Kloiber Logistik GmbH
Selbe AdresseErbringung von Logistikdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Uwe Fullbrecht seit 12.11.2001 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Kloiber GmbHPetershausenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Wirtschaftsbericht Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit Geschäftsmodell der Gesellschaft Ein Schwerpunkt der Tätigkeit der Kloiber GmbH ist die Durchführung von Containertransporten im erlaubnispflichtigen Güterverkehr. Neben konventionellem Nah- und Fernverkehr national und international hat sich die Gesellschaft auf Vor- und Nachläufe im kombinierten Verkehr an allen bayerischen Umschlagterminals spezialisiert. Außerdem betreibt die GmbH eine freie Tankstelle mit eigenen Zapfsäulen, Waschanlage und zusätzlich diversen Waschplätzen sowie Shop in Petershausen. An einem zweiten Standort in München, in unmittelbarer Nähe zum Umschlagbahnhof, bietet die Gesellschaft auf angemieteten Flächen sämtliche Depot-Dienstleistungen für fast alle Reedereien an. Dieser Standort wurde durch Befestigung der Freiflächen, Bau eines Bürogebäudes sowie von GVZ-Halle und LKW-Waschhalle von der Gesellschaft gestaltet. Auch eine öffentlich zugängliche LKW-Tankstelle wurde errichtet. Die Gesellschaft unterhält noch eine dritte Niederlassung in Gersthofen. Hier besteht ein Depot mit Container-Werkstatt, LKW-Waschanlage und Bürogebäude sowie eine LKW-Tankstelle (öffentlich zugänglich). Seit Anfang 2023 betreibt unsere Gesellschaft an diesem Standort zudem einen LKW-Parkplatz. Für Ruhezeiten stehen hier 61 LKW-Parkplätze mit Sanitäranlagen zur Buchung zur Verfügung. Unter dem Namen "Dein Depot" bieten wir an den Standorten Petershausen, Augsburg und München-Unterschleißheim Selfstorage-Seecontainer zur lang- und kurzfristigen Miete für Privat- und Gewerbekunden an. Unser Unternehmen ist nach DIN ISO 9001:2000 zertifiziert und außerdem als Entsorgungsfachbetrieb anerkannt, sowie zum Transport von Sprengstoff befähigt. Neu hinzugenommen wurde in 2023 ein Umweltmanagement nach DIN ISO 14001 für den Standort Petershausen. Geschäftsverlauf Entwicklung der Gesamtwirtschaft Aufgrund der Nachwehen der Corona-Pandemie und der weiter anhaltenden Lieferengpässe erholt sich die deutsche Wirtschaft nur langsam, wobei trotz der weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen eine positive Entwicklung der Wirtschaftsleistung zu beobachten war. Bedingt durch den im Februar 2022 begonnen Russland-Ukraine-Krieg ist weiterhin mit wirtschaftlichen Beeinträchtigungen zu rechnen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2023 (preis- und kalenderbereinigt) um -0,1 Prozent niedriger als im Jahr 2022. Gemäß der Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 15.01.2024 hat sich die Wirtschaftsleistung im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich gegenüber dem vorangegangenen Wirtschaftsjahr entwickelt. Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im verarbeitenden Gewerbe sei um -0,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die meisten Dienstleistungsbereiche hätten gegenüber 2022 jedoch weiterhin einen Zuwachs verzeichnet. So habe die Wirtschaftsleistung der Unternehmensdienstleister, zu denen Forschung und Entwicklung, Rechts- und Steuerberater sowie Ingenieurbüros zählen, um 0,3 Prozent zugenommen. Bei der Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie Chemie- und Metallindustrie machten sich die stark ansteigenden Energiekosten, weiterhin wie im Vorjahr, negativ bemerkbar. Im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe sei dagegen das Wirtschaftswachstum mit einem Rückgang von -1,00 Prozent verhaltener als im Vorjahr ausgefallen. Die Ursache hierfür lag überwiegend am Groß- und Einzelhandel, die deutlich nachgaben, wo hingehend der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegte. Im Baugewerbe sei aufgrund der anhaltenden Lieferengpässe, die zu hohen Baukosten