Pfeiffer & May Heidelberg GmbH

Eppelheimer Straße 22, 69115 Heidelberg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 333048
Vorher
Wilhelm Entenmann GmbH
Eingetragen
13.2.1986
Branche
Großhandel mit SanitärkeramikGroßhandel mit Installationsbedarf für Gas, Wasser und HeizungGroßhandel mit Anstrichmitteln
Gegenstand
Gegenstand von Amts wegen berichtigt in: Der Großhandel im Sanitär-, Heizungs- und Lüftungsbereich und in artverwandten Bereichen, sowie der Handel mit Fliesen und sonstigen Baustoffen.

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Wolfgang Ludwig
seit 13.3.2006
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Pfelffer & May Mannheim KG
Germany
800.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Pfeiffer & May Heidelberg GmbH

Heidelberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

Bilanz zum 31. Dezember 2016

Aktiva

31.12.2016
31.12.2015
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Software 3,00 3,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.734,00 7.043,00
2. technische Anlagen und Maschinen 84.105,00 88.911,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 175.082,00 147.605,00
III. Finanzanlagen    
sonstige Ausleihungen 0,00 150.000,00
  264.924,00 393.562,00
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte 748.158,19 794.821,58
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.108.680,89 3.790.321,37
2. übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.752.880,89 1.745.908,34
III. Schecks, Kassenbestand, Bundesbank- und Postbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten 64.188,00 42.780,74
  6.673.907,97 6.373.832,03
C. Rechnungsabgrenzungsposten 13.931,59 11.613,89
  6.952.763,56 6.779.007,92

Passiva

   
  31.12.2016
31.12.2015
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 800.000,00 800.000,00
II. Gewinnrücklage 1.000.000,00 1.000.000,00
III. Bilanzgewinn 2.581.135,15 2.581.135,15
  4.381.135,15 4.381.135,15
B. Rückstellungen 534.765,48 467.578,05
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.801.132,23 1.815.741,70
3. übrige Verbindlichkeiten 235.730,7 114.553,02
  2.036.862,93 1.930.294,72
  6.952.763,56 6.779.007,92

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016

2016
2015
1. Gesamtleistung 3.100.394,76 3.069.763,92
2. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter -1.299.584,58 -1.265.656,98
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -239.438,54 -260.594,08
davon für Altersversorgung in €: -9.995,00 (-36.467,22)    
  -1.539.023,12 -1.526.251,06
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen -80.321,38 -91.840,64
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -695.685,44 -670.334,97
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 2.031,25 2.704,16
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 555.965,98 545.435,07
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -17.182,70 -7.323,00
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -413.031,83 -403.983,09
9. Ergebnis nach Steuern 913.147,52 918.170,39
10. sonstige Steuern -19.348,44 -5.116,99
11. Jahresüberschuss 893.799,08 913.053,40
12. Ausschüttungen -893.799,08 -913.053,40
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2.581.135,15 2.581.135,15
14. Bilanzgewinn 2.581.135,15 2.581.135,15

Anhang für das Geschäftsjahr 2016

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft ist nach den in § 267 Abs. 2 HGB bezeichneten Größenmerkmalen als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzustufen.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 wurde aufgestellt gemäß den §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags. Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft nimmt die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Angabenerleichterungen in Anspruch.

1. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht Pfeiffer & May Heidelberg GmbH
Firmensitz laut Registergericht Heidelberg
Registereintrag Handelsregister
Registergericht Mannheim
Registergerichtsnummer 333048

2. Angabe und Erläuterung angepasster Vorjahreszahlen

Als Folgewirkung des durch das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) geänderten Gliederungsschemas für die Gewinn- und Verlustrechnung sowie der neuen Umsatzerlösdefinition ergaben sich gegenüber dem Vorjahr Umgliederungen in verschiedenen Positionen der Bilanz- und Gewinn- und Verlustrechnung.

