Stammdaten

Register
Amtsgericht Regensburg HRB 4807
Vorher
Ingenieur-Software Dlubal GmbH
Eingetragen
5.3.1992
Branche
Ingenieurbüros für TragwerksplanungIngenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungIngenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und Verkehrsanlagen
Gegenstand
Der Vertrieb von Ingenieur-Software und die Betreuung von Kunden in diesem Bereich.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Gabriela Dlubal
seit 23.10.2025
Geschäftsführer
Daniel Dlubal
seit 23.10.2025
Prokura
Georg Dlubal
seit 21.1.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Georg Dlubal
93464 Tiefenbach
30.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Dlubal Software GmbH

Tiefenbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS

Die 1987 gegründete Dlubal Software GmbH entwickelt und vertreibt Statik-Software für Tragwerkkonstruktionen verschiedenster Art.

Mitarbeiter an mehreren Standorten sorgen jeden Tag für die kontinuierliche Entwicklung und Optimierung der Dlubal-Statik-Software und die Betreuung der Kunden. Mittlerweile wird die Software in über 95 Ländern angeboten, teilweise durch Tochter-Vertriebsgesellschaften. Mehr als 100.000 Anwender und 10.000 Kunden aus den Bereichen des Bau- und Maschinenbauwesens arbeiten tagtäglich mit den Dlubal-Programmen.

Die Benutzerfreundlichkeit und Leistungsfähigkeit unserer Statik-Software sowie die professionelle technische Unterstützung unserer Kunden bilden die Grundpfeiler der Firmenphilosophie von Dlubal.

2. WIRTSCHAFTSBERICHT

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2023 von einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes in Höhe von 0,3% gekennzeichnet. Die Inflationsrate lag im Durchschnitt bei einem hohen Wert von 6,9%, der jedoch niedriger als im Vorjahr war.

Entwicklung der IT-Branche 2023

Die IT-Branche konnte sich auch im Jahr 2023 weitgehend als Wachstumssektor behaupten, wenn auch mit abgeschwächtem Tempo. Während einige Segmente wie Hardware unter Lieferschwierigkeiten und Kostendruck litten, profitierte insbesondere die Software- und Cloudbranche von der anhaltenden Digitalisierung. Nach Angaben des Branchenverbands Bitkom wuchs der Umsatz mit IT, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik in Deutschland auf über 200 Milliarden Euro. Besonders gefragt waren Lösungen für Cloud-Computing, IT-Security sowie Anwendungen für künstliche Intelligenz und Automatisierung.

Ein besonderes Augenmerk lag auf der zunehmenden Integration von KI-Technologien in Unternehmensprozesse. Auch das Software-as-a-Service-(SaaS)-Geschäftsmodell setzte seinen Wachstumskurs fort. Dennoch sahen sich viele IT-Unternehmen mit Fachkräftemangel, erhöhten Betriebskosten und einer stärkeren Konsolidierung konfrontiert.

Entwicklung der Baubranche 2023

Die Bauwirtschaft war 2023 von unterschiedlichen Trends geprägt. Während die Investitionen im Bereich Infrastruktur, Energiewende und Sanierungen auf einem stabilen Niveau blieben, sorgten hohe Baupreise, gestiegene Finanzierungskosten und eine schwächelnde Nachfrage insbesondere im Wohnungsbau für eine deutliche Dämpfung. Die Zahl der Baugenehmigungen für Wohngebäude in Deutschland ging deutlich zurück. Viele private und gewerbliche Bauherren verschoben Projekte aufgrund der unsicheren Zinssituation und der hohen Materialpreise.

Der Hochbau entwickelte sich schwächer, wohingegen der Tiefbau und der Bereich Sanierung sowie Modernisierung gestützt durch öffentliche Förderprogramme stabil blieben. Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Fachkräftemangel waren die beherrschenden Themen der Branche.

Entwicklung der Bausoftware-Branche 2023

Die Bausoftware-Branche profitierte 2023 weiterhin von der fortschreitenden Digitalisierung der Bauwirtschaft, obwohl das Marktwachstum durch die insgesamt schwächere Baukonjunktur gebremst wurde. Die Nachfrage nach Softwarelösungen zur Planung, Modellierung (BIM - Building Information Modeling), Statik, Projektmanagement und Bauprozessoptimierung blieb insbesondere bei öffentlichen Auftraggebern und großen Bauunternehmen hoch.