führten, sowie der Fachkräftemangel und zunehmend schlechtere Finanzierungskosten die Wirtschaftsleistung 2023 gegenüber 2022 nur geringfügig um 0,2 Prozent gestiegen. Im Jahr 2021 hellte sich die Stimmung, nach der Corona-Pandemie, unter den Unternehmen auf, der ifo-Geschäftsklimaindex stieg auf 97,3 Punkte. Zu Beginn des Jahres 2022 verbesserte sich die Stimmung weiter, brach dann durch den Krieg in der Ukraine jedoch wieder ein, der Durchschnittswert des Jahres lag bis Juni bei 93,8 Punkten und verschlechtertet sich bis Ende des Jahres weiter auf 88,6 Punkte. Im Jahr 2023 ist weiterhin ein Abwärtstrend zu beobachten, wobei der Geschäftsklimaindex im August 2023 bei 85,8 Punkten lag. Dieser verbesserte sich zum Jahresende hin nur geringfügig im November auf 87,2 Punkte und fiel im Dezember auf 86,4 Punkte. Wobei die Erwartungshaltung der Unternehmer für das kommende Jahr 2024 zum Ende des Jahres 2023 eher negativ ausfiel. Dies ist vor allem dem rückläufigen Auftragsbestand sowie dem schlechten Weihnachtsgeschäft im Einzelhandel zu verschulden. Ursächlich hierfür waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommen die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen und damit womöglich einhergehenden Rohstoffpreisaufschlägen. Entwicklung der Branche Güterverkehr und Logistik Im Jahr 2022 entwickelten sich die Umsätze von Transportunternehmen aufgrund von Preiserhöhungen positiv mit einem Zuwachs von 6,9%. Ebenso hatte die Speditionsbranche durch die Preiserhöhung einen Umsatzzuwachs von 3,4% zu verzeichnen. Die beschränkten Möglichkeiten für weitere Preis- und Umsatzsteigerungen wirkten sich im Jahr 2023 hingegen stagnierend auf die Umsatzentwicklung der Güterverkehr und Logistik Branche aus. Grund für diese ist die allgemeine abgeschwächte Konjunktur, welche sich auch auf die Nachfrage nach Transportdienstleistern auswirkte. Gesetzesänderungen bei der LKW-Maut wirkten sich ebenfalls Ende des Jahres eher negativ auf die Umsatzentwicklung der Branche aus. Im Jahr 2022 hat der mäßige Aufwärtstrend aus dem Vorjahr bei der Fahrleistung der deutschen LKWs, die überwiegend im EU-Binnenverkehr tätig sind, wieder stagniert und sank um -0,4%. Dies ist auf die stark ansteigenden Treibstoffkosten zurückzuführen, welche sich direkt auf die Preisentwicklung der Branche ausgewirkt haben. Auch die negative Entwicklung der Beförderungsmenge in der Binnenschifffahrt mit -3,5% und in der Luftfracht mit -5,6% wirkte sich auf die Entwicklung in der Speditions- und Logistikbranche aus. Zu Beginn des Jahres 2023 setzte sich der Abwärtstrend fort, wobei gegenüber dem Vorjahr eine geringere Fahrleistung von -0,7% zu verzeichnen war. Gegen Mitte des Jahres 2023 konnte ein geringer Anstieg der Transportleistung beobachtet werden, die aber nur zu einer gleichbleibenden Entwicklung der Branche führte. Zu Beginn des Jahres 2024 ist allgemein mit einer Verbesserung der gesamtwirtschaftlichen Lage zu rechnen, welche ich auch positiv auf die Güterverkehr und Logistikbranche auswirken dürfte. Tankstellen Seit März 2021 stiegen die Mobilitätszahlen, nach der Corona-Pandemie, wieder an und erreichten zu Beginn des Jahres 2022 weitgehend das Niveau von 2019 vor der Corona-Pandemie. Der seit Anfang 2021 stetig steigende Rohölpreis, wird durch den Ausbruch des Russland-Ukraine-Kriegs weiter in die Höhe getrieben und lag im Juni 2022 um mehr als 60% über dem Niveau vom Dezember 2021. Dies spiegelt sich auch im Aufwärtstrend der Umsätze der Branche wider, wobei die Entwicklung der Kraftstoffpreise nach Ausbruch des Russland-Ukraine-Kriegs im Jahresdurchschnitt 2022 von ca. 1,86 Euro pro Liter Eurosuper und 1,95 Euro pro Liter Diesel betrug. Wohingegen im Jahr 2023 die Preise im Jahresdurchschnitt wieder absanken und ca. 1,79 Euro pro Liter Eurosuper und 1,72 Euro pro Liter Diesel betrugen. Der Gewinn fällt in der Branche jedoch aufgrund der hohen Kraftstoffkosten gering aus und ist bei Tankstellen im