Stammdaten

Register
Amtsgericht Bad Oeynhausen HRA 5075
Vorher
Inometa Technologie GmbH & Co.Inometa Technologie GmbH & Co.KG
Eingetragen
12.6.1998
Branche
LeichtmetallgießereienBuntmetallgießereienHerstellung von Rohrform-, Rohrverschluss- und Rohrverbindungsstücken aus Stahl

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Klaus Peitzmeier
seit 20.12.2010
Prokura
Bernd Heese
seit 20.12.2010
Prokura
Wilfried Tappe
seit 6.7.2004
Kommanditist

Gesellschafter
Beta

4 Gesellschafter

Kommanditgesellschaft (KG)

3 von 4 angezeigt

Name
Rolle
Ort
Wilfried Tappe
Kommanditist
AVANCO Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH
Kommanditist
AVANCO GmbH
Kommanditist

Konzern- und Jahresabschlüsse

Inometa Technologie GmbH & Co.KG

Herford

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008

Konzern-Bilanz zum 31. Dezember 2008

Aktiva

Anhang 31.12.2008 31.12.2007
EUR TEUR
A. Anlagevermögen F. (1)
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 353.766,00 384
2. Geschäfts- oder Firmenwert 31.909,00 35
3. Geleistete Anzahlungen 694,65 -
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 1.475.155,24 1.338
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.303.437,00 4.910
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.666.574,00 1.417
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 169.207,76 672
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.001,00 40
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 45
3. Beteiligungen 1.931.503,35 1.931
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 650.546,05 353
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 90
6. Sonstige Ausleihungen 6.819,75 29
12.614.613,80 11.244
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 397.877,98 1.081
2. Unfertige Erzeugnisse 1.132.226,55 905
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 3.021.203,83 3.401
4. Geleistete Anzahlungen 2.034.107,11 2.023
5. Erhaltene Anzahlungen - 92.660,60 - 74
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.679.626,17 6.478
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 2
3. Forderungen gegen nahe stehende Unternehmen F. (2) 30.406,06 148
4. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 29
5. Sonstige Vermögensgegenstände F. (3) 2.335.494,29 5.488
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks F. (4) 5.832.160,95 5.358
19.370.442,34 24.839
C. Rechnungsabgrenzungsposten F. (5) 623.651,40 565
32.608.707,54 36.648

Passiva

Anhang 31.12.2008 31.12.2007
EUR TEUR
A. Eigenkapital F. (6)
I. Kapitalanteile 639.114,86 639
II. Rücklagen 10.306.488,57 9.935
III. Unterschiedsbetrag nach § 301 Abs. 3 HGB 4.089.901,20 4.090
IV. Konzern-Bilanzverlust (Vorjahr: -gewinn) - 28.419,34 277
15.007.085,29 14.941
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.097.940,00 1.033
2. Steuerrückstellungen 2.809,92 61
3. Sonstige Rückstellungen F. (7) 1.819.899,67 2.773
2.920.649,59 3.867
C. Verbindlichkeiten F. (8)
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.502.170,00 1.935
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.158.234,49 1.703
3. Verbindlichkeiten gegenüber nahe stehenden Unternehmen 11.315.414,95 13.287
4. Sonstige Verbindlichkeiten 705.153,22 915
14.680.972,66 17.840
32.608.707,54 36.648

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2008

Anhang 2008 2007
EUR TEUR
1. Umsatzerlöse G. (9) 51.021.247,39 49.690
2. Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -202.561,52 796
3. Sonstige betriebliche Erträge G. (10) 1.280.200,56 1.180
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -21.432.054,27 -18.592
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -2.933.233,23 -5.075
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -10.667.550,10 -10.184
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung G. (11) -2.033.023,07 -1.836
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -2.117.485,03 -1.746
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -9.668.938,50 -9.099
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 371.271,18 235
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 17.387,74 84
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -762.641,91 -693
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2.872.619,24 4.760
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag G. (12) -702.652,29 -916
13. Sonstige Steuern +150,15 -12
14. Konzern-Jahresüberschuss 2.170.117,10 3.832
15. Zuführung zu Rücklagen -371.344,05 -569
16. Gutschrift auf Gesellschafterkonten -2.104.282,94 -3.224
17. Ergebnisvortrag 277.090,55 238
18. Konzern-Bilanzverlust (Vorjahr: -gewinn) -28.419,34 277

Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2008

2008 2007
TEUR TEUR
Konzern-Jahresüberschuss 2.170 3.832
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 2.117 1.746
Gewinne aus dem Verkauf von Anlagevermögen -3 -2
Zunahme der langfristigen Rückstellungen 65 60
Abnahme (Vorjahr: Zunahme) der kurzfristigen Rückstellungen -1.011 638
Abnahme (Vorjahr: Zunahme) der Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und anderer Aktiva 5.883 -4.470
Abnahme (Vorjahr: Zunahme) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und anderer Passiva -905 606
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 8.316 2.410
Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen -3.886 -5.388
Einzahlungen aus dem Verkauf von Anlagevermögen 402 2.701
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -3.484 -2.687
Abnahme der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten -433 -603
Entnahmen der Gesellschafter -3.925 -920
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -4.358 -1.523
Veränderung des Finanzmittelbestands +474 -1.800
Finanzmittelfonds am Anfang des Geschäftjahres 5.358 7.158
Finanzmittelfonds am Ende des Geschäftjahres 5.832 5.358

Der Finanzmittelfonds entspricht dem Konzern-Bilanzposten Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks.

Konzern-Eigenkapitalspiegel

Summe Eigenkapital Kapitalanteile Rücklagen Unterschiedsbetrag § 301 III HGB
TEUR TEUR TEUR TEUR
Stand 01.01.2007 14.333 639 9.366 4.090
Konzern-Jahresüberschuss 3.832
Einstellung in Rücklagen 569
Gutschrift auf Privatkonten - 3.224
Stand 31.12.2007 14.941 639 9.935 4.090
Summe Eigenkapital Kapitalanteile Rücklagen Unterschiedsbetrag § 301 III HGB
TEUR TEUR TEUR TEUR
Stand 01.01.2008 14.941 639 9.935 4.090
Konzern-Jahresüberschuss 2.170
Einstellung in Rücklagen 371
Gutschrift auf Privatkonten - 2.104
Stand 31.12.2008 15.007 639 10.306 4.090
Konzern- Bilanzgewinn
TEUR
Stand 01.01.2007 238
Konzern-Jahresüberschuss 3.832
Einstellung in Rücklagen - 569
Gutschrift auf Privatkonten - 3.224
Stand 31.12.2007 277
Konzern- Bilanzgewinn/ -verlust
TEUR
Stand 01.01.2008 277
Konzern-Jahresüberschuss 2.170
Einstellung in Rücklagen - 371
Gutschrift auf Privatkonten - 2.104
Stand 31.12.2008 - 28

