Stena Technoworld GmbHLiquidiert

22335 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 111697
Vorher
HVG Elektrorecycling GmbHBRESCH Recycling GmbHSTENA BRESCH GmbH
Eingetragen
7.9.2005
Branche
Energetische Verwertung von AbfällenZerlegen von Schiffs- und Fahrzeugwracks und anderen AltwarenSonstige Verwertung von Abfällen
Gegenstand
die Verwertung und Behandlung von Elektro- und Elektronikschrott aller Art, die Entsorgung und Verwertung von Abfällen aller Art und die damit verbundenen Tätigkeiten, die Verarbeitung von Elektround Elektronikkomponenten sowie Vertrieb und Wartung von Rückgewinns- und Aufbereitungsanlagen für Elektro- und Elektronikschrott bzw. -komponenten.

Historie

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Management

NameRolle
Arne Seeger
seit 7.10.2019
Prokura
Folkert Schmidt
seit 17.1.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
12.500 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Stena Technoworld GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.09.2015 bis zum 31.08.2016

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015/2016

I. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Stena Metall Holding GmbH, ein Unternehmen der schwedischen STENA Metall-Gruppe, ist Alleingesellschafter der Stena Technoworld GmbH.

Gegenstand des Unternehmens ist die Verwertung und Behandlung von Elektro- und Elektronikschrott aller Art, die Entsorgung und Verwertung von Abfällen aller Art und die damit verbundenen Tätigkeiten, die Verarbeitung von Elektro- und Elektronikkomponenten sowie Vertrieb und Wartung von Rückgewinnungs- und Aufbereitungsanlagen für Elektro- und Elektronikschrott bzw. -komponenten.

Mit einer Gesamtverwertungskapazität in Höhe von 50.000 t p.a. an Kühl- und Kältegeräten sowie 20.000 t p.a. Elektronikschrott ergänzt die Gesellschaft in Deutschland an den Standorten Baumholder, Wangerland und Lauingen die STENA Metall-Gruppe in Europa.

Unsere Kunden für die Eingangsmengen sind hauptsächlich Hersteller und Systempartner in Europa. Unsere Abnehmer von Fraktionen sind weitestgehend größere Unternehmen in Europa und Asien.

Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft kooperiert intensiv mit der Zentrale (HQ Göteborg) im Bereich der Optimierung und Weiterentwicklung ihrer bestehenden Anlagen und Prozesse. Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten sind dabei im Konzern als standortübergreifende Gruppenfunktionen organisiert. Der finanzielle Aufwand hierfür wird im Konzernabschluss unserer Muttergesellschaft in Schweden ausgewiesen.

II. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Aufgrund der wirtschaftlichen Turbulenzen in China, der Krisen in den Kriegsgebieten Syrien und Irak sowie der Unsicherheiten in der Ukraine, hat sich die weltweite Nachfrage nach metallischen Rohstoffen abgeflaut, was sich wiederum auf die Preise von Sekundärrohstoffen negativ ausgewirkt hat. Insbesondere haben sich die fallenden Preise von Eisen und Kupfer auf die Branche ausgewirkt. Der fallende Ölpreis hat sich auf die Preise von recyceltem Kunststoff stark ausgewirkt. Der Konsolidierungsprozess in der Elektroschrottbranche geht deshalb weiter.

Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Die Gesellschaft spezialisiert sich weiter auf das Recyceln von Kühlgeräten. Der Marktanteil liegt unverändert bei ca. 35% und die verarbeiteten Mengen bleiben stabil. Alle Verträge für Eingangsmenge konnten gehalten bzw. neu abgeschlossen werden. Teilweise tritt die Gesellschaft vermehrt als Subunternehmer in zweiter Reihe auf, und hält immer weniger Verträge direkt mit den Herstellern. Aufgrund der geografischen Lage bei den beiden Anlagen in Süddeutschland, hat die Gesellschaft weiterhin einen großen Wettbewerbsvorteil.

