Stammdaten

Register
Amtsgericht Kempten HRB 2711
Vorher
AFV Agrar-Fach-Versand GmbH
Eingetragen
17.3.1983
Branche
Großhandel mit Sportartikeln und -zubehörGroßhandel mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und FuttermittelnGroßhandel mit landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten
Gegenstand
Der Handel, insbesondere der Versandhandel, mit Bedarfsartikeln aller Art und Gütern des täglichen Bedarfs für die Landwirtschaft und den Reitsport.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stephan Settmacher
seit 29.1.2025
Prokura
Christine Sailer
seit 29.1.2025
Prokura
Andreas Wahl
seit 2.1.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Andreas Wahl
87463 Dietmannsried
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Wahl GmbH

Dietmannsried

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Wirtschaftsbericht

Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit

Der Tätigkeitsschwerpunkt der WAHL GmbH ist der Vertrieb, insbesondere der Versandhandel, von Artikeln die mit Landwirtschaft und Reitsport in Verbindung stehen und unseren Kunden sowohl die Arbeit als auch ihr Hobby erleichtern. Die Kundengruppen unterscheiden sich in den verschiedenen Bereichen. Im Bereich Landwirtschaft werden in erster Linie Milchviehbetriebe, Rinderhalter, Schafhalter und Hobbyfarmer beliefert. Im Bereich des Reitsports werden Zuchtbetriebe, Pferdebetriebe, Pferdebesitzer und -liebhaber versorgt.

Die WAHL GmbH verfügt über eine seit 1950 organisch gewachsene Struktur und steht für ein Programm bei dem Qualität und Preis-Leistung stimmt. Um dem Leitsatz "Einfach besser" gerecht zu werden, entwickelt WAHL neue Produkte selbst. Die Impulse nimmt WAHL aus den intensiven Dialogen mit seinen Kunden und aus der jahrelangen Berufs- bzw. Produkterfahrung. Das für die Branche in seiner Breite und Tiefe einzigartige Sortiment untermauert den Slogan "WAHL hat's"

In der 3. Generation tätig sind die Ziele weiterhin langfristig und möglichst nachhaltig angelegt. Deshalb will WAHL mit seinem Wirken einen Mehrwert für Kunden, Mitarbeiter und letztendlich für die Gesellschaft bieten. Die Zufriedenheit unserer Mitarbeiter und der Erfolg unserer Kunden sind der Antrieb von WAHL.

Darstellung des Geschäftsverlaufs

Produktion/Handel

Der Betrieb ist vor allem auf den Handel mit landwirtschaftlichen Bedarfsartikeln sowie Waren des Reitsportsortiments spezialisiert.

Ein kontinuierlicher Austausch mit unseren Kunden am Telefon, im Ladenverkauf und auf Märkten und Messen versetzt WAHL in die Lage Produkte zu verbessern, Impulse bei Herstellern zu setzen, oder ggf. diese selber bei Drittanbietern fertigen zu lassen. Durch eingängiges Testen und Kontrollmaßnahmen bietet WAHL Produkte mit Alleinstellungsmerkmal und setzt mit dem Sortiment einen hohen Qualitätsstandard, der eine wesentliche Grundlage für den Markterfolg bildet.

Durch den Einsatz modernster IT- und Softwaretechnologien ist es WAHL möglich über seine Online-Auftritte eine große Zahl von Kunden anzusprechen und eingehende Bestellungen mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit noch am selben Tag zu verarbeiten und zu versenden. Mit dem Ende der Coronamaßnahmen, und eine wieder verbesserten Situation der weltweiten Lieferketten, verbesserte sich folglich die Belieferungssituation für WAHL und die zusätzlich aufgebauten Lagerbestände konnten aufgrund der entspannten Situation abgeschmolzen werden. Für unsere Kunden konnten wir somit eine durchgängige hohe Lieferqualität darstellen. Durch eine erfolgreiche Multi-Channel-Strategie (Fachmarkt, Außendienst, Online-Versand, Telefon Beratungs-Service) konnte WAHL den Kunden in jeder Hinsicht zufriedenstellen.

Die verfügbaren Lagerkapazitäten konnten auch im Berichtsjahr bis an ihre Grenzen und darüber hinaus ausgelastet werden.

Investitionen

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Investitionen in Höhe von 137.580,99 Euro getätigt.

Diesen Investitionen stehen Abschreibungen und Abgänge in Höhe von 173.030,84 Euro gegenüber.

Die Investitionen dienten überwiegend der Sicherung und dem Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit der Gesellschaft.

Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben

Die Finanzierung der Investitionen erfolgte durch langfristige Mittel.

Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Im Jahr 2023 hat sich die Weltwirtschaft weiter erholt, allerdings mit einer geringeren Wachstumsrate als prognostiziert. Der internationale Währungsfonds schätzt, dass das weltweite Bruttoinlandsprodukt um 2,7% gewachsen ist. Die Erholung vollzog sich in uneinheitlichem Tempo und war in erheblichem Maße von der Anpassungsfähigkeit der Wirtschaftsbereiche sowie der Fiskal- und Geldpolitik abhängig.

Die Entwicklung der Eurozone war im Jahr 2023 durch ein Wachstum von 0,4 % gekennzeichnet. Die wirtschaftliche Aktivität erfuhr eine Förderung durch die Lockerung der Lockdown-Maßnahmen sowie die Umsetzung des EU-Wiederaufbaufonds. Dennoch bestehen nach wie vor erhebliche Unsicherheiten, insbesondere vor dem Hintergrund anhaltender geopolitischer Spannungen sowie einer hohen Inflation.

Im Jahr 2023 musste Deutschland ein Negativwachstum von 0,3 % verzeichnen. Die deutsche Wirtschaft wurde durch diverse Faktoren, darunter Lieferkettenprobleme, Energiemangel und Fachkräftemangel, in ihrer Entwicklung gebremst. Darüber hinaus führten die hohen Energiepreise sowie die anhaltenden geopolitischen Spannungen zu einer Beeinträchtigung der konjunkturellen Entwicklung.

Prognosen für 2024:

Die Weltwirtschaft: Ursprünglich wurde für das Jahr 2023 ein globales Wachstum von 3,2 % prognostiziert. Das tatsächliche Wachstum betrug jedoch lediglich 2,7 %, was einer Abweichung von minus 0,5 Prozentpunkten entspricht.

Für die Eurozone wurde ein Anstieg des BIP um 4,2 % prognostiziert. Das tatsächliche Wachstum betrug jedoch lediglich 0,5 %, was einer signifikanten Abweichung von minus 3,7 Prozentpunkten entspricht.

Für die Bundesrepublik Deutschland wurde ursprünglich ein Wachstum von 3,5 % prognostiziert. Das tatsächliche Wachstum betrug -0,3 %, was einer Abweichung von -3,8 Prozentpunkten entspricht.

Die dargestellten Abweichungen verdeutlichen die erheblichen Herausforderungen und Unsicherheiten, mit denen die globale und europäische Wirtschaft im Jahr 2023 konfrontiert war. Bei der Anpassung der Prognosen für das Jahr 2024 wurden die Erfahrungen aus dem Vorjahr ebenso berücksichtigt wie die persistenten Risiken und strukturellen Transformationen.

Die Europäische Kommission prognostiziert für das Jahr 2024 ein BIP-Wachstum von 0,8 % im Eurogebiet. Für die Bundesrepublik Deutschland wird ein Wachstum von 0,3 % prognostiziert. Bei der Erstellung der Prognosen wurden signifikante Abwärtsrisiken berücksichtigt, die von der Pandemieentwicklung, der Geldpolitik, dem Klimawandel und den Handelskonflikten ausgehen.

Handelskonflikt USA-China: Im Jahr 2023 hat sich der Handelskonflikt zwischen den USA und China weiter verschärft. Die Vereinigten Staaten von Amerika haben zusätzliche Sanktionen gegen die Volksrepublik China verhängt, welche insbesondere den Technologiebereich betreffen. Die chinesische Regierung hat mit Gegenmaßnahmen reagiert, was zu einer weiteren Verschärfung der Lage und negativen Auswirkungen auf die globale Wirtschaft geführt hat.

Brexit: Im Jahr 2023 führten die mit dem bevorstehenden Austritt Großbritanniens aus der EU einhergehenden Handelsstörungen und Rechtsunsicherheiten zu einer anhaltenden Beeinträchtigung der globalen Wirtschaft. Der bilaterale Handel zwischen der Europäischen Union und dem Vereinigten Königreich ist um 10-15 % eingebrochen. Die Einführung neuer Zollformalitäten und Ursprungsregeln erschwert den Warenverkehr weiterhin.

Die Landwirtschaft in Deutschland und Europa durchläuft weiterhin einen strukturellen Wandel. Im Jahr 2023 führten extreme Wetterbedingungen und der Klimawandel zu einer Schwankung der Ernteerträge. Die Bewältigung der neuen Herausforderungen stellt eine zentrale Aufgabe für Politik, Wissenschaft und Gesellschaft dar.