2.2 Umsatz- und Auftragsentwicklung

Die Umsatzerlöse der Dlubal Software GmbH haben sich von 13.756,5 TEUR im Jahr 2022 auf 18.322,3 T€ im Jahr 2023 um 4.565,8 TEUR (= +33,19%) erhöht. Ausschlaggebend für die positive Umsatzentwicklung war in erster Linie der erfolgreiche Verkauf von Lizenzen des neu entwickelten Programms. Die hohe Innovationskraft, verbesserte Funktionalitäten und die gezielte Ausrichtung auf aktuelle Marktbedürfnisse führten zu einer starken Nachfrage sowohl bei Bestands- als auch bei Neukunden. Ein weiterer Treiber der Umsatzsteigerung war die gezielte personelle Verstärkung und Weiterentwicklung des Vertriebsteams. Die Aufstockung des Vertriebspersonals ermöglichte eine intensivere Marktbearbeitung, eine verbesserte Kundenansprache sowie eine schnellere Reaktionsfähigkeit auf Kundenanfragen und Markttrends. Ergänzend dazu wurde die Internationalisierung des Geschäfts konsequent vorangetrieben. Durch verstärkte Vertriebsaktivitäten auf internationalen Märkten konnten neue Kundensegmente im Ausland erschlossen werden. Zielgerichtete Marketingmaßnahmen, der Ausbau lokaler Partnerschaften und die Optimierung des internationalen Vertriebsprozesses haben dazu beigetragen, den Anteil der internationalen Kunden deutlich zu erhöhen.

2.3 Geschäftsergebnis

Es wurde ein Jahresfehlbetrag von 1.002,2 TEUR (Vj. 3.594,0 TEUR) erzielt. Der Grund dafür ist einerseits - wie im Vorjahr - die nach den handelsrechtlichen Prinzipien der vorsichtigen Bewertung und Einzelbewertung von Anlagetiteln notwendige Berücksichtigung von Abwertungen im Wertpapierdepot i.H.v. 602,6 TEUR (Vj. 4.230,6 TEUR), andererseits hohe Zinsaufwendungen i.H.v. 2.991,5 TEUR zur Finanzierung der Finanzinvestitionen. Dabei ist jedoch festzustellen, dass aufgrund des Realisationsprinzips nicht ausweisbare, nicht realisierte Gewinne die Abwertung nicht nur kompensieren, sondern erheblich überschreiten, so dass insgesamt erhebliche stille Reserven im Wertpapierdepot vorhanden sind.

2.4 Investitionen

Im Geschäftsjahr investierten wir vor allem in Hard- und Software i.H.v. 68,2 TEUR, in den und in Büroeinrichtung i.H.v. 39,6 TEUR . Zudem wurden die Wertpapieranlagen aufgrund deren Dauerhaftigkeit in das Anlagevermögen umgegliedert und damit als Zugang zum Anlagevermögen i.H.v. 35.855,0 TEUR behandelt.

2.5 Personal- und Sozialbereich

Der Personalaufwand erhöhte sich um 606,2 TEUR durch Gehaltserhöhungen.

Zum Stichtag 31.12.2023 waren bei der Dlubal Software GmbH 73 Mitarbeiter beschäftigt.

Bei der Dlubal Software GmbH wird Diversität gelebt. Sowohl an unseren internationalen Standorten als auch in den deutschen Niederlassungen beschäftigen wir Mitarbeiter aus verschiedensten Kulturen, die eine Vielfalt an Persönlichkeiten, Fähigkeiten und Erfahrungen einbringen.

Unser Erfolg wird maßgeblich geprägt vom Know-How unserer Mitarbeiter. Wir sind jederzeit bestrebt, unsere Mitarbeiter so gut wie möglich zu unterstützen und zu fördern. Dies erreichen wir durch verschiedene Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen sowie interne Onboarding-Plattformen, Einarbeitungspläne und Tutoren für die Einarbeitungszeit.

