WK Photovoltaik eGbR
Selbe AdresseGroßhandel mit Photovoltaikmodulen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Weigel seit 21.11.2007 | Geschäftsführer |
Regina, geb. Günther Kurz seit 17.1.2006 | Geschäftsführer |
Alois Weigel seit 17.1.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 40.00% | |
A**** W***** | 10.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
WWS Metallformen GmbHEigenbeteiligung | 45.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 45.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
WWS Metallformen GmbHHatzenbühlJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Das Kerngeschäft der WWS Metallformen GmbH ist die Konstruktion, Fertigung und Erprobung von hochpräzisen Werkzeugformen sowie die Fertigung von komplexen Tiefzieh- und Blechumformteilen. Die Fertigung erfolgt in der Regel in Form von Prototypen oder in Kleinserien. Hauptabsatzmarkt ist die Automobilindustrie. Darüber hinaus erschließen wir auch weitere Umsatzmärkte im Bereich der Metallbearbeitung. Dazu gehört der Ausbau der Dämmtechnik und die Entwicklung von Produkten für den Grill- bzw. Outdoorbereich, die unter dem Markennamen "FENNEK" vertrieben werden. 2. Forschung und Entwicklung Unsere Aktivitäten im Bereich Forschung und Entwicklung betreffen vor allem interne Optimierungen unserer Prozesse, mit dem Ziel kostengünstigere Herstellungsverfahren und sowie effizientere Fertigungsabläufe zu entwickeln. Darüber hinaus arbeiten wir im Bereich Konsumgüter an neuen Produkten zur Ergänzung unserer Produktpalette. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft verzeichnet im Jahr 2023 einen leichten Rückgang von 0,3 % des preisbereinigten Bruttoinlandsproduktes. Die Entwicklung im Exportbereich lag bei -2,2 %. Die privaten Konsumausgaben sind im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,7 % , die Konsumausgaben des Staates ebenfalls preisbereinigt um 1,5 % zurück gegangen. Die Prognosen für das Wirtschaftswachstum im Jahr 2024 liegen bei unter 1 %. Die Inflationsrate wird mit ca. 2,2 % für das Jahr 2024 prognostiziert. In Folge der weiterhin sehr fragilen weltwirtschaftlichen Lage ist allerdings auch nicht auszuschließen, dass die deutsche Wirtschaft im Jahr 2024 schrumpfen könnte. Die Automobilindustrie befindet sich derzeit in einer Umbruchsituation. Bis vor knapp zehn Jahren stand in der Automobilindustrie vor allem die Optimierung des Hardwareprodukts im Vordergrund. Besonders Verbrennungsmotoren wurden immer leistungsfähiger, laufruhiger und effizienter, die Fahrdynamik verbesserte sich von Fahrzeuggeneration zu Fahrzeuggeneration. Inzwischen sind Fahrzeuge hoch digitalisiert und vernetzt und haben sich so den Bedürfnissen der Kunden angepasst, die den Umgang mit ihrem Smartphone gewohnt sind und diese Features auch bei der Mobilität wiederfinden wollen. E-Mobilität mit intelligentem Lademanagement, Connected Cars und Autonomes Fahren sind die Schlagwörter der Zukunft. Diese Entwicklungen wirken sich allerdings auf unser Geschäftsmodell nicht negativ aus, Karosserieteile sowie Komponenten im Abgasbereich werden trotzdem benötigt und beauftragt. Zu beobachten sind die Tendenzen in Politik und Gesellschaft, etwa im Bereich der Regulierung oder die Veränderungen am Arbeitsmarkt. Der Wunsch nach flexiblen Arbeitsmodellen, Mental Health, Diversität, Nachhaltigkeit und Work-Life-Balance steht im Vordergrund. Das Unternehmen muss sich aktiv um Mitarbeiter bewerben und damit finanziell auch stark in Vorleistung gehen. 2. Darstellung des Geschäftsverlaufs im Jahr 2023 Unsere Umsätze konnten im Geschäftsjahr 2023 um T€ 1.788, d.h. 8%, gesteigert werden. Größtenteils beruht diese Erhöhung auf den Anlauf einiger neu gewonnener Serienprojekte im Bereich Karosserie. Unser Umsatzwachstum konnte unsere Vorjahresprognose übertreffen. Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen in Höhe von T€ 507 getätigt. Hierbei entfiel der Großteil auf das Sachanlagevermögen und betraf im Wesentlichen Erneuerungen von Maschinen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung (T€ 472). Der Jahresüberschuss sank gegenüber dem Vorjahr um T€ 404, d.h. 78 % auf T€ 111. Dies resultierte im Wesentlichen aus der Anpassung unserer Lohngruppen an die gestiegenen Tariflöhne und dem starken Lagerabbau in der zweiten Jahreshälfte. Die Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter inklusive der Auszubildenden wurde von 171 im Vorjahr auf 183 erhöht. Die Gesamtleistung konnte im Geschäftsjahr 2023 um T€ 962 gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. 