Triferto GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermitteln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Dahlen seit 30.3.2026 | Geschäftsführer |
Bernd Clemens Franciscus Spelbos seit 3.6.2025 | Prokura |
Martina Siemers seit 4.12.2024 | Prokura |
Robin Gerard Weening seit 29.12.2023 | Geschäftsführer |
Alfred Theodor Nettebrock seit 1.9.2020 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Brokking Holding B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
FeedValid GmbHHammJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtGeschäfts- und Rahmenbedingungen Unternehmensstruktur und Geschäftstätigkeit Die FeedValid GmbH wurde am 29.01.2010 im Handelsregister eingetragen und hat ihren Sitz in Hamm. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Brokking`s Beheer B.V., Almere einbezogen. Alleiniger Gesellschafter ist die Brokking Holding B.V. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der FeedValid GmbH liegt in der Herstellung von Futtermitteln und Spezialfuttermitteln aus Reststoffen der Lebensmittelproduktion. Die Gebäude werden von der NRG Nähr-und Rohstoffveredelung GmbH angemietet. Unser Produktionsprogramm umfasst energiereiche Spezialfuttermittel, Pansengeschütze Proteine und Organische Säuren. Durch gezielte Diversifikation und konsequentes Ausnutzen von Marktnischen haben wir eine ausgewogene Produktstruktur erreicht, die eine kontinuierliche Geschäftsentwicklung ermöglicht. Ständige Kontroll- und Rationalisierungsmaßnahmen auf allen Fertigungsstufen sichern den hohen Qualitätsstandard, der eine wesentliche Grundlage für den Markterfolg unserer Produkte bildet. Wirtschaftsbericht Entwicklung der Weltwirtschaft und des Euro-Raums Der Sachverständigenrat hat in seinem Jahresgutachten 2023/24 die gesamtwirtschaftliche Entwicklung begutachtet. Dieses trägt den Titel: "Wachstumsschwäche überwinden - in die Zukunft investieren". Die konjunkturelle Dynamik der Weltwirtschaft hat gegenüber dem Frühjahr nachgelassen. Stützende Impulse für die Weltkonjunktur kamen lediglich von der starken Binnennachfrage in den USA. In vielen anderen Regionen der Welt, wie im Euro-Raum, in Japan und im Vereinigten Königreich, belasteten die hohen Inflationsraten die privaten Konsumausgaben. Die schwache Binnennachfrage sowie der fragile Immobiliensektor in China dämpfen das Wachstum in der Gruppe der Schwellen- und Entwicklungsländer. Da die Inflationsraten weltweit zurückgehen, dürfte die geldpolitische Straffung durch die Zentralbanken in den USA, im Euro-Raum und im Vereinigten Königreich ihren Höhepunkt nahezu erreicht haben. Trotzdem verbessern sich die Konsumaussichten in vielen fortgeschrittenen Volkswirtschaften lediglich graduell. Insgesamt bleibt der globale konjunkturelle Ausblick verhalten. In der Kurzfrist-Prognose dominieren die Abwärtsrisiken. So ist die Entwicklung der Weltwirtschaft schwer abzusehen, insbesondere aufgrund der Binnenkonjunktur in China. Darüber hinaus könnten geopolitische Risiken wie eine Eskalation des Nahost-Konflikts nach den Terrorangriffen der Hamas auf Israel oder eine weitere Verknappung des Energieangebots im Zusammenhang mit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine zu neuen Energiepreisschüben führen. Für das laufende Jahr erwartet der Sachverständigenrat ein Wachstum des globalen BIP um 2,7 %. Im Jahr 2024 dürfte es um 2,2 % steigen. Im Vergleich zum Niveau vor der Pandemie im 4. Quartal 2019 lag das BIP im Euro-Raum im 2. Quartal 2023 