Stammdaten

Register
Amtsgericht Hanau HRB 5220
Vorher
AVT Verkehrstechnik GmbH
Eingetragen
25.5.1994
Branche
Betrieb von Verkehrswegen für StraßenfahrzeugeIngenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und VerkehrsanlagenBau von Straßen
Gegenstand
diePlanung, Errichtung (incl.Tiefbau) und Instandhaltung von verkehrstechnischen Einrichtungen im Straßenverkehr, wie z.B. Lichtsignalanlagen, Straßenbeleuchtungen und Verkehrsleitsysteme.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Martin Schaefer
seit 24.1.2022
Prokura
Matthias Schäfer
seit 18.6.2013
Prokura
Franco Caponigro
seit 26.7.2010
Prokura
Jens Trützschler
seit 26.7.2010
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
AVT STOYE GmbHEigenbeteiligung
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
AVT STOYE GmbH
Germany
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

AVT STOYE GmbH

Hanau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

AVT STOYE GMBH, HANAU

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Wir überzeugen seit Jahrzehnten unsere Kunden mit innovativen und modernen Lösungen im Bereich der Signalsteuerung und Verkehrstechnik. Wir sind stolz darauf, heute mit zu den größten Anbietern der Branche zu zählen. Hierbei bilden unsere Mitarbeiter mit ihrem Wissen und Engagement die Stärke unseres Unternehmens. Durch kundennahe Niederlassungen und Stützpunkte im gesamten Bundesgebiet betreuen wir Lichtsignalanlagen im gesamten DACH-Raum und sind in der Lage modernste Systemkomponenten für die Verkehrstechnik herzustellen.

Wir bieten unseren Kunden das komplette Leistungsspektrum von der Installation und Wartung einer Lichtsignalanlage bis hin zu individuell konfigurierten Verkehrsrechnern.

Zusätzlich halten wir eine hundertprozentige Beteiligung an einem Softwareentwickler für Verkehrstechnik mit Sitz in München sowie eine Mehrheitsbeteiligung an einem ukrainischen Unternehmen für Verkehrstechnik mit Sitz in Kiew.

Zukunftsorientiert arbeiten wir bereits heute - zusammen mit unseren Kunden und Partnern - an den Mobilitätskonzepten von morgen und übermorgen. Hierbei bietet uns die zunehmende Digitalisierung der Verkehrsinfrastruktur (u.a. Smart City & Automatisiertes Fahren) ein neues und interessantes Handlungsfeld, um unsere technologische Position am Markt weiter auszubauen.

Unser größter Kunde ist hierbei die Öffentliche Hand, welche wir im Regelfall in Ausschreibungsverfahren gewinnen müssen. Über Service- und Supportverträge gehen wir langfristige und partnerschaftliche Verbindungen zu unseren Auftraggebern ein.

2. Forschung und Entwicklung

Unser Produktportfolio entwickeln wir sowohl auftragsbezogen als auch initiativ fortlaufend weiter, um den steigenden Anforderungen in den Bereichen Digitalisierung und Automatisierung gerecht zu werden. Unsere technische Abteilung treibt hierbei die Vernetzung unserer Produkte mit Fahrzeugen (V2X) und die hierzu notwendige Umsetzung aller neuen Schnittstellen und Versionen, die durch die ODG (OCIT Developer Group) entwickelt werden, kontinuierlich voran und beteiligt sich aktiv an Forschungsprojekten.

Insgesamt wendeten wir im Geschäftsjahr 2023 für Forschung und Entwicklung 572 TEUR auf (VJ: 628 TEUR).

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe teilte in seiner am 02.04.2024 online aufgerufenen Konjunkturprognose mit, dass laut Statistischem Bundesamt das preisbereinigte BIP im Jahr 2023 um 0,3% zurückging. Mit einem Umsatz von 162,6 Mrd. EUR im Bauhauptgewerbe konnte nominal zwar eine Steigerung von 1,3% erreicht werden, real reduzierte sich der Umsatz um 5,3 %. Die Preissteigerung für Bauleistungen im Bauhauptgewerbe lag 2023 bei 7%. Während der Hochbau mit einem nominalen Umsatzrückgang um 2,2 % schloss, stiegen die Umsätze im Tiefbau um 7,5 %. Den Tiefbau stützen hierbei Projekte der Energie- aber auch der Mobilitätswende.