Ein respektvoller und fairer Umgang mit allen Mitarbeitern ist bei der Firma Dlubal selbstverständlich.

Die Altersstruktur bei der Dlubal Software GmbH ist ausgewogen. Das Durchschnittsalter der Beschäftigten liegt im Jahr 2023 bei 37,0 Jahren.

Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit von über 10 Jahren und mehr ist ein Beleg für die Attraktivität der Dlubal Software GmbH als Arbeitgeber und die Zufriedenheit der Mitarbeiter.

Eine angemessene Vergütung, zusätzliche Benefits, moderne Arbeitsplätze sowie Hybrid-Lösungen mit Homeoffice gewährleisten eine überdurchschnittliche Zufriedenheit bei den Mitarbeitern. Dies belegen viele positive Bewertungen auf einschlägigen Portalen.

2.6 Darstellung der Lage

2.6.1 Vermögenslage

Das Sachanlagevermögen verringerte sich trotz Investitionen i.H.v. 87,9 TEUR infolge der Sofortabschreibung digitaler Wirtschaftsgüter auf 141,8 T€ zum Bilanzstichtag. Die Sofortabschreibung auf die Anschaffungskosten digitaler Wirtschaftsgüter betrug dabei 51,6 TEUR.

Die Finanzanlagen erhöhten sich um 35.871,7 TEUR auf 38.151,3 TEUR, insbesondere durch die Umgliederung der Aktienanlagen ins Anlagevermögen (35.855,0 TEUR).

Die Reduzierung des Umlaufvermögens um 35.776,2 TEUR auf 4.430,8 TEUR ist hauptsächlich der geschilderten Umgliederung der Aktienanlagen ins Anlagevermögen geschuldet. Die flüssigen Mittel stiegen dagegen um 1.337,2 TEUR auf 1.955,8 TEUR, da nach Beendigung der Phase der Negativzinsen ein höherer Liquiditätsbestgand keine Verluste mehr verursacht.

Auf der Passivseite erhöhte sich der Gesamtbestand der Verbindlichkeiten um 1.162,0 TEUR auf 39.962,0 TEUR, insbesondere durch einen Anstieg der sonstigen Verbindlichkeiten um 1.050,4 TEUR.

Das Eigenkapital reduzierte sich durch den Jahresfehlbetrag entsprechend; Ausschüttungen fanden nicht statt.

2.6.2 Ertragslage

Die Umsatzerlöse konnten im Jahr 2023 von 13.756,5 TEUR auf 18.322,3 TEUR gesteigert werden. Im Jahr 2021 wurde eine neue Version der vertriebenen Software gelauncht, die zu mehr Verkäufen auch im Jahr 2023 geführt hat. Außerdem wurde das Vertriebsteam personell um mehr als 10 Mitarbeiter verstärkt und ein stärkerer Fokus auf das Auslandsgeschäft gelegt. Dem steht der Anstieg der Aufwendungen von externen Dienstleistern (für Vertrieb und Betreuung; Anstieg der "Kosten der Warenabgabe" in der GuV Pos. 7.g um 405,3 TEUR), von Fremdleistungen (+ 983,0 TEUR) und eigenem Personal (+ 606,2 TEUR) entgegen. Ohne Berücksichtigung der Ergebnisse aus den Wertpapieranlagen ist das Ergebnis vor Steuern um 1.748,2 TEUR gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

Auf den Anschaffungskosten des Wertpapierdepots in den Finanzanlagen in Höhe von 44.612,0 TEUR lastet eine Wertberichtigung in Höhe von 8.757,0 TEUR zur Bewertung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert. Betroffen hiervon sind Aktien im Streubesitz, deren Börsenkurs zum Bilanzstichtag dauerhaft niedriger als die Anschaffungskosten war.

2.6.3 Finanzlage

Die Eigenkapitalquote ist insbesondere infolge des durch die Depotbewertung auszuweisenden Verlustes auf 6,2% gefallen (Vj. 8,6%).

Das Anlagevermögen entspricht infolge Umgliederung der Wertpapieranlagen ins Anlagevermögen 89,32% der Bilanzsumme.