3. Lage Vermögenslage Die Gesamtinvestitionen in unsere Sachanlagen im Geschäftsjahr betrugen T€ 472. Die betraf im Wesentlichen Erneuerungen von Maschinen, Betriebs- und Geschäftsausstattung. Das Umlaufvermögen hat sich per Saldo um T€ 439 auf T€ 10.725 erhöht. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich aufgrund von Stichtagseffekten um T€ 434 erhöht. Die Vorräte reduzierten sich die Vorräte um T€ 469 gegenüber dem Vorjahr. Die liquiden Mittel erhöhten sich um T€ 881 auf T€ 3.708. Aufgrund des positives Jahresergebnisses erhöhte sich das Eigenkapital um T€ 111 auf T€ 10.029. Auf der Passivseite steigen die Rückstellungen um T€ 184 auf T€ 998; der Anstieg betrifft im Wesentlichen Personalrückstellungen sowie ausstehende Bonuszahlungen für Kundenprojekte. Die sonstigen Verbindlichkeiten erhöhten sich stichtagsbedingt vor allem wegen gestiegenen Umsatzsteuerverbindlichkeiten. Finanzlage Die liquiden Mittel betrugen zum Stichtag T€ 3.708. Die Eigenkapitalquote von rund 80 % lag zum Stichtag auf dem hohen Niveau der Eigenkapitalquote des Vorjahres (83 %). Die notwendigen Investitionen des Jahres wurden aus den bestehenden Finanzmitteln finanziert. Im Geschäftsjahr 2023 wurden keine Bankdarlehen aufgenommen. Auf die Inanspruchnahme von Kreditlinien bei Banken konnte verzichtet werden. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug wegen der Abnahme der Vorräte verbunden mit der Erhöhung der Rückstellungen und Verbindlichkeiten im Geschäftsjahr T€ 1.393. Im Rahmen der Investitionstätigkeit belief sich der Cashflow im Geschäftsjahr auf T€ - 507. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit betrug im Geschäftsjahr T€ - 4 und betraf die Rückführung der Bankverbindlichkeiten. Ertragslage Die Umsatzerlöse übertrafen das Vorjahresniveau um T€ 1.788 (+ 8%); siehe Punkt 2. Der Materialaufwand erhöhte sich geringfügig um T€ 51 (+1%) und ist im Verhältnis zu den Umsatzerlösen gesunken. Das Rohergebnis ist damit um T€ 733 auf T€ 14.238 (+ 5%) gestiegen. Die Personalkosten erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 22% gestiegen, weil die Löhne im Jahr 2023 aufgrund von Anpassungen der Lohngruppen verhältnismäßig stark gestiegen sind sowie die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer ebenfalls gewachsen ist. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen war im Geschäftsjahr 2023 eine geringere Kostenbelastung zu verzeichnen. Die Aufwendungen sind um T€ 378 auf T€ 4.103 zurück gegangen. Ausschlaggebend hierfür waren im Wesentlichen niedrigere Fremdleistungen. Gegenläufig waren höhere Aufwendungen für Reparaturen und Instandhaltung und stark gestiegene Kosten im Bereich von Beratungsleistungen, die für die Einführung und Aufrechterhaltung von Qualitätsmanagementnormen notwendig waren. Dieser Bereich wird auch in den nächsten Jahren immer stärker ausgebaut werden müssen, weil die Anforderungen unserer Kunden - Zertifizierungen im Bereich Umwelt oder auch Informationssicherheit - steigen. Diese Entwicklungen führten dazu, dass das Betriebsergebnis (Jahresüberschuss vor Steuern und Finanzergebnis) im Geschäftsjahr sich um T€ 539 auf T€ 203 verringerte. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Als wesentliche Kennzahlen ziehen wir die Materialkosten im Verhältnis zum Umsatz und die Personalkosten und Sachaufwendungen in % vom Rohergebnis heran. Die Materialquote im Verhältnis zum Umsatz hat sich um 3 Prozentpunkte verbessert. Die Personalkosten im Verhältnis zum Rohergebnis erhöhten sich um 9 Prozentpunkte, die Sachaufwendungen im Verhältnis zum Rohergebnis reduzierten sich um 4 Prozentpunkte. 5. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als zufriedenstellend ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung in der mehrjährigen Betrachtung, unter Berücksichtigung des Projektfaktors, erachten wir ebenfalls als zufriedenstellend. III. Prognosebericht Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2024 aufgrund der bis zum Abschlussstichtag vorliegenden Auftragseingänge sowie der Entwicklung unsere Verkäufe an Endkonsumenten einen leicht steigenden Gesamtumsatz im einstelligen Prozentbereich. Aufgrund der Entwicklungen auf Beschaffungs- oder Personalebene kann es dennoch zu einem negativen Einfluss auf unser Jahresergebnis kommen. Bezüglich der Investitionen in das Sachanlagevermögen gehen wir von einem leichten Anstieg im Vergleich zum Vorjahr aus. Das im Vorjahr erwartete Umsatzwachstum im unteren einstelligen Bereich konnte übertroffen werden. Ursächlich dafür war im Wesentlichen die stärkere Nachfrage im Bereich der Serienfertigung. Die prognostizierten negativen Auswirkungen auf das Jahresergebnis durch Lohnsteigerungen ist eingetreten und konnte nur teilweise durch geringere Aufwendungen für Fremddienstleister kompensiert werden. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Chancenbericht Aufgrund der Unwägbarkeiten sehen wir unsere Zukunftschancen derzeit vorsichtig positiv. Die Entwicklung hin zu immer mehr Kleinserien vor allem im Nutzfahrzeugbereich stellt für WWS eine große Chance dar. Wir gehen davon aus, die extremen Rückgänge im PKW-Bereich mittelfristig damit kompensieren zu können. Wichtig ist jedoch die Produktivität wie geplant ständig zu steigern. Mit unserem qualifizierten Personal und der Gestaltung moderner Prozesse sehen wir uns bestens gerüstet. Durch die Erschließung neuer Umsatzmärkte, wie beispielsweise im Konsumentenbereich mit unserer Marke FENNEK, erwarten wir mittelfristig ebenfalls positive Entwicklungen. Mit unserer komfortablen Unterlegung mit Eigenkapital sehen wir uns gut gerüstet auch kurzfristig flexible Entscheidungen treffen zu können, um beispielsweise den strukturellen Veränderungen in der Automobilindustrie entgegenwirken zu können. Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter aus dem Ausland, werden wir weiterhin durch einen konsequenten Markenauftritt, durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit sowie durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Unter Berücksichtigung von kostenbewusstem Handeln besteht die Möglichkeit, unser Ergebnis sowie unser Eigenkapital mittelfristig weiter wachsen zu lassen. Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen, insbesondere unsere bestehenden langjährigen Geschäftsbeziehungen zu unseren Lieferanten haben in diesen Zeiten einen positiven Effekt auf die Lieferfähigkeit. 2. Risikobericht Branchenspezifische Risiken Umwälzende Entwicklungen in der Automobilindustrie vor allem im PKW-Bereich nehmen verstärkt zu. Im Nutzfahrzeugbereich ist die weitere Optimierung des Dieselmotors unverkennbar sowie der Einsatz von Gasmotoren im Kommen. Durch die hohe Abhängigkeit von dieser Branche werden die Auswirkungen auf unsere Gesellschaft erheblich sein. Dies erfordert von uns auch weiterhin eine sehr hohe Innovationsfähigkeit und eine große Flexibilität. Die Auftragsentwicklung wird weiterhin hohen Schwankungen unterliegen. Dem begegnen wir durch Ausweitung unseres Geschäfts auf weitere Branchen. Erste Projekte im Bereich des Karosseriebaus wurden bereits beauftragt und trugen 2023 zum Umsatz bei. Ertragsorientierte Risiken Den hohen Schwankungen von Preisen und Mengen auf den Absatzmärkten versuchen wir mit einer breiteren Streuung von Kunden und Produkten entgegenzuwirken. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund unserer guten Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Risiken aus Währungs-, Termin- oder Derivatgeschäften bestehen nicht. Liquiditätspläne werden permanent überwacht und angepasst. Wesentliche Darlehen bei Kreditinstituten bestehen nicht. Marktrisiken Das Risiko steigender Rohstoffpreise kann durch alternative Beschaffungswege sowie der Weitergabe der Preise nur begrenzt reduziert werden. Die bedarfsgerechte Versorgung mit Rohstoffen ist jedoch nicht in Gefahr. Intensive Kontakte zu den Herstellern und tagesaktuelle Informationen über die Entwicklungen am Markt sind die Grundlage für den strategischen Einkauf. Grundsätzlich versuchen wir die gestiegenen Kosten allumfänglich an den Markt weiterzugeben, dies ist in der Regel aber nur mit etwas zeitlichem Versatz umzusetzen. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über ein Forderungsmanagementsystem. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Firma ist die Absicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken aller Art. Wesentliche Währungsrisiken bestehen keine. 3. Gesamtaussage Wir beurteilen unsere Lage als stabil. Als eigentümergeführtes, mittelständisches Unternehmen glauben wir, schnell und flexibel auf alle Markterfordernisse reagieren zu können und dadurch auch in Zukunft den Erfolg unseres Unternehmens gewährleisten können. Ungeachtet dessen können wir keine feste Aussage über die weiteren Auswirkungen der weltweiten Krisensituation auf unseren Unternehmenserfolg tätigen. V. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden nicht betrieben.