Elektroschrott aus den Sammelgruppen 3 (Bildschirme, Monitore und TV-Geräte) und 5 (Haushaltskleingeräte, Informations- und Telekommunikationsgeräte, Geräte der Unterhaltungselektronik, Leuchten und sonstige Beleuchtungskörper sowie Geräte für die Ausbreitung oder Steuerung von Licht, elektrische und elektronische Werkzeuge, Spielzeuge, Sport- und Freizeitgeräte, Medizinprodukte, Überwachungs- und Kontrollinstrumente) wurde im Geschäftsjahr weiterhin nur in der Anlage in Wangerland verarbeitet. Am Ende des Geschäftsjahres ist dieser Geschäftsbereich eingestellt. Sollte sich die allgemeine Situation der Branche verbessern, wird der Geschäftsbereich ggf. neu überprüft.

Die Preise, die von den Herstellern für die Kühlgeräteverwertung bezahlt werden, sind weiterhin nach oben gegangen. Hintergrund ist, dass alle Kühlschrankrecyclingunternehmen in den vergangenen Jahren nicht profitabel waren, und daher ihre Preise erhöhen mussten.

Weiterhin ist eine Preisindexierung auf recyceltem Kunststoff von Kühlschränken bis Ende 2016 geplant. Angestrebt ist, Verträge mit Indexierung auf Eisen, Kupfer, Aluminium und Kunststoff, mit Lieferanten zu abschließen. Das macht uns weniger abhängig auf Veränderungen in den Rohstoffpreisen.

Bedeutsame Leistungsindikatoren

Die Stena Technoworld GmbH steuert ihre operative Geschäftstätigkeit insbesondere anhand der Auftragseingänge der Kunden sowie den Umsatzerlösen, dem EBITDA, dem EBIT, dem DSO (Days Sales Outstanding) und dem DIO (Days Inventory Outstanding).

Darüber hinaus ist ein wesentlicher, nicht finanzieller Leistungsindikator, der Durchsatz in Kg pro Mitarbeiterstunde. Die Entwicklung der Leistungsindikatoren im Vergleich zum Vorjahr ist der nachstehenden Tabelle zu entnehmen:

Leistungsindikator 2015/2016 2015/2016 Prognose 2014/2015
Verwertete Kühl- und Kältegeräte (in t) 43.538 45.290 45.423
Verwertete Elektroschrott (in t) 9.483 12.588 14.821
Umsatzerlöse (in Tausend €) 27.787 30.140 31.075
EBITDA (in Tausend €) 662 3.422 3.164
EBIT (in Tausend €) -570 2.127 2.114
Leistungsindikator 2015/2016 2015/2016 Prognose 2014/2015
DSO (Tage) 43 42 39
DIO (Tage) 8 17 12
Durchsatz Kühl- und Kältegeräte (in Kg/St.) 287 335 311

Der Rückgang in Elektroschrott liegt hauptsächlich daran, dass unser Hauptkunde weniger als geplant geliefert hat und, dass dieser Geschäftsbereich Ende des Geschäftsjahres eingestellt wurde.

EBITDA und EBIT sind schlechter ausgefallen hauptsächlich aufgrund Schließungskosten für den Geschäftsbereich Elektroschrott und fallende Rohstoffpreise.

DIO ist besser als geplant. Es ist uns gelungen die Lagerbestände von fertigen Erzeugnissen zu minimieren.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Ertragslage

Unsere Umsatzerlöse setzen sich aus Verwertungs- und Fraktionserlösen sowie den Erlösen aus dem Handel mit Fraktionen zusammen. Die Umsatzerlöse betrugen im Geschäftsjahr 27.787 T€ und sind gegenüber dem Vorjahr (31.075 T€) um 3.288 T€ (10,6 %) gesunken.

Die hauptsächliche Ursache dafür ist der Preisverfall auf den Rohstoffmärkten und die Schließung des Geschäftsbereichs Elektroschrott.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit betrug -828 T€ und ist gegenüber dem Vorjahr (1.799 T€) kräftig gesunken. Davon entfallen auf den Bereich Produktion -81 T€ (Vorjahr 5.786 T€); den Bereich Market 1.227 T€ (Vorjahr -1.998 T€); den Bereich Overhead -1.974 T€ (Vorjahr -1.988 T€).