Jahr 2023 wieder auf das Niveau von Ende 2021 gefallen. Der allmählich zunehmende Anteil an Elektro- und Hybridfahrzeugen hat derzeit noch keinen negativen Effekt auf die Tankstellen Branche, da immer noch ein bedeutender Anteil der Fahrzeuge benzin- und dieselgetrieben ist. Im Zusammenhang mit dem verschärften Klimaschutzgesetz, wurde die geplante CO 2 -Preisanpassung auf fossile Kraftstoffe zum 1.1.2024 von Ursprünglich 40€/t auf nun mehr 45 €/t von der Bundesregierung erhöht. Eine fortlaufend schrittweise Erhöhung des CO 2 -Preises ist von der Bundesregierung für die kommenden Jahre geplant, was zu weiteren Preiserhöhungen in der Tankstellenbranche führen wird. Einschätzung der Unternehmensleitung Aufgrund der schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen ist der Umsatz und Absatz im Berichtsjahr zurückgegangen. Das Ergebnis wurde durch folgende ungünstige wirtschaftliche Rahmenbedingungen beeinflusst: - steigende Rohstoffpreise - niedrige Verkaufspreise - sinkende Nachfrage Wir haben im abgelaufenen Geschäftsjahr insgesamt Investitionen in einem Gesamtumfang von EUR 2.818.979,06 durchgeführt. Diesen Investitionen stehen Abschreibungen in Höhe von EUR 3.063.497,88 und Abgänge in Höhe von EUR 1.004.257,73 gegenüber. Den Schwerpunkt unserer Investitionstätigkeit bildete der Ausbau/Ersatz des Fuhrparks. Die Finanzierung der Investitionen erfolgte aus Eigenmitteln. B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Kloiber GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 trotz der Rückgänge insgesamt positiv entwickelt. 1. Ertragslage Im Verlauf des Berichtsjahres konnten wir unsere Wettbewerbsposition stabil halten. Der Jahresüberschuss verminderte sich gegenüber dem Vorjahr um -60,32% von 4.224.678,43 EUR auf 1.676.464,02 EUR. Die Umsatzerlöse gingen von 84.635.673,19 EUR um -16,32% auf 70.821.545,76 EUR zurück. Die Umsatz- und Auftragsentwicklung entwickelte sich negativ. Nach Umsatzeinbußen im Jahr 2020, die den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie geschuldet waren, konnten wir das stetige Umsatzwachstum der Vorkrisenzeit im Jahr 2021 auch im Jahr 2022 weiter fortsetzen. Im Berichtsjahr 2023 stagnierte der Aufwärtstrend jedoch deutlich. Dabei waren in den sämtlichen Bereichen negative Entwicklungen zu verzeichnen: Die Umsätze der Tankstellen verringerten sich im Vergleich zum Vorjahr um -11,34 %, während die Umsätze aus der Spedition um -21,03% zurückgingen. Im Bereich Depot verzeichneten die Umsätze einen Rückgang von -21,01%. Der Wareneinsatz lag bei 75,67 % bezogen auf den Umsatz (Vorjahr: 76,03 %). Die Gesamtleistung ging von 84.641.398,19 EUR um -16,11 % auf 71.002.376,36 EUR zurück. Die Kostensituation 2023 stellt sich im Vergleich zum Vorjahr folgendermaßen dar: Im Vergleich zum Vorjahr sind die Personalkosten um -94.297,68 EUR gesunken. Dieser Abstieg resultiert insbesondere aus geringeren Lohnkosten. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat sich die Zahl unserer Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt von 177 auf 166 verringert. Aufgrund der verringerten Anzahl der Mitarbeiter sind die Lohnkosten im abgelaufenen Jahr gesunken. Die Personalkosten sind, aufgrund der schwierigen Lage auf dem Arbeitsmarkt neues qualifiziertes Personal zu finden, gesunken. Deshalb wurde zum Erhalt des bestehenden Personals eine Anwesenheitsprämie im Jahr 2022 eingeführt. Das Ziel dieser ist eine Lohnerhöhung zum Ausgleich der gestiegenen Lebenshaltungskosten gekoppelt an die Anwesenheit zu gewähren, um Verantwortung und Teamgeist zu belohnen, Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden und neue Mitarbeiter zu gewinnen. Außerdem soll durch die Abstufung der Prämien beim Arbeiten in der Firma bzw. im Homeoffice eine gerechte Berücksichtigung der Zeit- und Wegekostenersparnis im Homeoffice erfolgen. Die Auftragsvergabe an Subunternehmer und Fremdfirmen wurde im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 23,34 % verringert. Insbesondere die gesunkenen Rohöl- bzw. Rohstoffpreise machten sich in unserer Kostenstruktur bemerkbar. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen wurden insbesondere durch geringfügig höhere Aufwendungen für Wartungskosten von Hard- und Software, gleichbleibende Lizenzkosten für das Trackingportal sowie unsere Speditionssoftware beeinflusst. Auch die Kosten für Reparaturen und Instandhaltungen allgemeiner Art sind im Vergleich zum Vorjahr gestiegen und trugen somit zu einer Kostensteigerung bei. Einen weiteren erheblichen Kostenfaktor stellen die Pachtzahlungen für die Grundstücke in München, Petershausen und Gersthofen dar. Dank langfristiger Lieferverträge im Bereich des Tankstellengeschäfts wies die Versorgung unserer Kunden mit Kraftstoffen im abgelaufenen Geschäftsjahr zu keinem Zeitpunkt nennenswerte Engpässe auf. Die schwankenden Energiekosten wurden größtenteils durch Preisgleitklauseln abgefangen, die Anteile dieser Erhöhungen in den übrigen Kostengruppen waren jedoch erheblich und mussten zum Teil durch Preisanpassungen kompensiert werden. 2. Finanzlage Der nach der indirekten Methode berechnete Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 6.801 und deckt den Cash Flow aus der Investitionstätigkeit mit TEUR -2.847 ab. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit betrifft die Tilgung von Krediten mit TEUR -1.687, die Zahlungsmittel haben sich demzufolge um TEUR 1.280 vermehrt. Die Fähigkeit den Zahlungsverpflichtungen nachzukommen ist uneingeschränkt vorhanden. Die flüssigen Mittel und kurzfristig realisierbaren Forderungen und Vorräte übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr stabil. Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigen die solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung. Unsere Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnten wir im Vergleich zum Vorjahr weiter zurückführen. Der Neubau des LKW Parkplatzes in Gersthofen wird zu 80%, absolut EUR 2,3 Mio. durch das BAG gefördert. Die Investitionen im Berichtsjahr konnten ohne die Aufnahme weiterer Fremdmittel finanziert werden. Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können. 3. Vermögenslage Die Bilanzsumme von Kloiber GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf 46.218.584,75 EUR. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr 2022 (49.471.224,57 EUR) um 6,57 % verringert. Das Gesamtvermögen im Berichtsjahr (46.218.584,75 EUR) hat sich gegenüber dem Vorjahr (49.471.224,57 EUR) um 3.252.639,82 EUR bzw. 6,57 % verringert. Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 48,85 % gekennzeichnet. Unsere flüssigen Mittel umfassen 14,00 %. 4,06 % der Bilanzsumme entfallen auf Vorräte. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich infolge des Umsatzrückgangs. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden teilweise mittels einer Kreditausfallversicherung abgesichert. Die Investitionsmaßnahmen konnten mit eigenen Mitteln durchgeführt werden und stärken die zukünftige Finanz- und Ertragslage unseres Unternehmens. Das Unternehmen wird auch künftig seine finanziellen Verpflichtungen erfüllen können. Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 82,30 % gekennzeichnet. Eigenkapital und Pensionsrückstellungen haben zusammen einen Anteil von 84,04 % an der Bilanzsumme. 4. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Zur voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft wird im Einzelnen ausgeführt: Wir rechnen mit einem weiterhin mäßigen Auftragsvolumen im Transportbereich der weltwirtschaftlich bedingten Konjunkturschwäche. Unsere Kapazitäten waren im ersten Quartal des Jahres 2024 wie im gesamten 2023 nicht optimal ausgelastet. Um die Auftragsspitzen MO-DI bewältigen zu können, müssen wir die Flottenstärke beibehalten, um an diesen Spitzentagen auch alle Kunden bedienen zu können. Für das Gesamtjahr 2024 erwarten wir ein mit dem Jahr 2023 vergleichbaren