um 3,1 % höher, gegenüber dem 4. Quartal 2021 hat es um 2,0 % zugenommen. Das Wachstum war in den Mitgliedstaaten jedoch recht unterschiedlich. Die verschiedenen Volkswirtschaften und Wirtschaftsbereiche waren von der Corona-Pandemie und der Energiekrise asymmetrisch betroffen. Während Faktoren wie etwa die nachwirkenden Effekte der Lockerungen der Corona-Maßnahmen zeitnah auslaufen sollten, dürften strukturelle Produktionsveränderungen infolge der höheren Energiepreise noch länger andauernde Effekte haben. Insgesamt erwartet der Sachverständigenrat für das Jahr 2023 im Euro-Raum ein BIP-Wachstum von 0,6 %, wobei der statistische Überhang des Vorjahres 0,4 % Prozentpunkte dazu beitragen dürfte. Im Jahr 2024 dürfte sich das gesamtwirtschaftliche Wachstum im Euro-Raum etwas beschleunigen und im Jahresdurchschnitt 1,1 % betragen. Die deutsche Wirtschaftsleistung liegt derzeit nahezu auf demselben Niveau wie zu Beginn der Corona-Pandemie vor knapp vier Jahren. Entwicklung in Deutschland Der Sachverständigenrat erwartet, dass das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,4 % zurückgeht. Hierfür ist insbesondere der Rückgang der inländischen Nachfrage verantwortlich, zum großen Teil bedingt durch den starken Rückgang der staatlichen Konsumausgaben zu Jahresbeginn 2023. Im Prognosehorizont bis Ende 2024 dürften sich die privaten Konsumausgaben angesichts der wieder steigenden realen Einkommen erholen. Die unerwartet schleppende Erholung der Weltwirtschaft, insbesondere Chinas, dürfte sich aber fortsetzen und auch im Jahr 2024 die deutschen Exporte bremsen. Dementsprechend dürfte der Außenbeitrag negativ sein. Für das Jahr 2024 ist davon auszugehen, dass sich das BIP-Wachstum leicht erholt und 0,7 % beträgt. Die Inflation in Deutschland ist gemessen am nationalen Verbraucherpreisindex (VPI) im Verlauf des Jahres 2023 deutlich zurückgegangen, von 8,7 % gegenüber dem Monat Januar 2023 auf 4,5 % im September 2023. Für das Jahr 2023 prognostiziert der Sachverständigenrat eine durchschnittliche Inflationsrate von 6,1 % und für das Jahr 2024 von 2,6 %. Die im Jahresgutachten präsentierte Mittel- und Langfristprojektion des deutschen Produktionspotenzials deutet auf deutliche Wachstumshemmnisse für die kommenden Jahrzehnte hin. Durch die demografische Alterung wird das inländische Arbeitsvolumen sinken. Gleichzeitig sind das Produktivitätswachstum und das Wachstum des Kapitalstocks, aber auch der Modernitätsgrad des Kapitalstocks, im Vergleich zu anderen europäischen Ländern seit Jahrzehnten rückläufig. Deutschland droht somit eine Alterung nicht nur seiner Bevölkerung, sondern auch seiner industriellen Basis. Um das Wachstumspotenzial zu stärken, gilt es, beiden Entwicklungen entgegenzuwirken, durch verbesserte Erwerbsanreize, Reformen der Zuwanderungspolitik, sowie Innovationsund Investitionstätigkeit, um die Wirtschaft zu modernisieren und das Produktivitätswachstum zu steigern. Unterstützt werden sollte dies durch eine Stärkung und Integration der europäischen Kapitalmärkte. Entwicklung der Branche Die Futtermittelbranche ist bedeutender Bestandteil des Agribusiness und der Ernährungsindustrie. Sie ist mittelständisch geprägt und wird von einer Vielzahl an Unternehmen präsentiert, sodass ein intensiver Wettbewerb stattfindet. Laut aktuellen Zahlen des Deutschen Verbandes für Tiernahrung (DVT) wurde in Deutschland im vergangenen Jahr rund 1,6 % weniger Mischfutter erzeugt als 2022. Absolut entspricht dies einem Rückgang um