Konzern-Anhang zum 31. Dezember 2008

A. Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2008 Zugänge Abgänge/Umbuchungen * 31.12.2008
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 1.344.510,63 112.526,36 0,00 1.457.036,99
2. Geschäfts- oder Firmenwert 45.000,00 0,00 0,00 45.000,00
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 694,65 0,00 694,65
1.389.510,63 113.221,01 0,00 1.502.731,64
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 2.131.147,09 259.709,19 46.541,91 2.344.314,37
2. Technische Anlagen und Maschinen 15.122.640,28 2.173.796,22 253.023,78 17.714.894,88
671.482,16*
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.339.106,13 765.888,82 754.359,88 5.350.635,07
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 679.273,85 169.207,76 - 671.482,16* 176.999,45
23.272.167,35 3.368.601,99 1.053.925,57 25.586.843,77
671.482,16* - 671.482,16*
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 39.827,46 0,00 14.826,46 25.001,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 45.322,77 0,00 45.322,77 0,00
3. Beteiligungen 1.931.503,35 0,00 0,00 1.931.503,35
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 353.335,65 397.210,40 100.000,00 650.546,05
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 90.000,00 0,00 90.000,00 0,00
6. Sonstige Ausleihungen 28.605,66 6.819,75 28.605,66 6.819,75
2.488.594,89 404.030,15 278.754,89 2.613.870,15
27.150.272,87 3.885.853,15 1.332.680,46 29.703.445,56
671.482,16* - 671.482,16
Abschreibungen Buchwerte
2008 kumuliert 31.12.2008 31.12.2007
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 142.389,36 1.103.270,99 353.766,00 383.629,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 3.001,00 13.091,00 31.909,00 34.910,00
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 694,65
145.390,36 1.116.361,99 386.369,65 418.539,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 116.521,34 869.159,13 1.475.155,24 1.338.136,35
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.415.742,71 11.411.457,88 6.303.437,00 4.910.435,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 439.830,62 3.684.061,07 1.666.574,00 1.416.656,01
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 7.791,69 169.207,76 671.482,16
1.972.094,67 15.972.469,77 9.614.374,00 8.336.709,52
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 25.001,00 39.827,46
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 45.322,77
3. Beteiligungen 0,00 0,00 1.931.503,35 1.931.503,35
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 650.546,05 353.335,65
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 90.000,00
6. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 6.819,75 28.605,66
0,00 0,00 2.613.870,15 2.488.594,89
2.117.485,03 17.088.831,76 12.614.613,80 11.243.843,41

B. Allgemeine Angaben

Der Konzern-Abschluss der INOMETA Technologie GmbH & Co. KG, Herford, (im Folgenden auch Konzern genannt) für das Geschäftsjahr 2008 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften und bestimmte Personengesellschaften aufgestellt. Für die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewandt. Das Geschäftsjahr des Konzerns beginnt am 1. Januar und endet am 31. Dezember. Die Erstkonsolidierung wurde auf den 1.1.2006 vorgenommen.

Der Konzern-Abschluss ist in Euro aufgestellt. Der Euro stellt die funktionale Währung des Mutterunternehmens im Konzern-Abschluss dar.

C. Anwendung der Vorschriften

Die nach nationalen Vorschriften aufgestellten Jahresabschlüsse (HB I) der einbezogenen ausländischen Tochterunternehmen sind in einer Überleitungsrechnung mit dem Ziel einer einheitlichen Bilanzierung und Bewertung im Konzern-Abschluss an die konzerneinheitlichen Vorschriften angepasst worden, um einen den handelsrechtlichen Vorschriften entsprechenden Konzern-Abschluss zu gewährleisten.

D. Erläuterungen zum Konzern-Abschluss

1. Konsolidierungskreis

Die INOMETA Technologie GmbH & Co. KG, Herford, ist Mutterunternehmen für die im Konzern-Anhang in der Aufstellung des Anteilsbesitzes aufgeführten Unternehmen. In den Konzern-Abschluss sind neben der INOMETA Technologie GmbH & Co. KG, Herford, bis auf die INOMETA UK Ltd., die INOMETA Inc. und die INOMETA Overseas GmbH alle Tochterunternehmen einbezogen, bei denen das Mutterunternehmen direkt oder indirekt die Mehrheit der Stimmrechte besitzt bzw. die unter ihrer einheitlichen Leitung stehen.

Gegenüber der Erstkonsolidierung haben sich keine Veränderungen im Konsolidierungskreis ergeben.

Insgesamt gehören neun inländische und zwei ausländische Unternehmen zum Kreis der vollkonsolidierten Konzernunternehmen.

2. Konsolidierungsmethoden

Der Konzern-Abschluss der INOMETA Technologie GmbH & Co. KG, Herford, wurde zum 31.12.2008, dem Abschlussstichtag des Mutterunternehmens sowie sämtlicher einbezogener Tochterunternehmen, erstellt.

Die Kapitalkonsolidierung wurde gemäß § 301 Abs. 1 Nr. 1 HGB nach der Buchwertmethode vorgenommen. Dabei wurde das konsolidierungspflichtige Eigenkapital mit dem Betrag angesetzt, der dem Buchwert der in den Konzern-Abschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände entspricht. Als Zeitpunkt für die Verrechnung des konsolidierungspflichtigen Kapitals i. S. d. § 301 Abs. 2 HGB wurde grundsätzlich der Zeitpunkt der erstmaligen Aufstellung des Konzern-Abschlusses (1.1.2006) gewählt. Die sich aus der Kapitalkonsolidierung zum 1.1.2006 ergebenden aktiven (TEUR 15) und passiven Unterschiedsbeträge (TEUR 4.104) wurden nach § 309 Abs. 1 HGB saldiert. Verbleibende passive Unterschiedsbeträge sind im Eigenkapital als Unterschiedsbeträge gemäß § 301 Abs. 3 HGB ausgewiesen.

Ausleihungen und andere Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzern-Abschluss einbezogenen Unternehmen wurden gemäß § 303 Abs. 1 HGB aufgerechnet. Differenzen werden ergebniswirksam erfasst. Soweit sich die Differenzen in Folgejahren ausgleichen, wurde eine Steuerabgrenzung vorgenommen.

Umsatzerlöse und andere Erträge aus Lieferungen und Leistungen zwischen den in den Konzern-Abschluss einbezogenen Gesellschaften wurden gemäß § 305 Abs. 1 HGB mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet.

Zwischengewinne, die durch Lieferungen an Konzerngesellschaften entstanden sind, wurden erfolgswirksam eliminiert.

Abgrenzungsposten für latente Steuern werden nach konzerneinheitlichen Grundsätzen (Handelsbilanz II) für zeitliche Differenzen zwischen den steuerrechtlichen und handelsrechtlichen Einzelergebnissen bei den in den Konzern-Abschluss einbezogenen Einzelabschlüssen, für Anpassungen der Handelsbilanz II an die Steuerbilanz sowie für Konsolidierungsmaßnahmen in der Höhe angesetzt, in der eine entsprechende Steuerbe- und -entlastung nachfolgender Geschäftsjahre absehbar ist.