Aufgrund des Preisverfalls auf den Rohstoffmärkten, die geringeren Mengen von Elektronikschrott und die Schließungskosten für den Geschäftsbereich Elektroschrott, ist das Produktionsergebnis kräftig gesunken. Das Ergebnis im Market hat sich mit 3.225 T€ verbessert. Hier ist es uns gelungen die Verwertungspreise für eingehendes Material in unseren Anlagen zu verbessern und die Transportkosten zu verringern.

Das Rohergebnis ist im Verhältnis zum Umsatz um 7,8% gesunken. Die positive Entwicklung des letzten Geschäftsjahres wurde somit nicht gehalten.

Der Personalaufwand ist gegenüber dem Vorjahr von 4.500 T€ auf 4.611 T€ gestiegen und beträgt damit 16,0 % der Gesamten Aufwendungen (Vorjahr 15,0%).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen 6.837 T€. Dies entspricht einem Anteil von 23,8 % an der Gesamtleistung (Vorjahr 7.031 T€; 22,6 %).

Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist insbesondere auf einen Rückgang der Kosten für Reparaturen und Instandhaltungen auf 941 T€ (Vorjahr 1.259 T€) zurückzuführen.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme beträgt zum Bilanzstichtag 12.783 T€ (Vorjahr 13.475 T€).

Die lang- und mittelfristigen Fremdmittel haben sich gegenüber dem Vorjahr mit 4 T€ erhöht und betragen 7.504 T€. Die kurzfristigen Fremdmittel haben sich um 176 T€ erhöht.

Das Umlaufvermögen hat sich um 123 T€ vermindert. Dieser Betrag setzt sich wie folgt zusammen: Erhöhung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um 158 T€; Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 331 T€; Verminderung der Vorräte um 185 T€; Verminderung des Kassenbestandes und der Guthaben bei Kreditinstituten um 0 T€, Verminderung der sonstigen Vermögensgegenstände um 427 T€.

Das Anlagevermögen in Höhe von 7.803 T€ ist durch das Eigenkapital von 2.071 T€ sowie die mittelfristigen Verbindlichkeiten in Höhe von 7.500 T€ gedeckt.

Wesentliche, nicht betriebsnotwendige Vermögenswerte, sind nicht vorhanden. Ebenso existieren keine maßgeblichen Unterschiede zwischen Buchwert und Verkehrswerten.

Finanzlage

Die Investitionen betrugen 966 T€. Darin enthalten sind im Wesentlichen die Investitionen in eine neue Gasaufbereitungsanlage in Baumholder in Höhe von 575 T€, neue Anlagentechnik in Lauingen in Höhe von 274 T€, sowie 2 neue Gabelstapler in Baumholder in Höhe von 90 T€.

Der Finanzmittelbestand ist im Berichtsjahr gleichgeblieben. Die positive Cash-Flows aus dem operativen Bereich (897 T€) hat den Cash-Flow aus dem Investitionsbereich (-681 T€) und aus der Finanzierungstätigkeit (-216 T€) kompensiert.

Cash- Flow (in Tausend C) 2015/2016 2014/2015
Finanzmittelbestand zum 1.9. 2 10
Cash- Flow aus operativer Tätigkeit 897 2.964
Cash- Flow aus Investitionstätigkeit -681 -1.238
Cash- Flow aus Finanzierungstätigkeit -216 -1.734
Finanzmittelbestand zum 31.8. 2 2

Die Eigenkapitalquote beträgt 16,2 % (Vorjahr 21,6 %).

Die Finanzierung der Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr ausschließlich über verbundene Unternehmen durchgeführt. Zum Bilanzstichtag ist ein Darlehen über 7.500 T€ ausgenutzt.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfrist beglichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. EBIT betrug -570 T€ (Vorjahr 2.114 T€) EBITDA betrug 662 T€ (Vorjahr 3.164 T€).

