Somplatzki Entsorgung GmbHLiquidiert

45701 Herten, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Recklinghausen HRB 4952
Vorher
Somplatzki Container- Service- und Entsorgungsgesellschaft mbH
Eingetragen
14.4.2003
Branche
Beseitigung von anderen Umweltverschmutzungen und sonstige Tätigkeiten in der AbfallbewirtschaftungRückgewinnung sortierter WerkstoffeDeponierung oder Dauerlagerung von sonstigen Abfällen
Gegenstand
Die Erbringung von Leistungen die der Abfallentsorgung, insbesondere der Abfallverwertung, dienen durch - Gestellung von Containern zur Befüllung mit Abfällen zur Verwertung und Abfällen zur Beseitigung, - Übernahme von Sortier-Leistungen und anderen Service-Leistungen im Zusammenhang mit zu entsorgenden Abfällen auf Baustellen und bei anderen Kunden, - Zuführung von beim Kunden eingesammelten und sortierten Abfällen zu eigenen und zu fremden Verwertungs- und Behandlungsanlagen, - damit zusammenhängende weitere Leistungen, - Handel mit Baustoffen, - Verkauf und Vermietung von Baumaschinen, - UmwelttechniklUmweltservice, - Handel mit Schroff und NE-Metallen, - Abbrucharbeiten, - Transporte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Patrick Kaspareit
seit 29.8.2022
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Somplatzki Entsorgung GmbH

Herten

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021

SOMPLATZKI ENTSORGUNG GMBH, HERTEN

Inhaltsverzeichnis

1.

Rahmenbedingungen

a.

Geschäftsmodell

b.

Entwicklung der wirtschaftlichen- und branchenspezifischen Rahmenbedingungen

1.

Wirtschaftsbericht

a.

Geschäftsverlauf

b.

Vermögenslage

c.

Finanzlage

d.

Ertragslage

1.

Chancen- und Risikobericht

2.

Prognosebericht

Lagebericht

Rahmenbedingungen

Geschäftsmodell

Die Somplatzki Entsorgung GmbH konzentriert sich auf ein Komplettangebot von Dienstleistungen rund um die Entsorgung und das Recycling. Dieses Geschäftsmodell hat sich bewährt und wir werden dieses auch in Zukunft beibehalten.

Die Gesellschaft ist ein nach § 56 Kreislaufwirtschaftsgesetz in Verbindung mit der Entsorgungsfachbetriebeverordnung anerkannter "Entsorgungsfachbetrieb".

Entwicklung der wirtschaftlichen- und branchenspezifischen Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft fiel im Zuge der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 in eine tiefe Rezession. Die globale Wirtschaftsleistung ist demnach im Jahr 2020 um 3,6 % gegenüber dem Vorjahr geschrumpft. Das Bruttoinlandsprodukt in der Eurozone verzeichnete im vergangenen Jahr einen Rückgang um 6,6 %. Die Wirtschaftsleistung in Deutschland ist im Jahresvergleich um 4,8 % gesunken. Nach zehn Jahren Wirtschaftswachstum in Folge ging die Wirtschaftsleistung Deutschlands somit erstmals wieder deutlich zurück.

Das Geschäftsjahr 2021 war für die Kreislaufwirtschaft in Deutschland aufgrund der Corona-Pandemie von großer Unsicherheit geprägt. Des Weiteren setzte sich der harte Wettbewerbsdruck auch im Jahr 2021 weiter fort.

Wirtschaftsbericht

Geschäftsverlauf

Das Unternehmen hat trotz der Corona-Pandemie erwartungsgemäß ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2021 absolviert. Die Nachfrage zu unseren Dienstleistungen blieb insbesondere bei den Privatkunden auf stabilem Niveau. Wie in den Vorjahren konnte daher weiterhin ein positives Jahresergebnis erzielt werden. Die Umsatzerlöse liegen im Geschäftsjahr 2021 dabei über dem Niveau des Vorjahres. Wir rechnen auch für das Geschäftsjahr 2022 zumindest mit den gleich hohen Umsatzerlösen und einem positiven Ergebnis auf Basis der strategischen Planungen.

Vermögenslage

Unsere Vermögensstruktur zum 31.12.2021 ist durch einen Anteil in Höhe 23,7 % (Vorjahr 30,2 %) des Anlagevermögens am Gesamtvermögen in Höhe von TEUR 9.322 geprägt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 2.820 entsprechen zum 31. Dezember 2021 30,3 % (Vorjahr 31,1 %) der Bilanzsumme.