Des Weiteren geht der ZDB in seiner am 26.02.2024 veröffentlichten Umsatzprognose 2024 davon aus, dass die Investitionslinien für die Infrastruktur im Bereich Straße und Wasserstraße wie in der Haushaltsplanung 2024 bisher veranschlagt bei ca. 10 Mrd. EUR liegen. Dies entspricht einem nominalen Zuwachs um gut 3 %. Gleichzeitig bleiben die investiven Handlungsspielräume der Länder und Kommunen eng, wie das Ringen um das Wachstumschancengesetz deutlich illustrierte.

Nach dem aktuellen Kommunalpanel 2023 beziffern die Kommunen ihren 2022 bestehenden Investitionsrückstau auf nun 165,6 Mrd. EUR, nach 159,4 Mrd. EUR im Jahr 2022. Die Kommunen rechnen mit einem weiteren Anstieg des Investitionsstaus in den kommenden fünf Jahren. Nominal erwartet der ZDB für 2024 ein Umsatzwachstum beim öffentlichen Bau um knapp 1 %, bei dem erwarteten Preisrückgang entspricht das einem realen Wachstum um knapp 3 %.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Sowohl das deutlich über Plan liegende Vorsteuerergebnis von 3,3 Mio. EUR, als auch der erzielte Jahresüberschuss von 2,4 Mio. EUR geben das zufriedenstellende Geschäftsjahr wieder.

Auch unsere Tochtergesellschaft GEVAS software GmbH wird das Jahr 2023 mit einem Vorsteuerergebnis von über 1 Mio. EUR und damit mit einem deutlich verbessertem Ergebnis abschließen.

Die Beteiligung an der ukrainischen Firma Rostok Elekom ist aufgrund der dortigen Lage weiter stark angespannt. Hier liegt der Fokus jetzt auf dem Aufbau von Kundenbeziehungen, um im Falle eines baldigen Kriegsendes den Wiederaufbau im Bereich der Straßenverkehrstechnik aktiv mitgestalten zu können.

In 2023 betrugen die Beteiligungserträge der AVT STOYE 447 TEUR.

Der Umsatz verteilt sich in den Vertriebsregionen im DACH-Raum wie folgt:

Vertriebsregion Umsatz
in %
Nord 40
Mitte 42
Süd 18

Der Leistungsindikator Gesamtleistung je Mitarbeiter konnte mit 175,2 TEUR deutlich gegenüber dem Vorjahrswert (163,8 TEUR) gesteigert werden. Das resultiert im Wesentlichen aus vorgenommenen Preissteigerungen aufgrund von Materialpreissteigerungen.

Die durchschnittliche Auftragsreichweite im Lichtsignalanlagengeschäft beträgt ca. 6 - 12 Monate, in Einzelfällen auch länger. Ein Rückschluss vom bestehenden Auftragsbestand auf zukünftige Umsätze ist nicht valide möglich, da es bei laufenden Straßenbaumaßnahmen anhaltend zu Verzögerungen kommt. Es kann zudem festgehalten werden, dass der Auftragsbestand im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls gesteigert werden konnte.

Hinsichtlich der Preissituation sowie der Konkurrenzsituation mit unseren drei wesentlichen Marktbegleitern, gab es keine nennenswerten Veränderungen.

3. Lage

Die Lage des Unternehmens ist aus unserer Sicht gut. Wie in den Vorjahren befinden sich die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage auf einem hohen Niveau. Die angestrebten Planwerte konnten übertroffen werden.

a) Ertragslage

Die Umsatzerlösen stiegen im Vorjahresvergleich um 13%. Der unfertige Auftragsbestand von Neu- und Umbauprojekten ging um knapp 90 TEUR zurück, liegt aber nach wie vor auf einem hohen Niveau.

Die Umsatzrendite ist gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken.

Unsere Materialquote - bezogen auf die Gesamtleistung - stieg leicht auf 31% an (Vorjahr 28%). Durch das starke Umsatzplus konnte somit auch das Rohergebnis verbessert werden.

