Stammdaten

Register
Amtsgericht Bonn HRB 6587
Vorher
C l e a n Gebäudereinigung Gesellschaft mit beschränkter HaftungCLEAN Dienstleistungs-Management GmbHCLEAN SERVICEPOWER GmbH
Eingetragen
12.6.2002
Branche
Allgemeine GebäudereinigungSonstige Reinigung a. n. g.Großhandel mit Wasch-, Putz- und Reinigungsmitteln
Gegenstand
Die Durchführung von Reinigungsdienstleistungen und Dienstleistungen aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
MTB Holding GmbH
Germany
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

CLEAN Excellence GmbH

Bonn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31.12.2023

Clean Excellence GmbH

AKTIVA

Geschäftsjahr 31.12.2023 Vorjahr 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 27,00 1.059,00
II. Sachanlagen 979.771,00 353.134,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 93.226,78 62.146,12
II. Forderungen und so. Vermögensgegen. 7.346.851,17 6.655.940,06
III. Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei KI's 842.606,09 1.445.398,61
C. Rechnungsabgrenzungsposten 65.973,54 59.316,46
SUMME AKTIVA 9.328.455,58 8.576.994,25

PASSIVA

Geschäftsjahr 31.12.2023 Vorjahr 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Gewinnvortrag 0,00 0,00
III. Jahresüberschuss 0,00 0,00
IV. Bilanzgewinn 1.531.951,01 830.292,31
B. Rückstellungen 2.233.583,08 2.677.390,84
C. Verbindlichkeiten 5.482.796,49 5.019.311,10
D. Passive latente Steuern 30.125,00 0,00
SUMME PASSIVA 9.328.455,58 8.576.994,25

Gewinn+Verlustrechnung

Clean Excellence GmbH

Geschäftsjahr Vorjahr
2023 2022
1. ROHERGEBNIS 24.832.650,88 21.349.547,27
2. Personalaufwand:
2a. Löhne und Gehälter 16.783.687,35 14.560.319,29
2b. soz. Abg./Aufw. Altersvers./Unterstützung 4.138.088,56 3.511.038,67
Summe Personalaufwand 20.921.775,91 18.071.357,96
3. Abschreibungen 170.483,71 200.658,34
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.339.627,87 1.878.285,96
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 40.546,95 49.325,03
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 209.348,44 87.874,66
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 417.723,06 395.565,21
8. ERGEBNIS NACH STEUERN 814.238,84 765.130,17
9. sonstige Steuern 12.580,14 7.104,65
10. Jahresüberschuss 801.658,70 758.025,52
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 830.292,31 2.372.266,79
12. Auschüttung 100.000,00 2.300.000,00
13. Bilanzgewinn 1.531.951,01 830.292,31

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die CLEAN Excellence GmbH hat ihren Sitz in Bonn. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Bonn unter HRB 6587 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der vorliegende Jahresabschluss erfolgte nach den §§242 ff. und den §§264 ff. des HGB und den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung.

Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Il HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurden für Zwecke der Veröffentlichung in Anspruch genommen.

Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265, 266 ff. HGB).

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten entspricht den handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften der §§ 252 bis 256a HGB.

Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Finanzanlagen, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Altersversorgungsverpflichtungen dienen, werden zum beizulegenden Zeitwert bewertet und mit den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen saldiert.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die beizulegenden Zeitwerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu ihrem Nennwert bilanziert. Wertberichtigungen zur Deckung individueller und pauschaler Risiken werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung vorgenommen.

Die liquiden Mittel werden zum Nennwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der "Projected-Unit-Credit-Methode" ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck zugrunde gelegt.

Die Abzinsung erfolgt nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Rechnungszinssatz für eine pauschale Restlaufzeit von 15 Jahren in Höhe von 2,30 % p.a. Fluktuationswahrscheinlichkeiten sind nicht berücksichtigt. Die Bewertung erfolgt auf das vertraglich vorgesehene Pensionierungsalter. Aufgrund der geänderten Pensionszusage wurden Renten- und Gehaltstrends erstmalig nicht berücksichtigt.