Angesichts des erhöhten Liquiditätsbestands sowie der bestehenden stillen Reserven im Wertpapierportfolio bewerten wir unsere finanzielle Lage als solide und zufriedenstellend.

3. PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

3.1 Prognose für das Jahr 2024 und weitere

Nach einem insgesamt herausfordernden, von Unsicherheiten und Volatilität geprägten Jahr 2023 zeigen die Prognosen für 2024 und die Folgejahre in der IT-Branche wieder eine moderate bis positive Wachstumstendenz. Der aktuelle Bitkom-Bericht unterstreicht, dass die Digitalisierung in allen Wirtschaftsbereichen weiterhin eine zentrale Rolle spielt. Die Nachfrage nach Cloud-Lösungen, Künstlicher Intelligenz, Software-as-a-Service und Prozessautomatisierung bleibt hoch, auch wenn sich der Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte weiter verschärft. Gleichzeitig führen technologische Innovationen, neue Anwendungen und der wachsende Bedarf an Effizienzsteigerungen zu anhaltenden Investitionen in digitale Lösungen.

In der Baubranche zeigt sich die Entwicklung nach wie vor zweigeteilt. Während der Wohnungsbau weiterhin unter den Folgen hoher Zinsen, gestiegener Baupreise und zurückhaltender Investitionstätigkeit leidet, bleiben die Segmente Sanierung, Modernisierung sowie der öffentliche und infrastrukturelle Bau auf einem stabilen bis leicht wachsenden Niveau. Langfristig sind die Aussichten positiv, da Themen wie Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und der demografische Wandel für eine kontinuierliche Nachfrage sorgen. Die Digitalisierung gewinnt auch im Bauwesen weiter an Bedeutung, nicht zuletzt aufgrund steigender regulatorischer Anforderungen und wachsender Ansprüche an Planungs- und Ausführungsqualität.

Die Bausoftware-Branche profitiert von dieser Entwicklung. Der Bedarf an modernen, leistungsfähigen Softwarelösungen zur Tragwerksplanung, Simulation, Bauprozessoptimierung und zur Umsetzung von BIM-Prozessen steigt stetig an. Insbesondere die Integration von KI-Technologien in die Bausoftware eröffnet neue Möglichkeiten für Automatisierung, Effizienz und Fehlervermeidung. International ist eine wachsende Dynamik spürbar, da sich immer mehr Märkte für digitale Lösungen im Bauwesen öffnen. Getrieben werden diese Trends durch die weltweite Urbanisierung und das steigende Bewusstsein für nachhaltiges, ressourcenschonendes Bauen.

Vor diesem Hintergrund sieht sich Dlubal gut positioniert für weiteres Wachstum. Auf Basis der erfolgreichen Entwicklung und Markteinführung neuer Softwareprodukte im Vorjahr wird für 2024 und die folgenden Jahre eine weitere Steigerung von Umsatz und Kundenzahl erwartet. Die kontinuierliche Weiterentwicklung der bestehenden Software sowie die Einführung neuer Module und Produkte stärken die Marktposition und schaffen Zugang zu neuen Anwendungsfeldern. Die geplante Integration künstlicher Intelligenz in die eigenen Lösungen, insbesondere zur Optimierung des Nutzererlebnisses und zur schnelleren Bearbeitung von Kundenanfragen, wird als zentrale Innovation vorangetrieben. Hierdurch soll nicht nur die Servicequalität für bestehende Kunden verbessert, sondern auch der Zugang zu neuen Kundengruppen erleichtert werden.

Darüber hinaus ist der Ausbau des Vertriebsteams ein wichtiger Baustein der Wachstumsstrategie. Mit der Verstärkung des Vertriebs und einem verstärkten Fokus auf Internationalisierung, insbesondere in wachstumsstarken Regionen wie Südamerika und weiteren europäischen Ländern, soll das internationale Geschäft weiter ausgebaut werden. Gezielte Marketingmaßnahmen, die Erschließung lokaler Partnerschaften sowie die Anpassung der Vertriebsprozesse an die jeweiligen Märkte spielen dabei eine zentrale Rolle. Parallel dazu ist die Einstellung weiterer Fachkräfte vorgesehen, um das geplante Wachstum abzusichern und die Innovationskraft langfristig zu stärken. In der Gesamtschau erwartet Dlubal aus diesen Maßnahmen ein nachhaltiges und dynamisches Wachstum, getragen von einem erweiterten Produktportfolio, einer steigenden Zahl internationaler Kunden und einer hohen Kundenzufriedenheit.