Die Eigenkapitalquote in Höhe von 85 % befindet sich in etwa auf Vorjahresniveau (81 %).

Insgesamt schätzen wir die Eigenkapitalausstattung und die Vermögenslage als sehr gut ein.

Finanzlage

Die Gesellschaft verfügte im Geschäftsjahr 2021 stets über ausreichende liquide Mittel um sämtliche Verbindlichkeiten zu begleichen. Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Dieses wird durch ausreichende Vorhalteliquidität sichergestellt. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Ertragslage

Die Somplatzki Entsorgung GmbH hat wie im Vorjahr erwartungsgemäß ein sehr positives Ergebnis erzielt.

Die Umsatzerlöse haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 4,86 % auf TEUR 11.268 erhöht. Die Entwicklung entspricht der Prognose des Vorjahrs.

Die Umsatzrentabilität beträgt im Geschäftsjahr 12 % (Vorjahr: 12 %).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 4.586 auf TEUR 4.795 erhöht. Dies resultiert im Wesentlichen aus gestiegenen Personalkosten.

Insgesamt schätzen wir die Ertragslage als sehr gut ein.

Chancen- und Risikobericht

Die Abfall- und Entsorgungsbranche ist stark von der Konjunktur insgesamt abhängig. Ein Einbruch der Konjunktur würde sich unmittelbar auf die Auftragslage auswirken. Des Weiteren ist der Markt seit Jahren von einer hohen Wettbewerbsintensität durch eine Vielzahl größerer und kleinerer Marktbegleiter gekennzeichnet.

Zusätzliche Umweltauflagen oder kompliziertere Genehmigungsverfahren könnten in Zukunft zu höheren Kosten und damit zu einem weiteren Rückgang der Marge führen.

Bestandsgefährdende Risiken bestehen nicht. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch interne Ablauf- und Qualitätskontrollen durch. Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovation, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

Prognosebericht

Aufgrund der sich bereits erholenden Konjunktur erwarten wir für das Geschäftsjahr 2022 einen Jahresüberschuss, der zumindest dem des Vorjahrs entspricht. Die Umsatzerlöse werden sich im Vergleich zum Vorjahr voraussichtlich ebenfalls auf gleichem Niveau bewegen.

 

Herten, den 19. April 2022

Somplatzki Entsorgung GmbH, Herten

Die Geschäftsführung

Peter Somplatzki

Marius Somplatzki

Christopher Somplatzki

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2021

SOMPLATZKI ENTSORGUNG GMBH, HERTEN

AKTIVA

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 2.211.303,84 2.474.209,84
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5.976,00 4.754,00
II. Sachanlagen 2.205.327,84 2.469.455,84
B. UMLAUFVERMÖGEN 7.078.848,40 5.648.576,40
I. Vorräte 27.595,50 31.977,50
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.820.621,27 2.545.285,02
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.230.631,63 3.071.313,88
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 32.088,33 57.666,98
  9.322.240,57 8.180.453,22

PASSIVA

   
31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. EIGENKAPITAL 7.945.773,10 6.599.925,66
I. Gezeichnetes Kapital 50.200,00 50.200,00
II. Kapitalrücklage 415.075,93 415.075,93
III. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 6.134.649,73 4.814.583,31
IV. Jahresüberschuss 1.345.847,44 1.320.066,42
B. RÜCKSTELLUNGEN 732.964,18 674.457,27
C. VERBINDLICHKEITEN 643.503,29 906.070,29
  9.322.240,57 8.180.453,22

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021

2021
EUR
2020
EUR
1. Rohergebnis 11.290.954,09 10.688.069,92
2. Personalaufwand -3.569.391,60 -3.160.957,24
a) Löhne und Gehälter -3.009.302,09 -2.645.662,40
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -560.089,51 -515.294,84
- davon für Altersversorgung: EUR 31.198,08 (Vorjahr: EUR 29.730,47)    
3. Abschreibungen -883.921,65 -929.882,17
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -4.795.305,27 -4.586.170,04
5. Betriebsergebnis 2.042.335,57 2.011.060,47
6. Ergebnis aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 0,00 0,00
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 10.160,98 9.300,07
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.954,64 -4.391,89
9. Finanzergebnis 7.206,34 4.908,18
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag / erstattete Steuern vom Einkommen und Ertrag -677.410,47 -667.923,23
11. Ergebnis nach Steuern 1.372.131,44 1.348.045,42
12. sonstige Steuern -26.284,00 -27.979,00
13. Jahresüberschuss 1.345.847,44 1.320.066,42

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2021

SOMPLATZKI ENTSORGUNG GMBH, HERTEN

1. Allgemeine Angaben und Erläuterungen

Die Berichtsgesellschaft ist gem. § 267 Abs. 2 HGB zum Abschlussstichtag als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzustufen. Sie ist daher für das Wirtschaftsjahr 2021 verpflichtet, einen Jahresabschluss nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB aufzustellen. Dabei sind die besonderen Vorschriften für Kapitalgesellschaften gem. §§ 264 ff. HGB zu beachten.