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen berücksichtigen in angemessenem Umfang die ungewissen Verbindlichkeiten und Wagnisse. Sie werden aufgrund der im Zeitpunkt der Bilanzaufstellung vorliegenden Erkenntnisse in Höhe der Erfüllungsbeträge gebildet, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

Bestehen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, werden sich daraus insgesamt ergebende Steuerbelastungen passiviert und Steuerentlastungen aktiviert. Bei der Ermittlung latenter Steuerentlastungen werden ggf. bestehende steuerliche Verlustvorträge i. H. der innerhalb der nächsten fünf Jahre zu erwartenden Verlustverrechnung berücksichtigt.

IV. Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Umlaufvermögen

Zum Bilanzstichtag bestanden Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr in Höhe von 7.346.851,17 Euro (Vorjahr 6.655.940,06 Euro).

Der Gesamtbetrag der Forderungen gegen verbundene Unternehmen beträgt zum Stichtag 0,00 Euro (Vorjahr 157.426,01 Euro) und gegenüber dem Geschäftsführer 1.898.930,88 Euro (Vorjahr 1.758.945,28 Euro).

Das Darlehen an den Geschäftsführer ist unbefristet und wird mit 1,5% p.a. verzinst.

Eigenkapital

Das Stammkapital ist mit dem Nennbetrag von 50.000 Euro angesetzt.

Gesellschafter ist die MTB Holding mit 26.000 Euro Stammkapital.

Rückstellungen

Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Pensionsrückstellungen sind nach § 246 Abs. 2 HGB mit Rückdeckungsansprüchen aus Lebensversicherungen verrechnet. Der Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtungen beträgt Euro 1.995.484,00 (Vorjahr: 1.912.253,00 Euro). Die verrechneten Rückdeckungsversicherungen haben einen Wert von 581.350,00 Euro (Vorjahr: 526.590,00 Euro). Aus der Bewertung der Rückdeckungsversicherung zum beizulegenden Zeitwert ergibt sich ein für die Ausschüttung gesperrter Betrag von TEUR 581. Dieser entspricht dem Gesamtbetrag nach § 268 Abs. 8 HGB.

Die verrechneten Erträge betrugen im Geschäftsjahr TEUR 167 (Vorjahr: TEUR 104).

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 24 (Vj.: TEUR 108). Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden Rückstellungsarten enthalten:

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Urlaubrückstand 141 314
Tantieme 100 85
Rückstellungen Aufbewahrung 19 19
Jahresabschlusskosten 12 28
Sonstige Rückstellungen 6 47
278 493

Verbindlichkeiten

Die Entwicklung der Verbindlichkeiten kann dem Verbindlichkeitenspiegel entnommen werden:

Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023

davon mit einer Restlaufzeit von:
Gesamtbetrag bis zu 1 Jahr 1 Jahr bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre
Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.181.218,37 501.103,53 2.680.114,84 0,00
(3.272.464,16) (637.044,25) (2.635.419,91) (0,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 427.798,82 427.798,82 0,00 0,00
(261.294,58) (261.294,58) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 63.819,18 63.819,18 0,00 0,00
(0,00) (0,00) (0,00) (0,00)
sonstige Verbindlichkeiten 1.809.960,12 1.809.960,12 0,00 0,00
(1.485.552,36) (1.461.453,35) (24.099,01) (0,00)
5.452.796,49 2.802.681,65 2.680.114,84 0,00
(5.019.311,10) (2.359.792,18) (2.659.518,92) (0,00)

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 653.750,33 Euro (Vj.: 551.187,54 Euro) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von 3.339,06 Euro (Vj.: 0,00 Euro).

