Metis Anlage GmbHLiquidiert

Steckelhörn 9, 20457 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 127828
Eingetragen
13.6.2013
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit aktivem VersicherungsgeschäftManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
die Anlage- und Abschlussvermittlung (§ 1 Abs. 1a S. 2 Nr. 1 u. 2 KWG), die Anlageberatung (§ 1 Abs. 1a S. 2 Nr. 1a KWG) sowie alle hiermit im Zusammenhang stehenden Rechtsgeschäfte

Historie

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Management

NameRolle
Niels Rudi Pätzold
seit 9.1.2017
Liquidator
Klaus Johann Ehler
seit 9.1.2017
Liquidator

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
80.00%
20.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Klaus Ehler
Hamburg
48.000 €
80.00%
N**** P******
12.000 €
20.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Metis Anlage GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014

Berichterstattung über den Geschäftsverlauf

Die weiterhin von Wachstumsdivergenzen geprägte Weltwirtschaft konnte 2014 die Erwartungen nicht erfüllen. Von der Stärke der US-Konjunktur und der erkennbaren Stabilisierung in China haben nur wenige Volkswirtschaften profitiert. Aus dem verlangsamten Wachstum innerhalb der Eurozone und in einigen Schwellenländern resultieren eine geringe Inflationsrate sowie eine von den Notenbanken initiierte, stark expansive Geldpolitik. Der signifikante Rückgang des Ölpreises um fast 50% legt eine Abwärtskorrektur der Inflationsprognose und eine Aufwärtsrevision der Vorausschätzung für das Wirtschaftswachstum nahe. Nach Berechnungen der Bundesbank könnte die Inflationsrate in Deutschland für 2015 um 0,40% nach unten anzupassen sein. Die realwirtschaftlichen Auswirkungen sind hingegen schwieriger zu beziffern und führten an den weltweiten Aktienmärkten zum Ende des Jahres zu einer merklichen Verunsicherung.

Die von vielen Banken bzw. Vermögensverwaltern zum Jahresanfang 2014 propagierte Alternativlosigkeit zu Aktienanlagen hat sich im Verlauf nur bedingt bewahrheitet. Die Aktienmärkte waren den Konjunkturdaten und damit der wirtschaftlichen Realität bereits 2013 teilweise weit vorausgeeilt. In 2014 war die Entwicklung der entwickelten Aktienmärkte ausgesprochen heterogen (exemplarisch DAX +2,65%, US S&P 500 +11,39%). Die in der zweiten Jahreshälfte 2014 deutlich gestiegene Nervosität der Marktteilnehmer zeigt, dass die aktuelle Situation an den Kapitalmärkten von einem größer werdenden Missverhältnis zwischen der Kursentwicklung ausgewählter Aktien bzw. Marktsegmente und der Gewinndynamik der Unternehmen geprägt wird. Die Anforderungen an ein aktives Management mit einer gezielten regionalen Aufteilung und einer qualitativen Titelselektion bleiben somit unverändert hoch.

Die Ausrichtung der Geldpolitik der wesentlichen Zentralbanken wird für die Marktentwicklung in den kommenden Monaten noch bedeutender werden. Die Nullzinspolitik der Notenbanken und das Streben der Investoren nach einer vermeintlich risikoarmen Verzinsung haben die Rendite von 10-jährigen Bundesanleihen zum Jahresende auf einen historischen Tiefstand von 0,54% fallen lassen. Im Vergleich zur Eurozone ist der Anleihenmarkt in den USA weniger verzerrt durch die Politik der Notenbank. Dennoch fiel die Rendite von US-Staatsanleihen mit vergleichbarer Laufzeit zum Jahresende auf 2,17%.

Mario Draghi hat den Euro mit seinen jüngsten Äußerungen zur Geldpolitik der Europäischen Zentralbank auf den tiefsten Stand seit über vier Jahren gedrückt. Bei einem Jahresschlusskurs von 1,21 konnten in US-Dollar gehaltene Anlagen im vergangenen Kalenderjahr die Wertentwicklung von Portfolios mit Euro als Basiswährung erstmalig seit 2011 wieder positiv beeinflussen.