Die Eigenkapitalrendite betrug -40,7% (Vorjahr 58,0%).

Der Mitarbeiterstand ist von 113 Mitarbeitern zum 31.08.2015 auf 83 Mitarbeitern zum 31.08.2016 gesunken. Fortbildungsmaßnahmen für Mitarbeiter wurden im Wesentlichen im Bereich von Softwareschulungen sowie im Zusammenhang mit den Vorgaben aus der Entsorgungsfachbetriebsverordnung (EfbV) durchgeführt.

Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und der Lage des Unternehmens

Die Geschäftsführung beurteilt die Entwicklung der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2015/2016 als unzufrieden stellend. Die Gesellschaft konnte in einem schwierigen und von Konsolidierungen geprägten Marktumfeld ihren Marktanteil im wichtigsten Segment (Recycling von Kühlschränken) weiter behaupten.

Es ist gelungen die s.g. "Gate Fee", also der Preis für Kühlgeräte angeliefert in der Verwertungsanlage, weiter durch höhere Verwertungspreise und niedrigere Transportpreise zu verbessern.

Die Sekundärrohstoffpreise sind - wie bereits beschrieben - weiterhin gesunken. Durch die erhöhte Indexierung von Verträgen mit Herstellern bzw. Systempartnern ist es jedoch gelungen die Verschlechterung in den Rohstoffpreisen weitgehend auffangen.

Die Lage der Gesellschaft ergibt aktuell keine Anhaltspunkte dafür, dass der Fortbestand der Gesellschaft in den kommenden zwölf Monaten gefährdet ist.

III. Nachtragsbericht

Vorgänge von Bedeutung, die nach Ende des Geschäftsjahres 2015/2016 eingetreten sind und einen wesentlichen Einnuss auf die im Jahresabschluss ausgewiesene Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben könnten oder die Aussagekraft des Jahresabschlusses beeinflussen, gab es zum Zeitpunkt der Berichterstattung nicht.

IV. Prognose-, Chancen und Risikobericht

Chancenbericht

Eine weitere, geplante Erhöhung der s.g. "Gate Fee" wird sich weiter positiv auf das Ergebnis der Gesellschaft auswirken. Aufgrund der strategischen Lage der Anlagen in Süddeutschland, ist eine solche Preiserhöhung seitens der Gesellschaft gegenüber den Herstellern bzw. Systempartnern realistisch und wird von der Gesellschaft angestrebt.

Es wird weiterhin angestrebt, Verträge mit Herstellern bzw. Systempartnern zu indexieren, um Veränderungen in den Rohstoffpreisen aufzufangen.

Bei den Transportpreisen wird mit einer für die Gesellschaft stabile bis leicht positive Entwicklung gerechnet.

Durch strengere Richtlinien und Auflagen innerhalb EU und damit zusammenhängende höhere technische Anforderungen durch die Hersteller, müssen in viele Verwertungsanlagen für Kühlschränke investiert werden. Das könnte zur Folge haben, dass eine weitere Marktbereinigung und Konsolidierung stattfindet. Die Stena Technoworld GmbH ist hierauf gut vorbereitet und technisch ausgestattet.

Risikobericht

Die Stena Technoworld GmbH ist im Rahmen ihrer operativen Geschäftstätigkeit naturgemäß Risiken ausgesetzt. Diese werden im Folgenden absteigend hinsichtlich ihrer Bedeutung für das Unternehmen dargestellt.

Die Preise für Sekundärrohstoffe im Geschäftsverlauf 2016/2017 bleiben voraussichtlich auf einem niedrigen Niveau. Eine wesentliche Verbesserung ist nicht in Sicht, da die weltweite Nachfrage für Stahl und Nichteisen keine Erholungstendenzen zeigt. Restriktiven Einfuhrbedingungen in China und Einfuhrstraffzölle in Pakistan führen ggf. zu einer weiteren Verschlechterung der Preise für Sekundärrohstoffe.