rund 360.000 Tonnen auf 21,7 Mio. Tonnen. Damit konnte der starke Abwärtstrend der Vorjahre etwas abgeschwächt werden. Die Rückgänge betreffen insbesondere das Schweinesegment: Mit einer Reduzierung um rund 500.000 Tonnen (gesamt: 8,0 Millionen Tonnen) stellt dieser Bereich den Großteil der gesamten Abnahme dar. In den weiteren großen Segmenten Wiederkäuer (+100.000 Tonnen / 6,5 Mio.) und Geflügel (+80.000 Tonnen / 6,3 Mio.) sind hingegen leichte Zuwächse zu verzeichnen. Die Umsätze der deutschen Mischfutterhersteller sanken im Kalenderjahr 2023 von rund 10,5 Mrd. Euro auf 9,4 Mrd. Euro. Nach dem Anstieg der Rohstoff- und Energiekosten und den damit verbundenen direkten Auswirkungen auf die Futtermittelpreise und den Umsatz im Vorjahr führen der Preis- und Wettbewerbsdruck sowie die ausreichende Rohstoffverfügbarkeit auf dem Weltmarkt nun zu einem Umsatzrückgang. Mit insgesamt 276 Mischfutterbetrieben sind fünf weniger als im Vorjahr auf dem Markt. Geschäftsverlauf / Einschätzung der Unternehmensleitung Das Geschäftsjahr 2023 verlief vor dem Hintergrund der zurückhaltenden Branchenentwicklung noch zufriedenstellend. Es wurde ein gegenüber dem Vorjahr geringeres, jedoch positives Jahresergebnis in Höhe von 1.289 TEUR erwirtschaftet. Die Entwicklung des Geschäftsjahres 2024 ist derzeit noch mit Unsicherheiten behaftet. Aus heutiger Sicht erwarten wir jedoch ein im Branchenverhältnis zufriedenstellendes Jahresergebnis. Die FeedValid GmbH ist aufgrund ihrer Geschäftstätigkeit unmittelbar von den Auswirkungen der gesamtwirtschaftlichen Energiepreisentwicklungen betroffen, da diese sich unmittelbar auf die Produktionskosten auswirken. Die weitere Preisentwicklung ist stetig zu beobachten, damit notwendig werdende Maßnahmen und Strategien stets überprüft und umgesetzt werden können. Wesentliche Erfolgsfaktoren im Zusammenhang mit der Herstellung von Futtermitteln werden nach Einschätzung der Unternehmensleitung in Zukunft sein: - Garantierte Versorgung mit primären Inputfaktoren Wir sind in hohem Maße auf landwirtschaftliche Erzeugnisse wie Weizen angewiesen. Daher muss durch stabile Beziehungen zu Lieferanten eine zuverlässige Belieferung mit den jeweiligen Rohstoffen sichergestellt werden. - Schnelle Anpassung an regulatorische Veränderungen Die Branche muss sich oft auf neue Vorschriften einstellen. Eine rasche Reaktion auf regulatorische Veränderungen gewährleistet die Kontinuität der Produktion. - Forschung Durch Forschung muss es uns gelingen, Lösungen zu entwickeln, mit denen die sich verändernden Anforderungen von Politik und Bevölkerung erfüllt werden können. - Verfügbarkeit von Ressourcen Die Futtermittelherstellung basiert auf landwirtschaftlichen Erzeugnissen, deren Verfügbarkeit wetterbedingten Schwankungen unterliegt. Schlechte Erntejahre wirken sich negativ auf die Futtermittelbranche aus. Bericht über die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage stellt sich wie folgt dar: Ertragslage Für das Geschäftsjahr ergibt sich ein Rohergebnis in Höhe von 9.803 TEUR (Vorjahr: 11.155 TEUR). Die Abnahme ist vornehmlich auf den Rückgang der Umsatzerlöse zurückzuführen. Die Personalkosten liegen im Berichtsjahr mit 2.175 TEUR über dem Niveau des Vorjahres mit 1.940 TEUR. Die Erhöhung des Sachanlagevermögens um 618 TEUR ist auf Sachanlagenzugänge in Höhe von 1.054 TEUR zurückzuführen. Diesen stehen Abschreibungen in Höhe von 439 TEUR gegenüber. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen bewegen sich mit 5.112 TEUR um 354 TEUR über dem Vorjahresniveau. Sie beinhalten Betriebs-, Verwaltungs- und Vertriebskosten sowie andere betriebliche Aufwendungen. Die Betriebskosten umfassen im Wesentlichen Pachtkosten, Fahrzeugkosten, Miet- und Leasingaufwendungen für bewegliche Vermögensgegenstände, Instandhaltungskosten, Kosten für Container und Boxen, Versicherungsbeiträge, Kosten für Leiharbeiter sowie für Betriebsstoffe, Werkzeuge und Kleingeräte. Die Verwaltungskosten beinhalten vornehmlich Managementgebühren, Rechts- und Beratungskosten sowie Jahresabschluss- und Prüfungskosten. Die Vertriebskosten umfassen im Wesentlichen Kosten für Ausgangsfrachten. Darüber hinaus beinhalten sie Kosten für Verpackungsmaterial. Im Bereich der sonstigen anderen betrieblichen Aufwendungen ist ein Anstieg um 37 TEUR auf 54 TEUR zu verzeichnen. Sie umfassen Wertberichtigungen auf Forderungen. Das Ergebnis nach Ertragsteuern sowie sonstigen Steuern beträgt im Berichtsjahr 1.289 TEUR, sodass gegenüber dem Vorjahr mit 2.662 TEUR ein Rückgang um 1.374 TEUR zu verzeichnen ist. Finanzlage Zur Entwicklung der Liquidität und der Finanzkraft wurde eine Kapitalflussrechnung gemäß den Grundsätzen des vom Deutschen Standardisierungsrat DSR erarbeiteten Deutschen Rechnungslegungsstandards Nr. 21 (DRS 21) erstellt, die zeigt, wie sich die Zahlungsmittel (Kassenbestände, Schecks sowie Guthaben bei Kreditinstituten) im Berichtszeitraum durch Mittelzu- und -abflüsse verändert haben. Dabei wird zwischen Zahlungsströmen aus Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit unterschieden. Der Cashflow aus operativer Tätigkeit beträgt im Berichtszeitraum -406 TEUR (Vorjahr: 1.312 TEUR). Er enthält Veränderungen, die nicht der Investitions- und Finanzierungstätigkeit zugeordnet werden können. Im Einzelnen beinhaltet er neben dem Jahresergebnis und den Abschreibungen die Veränderung des Working Capital. Der Cash-Flow aus Investitionstätigkeit beträgt im Berichtsjahr -1.054 TEUR (Vorjahr: -991 TEUR). Er beinhaltet vorwiegend Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen. Der Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit beläuft auf 0 TEUR (Vorjahr: -2 TEUR). Unter Berücksichtigung des Finanzmittelbestands am Anfang der Periode von 2.678 TEUR ergibt sich unter Berücksichtigung der vorstehenden Ein- und Auszahlungen zum Ende der Periode ein Finanzmittelbestand von 1.217 TEUR. Vermögenslage und Kapitalstruktur Die Vermögenslage stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar: Die Bilanzsumme belief sich zum Bilanzstichtag auf 15.144 TEUR. Sie verminderte sich gegenüber dem Vorjahr um 952 TEUR. An der Bilanzsumme hat das langfristig gebundene Vermögen zum 31. Dezember 2023 einen Anteil von 21,3 % (Vorjahr: 16,2 %). Maßgeblichen Anteil hieran hat das Sachanlagevermögen mit 3.227 TEUR. Im Berichtsjahr wurden Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von 1.054 TEUR getätigt. Dem stehen Abschreibungen in Höhe von 439 TEUR gegenüber. Das kurzfristig gebundene Vermögen beträgt zum Bilanzstichtag 11.916 TEUR (Vorjahr: 13.485 TEUR). Dies entspricht einem prozentualen Anteil an der Bilanzsumme von 78,7 % (Vorjahr: 83,8 %). Die Kapitalstruktur stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar: Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 47,4 % (Vorjahr: 36,6 %) gekennzeichnet. Der Anstieg der Eigenkapitalquote ist auf den erwirtschafteten Jahresüberschuss (1.289 TEUR) im Geschäftsjahr zurückzuführen. Das Gezeichnete Kapital beträgt zum Bilanzstichtag unverändert 25 TEUR. Das Eigenkapital beläuft sich insgesamt auf 7.182 TEUR (Vorjahr: 5.893 TEUR). Die Abnahme der Rückstellungen (- 1.970 TEUR) ist auf die Abnahme der sonstigen Rückstellungen um 1.583 TEUR sowie der Steuerrückstellungen um 387 TEUR zurückzuführen. Stichtagsbezogen ist eine Abnahme der Lieferantenverbindlichkeiten und sonstigen Verbindlichkeiten um 587 TEUR sowie eine Zunahme der Verbundverbindlichkeiten 316 TEUR zu verzeichnen. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus im Wesentlichen auf: - Umsatzentwicklung, - Betriebsergebnis und - Branchenentwicklung. Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung unter anderem die Kennzahlen Absatzmengen/ Warenumschlag, Marge je Artikel, Umsatzrendite sowie den Cashflow heran. Durch ein konsequent umgesetztes Produktcontrolling sowie Kostenmanagement werden aktuelle Entwicklungen in der Futtermittelbranche zeitnah erkannt und analysiert, um entsprechend reagieren zu können. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Umfassender Umweltschutz und hohe Sicherheitsstandards haben für unser Unternehmen hohe Priorität. Die FeedValid GmbH verfügt seit 2013 über ein Umweltzertifikat bzw. über eine Zertifizierung nach ISO 14001. Die erforderlichen Re-Zertifizierungen wurden erfolgreich durchgeführt, so dass die Zertifikate auch weiterhin Bestand haben. Auch die vorhandenen Zertifikate GMP (Good Manufacturing Practice) und EFB (Entsorgungsfachbetrieb) werden ebenfalls fortgeführt. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Das Geschäftsjahr 2023 verlief für die FeedValid GmbH vor dem Hintergrund der zurückhaltenden Branchenentwicklung zufriedenstellend. Im Berichtsjahr konnte ein gegenüber dem Vorjahr geringeres, jedoch positives Jahresergebnis in Höhe von 1.289 TEUR erwirtschaftet werden. Ein strenges Kostenmanagement trug zu dem positiven Jahresergebnis bei. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der FeedValid GmbH ist aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung im Berichtsjahr zufriedenstellend. Für das Geschäftsjahr 2024 rechnet FeedValid GmbH mit einem im Branchenverhältnis zufriedenstellenden Jahresergebnis. Das Finanzmanagement der FeedValid GmbH ist grundsätzlich darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Im Berichtsjahr wurden Investitionen in das Anlagevermögen (1.054 TEUR) getätigt. Im Wesentlichen handelt es sich bei den Zugängen um den Erwerb von betriebsnotwendigen technischen Anlagen und Maschinen, von Betriebs- und Geschäftsausstattungen sowie um geleistete Anzahlungen auf technische Anlagen und Maschinen. Das Unternehmen beschäftigte im Jahresdurchschnitt 41 Mitarbeiter. Aus heutiger Sicht sind die weiteren gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen des Ukraine-Kriegs schwer einzuschätzen. Dieser könnte weitere Steigerungen der Produktionskosten, insb. der Energiekosten hervorrufen. Prognose-, Chancen und Risikobericht Prognosebericht Eine Prognose der zukünftigen Geschäftsentwicklung ist mit Unsicherheiten der Entwicklung der Rohstoffpreise für Getreide sowie der Energiepreise behaftet. Unvorhersehbare, nicht vom Unternehmen zu beeinflussenden Entwicklungen und Risiken erschweren jede Prognose. Die Gesamtentwicklung im Geschäftsjahr 2024 lässt sich nur schwer vorhersehen. Die Entwicklung der Branche ist stark von der Weizenernte sowie der Stimmung in der Landwirtschaft abhängig. Diese haben teilweise elementaren Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft. Aufgrund