Im Jahr 2023 waren die landwirtschaftlichen Betriebe in besonderem Maße von extremen Wetterbedingungen betroffen. Ein kaltes und nasses Frühjahr wurde von einem trockenen Frühsommer und einer überdurchschnittlichen Niederschlagsmenge während der Erntezeit abgelöst. Die genannten Wetterkapriolen führten zu Ertrags- und Qualitätseinbußen bei Getreide und Ölsaaten. Insbesondere Sommerweizen, Sommergerste und Hafer waren von Trockenstress betroffen, was zu entsprechenden Ertrags- und Qualitätseinbußen führte. Die Kornfeuchte wurde durch den regnerischen Juli sowie die nasse erste Augusthälfte beeinflusst, was die Ernte erschwerte.

Im agrarpolitischen Bericht der Bundesregierung aus dem Jahr 2023 wurde darauf hingewiesen, dass die Landwirtschaft sich an die neuen klimatischen Bedingungen anpassen muss. Die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) zielt darauf ab, die Landwirtschaft ökologischer und nachhaltiger zu gestalten.

Im Jahr 2023 wurde ein Produktionswert der landwirtschaftlichen Erzeugung in Deutschland von rund 76,3 Milliarden Euro erzielt, was einer leichten Steigerung gegenüber dem Vorjahr entspricht. Trotz einer um zwei Prozent geringeren Ernte der Getreidekulturen lag der Beitrag der pflanzlichen Erzeugung bei 37,3 Milliarden Euro.

Für weiterführende Informationen zu den genannten Quellen wird auf die folgenden Quellen verwiesen:

Internationaler Währungsfonds, Europäische Kommission, Statistisches Bundesamt (Destatis), Internationaler Währungsfonds, Europäische Kommission, Statistisches Bundesamt (Destatis), Europäische Kommission, Wirtschaftsdienst.eu, Deutsche Welle (DW), Deutsche Welle (DW), Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), BMEL, BMEL, Statistisches Bundesamt (Destatis)

Umsatz- und Auftragsentwicklung

Im Vergleich zum Vorjahr konnten die Umsatzerlöse erneut gesteigert werden. Die Umsatzerwartungen wurden nicht nur erreicht, sondern sogar übertroffen. Der weitere Ausbau des Online-Geschäfts stellte dabei die Grundlage der positiven Entwicklung dar. Zudem konnte auch im stationären Handel eine weitere Steigerung erzielt werden.

Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres

Das neuerliche Wachstum brachte weitere strukturelle Aufgaben mit sich. Die Personaldecke musste erneut verstärkt werden um die anfallende Arbeit zu meistern, was aber erfolgreich umgesetzt werden konnte.

Darstellung der Lage

Vermögenslage

Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 3,39 % gekennzeichnet.

45,93 % der Bilanzsumme entfallen auf Vorräte.

Bei der Versorgung mit Handelswaren traten im abgelaufenen Geschäftsjahr nur noch vereinzelt Lieferengpässe von Lieferanten auf, so dass der Lagerbestand auch mittels gezielter Abverkaufsaktionen über das Jahr abgeschmolzen werden konnte.

Als Folge davon verminderten sich die Bestände an fertigen Erzeugnissen und Waren gegenüber dem Vorjahr um 6,53 %.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben zum Ende des Geschäftsjahres einen Anteil von 32,18 %.

Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 66,42 % gekennzeichnet.

Das Unternehmen wird auch künftig seine finanziellen Verpflichtungen erfüllen können.

Unser Vorratsvermögen zum 31.12.2023 betrug 4.239.514,80 Euro.

Unser Gesamtvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um 104.089,86 Euro bzw. 1,14 % erhöht.

Das Eigenkapital erhöhte sich um 38.115,89 Euro auf 6.131.660,99 Euro.

Finanzlage

Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr sehr gut.

Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können.

Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigen die solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung.

Gegenüber dem Vorjahr mussten wir einen Rückgang unseres Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit um 69.051,97 Euro auf 358.202,10 Euro verzeichnen.

Ertragslage

Gegenüber dem Vorjahr stieg unser Jahresergebnis vor Ertragsteuern um 10.875,79 Euro auf 62.057,93 Euro.

Im Jahr 2023 sah sich unser Unternehmen mit erheblichen wirtschaftlichen Herausforderungen konfrontiert. Trotz eines moderaten Umsatzzuwachses konnten wir die Gewinnmargen nicht signifikant verbessern. Hauptursache hierfür waren die unkontrollierten Kostensteigerungen in verschiedenen Bereichen. Insbesondere die Preise für Rohstoffe und Frachtkosten stiegen erheblich, was zu einer deutlichen Belastung unserer Betriebskosten führte. Zusätzlich trugen die gestiegenen Energiekosten zu einer weiteren Verschlechterung unseres Betriebsergebnisses bei.

