.

Mitglieder der Geschäftsführung/Geschäftsführerbezüge

Als Geschäftsführer waren bestellt:

Olivier Beheydt, COO, Surbiton, UK

Sybille Göpel, CFO, Frankfurt am Main

Hanning Kempe, CEO, Frankfurt am Main

Auf die Angabe zu den Geschäftsführerbezügen wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Abschlussprüferhonorare

Die Honorare des Abschlussprüfers betragen TEUR 35 (VJ TEUR 0) und betreffen ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die eine andere Darstellung der Vermögens-, Finanz oder Ertragslage der Gesellschaft erfordert hätten. Der Krieg in der Ukraine haten keinen Einfluss auf die geschäftliche Entwicklung der Gesellschaft.

Konzernzugehörigkeit

Der Jahresabschluss der FleishmanHillard Germany GmbH, Frankfurt am Main wird in den Konzernabschluss der obersten Konzerngesellschaft Omnicom Group Inc., mit Sitz in New York/USA einbezogen (SEC Filer), welche den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis aufstellt. Damit ist die Gesellschaft ein verbundenes Unternehmen der Omnicom Group Inc., New York/USA und ihrer unmittelbaren und mittelbaren Tochterunternehmen.

Zentrales Cash-Management-System

Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2022 an das zentrale Cash-Pooling-System innerhalb des Konzerns der Omnicom Group Inc., New York/USA angeschlossen. Die liquiden Mittel aller Gesellschaften werden zusammengefasst und der Finanzbedarf der einzelnen Gesellschaften zentral gedeckt.

 

Frankfurt am Main, den 28.08.2024

FleishmanHillard Germany GmbH

Die Geschäftsführer

Beheydt

Göpel

Kempe

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr zum 31.12.2022

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2022 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 38.146,15 3.978,60 0,00 0,00 42.124,75
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.380.671,91 140.175,04 0,00 0,00 1.520.846,95
1.418.818,06 144.153,64 0,00 0,00 1.562.971,70
Abschreibungen
Stand 01.01.2022 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 23.671,27 7.978,90 0,00 31.650,17
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.099.014,68 120.318,05 0,00 1.219.332,73
1.122.685,95 128.296,95 0,00 1.250.982,90
Buchwerte
Stand 31.12.2022 Stand 31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.474,58 14.474,88
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 301.514,22 281.657,23
311.988,80 296.132,11

Lagebericht 2022

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftstätigkeit

Wir sind eine globale Kommunikationsberatung. Mit unseren Standorten in Berlin, Frankfurt am Main, München und Düsseldorf bieten wir ein umfassendes Portfolio an Kommunikationsdienstleistungen für Unternehmen, Regierungsbehörden und Non-Profit- Organisationen. Unser Angebot reicht von strategischer Beratung über Corporate Communications und Public Affairs bis hin zu Digital- und Social-Media-Kommunikation. Dabei setzen wir auf einen integrierten Ansatz, der die verschiedenen Kanäle sowie Formate möglichst wertschöpfend miteinander verknüpft. Diese Leistungen erbringen wir für Kunden in den Bereichen Brand Affairs, Corporate Communications, Corporate & Public Affairs, Corporate Reputation, Technology und Healthcare.

1.2. Beteiligungsverhältnisse

Die Omnicom Holding Germany GmbH ist die einzige Gesellschafterin der FleishmanHillard Germany GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main (HRB 33080, Stammkapital € 25.600,00). Mit Gesellschafterversammlung vom 6.10.2022 erklärt die Omnicom Holding Germany GmbH ihre Geschäftsanteile in Höhe von € 25.600,00 zum Buchwert mit Wirkung zum Ablauf des 31.12.2022 in die Kapitalrücklage der Omnicom Beteiligungs-GmbH einzubringen. Die alleinige Gesellschafterin der Omnicom Holding Germany GmbH und Omnicom Beteiligungs-GmbH ist die BBDO EMEA Limited, mit Sitz in London, eingetragen im Gesellschaftsregister unter Nr. 01901389. Diese stimmt der Einbringung und der Ausübung der Stimmrechte in der Gesellschafterversammlung der Omnicom Beteiligungs-GmbH mit Gesellschafterbeschluss zum 6.10.2022 zu.

2. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Branchenentwicklung

Gemäß der Pressemitteilung Nr. 020 des statistischen Bundesamtes vom 13. Januar 2023 hat sich die deutsche Wirtschaft folgendermaßen entwickelt: Die deutsche Wirtschaft hat sich im Jahr 2022 gut behauptet - trotz Energiekrise und Lieferkettenproblemen. "Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2022 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 1,9 % höher als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug das Wirtschaftswachstum 2,0 %. ,Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine wie den extremen Energiepreiserhöhungen', sagte Dr. Ruth Brand, seit 1. Januar 2023 neue Präsidentin des Statistischen Bundesamtes, bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2022" in Berlin. ,Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise beispielsweise für Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona- Pandemie. Trotz dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 insgesamt gut behaupten', so Brand weiter. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2022 um 0,7 % höher." 1

1 Destatis Statistisches Bundesamt (2023): Pressemitteilung Nr. 020 vom 13. Januar 2023. Abgerufen von https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/01/PD23_020_811.html

Die Dienstleistungsbereiche konnten in 2022 von Nachholeffekten und hohe Preise profitieren. Materialmangel bremsten Industrieproduktions- und Bauunternehmen aus. 2

Weiterhin sagt die Pressemitteilung Nr. 020 des statistischen Bundesamtes vom 13. Januar 2023 folgendes aus: "Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung stieg im Jahr 2022 insgesamt um 1,8 % gegenüber dem Jahr 2021. Dabei verlief die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich: Einige Dienstleistungsbereiche profitierten nach dem Wegfall nahezu aller Corona-Schutzmaßnahmen von Nachholeffekten. Besonders stark zulegen konnten die Sonstigen Dienstleister, zu denen auch die Kreativ- und Unterhaltungsbranche zählt (+6,3 %). Auch die Wirtschaftsbereiche Verkehr und Gastgewerbe profitierten von der Aufhebung der Schutzmaßnahmen. Diese beiden Bereiche sorgten für ein kräftiges Plus im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (+4,0 %). Die Bruttowertschöpfung im Handel ging dagegen zurück, nachdem sie im Vorjahr noch gestiegen war. Der Bereich Information und Kommunikation knüpfte an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an und verzeichnete ebenfalls einen deutlichen Zuwachs (+3,6 %)." 1

Im Jahr 2022 wurde die Wirtschaftsleistung "von durchschnittlich 45,6 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 1,3 % oder 589 000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Der Beschäftigungsaufbau fand 2022 insbesondere bei den sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten und in den Dienstleistungsbereichen statt. Im Verarbeitenden Gewerbe stieg die Zahl der Erwerbstätigen 2022 nur leicht und konnte die Beschäftigungsverluste der beiden Vorjahre nicht ausgleichen. Im Baugewerbe gab es trotz Fachkräftemangel erneut einen kleinen Beschäftigungszuwachs." 1

Die PR-Agenturbranche steigerte laut dem Gerhard Pfeffer-Ranking ihre PR-Honorarumsätze um 4,8 Prozent auf 677,51 Millionen Euro im Jahr 2023. Ebenso stieg die Mitarbeiterzahl der Agenturen hoch auf 5.608 (plus 3,2 Prozent). 2

3. Darstellung des Geschäftsverlaufs

Geschäftsentwicklung für das Geschäftsjahr 2022 wird von der Geschäftsleitung insgesamt als sehr positiv und mit Potential auf Wachstum eingeschätzt.

Die Gesellschaft konnte das Niveau des Rohergebnisses des Vorjahres deutlich übertreffen. Das Rohergebnis stieg im Vergleich zum Vorjahr um 12,46%, auf ein Gesamtvolumen von TEUR 13.552 an. Ein Teil des Anstiegs resultiert aus einer Ausweitung der Geschäftsbeziehungen mit den Bestandskunden sowie durch die erfolgreiche Realisation von Neugeschäft. Insbesondere in den Bereichen Healthcare, Corporate Public Affairs und Corporate Reputation konnten die Geschäftsentwicklung ausgebaut und Neukunden gewonnen werden. Die Geschäftsentwicklung im Jahr 2022 lag über den Erwartungen und Planwerten.

Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 13.532 (VJ TEUR 12.116) wurden wie im Vorjahr ausschließlich durch erbrachte Dienstleistungen erzielt.

Die absoluten Gehaltsaufwendungen liegen mit TEUR 7.705 rund 18,2% über den Werten des Vorjahres. Dies ist auf das Wachstum der durchschnittlichen Anzahl von Mitarbeitern auf 119 (VJ 104) zurückzuführen.