Die Sammelgruppen 3 (Bildschirme, Monitore und TV-Geräte) und 5 (Haushaltskleingeräte, Informations- und Telekommunikationsgeräte, Geräte der Unterhaltungselektronik, Leuchten und sonstige Beleuchtungskörper sowie Geräte für die Ausbreitung oder Steuerung von Licht, elektrische und elektronische Werkzeuge, Spielzeuge, Sport- und Freizeitgeräte, Medizinprodukte, Überwachungs- und Kontrollinstrumente) sind einem starken Wettbewerb und hohen Einkaufspreisen ausgesetzt. Solange diese Situation so bleibt, wird es für die Gesellschaft nicht wirtschaftlich sinnvoll sein in diesem Geschäftsfeld tätig zu sein.

Der Bestand der Gesellschaft ist weiterhin von der finanziellen und strategischen Einbindung in den Konzernverbund abhängig. Durch eine nicht ausgeschöpfte Kreditlinie (Cash-Pool) besteht die Möglichkeit, kurzfristige Liquiditätsengpässe zu überbrücken. Wir gehen davon aus, dass insbesondere die finanzielle Unterstützung durch den Konzernverbund wie in der Vergangenheit gewährt ist.

In der nachstehenden Tabelle werden die Eintrittswahrscheinlichkeiten und die möglichen finanziellen Auswirkungen der wesentlichen Risiken dargestellt.

Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird dabei in drei Kategorien beurteilt, die wie folgt definiert sind:

Gering- bis 20%

Mittel- über 20% - 40%

Hoch- über 40%

Die potentiellen finanziellen Auswirkungen folgen einer Beurteilung in drei Kategorien, die sowohl den monetären Schaden als auch den Reputationsschaden berücksichtigen.

Die Risiken werden in der Form dargestellt und beurteilt, wie sie nach der Umsetzung möglicher Risikobegrenzungsmaßnahmen verbleiben (Nettobetrachtung).

Risiken Eintrittswahrscheinlichkeit Potentielle finanzielle Auswirkung
Weitere Rückgang der Preise für Sekundärrohstoffe Gering Mittel
Längere Abschaltung einer Kühlschrankanlage Gering Hoch
Liquiditätsengpässe im Konzernverbund Gering Hoch

Besondere Gegenmaßnahmen wurden nicht ergriffen.

Zusammenfassende Beurteilung der Risikolage des Unternehmens

Bestandsgefährdete Risiken oder Risiken, die mit erheblicher Wahrscheinlichkeit zu einer wesentlichen Beeinträchtigung der Vermögens-, Finanz und Ertragslage der Stena Technoworld GmbH führen können, sind insbesondere durch die finanzielle Unterstützung und strategische Einbindung in den Konzernverbund ist derzeit nicht erkennbar.

Prognoseberichterstattung

Für das kommende Geschäftsjahr geht die Geschäftsführung von keiner grundsätzlich neuen Geschäftspolitik aus. Bei ähnlicher Marktlage wie im Berichtsjahr, erwarten wir für die Geschäftsjahre 2016/2017 und 2017/2018 ein moderates Umsatzwachstum im einstelligen Bereich und ein positives Ergebnis.

Insgesamt ist die Stena Technoworld GmbH am Markt gut positioniert und geht von einem möglichen, geringen Ausbau der Marktanteile aus. Entsprechend wurde das Budget aufgestellt. Für 2016/2017 wird ein positiver Geschäftsverlauf mit steigenden Gewinnmargen erwartet.

Dies soll erreicht werden durch:

Bessere Marktpreise "Gate-Fee"

Effizienter Produktion

Kündigung von nicht profitable Verträge

Optimierung der Organisation

Daneben wird, um die erworbene Marktposition zu halten bzw. auszubauen, die Vertriebsorganisation ständig an die Ansprüche der Kunden angepasst.

Die Niederlassung in Baumholder (Rheinland-Pfalz) wird in 2016/2017 eine neue Kühlschrankrecyclingabgasbehandlungsanlage in Betrieb nehmen. Es handelst sich um eines neuartigen Verfahrens zur kombinierten katalytischen Aufbereitung von FCKW und Cyclopentan.