Für die Bewertung der latenten Steuern wird ein einheitlicher Steuersatz von 30 % zu Grunde gelegt.

3. Währungsumrechnung

Die Umrechnung der in fremder Währung erstellten Jahresabschlüsse ausländischer Tochterunternehmen in Euro erfolgt für die Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung mit dem Mittelkurs am Bilanzstichtag.

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden zum Anschaffungskurs oder zum niedrigeren bzw. höheren Stichtagskurs bewertet.

E. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Prinzip der Darstellungsstetigkeit ist grundsätzlich beachtet. Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit der Darstellung sind alle wahlweise in der Konzern-Bilanz oder in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung zu gebenden Vermerke insgesamt im Anhang dargestellt.

Die Jahresabschlüsse der in die Konsolidierung einbezogenen Unternehmen sind bei konzerngleichen Sachverhalten grundsätzlich nach den folgenden einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt worden:

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit ihren Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert und - soweit abnutzbar - um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände bemessen. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahresabschluss gemäß den Regelungen des § 6 Abs. 2 EStG und § 6 Abs. 2 a EStG berücksichtigt.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. bei dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren Wert angesetzt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist. Die Bilanzierung von Ausleihungen erfolgt zum Nennwert, eventuell vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert bei voraussichtlich dauernder Wertminderung.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die Herstellungskosten umfassen Einzelkosten und angemessene Teile der notwendigen Gemeinkosten. Die Grundsätze der verlustfreien Bewertung wurden beachtet. Nicht in den Herstellungskosten enthalten sind Fremdkapitalzinsen.

Forderungen werden zum Nennbetrag bzw. zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die sonstigen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten oder mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert bewertet. Die in den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen enthaltenen Risiken werden durch Einzelwertberichtigungen entsprechend der Wahrscheinlichkeit des Ausfalls berücksichtigt; dem allgemeinen Ausfallrisiko wird durch Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Kassenbestände, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks werden zum Nennwert angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen zum Teilwert auf der Grundlage eines Rechnungszinsfußes von 6 % p.a. bewertet. Den gutachterlichen Berechnungen liegen die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck zugrunde.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bilanzierung erfolgt in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Betrags.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

F. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen ist im Einzelnen im unter A. aufgeführten Konzern-Anlagenspiegel dargestellt.

Der ausgewiesene Geschäfts- und Firmenwert wird über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben.

2. Forderungen gegen nahe stehende Unternehmen

Die Forderungen gegen nahe stehende Unternehmen betreffen im Berichtsjahr mit TEUR 31 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (1.1.2008: TEUR 148) und haben eine Laufzeit von weniger als einem Jahr.

3. Sonstige Vermögensgegenstände

Die Sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten mit TEUR 362 (1.1.2008: TEUR 4.456) Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen, Forderungen aus Körperschaftsteuerguthaben TEUR 389 (1.1.2008: TEUR 463), Forderungen aus Gewerbesteuerüberzahlungen TEUR 334 (1.1.2008: TEUR 204), Umsatzsteuerforderungen TEUR 199 (1.1.2008: TEUR 218) und Forderungen aus der Vorfinanzierung des Gebäudeleasings TEUR 894 (1.1.2008: TEUR 0).

4. Liquide Mittel

Zur Entwicklung der liquiden Mittel verweisen wir auf die Anlage 1, Blatt 15, Kapitalflussrechnung.

5. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten setzt sich wie folgt zusammen:

31.12.2008 31.12.2007 Veränderung
TEUR TEUR TEUR
Mietvorauszahlung 425 457 - 32
Latente Steuern 23 15 8
Übrige 176 93 83
624 565 59

6. Eigenkapital

Die Posten Kapitalanteile, Kapitalrücklage und Rücklagen enthalten die Beträge aus dem Einzelabschluss der INOMETA Technologie GmbH & Co. KG, Herford.

Der Unterschiedsbetrag gemäß § 301 Abs. 3 HGB betrifft die passiven Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung nach Verrechnung von aktiven Unterschiedsbeträgen in Höhe von TEUR 15. Die verbleibenden Unterschiedsbeträge werden unter dem Eigenkapital ausgewiesen, da es sich um thesaurierte Gewinne handelt, die zwischen Erwerb und Erstkonsolidierung der betreffenden Tochterunternehmen erwirtschaftet wurden. Ergänzend verweisen wir auf den Konzern-Eigenkapitalspiegel (Anlage 1, Blatt 16).

7. Sonstige Rückstellungen

Hinsichtlich der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen verweisen wir auf unsere Aussagen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen unterlassene Instandhaltungen (innerhalb von 3 Monaten (TEUR 71), Gewährleistungen (TEUR 656), Prüfungs- und Abschlusskosten (TEUR 88), noch ausstehenden Urlaub (TEUR 166), Überstunden (TEUR 61), Prämien für Mitarbeiter (TEUR 422) sowie Tantiemen (TEUR 102).

8. Verbindlichkeiten

Restlaufzeit
unter 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre insgesamt
TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 428 646 428 1.502
(433) (646) (856) (1.935)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.158 - - 1.158
(1.703) (-) (-) (1.703)
Verbindlichkeiten gegenüber nahe stehenden Unternehmen 11.316 - - 11.316
(13.287) (-) (-) (13.287)
Sonstige Verbindlichkeiten 705 - - 705
(915) (-) (-) (915)
13.607 646 428 14.681
(16.338) (646) (856) (17.840)
gesicherte Beträge Art der Sicherheit
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.930 Sicherungsübereignung
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
Verbindlichkeiten gegenüber nahe stehenden Unternehmen
Sonstige Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber nahe stehenden Unternehmen enthalten sonstige Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (Privatkonten) in Höhe von TEUR 11.285 (Vorjahr: TEUR 13.106) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber nahe stehenden Unternehmen in Höhe von TEUR 31 (Vorjahr: TEUR 181).

Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen:

2008 2007
TEUR TEUR
auf Steuern 188 459
auf Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit 100 65

G. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

9. Umsatzerlöse

Konzernumsätze nach Regionen: 2008 2007
TEUR % TEUR %
Inland 30.997 60,8 29.394 59,2
Ausland 20.024 39,2 20.296 40,8
51.021 100,0 49.690 100,0

Da die Gesellschaft ausschließlich in dem Bereich Entwicklung, Produktion und Vertrieb von technischen Rohren tätig ist, entfällt eine Aufteilung der Umsätze nach Produktgruppen.

10. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erlöse aus Umlagen an das nahe stehende Unternehmen xperion GmbH und die Gesellschafterin AVANCO GmbH (TEUR 669), Erträge aus Rückdeckungsversicherungen (TEUR 156), Erlöse aus Recycling-Abfällen (TEUR 152), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 145) und Periodenfremde Erträge (TEUR 113).

11. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung

In dem Posten sind soziale Abgaben und Aufwendungen für Unterstützung in Höhe von TEUR 1.925 (Vorjahr: TEUR 1.755) sowie Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 108 (Vorjahr: TEUR 81) enthalten.

12. Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag enthalten im Wesentlichen inländische Gewerbeertragsteuern, vergleichbare ausländische Steuern und latente Steuern.

H. Kapitalflussrechnung

Abweichend vom Vorjahr wurden Zinsaufwendungen und -erträge entsprechend des Schemas des DRS nicht in dem Cashflow aus Finanzierungstätigkeit erfasst. Das Vorjahr wurde entsprechend angepasst.

I. Sonstige Angaben

13. Anteilsbesitz zum 31. Dezember 2008

Vollkonsolidierung

Die folgenden Tochterunternehmen wurden in den Konzern-Abschluss einbezogen:

Gesellschaft Sitz Kapitalanteil
%
INOMETA Technologie Verwaltungs-GmbH Herford/Deutschland 100,0
INOMETA International Beteiligungs-GmbH Herford/Deutschland 100,0
INOMETA Immobilien-Verwaltungs GmbH Herford/Deutschland 100,0
INOMETA TUBES GmbH Herford/Deutschland 100,0
INOMETA ROLLERS GmbH Herford/Deutschland 100,0
INOMETA COATINGS GmbH Herford/Deutschland 100,0
Phoenix Industriebeteiligungs GmbH Herford/Deutschland 100,0
Harper Graphics GmbH Herford/Deutschland 100,0
INOMETA France S.A.R.L. Boulogne/Frankreich 100,0
INOMETA Espana S.L. Vilafranca del Penedes/Spanien 100,0

Die Firmen INOMETA UK Ltd., London/England (Löschung der Firma in 2009), die INOMETA Overseas GmbH und die INOMETA Inc. (Neugründung in 2007) sind von untergeordneter Bedeutung und werden nicht konsolidiert. Der Anteil am Kapital beträgt jeweils 100 %.

Auf die Equity-Konsolidierung der A.R. Walzen GmbH wurde wegen der untergeordneten Bedeutung der Gesellschaft verzichtet.

14. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen Verpflichtungen aus Leasing-Verträgen in Höhe von TEUR 2.247 (Gesamtbetrag) und aus Mietleasing-Verträgen in Höhe von TEUR 1.763 (jährlich).

15. Haftungsverhältnisse

INOMETA ROLLERS GmbH, INOMETA TUBES GmbH, INOMETA COATINGS GmbH und INOMETA Technologie GmbH & Co. KG haben gegenüber der Sparkasse Herford erklärt, im Zusammenhang für Kreditzusagen an das nahe stehende Unternehmen xperion GmbH (Mitkreditnehmerin: FS Composites GmbH & Co. KG) in Höhe von TEUR 1.808 für die fristgerechte Erfüllung sämtlicher Darlehensverpflichtungen der xperion GmbH zu sorgen. Die zugrundeliegende Darlehensverbindlichkeit beläuft sich am Bilanzstichtag auf TEUR 871.

INOMETA ROLLERS GmbH, INOMETA TUBES GmbH und INOMETA Technologie GmbH & Co. KG haben gegenüber der Sparkasse Herford erklärt, im Zusammenhang für Kreditzusagen an das nahe stehende Unternehmen xperion ACE A/S (Mitkreditnehmerin: INOMETA Immobilien Verwaltungs GmbH) in Höhe von TEUR 148 für die fristgerechte Erfüllung sämtlicher Darlehensverbindlichkeiten der xperion ACE A/S zu sorgen. Die zugrunde liegende Darlehensverbindlichkeit beläuft sich am Bilanzstichtag auf TEUR 54,8.

Die INOMETA Technologie GmbH & Co. KG hat zugunsten der nahe stehenden Unternehmen xperion GmbH, ALPHA COMPOSITES GmbH, XPERION Isola GmbH, xperion Areospace GmbH, FS Composites GmbH & Co. KG und xperion ACE A/S, Dänemark, eine Höchstbürgschaft von TEUR 300 gegenüber der Sparkasse Herford abgegeben.

Weiterhin hat die INOMETA Technologie GmbH & Co. KG die gesamtschuldnerische Mithaftung für eventuelle Rückzahlungsansprüche aus Fördermitteln, bewilligt durch das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung, an das nahe stehende Unternehmen ALPHA COMPOSITES GmbH übernommen. Die zugrunde liegende Darlehensverbindlichkeit beläuft sich am Bilanzstichtag auf TEUR 271. Investitionszuschüsse wurden in Höhe von TEUR 259 ausgezahlt.

16. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer

2008 2007
Arbeiter 123 105
Angestellte 112 95
235 200
Auszubildende 12 8
247 208

17. Bezüge der Organmitglieder

Die Bezüge der Organmitglieder des Konzerns betragen in 2008 TEUR 540 (Vorjahr: TEUR 480).

18. Komplementärin

Persönlich haftende Gesellschafterin ist die INOMETA Technologie Verwaltungs GmbH, Herford, mit einem Stammkapital von TEUR 25,6.

19. Geschäftsführung

Die Geschäftsführung der INOMETA Technologie GmbH & Co. KG, Herford, obliegt der INOMETA Technologie Verwaltungs GmbH, Herford, vertreten durch:

Name Vorname Funktion
Tappe Wilfried Geschäftsführer
Dr. von Hülsen Ulrich Geschäftsführer (ab 12.03.2009)

20. Offenlegung

Bei den nachfolgenden Gesellschaften wird von der Befreiung gemäß § 264 b bzw. § 264 Abs. 3 HGB hinsichtlich der Offenlegung Gebrauch gemacht:

Gesellschaft Sitz
INOMETA Technologie GmbH & Co. KG Herford/Deutschland
INOMETA International Beteiligungs GmbH Herford/Deutschland
INOMETA TUBES GmbH Herford/Deutschland
INOMETA ROLLERS GmbH Herford/Deutschland
INOMETA COATINGS GmbH Herford/Deutschland
Phoenix Industriebeteiligungs GmbH Herford/Deutschland
Harper Graphics GmbH Herford/Deutschland

 

Herford, den 24. Juni 2009

INOMETA Technologie GmbH & Co. KG
durch: INOMETA Technologie Verwaltungs GmbH

gez. Wilfried Tappe

gez. Dr. Ulrich von Hülsen

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den von der INOMETA Technologie GmbH & Co. KG, Herford, aufgestellten Konzern-Abschluss - bestehend aus Konzern-Bilanz, Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, Konzern-Anhang, Konzern-Kapitalflussrechnung sowie Konzern-Eigenkapitalspiegel - und den Konzern-Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Aufstellung von Konzern-Abschluss und Konzern-Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzern-Abschluss und über den Konzern-Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Konzern-Abschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzern-Abschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzern-Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzern-Abschluss und im Konzern-Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzern-Abschluss einbezogenen Unternehmen, die Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzern-Abschlusses und des Konzern-Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzern-Abschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzern-Lagebericht steht in Einklang mit dem Konzern-Abschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Bielefeld, den 25. Juni 2009