Umsatz. Der Umsatzrückgang ist einer massiven weltwirtschaftlichen Abkühlung der Konjunktur und einer starken Veränderung der Globalisierung ("Deglobalisierung") geschuldet, welche sich direkt im maritimen Containertransport auswirkt. Die zu erwartenden Umsatz- und Ergebnisminderungen beruhen im Wesentlichen auf den steigenden Lohnkosten und dem sprunghaften Preisverfall durch hohen Wettbewerb. Preiserhöhungen aus 2023 mussten komplett zurückgenommen werden, um dem Benchmarkt zu folgen. Hier gilt es, nicht noch mehr Aufträge an den Wettbewerb zu verlieren. Für die kommenden 2 Jahre haben wir Investitionen mit einem Umfang von insgesamt 5,0 Mio. EUR geplant. Unsere Investitionstätigkeit wird sich auf Reinvestitionen in den Fuhrpark sowie die Ausbau der Infrastruktur für die Erzeugung von erneuerbaren Energien, verbunden mit der Schaffung von Ladeinfrastruktur für E - Trucks zu konzentrieren. Ferner planen wir den Bau einer "Multifuel Tankstelle" in Petershausen, ggf. mit Wasserstoff. Die Investitionsmaßnahmen werden planmäßig sowohl aus Fremd- als auch aus Eigenmitteln finanziert. C. Prognosebericht Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken Chancenbeurteilung in der Transport - und Logistik Branche: In wirtschaftlich unsicheren Zeiten lagern Transportunternehmen wie Güterbahnen Frachtumschlagtätigkeiten vermehrt an externe Dienstleister aus, um ihr wirtschaftliches Risiko bzw. ihre Fixkosten zu senken. Dies schafft zusätzliches Umsatzpotential für die Branche und dürfte der Branchenentwicklung in den kommenden fünf Jahren förderlich sein. Erschwerend wirken sich hingegen die Lieferengpässe aufgrund von Staus von Containerschiffen aus. Auch die geopolitischen Entwicklungen an den Transportrouten, insbesondere im arabischen Raum, haben erheblichen Einfluss auf den wirtschaftlichen Erfolg der deutschen Logistikbranche. Chancen bietet die Digitalisierung für die Logistikbranche. Ihre Zukunft liegt in der Vernetzung sämtlicher Verkehrsabläufe und aller am Transport Beteiligten. Die Nutzung von elektronischen Plattformen bewirkt eine Effizienzsteigerung. Die Einführung des elektronischen Frachtbriefes im September 2021 ist ein weiterer Schritt in Richtung Entbürokratisierung und damit einhergehender Kostenersparnis. Hier gibt es eine Weiterentwicklung hin zur Schnittstelle über Conroo mit den DUSS Terminals zur digitalen Abwicklung. Im Depot wird der Ablauf durch die zweite Ausfahrt und das Videgate in 2024 optimiert. Die Erhöhung der LKW Maut zum 01.12.2023 konnte überwiegend an die Kunden weiterbelastet werden, die CO 2 Bepreisung bildet sich über die Dieselpreise ab und ist somit über die Dieselfloater geregelt. Chancenbeurteilung Tankstellenbranche: Die Branche ist von einer hohen Wettbewerbsintensität und einem scharfen Preiskampf bestimmt. Eine kontinuierliche Rationalisierung des Tankstellennetzes, Auflagen des Umweltschutzes sowie die steigende Nachfrage nach Elektromobilität haben zu einer geringeren Zahl an Tankstellen geführt. Dabei fanden die Rückgänge vor allem bei den großen Marken statt, dahinter stehen in erster Linie Konsolidierungsbestrebungen, welche ihre kleineren Stationen zugunsten von größeren, effizienteren und moderneren Tankstellen und Shops aufgeben. Neben den Erträgen aus dem Kraftstoffverkauf sind aktuell besonders die Einnahmen aus dem Shop Verkauf und dem Betrieb von Autowaschanlagen entscheidend für die Ertragslage. Die räumlich Nähe zu Discountern mit langen Öffnungszeiten stellt für die Tankstelle einen zunehmenden Wettbewerb dar. Dies könnte zukünftig für rückläufige Shop-Umsätze an den Tankstellen sorgen. Mittels Erweiterung der Serviceangebote, wie beispielsweise Kundenbindungsrabatte, Lottoannahmestellen kann einer stärkeren Kundenbindung erreicht werden. Die politische Ausrichtung auf Klimaschutz und Nachhaltigkeit setzt die Branche unter Druck, bietet aber auch Chancen. Die Umrüstung auf Ladesäulen und die Nutzung vorhandener