Die Metis Anlage GmbH profitiert nach der Aufnahme der operativen Tätigkeit in 2013 von der Nachfrage zahlreicher Privatinvestoren nach einer individuellen Beratung in dem für Anleger ambitionierten Kapitalmarktumfeld. So bleibt der Wunsch vieler Privatinvestoren nach einer unabhängigen Beratung, die nicht durch Vertriebs- oder Produktinteressen beeinflusst ist, nachhaltig spürbar. Das Geschäftskonzept der Gesellschaft stellt auf eine langfristige Zusammenarbeit mit dem Kunden im Rahmen von Betreuungsverträgen ab. Die Honorierung der kontinuierlichen Beratungsleistung der Gesellschaft wird üblicherweise vom Kunden in Form eines zeitbezogenen Ansatzes oder eines pauschalierten Honorars unabhängig vom jeweiligen Anlagevolumen bzw. von der Umschlagshäufigkeit vergütet. Die Gesellschaft verschafft dem Kunden bei einzelnen Depotbanken auf Wunsch marktgerechte Konditionen. Zudem sichert die Gesellschaft vertraglich dem Kunden zu, dass sie aus der jeweiligen Geschäftsbeziehung keine zusätzlichen Einnahmen in Form von Bestandspflege- oder Vertriebsprovisionen bzw. sonstige Vermittlungszahlungen erhält. Vielmehr werden die von einer Depotbank vereinnahmten Retrozessionen bzw. Provisionen direkt an die Kunden ausgekehrt, ohne dass die Gesellschaft hierzu als Vermittler zwischengeschaltet ist. Der Gesellschaft werden weiterhin positive Resonanzen von potentiellen Kunden hinsichtlich der Unabhängigkeit in der Beratung und der Transparenz der Vergütung entgegengebracht.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Für das Geschäftsjahr 2014 werden von Seiten der Gesellschaft eine Bilanzsumme von TEUR 79 (Vorjahr TEUR 65) sowie ein Eigenkapital TEUR 56 (Vorjahr TEUR 54) ausgewiesen.

Das Vermögen der Gesellschaft wird weiterhin dominiert von kurzfristig gebundenen Vermögenswerten. Hier ist vorrangig das bei zwei Banken unterhaltene Sichtguthaben in Höhe von TEUR 71 (Vorjahr TEUR 54) anzuführen. Langfristig gebundene Vermögenswerte in Form von Sachanlagen werden nicht gehalten. Da für die Gesellschaft im Rahmen einer Auslagerungs-vereinbarung sichergestellt ist, dass zur Ausübung der Geschäftstätigkeit jederzeit die nötige Infrastruktur, wie Geschäftsräume, IT-Systeme und andere Kommunikationsmedien, zur Verfügung steht, wird die Gesellschaft auf absehbare Zeit keine Sachanlagen notwendigerweise halten müssen.

Die Liquidität der Gesellschaft war zu jedem Zeitpunkt des Geschäftsjahres so umfänglich gewährleistet, dass alle Verpflichtungen fristgerecht bezahlt werden konnten.

Im Geschäftsjahr 2014 konnte der Provisionserlös von TEUR 9 auf TEUR 75 gesteigert werden. Dieser Erlös resultiert ausschließlich aus der Vergütung kontinuierlicher Beratungs- und Controllingleistungen, die im Rahmen von Betreuungsverträgen von Seiten der Gesellschaft erbracht werden.

Die Aufwandsseite wird durch die Löhne und Gehälter (inklusive Sozialabgaben) in Höhe von TEUR 13 sowie vor allem durch andere Verwaltungsaufwendungen in Höhe von TEUR 61 bestimmt.

Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2014 beläuft sich auf TEUR 2.

Chancen und Risiken der zukünftigen Geschäftsentwicklung

Zahlreiche, den beiden Geschäftsführern der Gesellschaft aus früheren Tätigkeiten heraus bekannte, Privatinvestoren wurden nach Aufnahme der operativen Tätigkeit der Gesellschaft auf die offerierten Beratungsleistungen angesprochen. Die Resonanz ist weiterhin als ausgesprochen positiv und vielversprechend zu bezeichnen. Da die überwiegende Zahl an Privatinvestoren sich trotz einer eventuellen Unzufriedenheit bzw. Bedenken bezüglich der aktuell vereinbarten Vergütungsstruktur schwer tun, ihren Vermögensberater zu wechseln, und die absoluten Ergebnisse, die im Kalenderjahr 2014 erzielt wurden, zunächst einmal als positiv und nicht so drängend empfunden wurden, dass eine Veränderung in der Beratung schnellstmöglich herbeigeführt werden müsse, bedarf es eines längeren Dialoges und auch einer zusätzlichen Überzeugungsarbeit, um die Mandanten zu einer Zusammenarbeit mit einer erst vor kurzem gegründeten Gesellschaft zu überzeugen. In diesem Zusammenhang lehnen die beiden Geschäftsführer aber konsequent die Strategie ab, Privatinvestoren über etwaige Performanceerwartungen zu 'ködern'. Vielmehr soll der Mandant von einer aus der Unabhängigkeit der Gesellschaft resultierend hohen Beratungsqualität überzeugt werden und diesen Mehrwert als maßgebliches Motiv für eine Veränderung in den verantwortlichen Gesprächspartnern für seine Vermögensberatung erkennen. Aus der kontinuierlich stabilen Ansprache von potentiellen Kunden wie auch aus der bereits wahrzunehmenden aktiven Weiterempfehlung wird sich die Geschäftsbasis der Metis Anlage GmbH in den nächsten Jahren nachhaltig erweitern lassen.