Ein weiterer bedeutender Faktor war die anhaltend hohe Inflation, die zu steigenden Lohn- und Gehaltsforderungen führte. Diese Entwicklung erhöhte unsere Personalkosten und belastete unser Gesamtergebnis zusätzlich. Trotz dieser Herausforderungen bleibt unser Fokus auf der Optimierung unserer Kostenstruktur und der Suche nach Effizienzsteigerungen, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben und nachhaltiges Wachstum zu erzielen.

Im Vergleich zum Vorjahr sind die Personalkosten um 2,59 % gestiegen.

Das Rohergebnis stieg von 8.936.451,68 Euro um 6,92 % auf 9.555.230,87 Euro.

Risikobericht

Risikomanagementziele und -methoden

Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden.

Das Risikomanagement der WAHL GmbH ist ein elementarer Bestandteil des angestrebten Qualitätsmanagements nach ISO 9001:2015 und wird im Detail dort beschrieben.

Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken

Im Jahr 2023 waren die Auswirkungen der hohen Inflation weiterhin spürbar. Diese hatte im Vorjahr mit 8,8 % im November 2022 einen historischen Höchststand erreicht. Die krisen- und kriegsbedingten Preissteigerungen bei Energie und Nahrungsmitteln setzten sich fort und führten zu einer erheblichen Beeinflussung unserer Kostenstrukturen (Quellen: destatis.de, de.statista.com). Trotz anhaltenden Wettbewerbsdrucks waren wir gezwungen, die Preise für unsere Produkte und Dienstleistungen anzupassen, um die gestiegenen Kosten zu decken (Quellen: destatis.de, de.statista.com).

Dank unserer flexiblen Beschaffungsstrategie und der engen Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten konnten wir die Auswirkungen auf unsere Warenbevorratung und unseren Absatz minimieren. Wir haben weiterhin angemessene Pauschalwertberichtigungen vorgenommen, um allgemeine Ausfall- und Kreditrisiken zu berücksichtigen, insbesondere unter Berücksichtigung von Zahlungszielen und durchschnittlichen Skontoabzügen.

Aufgrund unserer internationalen Ausrichtung waren wir auch im Jahr 2023 Wechselkursrisiken ausgesetzt, die durch die anhaltende Volatilität der Devisenmärkte verstärkt wurden. Durch den Einsatz geeigneter Finanzinstrumente konnten diese Risiken erfolgreich abgesichert werden.

Im Rückblick auf das Jahr 2023 lässt sich feststellen, dass die politischen und finanzpolitischen Rahmenbedingungen weiterhin herausfordernd blieben. Die Inflation stabilisierte sich auf einem hohen Niveau, was weiterhin Druck auf unsere Kostenstrukturen ausübte. Wir haben unsere Beschaffungsstrategien weiter optimiert und die Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten intensiviert, um flexibel auf Marktveränderungen reagieren zu können. Zudem haben wir unsere Absicherungsstrategien gegen Wechselkursrisiken fortgesetzt und weiterentwickelt, um die finanzielle Stabilität unseres Unternehmens zu gewährleisten.

Wirtschaftliche Bestandsgefährdungspotentiale

Im Jahr 2023 konnten keine wirtschaftlichen Bestandsgefährdungspotenziale festgestellt werden. Trotz anhaltender Inflation und Nachwirkungen der Corona-Pandemie verzeichnete unser Unternehmen eine stabile Nachfrage nach seinen Produkten und Dienstleistungen. Die Lockerungen der Infektionsschutzmaßnahmen und die allgemeine wirtschaftliche Erholung führten zu einer positiven Geschäftsentwicklung.

WAHL legte weiterhin großen Wert auf den Schutz und die Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Einführung flexibler Arbeitsmodelle und umfassender Gesundheitsmaßnahmen hat dazu beigetragen, ein sicheres und motivierendes Arbeitsumfeld zu schaffen. Unsere Innovationskraft und die konsequente digitale Transformation waren wesentliche Faktoren für die Sicherung unserer Wettbewerbsfähigkeit und die Vorbereitung auf künftige Herausforderungen.