der Folgen des Ukraine-Kriegs kann noch weiterhin mit Energiepreissteigerungen gerechnet werden, die sich unmittelbar auf die Produktionskosten niederschlagen würden. Wie sehr die FeedValid GmbH im bevorstehenden Geschäftsjahr davon betroffen sein könnte, lässt sich aktuell nicht konkret abschätzen. Eine Prognose über die Geschäftsentwicklung 2024 ist zudem aufgrund der volatilen Weizenpreisentwicklung nicht möglich. Der Futterpreis bestimmt sich maßgeblich durch die jährlichen Erntepreise. Trotz der vorstehenden Prognoseunsicherheit gehen wir nach derzeitigen Planungen von einem im Branchenverhältnis zufriedenstellendem Ergebnis aus. In Abhängigkeit von der Marktentwicklung kann es jedoch erforderlich sein ggfls. Kapazitätsanpassungen vorzunehmen. Die in der Vergangenheit geänderte Geschäftsstrategie - Konzentration auf ausgewählte Produkte sowie konsequente Trennung von Lieferanten - trug bereits zu der positiven Entwicklung in den vergangenen Geschäftsjahren bei und soll auch weiter konsequent fortgesetzt werden. Im Geschäftsjahr 2024 werden die in den Vorjahren eingeleiteten Umstrukturierungsmaßnahmen, Anstrengungen zur Kosteneinsparung und Effizienzverbesserung weiter forciert und umgesetzt, um die finanzielle Stabilität - und damit eine geordnete Vermögens- und Kapitalstruktur - nachhaltig zu gewährleisten. Im Bereich des Personals soll vereinzelt auf qualitativ hohem Niveau aufgestockt werden. In dem kommenden Geschäftsjahr werden lediglich Ersatzinvestitionen getätigt, die entweder aus dem erwirtschafteten Cash-Flow oder fristenkongruent durch die Aufnahme zusätzlicher Fremdmittel finanziert werden sollen. Chancenbericht Die FeedValid GmbH beabsichtigt auch in den kommenden Jahren die vorhandene Marktposition zu festigen bzw. weiter auszubauen. Chancen für die zukünftige Entwicklung liegen insbesondere in: - der Erschließung neuer Einkaufs- sowie Absatzmärkte - der Gewährleistung einer hohen Produktqualität - der Steigerung der Produktionseffizienz - dem Abschluss "strategischer" Partnerschaften mit Lieferanten und Kunden Allgemein kann festgehalten werden, dass viele Risiken, die im Teil "Risikobericht" beschriebenen sind, dem Unternehmen auch Chancen bieten. Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben. Risikobericht Risikomanagementziele und -methoden Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. In Übereinstimmung mit branchenüblichen Standards und gesetzlichen Bestimmungen hat die FeedValid ein Kontroll- und Risikomanagementsystem eingerichtet, um Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und wirksame Gegenmaßnahmen ergreifen zu können. Zur Steuerung von Geschäftsrisiken existieren Instrumente, um wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Die eingesetzten Instrumente unterscheiden sich notwendigerweise stark voneinander. Dieses Risikomanagementsystem trägt dazu bei, Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig aufzudecken. Zu einem internen Überwachungssystem gehören: - die Anwendung einheitlicher Richtlinien - der Einsatz zuverlässiger Software - die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals - Abweichungsanalysen - Arbeitsanweisungen - Regelungen zur Vertretungsvollmacht - Maßnahmen zur Funktionstrennung Die obenstehenden Überwachungssysteme sind alle installiert und werden monatlich ausgewertet. Preisänderungs-, Ausfall und Liquiditätsrisiken Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls prozesskritischer