Auf Grund des weiterhin nachhaltig hohen Beratungsbedarfs, den zahlreiche Privatinvestoren für ihre eigene Vermögenssituation bekunden, und der anhaltenden Vertrauenserosion gegenüber den Banken, die bisher von den Privatkunden zumeist zur Deckung der Beratungswünsche angesprochen worden waren, erwartet die Gesellschaft insbesondere auf Grund ihrer Unabhängigkeit und ihres transparenten Vergütungsmodells eine ausgesprochen positive Resonanz auf mittlere Sicht. Die Geschäftsentwicklung wird sich aber nur realisieren lassen, wenn man von Seiten der Gesellschaft weiterhin in aller Konsequenz auf erstklassigen Service, höchste Beratungsqualität sowie ein faires und für den Investor jederzeit nachvollziehbares Vergütungsmodell setzt. Zur Sicherstellung der vorhandenen wie auch der weiterhin zu erwartenden positiven Entwicklung der Gesellschaft definiert, analysiert und bewertet die Geschäftsführung fortlaufend alle Aspekte und potentielle Risiken, die die prognostizierte Erreichung der Geschäftsziele ungünstig beeinflussen könnten. So werden alle Risiken, die für die Aufrechterhaltung des ordnungsgemäßen Geschäftsbetriebes berücksichtigt werden müssen (beispielsweise Liquiditäts- und Betriebsrisiko), umfassend bewertet und durchgehend überwacht. Über die Erstellung und die Abgabe der Finanzinformationen, der Sonderangaben zu eventuell vorhandenen Risikoaktiva sowie weiterer Kennziffern (beispielsweise Eigenmittel auf Basis der fixen Gemeinkosten gem. Artikel 97 der Capital Requirements Regulations) an die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht werden die Liquiditäts- und die Betriebsrisiken laufend bewertet. Eine zusätzliche, aufsichtsrechtliche Kontrolle dieser spezifischen Risiken ist jederzeit gewährleistet. Darüber hinaus hat die Geschäftsführung interne Controlling-Prozesse etabliert, die permanent eine Überwachung der Ertrags- und Kostensituation der Gesellschaft ermöglichen. Eine laufende Überprüfung und Anpassung der Geschäftsstrategie sowie die Planung und Budgetierung dienen ebenso der frühzeitigen internen Erkennung und Einschätzung von Risiken wie auch der Entwicklung und Initiierung von geeigneten Maßnahmen, die den Risiken, die den Geschäftsbetrieb gefährden könnten, erfolgreich entgegenwirken.

Ein für den Geschäftsbetrieb umfänglicher Versicherungsschutz zur Abdeckung der versicherbaren Risiken ist gewährleistet.

Prognosebericht

Für die Geschäftsjahre 2015 und 2016 rechnet die Geschäftsführung mit einem anhaltend positiven Geschäftsverlauf und mit ansteigenden Jahresergebnissen. Ein weiterer Verzehr des haftenden Eigenkapitals durch künftige Verluste wird nicht erwartet. Sollte wider Erwarten das nach den Vorschriften des KWG erforderliche Mindestkapital von TEUR 50 unterschritten werden, werden die Gesellschafter für eine ausreichende Kapitalausstattung Sorge tragen.

Nachtrag

Wesentliche Vorgänge, die im positiven oder im negativen Sinne eine besondere Bedeutung für die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft aufweisen und die in dem Zeitraum zwischen dem Stichtag und der Erstellung des Jahresabschlusses angefallen sind, können nicht berichtet werden.