Die Berichtsgesellschaft hat ihren Sitz in Herten und ist beim Amtsgericht Recklinghausen unter der Handelsregisternummer B4952 eingetragen.

Nachstehender Anhang enthält die gesetzlich bestimmten Angaben gem. § 284 HGB sowie die sonstigen Pflichtangaben gem. § 285 HGB, wobei von der Möglichkeit der größenabhängigen Erleichterungen gem. § 288 HGB Gebrauch gemacht wurde.

Gliederung und Bewertung der Bilanz- und Gewinn- und Verlustposten entsprechen den gesetzlichen Vorschriften.

Die Bilanz ist in Kontoform aufgestellt worden. Die in § 266 Abs. 2 und 3 HGB bezeichneten Posten sind gesondert und in der vorgeschriebenen Reihenfolge ausgewiesen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden, § 275 Abs. 1 HGB. Die in § 275 Abs. 2 HGB bezeichneten Posten sind gesondert und in der vorgeschriebenen Reihenfolge ausgewiesen.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Erstellung vorliegender Bilanz erfolgte unter Beachtung der handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Buchführungs- und Bilanzierungsvorschriften (§ 42 GmbHG in Verbindung mit §§ 242 und 264 HGB). Die Bewertung erfolgte entsprechend den Bestimmungen der §§ 252-256 des Handelsgesetzbuches.

Das Sachanlagevermögen ist mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und, soweit absetzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der branchenüblichen Nutzungsdauer linear oder degressiv angesetzt worden. Die planmäßigen Abschreibungen neuer beweglicher Wirtschaftsgüter wurden auf der Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer in steuerlich zulässiger Höhe vorgenommen. Die Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen, das bereits zum Ende des vorangegangenen Geschäftsjahres vorhanden war, wurden planmäßig fortgeführt.

Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis 250,00 € werden als sofortiger Aufwand behandelt. Die im Geschäftsjahr angeschafften abnutzbaren beweglichen Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten zwischen 250,00 € und 800,00 € werden aktiviert und sofort im Monat des Zugangs voll abgeschrieben. Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Für die in den Wirtschaftsjahren 2010 bis 2017 angeschafften abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu 410,00 € wurde von den Wahlrechten gemäß § 6 Abs. 2 EStG gebrauch gemacht.

Ab dem 01.01.2018 wurde die Begrenzung für geringwertige Wirtschaftsgüter gem. § 6 Abs. 2 EStG auf eine Höhe von 800,00 € Anschaffungskosten erhöht. Ist ein Wirtschaftsgut zwischen 250 € und 800 € angeschafft worden, so sind diese Anschaffungskosten in voller Höhe als Betriebsausgaben abgesetzt worden.

In allen Wirtschaftsjahren sind die abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 250,00 € gemäß § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe als Betriebsausgaben abgesetzt worden.

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Vorräte sind mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt worden.

Forderungen sind zum Nennbetrag bewertet. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage der Geschäftsvorfälle bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt worden.

Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine pauschale Wertberichtigung, erkennbaren Einzelrisiken durch individuelle Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Die Rückstellungen sind in Höhe der Beträge ausgewiesen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung geboten sind und entsprechen den zu erwartenden Aufwendungen. Allen am Bilanzstichtag bestehenden Risiken - soweit sie bis zur Aufstellung es Jahresabschluss erkennbar waren - ist durch die Bildung ausreichender Rückstellungen und Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Gliederung und Bewertung der Bilanz- und Gewinn- und Verlustposten entsprechen den gesetzlichen Vorschriften.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im beigefügten Anlagenspiegel dargestellt worden.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten mit TEUR 1.000 (Vorjahr TEUR 1.000) Forderungen gegenüber den Gesellschaftern. Gegenüber dem Geschäftsführer Christopher Somplatzki besteht außerdem noch eine Forderung in Höhe von 350.000 €.