Die Gesamtpersonalaufwendungen stiegen von 8,0 Mio. EUR auf 8,1 Mio. EUR. Größter Treiber waren hier durchgeführte Entgeltanpassungen. Der Personalbestand entsprach mit durchschnittlich 116 Mitarbeitern dem Vorjahresstand.

Branchenbedingt liegt unser Umsatzschwerpunkt im vierten Quartal.

b) Vermögens- und Finanzlage

Unsere Gesellschaft verfügt aus unserer Sicht zum Bilanzstichtag über eine absolut solide und sichere Vermögens- und Finanzlage.

In 2023 investierten wir 498 TEUR in Sachanlagen (Vorjahr 400 TEUR). Der größte Anteil (426 TEUR) entfiel dabei auf unsere Betriebs- und Geschäftsausstattung, zu denen insbesondere auch der Fuhrpark, einschließlich der damit verbundenen Auf- und Einbauten, gehört.

Die Anlagenintensität war somit insgesamt leicht rückläufig und sinkt von 19 % auf 15,5 %.

Unserer ukrainischen Beteiligung haben wir neue Finanzhilfen in Höhe von 100 TEUR für mögliche Darlehen zur Verfügung gestellt, wovon 56 TEUR im Jahr 2023 in Anspruch genommen wurden.

Hinsichtlich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verfügt unsere Gesellschaft über einen nahezu risikolosen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absoluten Ausnahmen. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Auftraggeber. Ferner unterhalten wir zum Forderungscontrolling ein adäquates Debitorenmanagement.

Unser langfristiges Vermögen haben wir vollständig mit Eigenkapital gedeckt. Die Bilanzsumme steigt leicht auf 15.956 TEUR (VJ 15.395 TEUR), die Eigenkapitalquote ist relativ stabil bei knapp 84 %. Dadurch können wir auch weiterhin einen Großteil des Eigenkapitals zur Finanzierung von Umlaufvermögen einsetzen.

Unsere liquiden Mittel liegen mit 865 TEUR niedriger als im Vorjahr (2.351 TEUR). Die im Geschäftsjahr getätigten Anlageinvestitionen von insgesamt 504 TEUR haben wir aus dem laufenden Cashflow bezahlt. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr aufgrund von Mieterhöhungen um 137 TEUR erhöht.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Gesellschaft ist jederzeit zahlungsfähig gewesen.

Zur Deckung evtl. entstehender unterjähriger Liquiditätslücken stehen uns ferner ausreichende Kreditlinien in Höhe von 771 TEUR zur Verfügung, die wir zum Bilanzstichtag nicht in Anspruch nehmen mussten.

Unsere Gesamtfinanzen planen und überwachen wir durch ein monatliches Reporting aller Standorte, insbesondere in Form von flexiblen Liquiditätsplanungen.

c) Gesamtaussage

Die AVT STOYE GmbH verfügt zum Bilanzstichtag über einen ausreichenden Auftragsbestand und war im Geschäftsjahr 2023 profitabel. Die Gesellschaft ist solide finanziert und verfügt über hinreichend Liquidität.

III. Prognosebericht

Nach einigen Jahren der Haushaltsüberschüsse ist spätestens seit dem Corona-Jahr 2020 die finanzielle Kehrtwende im öffentlichen Bereich eingetreten. Bund, Länder und Gemeinden müssen zur Finanzierung ihrer Ausgaben wieder in erheblichem Umfang Kredite am Kapitalmarkt aufnehmen. Die Umlaufrendite für öffentliche Wertpapiere ist von minus 0,1 Prozent im Januar 2022 auf 2,3 Prozent im Dezember 2023 gestiegen. Zum Problem für die öffentliche Investitionstätigkeit dürfte sich daher die Zinswende entwickeln, weil die Mehrausgaben die Haushaltsspielräume einengen.

In Anbetracht dieser Tatsache fokussieren wir uns in der Planung weiterhin auf Umsatz- und Ertragskennzahlen, wie der Umsatzrendite, mit dem Ziel, unsere in der Vergangenheit bereits mehrfach bewährte Geschäftspolitik weiterzuverfolgen und zielgerichtet umzusetzen.