Ohne die Anpassung würden die Vorjahreswerte wie folgt lauten:

Rohergebnis T€ 3.128
Sonstige betriebliche Aufwendungen T€ 728

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Auf die einzelnen Posten angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv (für Zugänge 2009 und 2010) vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu € 410 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Finanzanlagen

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

Ausleihungen zum Nennwert

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere beizulegende Wert angesetzt.

Vorräte

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Zur verlustfreien Bewertung wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen.

Die Anschaffungskosten wurden nach dem Verbrauchsfolgeverfahren LIFO ermittelt.

Forderungen

Forderungen wurden zum Nominalwert bzw. unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Rückstellungen

Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet. Unverzinsliche Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz gemäß § 253 Abs. 2 S.1 HGB abgezinst.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

2. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

III. Angaben zur Bilanz

Mitzugehörigkeitsvermerke

Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben:

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen saldiert mit Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit T€ 1 (Vorjahr: T€ 1) sowie sonstige Forderungen saldiert mit Verbindlichkeiten aus Verrechnungskonten mit T€ 4.108 (Vorjahr: T€ 3.790).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen saldiert mit Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit T€ 72 (Vorjahr: T€ 58) sowie sonstige Verbindlichkeiten saldiert mit Forderungen aus Verrechnungskonten mit T€ 1.729 (Vorjahr: T€ 1.758).

Brutto-Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB)

Es bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Geschäftsjahr
T€
Vorjahr
T€
Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen 1.753 1.779

Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung

Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde in den Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von T€ 2.581 einbezogen.

Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit Methode) angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

pauschale durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren  
Abzinsungssatz 4,01 %
Rentendynamik (Pensionsrückstellung) 1,75 %
Rentendynamik (Entgeltumwandlung) 1,00 %
Sterbetafeln nach Prof. Dr Klaus Heubeck "Richttafeln 2005 G"  
Fluktuation (Pensionsrückstellung) 5,60 %

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre (4,01 %) ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre (3,23 %) ein Unterschieds betrag in Höhe von T€ 42 und für die Verpflichtung aus Entgeltumwandlung ein Unterschiedsbetrag von T€ 5. Diese Unterschiedsbeträge sind für die Ausschüttung gesperrt.

Erläuterungen zu den sonstigen Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten: Rückstellungen für Personalkosten (T€ 145).

Angabe zu den Restlaufzeiten/Verbindlichkeitenspiegel

Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2016 31.12.2015
Restlaufzeit Restlaufzeit
Gesamt
T€
bis 1 Jahr
T€
mehr als 1 Jahr
T€
Gesamt
T€
bis 1 Jahr
T€
mehr als 1 Jahr
T€
gegenüber verbundenen Unternehmen 1.801 1.801 0 1.816 1.816 0
übrige Verbindlichkeiten 235 235 0 115 115 0
Summe 2.037 2.037 0 1.930 1.930 0

Sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von T€ 411 sonstige finanzielle Verpflichtungen (Mietverpflichtungen), davon T€ 108 gegenüber verbundenen Unternehmen.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

Bei den außergewöhnlichen Erträgen in Höhe von T€ 98 handelt es sich im Einzelnen um: Sonstige betriebliche Erträge (Mehrgewinn aus der steuerlichen Betriebsprüfung für die Jahre 2011 bis 2013 incl. Folgewirkungen).

bei den außergewöhnlichen Aufwendungen in Höhe von T€ 76 handelt es sich im Einzelnen um: Steuern vom Einkommen und Ertrag, sonstige Steuern sowie Zinsen aus Steuern (Mehrsteuern aus der steuerlichen Betriebsprüfung für die Jahre 2011 bis 2013 incl. Folgewirkungen).

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge sowie Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Unter dem Posten "sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" sind Erträge aus der Aufzinsung des Körperschaftsteuerguthaben i.H.v. T€ 4 (Vorjahr: T€ 6) enthalten.

V. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Während des Geschäftsjahres 2016 waren gemäß § 285 Nr. 7 HGB durchschnittlich 31 (Vorjahr: 28) Arbeitnehmer beschäftigt, davon 4 (Vorjahr: 4) Aushilfen.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Ulf Steinhart

Thomas Vogel

Hinsichtlich der Angabe zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführungsorgane wurde von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Konzernzugehörigkeit

Die Pfeiffer & May Heidelberg GmbH wurde in den Konzernabschluss der Pfeiffer & May SE mit Sitz in Karlsruhe einbezogen.

Die Pfeiffer & May SE stellt den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Konzernkreis auf.

Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Es gab keine wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Zur Ausschüttung ist ein Betrag von T€ 894 vorgesehen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Heidelberg, 3. April 2017

Thomas Vogel

Ulf Steinhart

Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 26.07.2017.

Anschaffungskosten/Herstellungskosten
Stand 01.01.2016
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
Stand 31.12.2016
A. Anlagevermögen          
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.564,60 0,00 0,00 0,00 2.564,60
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 2.564,60 0,00 0,00 0,00 2.564,60
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 13.085,53 0,00 0,00 0,00 13.085,53
2. Technische Anlagen und Maschinen 95.771,25 0,00 0,00 0,00 95.771,25
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 805.757,01 112.642,38 10.959,00 0,00 907.440,39
Summe Sachanlagen 914.613,79 112.642,38 10.959,00 0,00 1.016.297,17
III. Finanzanlagen          
Sonstige Ausleihungen 150.000,00 0,00 150.000,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 150.000,00 0,00 150.000,00 0,00 0,00
Abschreibungen
Stand 01.01.2016
Geschäftsjahr
Abgänge
Umbuchungen
Stand 31.12.2016
A. Anlagevermögen          
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.561,60 0,00 0,00 0,00 2.561,60
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 2.561,60 0,00 0,00 0,00 2.561,60
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.042,53 1.309,00 0,00 0,00 7.351,53
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.860,25 4.806,00 0,00 0,00 11.666,25
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 658.152,01 74.206,38 0,00 0,00 732.358,39
Summe Sachanlagen 671.054,79 80.321,38 0,00 0,00 751.376,17
III. Finanzanlagen          
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Buchwerte
Stand 31.12.2016
Stand 31.12.2015
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten   3,00 3,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände   3,00 3,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.734,00 7.043,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 84.105,00 88.911,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 175.082,00 147.605,00
Summe Sachanlagen 264.921,00 243.559,00
III. Finanzanlagen    
Sonstige Ausleihungen 0,00 150.000,00
Summe Finanzanlagen 0,00 150.000,00

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016

I. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell des Unternehmens

Das Unternehmen steht eindeutig zum 3-stufigen Vertriebsweg (Industrie-Großhandel-Handwerk) und ist dem Fachhandwerk eng verbunden.

Beliefert werden deshalb ausschließlich konzessionierte Fachhandwerksbetriebe (Ausnahme Fliesen).

Zum Leistungsspektrum der PFEIFFER & MAY - Gruppe gehören Produkte für die Bereiche Sanitär- Installations- und Lüftungstechnik, erneuerbare Energien als auch Fliesen.

Zahlreiche Bäderfachausstellungen und Abhollager komplettieren ein dicht geknüpftes Servicenetz mit professioneller Kundenberatung und einem breitgefächerten Dienstleistungsangebot, wie Schulungen für Fachhandwerker.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche Situation und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das deutsche Bauhauptgewerbe schließt das Jahr 2016 mit einem Umsatzplus von 4,8% (real) und übertrifft damit die Erwartungen deutlich.

Dabei war der Wohnungsbau auch in 2016 die stärkste Stütze der Baukonjunktur, so legte der Umsatz aller Betriebe um +7,0% zu.

Unverändert hat die Branche von den nach wie vor niedrigen Zinsen, einer guten Arbeitsmarktlage sowie der ungebrochen steigenden Nachfrage nach Wohnraum, besonders in Ballungsgebieten, profitiert.