Im Rahmen der digitalen Transformation konnten wir wesentliche Fortschritte erzielen. Wir haben in modernste Technologien investiert, um unsere Geschäftsprozesse zu optimieren und die Effizienz zu steigern. Zu den umgesetzten Maßnahmen zählten die Einführung von Cloud-Lösungen, die Automatisierung von Routineaufgaben sowie die Implementierung fortschrittlicher Datenanalyse-Tools. Die genannten Maßnahmen führten zu einer fundierten Entscheidungsfindung sowie einer schnelleren Reaktionsfähigkeit auf Marktveränderungen.

Des Weiteren haben wir unsere digitalen Vertriebs- und Marketingstrategien ausgebaut, um unsere Kunden besser zu erreichen und deren Bedürfnisse gezielter zu erfüllen. Die Entwicklung neuer digitaler Produkte und Dienstleistungen hat zu einer Stärkung unserer Marktposition sowie der Erschließung zusätzlicher Umsatzquellen geführt.

Durch die kontinuierliche Verfolgung unserer Nachhaltigkeitsziele konnten wir unsere ökologische und soziale Verantwortung stärken. Diese Maßnahmen tragen dazu bei, dass wir auch in einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld stabil und zukunftsfähig bleiben.

Rechtliche Bestandsgefährdungspotentiale

Rechtliche Bestandsgefährdungspotentiale sind zurzeit nicht erkennbar.

Sonstige nicht bestandsgefährdende Risiken

mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Folgende Risiken beeinträchtigen die künftige Entwicklung des Unternehmens:

• Rahmenbedingungen

Eine weitere Verschlechterung der Rahmenbedingungen, nachhaltige Störungen der Lieferströme und eine Beschleunigung der Inflation könnte das Erreichen der Umsatz- und Ergebnisziele gefährden. Politische Unsicherheiten und finanzpolitische Maßnahmen, wie etwa Zinserhöhungen, könnten ebenfalls negative Auswirkungen haben.

• Warenbestand

Es besteht ein Wertminderungsrisiko des Warenbestands, das sich aus Lagerdauer, geminderter Gängigkeit oder Verwertbarkeit ergibt. Um dieses Risiko zu minimieren, setzen wir auf eine effiziente Lagerverwaltung und regelmäßige Bestandskontrollen.

• Zusammensetzung des Warensortiments

Das Fehlen innovativer Produkte könnte die zukünftige Unternehmensentwicklung beeinträchtigen. Daher ist es entscheidend, kontinuierlich in Forschung und Entwicklung zu investieren, um innovative Produkte im Warenangebot zu führen und den Marktanforderungen gerecht zu werden.

• Personal

° Mangel an qualifiziertem Personal

° Steigende Personalkosten

Die WAHL GmbH ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Deshalb kommt der Mitarbeiterbeschaffung bei WAHL eine ganz besondere Rolle zu. Durch gezieltes Personalmanagement und erhöhten Ausgaben im Recruiting konnten wir den Personalmangel weitgehend beheben. Qualifizierte Mitarbeiter, eine hohe Sortimentstiefe sowie -breite und ein moderner Onlineshop sind für WAHL elementar um externe Abhängigkeiten zu minimieren. Dies erfordert laufende Investitionen und Schulungen der Mitarbeiter.

• Abhängigkeit von Lieferanten

WAHL arbeitet überwiegend mit einem Mix an Stammlieferanten um Abhängigkeiten bei der Beschaffung zu minimieren. Ein großer Wert wird dabei auf Umsatzvolumen, Austauschbarkeit, Flexibilität, Zuverlässigkeit und Kommunikation gelegt. Aus heutiger Sicht sind bei allen Lieferanten die Auswirkungen der Wirtschaftskonjunktur erkennbar. Längere Lieferzeiten und die Notwendigkeit einer langfristigen Bedarfsplanung erschweren kurzfristige Handlungen. Zur Aufrechterhaltung der Lieferfähigkeit pflegt WAHL einen allgemein hohen Lagerbestand.

• steigende Energiekosten

Weiter steigende Energiekosten könnten das Betriebsergebnis beeinflussen. Um dem entgegenzuwirken und die CO 2 Bilanz zu verbessern setzt die Gesellschaft auf den Einsatz von Photovoltaik-Anlagen und andere alternative Energiekonzepte.

• Währungsrisiken

WAHL importiert Waren aus der ganzen Welt. Um Währungsrisiken zu minimieren praktiziert die Gesellschaft aktives Cash-Management und nutzt Absicherungsinstrumente wie Devisentermingeschäfte.

• steigende Vertriebs- und Transportkosten

Die Anpassung des Mindestlohns, die Umsetzung von Umwelt- und Klimazielen sowie die Verknappung der Kapazitäten im Transportwesen können zu Kostensteigerungen führen, die sich auf das Betriebsergebnis auswirken. Effiziente Logistikstrategien und langfristige Verträge mit Transportdienstleistern helfen, diese Risiken zu mindern.