Hatzenbühl, den 09.08.2024 WWS Metallformen GmbH gez. Alois Weigel gez. Regina Kurz gez. Christian Weigel BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 des Handelsgesetzbuches. Es besteht demzufolge Prüfungspflicht für den Jahresabschluss. Die Aufstellung des Jahresabschlusses richtet sich für die Bilanz nach den Vorschriften der §§ 266, 268 des Handelsgesetzbuches, für die Gewinn- und Verlustrechnung nach den Vorschriften der §§ 275, 277 des Handelsgesetzbuches, und für den Anhang nach den jeweils entsprechenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Von den größenabhängigen Befreiungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften wird Gebrauch gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht Die Gesellschaft ist unter der Firma WWS Metallformen GmbH im Handelsregister des Amtsgerichtes Landau in der Pfalz unter der Nummer HRB 21260 eingetragen. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Hatzenbühl. Mitzugehörigkeitsvermerke Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit werden dazu nachfolgende Erklärungen gegeben: in den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 389.557,79 Euro enthalten. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Vermögens- und Schuldposten sind unter Beachtung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches für Kapitalgesellschaften und der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit bewertet. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Abnutzbare Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden bei Anschaffungskosten bis 250,00 Euro im Zugangsjahr direkt im Aufwand erfasst. Bei Anschaffungskosten über 250,00 Euro bis 800,00 Euro werden die Vermögensgegenstände im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen kamen die Anschaffungskosten oder die Nennwerte zum Ansatz. Pauschalwertberichtigungen wurden in Höhe von 1 % des Nettoforderungsbestandes gebildet. Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Kurswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die flüssigen Mittel sind mit dem Nennwert bilanziert. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Zahlungen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Zeitpunkt darstellen. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. C. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen im Geschäftsjahr 2023 sind im Anlagenspiegel dargestellt. Anschaffungskosten
Abschreibungen
Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Erläuterung zu den sonstigen Vermögensgegenständen In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind Steuerforderungen in Höhe von 111.536,47 Euro enthalten, die rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehen. Gewinnvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von 9.865.317,59 Euro einbezogen. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind insbesondere Rückstellungen für Personal, für ausstehende Gutschriften, für Gewährleistung sowie für unterlassene Aufwendungen für Instandhaltung (Nachholung in den ersten drei Monaten 2024) enthalten. Erläuterungen zu den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat am Abschlussstichtag aus Miet- bzw. Pachtverträgen finanzielle Verpflichtungen mit einem jährlichen Betrag von 664 TEuro ohne Nebenkosten. Am Abschlussstichtag bestanden Leasingverträge mit Restlaufzeiten mit bis zu 5 Jahren. Die hieraus resultierenden zukünftigen finanziellen Verpflichtungen betrugen am Abschlussstichtag 913 TEuro. D. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 183 Arbeitnehmer beschäftigt, davon 174 sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer und 9 geringfügig Beschäftigte. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB bezüglich der Angaben gemäß § 285 Satz 1 Nr. 9 Buchstabea HGB wird in Anspruch genommen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von 111.280,90 Euro auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsleitung
Hatzenbühl, den 09.08.2024 WWS Metallformen GmbH gez. Alois Weigel gez. Regina Kurz gez. Christian Weigel sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 20.09.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die WWS Metallformen GmbH, Hatzenbühl Prüfungsurteile Wir haben den Jahresschluss der WWS Metallformen GmbH, Hatzenbühl, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der WWS Metallformen GmbH, Hatzenbühl, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Karlsruhe, den 15. August 2024 Kanzlei Wangler GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Dipl. oec. Klaus Schmitt, Wirtschaftsprüfer |
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