 

Hamburg, den 31. März 2015

Nach dem Ergebnis unserer Prüfung erteilen wir dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 sowie dem Lagebericht der Metis Anlage GmbH, Hamburg, den folgenden uneingeschränkten

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss ‑ bestehend aus Bilanz, Gewinn‑ und Verlustrechnung sowie Anhang ‑ unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Metis Anlage GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens‑, Finanz‑ und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens‑, Finanz‑ und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Hamburg, den 28. Mai 2015

RBS RoeverBroennerSusat GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Reher, Wirtschaftsprüfer

Schwiering, Wirtschaftsprüferin

Bilanz zum 31. Dezember 2014

AKTIVA

31.12.2014 31.12.2013
1. Forderungen an Kreditinstitute      
a) täglich fällig   70.700,92 53.729,86
2. Forderungen an Kunden   6.678,32 10.710,00
3. Sonstige Vermögensgegenstände   804,96 174,56
4. Rechnungsabgrenzungsposten   1.028,16 514,08
    79.212,36 65.128,50

PASSIVA

     
    31.12.2014 31.12.2013
 
1. Sonstige Verbindlichkeiten   12.412,62 312,21
davon aus Steuern: € 382,88 (Vorjahr: T€ 0)      
2. Rückstellungen      
a) Steuerrückstellungen 95,00   1.710,00
b) Andere Rückstellungen 10.500,00 10.595,00 9.000,00
3. Eigenkapital      
a) Gezeichnetes Kapital 60.000,00   60.000,00
b) Kapitalrücklage 20.000,00   20.000,00
c) Verlustvortrag -25.893,71   0,00
d) Jahresüberschuss (Vorjahr: Jahresfehlbetrag) 2.098,45 56.204,74 -25.893,71
    79.212,36 65.128,50

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014

1.1.-31.12.2014 25.1.-31.12.2013
1. Provisionserträge   74.835,49 9.000,00
2. Sonstige betriebliche Erträge   1.336,75 0,00
3. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen      
a) Personalaufwand      
aa) Löhne und Gehälter - 12.000,00   -5.000,00
ab) Soziale Abgaben - 1.301,72   -523,30
b) Andere Verwaltungsaufwendungen - 60.772,07 -74.073,79 -29.370,41
4. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit   2.098,45 -25.893,71
5. Jahresüberschuss (Vorjahr: Jahresfehlbetrag)   2.098,45 -25.893,71

Anhang für das Geschäftsjahr 2014

1. Allgemeine Angaben und Erläuterungen

1.1. Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs und der RechKredV aufgestellt.

Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde die Staffelform nach RechKredV angewendet.

1.2. Grundsätze der Bilanzierung und Bewertung

Bilanzierungsmethoden

In dem vorliegenden Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist.

Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet.

Die Vermögenswerte, die Schulden, das Eigenkapital und Rechnungsabgrenzungsposten sind in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend gegliedert.

Rückstellungen wurden ausschließlich im Rahmen des § 249 HGB gebildet.

Haftungsverhältnisse i.S.d. § 251 HGB und sonstige finanzielle Verpflichtungen waren nicht zu verzeichnen.

Bewertungsmethoden und Angaben zur Bilanz

Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Tatsächliche und rechtliche Gegebenheiten stehen dem nicht entgegen.

Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Abschlussstichtag einzeln bewertet worden.

Es wurde vorsichtig bewertet, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne wurden nur berücksichtigt, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert waren.

Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den entsprechenden Zahlungszeitpunkten im Jahresabschluss berücksichtigt worden.

Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennbetrag aktiviert. Die Forderungen an Kreditinstitute und Kunden sind täglich fällig.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen und täglich fällig.

Die anderen Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des Erfüllungsbetrages der voraussichtlichen Verpflichtung bzw. des zu erwartenden Kostenanfalls angesetzt.

2. Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft im Berichtszeitraum waren:

Klaus Ehler, Hamburg, Bankkaufmann

Niels Pätzold, Hamburg, Bankkaufmann

Die Gesellschaft macht hinsichtlich der Vergütung der Geschäftsführung von § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch.

Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigt mit Ausnahme der beiden Geschäftsführer keine Mitarbeiter.

Honorar des Abschlussprüfers

Das Honorar des Abschlussprüfers für den Berichtszeitraum beträgt T€ 8. Davon entfallen T€ 6 auf Abschlussprüferleistungen und T€ 2 auf andere Bestätigungsleistungen.

 

Hamburg, den 31. März 2015

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