Fliedner gGmbHLiquidiert
45481 Mülheim an der Ruhr, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Claudia Ott seit 9.6.2020 | Liquidator |
Sabine Halfen seit 9.6.2020 | Liquidator |
Matthias Dargel seit 12.7.2012 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Theodor Fliedner Stiftung | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Fliedner gGmbHMülheim an der RuhrJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019BilanzAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2019Gesetzliche Grundlagen für die Aufstellung des Jahresabschlusses Die Fliedner gGmbH i.L., Mülheim an der Ruhr (Amtsgericht Duisburg, HR B 16013) ist eine Kleinstkapitalgesellschaft i.S.d. § 267a HGB. Der Jahresabschluss wurde nach den §§ 242 ff., 264 ff. des HGB und den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Der Anhang wurde unter teilweiser Berücksichtigung von größenabhängigen Erleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften aufgestellt. In der Gesellschafterversammlung am 26. September 2019 wurde die Einstellung des Geschäftsbetriebes zum 31. Dezember 2019 beschlossen. Die Bekanntmachung der Liquidation im Bundesanzeiger erfolgte am 2. Januar 2020. Die Gesellschaft befindet sich derzeit in Liquidation. Diese wurde in den Gesellschafterversammlungen vom 26. September/9. Dezember 2019 beschlossen und am 9. Juni 2020 in das Handelsregister eingetragen. Gegenstand des Unternehmens war seit dem Jahr 2013 die Gewährung arbeits- und sozialpädagogischer Hilfe zur Arbeit sowie beruflicher Qualifizierung und Ausbildung zur Selbsthilfe (Integrationsbetriebe). Weiterhin konnte ein Fachseminar für Altenpflege sowie eine Fort- und Weiterbildungsstätte mit Schwerpunkt in den Bereichen Gesundheit und Soziales betrieben werden. Der im Jahr 2013 an den Start gegangene Gastronomiebetrieb "Dock 20" in Mülheim an der Ruhr wurde zum 31. Juli 2014 geschlossen. Seit dem Geschäftsjahr 2014 besteht am Standort Langen in Brandenburg der Integrationsbetrieb "Fliedner Service" als Zweigniederlassung mit den Tätigkeitsfeldern Garten- und Landschaftspflege, Maler- und Lackierhandwerk und technisches Gebäudemanagement. Der Buchhaltung liegt ein an die Empfehlungen des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland angelehnter Kontenrahmen für Einrichtungen und Werke der Diakonie zugrunde, der an die gesetzlichen Regelungen des HGB für Kapitalgesellschaften angepasst wurde. Aufgrund der geplanten Liquidation der Gesellschaft erfolgte die Erstellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2019 unter Abkehr von der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Vermögensgegenstände und Schulden werden zum Abschlussstichtag grundsätzlich einzeln bewertet. Die Bilanzierung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgt im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt. Alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, werden berücksichtigt. Gewinne werden nur berücksichtigt, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert sind. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Aufgrund der Abkehr von der Going-Concern-Prämisse erfolgt die Bilanzierung der Vermögenswerte nach den Verhältnissen des Absatzmarktes. Bei der Bilanzierung der Passiva sind die mit der Einstellung der Unternehmenstätigkeit einhergehenden Aufwendungen bei den Rückstellungen bzw. den sonstigen Verbindlichkeiten berücksichtigt worden. Ansonsten wurden die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden beibehalten. Bei der Bilanzierung und der Bewertung wurden folgende Grundsätze angewandt:
Erläuterungen zu einzelnen Bilanzposten Die Aufgliederung des Anlagevermögens und dessen Entwicklung sind in der Anlage zum Anhang dargestellt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sämtlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen sonstige Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Theodor Fliedner Stiftung, Mülheim an der Ruhr. Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Sonstige Angaben Die Theodor Fliedner Stiftung, Mülheim an der Ruhr, ist alleinige Gesellschafterin der Fliedner gGmbH i.L. Geschäftsführung Frau Sabine Halfen, Mülheim an der Ruhr (bis zum 9. Dezember 2019) Vorstand der Theodor Fliedner Stiftung, Mülheim an der Ruhr Herr Carsten Bräumer, Duisburg (bis zum bis zum 9. Dezember 2019) Vorstand der Theodor Fliedner Stiftung, Mülheim an der Ruhr Frau Claudia Ott, Mülheim an der Ruhr (bis zum 9. Dezember 2019) Vorstand der Theodor Fliedner Stiftung, Mülheim an der Ruhr In der Gesellschafterversammlung vom 9. Dezember 2019 wurden folgende Personen als Liquidatoren bestellt: Frau Sabine Halfen, Mülheim an der Ruhr Vorstand der Theodor Fliedner Stiftung, Mülheim an der Ruhr Frau Claudia Ott, Mülheim an der Ruhr Vorstand der Theodor Fliedner Stiftung, Mülheim an der Ruhr Zahl der Beschäftigten: Im Geschäftsjahr 2019 waren durchschnittlich 6 Mitarbeiter beschäftigt.
Mülheim an der Ruhr, 26. Juni 2020 Die Liquidatoren der Fliedner gGmbH i.L. Sabine Halfen Claudia Ott Anlagenspiegel
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Fliedner gGmbH i.L., Mülheim an der Ruhr PRÜFUNGSURTEIL Wir haben den Jahresabschluss der Fliedner gGmbH i.L., Mülheim an der Ruhr, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DAS PRÜFUNGSURTEIL Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss zu dienen. HERVORHEBUNG EINES SACHVERHALTS Wir verweisen auf die Ausführungen der gesetzlichen Vertreter in den Abschnitten "Gesetzliche Grundlagen für die Aufstellung des Jahresabschlusses" und "Bilanzierungs- und Bewertungsgrundlagen" des Anhangs, welche den Beschluss zur Liquidation der Gesellschaft und die darauf basierende Bilanzierung zu Liquidationswerten aufgrund der Abkehr vom Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit beschreiben. Unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss ist diesbezüglich nicht modifiziert. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur geordneten Liquidation der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der geordneten Liquidation, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage der Abkehr vom Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern der Fortführung der Unternehmenstätigkeit tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Essen, 26. Juni 2020 BDO
AG
gez. Fritz, Wirtschaftsprüfer gez. Linnenbäumer, Wirtschaftsprüferin |
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