Passive latente Steuern

Die Veränderung der latenten Steuersalden im abgelaufenen Geschäftsjahr stellt sich wie folgt dar:

Veränderungen latenter Steuern im Geschäftsjahr 2023 (Beträge in T€)
Stand zu Beginn Zugang Verbrauch/ Abgang Stand am Ende
Passive latente Steuern 0,00 30,1 0,00 30,1
Aktive latente Steuern 0,00 0,00 0,00 0,00

V. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz ausgewiesen sind, beträgt aus am 31.12.2023 bestehenden Miet- und Leasingverträgen mit Dritten insgesamt TEUR 510,6 (Vorjahr: TEUR 510,6).

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter beläuft sich auf 1.321 Mitarbeiter:

Reinigungstätigkeiten 1.259
Verwaltung 62
1.321

Im Vorjahr waren insgesamt 1.007 Mitarbeiter beschäftigt.

Mitglieder der Geschäftsführung im Geschäftsjahr

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Michael Baggeler
Prokuristin: Petra Sibylle Baggeler-Senge

Die Angabe der Geschäftsführerbezüge unterbleibt unter Hinweis auf § 286 Absatz 4 HGB.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Gesellschaft schlägt vor, das Ergebnis des Geschäftsjahres auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Bonn, den 27.11.2024

Clean Excellence GmbH

Michael-Thomas Baggeler, Geschäftsführer

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023 Zugänge Abgänge 31. Dez. 2023
EUR EUR EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 117.755,21 0,00 81.288,30 36.466,91
117.755,21 0,00 81.288,30 36.466,91
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 57.593,48 0,00 53.078,48 4.515,00
Technische Anlagen und Maschinen 1.044.987,03 150.935,72 544.490,23 651.432,52
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.566.829,91 653.200,99 954.413,91 1.265.616,99
2.669.410,42 804.136,71 1.551.982,62 1.921.564,51
2.787.165,63 804.136,71 1.633.270,92 1.958.031,42
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023 Zugänge Abgänge 31. Dez. 2023
EUR EUR EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 116.696,21 1.010,00 81.266,30 36.439,91
116.696,21 1.010,00 81.266,30 36.439,91
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 53.228,48 453,00 53.076,48 605,00
Technische Anlagen und Maschinen 876.885,03 52.567,72 543.995,23 385.457,52
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.386.162,91 116.452,99 946.884,91 555.730,99
2.316.276,42 169.473,71 1.543.956,62 941.793,51
2.432.972,63 170.483,71 1.625.222,92 978.233,42
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023 31. Dez. 2022
EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 27,00 1.059,00
27,00 1.059,00
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.910,00 4.365,00
Technische Anlagen und Maschinen 265.975,00 168.102,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 709.886,00 180.667,00
979.771,00 353.134,00
979.798.00 354.193,00

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell des Unternehmens

Die CLEAN Excellence GmbH ist ein anerkannter und geschätzter Meisterbetrieb für Reinigungs- und Gebäudeservicedienstleister für Gewerbekunden, Hotelkunden, Industriekunden sowie für Ministerien und öffentliche Aufraggeber wie z. B. Verwaltungen. Wir genießen das Vertrauen großer Unternehmen und Behörden in der Region und in ganz NRW, Rheinland-Pfalz, Saarland, Berlin und München. In unseren Kundenverträgen sind marktübliche Fristigkeiten vereinbart. Die durchschnittlichen Laufzeiten der Verträge mit Großkunden betragen 5-7 Jahre.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 steht der Gebäudereinigungsmarkt in Deutschland vor vielfältigen gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Herausforderungen und Chancen. Die allgemeine wirtschaftliche Lage, geprägt von Inflation und steigenden Lebenshaltungskosten, hat auch Auswirkungen auf die Dienstleistungsbranche. Unternehmen müssen sich an veränderte Kostensituationen anpassen, insbesondere in Bezug auf Löhne und Materialpreise. Angesichts des hohen Lohnkostenanteils von etwa 85 Prozent in der Gebäudereinigung wird die Preisgestaltung zunehmend kritisch. Viele Betriebe sehen sich gezwungen, ihre Effizienz zu steigern und innovative Lösungsansätze zu entwickeln, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Ein weiterer zentraler Faktor sind die wachsenden Anforderungen an Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein. Kunden legen zunehmend Wert auf umweltfreundliche Reinigungsverfahren und nachhaltige Produkte. Unternehmen, die diese Bedürfnisse erfüllen, können sich im Wettbewerb differenzieren und neue Märkte erschließen. Gleichzeitig erfordert der Trend zu mehr Digitalisierung in der Branche Investitionen in moderne Technologien, wie automatisierte Reinigungssysteme und digitale Managementlösungen.