Wir planen für die Geschäftsjahre 2024-2027 mit einem Vorsteuerergebnis von mindestens 2 Mio. EUR mit einer fast unveränderten Gesamtleistung zum Geschäftsjahr 2023.

Wir planen für 2024 mit einer leichten Steigerung der Umsatzrendite und einer gleichbleibenden Gesamtleistung je Mitarbeiter.

Unsere Liquiditätsplanung ist darauf ausgelegt, die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft jederzeit gewährleisten zu können.

Als "AVT Group" werden wir zusammen mit unserer Beteiligung an der GEVAS software GmbH auch zukünftig intensiv an dem Thema der kooperativen Verkehrssysteme arbeiten, um unsere derzeitige Marktposition zu sichern und auszubauen.

Wir gehen davon aus, unsere gute Finanz-, Ertrags- und Vermögenslage beizubehalten.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht für das Jahr 2024

Wir sind bestrebt mit unserer Risikopolitik angemessene Chancen und Risiken zu steuern sowie unangemessene Risiken zu vermeiden.

Das grundsätzliche Risiko, dass die öffentlichen Auftraggeber aufgrund knapper werdender Finanzausstattung die Investitionen im Bereich der Verkehrsinfrastruktur zurückfahren könnten, bleibt bestehen. Aufgrund der bestehenden Verkehrssicherungspflicht der Kommunen dürfte dieser Umstand sich aber nicht zu einem bestandsgefährdenden Risiko entwickeln.

Auch wenn sich das Risiko der deutlich gestiegenen Lieferzeiten und gesunkenen Verfügbarkeit für einzelne Materialen am Markt zzt. insgesamt auf einem akzeptablen Niveau stabilisiert hat, stellen wir insbesondere im Bereich einzelner Hardware-Komponenten eingeschränkte Verfügbarkeiten und lange Lieferzeiten fest, denen wir mit frühzeitigen Bedarfsmeldungen begegnen. Weiterhin tragen wir dafür Sorge, Lagerbestände frühzeitig aufzufüllen und Preisanpassungen zeitgerecht an unsere Kunden weiterzugeben.

Mit der Beobachtung der bestehenden Marktbegleiter sowie einer kontinuierlichen Überwachung und Analyse des Marktes, versuchen wir weiteren allgemeinen und abstrakten Risiken in den Bereichen Preisgestaltung, Produkte, Produktentwicklung und Innovation zu begegnen.

Für IT-spezifische Risiken verfügen wir über ein nach ISO27001 zertifiziertes Risikomanagementsystem.

Wechselkurs- und Zinsrisiken bestehen derzeit nicht. Ansonsten sehen wir derzeit keine wesentlichen geschäftsunüblichen oder bestandsgefährdenden Risiken.

Die Gesamtrisikolage bewerten wir somit als gering bis mittel.

2. Chancenbericht für das Jahr 2024

Die nachfolgenden dargestellten Chancen sind nicht notwendigerweise die Einzigen, die sich uns bieten. Vielmehr handelt es sich um ein Schlaglicht auf die sich uns aktuell bietenden Chancen, die fortlaufend Änderungen unterworfen sind.

Aufgrund des klar abgegrenzten und gesättigten Marktumfeldes sehen wir weiterhin technische Innovation als größte Chance. Mit unserem Forschungs- und Entwicklungsengagement sehen wir uns weiterhin in einer guten Ausgangslage, um unsere Kunden bei der Umsetzung von Zukunftsthemen, wie die Digitalisierung der Verkehrssysteme, aktiv zu begleiten und zu unterstützen. Der Trend Mobilität insgesamt energieeffizienter und emissionsärmer zu gestalten, hält weiterhin an. In 2024 werden wir unser Lösungsportfolio auf der größten Branchenmesse, der Intertraffic vorstellen und zusätzlich in der zweiten Jahreshälfte eine Kundenveranstaltung in Süddeutschland abhalten.