Informationssysteme wird durch entsprechende Maßnahmen reduziert. Die finanzwirtschaftlichen Risiken, wie Liquiditätsrisiken, Preisänderungsrisiken und Bonitätsrisiken werden durch das eingerichtete Risikomanagementsystem - soweit möglich - reduziert. Finanzwirtschaftliche Risiken Die finanzwirtschaftlichen Risiken, wie Liquiditätsrisiken und Bonitätsrisiken werden durch das eingerichtete Risikomanagementsystem - soweit möglich - reduziert. Die Aufrechterhaltung der zur Verfügung gestellten Kreditlinien ist weiterhin Voraussetzung dafür, alle finanziellen Verpflichtungen erfüllen zu können. Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken Abgabenerhöhungen und Preissteigerungen bei den Frachtkosten können zu einer weiteren Reduzierung der zu entsorgenden Menge führen und sich somit negativ auf die Umsatzentwicklung auswirken. Das Unternehmen führt deshalb ständig Rationalisierungsinvestitionen durch. Risiken aus dem Ukraine-Krieg bestehen zudem und können sich auf die Umsatz- und Ergebnisziele auswirken. Beschaffungsmarktrisiken Mit der Beschaffung von Waren sind grundsätzliche Risiken hinsichtlich Liefertreue, Qualität und sonstige Kosten verbunden. Eine sorgfältige Auswahl der Lieferanten, gute Rahmenbedingungen und langjährige gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit wirkt diesen Risiken entgegen. Produktrisiken Die zukünftige Unternehmensentwicklung hängt in besonderem Maße davon ab, qualitativ hochwertige Produkte zu entwickeln. Personalrisiken Die FeedValid GmbH ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Die stetige Aus- und Weiterbildung für Mitarbeiter sichert die fachliche Kompetenz des Personals. IT-Risiken In einer IT-Umgebung besteht die Gefahr, dass man sich von einem System oder einem Systemanbieter zu sehr abhängig macht. Ein Systemausfall hat dann unter Umständen gravierende Folgen für das gesamte Unternehmen. Wir haben diverse Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt, die dieses Risiko minimieren. Dazu gehören u. a. Zutrittskontrollsysteme, die unterbrechungsfreie Stromversorgung wichtiger Systeme und Datenspiegelungen. Gegen Datensicherheitsrisiken durch unberechtigte Zugriffe auf die IT-Systeme setzen wir u. a. Firewallsysteme und Virenscanner ein. Einige Softwaresysteme wurden zu externen Partnern outgesourct. Dieser Weg soll 2023 weiter fortgeführt werden, um die Sicherheit zu erhöhen. Bestandsgefährdende Risiken Die FeedValid GmbH ist zum Bilanzstichtag nicht mehr bilanziell überschuldet. Durch den erwirtschafteten Jahresüberschuss konnte die bilanzielle Überschuldung vollständig zurückgeführt werden. Eine nachhaltige Störung des finanziellen Gleichgewichts unseres Unternehmens lag jedoch nicht vor. Die vorübergehende Beeinträchtigung unserer Ertragskraft verursachte temporär eine Aufzehrung des Eigenkapitals. Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage oder andere bestandsgefährde Risiken sind derzeit nicht ersichtlich. Sonstige Angaben Bericht über Forschung und Entwicklung Der Bereich Forschung und Entwicklung wird durch verschiedene Personen abgedeckt. Im Wesentlichen werden diese Tätigkeiten durch die Geschäftsführung, sowie von Mitarbeitern aus dem Produktmanagement/Labor, der Betriebsleitung und der technischen Leitung abgedeckt. Zusätzlich unterstützt die Brokking`s Beheer (Konzernmutter) die Tätigkeiten mit Personal aus dem Konzern. Bericht über bestehende Zweigniederlassungen Die FeedValid GmbH unterhält keine Zweigniederlassungen.