In 2016 wurde in Deutschland der Bau von insgesamt 375.000 Wohnungen genehmigt, und damit 21% mehr als ein Jahr zuvor. Ohne Berücksichtigung der Wohnungen in Wohnheimen stiegen die Baugenehmigungen in neuen Wohngebäuden um 15%.

Der Wirtschaftsbau hat zum Jahresende 2016 ebenfalls erheblich zulegen können. Dies ist im Wesentlichen auf eine gestiegene Investitionstätigkeit des verarbeitenden Gewerbes zurückzuführen. In Summe aller Betriebe lag der Umsatz +2,5% über dem Niveau von 2015.

Ebenso positive Entwicklung weist der öffentliche Bau vor. Der Umsatz aller Betriebe lag 2016 um +4,9% über dem Vorjahreswert von 2015.

Die Entwicklung wird sich vermutlich auch in 2017 fortführen, da die Bauunternehmen für 2016 einen starken Anstieg des Auftragsbestandes (+15%) gemeldet haben.

Für den Haustechnikgroßhandel im Süden zeigt die Statistik des Instituts für Handelsforschung folgende Entwicklung auf:

Sanitär: +4,1%
Installation: +1,6%
Heizung: +0,9%
Gesamt: +1,8%

2. Geschäftsverlauf

Das Jahr 2016 gehört zu den erfolgreichsten der PFEIFFER & MAY - Unternehmensgeschichte.

Die Marktprognosen zu Jahresbeginn haben sich weitgehend bestätigt.

Mit diesem Hintergrund konnte sich die PFEIFFER & MAY - Gruppe etwas besser entwickeln.

Nach wie vor Wachstumstreiber war das Modernisierungsgeschäft bei Bädern, welches im 2. HJ 2016 auch im Heizungsbereich angekommen war.

Bedingt durch die EnEV war besonders in BW eine deutliche Zurückhaltung bei Ersatz von Wärmeerzeuger zu spüren. Dies weicht nun langsam und wirkt sich damit positiv auf die Entwicklung der regenerativ betriebenen Heizungssysteme aus.

Die im 4. Quartal 2015 übernommene Großhandelsgruppe Linss wurde Ende April 2016 in die Warenwirtschaft PFEIFFER & MAY übernommen, und damit in die Organisation und die Arbeitsstrukturen von PFEIFFER & MAY integriert.

Im Vertrieb wie auch in der Organisation und den Abläufen baut die PFEIFFER & MAY - Gruppe weiter ihre Stärken aus.

3. Lage

a) Ertragslage

Der Jahresüberschuss im Jahr 2016 beträgt 894 T€ (Vorjahr: 913 T€).

b) Finanzlage

Die Finanzlage der PFEIFFER & MAY-Gruppe ist als sehr stabil zu bezeichnen.

Im Jahr 2016 hat sich die Vermögens- und Liquiditätsstruktur des Konzerns zum Bilanzstichtag weiter positiv entwickelt und übertrifft die internen Richtlinien in allen Punkten.

c) Vermögenslage

Die Vermögenslage unserer Gruppe ist stabil.

Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten ist sehr gut.

Im Jahr 2016 hat sich die Vermögens- und Liquiditätsstruktur des Unternehmens zum Bilanzstichtag weiter positiv entwickelt und übertrifft die internen Richtlinien in allen Punkten.

Die Finanzsituation war im Jahr 2016 gesichert durch:

einen hohen Eigenkapitalanteil

Darlehen von Aktionären

angemessenem Bankfinanzierungsspielraum

4. Finanzielle Leistungsindikatoren der PFEIFFER & MAY Heidelberg GmbH 2016

Die Leistungskennziffern der letzten fünf Jahre stellen sich wie folgt dar:

2016 2015 2014 2013 2012
Umsatzrendite in% 6,1 6,1 4,8 6,1 6,4
Wareneinsatz in % 80,1 80,3 80,3 78,7 80,8
Personaleinsatz in % 10,4 10,2 10,6 10,6 11,2
Deckungsbeitragsquote in% 19,9 19,8 19,7 21,3 19,2

III. Nachtragsbericht

Nach Schluss des Geschäftsjahres sind keine weiteren nennenswerten Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetroffen.