Unter der Berücksichtigung dieser Prognose erwarten wir für die bedeutsamsten Leitungsindikatoren für das Geschäftsjahr folgende Entwicklung:

Leistungsindikator Prognose für 2016/2017
Verwertete Kühl- und Kältegeräte (in t) 43.088
Umsatzerlöse (in Mio. €) 24,09
EBITDA (in Mio. €) 2,33
EBIT (in Mio. €) 1,08
DSO (Tage) 49
DIO (Tage) 11
Durchsatz Kühl- und Kältegeräte (in Kg/St.) 310

Die Geschäftsführung schätzt daher die zukünftige Gesamtentwicklung der Stena Technoworld GmbH als verhalten positiv ein.

V. Bericht über Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft unterhält neben der Zentrale in Hamburg, Niederlassungen in Baumholder (Rheinland Pfalz), Wangerland (Niedersachsen) und Lauingen/Donau (Bayern).

 

Hamburg, den 20.12.2016

STENA TECHNOWORLD GmbH

Geschäftsführung

Alexander Baruschke

Bilanz zum 31. August 2016

Aktiva

31.08.2016 31.08.2015
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 1.816,08
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke und Bauten 2.217.138,73 2.303.148,17
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.873.035,57 3.747.416,89
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 184.691,90 347.874,65
4. Anlagen im Bau 2.528.254,05 1.953.113,14
  7.803.120,25 8.351.552,85
  7.803.120,25 8.353.368,93
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 641.458,61 630.359,71
2. Fertige Erzeugnisse 315.115,46 511.346,12
  956.574, 07 1.141.705,83
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.661.934,85 2.330.903,90
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 389.893,15 231.480,45
3. Sonstige Vermögensgegenstände 863.376,16 1.290.647,95
  3.915.204,16 3.853.032,30
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.513,02 1.554,00
  4.873.291,25 4.996.292,13
C. Rechnungsabgrenzungsposten 106.412,04 125.067,32
  12.782.823,54 13.474.728,38

Passiva

   
  31.08.2016 31.08.2015
 
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 10.275.000,00 10.275.000,00
III. Verlustvortrag -7.386.027,59 -9.076.731,49
IV. Jahresfehlbetrag/Jahresüberschuss -843.453,57 1.690.703,90
  2.070.518,84 2.913.972,41
B. Rückstellungen    
1. Steuerrückstellungen 94.000,00 94.000,00
2. Sonstige Rückstellungen 1.514.957,83 1.543.956,53
  1.608.957,83 1.637.956,53
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.212.165,81 1.376.095,62
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 1.212.165,81 (Vorjahr: € 1.376.095,62)    
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 7.652.408,79 7.500.231,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 152.408,79 (Vorjahr: € 231,00)    
3. Sonstige Verbindlichkeiten 238.772,27 46.472,82
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr € 238.772,27 (Vorjahr: € 46.472,82)    
davon aus Steuern € 231.244,30 (Vorjahr: € 43.151,86)    
  9.103.346,87 8.922.799,44
  12.782.823,54 13.474.728,38

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. September 2015 bis 31. August 2016

2015/2016 2014/2015
1. Umsatzerlöse 27.787.011,16 31.075.188,95
2. Erhöhung/Verminderung (-) des Bestandes an fertigen Erzeugnissen -196.230,66 -199.662,17
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 104.934,00 62.837,00
4. Sonstige betriebliche Erträge 236.167,59 652.276,77
5. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe -7.790.119,74 -9.081.256,78
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -8.031.523,99 -7.814.440,63
  -15.821.643,73 -16.895.697,41
6. Rohergebnis 12.110.238,36 14.694.943,14
7. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter -3.947.174,12 -3.779.102,09
b) Soziale Abgaben -663.705,50 -720.860,33
  -4.610.879,62 -4.499.962,42
8. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.231.437,44 -1.050.239,90
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen -6.837.487,69 -7.030.636,90
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5,45 13,39
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -258.742,13 -314.703,47
(davon an verbundene Unternehmen € 230.028,04; Vorjahr € 291.594,90)    
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -828.303,07 1.799.413,84
13. Steuern vom Einkommen und Ertrag 0,00 -94.000,00
14. Ergebnis nach Steuern -828.303,07 1.705.413,84
15. Sonstige Steuern -15.150,50 -14.709,94
16. Jahresfehlbetrag/- überschuss -843.453,57 1.690.703,90