Als Betreiber von Lichtsignalanlagen und Verkehrssystemen sind Kommunen immer auch Anbieter von sog. Kritischen Infrastrukturen (KRITIS). Unsere erfolgreiche Zertifizierung nach ISO 27001 "Informationssicherheit" eröffnet die Chance zur Teilnahme an Ausschreibungen im KRITS-Umfeld und minimiert gelichzeitig eigene Risiken, die aus dem Cyber-Umfeld entstehen könnten.

3. Gesamtaussage zur Risiko- und Chancenlage

Der deutsche Markt für Lichtsignalanlagen und Verkehrsleitsystemen bietet auf absehbare Zeit nur begrenzte Wachstumspotentiale. Es ist daher essenziell, im Neukundengeschäft qualitativ hochwertige Ausschreibungen zu gewinnen und in der Bestandskundenpflege unser etabliertes Servicemanagement kontinuierlich zu verbessern und auszubauen. Gleichzeitig dürfen Trends und Neuerungen im Mobilitätsbereich nicht verschlafen werden, um unseren Kunden jederzeit Lösungen am "Puls der Zeit" anbieten zu können.

Auf Basis unserer Auftragssituation rechnen wir weiterhin mit guten Betriebsergebnissen.

 

Hanau, 14. Juni 2024

gez. Ernestos Varvaroussis, Geschäftsführer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AVT STOYE GMBH, HANAU

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 2.486.086,64 2.934.165,45
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 96.825,00 159.019,00
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 96.825,00 159.019,00
II. Sachanlagen 2.071.032,44 2.114.931,44
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 147.809,93 112.429,93
2. Technische Anlagen und Maschinen 186.569,00 212.884,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.736.653,51 1.789.617,51
III. Finanzanlagen 318.229,20 660.215,01
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 307.729,20 649.715,01
2. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 10.500,00 10.500,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 13.378.555,76 12.401.537,35
I. Vorräte 5.587.580,33 5.377.765,34
1. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.736.796,93 1.826.681,67
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 3.990.795,95 4.345.294,16
3. Geleistete Anzahlungen 196.940,00 210.665,00
4. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -336.952,55 -1.004.875,49
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.926.411,93 4.672.151,02
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.148.896,10 3.826.939,95
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 198.601,48 162.698,92
3. Sonstige Vermögensgegenstände 578.914,35 682.512,15
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 864.563,50 2.351.620,99
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 30.996,57 42.427,74
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 60.620,00 15.878,00
15.956.258,97 15.394.008,54

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 13.338.567,70 12.904.638,57
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Gewinnvortrag 9.904.638,57 9.639.791,62
III. Jahresüberschuss 2.433.929,13 2.264.846,95
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.209.469,88 1.091.736,67
Sonstige Rückstellungen 1.209.469,88 1.091.736,67
C. VERBINDLICHKEITEN 1.408.221,39 1.397.633,30
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 334.960,97 479.600,50
2. Sonstige Verbindlichkeiten 1.073.260,42 918.032,80
15.956.258,97 15.394.008,54

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 14.133.917,86 13.804.750,97
2. Personalaufwand -8.095.564,85 -7.987.410,39
a) Löhne und Gehälter -6.853.242,68 -6.642.064,20
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.242.322,17 -1.345.346,19
3. Abschreibungen -590.078,04 -555.878,41
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -590.078,04 -555.878,41
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.564.049,77 -2.479.537,46
5. Erträge aus Beteiligungen 447.251,00 400.000,00
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 262,50 154,62
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 11.836,41 7.387,84
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -5.432,00 -3.969,14
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -903.975,95 -917.840,70
10. Ergebnis nach Steuern 2.434.167,16 2.267.657,33
11. Sonstige Steuern -238,03 -2.810,38
12. Jahresüberschuss 2.433.929,13 2.264.846,95

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

AVT STOYE GMBH, HANAU

1. Allgemeine Angaben

Die AVT STOYE GmbH ist mit Sitz in Hanau beim Amtsgericht Hanau unter der Nummer HRB 5220 im Handelsregister eingetragen.

Nach § 267 HGB ist die AVT STOYE GmbH, Hanau, als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzuordnen.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses werden die Vorschriften des HGB und des GmbHG beachtet.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Bei der Veröffentlichung des Jahresabschlusses werden die Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften in Anspruch genommen.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften der §§ 246 - 256a HGB aufgestellt.