Parkplätze bieten umfassende Möglichkeiten für Batterieladestationen. Im Bereich der Kraftstoffe werden Ottokraftstoffe und Biofreies Diesel B0 angeboten. Die Ölpreisvolatilität ist sowohl mit Beschaffungs- als auch mit Absatzrisiken verbunden. Eine Prognose der zukünftigen Geschäftsentwicklung für die Kloiber GmbH vor dem Hintergrund der bekannten konjunkturellen Entwicklung erscheint schwierig. Unvorhersehbare, nicht vom Unternehmen zu beeinflussende Entwicklungen und Risiken erschweren eine Prognose zusätzlich. Hier denken wir insbesondere an die anhaltenden wirtschaftlichen Auswirkungen der weltweiten geopolitischen Konflikte und den rasanten Anstieg der Energiepreise. Daher scheint es uns aus heutiger Sicht realistisch in dem kommenden zwei Jahren mit einer Stagnation der Umsatz- und Ertragssituation zu rechnen. Dank der soliden gewachsenen Unternehmensstruktur verfügt die Kloiber GmbH über stabile Grundlagen um konjunkturellen Schwankungen Stand zu halten. Umsatz und Ergebnis werden in geringen Umfang unter den Werten von 2023 erwartet. Viele Risiken, die im Teil "Risikobericht" beschrieben sind, bieten dem Unternehmen auch Chancen. Nachfolgende Risiken bieten hervorragende Chancen: - Umfeld, Branchen- und Wettbewerbsrisiken. Aufgrund der hohen Qualität unserer Dienstleistungen haben wir uns von Konkurrenten am Markt ab. Wir bieten unseren Auftraggebern Planungssicherheit durch verkehrsträgerübergreifende Systempakete. - der Erschließung neuer Absatzmärkte (z.B. Wasserstofftransport) - einer stabilen finanziellen Situation - neuen innovativen Geschäftsentwicklungen Die Kloiber GmbH arbeitet stets an der Weiterentwicklung des Unternehmens. Im Bereich der Digitalisierung sind wir auf dem neuesten Stand, was sich beispielsweise durch unsere Speditionssoftware Cargo-Support zeigt. Die Implementierung des Dokumentenmanagementsystems (ELO) ist noch nicht abgeschlossen. Die erste Nutzung von diesem erfolgt im Jahr 2023. Zusätzlich wird der Ausbau einzelner Geschäftsfelder vorangetrieben. Hier sind beispielsweise die Erweiterung des Containerbahnhofes in Gersthofen in 2026 zu nennen, die Vergrößerung unseres Self-Storage-Angebots "Dein Depot". Zusätzlich konnten wir in Partnerschaft mit der BayWa die Errichtung einer LNG-Tankstelle umsetzen. In Partnerschaft mit der Firma Tyczka entsteht in 2024 eine H 2 Tankstelle in Gersthofen. Für das Jahr 2025 ist der Baubeginn einer Automatentankstelle in Petershausen geplant. Im Jahr 2020 wurde in unserer Tankstelle in Petershausen eine Lotto-/Toto-Annahmestelle eröffnet, die großen Anklang bei unseren Kunden findet. Die Wettbewerbssituation der Tankstelle wird auch durch die Schaffung zusätzlicher PKW-E-Ladesäulen weiter ausgebaut. Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben. D. Risikobericht Risikomanagementziele und -methoden Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. In Übereinstimmung mit branchenüblichen Standards und gesetzlichen Bestimmungen hat die Kloiber GmbH ein Kontroll- und Risikomanagementsystem eingerichtet, um potentielle Risiken zu erkennen und über alle Funktionen hinweg beobachten und beurteilen zu können. Unser Unternehmen verfügt über umfangreiche Planungs- und Kontrollinstrumente, um Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und um wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Zur frühzeitigen Erkennung, zur Bewertung und zum richtigen Umgang mit bestehenden Risiken haben wir wirksame Steuerungs- und Kontrollsystem entwickelt und eingesetzt: Die Elemente des Risikomanagementsystems sind - die Risikosteuerung, - das Risikocontrolling und - das Risikoreporting. Zu einem internen Überwachungssystem gehören: - die Anwendung einheitlicher Richtlinien - den Einsatz zuverlässiger Software - Die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals - Arbeitsanweisungen - Regelungen zur Vertretungsvollmacht - Maßnahmen zur Funktionstrennung Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Aufgrund