Dr. Stückmann und Partner
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Kastrup, Wirtschaftsprüfer

Dettmann, Wirtschaftsprüfer

Konzern-Lagebericht für das Geschäftsjahr 2008

Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Das gesamtwirtschaftliche Umfeld in Deutschland war in 2008 weiterhin von Wachstum geprägt. Sowohl die Binnennachfrage als auch die Exporte von Investitionsgütern waren auch in 2008 kräftig. Die Produktion im deutschen Maschinen- und Anlagenbau wuchs auch in 2008. Die allgemein erwartete Abflachung der Investitionsbereitschaft blieb zunächst aus, wurde aber im vierten Quartal zunächst vereinzelt, später zunehmend durch die Auswirkungen der weltweiten Finanzkrise sichtbar, als Bankfinanzierungen von Investitionsgüterbeschaffungen beeinträchtigt wurden.

Die Inometa Gruppe konnte auch 2008 ein erfolgreiches Geschäftsjahr verzeichnen und sowohl von der zunächst anhaltend positiven weltwirtschaftlichen Gesamtentwicklung, insbesondere aber auch von neu entwickelten Produkten und dem Ausbau der Marktposition in den Kernsegmenten in allen Geschäftsfeldern profitieren. Insgesamt konnte der Umsatz wie im vorangegangenen Geschäftsjahr um ca. 3% gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Während der Bereich Druckindustrie (Offset) im zweiten Halbjahr eine konjunkturelle Abschwächung erfuhr, zeigte sich in den anderen Branchen eine stabile bis positive Entwicklung.

Insbesondere im vierten Quartal 2008 gingen die Umsätze im Rahmen der sich abschwächenden Konjunktur v.a. im klassischen Industriebereich zurück, was aber durch die in 2008 zur Marktreife entwickelten Produktinnovationen kompensiert werden konnte.

Branchenentwicklung

In den ersten Monaten in 2008 hat sich der Maschinenbau gemessen am Auftragseingang sehr erfreulich entwickelt und an das Rekordjahr der Branche in 2007 angeknüpft. Die bereits für Ende 2007 bzw. Anfang 2008 erwartete zyklische Abschwächung der Nachfrage nach Investitionsgütern wurde im Jahresverlauf dann erst für Ende 2008 gesehen. Noch im vierten Quartal 2008 wurde von Branchenverbänden und Marktbeobachtern nach den vergangenen Boomjahren eine Verlangsamung auf einen moderaten Wachstumskurs mit guten Ergebnissen erwartet.

In diesem Umfeld wurde dem Marktsegment "Druck und Papier" eine im Vergleich zu anderen Zweigen des Maschinenbaus unterdurchschnittliche Entwicklung prognostiziert.

Die strategische Ausrichtung des Unternehmens fokussierte sich auch im Geschäftsjahr 2008 weiterhin auf den Ausbau der Marktanteile in den klassischen Segmenten der Bahnführungstechnologie sowie die Erschließung neuer Potenziale für neue Anwendungen und Funktionalitäten in diesen, aber auch in neuen Bereichen. Nach der Optimierung der Innovations- und Auftragsdurchlaufprozesse wurden die Vertriebs- und Entwicklungskapazitäten weiter ausgebaut. Eine intensivierte Marktforschung war die Basis einer noch stärkeren Ausrichtung der Entwicklungsaktivitäten auf den Kunden - Produkte werden konsequent an den Bedürfnissen der Kunden orientiert und aus deren konkreten Problemstellungen heraus entwickelt.

Insbesondere die Bereiche Verpackungsindustrie und Hygieneindustrie konnten durchweg eine positive Entwicklung nehmen. Das direkte Auslandsgeschäft war bedingt durch den starken Euro schwierig, der Export der deutschen Maschinenbauer (OEMs) konnte dennoch stabil gehalten werden.

Nach 2004 fand in 2008 wieder die DRUPA statt (Internationale Messe für die Druck- und Papierindustrie), die wichtigste Messe für das umsatzstärkste Marktsegment der Inometa Gruppe. Die Stimmung auf der DRUPA 2008 war sehr gut im Verpackungsdruck. In den Bereichen Zeitungs- und Akzidenzdruck war allerdings zu erkennen, dass der Boom der Jahre 2004-2007 vorüber war. Inometa war mit einem eigenen Messestand auf der DRUPA 2008 erfolgreich vertreten. Die Beziehungen zu den Kunden, insbesondere zu den internationalen OEMs, konnten intensiviert und ausgebaut werden, zahlreiche Neukunden konnten gewonnen werden.

Insgesamt ist auch in 2008 aufgrund wachsenden Drucks in Richtung Effizienzsteigerung weiterhin eine steigende Nachfrage nach Leichtbauprodukten (etwa um höhere Maschinenlaufgeschwindigkeiten zu erreichen) und intelligenten Speziallösungen für besondere technische Anforderungen (hoch präzise, schwingungsfreie, hoch stabile, leichte und mit sonstigen individuell benötigten physikalischen und technischen Eigenschaften) festzustellen.

Ertragslage

Die Inometa-Gruppe blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2008 zurück. Der Umsatz stieg im Berichtszeitraum um 2,7 % von EUR 49,7 Mio auf EUR 51,0 Mio. Die Inometa-Gruppe hat, wenn auch abgeschwächt, ihren Wachstumskurs fortgeführt. In Deutschland erreichten die Umsätze (ohne Innenumsätze) der vier operativen Geschäftsfelder der Inometa-Gruppe (INOMETA Rollers GmbH, INOMETA Tubes GmbH, INOMETA Coatings GmbH und Harper Graphics GmbH) EUR 31,0 Mio nach EUR 28,9 Mio im Vorjahr. Der Umsatz im Ausland verringerte sich leicht von EUR 20,3 Mio um 1,5 % auf EUR 20,0 Mio. Damit ergibt sich eine Exportquote von 39,2 %.

Der Materialaufwand betrug im Berichtsjahr EUR 24,4 Mio und ist gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen (3,0 %). Der Materialaufwand entwickelte sich proportional zu den Umsatzerlösen. Der Materialaufwand enthält ebenfalls Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von EUR 2,9 Mio (Vorjahr: EUR 5,1 Mio), die im Wesentlichen Dienstleistungen Dritter enthalten.

Der Personalaufwand weist gegenüber dem Vorjahr eine Zunahme um EUR 0,7 Mio auf. Diese Entwicklung resultiert aus einer gestiegenen durchschnittlichen Mitarbeiterzahl (+ 39 neue Mitarbeiter) auf nunmehr 247 Mitarbeiter. Die Rückstellung der Erfolgsvergütung der Mitarbeiter war um EUR 0,5 Mio geringer als im Vorjahr ausgefallen.