Die Branche verzeichnet zudem einen Fachkräftemangel, der durch die demografische Entwicklung verstärkt wurde. Unternehmen müssen daher nicht nur in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter investieren, sondern auch attraktive Arbeitsbedingungen schaffen, um neue Talente zu gewinnen.

Trotz dieser Herausforderungen zeigt der Gebäudereinigungsmarkt auch Wachstumspotenziale. Die Nachfrage nach integrierten Facility-Management-Dienstleistungen steigt, da viele Unternehmen Outsourcing-Strategien verfolgen. Insgesamt wird der Gebäudereinigungsmarkt in den kommenden Jahren voraussichtlich dynamisch bleiben, vorausgesetzt, die Branche reagiert proaktiv auf die sich verändernden Rahmenbedingungen und setzt auf Innovation und Nachhaltigkeit.

2. Geschäftsverlauf und Lage

a) Ertragslage

Wir haben die Anzahl der Großkunden mit langfristigen Verträgen erheblich steigern können. Dies führt zu noch mehr Unabhängigkeit von einzelnen Kunden. Der Umsatz stieg während des Geschäftsjahres 2023 um 18,1 %( Vorjahr: 20,7 %).

Öffentliche Auftraggeber sowie Hotels stehen weiterhin im Fokus unserer Akquisitionsbemühungen im Jahr 2023 und 2024, die bereits zu nennenswerten Erfolgen geführt haben.

Das Rohergebnis ist im Geschäftsjahr 2023 auf TEUR 24.832,7 gestiegen (Vorjahr: TEUR 21.349,5). Das Betriebsergebnis (vor Steuern und Zinsen) ist um TEUR 202 auf TEUR 1.401 gestiegen.

b) Finanzlage

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt im Wesentlichen durch Eigenkapital sowie kurzfristige Bankdarlehen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

c) Vermögenslage

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr verbessert. Dies ist im Wesentlichen auf den Jahresüberschuss von TEUR 802 (Vorjahr TEUR 758) zurückzuführen. Das Anlagevermögen ist gestiegen, da es Zugänge in Höhe von TEUR 804 gab. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die Bankguthaben sind gesunken. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind gesunken. Die Rückstellungen und Rückstellungen für Pensionen haben sich halbiert, während sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt haben.

Unsere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Stichtag 43,7% der Bilanzsumme (Vorjahr: 49,9%) und werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen.

Die Eigenkapitalquote liegt bei 17,0% (Vorjahr 10,3%). Dieser Anstieg resultiert aus einer reduzierten Ausschüttung des Bilanzgewinns in Höhe von TEUR 100 (Vorjahr: TEUR 2.300,00).

Die Pensionsrückstellungen betragen 15,2% der Bilanzsumme (Vorjahr 16,2%) und enthalten eine Anwartschaft, die ab dem Jahr 2025 fällig wird.

Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Stichtag 4,6% (Vorjahr: 3,0%) der Bilanzsumme und werden ebenfalls regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

Geschäftsjahr Vorjahr
Umsatzwachstumsrate % 18,1 20.7
Betriebsergebnis TEUR 1.401 1.199
Rohertrag TEUR 24.833 21.350

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die o. a. Kennzahlen anhand unserer monatlichen Controlling-Auswertung heran.