der in vielen Verträgen vereinbarten Preisgleitklauseln ist diese Risiko jedoch minimiert. Die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls prozesskritischer Informationssysteme wird durch deren regelmäßige Überprüfung und Sicherung der Daten reduziert. Den finanzwirtschaftlichen Risiken, wie Bonitätsrisiken neuer Kunden und Forderungsausfallrisiken wurden durch den Abschluss einer Warenkreditversicherung sowie einer Anfechtungsversicherung entgegengetreten. Weitere wesentliche Risiken Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken Die rasante Entwicklung der Inflationsrate, Abgabenerhöhungen und Preissteigerungen können zu einer Reduzierung der Nachfrage führen und sich somit negativ auf die Umsatzentwicklung auswirken. Mögliche Risiken für die Weltwirtschaft sehen in einem weiteren Anstieg der Rohstoffpreise. Lieferengpässen und geopolitischen Auseinandersetzungen. Personalrisiken Die Kloiber GmbH ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Vor allem im Speditionsbereich besteht großer Bedarf an qualifiziertem Personal, was unternehmensinterne Qualifizierungsmaßnahmen erfordert. Insbesondere dem strukturellen Fahrermangel versuchen wir entgegenzuwirken. Durch die Ausbildung eigener Nachwuchskräfte, Initiativen zur Bindung unserer Mitarbeiter an unser Unternehmen, aber auch mit der Akquirierung von Fachpersonal aus dem Ausland versuchen wir dieses Risiko so gering wie möglich zu halten. Wirtschaftliche Bestandsgefährdungspotentiale Unsicherheiten könnten entstehen aus: - der weiteren konjunkturellen Entwicklung - Verschärfung der Wettbewerbssituation Rechtliche Bestandsgefährdungspotentiale Unsicherheiten könnten entstehen aus: - verschärfenden gesetzlichen Auflagen hinsichtlich Umwelt- und Gesundheitsschutz E. Forschung und Entwicklung Forschung und Entwicklung (§ 289 Abs. 2 Nr. 3 HGB) werden nicht betrieben. F. Bestehende Zweigniederlassungen Die Niederlassungen sind in den vergangenen Jahren konstant gewachsen. Neben dem Standort in Petershausen bestehen Zweigniederlassungen in München und Gersthofen. Zum Ausbau unseres Self-Storage-Angebots wurden im Jahr 2023 zusätzliche Flächen in Unterschleißheim angemietet. G. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat sich die Zahl unserer Mitarbeiter von 177 um 6,21 % auf 166 verringert. Beschäftigt waren 128 Vollzeit- sowie 38 Teilzeitkräfte und Aushilfen. Der Personalaufwand verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um -1,17 % auf 7.981.868,39 EUR. Mit 6.418.359,56 EUR entfielen davon 80 % auf Löhne und Gehälter. Im abgelaufenen Geschäftsjahr leisteten wir Zahlungen für Altersvorsorge in Höhe von 27.208,24 EUR. Wir haben auch im abgelaufenen Geschäftsjahr in beträchtlichem Umfang Maßnahmen zur Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter durchgeführt. Im Mittelpunkt standen Maßnahmen zur Fahr- und Ladungssicherheit sowie dem Umgang mit Gefahrengut. Im Geschäftsjahr beschäftigte unsere Gesellschaft vier Auszubildende. Wir sind bestrebt, allen geeigneten Auszubildenden nach Ende der Ausbildung einen Arbeitsplatz anzubieten. Des Weiteren sind wir bestrebt weitere Führungspositionen mit Frauen zu besetzen. Die von uns angestrebte Frauenquote liegt bei 30% und soll möglichst innerhalb der kommenden 5 Jahre erfüllt werden. Mangels geeigneter Bewerberinnen konnten die Zielvorgaben aktuell nicht erfüllt werden. Die Wahrung der Arbeitnehmerbelange bildet eine wesentliche Komponente unserer Personalpolitik. Insbesondere die Gewährung der Geschlechtergleichstellung, die Förderung des sozialen Dialoges und die Achtung der Menschenrechte werden in den Vordergrund gestellt. Der Gesundheitsschutz und die Sicherheit am Arbeitsplatz sind zu jeder Zeit sichergestellt. Das Unternehmen hat sich zur kontinuierlichen Verbesserung der Leistungen in Umweltschutz und Sicherheit verpflichtet. Die Zukunft unserer Kinder liegt heute in unserer Hand. Wir setzen deshalb Hebel an und