Die neuen Verwaltungs- und Produktionsgebäude zogen weitere (geplante) Investitionen in Betriebsvorrichtungen, Mietereinbauten, Maschinen- und Anlagen, sowie Büroeinrichtungen und EDV-Hardware nach sich. Die getätigten Investitionen erhöhten die Abschreibungen um EUR 0,4 Mio.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um EUR 0,6 Mio oder 6,3 % auf EUR 9,7 Mio gestiegen.

Diese erhöhten sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultierten hauptsächlich aus der Nutzung der neuen Verwaltungs- und Produktionsgebäude in 2008. Der Bezug der neuen Verwaltungs- und Produktionsgebäude erfolgte im September 2007, damit erhöhten sich die Mietleasingaufwendungen um EUR 0,6 Mio im Vergleich zum Vorjahr.

Der Aufwand für Umstrukturierungen in der Produktion (Umsetzung von Maschinen und Anlagen) und Renovierungen in der Verwaltung ist im Vergleich zum Vorjahr um EUR 0,3 Mio gesunken.

Aufwendungen für Reparaturen- und Instandhaltungen, Energiekosten, Kosten der Warenabgabe, sowie Betriebsbedarf waren trotz Umsatzsteigerungen in den Geschäftsfeldern konstant geblieben.

Um ein nachhaltiges zukünftiges Wachstum zu forcieren, wurden unter anderem die Messekosten um EUR 0,1 Mio erhöht; eine verstärkte Präsenz unserer Auslandsvertretungen (insbesondere in den USA, Russland und Asien) zog Kostensteigerungen von EUR 0,2 Mio nach sich.

Die Erhöhung des Zinsaufwandes um EUR 0,1 Mio ergab sich im Wesentlichen aus einer Zinsanpassung des variablen Kapitals unserer Gesellschafter.

Der Konzernjahresüberschuss betrug im Geschäftsjahr 2008 EUR 2,2 Mio und lag damit wegen des gestiegenen Preisdrucks und der höheren planmäßigen Ausgaben um EUR 1,6 Mio unter dem des Vorjahres.

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme der Inometa-Gruppe hat sich im Jahresvergleich um EUR 4,0 Mio bzw. 11,0 % auf EUR 32,6 Mio verringert.

Innerhalb der Aktiva stieg das Anlagevermögen um EUR 1,4 Mio bzw. 12,2 % auf EUR 12,6 Mio an.

Im Wesentlichen lässt sich dieser Anstieg mit dem Ausbau von technischen Anlagen und Maschinen, insbesondere durch den Zugang von neuen Schleif-, Dreh- und Fräsmaschinen im Bereich des Sachanlagevermögens um EUR 3,4 Mio begründen.

Das Finanzanlagevermögen hat sich hingegen bei den Beteiligungen und Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, leicht um rund EUR 0,1 Mio erhöht, bedingt durch die vertragsgemäße Erhöhung des Mieterdarlehens der Hirtus Grundstücks - Vermietungsges. mbH & Co. Objekt Herford KG, sowie durch eine vertragsgemäße Tilgung einer Ausleihe und Auflösung einer Finanzanlage.

Das Umlaufvermögen erfuhr eine Verringerung von 21,3 % (EUR 5,4 Mio).

Das in den Vorräten gebundene Kapital hat sich auf EUR 6,5 Mio verringert (EUR 0,8 Mio). Gründe lagen hauptsächlich in der Optimierung der Umschlagshäufigkeit, ohne dass die Lieferfähigkeit und Lieferflexibilität gefährdet war.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind um EUR 5,1 Mio (42,0 %) gesunken. Die darin enthaltenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen konnten stichtagsbedingt um EUR 1,8 Mio (27,8 %) verringert werden. Im Wesentlichen ist die Senkung der sonstigen Vermögensgegenstände um EUR 3,2 Mio mit der Auszahlung von LV-Rückdeckungsansprüchen (EUR 4,1 Mio).

Die Netto-Liquidität (Barliquidität abzüglich Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten) betrug zum 31. Dezember 2008 EUR 4,3 Mio und hat sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 0,9 Mio verbessert.

Mit einer Eigenfinanzierung (Eigenkapital und Gesellschafterdarlehen) von 80,6 % ist die INOMETA-Gruppe gerüstet, weiterhin ihre Wettbewerbsposition und Chancen am Markt zu nutzen, und somit die Weltwirtschaftskrise zu bewältigen und gestärkt aus ihr hervorzugehen.

Im Bereich der Rückstellungen haben sich die sonstigen Rückstellungen im Vergleich zum Vorjahr um EUR 1,0 Mio verringert. Diese setzen sich hauptsächlich zusammen aus Rückstellungen für unterlassene Instandhaltungen innerhalb von 3 Monaten, sowie aus Rückstellungen für Tantiemen, Mitarbeiterprämien, Urlaubs- und Zeitarbeitskonten, Rückstellungen für Prüfungs- und Abschlusskosten. Die Bildung neuer Rückstellungen für Gewährleistungen und Kundenboni konnten die Auflösung von Rückstellungen nicht kompensieren. Die Steuerrückstellungen und Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen entsprechen in etwa dem Vorjahresniveau.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um EUR 0,5 Mio gesunken. Dies resultiert im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten aus dem Vorjahr, von noch nicht fälligen Schlussrechnungen des Generalunternehmers für Einrichtungen und Einbauten des Neubaus, die im Jahr 2008 nicht mehr bestanden. Verbindlichkeiten gegenüber Nahestehenden enthalten im Wesentlichen den Saldo der Kapitalkonten der Gesellschafter, die ihre Mittel dem Konzern zur Verfügung stellen und Gesellschafterdarlehen.

Der Konzern hat einen Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 8.316 erzielt. Die Mittel wurden für Investitionen, Abbau der Bankverbindlichkeiten und Gesellschafterentnahmen verwandt.

Nachtragsbericht

Als kurzfristige Reaktion auf die deutlichen Auftragsrückgänge im Zuge der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise machen große Teile der operativen Einheiten seit dem ersten Quartal 2009 von dem arbeitsmarktpolitischen Instrument der Kurzarbeit Gebrauch.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

Risikobericht

Das Risikomanagement der Inometa Gruppe wird unter dem Dach der Holding der Inometa Technologie betrieben.

Die Geschäftsleitung der Inometa Gruppe bekennt sich zu einer risikobewussten Unternehmensführung, bei der die Sicherung des Fortbestandes des Gesamtunternehmens und seiner Beteiligungsgesellschaften immer höchste Priorität haben. Die Erzielung von wirtschaftlichem Erfolg ist automatisch mit Risiken verbunden, jedoch darf keine Handlung oder Entscheidung ein existenzielles Risiko, das heißt, den Fortbestand der Gruppe gefährdendes Risiko nach sich ziehen.