Analog zu unserer Prognose aus dem Vorjahr konnte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr über 10% gesteigert werden - die tatsächliche Steigerung betrug 18,1%. Ebenso das Betriebsergebnis, welches eine ebenso stärkere Steigerung von 16,3% verzeichnete.

4. Gesamtaussage

Durch die hervorragende Neukundengewinnung konnten wir eine weitere Umsatzsteigerung durch die Neugewinnung von Großkunden im Geschäftsjahr realisieren und einen höheren Gewinn trotz der Auswirkungen der Corona-Pandemie erzielen.

III. Prognosebericht

Wir haben uns in 2023 auf Kunden aus der öffentlichen Hand, der Kirche und den Banken sowie auf Hotels konzentriert. Eine breite Kundenstruktur und langfristige Verträge mit großen Kunden bis 2026 bilden die Basis für unsere Planung der Umsätze für 2024 und 2025. Für beide Jahre erwarten wir jeweils weitere Umsatzsteigerungen in Höhe von über 10%. Auch hinsichtlich des Betriebsergebnisses wird für beide Perioden mit einer Steigerung von über 10% gerechnet.

Kosteneinsparungen sollen weiterhin durch die konsequente Umsetzung unserer Digitalisierungsstrategie erreicht werden, z.B. durch die Einführung digitaler Zeiterfassung, automatisierter Rechnungserstellung und digitaler Personalakten sowie durch Investitionen in z.B. Reinigungsroboter und Schrubbsaugautomaten.

Wesentliche Änderungen in der Geschäftspolitik sind im Übrigen nicht geplant. Unsere Marktposition betrachten wir nach langjähriger erfolgreicher Geschäftstätigkeit als gefestigt, was sich auch in den positiven Ergebnissen unserer Akquisitionsbemühungen zeigt.

IV. Chancen und Risikobericht

Eingespielte und meist langjährige Mitarbeiter in den Schlüsselpositionen eröffnen uns die Chance, die der Planung zugrundeliegenden Zahlen zu erwirtschaften. Somit ist sichergestellt, dass die neuen Objekte auch hervorragend betreut werden und der Auftrag gesichert in der Leistung durchgeführt wird.

Risiken liegen im Preiswettbewerb, der eine besondere Beobachtung der Margen erfordert. Wir haben in unserer Planung dieser Wettbewerbssituation Rechnung getragen.

Wir verfolgen weiterhin das Ziel, Kunden zu haben, mit denen wir maximal 5 bis 10 Prozent unseres Umsatzes erzielen. Mit der Akquisition der neuen Kunden wird unsere Unabhängigkeit gestärkt. Wir sehen die Chance, nach den Corona-Pandemie-Beschränkungen auch im privaten Sektor neue Kunden hinzugewinnen zu können. Dazu soll die Präsenz in NRW, Rheinland-Pfalz, Saarland, Berlin und München weiter ausgebaut werden.

Unsere materiellen Investitionen sowie die Investitionen in die weitere Qualifizierung unserer Mitarbeiter sind mittelfristiger bis langfristiger Natur.

Forderungsausfälle sind die Ausnahme.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend über bestehende Kontokorrentkredite bei den Hausbanken.

Durch ein jederzeit aktuelles innerbetriebliches Controlling stellen wir sicher, Fehlentwicklungen schon während des laufenden Monates zu erkennen, um angemessen gegensteuern zu können.

 

Bonn, den 27. November 2024

Michael-Thomas Baggeler, Geschäftsführer

In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse die größenabhängigen Erleichterungen nach §§ 267, 276, 327 Nr. 1 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die CLEAN Excellence GmbH, Bonn

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der CLEAN Excellence GmbH, Bonn, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CLEAN Excellence GmbH, Bonn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bonn, 27. November 2024

HKF Revision und Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Daniel Kurka, Wirtschaftsprüfer

Dr. Stephan Kurka, Wirtschaftsprüfer

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