2 Tödtmann, C. (2024): Pfeffer-Ranking der PR-Agenturen: FischerAppelt, Serviceplan und OSK führen. Abgerufen von Pfeffer-Ranking der PR-Agenturen: FischerAppelt, Serviceplan und OSK führen https://blog.wiwo.de/management/2024/05/23/pfeffer-ranking-der-pr-agenturen-fischerappelt-serviceplanund-osk-fuehren/

Die Aufwendungen für Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände sowie Sachanlagen belaufen sich auf TEUR 128 und sind gegenüber dem Vorjahr geringfügig um TEUR 7,3 gestiegen.

Weiterhin sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen auf TEUR 2.752 (VJ TEUR 2.596) gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Miet- und Mietnebenkosten, Reisekosten der Mitarbeiter, Management Gebühr der Fleishman-Hillard Group Ltd., London, Freelancer, IT und sonstige Beratungskosten. Der Anstieg ist hauptsächlich durch die Erhöhung von umsatzabhängigen Aufwendungen begründet.

Pandemiebedingte Reduzierung ergaben sich von Aufwendungen für Reisekosten und Betriebsveranstaltungen.

Insgesamt ist das Ergebnis nach Steuern des Geschäftsjahres 2022 positiv mit TEUR 2.964 (Vorjahr TEUR 2.811). Das Ergebnis nach Steuern ist im Vergleich zum Vorjahr um 152 TEUR angestiegen, durch die Investition von Personalkosten und Strategic Hires aber geringer als der prozentuale Anstieg der Umsatzerlöse in 2022.

Sonstige Steuern sind im Geschäftsjahr 2022 keine angefallen, daher entspricht das Ergebnis nach Steuern dem Ergebnis vor Ergebnisabführung.

4. Vermögens- und Finanzlage

Die FleishmanHillard Germany GmbH ist an ein Cash-Management-System der Omnicom Group Inc., angeschlossen. In diesem werden die liquiden Mittel der Gesellschaften zusammengefasst und der Finanzbedarf der einzelnen Gesellschaften wird zentral gedeckt. Entsprechende Guthaben und Kredite werden verzinst.

Zum Stichtag bestanden Forderungen aus dem Cash-Management-System gegenüber der Omnicom Group in Höhe von TEUR 3.855 (VJ TEUR 4.018).

Die Vorräte bestehen im Wesentlichen aus nicht abgerechneten Leistungen und haben sich zum Vorjahr nur unwesentlich verändert.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Stichtag um 1.695 TEUR höher als der Vergleichswert zum Vorjahr, weil insbesondere zwei Großprojekte im Dezember abgeschlossen und abgerechnet werden konnten.

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind um 404 TEUR höher als der Vergleichswert- Die Erhöhung ist darauf zurückzuführen, dass wir im Jahr 2022 im Netzwerk für zwei weitere globale Kunden Leistungen an Schwestergesellschaften erbracht haben.

Die Verminderung der Rückstellungen ergibt sich hauptsächlich aus den gesunkenen beauftragten und erbrachten Lieferantenleistungen im Vergleich zum Vorjahr, die in ihrer Art aber nicht in der genauen Höhe zum Stichtag bekannt waren.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um TEUR 707 im Vergleich zum Vorjahr angestiegen. Der Anstieg resultiert daraus, dass viele Projekte im Dezember abgeschlossen werden konnten und Fremddienstleister uns ihre Leistungen in Rechnung gestellt haben.

Der Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ist maßgeblich auf die Ergebnisabführung an die Muttergesellschaft zurückzuführen.

Die Bilanzsumme ist insgesamt um TEUR 2.153 gestiegen.

Die Bilanzpositionen sind im Wesentlichen kurzfristig. Lediglich bei den sonstigen Verbindlichkeiten haben 140 TEUR eine Restlaufzeit von bis zu fünf Jahren.

5. Investitionen und Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2022 ist das Anlagevermögen nahezu unverändert geblieben.

Im Geschäftsjahr 2022 wurden durchschnittlich rund 119 Angestellte (VJ 104 Angestellte) beschäftigt. Die FleishmanHillard Germany GmbH ist weiterhin bestrebt, ihre Mitarbeiter im Rahmen der qualitativ hochwertigen und effizienten Betreuung der Kundenetats weiterzubilden.

6. Bedeutende Ereignisse des Geschäftsjahres

Wesentliche Ereignisse nach dem Abschlussstichtag sind nicht eingetreten.

7. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Das Risikomanagement von FleishmanHillard Germany GmbH ist wesentlicher Bestandteil des Managements für die Entscheidungsfindung und Entwicklung von Geschäftsprozessen.