Risiken, die sich weder auf Kern-noch auf Unterstützungsprozesse beziehen, werden vom Konzern grundsätzlich nicht eingegangen. Unter Kernprozessen verstehen wir die Entwicklung und Umsetzung der jeweiligen Geschäftsmodelle, die Beschaffung von Waren und Dienstleistungen, Standortentscheidungen, die Sicherstellung der Liquidität sowie die Entwicklung von Fach- und Führungskräften.

Auch im Geschäftsjahr 2008 hat die Inometa Gruppe ihr etabliertes Risikomanagement weiter fortgeführt. Das im Unternehmen eingesetzte Risikocontrolling wird durch regelmäßige Berichterstattung und Abweichungsanalysen erreicht. Dazu stehen Geschäftsführungsvorlagen, der Planungszyklus inkl. Budgets, Hochrechnungen und Abweichungsanalysen und nicht zuletzt die zeitnahen Monatsberichte sämtlicher Gruppenunternehmen zur Verfügung.

Liquiditätsrisiken sind dank ausreichender Eigenkapitalquote und Finanzierung im Rahmen des Konzern - Cash - Pools nicht zu erkennen. Ferner stehen der Inometa Gruppe in ausreichendem Umfang Betriebsmittelkredite der Hausbanken zur Verfügung. Der täglich erstellte Liquiditätsstatus und eine darauf aufbauende mehrere Monate umfassende Liquiditätsplanung auf Tagesbasis erlauben jederzeit, frühzeitig Liquiditätsbedarfe zu erkennen.

Risiken durch Zahlungsausfälle werden durch die im Debitorenmanagement durchgeführten Bonitätsprüfungen und das enge Überwachen der Außenstände positiv begegnet. Im Rahmen eines aktiven Forderungsmanagements werden konsequent überfällige Zahlungen verfolgt. Mit Hilfe der Warenkreditversicherung wird zudem das Ausfallrisiko auf 15 % des möglichen Schadens begrenzt. Nennenswerte Ausfälle hatte die Inometa Gruppe in 2008 nicht zu beklagen.

Aus Exporten resultierende Fremdwährungsrisiken sind identifiziert und werden über Devisentermingeschäfte oder Devisenoptionen gesichert.

Auf der Beschaffungsseite wurde möglichen künftigen Engpässen bei der Materialversorgung durch Abschluss von umfangreichen Rahmenvereinbarungen mit allen wichtigen Lieferanten begegnet.

Den produktionsbedingten Risiken begegnet der Konzern durch vorbeugende Maßnahmen wie z. B. dem Qualitätsmanagement und vorbeugendem Brandschutz sowie durch Abschluss von entsprechenden Produktionsausfall-Versicherungen. Darüber hinaus haben ISO Zertifizierungen, welche kontinuierlichen Überprüfungen unterliegen, die Prozesse geregelt. Sicherheitsbeauftragte in den Unternehmen überprüfen regelmäßig zusätzlich in Audits die Geschäftsprozesse.

Die Geschäftsführung legt besonderes Augenmerk auf die Risiken der zukünftigen Geschäftsentwicklung. Neben der Weiterentwicklung der bestehenden Produktpalette und der Identifizierung sich entwickelnder neuer Anwendungsfelder für Bauteile und Komponenten - auch aus Faserverbundwerkstoffen - wird über die Entwicklung von konkreten Problemlösungen eine enge dauerhafte und partnerschaftliche Geschäftsbeziehung zu Kunden angestrebt. Vor dem Beginn von Entwicklungsprojekten steht immer die sorgfältige Prüfung, inwieweit mit vertretbarem Entwicklungs- und überschaubarem Investitionsaufwand Produkte in Serienfertigung kostenoptimal hergestellt und in ausreichender Marktbreite profitabel vertrieben werden können. Der hohe Exportanteil ist nicht nur produkt-, kunden- und bedarfsimmanent, sondern ist mit Blick auf die Möglichkeit der Risikominimierung durch Ausgleich von Nachfrageschwankungen bewusst angestrebt.

Die Inometa Gruppe zeichnet sich durch eine breite und risikoarme Kundenstruktur aus. Besonderer Wert wird auf Risikominimierung durch Bonitätsprüfung, Zahlungsbedingungen und Kreditversicherung gelegt, und es wird permanent an einer Verbreiterung der Kundenstruktur gearbeitet. Ausschließlichkeits- bzw. Exklusivverträge mit einzelnen Kunden werden grundsätzlich nicht eingegangen. Durch Produktinnovationen und die Aufstellung in verschiedenen Marktsegmenten wird die Abhängigkeit von einzelnen Branchen und Kundengruppen reduziert. Innovative Produkte sind zudem der Schlüssel für den erreichten Technologievorsprung; um diesen zu halten wird auch weiterhin konsequent in Neu- und Weiterentwicklung von Produkten und Technologien investiert.

Hinsichtlich der Umsatz- und Ergebnisrisiken verweisen wir auf den Prognosebericht.

Investitionen

Nachdem im vorangegangenen Geschäftsjahr die neuen Produktions- und Büroflächen bezogen wurden, wurden im Geschäftsjahr 2008 noch letzte Abschlussarbeiten (wie etwa Gartengestaltung) und Umbauten im Rahmen der Renovierung des Verwaltungsgebäudes sowie der Produktionshallen beendet. Der Investitionsumfang betrug hierfür TEUR 250.

Investitionen in Maschinen und technische Anlagen (u.a. Dreh-, Fräs- und Schleifmaschinen) wurden im Geschäftsjahr 2008 in einem Umfang von EUR 2,2 Mio getätigt. Hierbei handelte es sich sowohl um Ersatzinvestitionen als auch um weiteren Kapazitätsausbau. Ferner wurde in die Neuorganisation der betrieblichen Abläufe in der Produktion (u.a. Umsetzen von Maschinen vom bisherigen Standort an andere Stellen) investiert, um die betrieblichen Prozesse zu optimieren und die Produktivität zu erhöhen.

Mit den bis heute getätigten umfangreichen Investitionen in Kapazitätsausweitung und Prozesse höherer Produktivität ist die Voraussetzung geschaffen, die Wachstums- und Rentabilitätsziele der kommenden Jahre nachhaltig zu erreichen.

Weitere Investitionen in die Erhaltung der Kapazitäten (Ersatzinvestitionen) sowie auch zu deren Ergänzung sind für das Geschäftsjahr 2009 geplant.

Umweltschutz

Bei allen Aktivitäten der Inometa Gruppe wird auf einen die Umwelt schonenden Einsatz der Ressourcen geachtet. Mögliche Belastungen der Umwelt werden frühzeitig identifiziert und so weit wie möglich reduziert.