3.2 Risiken und Chancen für das Jahr 2024 und weitere

Mit Blick auf das Jahr 2024 bestehen weiterhin Risiken, die das Unternehmen aktiv im Blick behält. Die konjunkturellen Unsicherheiten in der Baubranche, insbesondere im Wohnungsbau, könnten sich dämpfend auf die Investitionsbereitschaft vieler Kunden auswirken und dazu führen, dass Softwareanschaffungen verschoben werden. Gestiegene Bau- und Energiekosten beeinflussen die Rentabilität von Bauprojekten und damit indirekt die Nachfrage nach Softwarelösungen. Hinzu kommt der zunehmende Fachkräftemangel, der nicht nur in der IT-Branche, sondern auch in der Bau-IT ein wesentliches Wachstumshemmnis darstellt. Schwierigkeiten bei der Rekrutierung qualifizierter Entwickler könnten die Realisierung von Innovationsprojekten verlangsamen.

Der technologische Wandel, vor allem im Bereich Künstliche Intelligenz und Cloud-Computing, erfordert ein hohes Maß an Innovationsfähigkeit und Anpassungsgeschwindigkeit. Sollte es nicht gelingen, die relevanten Trends frühzeitig zu erkennen und in eigene Lösungen zu integrieren, könnten sich Wettbewerbsnachteile ergeben. Auch internationale Unsicherheiten wie geopolitische Entwicklungen, Wechselkursschwankungen oder regulatorische Änderungen in Zielmärkten bergen Risiken, die das geplante internationale Wachstum erschweren könnten.

Gleichzeitig eröffnen sich zahlreiche Chancen. Der fortschreitende Digitalisierungsdruck im Bauwesen und der zunehmende Effizienzdruck auf Bauunternehmen sorgen für einen kontinuierlichen Bedarf an modernen Bausoftware-Lösungen. Die Integration künstlicher Intelligenz in die Produkte von Dlubal bietet erhebliche Potenziale zur Steigerung der Produktivität und Servicequalität, sowohl für die Kunden als auch für interne Prozesse. International besteht die Chance, mit lokal angepassten Vertriebs- und Marketingstrategien neue Kundengruppen zu gewinnen und die Marktpräsenz signifikant auszubauen. Durch die gezielte Einstellung neuer Mitarbeiter und die Stärkung von Vertrieb und Entwicklung kann Dlubal seine Innovationskraft weiter steigern und Wachstumschancen effektiv nutzen.

Zusammenfassend ist die Ausgangslage für das Jahr 2024 von einer positiven Grunddynamik geprägt. Durch kontinuierliche Investitionen in Produktentwicklung, Personalaufbau und Internationalisierung sieht sich Dlubal in der Lage, die identifizierten Chancen aktiv zu nutzen und den bestehenden Risiken wirkungsvoll zu begegnen. Ein laufendes Monitoring der Umsatz-, Kosten- und Marktentwicklung bleibt ein zentraler Bestandteil der Unternehmenssteuerung, um flexibel auf Veränderungen reagieren zu können und das nachhaltige Wachstum sowie die Zufriedenheit der Kunden langfristig sicherzustellen.

 

Tiefenbach, den 27. Mai 2025

Dipl.-Ing. Georg Dlubal, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 38.293.105,27 2.439.487,82
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5,50 454,50
II. Sachanlagen 141.805,92 159.478,92
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 38.713,92 68.675,92
2. technische Anlagen und Maschinen 337,00 416,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 102.755,00 90.387,00
III. Finanzanlagen 38.151.293,85 2.279.554,40
1. Beteiligungen 121.335,07 111.362,18
2. Sonstige Finanzanlagen 38.029.958,78 2.168.192,22
B. Umlaufvermögen 4.430.824,44 40.207.091,01
I. Vorräte 254.260,00 252.712,50
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.220.768,38 1.370.007,20
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 756.445,70
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.464.322,68 1.370.007,20
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 130.951,00
III. Wertpapiere 0,00 37.965.819,41
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.955.796,06 618.551,90
C. Rechnungsabgrenzungsposten 42.053,15 48.128,91
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 104.729,52 28.096,78
Summe Aktiva 42.870.712,38 42.722.804,52

