Chiemgau Recycling GmbH
Am Baumgarten 4, 83064 Raubling, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Damian Golla seit 9.9.2024 | Geschäftsführer |
Walter Sonnberger seit 24.7.2017 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Chiemgau Recycling GmbHRaublingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Wirtschaftsjahr 20231. Grundlagen des Unternehmens Die Chiemgau Recycling GmbH in Raubling, die bereits im Jahr 1979 gegründet wurde, ist ein zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb und beschafft insbesondere im regionalen Umfeld den Rohstoff Altpapier und betreibt am Standort eine Altpapiersortieranlage. Ein weiterer wesentlicher Bestandteil des Tätigkeitsgebietes ist die Versorgung des verbundenen Unternehmens Raubling Papier GmbH, Raubling, als alleiniger Lieferant für den Rohstoff Altpapier aus Deutschland, Österreich, Schweiz und Italien. 2. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 geprägt von den Folgen des Angriffskrieges in der Ukraine. Aufgrund dieser schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft insgesamt noch relativ gut behaupten. Dennoch ist das Bruttoinlandsprodukt laut Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes Nr. 019/24 vom 15.01.2024 preisbereinigt im Jahr 2023 um 0,3 % rückläufig gewesen. Der Altpapierverbrauch der deutschen Papierindustrie ist im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr erneut deutlich von 17,037 Mio. t auf 15,516 Mio. t um 8,9 % zurückgegangen (Quelle: VDP Altpapier-Marktbericht 12_2023 vom 15.01.2024). Die Chiemgau Recycling GmbH ist schwerpunktmäßig im Bereich der Altpapiererfassung und -vermarktung tätig. Der Entsorgungssektor ist insgesamt gekennzeichnet durch einen intensiven Wettbewerb mit großen Unternehmen und auch vielen mittelständischen Entsorgern. Die Entwicklung im Altpapierbereich war in allen Sorten (Mischpapier, Kartonagen, Zeitungen/Zeitschriften und Deinking) im gesamten Jahr 2023 erneut geprägt von teilweise deutlichen Preissprüngen sowohl nach oben als auch nach unten. Über das ganze Jahr 2023 betrachtet sind die Preise gegenüber dem Vorjahr deutlich gefallen. 3. Geschäftsverlauf Bedingt durch die Auswirkungen des Angriffskrieges in der Ukraine auf die allgemeine Konjunktur und insbesondere auf die Papierindustrie mit zahlreichen Abstellmaßnahmen sind die Verkaufsmengen insgesamt erneut rückläufig gewesen. Die betrieblichen Mengen erhöhten sich dabei von 67.849 t im Vorjahr auf 70.727 t im Jahr 2023, die Handelsmengen dagegen reduzierten sich von im Vorjahr 126.530 t auf 108.205 t. Somit konnten die Mengenziele 2023 aufgrund der weltpolitischen Krisensituation nicht erreicht werden, gleichzeitig konnten auch Ergebnisziele nicht erreicht werden. Dennoch ist der Geschäftsverlauf der Gesellschaft aus Sicht der Geschäftsleitung unter Berücksichtigung der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen als zufriedenstellend zu betrachten. 4. Wirtschaftsbericht a. Leistungsindikatoren Die zentralen Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) auf Basis des IFRS-Ergebnisses sowie die Entwicklung der Verkaufsmengen. Die Umsatzerlöse haben sich im Jahr 2023 entgegen der Prognose bedingt durch die deutlich reduzierten Mengen und Preise um 43,5 % von T€ 42.413 auf T€ 23.959 reduziert. Das Rohergebnis reduzierte sich dagegen lediglich um 0,87 % von T€ 4.386 auf T€ 4.348. Auf Basis IFRS hat sich das EBIT in Höhe von T€ 117 um T€ 211 reduziert (Vj. T€ 328) bei einem Planwert von T€ 271. Das Verkaufsvolumen reduzierte sich im Geschäftsjahr 2023 von 194.379 t auf 178.932 t (Vj. Planwert 210.000 t). Von diesen 178.932 t resultieren 108.205 t aus Handels- und Streckengeschäften, die restlichen Mengen wurden am Standort in Raubling generiert. Somit konnten die Planzahlen für das Geschäftsjahr 2023 nicht erreicht werden. Der Jahresüberschuss hat sich um 69,7% von T€ 237 auf T€ 72 (Vj. Planwert T€ 193) reduziert. b. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Bei einer Bilanzsumme von T€ 7.181 (Vj. T€ 7.109) macht das im Umlaufvermögen gebundene Vermögen zum Bilanzstichtag 52,0 % (Vj. 57,4 %) aus. Der Rückgang des Umlaufvermögens resultiert aus dem Rückgang der Vorräte und des Guthabens bei Kreditinstituten bei einem gleichzeitigen Anstieg der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände. Das Sachanlagevermögen hat sich im Geschäftsjahr 2023 um T€ 423 auf T€ 3.451 erhöht. Im Jahr 2023 wurden T€ 872 im Bereich der Ersatzinvestitionen investiert gegenüber T€ 460 im Jahr 2022. Die Eigenkapitalquote liegt per 31.12.2023 bei 48,6 % (Vj. 48,0 %). Die Liquidität des Unternehmens ist durch die Gewährung eines Darlehens in Höhe von T€ 1.000 durch den Mehrheitsgesellschafter gesichert. Im Rahmen der jährlichen Budgetierung wird die Entwicklung des Banksaldos als ein Bestandteil der Bilanzplanung monatlich fortgeführt. Das Unternehmen war jederzeit in der Lage, den Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Die Personalaufwendungen haben sich im Jahr 2023 um 2,6 % erhöht. c. Umwelt Wir verfügen über alle erforderlichen Genehmigungen nach BImSchV und werden jährlich als Entsorgungsfachbetrieb auditiert. Außerdem verfügen wir zusätzlich über ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 9001:2015. Dadurch sind wir in der Lage, durch die Einhaltung der gesetzlichen Umweltvorschriften und durch die laufende Umsetzung eines verantwortungsvollen Umweltschutzes, zu einem nachhaltigen Unternehmenserfolg beizutragen. 5. Voraussichtliche Entwicklung Durch weiterhin verstärkte Akquisitionstätigkeiten und Teilnahme an kommunalen Ausschreibungen in unserer Region werden wir unsere Bestrebungen zur Mengensicherung kontinuierlich ausweiten, um somit die Ertragslage des Unternehmens nachhaltig zu stabilisieren und zu verbessern. So konnte unter anderem für die Jahre 2024 und 2025 die Altpapierverwertung mit einer wichtigen Kommune in der Region erneut gewonnen werden. Im Jahr 2024 sind Ersatzinvestitionen von insgesamt ca. T€ 647 vorgesehen. Die Finanzierung wird aus Eigenmitteln, dem operativen Cash-Flow sowie durch Inanspruchnahme des bestehenden Darlehens erfolgen. Trotz der derzeitigen schwierigen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wird im Jahr 2024 eine positive Entwicklung der finanziellen Leistungsindikatoren (EBIT-Erhöhung > 10 %) bei moderat erhöhten Mengen gegenüber dem Geschäftsjahr 2023 erwartet. Das EBIT und die Mengenentwicklung sind Kerntreiber unseres Geschäftes und werden zur internen Steuerung des Unternehmens herangezogen. Für die ersten zwei Monate des Geschäftsjahres 2024 liegen die Mengen leicht unter Plan bei wieder gestiegenen Papierpreisen, das EBIT liegt leicht über Plan. Die derzeitige weltpolitische Krisensituation durch den Krieg in der Ukraine hat derzeit bereits erhebliche Auswirkungen in Bezug auf die Verteuerung der Energiepreise. Durch entsprechende Erhöhungen der Dienstleistungspreise haben wir bereits teilweise gegengesteuert, weitere Anpassungen machen wir abhängig von der weiteren Entwicklung der Energiepreise. Weitere Auswirkungen des anhaltenden Krieges in der Ukraine auf den Altpapiermarkt (Preise, Materialverfügbarkeit) sind weiterhin schwer einzuschätzen. 6. Chancen und Risiken Die Betrachtung der Chancen und Risiken erfolgt zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichtes. Zur Früherkennung, Bewertung und zum Management von Risiken ist die Gesellschaft in das Risikomanagementsystem der Heinzel Gruppe integriert. Zudem berichtet die Gesellschaft regelmäßig über die Überwachung der Geschäftsrisiken an die Heinzel Gruppe. Um die Klarheit und Übersichtlichkeit von Chancen- und Risikobericht zu erhöhen, sind die einzelnen Chancen und Risiken in einer absteigenden Rangfolge bzw. in Kategorien geordnet. Die Bedeutung einzelner Chancen und Risiken ermittelt sich aus der Eintrittswahrscheinlichkeit und der Höhe der möglichen Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie die Prognosen und Ziele. Risiken stellen für das Unternehmen eine mögliche Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation dar. Eine wesentliche Veränderung der Chancen und Risiken gegenüber dem Vorjahr ist nicht festzustellen. Wesentliche Risiken für unser Unternehmen sind die Verluste von Großaufträgen im Bereich der kommunalen und der Gewerbekunden, dies bezieht sich insbesondere auf Umsatz-, Mengen- und Margenverluste. Weitere Risiken in Bezug auf die derzeitige weltpolitische Krisensituation in der Ukraine bestehen in Bezug auf den Anstieg der Treibstoff- und Energiepreise, hier steuern wir gegen durch entsprechende Anpassungen bei den Dienstleistungskonditionen. Auswirkungen des Krieges in der Ukraine auf den Altpapiermarkt (Preise, Materialverfügbarkeit) sind derzeit noch in keiner Weise einzuschätzen. In den ersten Monaten wurde eine leichte Mengenverknappung am Markt festgestellt, dadurch auch die wieder steigenden Preise für Altpapier. Unser Forderungsbestand ist in weiten Teilen durch eine Warenkreditversicherung gegen Forderungsausfälle gesichert. Chancen für die weitere positive Entwicklung des Unternehmens sehen wir in der konsequenten Teilnahme an kommunalen Ausschreibungen in unserer Region, um die Mengen wieder konsequent zu steigern. Die seit Beginn des Jahres 2020 in Europa und der Welt grassierende Corona-Pandemie hat die Weltwirtschaft und damit auch den Altpapiermarkt erheblich belastet. Insgesamt betrachtet ist die Chiemgau Recycling GmbH bisher gut durch die Pandemie gekommen. Der Geschäftsbetrieb konnte jederzeit aufrechterhalten werden. Die aktuelle Lage wird permanent durch die verantwortlichen Bereiche sowie die Geschäftsführung bewertet und folgend sind geeignete Maßnahmen wie zum Beispiel Arbeit im Homeoffice, Zutrittsverbot der Räumlichkeiten für externe Personen, Maskengebot außerhalb des eigenen Büros, regelmäßige Selbsttests, Nutzung von Desinfektionsmitteln etc. getroffen worden. 7. Zusammenfassung Zusammengefasst hat sich das Unternehmen im Jahr 2023 trotz des einen oder anderen kriegsbedingten Dämpfers insgesamt zufriedenstellend entwickelt, auch wenn sowohl die Ergebnis- als auch die Mengenziele für das Geschäftsjahr nicht erreicht werden konnten.
Raubling, 12.04.2024 Chiemgau Recycling GmbH Uwe Petersen, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Chiemgau Recycling GmbH zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 2 HGB. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses werden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze der §§ 246 bis 256a HGB in Verbindung mit den rechtsformabhängigen Vorschriften der §§ 264 ff. HGB angewendet. Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgt nach den gesetzlichen Vorschriften der §§ 266 und 275 HGB. Im Einzelnen wendet die Gesellschaft bei der Bewertung folgende Grundsätze an: Anlagevermögen Die Gegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert. Bei den Gegenständen, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden die planmäßigen Abschreibungen unter Anwendung der linearen Abschreibungsmethode ermittelt. Die Nutzungsdauern liegen zwischen 3 und 50 Jahren. Die Anschaffungskosten sind bei Inanspruchnahme von Skonto oder Nachlässen um diese Beträge gekürzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von EUR 250,00 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe als Aufwand erfasst. Die geringwertigen Anlagegüter mit einem Wert zwischen EUR 250,00 und EUR 800,00 werden in einem Sammelposten mit monatlicher Sofortabschreibung aktiviert. Anlagegüter mit einem Wert über EUR 800,00 werden einzeln aktiviert und über die Nutzungsdauer abgeschrieben. Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB. Des Weiteren werden angemessene Teile der Verwaltungskosten in die Herstellungskosten einbezogen, soweit sie auf den Zeitraum der Herstellung entfallen. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennbetrag oder unter Berücksichtigung des Ausfallrisikos zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wurde bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt. Eigenkapital Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt Rückstellungen und Verbindlichkeiten Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Abdeckung von ungewissen Verpflichtungen sowie erkennbarer Risiken notwendig ist. Aufgrund der Restlaufzeit von unter einem Jahr war mit Ausnahme der Jubiläumsrückstellungen eine Abzinsung nicht erforderlich. Die Jubiläumsrückstellungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach der Projected Unit Credit Method bewertet. Sie werden gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 und 2 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Dieser Zinssatz beträgt zum 31. Dezember 2023 bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren 1,73 %. Kostensteigerungen werden mit 8 % für 2024, 5 % für 2025 und 2 % für Folgejahre berücksichtigt. Für Zwecke der latenten Steuerberechnung ergibt sich ein Überhang aktiver latenter Steuern, der unter der Nutzung des Ansatzwahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt wurde. Insofern ergeben sich handelsrechtlich auch keine latenten Steuererträge. Der handelsrechtliche aktive latente Steuerüberhang resultiert aus Bewertungsunterschieden aus dem steuerrechtlich geringeren Ansatz der Jubiläumsrückstellungen. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung bestehen nicht. Umsätze Die Umsatzrealisierung erfolgt bei Erbringung der vertraglich vereinbarten Lieferung und Leistung. C. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens geht aus der Anlage 1.3 des Anhangs (Anlagenspiegel) hervor. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Laufzeit von unter einem Jahr. Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von T€ 1.834 (Vorjahr: T€ 1.568), darin sind Forderungen in Höhe von T€ 556 (Vorjahr: T€ 146) gegen die Gesellschafter enthalten. Die sonstigen Vermögensgegenstände setzen sich aus Forderungen gegen Abgabenbehörden in Höhe von T€ 273 und Arbeitnehmern in Höhe von < T€ 1 zusammen. Der Bilanzposten Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten setzt sich im aktuellen Geschäftsjahr aus Kassenbeständen kleiner T€ 1 und Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von T€ 185 zusammen (Vorjahr: Kassenbestand < T€ 1; Guthaben bei Kreditinstituten von T€ 929). Die Liquidität ist durch die bestehende Kreditlinie und das Intercompany-Darlehen gesichert. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 150 (Vorjahr: T€ 205) betreffen Verpflichtungen insbesondere aus Jubiläumsgeld mit T€ 35 (Vorjahr: T€ 51), Berufsgenossenschaftsbeiträgen mit T€ 43 (Vorjahr: T€ 42), Urlaubs- und Überstundenansprüchen mit T€ 38 (Vorjahr: T€ 39) sowie Verpflichtungen für ausstehende Rechnungen für Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 212 (Vorjahr: T€ 341), sonstigen Verrechnungen kleiner T€ 1 (Vorjahr: T€ 0,5) und langfristigen Darlehen in Höhe von T€ 1.000 (Vorjahr: T€ 1.000). Sie betreffen Gesellschafter in Höhe von T€ 1.200 (Vorjahr: T€ 1.327). Alle Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr, ausgenommen das Gesellschafterdarlehen, welches eine Restlaufzeit über einem Jahr und bis fünf Jahre hat. Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen ausschließlich gegenüber der Abgabenbehörde. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung In den Aufwendungen für bezogene Leistungen sind Stromkosten in Höhe von T€ 107 (Vorjahr: T€ 128) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfallen in Höhe von T€ 11 (Vorjahr: T€ 0) auf sonstige Steuern. In den Zinsaufwendungen sind Aufwendungen für die Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von T€ 1 (Vorjahr: T€ 1) enthalten. E. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestanden in Höhe von T€ 68 für 2023 (Vorjahr: T€ 103) und bestehen in Höhe von T€ 22 für 2024 und in Höhe von T€ 18 für die Jahre 2025-2028. Es handelt sich um Verpflichtungen aus Leasing-, Miet- und Dienstleistungsverträgen. F. Sonstige Angaben Das gezeichnete Kapital T€ 205 (Vorjahr: T€ 205) entspricht dem Stammkapital in Höhe von TDM 400 (Vorjahr: TDM 400), was in voller Höhe eingezahlt ist. Das Mutterunternehmen Heinzel Holding GmbH, Vorchdorf, Österreich, stellt zum 31. Dezember 2023 einen Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konsolidierungskreis auf. Dieser kann auf deren Homepage www.heinzel.com eingesehen werden. Abschlussprüferhonorar Die Abschlussprüfungsleistungen betragen T€ 21,5. Geschäftsführung Herr Uwe Petersen, Kaufmann Die Angaben der Bezüge von Herrn Petersen unterbleiben gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer gliedert sich wie folgt auf:
Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, das ausschüttungsfähige Ergebnis (Jahresüberschuss und Gewinnvortrag) in Höhe von T€ 2.282 auf neue Rechnung vorzutragen.
Raubling, 12.04.2024 Chiemgau Recycling GmbH Uwe Petersen, Geschäftsleitung Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Chiemgau Recycling GmbH, Raubling Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Chiemgau Recycling GmbH, Raubling, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Chiemgau Recycling GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 12. April 2024 KPMG
AG
David, Wirtschaftsprüfer Müller, Wirtschaftsprüferin Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 18. April 2024 festgestellt. |
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