• steigende Kosten des Wareneinkaufs

Die Verknappung von Rohstoffen könnte zu weiter steigenden Einkaufspreisen führen. Deshalb wird von der Gesellschaft ein hoher Warenbestand zur Gewährleistung der Lieferfähigkeit vorgehalten. Zudem setzen wir auf langfristige Lieferverträge und strategische Partnerschaften, um Preisvolatilitäten abzufedern.

Prognosebericht

Die Weltwirtschaft befindet sich in einer Erholungsphase nach der globalen Corona-Krise, die jedoch noch nicht abgeschlossen ist. Wir möchten Sie darüber in Kenntnis setzen, dass zwischenzeitlich die Themen Inflation und geopolitische Spannungen neue Herausforderungen darstellen. Auch politische Unsicherheiten, wie die anhaltenden Konflikte in verschiedenen Regionen und die Handelsstreitigkeiten zwischen großen Wirtschaftsmächten, tragen zur allgemeinen Unsicherheit bei.

Die Geschäftsentwicklung der WAHL GmbH ist in hohem Maße von der wirtschaftlichen Lage in den Absatzmärkten abhängig. WAHL hat sich zum Ziel gesetzt, die Marktstellung langfristig zu festigen und weiter auszubauen. Für das Jahr 2024 wird mit einer stabilen Entwicklung der Gesellschaft gerechnet, die jedoch von einem hohen Maß an Unsicherheit geprägt ist. Umweltpolitische Rahmenbedingungen wie das Pariser Klimaabkommen, die EU-Klimaziele sowie die Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen für unsere Kunden, der Strukturwandel in der Tierhaltung und der Nahrungserzeugung wirken sich auf die wirtschaftliche Entwicklung der WAHL GmbH aus.

Ebenso wirken sich die steigenden Kosten im Transport- und Personalbereich auf die Geschäftsentwicklung aus. Diese Faktoren werden voraussichtlich die Geschäftsentwicklung weiterhin belasten, bieten jedoch auch Chancen für Innovationen und Effizienzsteigerungen.

Unter Berücksichtigung der aktuellen Gegebenheiten erscheint folgende Prognose als realistisch:

Im Jahr 2024 wird WAHL weiterhin wachsen, jedoch mit einem geringeren Tempo als in den Vorjahren. Wir prognostizieren ein Umsatzwachstum, das auf den weiteren Ausbau des Online-Geschäfts, die hohe Attraktivität unseres Sortiments sowie die starke Kundenbindung zurückzuführen ist. Das geänderte Kaufverhalten in Bezug auf die Covid-19-Pandemie hat zu einer Verschiebung vom stationären zum Online-Handel geführt, die auch nach der Krise anhält.

Wir sind zuversichtlich, dass steigende Umsätze und ein stärkeres Kostenbewusstsein im Jahr 2024 zu einem besseren Ergebnis führen werden. Gleichzeitig werden wir weiterhin in die Qualität unserer Produkte und Dienstleistungen investieren, um unsere Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und unsere Kunden zufrieden zu stellen.

Im Jahr 2024 erwarten wir keine wesentlichen Veränderungen der Vermögens- und Finanzlage. Wir verfügen über eine solide finanzielle Basis, die es uns ermöglicht, unsere strategischen Ziele zu verfolgen und flexibel auf Marktveränderungen zu reagieren.

Chancen für die zukünftige Entwicklung liegen insbesondere in:

• Der Erschließung neuer Absatzmärkte in Europa

• Hoher Lieferfähigkeit, die auf einer effizienten Logistik und einem zuverlässigen Netzwerk von Lieferanten basiert

• Sukzessiver Ausbau interkontinentaler Direktimporte zur Sicherstellung und Verbesserung der Wareneinsatzquoten

• Einer stabilen finanziellen Situation, die uns Spielraum für Investitionen und Innovationen bietet

• Neuen innovativen Produkten und Dienstleistungen, die auf die Bedürfnisse unserer Kunden zugeschnitten sind

• Auf- und Ausbau neuer Zielgruppen durch Erweiterung alternativer Sortimentsbereiche

• Verbesserungen von internen Abläufen und Prozessen und somit Kostenreduktion, die auf einer kontinuierlichen Optimierung und Digitalisierung beruhen

• Großer Sortimentsbreite und -tiefe, die uns eine hohe Differenzierung vom Wettbewerb ermöglicht

Forschungs- und Entwicklungsbericht

Forschung und Entwicklung (§ 289 Abs. 2 Nr. 3 HGB) werden nicht betrieben.