Hamm, 25. Januar 2024 gez. Robin Gerard Weening, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Einzelkosten auch Gemeinkosten, durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen sowie angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung einbezogen. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht in den Herstellungskosten berücksichtigt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die Vorjahre betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Mitzugehörigkeitsvermerke Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben: Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte: Forderungen gegen verbundene Unternehmen in der Bilanz mit Euro 5.773.699,76 (Vorjahr: Euro 5.088.719,54). Darin enthalten: - Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit Euro 1.736.378,85 (Vorjahr: Euro 1.308.219,62) - Sonstige Vermögensgegenstände mit Euro 4.037.320,91 (Vorjahr: Euro 3.780.499,92) Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in der Bilanz mit Euro 987.148,59 (Vorjahr: Euro 671.317,22). Darin enthalten: - Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit Euro 987.148,59 (Vorjahr: Euro 671.317,22) Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagewerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: 0,00 Euro). Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf Euro 4.037.320,91 (Vorjahr: Euro 3.780.499,92). Die Forderungen gegen Gesellschafter werden im Bilanzposten "B. II. 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen" ausgewiesen. Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von Euro 5.543.126,86 einbezogen. Angabe und Erläuterungen zu Verbindlichkeiten Die Restlaufzeit und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt:
Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beläuft sich auf Euro 0,00. Die Verbindlichkeiten sind zu Euro 4.148.952,46 durch Eigentumsvorbehalte gesichert. Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf Euro 12.167,00 (Vorjahr: Euro 11.301,65). Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern werden in der Bilanz unter dem Posten "C. 2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen" ausgewiesen. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind keine Haftungsverhältnisse zu vermerken. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von Euro 7.614.862,27 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen resultieren diese Verpflichtungen aus bestehenden Pacht-, Miet- und Leasingverträgen. Die Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen belaufen sich auf Euro 6.353.778,86. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
* Die Bestellung zum Geschäftsführer erfolgte mit der Eintragung in das Handelsregister vom 29.12.2023. Herr Jeroen Rossy ist zeitgleich als Geschäftsführer ausgeschieden. Vergütungen der Geschäftsführer Die Angabe der Vergütungen der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Konzernzugehörigkeit Die FeedValid GmbH wurde in den Konzernabschluss der Brokking ́s Beheer B.V., Almere/NL einbezogen. Die Brokking ́s Beheer B.V., Almere/NL stellt den Konzernabschluss für den größten Konzernkreis auf. Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind folgende Vorgänge von besonderer Bedeutung, die weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, eingetreten: Kurzfristig können geopolitische Risiken wie eine Eskalation des Nahost-Konflikts nach den Terrorangriffen der Hamas auf Israel oder eine weitere Verknappung des Energieangebots im Zusammenhang mit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine zu neuen Energiepreisschüben führen. Für die Gesellschaft können sich hieraus beispielsweise Risiken aus Einnahmeausfällen sowie aus gestiegenen Einkaufspreisen ergeben, da ein weiterer Anstieg der Produktionskosten (z.B. Energiepreise) der Lieferanten weitergegeben würde. Zweifel an der Fortführungsfähigkeit des Unternehmens (Going-Concern-Annahme) ergeben sich aus den vorstehenden Unwägbarkeiten nach dem aktuellen Kenntnisstand jedoch nicht. Nach dem Schluss des Geschäftsjahrs traten keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt Euro 1.288.818,00. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von Euro 6.831.944,86, der zu verwenden ist. Der Bilanzgewinn in Höhe von Euro 6.831.944,86 wird auf neue Rechnung vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Hamm, 25. Januar 2024 gez. Robin Gerard Weening, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 17.05.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um eine nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke gekürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die FeedValid GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der FeedValid GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FeedValid GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Ahaus, 15. Mai 2024 KRP
audit GmbH
gez. Bachelor of Laws (LL. B.) Thomas Terhaar, Wirtschaftsprüfer gez. Dipl.-Betriebswirt (FH) Jörg Brands, Wirtschaftsprüfer |
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