Das Risikomanagement ist ein unerlässliches Instrument Risiken zu identifizieren und analysieren und durch geeignete Gegenmaßnahmen die Risiken abzuwenden oder begrenzen.

Aus Sicht von FleishmanHillard Germany GmbH sind, aufgeführt in der Reihenfolge Ihrer Bedeutung nach, die nachstehenden Risiken grundsätzlich zu beachten:

Allgemeine Wirtschaftsentwicklung und Unsicherheit

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat sich erneut gezeigt, dass die Ausgaben der Unternehmen für Kommunikation von der allgemeinen Konjunktur- und Investitionsstimmung abhängen. Sehr kurzfristig können Honoraranpassungen, Vertragskündigungen oder kurzfristige Anpassungen der Kommunikationsbudgets seitens der Kunden erfolgen.

Digitalisierung

Die beschleunigte Digitalisierung und die Dynamisierung von gesellschaftlichen Prozessen sowie politische und wirtschaftliche Umbrüche führen dazu, dass kein eindeutiger Trend für die Kommunikationsbranche abzuleiten ist.

Um aber weiterhin ein stabiles Wachstum and Marktanteile im Bereich Kommunikation sichern zu können, müssen folgende Trends verstanden und im Hinblick auf die Kundenbedürfnisse vermarktet werden.

Zu diesen Trends gehören insbesondere die Transformation der Technologie, die Zahl der exponentiell anwachsenden Kanäle und damit verbunden diese zu verstehen und kommunikativ im Interesse der Kunden zu steuern, die digitale Unterstützung bei der Produktion, Messung und Überwachung von Kommunikation, die Entwicklung von Marken und Menschen zur Authentizität sowie die fortwährende Verdichtung von Prozessen und Themen.

Besondere Chancen für Wachstum der FleishmanHillard Germany GmbH werden insbesondere in Bezug auf den Ausbau bestehender Kundenbeziehungen und die Intensivierung neuer Kundenbeziehungen gesehen.

Auch in der Konzernzugehörigkeit zu Omnicom Goup Inc. sehen wir Chancen für unsere künftige Entwicklung. Omnicom Group Inc. zählt global zu den führenden Unternehmen für Unternehmenskommunikation bzw. Public Relations, Werbung und Marketing. Die Einbindung in den Konzern gewährt finanzielle Stabilität und Geschäftschancen bei dem Ausbau der Bestandskunden und Gewinnung von neuen globalen Kunden.

8. Entwicklung im Jahr 2023

Die Geschäftsentwicklung in 2023 hat sich ohne größere Einbußen auf Seite von Kunden auf Grund der aktuellen wirtschaftlichen Situation und dem Krieg in der Ukraine fortgesetzt. Die weitere Entwicklung der FleishmanHillard Germany GmbH wird jedoch auch von der stetigen weltweiten Bewältigung der Krisen und von der sich damit einhergehenden wirtschaftlichen Erholung abhängen.

Nach vorläufigen Zahlen des Geschäftsjahres 2023 erwarten wir bei den Umsatzerlösen einen Anstieg von ca. 5 %. Der erwartete Anstieg begründet sich aus dem Ausbau von Bestandkunden sowie durch die Intensivierung der Neugeschäftsaktivitäten.

Gemäß den aktuellen Entwicklungen kann mit einem stabilen Ergebnis für 2023 im Vergleich zum Vorjahr gerechnet werden.

9. Ausblick 2024

2024 ist für FleishmanHillard ein wirtschaftlich herausforderndes Jahr. Dies geschieht vor dem Hintergrund einer insgesamt schwachen und volatilen Weltkonjunktur. Erschwerend kommt hinzu, dass die PR Branche starken Veränderungen unterliegt. Viele der traditionellen Dienstleistungen kommen unter Druck. Nach einem verhaltenen 1. Halbjahr sehen wir aber eine Belebung für die zweite Jahreshälfte. Dennoch werden wir in 2024 nicht an die Umsatzerlöse und Ergebnis des Vorjahres anknüpfen können.

 

Frankfurt am Main, den 28.08.2024

FleishmanHillard Germany GmbH

Die Geschäftsführer

Beheydt

Göpel

Kempe

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die FleishmanHillard Germany GmbH, Frankfurt am Main

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der FleishmanHillard Germany GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FleishmanHillard Germany GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 28. August 2024

Grant Thornton AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Arndt F. Krüger, Wirtschaftsprüfer

Sabine Bracher, Wirtschaftsprüferin

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