engagieren uns regional in der pädagogischen Ausbildung und schützen die Umwelt durch klimaschonende Transporte. Als regional stark verwurzeltes Unternehmen kooperieren wir dazu in der betrieblichen Ausbildung mit verschiedenen Schulen. Wir ermöglichen außerdem betriebliche Praktika für Schüler und Studenten, um ihnen einen Einblick in die zukunftsträchtige Branche der Transportlogistik zu gewähren. Kontinuierlich beschäftigen wir FOS-Praktikanten der 11. Jahrgangsstufe im Rahmen mehrwöchiger Praktika. Auf langen Strecken die Schiene und auf kurzen Distanzen der flexible LKW - aus diesem Antrieb realisieren wir mit unseren Kunden umweltgerechte Logistik bei höchster Versorgungsqualität. Damit übernehmen wir heute die Verantwortung für die Ressourcen von morgen. Umweltbewusstes Handeln, zum einen durch die intensive Teilnahme am kombinierten Verkehr und Nutzung eines Blockheizkraftwerkes bzw. der Solarthermie für den eigenen Energiebedarf, sowie der Betrieb von Photovoltaikanlagen, sind für die Gesellschaft selbstverständlich. Dieses Umweltbewusstsein wird auch durch den Neubau in Augsburg bewiesen, welcher höchsten Energieeffizienznormen entspricht. Es wurde nach den Vorschriften der Energieeinsparverordnung (EnEV) mit einer zusätzlichen Unterschreitung von 20 % gebaut. Im Juni 2021 wurde die Verwaltung in einem neuen, energetisch höchsten Standard entsprechendes Bürogebäude untergebracht. Auch dort wird eine PV-Anlage betrieben. Aktuell wird an der Umsetzung eines Energiekonzepts gearbeitet, dass die firmeneigene, unabhängige Energieversorgung durch Photovoltaikanlagen sicherstellen soll. Ziel unserer umweltpolitischen Maßnahmen ist die Einhaltung der maßgeblichen rechtlichen Vorschriften und Auflagen sowie der darüber hinaus gehende Schutz der Umwelt. Neu hinzugenommen wurde in 2023 ein Umweltmanagement nach DIN ISO 14001 für den Standort Petershausen. Die notwendige Aufstockung des firmeneigenen PKW-Fuhrparks wurde im Jahr 2019 mit der Investition in drei Elektrofahrzeuge begonnen und seitdem stetig fortgeführt, aktuell sind acht E - PKW im Einsatz. Im LKW-Fuhrpark wurden für die Automotiv Verkehre BMW zwei Erdgas Fahrzeuge angeschafft (CNG). Hier wird CO 2 zu 20% und Feinstaub zu 90% reduziert. Im Jahr 2021 wurden fünf LNG (Erdgas verflüssigt) LKW beschafft. Ein weiterer LNG-LKW wurde im Jahr 2022 angeschafft. In Summe nun 9 LNG LKW. Der Ausbau des elektrisch betriebenen Fuhrparks wird vorangetrieben. Der erste E-LKW ist seit März 2024 in München im Containerverkehr im Einsatz. Alle gesetzlichen Vorschriften und Auflagen zum Schutz der Umwelt wurden eingehalten.
Petershausen, den 21.03.2024 Ferdinand Kloiber, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zur Vermittlung eines besseren Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die nachfolgenden, zusätzlichen Angaben sind bei der Beurteilung der wirtschaftlichen Lage zu beachten: Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 804.818,00 EUR. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr sowie das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter sind in der Geschäftsjahresabschreibung enthalten. Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 28.683.702,68 Euro Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 30.759.042,73 Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres wird auf den Anlagenspiegel verwiesen. sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 28.03.2024 festgestellt. BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERSAn die Kloiber GmbH, Petershausen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Kloiber GmbH, Petershausen, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Kloiber GmbH, Petershausen, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie/ eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Landshut, den 25.03.2024 BBT
Control Treuhand GmbH
Florian Bendel, Wirtschaftsprüfer |
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