Hierzu gehören der verantwortungsbewusste Umgang mit Materialien und Stoffen genauso wie die Zuführung von Abfällen in den Wiederverwertungsprozess, die Reduzierung von Emissionen (etwa über moderne Filteranlagen für Staub, Feinstaub und Aerosolen) und ein effizienter Einsatz von Energie (Nutzung von Abwärme aus Heizöfen, Kompressoren und Kältegeräten, Energierückgewinnung über Wärmetauscher oder Optimierung von Maschinenlaufzeiten bzw. Pausenregelungen zur Glättung von Spitzenlasten).

Aktives Personalmanagement

In der Inometa Gruppe wurde basierend auf der erfolgreichen Umsatzentwicklung der Trend der kontinuierlichen Personalentwicklung in 2008 weiter erfolgreich fortgesetzt. Die Auswirkungen der weltweiten Finanzkrise erforderten im vierten Quartal 2008 und in den ersten beiden Quartalen 2009 eine Anpassung der aufgebauten Kapazitäten. Die Unternehmensleitung hat bereits begonnen, die vom Staat gegebenen Hilfen zu nutzen, um die gewonnenen Mitarbeiter weiterhin in der Unternehmensgruppe halten zu können. Im Jahr 2009 werden der gezielte Einsatz von Kurzarbeit und die Möglichkeit des Einsatzes von geförderten Qualifizierungsmaßnahmen dazu beitragen, diesen Kurs weiter verfolgen zu können.

Prognosebericht

Die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise hat die in der zweiten Jahreshälfte 2008 begonnene wirtschaftliche Abschwächung erheblich verstärkt und zur derzeitigen massiven und weltweiten Rezession geführt. Bis Ende 2008 schien diese Entwicklung eine herkömmliche und von der Wirtschaft bereits seit längerem erwartete zyklische Abkühlung herkömmlichen Ausmaßes zu sein. Seit Jahresbeginn 2009 hat sich die Finanzkrise dramatisch zugespitzt und direkt die Finanzierungssituation der Wirtschaft quasi zum Erliegen gebracht; erhebliche Finanzierungsprobleme auf Seiten der Banken haben direkt die Finanzierungsmöglichkeiten der Unternehmen eingeschränkt und für zusätzlichen Nachfragerückgang gesorgt. Dadurch hat sich die zyklische Abkühlung seit dem ersten Quartal 2009 zu einer weltweiten und tiefen Rezession ausgebildet. Besonders stark betroffen ist der gesamte Investitionsgüterbereich, v.a. der Maschinen- und Anlagenbau und hier wiederum insbesondere der Bereich Druck und Papier.

Für die Inometa Gruppe führte der weltweite scharfe Konjunktureinbruch zu einem sehr deutlichen Rückgang in Auftragseingang und Umsatz in einer Größenordnung in einzelnen Segmenten von bis zu 50% in den ersten Monaten des neuen Geschäftsjahres 2009.

Nachdem erste Planungen aus 2008 basierend auf einer vorübergehenden zyklischen Abkühlung im klassischen Industriegeschäft erstellt wurden und insgesamt für die Inometa Gruppe von einer weiteren Fortschreibung der in 2008 erreichten Umsatzentwicklung und Ergebnissteigerung ausgingen, ist im Zuge der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise diese Entwicklung nicht mehr realistisch.

Vielmehr geht die Inometa Gruppe davon aus, dass - sofern sich die Finanzkrise löst und sich eine konjunkturelle Wiederbelebung durchsetzen kann - insgesamt im Geschäftsjahr 2009 mit einem Umsatzrückgang von bis zu 30% gegenüber dem Vorjahr und einem Verlust in einer Größenordnung von EUR 3,0 Mio bis EUR 5 Mio zu rechnen ist.

Der Verlust wird durch die bestehende Liquidität und die zugesagten Kreditlinien finanziert werden.

In der Annahme, dass die Wirtschaftskrise im zweiten Quartal 2009 den Höhepunkt erreicht und sich ab dem zweiten Halbjahr 2009 und in 2010 eine wirtschaftliche Erholung im Maschinenbau durchsetzen kann, kann für 2010 mit einer leichten Erholung und einem Umsatzanstieg gegenüber 2009 von bis zu 10% sowie einer leichten Verbesserung der Ergebnissituation gerechnet werden. Aufgrund der Wirtschaftskrise sind unsere Planungen mit Unsicherheiten behaftet.

Die solide Finanzierung des Unternehmens und die hohe Eigenmittelausstattung ermöglichen es der Inometa Gruppe, auch im schwierigen Umfeld der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise, in 2009 die Geschäftsbasis auszubauen und die Wettbewerbsposition zu stärken.

Die Inometa Gruppe wird die Vertriebsanstrengungen weiter intensivieren und mit Produktinnovationen neue Potenziale erschließen. Die Internationalisierung wird weiter vorangetrieben, v.a mit Fokus auf Asien, Nordamerika, Russland sowie Mittel- und Nordosteuropa. Die Produktpalette wird um Serviceleistungen ergänzt und der Zugang zu Endusern ausgebaut. Die Beziehungen zu OEMs werden weiter intensiviert (u.a. im Papierbereich durch die Akquisition der CFK-Aktivitäten von Metso Paper in Finnland durch den Schwesterkonzern xperion).

Im Bereich der Composite-Walzen wird der Wettbewerb durch neue Anbieter (Fast Follower) zunehmen. Daher werden weiterhin verstärkt Investitionen in Forschung und Entwicklung neuer Produkte erforderlich sein und vorgenommen werden, um die Wettbewerbsposition zu halten und den erreichten Vorsprung auszubauen. Ziel ist es dabei, die Innovationsgeschwindigkeit deutlich zu erhöhen, weshalb bereits Ende 2008 ein Entwicklungsteam mit mehreren Ingenieuren etabliert wurde. Im Vordergrund jeder Entwicklungstätigkeit steht dabei der Kundennutzen, die Lösung eines konkreten Problems.

Wir gehen davon aus, dass mit Lösung der Finanzkrise wieder finanzielle Mittel in die Unternehmen fließen werden. In der Folge wird sich dann ein sich ausbildender Investitionsstau auflösen und vorübergehend gestoppte Investitionsprojekte werden umgesetzt. Ein wesentlicher Aspekt aber ist die Rückkehr des Vertrauens der Marktteilnehmer in die Finanz- und Wirtschaftssysteme, mit der dann auch die Investitionsbereitschaft sukzessive zurückkehren wird.

Die Weltwirtschaftskrise wird mehr denn je verdeutlichen, dass nur Unternehmen mit innovativen Produkten für mehr Produktivität und höheren Kundennutzen langfristig überleben werden. Die Entwicklung innovativer Produkte wird daher auch künftig eine permanente Kernaufgabe der Inometa Gruppe sein.

 

Herford, den 24. Juni 2009

INOMETA Technologie GmbH & Co. KG
durch: INOMETA Technologie Verwaltungs GmbH

gez. Wilfried Tappe

gez. Dr. Ulrich von Hülsen

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