Die Bilanzierung erfolgt unter der Prämisse der Unternehmensfortführung.

Die wesentlichen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften gegenüber dem Vorjahr wurden beibehalten.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und soweit sie einer Abnutzung unterliegen, unter Berücksichtigung der planmäßigen Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen wurden nach der linearen Methode entsprechend der Nutzungsdauer vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 250 € wurden aus Vereinfachungsgründen im Jahr des Zugangs als Aufwand erfasst; bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit einem Wert von mehr als 250 € und bis zu 1.000 € wurden aus Vereinfachungsgründen im Jahr des Zugangs in einem Sammelposten aktiviert, der dann über 5 Jahre abgeschrieben wird.

Die Finanzanlagen werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten bewertet.

Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen werden die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens auf den niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag abgeschrieben.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren Marktpreisen am Bilanzstichtag angesetzt. Die Anschaffungskosten werden mit Durchschnittswerten auf Basis der tatsächlich angefallenen Anschaffungskosten ermittelt. Sofern Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe selbst gefertigt werden, erfolgt der Ansatz zu Herstellungskosten (Material- und Personaleinzelkosten zuzüglich angemessener Gemeinkostenzuschläge).

Unfertige Erzeugnisse und Leistungen wurden mit den Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten wurden die Einzelkosten sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Nicht darin enthalten sind Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Zinsen für Fremdkapital.

Bei längerfristigen Aufträgen erfolgen nach Erfüllung gewisser vertraglicher Voraussetzungen (Lieferung, Abnahmen von abgrenzbaren Teilaufträgen etc.) Gewinnrealisierungen.

Ungängige Vorräte werden mit Abschlägen von 50 % - 100 % pauschal abgewertet.

Erhaltene Anzahlungen auf Vorräte werden offen vom Vorratsvermögen abgesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt.

Zur Abdeckung des Ausfallrisikos bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden pauschale Wertberichtigungen aktivisch abgesetzt.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten entsprechen den Nominalwerten. Guthaben in ausländischer Währung wurden mit dem Devisenkassamittelkurs (EURO-Referenz-Kurs) am Abschlussstichtag bewertet.

Für Ausgaben, welche Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen, ist ein entsprechender Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite der Bilanz gebildet worden.

Die (aktiven) latenten Steuern i. H. v. 60,6 T€ gründen im Wesentlichen auf der in der Steuerbilanz abweichend bewerteten Rückstellung für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen und Urlaub sowie für Drohverluste bei unfertigen Aufträgen. Bei der Berechnung der latenten Steuern wurde ein Steuersatz von 32,1 % zugrunde gelegt. Gem. § 268 Abs. 8 S. 2 HGB ist der Betrag von 60,6 T€ zur Ausschüttung gesperrt.

Die aktiven latenten Steuern haben sich um 44,7 T€ gegenüber dem Vorjahr erhöht.

Die Steuerrückstellungen wurden zum Bilanzstichtag in Höhe der voraussichtlichen Erfüllungsbeträge für das Geschäftsjahr angesetzt.

Die Rückstellungen für Altersteilzeit resultieren aus einer getroffenen Altersteilzeitvereinbarung im Blockmodell. Rechtliche Grundlage bildet das Altersteilzeitgesetz. Die Rückstellung setzt sich zusammen aus dem sog. Erfüllungsrückstand und dem vereinbarten Aufstockungsbetrag und wurde mittels eines versicherungsmathematischen Gutachtens zum Bilanzstichtag ermittelt.

Die bei der Bewertung verwandten Annahmen sind:

Sterbetafeln "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck

PUC-Methode

Rechnungszins: 1,74 % p.a. (VJ: 1,44% p.a.)

Trend: 0,00 %

Der Zinsaufwand aus dieser Rückstellung beträgt 1.213 EUR.

Der berechnetet Erfüllungswert zum 31.12.2023 in Höhe von 94.332,00 EUR wurde saldiert mit insolvenzgesicherten Deckungsvermögen in Höhe von 33.544,69 EUR. Der Rückstellungswert für Altersteilzeit zum 31.12.2023 beträgt 60.787,31 EUR.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten (890 T€) und möglichen Drohverlusten (148 T€) und Gewährleistungen (95 T€). Die Rückstellungen wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten abzudecken.