Anhang für das Geschäftsjahr 2015/2016

I. Allgemeine Angaben

Bei der Gesellschaft handelt es sich zum Bilanzstichtag um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gem. § 267 HGB. Der Jahresabschluss wurde nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung aufgestellt. Das Geschäftsjahr beginnt am 1. September und endet am 31. August der darauf folgenden Jahres.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer.

Bei den Vorräten wurden die Roh-, Hilfs und Betriebsstoffe mit den Anschaffungskosten bewertet. Die Bestände der fertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten nach der retrograden Methode bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert abzüglich erforderlicher Wertberichtigungen bewertet.

Die Flüssigen Mittel wurden zum Nennwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind mit dem Betrag bilanziert, der Aufwand für einen bestimmten Zeitraum in Folgeperioden darstellt.

Das gezeichnete Kapital entspricht dem Stammkapital laut Gesellschaftsvertrag sowie der Handelsregistereintragung und ist voll eingezahlt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind nach vernünftiger kaufmännischer Bewertung in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrags bewertet worden.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls bzw. mit dem niedrigeren (Forderungen) oder höheren (Verbindlichkeiten) Kurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weiniger werden neben den unrealisierten Verlusten auch unrealisierte Gewinne aus der Stichtagskursbewertung berücksichtigt.

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Von dem Aktivierungswahlrecht gemäß § 247 Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein gebrauch gemacht.

III. Erläuterungen zum Jahresabschluss

1. Erläuterungen zur Bilanz

1.1 Anlagevermögen

Hinsichtlich der Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf den Anlagespiegel.

1.2 Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Forderungen gegen verbundene Unternehmen € 389.893,15 (Vorjahr € 231.480,45) stellen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit € 120.242,24.

1.3 Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von € 863.376,16 (Vorjahr € 1.290.647,95) enthalten im Wesentlichen noch nicht abgerechnete Leistungen von € 737.706,07 (Vorjahr € 1.093.223,67).

1.4 Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von € 1.514.957,83 (Vorjahr € 1.543.956,53) betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen mit € 930.681,27 (Vorjahr € 1.164.493,53), Rückstellungen für Tantiemeansprüche von € 88.000,00 (Vorjahr € 203.500,00) sowie Resturlaub € 51.415,00 (Vorjahr € 75.863,00).

1.5 Restlaufzeit der Verbindlichkeiten

31.08.2016 31.08.2015
Restlaufzeit
bis zu einem Jahr 1.599.296,87 1.422.799,44
zwischen einem und fünf Jahren 7.504.050,00 7.500.000,00
von mehr als fünf Jahren 0 0
  9.103.346,87 8.922.799,44

1.6 Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen € 7.652.408,79 (Vorjahr € 7.500.231,00) beinhalten in Höhe von € 0,00 (Vorjahr € 0,0) Verbindlichkeiten gegenüber der Stena Metall Holding GmbH, Hamburg, ein Darlehen von AB Stena Metall Finans in Höhe von € 7.500.000,00 und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 152.408,79.

1.7 Latente Steuern

Latente Steuern umfassen im Wesentlichen aktive latente Steuern aus Verlustvor-trägen für Körperschaftssteuer (EUR 8,3 Mio) und Gewerbesteuer (EUR 7,5 Mio). Der anzuwendende durchschnittliche Steuersatz beträgt 30,0%. Aktive latente Steuern wurden in Anwendung des Wahlrechts gemäß § 274 HGB nicht angesetzt.

2. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

2.1 Gliederung der Umsätze

Die erwirtschafteten Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:

01.09.2015- 31.08.2016 01.09.201431.08.2015
Inländische Kunden 21.827.590,86 22.514.674,27
Ausländische Kunden 5.959.420,30 8.560.514,68
Summe 27.787.011,16 31.075.188,95

2.2 Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstige betriebliche Erträge bestehen unter anderem aus erhaltene Fördermittel € 109.123,69 und enthalten Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von € 0,00 (Vorjahr € 631,91).

2.3 Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betriebliche Aufwendungen bestehen aus Vertriebskosten, Betriebskosten, Reparaturen und Instandhaltung und enthalten die Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von € 227,27 (Vorjahr € 61,40).

IV. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen in Form von Leasing- und Mietverträgen sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Satz 1 Nr. 3 HGB in Höhe von € 922.910,12 davon fällig im Geschäftsjahr 2016/2017 € 493.731,32.

2. Durchschnittliche Arbeitnehmerzahl

Während des Jahres waren neben den Geschäftsführern durchschnittlich 74 gewerbliche Arbeitnehmer und 23 Angestellte beschäftigt.

3. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

4. Geschäftsführer

- Herr Peter Bundgard 01.09.2015- 13.04.2016 (Geschäftsführer, Regional Manager), Hamburg
- Herr Alexander Baruschke 14.04.2016-31.08.2016 (Geschäftsführer, Regional Manager), Hamburg
- Herr Stefan Högström 01.09.2015- 31.08.2016 (abberufen am 12.09.2016) (Geschäftsführer, Finance & Administration), Hamburg

Von der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wurde nach § 286 Abs. 4 HGB abgesehen.

5. Konzernabschluss

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Stena Metall AB, Göteborg, einbezogen. Der Konzernabschluss wird beim Amtsgericht Sundsvall/Schweden, Registriernummer 556138-8371, eingereicht.

 

Hamburg, den 20.12.2016

STENA TECHNOWORLD GMBH

Geschäftsführung

Alexander

Baruschke

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2015/2016

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.09.2015 Zugänge Abgänge Umgliederungen 31.08.2016
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 207.730,71 0,00 1.746,67 0,00 205.984,04
  207.730,71 0,00 1.746,67 0,00 205.984,04
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke und Bauten 3.474.021,73 0,00 0,00 0,00 3.474.021,73
2. Technische Anlagen und Maschinen 8.318.690,42 98.400,00 507.595,42 273.615,57 8.183.110,57
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 726.568,28 19.000,00 175.920,70 0,00 569.647,58
4. Anlagen im Bau 1.953.113,14 848.756,48 0,00 -273.615,57 2.528.254,05
  14.472.393,57 966.156,48 683.516,12 0,00 14.755.033,93
  14.680.124,28 966.156,48 685.262,79 0,00 14.961.017,97
Abschreibungen
01.09.2015 Zugänge Abgänge 31.08.2016
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 205.914,63 1.816,08 1.746,67 205.984,04
  205.914,63 1.816,08 1.746,67 205.984,04
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke und Bauten 1.170.873,56 86.009,44 0,00 1.256.883,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.571.273,53 1.056.396,89 317.595,42 5.310.075,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 378.693,63 87.215,03 80.952,98 384.955,68
4. Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  6.120.840,72 1.229.621,36 398.548,40 6.951.913,68
  6.326.755,35 1.231.437,44 400.295,07 7.157.897,72
Restbuchwerte
31.08.2016 30.08.2015
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 1.816,08
II. Sachanlagen 0,00 1.816,08
1. Grundstücke und Bauten 2.217.138,73 2.303.148,17
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.873.035,57 3.747.416,89
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 184.691,90 347.874,65
4. Anlagen im Bau 2.528.254,05 1.953.113,14
  7.803.120,25 8.351.552,85
  7.803.120,25 8.353.368,93

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Stena Technoworld GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. September 2015 bis 31. August 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Hamburg, den 20. Dezember 2016

PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Andreas Focke, Wirtschaftsprüfer

ppa. Nicolas Herwig, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss wurde noch nicht festgestellt.

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