Zweigniederlassungsbericht

Im Wirtschaftsjahr bestanden keine Zweigniederlassungen.

HANDELSBILANZ

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 313.154,00 348.603,85
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 209.784,00 188.962,85
II. Sachanlagen 103.370,00 159.641,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 103.370,00 159.641,00
B. Umlaufvermögen 8.786.188,03 8.655.259,79
I. Vorräte 4.239.514,80 4.533.742,44
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.970.607,75 2.654.190,33
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.663.380,54 1.378.764,54
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.663.380,54 1.378.764,54
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.307.227,21 1.275.425,79
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.999,10
III. Wertpapiere 5.968,60 9.020,00
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.570.096,88 1.458.307,02
C. Rechnungsabgrenzungsposten 67.197,05 65.698,11
D. Aktive latente Steuern 64.616,45 57.503,92
Summe Aktiva 9.231.155,53 9.127.065,67

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 6.131.660,99 6.093.545,10
I. Gezeichnetes Kapital 30.000,00 30.000,00
II. Gewinnvortrag 6.063.545,10 6.033.867,57
III. Jahresüberschuss 38.115,89 29.677,53
B. Rückstellungen 515.502,75 504.715,13
C. Verbindlichkeiten 2.515.007,99 2.476.660,85
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 625.156,18 647.623,79
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 164.520,66 147.988,85
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 460.635,52 499.634,94
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.889.851,81 1.829.037,06
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.889.851,81 1.829.037,06
D. Passive latente Steuern 68.983,80 52.144,59
Summe Passiva 9.231.155,53 9.127.065,67

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 9.555.230,87 8.936.451,68
2. Personalaufwand 4.122.479,52 4.018.553,67
a) Löhne und Gehälter 3.358.133,25 3.335.883,81
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 764.346,27 682.669,86
davon für Altersversorgung 14.460,02 14.313,96
3. Abschreibungen 173.029,84 281.828,52
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 173.029,84 281.828,52
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.235.769,99 4.617.505,70
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 27.800,39 24.428,84
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 58.591,08 49.276,13
davon aus verbundenen Unternehmen 58.437,96 48.396,13
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 3.051,40 6.380,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 17.433,27 10.277,78
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 21.763,04 19.067,36
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 9.623,28
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 9.726,68
9. Ergebnis nach Steuern 40.294,89 32.114,78
10. sonstige Steuern 2.179,00 2.437,25
11. Jahresüberschuss 38.115,89 29.677,53

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Wahl GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Dietmannsried
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Kempten (Allgäu)
Register-Nr.: 2711

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.383.531,24 123.712,82 0,00
2. geleistete Anzahlungen 85.666,85 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.469.198,09 123.712,82 0,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 555.625,04 13.868,17 14.735,21
Summe Sachanlagen 555.625,04 13.868,17 14.735,21
Summe Anlagevermögen 2.024.823,13 137.580,99 14.735,21
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 64.566,85 1.571.810,91
2. geleistete Anzahlungen -64.566,85 21.100,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 1.592.910,91
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 554.758,00
Summe Sachanlagen 0,00 554.758,00
Summe Anlagevermögen 0,00 2.147.668,91
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.280.235,24 102.891,67 0,00 0,00 1.383.126,91
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.280.235,24 102.891,67 0,00 0,00 1.383.126,91
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 395.984,04 70.138,17 14.734,21 0,00 451.388,00
Summe Sachanlagen 395.984,04 70.138,17 14.734,21 0,00 451.388,00
Summe Anlagevermögen 1.676.219,28 173.029,84 14.734,21 0,00 1.834.514,91
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 188.684,00 103.296,00
2. geleistete Anzahlungen 0,00 21.100,00 85.666,85
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 209.784,00 188.962,85
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 103.370,00 159.641,00
Summe Sachanlagen 0,00 103.370,00 159.641,00
Summe Anlagevermögen 0,00 313.154,00 348.603,85

Angaben zu Ausleihungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Ausleihungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro).

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 1.665.379,64 Euro (Vorjahr: 1.378.764,54 Euro).

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro).

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 0,00 Euro.

Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:

Gesamtbetrag gemäß Ausschüttungssperre Euro
Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens 0,00
Aktivierung latenter Steuern 0,00
Aktivierung von Vermögensgegenständen zum beizulegenden Zeitwert 0,00
Gesamtbetrag 0,00

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 312.916,24 Euro (Vorjahr: 339.166,24 Euro).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 1.638.371,27 Euro.