Die Abzinsung der Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt grundsätzlich mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Zinssatz der vergangenen sieben Jahre. Die erstmalige Erfassung von abzuzinsenden Rückstellungen erfolgt nach der Bruttomethode.

Die Verbindlichkeitenrückstellungen wurde auf Grundlage von Aufträgen und Erfahrungswerten gebildet.

Die Verbindlichkeiten sind gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten, die ursprünglich auf fremde Währung lauten, werden zum Devisenkassamittelkurs (EURO-Referenz-Kurs) am Abschlussstichtag bewertet.

3. Erläuterungen zum Jahresabschluss

3.1 Angaben zur Bilanz

3.1.1 Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens zu Bruttowerten, einschließlich der Abschreibungen des Geschäftsjahres, sind aus dem diesem Anhang beigefügten Anlagespiegel zu entnehmen.

3.1.2 Forderungenspiegel

31.12.2023 (31.12.2022) Gesamt bis zu einem Jahr über ein Jahr über fünf Jahre
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (3.826.939,95) (3.826.939,95)
Forderungen gg. verbundene Unternehmen (162.698,92) (157.498,92) (5.200,00) (5.200,00)
Sonstige Vermögensgegenstände (683.105,62) (683.105,62) (8.695,00)
(4.672.744,44) (4.658.849,49) (14.895,00) (5.200,00)

3.1.3 Verbindlichkeitenspiegel

31.12.2023) (31.12.2022) Gesamt bis zu einem Jahr über ein Jahr über fünf Jahre
Verbindlichkeiten aus L & L (479.600,50) (479.600,50) - -
Sonstige Verbindlichkeiten (918.626,27) (918.626,27) - -
(1.398.226,77) (1.398.226,77) - -

Zu den sonstigen Verbindlichkeiten ist folgender "Davon-Vermerk" anzubringen:

Davon aus Steuern: 924.940,98 € (Vorjahr: 769.872,10 €)

Davon soziale Sicherheit 37.689,93 € (Vorjahr 51.373,83 €)

3.2 Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Zu den Erträgen aus Beteiligungen ist folgender "Davon-Vermerk" anzubringen:

Davon aus verbundenen Unternehmen 447.251,00 € (Vorjahr: 400.000,00 €)

Zu den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung unter dem Personalaufwand ist folgender "Davon-Vermerk" anzubringen:

Davon für die Altersversorgung 39.878,14 € (Vorjahr: 39.215,46 €)

Davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung latenter Steuern 44.742,00 € (Vorjahr 8.789,00 €)

Zu den Zinserträgen ist folgender "Davon-Vermerk" anzubringen:

Davon Zinserträge aus der Abzinsung von Rückstellungen -2.100,00 € T€ (Vorjahr: 1.400,00 €)

Zu den Zinsaufwendungen ist folgender "Davon-Vermerk" anzubringen:

Davon aus Aufzinsung von Rückstellungen i. H. v. 1.213,00 € (Vorjahr: 606,00 €)

Zu den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ist folgender "Davon-Vermerk" anzubringen:

Davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung latenter Steuern 44.742,00 € (Vorjahr 8.789,00)

4. Sonstige Angaben

4.1 Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestanden Mithaftungen bei einem verbundenen Unternehmen betreffend die Sicherung von Avalkrediten i. H. v. 130,2 T€ gegenüber Kreditinstituten.

Aus der Entwicklung der vergangenen Jahre und den derzeitigen Erkenntnissen heraus ist mit einer tatsächlichen Inanspruchnahme nicht zu rechnen.

Für eigene Gewährleistungsgarantien wurden Avale in Höhe von 341,4 TEUR in Anspruch genommen, deren unserer Einschätzung nach nicht in Anspruch genommen werden müssen

4.2 Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen

Die Gesellschaft hält die folgenden Beteiligungen:

100 % GEVAS software GmbH, München

Der Jahresabschluss der GEVAS zum 31.12.2023 lag zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses noch nicht vor.