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.650.700,71 3.652.972,71
I. Gezeichnetes Kapital 30.000,00 30.000,00
II. Kapitalrücklage 5.600,00 5.600,00
III. Gewinnrücklagen 20.662,04 20.662,04
IV. Bilanzgewinn 2.594.438,67 3.596.710,67
davon Gewinnvortrag 3.596.710,67 7.190.657,60
B. Rückstellungen 257.999,33 269.782,08
C. Verbindlichkeiten 39.962.012,34 38.800.049,73
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 17.753,18 5.839,02
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 17.753,18 5.839,02
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 220.633,75 157.500,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 220.633,75 157.500,00
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 9.660,08 4.297,13
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 9.660,08 4.297,13
4. sonstige Verbindlichkeiten 39.713.965,33 38.632.413,58
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 39.713.965,33 38.632.413,58
Summe Passiva 42.870.712,38 42.722.804,52

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 9.777.081,66 8.197.702,55
2. Personalaufwand 4.493.949,62 3.887.749,47
a) Löhne und Gehälter 3.749.856,25 3.236.701,12
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 744.093,37 651.048,35
davon für Altersversorgung 17.654,11 45.455,38
3. Abschreibungen 120.997,85 138.407,14
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 120.997,85 138.407,14
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.987.077,17 2.209.134,65
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 4.653,31 849,62
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 388.876,97 6.883,71
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 12.911,04 473.534,07
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 602.551,21 4.230.604,33
davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen 602.551,21
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.996.757,89 1.713.902,49
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung -2.636,18 14.418,97
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -21.232,67 91.200,58
10. Ergebnis nach Steuern -1.001.231,40 -3.592.878,33
11. sonstige Steuern 1.040,60 1.068,60
12. Jahresfehlbetrag 1.002.272,00 3.593.946,93
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3.596.710,67 7.190.657,60
14. Bilanzgewinn 2.594.438,67 3.596.710,67

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Dlubal Software GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Tiefenbach
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Regensburg
Register-Nr.: HRB 4807

Der Jahresabschluss der Firma Dlubal Software GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) zu beachten.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Geschäftsjahr der Gesellschaft ist das Kalenderjahr.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Allgemeine Angaben

Auf die Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung wurden die folgenden, gegenüber dem Vorjahr unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensführung (Going-Concern) aufgestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bei Zugängen von beweglichen Anlagegütern wurde die Abschreibung pro rata temporis vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 Euro werden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben.

Finanzanlagen

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

- sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Vorräte

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände sowie sonstige Wertpapiere wurden grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde dem allgemeinen Kreditrisiko durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Sonstige Wertpapiere mit gesunkenem Börsenkurs wurden in der Handelsbilanz gemäß § 253 Abs. 4 HGB entsprechend mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Bei Wertpapieren in Fremdwährung erfolgte die Bewertung der Währungsgewinne bzw. Währungsverluste zutreffend nach § 256a HGB.

Rückstellungen

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen EUR 947.791,00 (Vorjahr EUR 914.722,00).

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 30.000,00 und ist in voller Höhe einbezahlt. Daneben bestehen eine Kapitalrücklage in Höhe von EUR 5.600,00 sowie Gewinnrücklagen in Höhe von EUR 20.662,04.

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde die PUC-Methode angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,82 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 0,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck

Aus der geänderten Bewertung der zugesagten Pensionen war eine Zuführung der Rückstellungen erforderlich.

Aufgrund der Verwendung eines Diskontierungssatzes von 1,82 % (10jähriger Duchschnittszinssatz) statt 1,74 % (7jähriger Durchschnittszinssatz) resultiert gemäß § 253 Abs. 6 HGB eine Ausschüttungssperre in Höhe von EUR 9.638,00.