Eigenkapital

Das im Handelsregister eingetragene gezeichnete Kapital (Stammkapital) beträgt wie im Vorjahr TEUR 50,2.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen für Urlaubsverpflichtungen, Tantiemen, Entsorgungskosten, Berufsgenossenschaft, erwartete Nachzahlungen für Nebenkosten sowie Abschluss- und Prüfungskosten gebildet worden.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Rohergebnis

Gem. § 276 HGB wurden die Posten § 275 Abs. 2 Nr. 1 bis 5 oder Abs. 3 Nr. 1 bis 3 und 6 zu einem Posten unter der Bezeichnung "Rohergebnis" zusammengefasst.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind insbesondere Entsorgungsaufwendungen in Höhe von TEUR 2.380 (Vorjahr TEUR 2.384) enthalten.

5. Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung der Somplatzki Entsorgung GmbH erfolgte durch die Geschäftsführer Peter Somplatzki, Marius Somplatzki und Christopher Somplatzki.

Die Offenlegung der Bezüge der Geschäftsführung unterbleibt unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB.

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl gemäß § 267 Abs. 5 HGB beträgt 66 (42 gewerbliche Arbeitnehmer und 24 Angestellte).

Haftungsverhältnisse

Zum 31. Dezember 2021 bestehen Bürgschaften, die gegenüber Dritten übernommen wurden, in Höhe von TEUR 162.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen
- fällig 2022 660.067,99 €
- fällig 2023 bis 2026 1.389.587,86 €
- fällig nach 2026 0,00 €
Gesamtbetrag: 2.049.655,85 €

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.345 auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht

Nach Ablauf des Geschäftsjahres 2021 sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die für die Somplatzki Entsorgung GmbH von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung der wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft und der Einschätzung zu den Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung führen könnten. Die Geschäftsentwicklung im neuen Geschäftsjahr entspricht den Erwartungen.

 

Herten, den 19. April 2022

Somplatzki Entsorgung GmbH, Herten

Die Geschäftsführung

Peter Somplatzki

Marius Somplatzki

Christopher Somplatzki

Entwicklung des Anlagevermögens vom 01.01.2021 bis 31.12.2021

Somplatzki Entsorgung GmbH, Herten

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten kummulierte Abschreibungen
Bilanzposten Bezeichnung AHK 01.01.2021
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
AHK 31.12.2021
EUR
Abschreibung 01.01.2021
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 41.278,06 7.296,00 2.816,80 45.757,26 36.524,06
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 41.278,06 7.296,00 2.816,80 45.757,26 36.524,06
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 604.875,77 15.590,00 22.286,19 598.179,58 418.303,77
2. technische Anlagen und Maschinen 2.570.314,90 217.794,00 55.009,12 2.733.099,78 1.282.250,06
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.892.169,79 411.391,05 210.596,93 3.092.963,91 1.897.350,79
Summe Sachanlagen 6.067.360,46 644.775,05 287.892,24 6.424.243,27 3.597.904,62
Summe 6.108.638,52 652.071,05 290.709,04 6.470.000,53 3.634.428,68
Buchwerte
Bilanzposten Abschreibungen des Geschäftsjahres
EUR
Abgänge
EUR
Abschreibungen 31.12.2021 Buchwert 31.12.2021
EUR
Buchwert 31.12.2020
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.073,00 2.815,80 39.781,26 5.976,00 4.754,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 6.073,00 2.815,80 39.781,26 5.976,00 4.754,00
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 51.350,00 22.283,19 447.370,58 150.809,00 186.572,00
2. technische Anlagen und Maschinen 432.567,00 54.961,12 1.659.855,94 1.073.243,84 1.288.064,84
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 392.874,05 178.535,93 2.111.688,91 981.275,00 994.819,00
Summe Sachanlagen 876.791,05 255.780,24 4.218.915,43 2.205.327,84 2.469.455,84
Summe 882.864,05 258.596,04 4.258.696,69 2.211.303,84 2.474.209,84

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Somplatzki Entsorgung GmbH, Herten

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Somplatzki Entsorgung GmbH, Herten, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Somplatzki Entsorgung GmbH, Herten, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unsere Prüfungsurteile zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Wuppertal, den 3. Juni 2022

HLB TREUMERKUR GmbH & CO. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl.-Kfm. Arvid Feuerstack, Wirtschaftsprüfer

Dipl.-Oec. Andreas F. Wildoer, Wirtschaftsprüfer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 27.04.2023 festgestellt.

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