52% Rostok Elekom, Kiew, Ukraine

Die Beteiligungsgesellschaft hatte zum 31.12.2022 folgenden Eigenkapitalstand und Jahresergebnis:

EK-Stand Jahresergebnis

GEVAS software GmbH, München

Abschluss zum 31.12.2022 1.089 TEUR 99,8 TEUR

EK-Stand Jahresergebnis

Rostok Elekom TOV

Abschluss zum 31.12.2023 2,338 T UAH -5,464 T UAH

4.3 Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt waren bei der Gesellschaft 116 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 116), davon 104 Angestellte, 10 gewerbliche Arbeitnehmer sowie 2 Aushilfen.

4.4 Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen

Die ukrainische Beteiligung enthält Darlehen von rund 500 T USD, welche wir zu deutlich geringeren Anschaffungswert aktiviert haben. Zudem haben wir zinsfreie Finanzhilfen in Höhe von 152 TEUR gegeben. Weitere noch nicht in Anspruch genommene Finanzierungshilfen in Höhe von 44 TEUR wurden vereinbart.

5. Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr waren als Geschäftsführer bestellt:

Herr Dipl.-Ing. MBA Ernestos Varvaroussis, Heusenstamm, Kaufmann

Herr Karl Grüner, München, Kaufmann

Herr Grüner ist seit dem 26. März 2024 aus der Geschäftsführung ausgeschieden.

Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Organmitglieder der Gesellschaft wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

6. Ergebnisverwendung

Im Geschäftsjahr 2023 wurde eine Gewinnausschüttung über 2 Mio. € aus dem Bilanzgewinn vom 31.12.2022 vorgenommen. Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 beträgt 2.433.929,13 €. Unter Berücksichtigung des Gewinnvortrags von 9.904.638,57 € würde sich zum Bilanzstichtag ein Bilanzgewinn i. H. v. 12.338.567,70 € ergeben.

Wir schlagen einen Gewinnvortrag vor. Über die Gewinnverwendung entscheidet endgültig die Gesellschafterversammlung.

 

Hanau, 14. Juni 2024

gez. Ernestos Varvaroussis, Geschäftsführer

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 576.511,53 5.357,77 0,00 0,00 581.869,30
576.511,53 5.357,77 0,00 0,00 581.869,30
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 205.893,26 45.235,40 0,00 0,00 251.128,66
2. Technische Anlagen und Maschinen 436.833,18 27.392,00 0,00 0,00 464.225,18
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.123.805,04 425.558,87 0,00 182.519,81 4.366.844,10
4.766.531,48 498.186,27 0,00 182.519,81 5.082.197,94
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 649.715,01 0,00 0,00 341.985,81 307.729,20
2. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 10.500,00 0,00 0,00 0,00 10.500,00
660.215,01 0,00 0,00 341.985,81 318.229,20
6.003.258,02 503.544,04 0,00 524.505,62 5.982.296,44
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 417.492,53 67.551,77 0,00 0,00 485.044,30
417.492,53 67.551,77 0,00 0,00 485.044,30
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 93.463,33 9.855,40 0,00 0,00 103.318,73
2. Technische Anlagen und Maschinen 223.949,18 53.707,00 0,00 0,00 277.656,18
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.334.187,53 458.963,87 0,00 162.960,81 2.630.190,59
2.651.600,04 522.526,27 0,00 162.960,81 3.011.165,50
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3.069.092,57 590.078,04 0,00 162.960,81 3.496.209,80
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023
EUR
31. Dez. 2022
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 96.825,00 159.019,00
96.825,00 159.019,00
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 147.809,93 112.429,93
2. Technische Anlagen und Maschinen 186.569,00 212.884,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.736.653,51 1.789.617,51
2.071.032,44 2.114.931,44
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 307.729,20 649.715,01
2. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 10.500,00 10.500,00
318.229,20 660.215,01
2.486.086,64 2.934.165,45

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die AVT STOYE GmbH, Hanau

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der AVT STOYE GmbH, Hanau, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AVT STOYE GmbH, Hanau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Wilhelmshaven, 14. Juni 2024

CAI GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl.-Kfm. Volkmar Stier, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

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