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden EUR
Erfüllungsbetrag der Schulden 947.791,00
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 1.052.520,52
verrechnete Aufwendungen 20.043,00

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken, Verpflichtungen und Wagnisse. Sie umfassen im Wesentlichen:

Personalverpflichtung 129.685,00
Gewährleistungsverpflichtung 88.200,00
Aufbewahrung 4.450,00
Abschluss- und Prüfkosten 29.864,33

Angaben zu Verbindlichkeiten

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 39.962.012,34 (Vorjahr: EUR 38.800.049,73).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00).

In den bilanzierten Verbindlichkeiten sind insgesamt 38.610.741,96 € gesichert. Die Sicherung besteht aus dem im Anlagevermögen ausgewiesenen Wertpapierdepot.

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 220.633,75 EUR (Vorjahr: 157.500,00 EUR).

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von ca. 63.200,00 EUR p.a. sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen über die Büroräume in München und Leipzig.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr 2023 waren im Durchschnitt 75 Mitarbeiter beschäftigt.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer: Dlubal, Georg

Vergütungen der Geschäftsführer

Die Gesamtbezüge des Geschäftsführers sind im Jahresabschluss enthalten. Gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterbleibt jedoch die Angabe.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis
EUR
Eigenkapital
EUR
Dlubal Software Inc. / Philadelphia (USA) 100,00 % 168.948,78 534.847,45
Dlubal Software SRL / Bologna (Italien) 100,00 % 129.908,00 312.083,00
Dlubal SARL / Paris (Frankreich) 100,00 % 144.084,00 804.840,00
Dlubal Software (Shanghai) Co., Ltd. / Shanghai (China) 100,00 % 32.005,63 324.977,30

Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung:

Der Jahresfehlbetrag beträgt 1.002.272,00 EUR.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrages in Höhe von 3.596.710,67 ergibt sich ein Betrag von 2.594.438,67 EUR, der zu verwenden ist.

Auf neue Rechnung werden 2.594.438,67 EUR vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Tiefenbach, 27.05.2025

gez. Georg Dlubal

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 174.092,49 15.000,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 174.092,49 15.000,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 793.487,17 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 5.851,82 0,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 517.915,90 87.883,35 52.069,44
Summe Sachanlagen 1.317.254,89 87.883,35 52.069,44
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 111.362,18 9.972,89 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 2.168.192,22 35.861.766,56 0,00
Summe Finanzanlagen 2.279.554,40 35.871.739,45 0,00
Summe Anlagevermögen 3.770.901,78 35.974.622,80 52.069,44
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 189.092,49
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 189.092,49
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 793.487,17
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 5.851,82
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 553.729,81
Summe Sachanlagen 0,00 1.353.068,80
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 121.335,07
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 38.029.958,78
Summe Finanzanlagen 0,00 38.151.293,85
Summe Anlagevermögen 0,00 39.693.455,14
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 173.637,99 15.449,00 0,00 0,00 189.086,99
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 173.637,99 15.449,00 0,00 0,00 189.086,99
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 724.811,25 29.962,00 0,00 0,00 754.773,25
2. technische Anlagen und Maschinen 5.435,82 79,00 0,00 0,00 5.514,82
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 427.528,90 75.507,85 52.061,94 0,00 450.974,81
Summe Sachanlagen 1.157.775,97 105.548,85 52.061,94 0,00 1.211.262,88
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.331.413,96 120.997,85 52.061,94 0,00 1.400.349,87
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 5,50 454,50
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 5,50 454,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 38.713,92 68.675,92
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 337,00 416,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 102.755,00 90.387,00
Summe Sachanlagen 0,00 141.805,92 159.478,92
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 121.335,07 111.362,18
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 38.029.958,78 2.168.192,22
Summe Finanzanlagen 0,00 38.151.293,85 2.279.554,40
Summe Anlagevermögen 0,00 38.293.105,27 2.439.487,82

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 27.05.2025 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Dlubal Software GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Dlubal Software GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Dlubal Software GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Regensburg, 27. Mai 2025

sigracon GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Maximilian Gradl, Wirtschaftsprüfer

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