Stillenberg GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jürgen Zillin seit 26.2.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Atlas International AG | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ATLAS International GmbHKölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens: Wir sind ein Handelsunternehmen, das sich auf den Export von Technologien aus Europa in Entwicklungsländer spezialisiert hat, insbesondere im Bereich der Autozulassung und Verkehrssicherheit. Unsere Zertifizierung nach ISO 9001 unterstreicht unser Engagement für höchste Qualitätsstandards. Unser Ziel ist es, durch den Einsatz modernster Technologien die Sicherheitsstandards und Effizienz der Verkehrssysteme in diesen Ländern zu verbessern. II. Wirtschaftsbericht 2023 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Rahmenbedingungen im zurückliegenden Geschäftsjahr waren von zahlreichen Herausforderungen geprägt. Gesamtwirtschaftlich sank das Bruttoinlandsprodukt (BIP) laut Statistischem Bundesamt im Jahr 2023 um real 0,3 % (VJ Anstieg um 1,9 %). Die Folgen des Ukraine-Krieges durch Russland mit gestiegenen Material- und Energiepreisen, die zu einem Anstieg der Inflationsraten führten, waren auch 2023 deutlich sichtbar. Zusätzlich wurden wir von den Auswirkungen der Sanktionen betroffen, da Dual-use Güter nicht mehr durch Russland in Drittländer transportiert werden dürfen. Dies zwang uns, Waren teilweise per Luftfracht zu versenden, was zu erhöhten Kosten und verlängerten Lieferzeiten führte. Die Lieferkettenengpässe haben sich jedoch stabilisiert, und alle Lieferanten haben ihr Preissteigerungspotenzial bereits ausgeschöpft, was zu einer Stabilisierung unserer Materialkosten führen sollte. Vor diesem Hintergrund konnte das Unternehmen durch umfangreiche Maßnahmen die Auswirkungen der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weitgehend abfangen und sich besser als die Wirtschaft entwickeln. 2. Geschäftsverlauf und -lage Die im Geschäftsjahr 2022 bestimmenden Themen wie Lieferkettenprobleme, Inflation, gestiegene Energiekosten und Mittelabflüsse durch Investitionen schwächten sich im Jahr 2023 ab oder wurden durch erfolgreiche Lösungsansätze gemeistert. Durch eine Stärkung des Vertriebs konnten wir die Umsatzerlöse in 2023 wieder steigern und auch die Ergebnissituation deutlich verbessern. Die finanzielle Situation hat sich im Jahr 2023 durch die gute Geschäftsentwicklung entspannt und kann als ausgewogen bezeichnet werden. Insgesamt beurteilen wir daher den Geschäftsverlauf in 2023 als gut. Wir konnten wieder mal positive Ergebnisse erzielen, was die Stabilität und Wachstumsfähigkeit unseres Unternehmens unterstreicht. a) Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Rohertrag von 6,8 Mio. EUR erzielt, verglichen mit 4,3 Mio. EUR im Vorjahr. Dies entspricht einer beeindruckenden Steigerung von 58 %. Der Personalaufwand nahm im Geschäftsjahr leicht auf 0,5 Mio. € zu, gegenläufig wirkte sich der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen auf 0,7 Mio. EUR (- 0,4 Mio. EUR). Das operative Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) belief sich im Jahr 2023 auf 5,5 Mio. EUR und hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr 2022 verdoppelt. Insgesamt haben wir in 2023 ein Jahresergebnis von 2,4 Mio. EUR erzielt, nach 0,9 Mio. EUR im Vorjahr. b) Vermögenslage Im Geschäftsjahr gab es Zugänge im Anlagevermögen von insgesamt 35 T€, diese sind insbesondere für die Entwicklung neuer Software angefallen. Die Forderungen haben im Vergleich zum Vorjahr zugenommen. Diese Entwicklung ist darauf zurückzuführen, dass eine höhere Anzahl an Projekten realisiert wurde, was zu einem Anstieg der Lieferungen führte. Anzeichen für Zahlungsausfälle bestehen nicht. Die Bilanzsumme ist um 0,9 Mio. EUR auf 17,6 Mio. EUR gestiegen. Das Eigenkapital hat aufgrund des guten Ergebnisses im Berichtsjahr um 2,4 Mio. EUR zugenommen und beträgt 6,2 Mio. EUR. Die Eigenkapitalquote beträgt 35,5 % nach 22,8 % im Vorjahr. Die Rückstellungen sind insbesondere aufgrund höherer Steuerrückstellungen um 0,6 Mio. EUR auf 0,7 Mio. EUR gestiegen. c) Finanzlage Das Finanzmanagement der Gesellschaft ist im Wesentlichen auf die Steuerung der Liquidität und der Kapitalstruktur ausgerichtet. Die Finanzlage ist als strukturiert und geordnet anzusehen. Die Finanzen zeigen ein ausgewogenes Bild. Für die kurzfristige Disposition existiert eine fortlaufende Liquiditätsplanung auf Wochenebene. Die Gesellschaft ist weitestgehend fristenkongruent durchfinanziert. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Unternehmenssteuerung und Risikobewertung dient das absolute EBIT als zentrale Kennzahl. Im Jahr 2023 betrug das EBIT 5,5 Mio. EUR und zeigte damit eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahreswert von 2,8 Mio. EUR. Der Rohertrag wird auch als wichtiger Indikator für die Interne Steuerung des Unternehmen herangezogen. Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Rohertrag von 6,8 Mio. EUR erziehlt, verglichen mit 4,3 Mio. EUR im Vorjahr. Die Kostenstruktur wird kontinuierlich analysiert und unter Beobachtung gehalten, um ihre Entwicklung im Verhältnis zum Umsatz zu bewerten. Ziel ist es, die Kosten effizient zu gestalten und sicherzustellen, dass sie in einem angemessenen Verhältnis zum Umsatzwachstum stehen. Dies ermöglicht eine nachhaltige Steuerung der Profitabilität und eine frühzeitige Identifikation von Optimierungspotenzialen. 4. Gesamtaussage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird als gut bezeichnet. Unser Finanzmanagement ist langjährig erprobt. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die kurzfristigen Rückstellungen sind durch liquide Mittel, Forderungen und das Warenlager gedeckt. III. Prognosebericht Die geopolitischen Verwerfungen erschweren es dem Geschäftsführer, die Geschäftslage für 2024 präzise vorherzusagen. Die Prognose ist aufgrund der Unsicherheiten in Bezug auf geopolitische Entwicklungen sowie Haushalts- und Wirtschaftspolitik mit erheblichen Risiken behaftet. Das starke Wachstum im Jahr 2023 wurde vor allem durch die Verlagerung der Beschaffung großer Kunden ermöglicht. Für 2024 erwarten wir, dass sich die Geschäftsentwicklung eher am Niveau von 2022 orientieren wird und die Gesellschaft damit einen Rohertrag in Höhe von ca. 4,0 Mio. EUR und ein EBIT von 2,7 Mio. EUR erzielen werden. Die gestiegenen Logistikkosten dürften die Marge belasten. Nach dem bereits erfolgreichen Jahr 2023 ist das Unternehmen jedoch in der Lage, sich weitgehend von den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu lösen und bleibt auch bei einer weiteren Eintrübung der Konjunktur insgesamt gut aufgestellt. Bis Oktober 2024 haben wir einen Umsatz in Höhe von rd. 12,8 Mio. EUR mit einem EBIT das im geplanten Bereich liegt, erreicht. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Allgemeiner Risikobericht Das Geschäftsumfeld für Exportunternehmen bleibt von erheblichen Risiken geprägt, insbesondere durch die fortlaufende Sanktionspolitik und deren unklare Umsetzung. Die häufigen Änderungen und die komplexen Anforderungen erschweren es, eine vollständige Rechtskonformität sicherzustellen, was rechtliche und finanzielle Konsequenzen nach sich ziehen könnte. Darüber hinaus beeinträchtigen logistische Herausforderungen wie steigende Transportkosten, neue Zollbestimmungen und Verzögerungen an Grenzübergängen die termingerechte Lieferung und die Wettbewerbsfähigkeit. Auch der internationale Zahlungsverkehr ist von den Sanktionen betroffen, da Transaktionen in bestimmte Länder oder über sanktionierte Banken häufig blockiert oder verzögert werden, was die Liquidität des Unternehmens gefährdet und die Abwicklung internationaler Geschäfte erschwert. Diese Risiken erfordern erhöhte Wachsamkeit und belasten die operativen Abläufe sowie die strategische Planung erheblich. 2. Chancenbericht Chancen für die Geschäftsentwicklung ergeben sich insbesondere aus der Erweiterung der Vertriebsmannschaft und der Verbreiterung des Kundenportfolios auf neue Länder. Weitere Chancen resultieren aus Einstieg in eigene die Produktion der Produkte. 3. Gesamtaussage Die Risiken der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der geopolitischen Einflüsse wurden bisher gut gemeistert. Die getroffenen Maßnahmen haben das Unternehmen und insbesondere die Organisation gestärkt. Die eigenen Zukunftsaussichten werden positiv bewertet. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Inhalt des Jahresabschlusses Die Gesellschaft Atlas International GmbH hat ihren Sitz in 50672 Köln und ist eingetragen im Handelsregister der Stadt Köln unter der Registernummer HRB 52803 Der Jahresabschluss der ATLAS International GmbH auf den 31.12.2023 wurde auf Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des HGB aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbHG sowie ggf. des Gesellschaftsvertrages zu beachten. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen. Jahresabschluss enthält keine einzelnen Posten, deren Werte mit den Vorjahreszahlen nicht vergleichbar sind. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB. Die Darstellung der Bilanz erfolgt in Kontoform nach § 266 HGB. Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Abschlussstichtag einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, insbesondere sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahrs sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt. II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen auf Zugänge im Geschäftsjahr wurden zeitanteilig berechnet. Die Anteile an verbundenen Unternehmen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten bewertet. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert, vermindert um Wertberichtigungen und unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Unverzinsliche Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestanden nicht. Fremdwährungsforderungen und - Verbindlichkeiten wurden gem. § 256 a HGB umgerechnet. Bei Deckung durch Termingeschäfte war der entsprechende Terminkurs maßgebend. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt. Bei der Bemessung der Rückstellungen wurde allen erkennbaren Risiken angemessen und ausreichend Rechnung getragen. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgte jeweils in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ Die Aufgliederung und die Bewegungen des Anlagevermögens sind dem Anlagespiegel zu entnehmen. Der Betrag der Forderungen und der sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr beläuft sich auf 0,00 € (Vorjahr: 0,00 €). Die sonstigen Rückstellungen betreffen u.a. die Kosten für die Erstellung, Aufbewahrung und Offenlegung des Jahresabschlusses sowie für die Anfertigung der Steuererklärungen. Der Posten "sonstige Rückstellungen" beinhaltet darüber hinaus Personalrückstellungen:
Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte o.ä Rechte gesichert sind, betragen 0,00 €. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Aufwendungen und Erträge aus der Währungsumrechnung, werden in der GuV gezeigt. SONSTIGE ANGABEN Die Gesellschaft übt den Geschäftsbetrieb in gemieteten Räumen aus und bietet ihren Mitarbeitern Jobräder welche geleast werden mit einer Laufzeit Zwischen 1 und 3 Jahren:
Die Gesellschaft ist an der FE Atlas International UZDE LLC, Usbekistan, mit 80 % beteiligt. Der Abschluss der Gesellschaft wird in Euro aufgestellt. Das Eigenkapital der Gesellschaft betrug zum 31. Dezember 2023 9.266 T€ und das Jahresergebnis 2023 betrug 4.704 T€. Die Gesellschaft beschäftigte in 2023 insgesamt 5 Mitarbeiter. Die Angabe zu den Gesamtbezügen des Geschäftsführers ist gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterblieben. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, einen Betrag von 0,00 € an die Gesellschafter auszuschütten und den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Unternehmensorgane Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren die folgenden Geschäftsführer bestellt: • Herr Jürgen Zillin, Kaufmann, Von-Klespe-Str. 17, 50226 Frechen Er ist alleinvertretungsberechtigt und vom Selbstkontrahierungsverbot befreit.
Köln, den 29. Dezember 2024 Jürgen Zillin, Geschäftsführer
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 17.01.2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss der Atlas International GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie den Anhang für das Geschäftsjahr 2023, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 30. Dezember 2024 Scholz
GmbH & Co. KG
Scholz, Wirtschaftsprüfer Stens, Wirtschaftsprüfer |
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