IV. Prognosebericht

Die Prognosen für das Jahr 2017 gehen von einem weiterhin soliden und real leicht wachsenden Markt aus. Unsere Handwerkerkunden haben nach wie vor zu einem hohen Anteil Vollbeschäftigung, bei durchschnittlichen, zum Teil hohen Auftragsweiten.

Wir gehen für die PFEIFFER & MAY - Gruppe von einem Umsatzwachstum über der Marktentwicklung aus. Das Ergebnisniveau wird auf dem des Jahres 2016 erwartet.

V. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Der hohe Bedarf an Wohnraum, besonders in Städten und Ballungsgebieten, und die weiterhin positive Nachfrage im Bereich Haustechnik wird sich auch in 2017 an den Möglichkeiten im Handwerk regulieren. Weder die Beschäftigungszahlen noch bei den Auszubildenden ist für 2017 mit einem, aus Nachfragesicht notwendigen Zuwachs zu rechnen.

Nach wie vor stellen Internetangebote eine Herausforderung für den Vertriebsweg im gesamten Haustechnikbereich dar. Betroffen ist in erster Linie das Ausstellungsgeschäft. Hier gilt es weiterhin eng mit dem Handwerk zusammen den Endkunden davon zu überzeugen, dass neben dem reinen Produktpreis (Internet), die Qualität und Funktionalität der Investition wesentliche Bestandteile sind, die für den 3-stufigen Vertriebsweg sprechen.

Hinzukommen besonders im Heizungsbereich zahlreiche Internetportale, welche die Gesamtleistung (Produkt und Montage) anbieten. Die Entwicklung hier gilt es weiter im Auge zu behalten.

Bei der Finanzierung unserer Kunden über Sparkassen und Volksbanken konnten wir keine Einschränkungen feststellen.

Die Zusammenarbeit mit den Kreditversicherern ist nach wie vor gut.

Es besteht eine ausreichende Absicherung unserer Forderungen.

2. Chancenbericht

Die Gebäudetechnik gewinnt mehr und mehr an Bedeutung, insbesondere die Nachfrage nach Gebäudeenergieeffizienz, als auch nach innovativen Smarthome Lösungen, oder auch weiterhin komfortable Badgestaltung stehen dabei im Mittelpunkt.

3. Gesamtaussage

Eine klare strategische Sortiments- Lieferanten- und Einkaufspolitik hat es uns auch im Jahr 2016 ermöglicht, unsere Einkaufskonditionen wettbewerbsfähig zu gestalten. Die Zusammenführung unserer Lager in 4 Warenwirtschaftskreise sorgen für besseren Mengeneinkauf und dadurch mehr an Verfügbarkeit der Produkte. Eine größere Angebotsbreite und Optimierung der Logistik stärkt unsere Leistung zum Kunden.

VI. Bericht über Niederlassungen

Es besteht ein Abhollager (Abex) in Mosbach.

 

Karlsruhe, 3. April 2017

Ulf Steinhart, Geschäftsführer

Thomas Vogel, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Pfeiffer & May Heidelberg GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Karlsruhe, 5. April 2017

dhmp GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Olaf Meyer, Wirtschaftsprüfer

Tobias Nellinger, Wirtschaftsprüfer

Für den zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss wurden die gesetzlich zulässigen Offenlegungserleichterungen in Anspruch genommen. Der Abschlussprüfer hat zum vollständigen Jahresabschluss nebst Lagebericht der Pfeiffer & May Heidelberg GmbH den vorstehenden Bestätigungsvermerk erteilt.

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