Angabe zu Verbindlichkeiten mit Restlaufzeitvermerken

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 TEuro kleiner 1 Jahr
TEuro
1 bis 5 Jahre
TEuro
größer 5 Jahre
TEuro
gegenüber Kreditinstituten 625,2 164,5 147,8 312,9
erhaltene Anzahlungen 218,4 218,4 0,0 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 1.236,8 1.236,8 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 434,6 434,6 0,0 0,0
Summe 2.515,0 2.054,3 147,8 312,9

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro).

Latente Steuern

Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt -4.367,35 Euro.

Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Änderungen am Saldo der latenten Steuern: -9.726,68 Euro.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Betrag
Euro
aus der Begebung und Übertragung von Wechseln 0,00
davon durch Pfandrechte oder sonstige Sicherheiten gesichert 0,00
davon Altersversorgung 0,00
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00
davon gegenüber assoziierten Unternehmen 0,00
gesichert durch: 0,00
aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften 0,00
davon durch Pfandrechte oder sonstige Sicherheiten gesichert 0,00
davon Altersversorgung 0,00
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00
davon gegenüber assoziierten Unternehmen 0,00
gesichert durch: 0,00
aus Gewährleistungsverträgen 0,00
davon durch Pfandrechte oder sonstige Sicherheiten gesichert 0,00
davon Altersversorgung 0,00
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00
davon gegenüber assoziierten Unternehmen 0,00
gesichert durch: 0,00
aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten 2.592.006,35
davon durch Pfandrechte oder sonstige Sicherheiten gesichert 0,00
davon Altersversorgung 0,00
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 2.592.006,35
davon gegenüber assoziierten Unternehmen 0,00
gesichert durch: 0,00
Summe 2.592.006,35

Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen.

Nicht in der Bilanz erscheinende Geschäfte

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Transaktionen sind weiterhin folgende Geschäfte aufzuzeigen:

Art der außerbilanziellen Geschäfte Zweck
Leasingverträge PC-Leasing
Leasingverträge Kfz-Leasing
Pachtvertrag Betriebsanpachtung

Aus den außerbilanziellen Geschäften ergeben sich im Einzelnen die folgenden Risiken:

Mit dem Abschluss in obenstehender Tabelle aufgeführten Verträgen ist ein Liquiditätsrisiko verbunden aufgrund eines Fixkostenblocks, der auch bei schlechter Auftragslage und damit verbundener geringerer Betriebsauslastung anfällt.

Aus den außerbilanziellen Geschäften ergeben sich im Einzelnen die folgenden Vorteile:

Die Gestaltung mit den Leasingverträgen und dem Pachtvertrag verschafft Liquiditätsvorteile, sowie eine Verbesserung der Eigenkapitalquote. Ein weiterer Liquiditätsvorteil besteht darin, keine Rücklagen für Ersatzbeschaffungen bezüglich des angepachteten Betriebes bilden zu müssen.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 1.255.895,44 Euro sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Sonstige finanzielle Verpflichtungen Gesamtbetrag
Euro
kleiner 1 Jahr
Euro
1 bis 5 Jahre
Euro
größer 5 Jahre
Euro
aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen 1.255.895,44 635.698,92 620.196,52 0,00
aus begonnenen Investitionsvorhaben 0,00 0,00 0,00 0,00
aus Altersversorgung 0,00 0,00 0,00 0,00
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 1.224.890,64 612.445,32 612.445,32 0,00
gegenüber assoziierten Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe 1.255.895,44 635.698,92 620.196,52 0,00

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

Im Berichtsjahr gab es weder Erträge noch Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 25
Angestellte 50
leitende Angestellte 7
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 82
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 57
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 25

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer: Andreas Wahl ausgeübter Beruf: Kaufmann
Weitere Geschäftsführer: Jürgen Wahl ausgeübter Beruf: Kaufmann

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt 38.115,89 Euro.

In die Rücklagen werden 0,00 Euro eingestellt.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von 6.101.660,99 Euro, der zu verwenden ist.

Zur Ausschüttung ist ein Betrag von 1.850.000,00 Euro vorgesehen.

Auf neue Rechnung werden 4.251.660,99 Euro vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Dietmannsried, 23.12.2024

Andreas Wahl

Jürgen Wahl

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 23.12.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

In dem zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den Bestätigungsvermerk erteilt:

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die WAHL GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der WAHL GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der WAHL GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Haigerloch, 18.02.2025

WTH Wirtschaftstreuhand Haigerloch GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dietmar Eger, Wirtschaftsprüfer

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